CSI 14.14 | De Los Muertos

Originaltitel: De Los Muertos

Inhalt

(c) CBS
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Doktor Robbins ist auf der Trauerfeier für eine junge Frau, der Tochter eines guten Freundes. Ana Ortiz wurde in Arquero in Mexiko tot aufgefunden. Der dortige Gerichtsmediziner hat sie als Drogentote abgestempelt und weigert sich zudem, den Transport nach Las Vegas zu organisieren. Robbins wird gebeten, die Umstände von Anas Tod aufzuklären. Er spricht mit D.B. und der erlaubt es, dass Nick den Arzt begleitet. Außerdem regelt er die internationalen Angelegenheiten, so dass die beiden offiziell eine Untersuchung durchführen dürfen. Dazu wird ihnen sogar ein Bundesagent der mexikanischen Polizei an die Seite gestellt. Der Empfang in Arquero ist wenig herzlich und die Umstände wenig erfreulich. Die Leiche von Ana liegt in einem Massenraum und der örtliche Pathologe verbittet sich jeden Zweifel an seiner Expertise. Tatsächlich findet Robbins zunächst nichts anderes heraus: Ana zeigt Spuren von längerem Drogenmissbrauch. Das einzig ungewöhnliche sind Erfrierungen an ihren Füßen, und das in einer Stadt, in der die Temperatur kaum unter zehn Grad fällt…

Sarah und Greg sind bei einem Tatort in der Stadt. Ein Paar, Brett und Claire Marsh, wurden tot in der Garage gefunden, in einen Berg Zement eingearbeitet. Sarah hat sehr schnell raus, was passiert ist: Die Toten sollten in den Garagenboden eingearbeitet werden, doch einige Säcke, die in der Garage liegen, enthielten keinen Zement, sondern Expansivmörtel. Selbiger hat sich ausgedehnt und die Leichen wieder freigelegt. Die CSIs wollen sich gleich an die Arbeit machen, doch da durchbricht ein Mann die Absperrungen. Es ist Brett Marsh, der ganz offensichtlich nicht einbetoniert wurde. Er erkennt die Tote als seine Frau Claire und den Mann als seinen Bruder Jeff. Damit stellen sich die klassischen Fragen: Was ist hier passiert? Und: Wer ist der Täter?

„Im übrigen: Was sollte schon schiefgehen?“
– Nick Stokes über die bevorstehende Reise nach Mexiko

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Hinter der Geschichte

Den Expansivmörtel gibt es tatsächlich, Sarah beschreibt, wie er funktioniert: Man bohrt Löcher in Beton, den man entfernen will und gießt den Mörtel hinein. Beim Abbinden expandiert er und bricht so den Beton auf.

Die Stadt Arquero in Mexiko existiert nicht. Zwar ist man sich des Problems der Korruption der Polizei und der Drogenkartelle bewusst, aber offensichtlich wollten die Autoren nicht gezielt die Polizei und den Polizeichef einer real existierenden Stadt kompromittieren. „Arquero“ ist Spanisch und bedeutet „Bogenschütze“. In der Episode wird eine Karte gezeigt, auf der eine Route dargestellt ist, die von Las Vegas nach Arquero führt, doch hier wurde eine falsche Spur gelegt. Wenn man die Karte mit einer echten Karte vergleicht, liegt Arquero nicht in Mexiko, sondern in den USA, und zwar in Texas, ungefähr an der Position von Pine Springs am Guadalupe Mountains National Park. Diese Falschpositionierung ist vermutlich ebenfalls absichtlich geschehen, um nicht auf diese Weise auf eine wirkliche existierende Stadt in Mexiko hinzudeuten. Was allerdings passt: Der Führerschein eines Verdächtigen wurde im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua ausgestellt, und das ist der Bundestaat, der direkt neben Texas liegt.

Genauso Spanisch wie „Arquero“ ist auch der Titel der Episode: „De Los Muertos“ heißt übersetzt „Von den Toten“.

 

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