CSI 15.08 | Die Poesie der Puppen, die aus Gummi

Originaltitel: Rubbery Homicide

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Eine Frau geht die Straße entlang. Passanten starren sie an. Etwas später wird in einer Seitenstraße ein Mann tot aufgefunden. Ihm wurde die Halsschlagader durchtrennt. Nachdem er verblutet war, hat der Mörder ihm die Kleidung ausgezogen und offensichtlich mitgenommen. Bei einer genaueren Untersuchung des Tatorts entdeckt Sarah den blutigen Abdruck eines Gesichts im Asphalt. Das Gesicht des Mörders? Finn kommt es komisch vor, dass der Abdruck so gleichmäßig ist, was man bei einem normalen Gesicht nicht erwarten würde, da es nicht flach ist. Die Fingerabdrücke ergeben einen Namen, da das Opfer vorbestraft ist: Nelson Kern. Als Nick Kerns Telefon anruft, klingelt es in einem Müllcontainer. Dort finden die Ermittler eine Damenhandtasche mit dem Telefon neben einer lebensgroßen Gummipuppe. Bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus, dass es keine Gummipuppe ist, sondern eine Gummihaut, ein Kostüm, das man sich anziehen kann. Es handelt sich um einen Fetisch, der „Dolling“ (von Englisch „doll“ = „Puppe“) genannt wird. Die Herstellerin der Ganzkörperkostüme verweist die Ermittler an einen Club, wo sich die „Dolls“ treffen. D.B. und Greg begeben sich dorthin und erfahren, dass auch schon andere „Dolls“ angegriffen wurden. Dann wird die Geschichte wild: Henry hat die Ohrringe des Gummikostüms untersucht in der Hoffnung, der Täter hat daran DNS hinterlassen. Er hat auch DNS gefunden, die gehört einem ehemaligen Modell namens Charlene, die allerdings schon tot ist. Doch nicht nur das, das Gummikostüm heißt „Charlene“ und die Gummimaske trägt sogar die Gesichtszüge des Modells. Wie kommen die Ohrringe der echten Charlene dahin?

„Wow, Minze. Das war ja ’ne wilde Party.“
„Mit einem brutalen Ende.“
– D.B. Russel und Nick Stokes

 

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Hinter der Geschichte

Manchmal kommt die deutsche Übertragung eines Titels auch sehr merkwürdig daher. „Die Poesie der Puppen, die aus Gummi“ klingt ja geradezu nach einem Zitat, aber ich habe keines gefunden, das dazu passt. Ich habe lediglich entdeckt, dass 1990 ein Buch mit dem Titel „Puppen-Poesie“ veröffentlicht wurde. Es handelt sich dabei um einen Gedichtband mit Bildern. Alle Gedichte sind Puppen – also Spielpuppen für Kinder – gewidmet.