CSI 14.11 | Wunden der Weihnachtsnacht

Originaltitel: The Lost Reindeer

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Der Weihnachtsmann ist tot. Damit wollen wir beginnen. Nun, in diesem Fall ist der bürgerliche Name des Weihnachtsmannes Brad Fante. Er liegt tot auf künstlichem Schnee vor einem Haus, das zu einem Weihnachtstraum umdekoriert wurde. Der Weihnachtsmannschlitten ist ihm über die Beine gefahren und hat schwere Wunden verursacht. Außerdem ist das Rentier, das mit zur Deko gehört, ausgebrochen und durch Las Vegas spaziert. David Philipps entdeckt, dass Fante noch Verletzungen am Rücken hat, er wurde niedergestochen, bevor ihm die Schlittenkufen die Oberschenkelarterien aufgeschlitzt haben. Das Haus, vor dem er liegt, gehört dem Boss seiner Firma. Am Abend zuvor war die Firmenweihnachtsfeier und Fante hat – welche Überraschung – den Weihnachtsmann gegeben. Verdächtige gibt es keine, da Fante angeblich sehr beliebt war. Der Sohn des Firmeneigners erzählt den Ermittlern, dass er auch im Haus ein Rentier gesehen habe. Spuren in Wunden im Gesicht des Toten legen nahe, dass jemand auf der Feier ein Rentierkostüm getragen hat. Morgan findet an der Stelle, die der Junge beschrieben hat, eine Kontaktlinse. Über diese wird eine Stripteasetänzerin ermittelt. Tatsächlich wurde sie von Fante für die Weihnachtsfeier engagiert, für den späteren Abend. Es gibt auch ein Video von dem Abend, das ein Kollege von Fante aufgenommen hat. In einer Szene ist zu sehen, wie der Weihnachtsmann ein Glas Rotwein trinkt. Doch Doktor Robbins hat im Magen des Toten nur Kekse und Milch gefunden. Nick betrachtet das Video genauer und stellt fest, dass zwei verschiedene Personen das Weihnachtsmannkostüm getragen haben, Fante zuletzt. Galt der Anschlag gar nicht ihm?

„Fröhliche Weihnachten!“
„Für den Weihnachtsmann nicht, habe ich gehört.“
„Da wird’s dieses Jahr viele enttäuschte Kinder geben.“
– Jim Brass und D.B. Russell

„Offensichtlich ist hier jemand mit dem Weihnachtsmann ganz böse Schlitten gefahren!“
– David Philipps

Werbung

Hinter der Geschichte

Das Rentier, das wir in dieser Episode sehen, ist angeblich ein Männchen, was aber nicht sein kann. Es hat nämlich ein Geweih. Männliche Rentiere werfen ihr Geweih im Herbst ab, weibliche erst im Frühjahr. Für diese Episode von „CSI“ kann das auch bedeuten, dass diese schon vor dem Herbst gedreht wurde. Für sämtliche popkulturelle Darstellungen des Weihnachtsmannes, dessen Schlitten ja bekanntlich von Rentieren gezogen wird, bedeutet das aber, dass alle diese weiblich sind. Insofern ist Rudolf, das Rentier mit der roten Nase, in Wahrheit Rudolfina.

In der Episode wird dem Sohn des Firmeneigners die Geschichte „The Lost Reindeer“ (so auch der Originaltitel dieser Folge) vorgelesen. Dieses Buch gibt es wirklich, es wurde von Gavin Harris geschrieben und von Daphne San Jose illustriert. Es ist in Reimen verfasst, ein  Teil davon wird auch gesprochen, als das Rentier am Anfang der Folge durch Las Vegas läuft.

In einer Szene im Labor wird eine Popversion des Weihnachtsklassikers „Carol of the Bells“ gespielt. Das Lied heißt eigentlich „Schtschedryk„, kommt aus der Ukraine und handelt ursprünglich von den Segnungen des Frühlings.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.