CSI 14.21 | Wer ist Special Agent Avery Ryan?

Originaltitel: Kitty

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Eigentlich ist das Haus der Bermans ein so genanntes „Smart Home“, denn alles ist computergesteuert, auch die Alarmanlage und das Überwachungssystem. Doch jemand schaltet das ganze System von außen ab, geht ins Haus und erschießt Audrey Berman. Verdächtig ist ihr Mann Lee Berman, Besitzer des „Tangiers“, der nach kurzer Fahndung gestellt werden kann. In seinem Auto liegt eine Waffe und er hat Schmauchspuren an den Händen. Die Anzeichen deuten darauf hin, dass er schon lange nicht mehr selbst im Schlafzimmer war, sondern im Gästezimmer gewohnt hat. Also ein Trennungsstreit? D.B. untersucht seinen Laptop, dort sieht er das Bild einer Frau. Er kann den Computerbildschirm gerade noch abfotografieren, bevor ein Virus aktiv wird. Während Lee Berman als Hauptverdächtiger verhört wird, kommt eine Frau aus Washington ins Kriminallabor: Special Agent Avery Ryan vom FBI, Abteilung Cyberkriminalität. Sie kennt die Frau von Bermans Computerbildschirm, sie nennt sich „Kitty“. Über das Internet und eine entsprechende Webseite angelt sie sich wohlhabende, prominente Männer. Das Problem daran ist: Kitty ist keine reale Person, sie ist ein programmierter Chatbot. Aber irgendjemand hinter „Kitty“ ist sehr real. Er hat die Gespräche und gewisse sexuelle Handlungen der Männer – in dem Fall Lee Berman – über die Kamera des Laptops aufgezeichnet, um dann Geld zu erpressen. Bei Berman ging es sogar noch weiter: Der Unbekannte hat über den Chatbot Drohungen gegen dessen Familie ausgestoßen. Doch Avery fällt ein merkwürdiges Verhalten an dem Avatar auf. Dann steht auf einmal eine Frau im Kriminallabor, die Kittys Gesicht hat…

„Dieser Brass ist gut. Er stellt genau die richtigen Fragen. Aber nicht meine Fragen.“
– Special Agent Avery Ryan

„Alle, die Jura studiert haben, verschwinden jetzt!“
– Lee Bermans sarkastische Weise, seine Anwälte des Raumes zu verweisen

 

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Hinter der Geschichte

Diese Folge ist eine weitere Backdoor-Pilotepisode. Eigentlicht wäre ja „CSI: NY“ an der Reihe gewesen, aber die Serie war zu dem Zeitpunkt bereits eingestellt. Also durfte zum zweiten Mal nach „CSI: MIAMI“ die Hauptserie einen Ableger einführen: „CSI: CYBER“. Allerdings wirkt die Folge selbst ein wenig halbgar. Außer Avery Ryan und ihrem Assistenten, der in Washington sitzt und nur per Videochat zu sehen ist, sieht man niemanden von der Cyber-Abteilung des FBI. Der Assistent wiederum ist in der Serie dann gar nicht mehr zu sehen. Das ist eher ungewöhnlich, denn in der Backdoor-Pilotepisode für „CSI: MIAMI“ beispielsweise lernten wir nicht nur Horatio Caine, sondern auch Calleigh Duquesne, Tim Speelde und Eric Delko kennen (in Episode 2.22: „Tod in Miami„).

Dafür wird die Folge mit dem späteren Titellied von „CSI: CYBER“ begonnen und auch beendet: „I can see for Miles“ von The Who.

Sehr merkwürdig ist auch, dass Avery einfach eine vermutete Diagnose in den Raum wirft, die aber dem Zuschauer nicht weiter erklärt wird. Daher hier zur Erklärung: Avery erkennt bei der Frau, die das Vorbild für „Kitty“ war, das so genannte „CMD“, das bedeutet „craniomandibulare Dysfunktion„. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die den Unterkiefer und das Kiefergelenk betrifft und durch unbewusstes Zähneknirschen, den so genannten „Bruxismus„, ausgelöst wird.

 

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