CSI 15.06 | Brüder im Blute

Originaltitel: The Twin Paradox

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Ein Notruf geht ein, ein Mensch mit einer computermanipulierten Stimme will einen Mord melden. Dann hört man im Hintergrund, wie dieser Mord gerade geschieht. Die Polizei kann das Handy orten, doch als das Team eintrifft, finden sie nur einen leeren Tatort, der schon ermittlungstechnisch aufbereitet ist. Das ist die Handschrift des „Gig Harbor Killers“. Die Spuren sind schon alt, die Geräusche von dem Mord hat der Täter aufgenommen und vor dem Telefon abgespielt. Nick findet ein Aufnahmegerät, wie beim letzten Mal hat der Mörder auch hier eine „Tatortbegehung“ aufgezeichnet und seine Stimme verfremdet. Er weißt auf Blutspuren hin, die nicht zu den anderen passen. Als die Ermittler nachsehen, finden sie zunächst keine Spuren, erst das Luminol bringt ans Tageslicht, dass jemand mit Blut die Botschaft „Menschen lügen, folge den Beweisen“ an die Wand geschrieben hat. Neu an diesem Tatort ist, dass Kameras herumstehen. Es handelt sich um Kameras alter Bauart, noch mit Film. Greg und Morgan entwickeln die Bilder, es sind tatsächlich Tatortfotos – mit Leiche…

Paul Winthrop, der Bruder des als „Gig Harbor Killer“ verurteilten Jared Briscoe, kommt aufs Revier, um D.B. seine Hilfe anzubieten. Als D.B. ablehnt, reagiert Winthrop verägert und meint, dass man ihn besser nicht zum Feind haben sollte…

Finn ist in Seattle bei Daniel Shaw, der endlich einen Schritt weitergekommen zu sein scheint: Er hat die Geburtsurkunde von Briscoe ausfindig gemacht und weiß, dass dessen Mutter noch lebt. Die beiden wollen sie befragen, sie muss die Ermittler allerdings enttäuschen, da sie nicht Briscoes leibliche Mutter ist. Aber sie weiß, dass die Mutter sich in einem Kloster aufgehalten hat, das Mädchen hilft, die in Schwierigkeiten sind…

 

Werbung

Produkte von Amazon.de

Hinter der Geschichte

Das „Zwillingsparadoxon„, auf das der Originaltitel anspielt, ist eigentlich ein Gedankenexperiment, bei dem es um Reisen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit geht. Reist ein Zwilling mit annähernd Lichtgeschwindigkeit durchs All, während der andere auf einem Planeten bleibt, so altert aufgrund des Zeitdilatationseffekts der reisende Zwilling langsamer. Kommt er zurück, ist der Zwilling, der auf dem Planeten geblieben ist, also älter als er selbst. Im Zusammenhang mit der Geschichte ist es vermutlich eine Anspielung auf die unterschiedlichen Elternhäuser, die Jared und Paul hatten, Paul wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf, während Jared von einer Familie zur anderen weitergereicht wurde.

Einen Gastauftritt hat in dieser Folge Patricia Arquette als Special Agent Avery Ryan, die D.B. die mörderischen Zwillinge psychisch analysieren soll. Die erste Staffel von „CSI: CYBER“ lief parallel zur letzten Staffel „CSI“. Sie gibt D.B. sogar einen Rat, was er tun soll, der mir allerdings sehr merkwürdig vorkommt.