CSI 15.18 | Castor und Pollux und das Blut der Familie

Originaltitel: The End Game

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Paul Winthrop, der überlebende Zwilling von „Castor und Pollux“ und der eigentliche „Gig Harbor Killer“, scheint langsam den Verstand zu verlieren. Er will sich in seinen eigenen – toten – Bruder Jared Briscoe transformieren. Nicht nur, dass er Jareds Brille benutzt und dessen Tättowierungen stechen lässt, er trennt sich auch den Finger ab, den Jared im Gefängnis bei einer Auseinandersetzung verloren hat. Gleichzeitig liest D.B. Nick Stokes die Leviten: Der Leiter des Kriminallabors in San Diego hat bei ihm und Sheriff Ecklie angerufen, weil Nick sein Nachfolger werden soll. Während Nick und D.B. sich unterhalten, geht Finn nach Hause. Jemand hat ein Paket für sie geliefert. In diesem Paket findet sich eine Statue der griechischen Zwillinge Castor und Pollux und Winthrops abgetrennten Finger. Kaum hat sie diese Entdeckung gemacht, ruft er auch schon an und verkündet, dass das nur der Anfang sei. Daniel Shaw, der bei der letzten Begegnung mit dem „Gig Harbor Killer“ eine nicht unwesentliche Rolle spielte und gerade im Gefängnis sitzt, macht ein Angebot: Er hat eine Idee, wer Winthrops Partner gewesen sein könnte, während Jared im Gefängnis saß. Er hatte eine Spur aufgenommen, bevor Winthrop Shaws Tochter entführte und ihn zwang, D.B.s Tochter Maya als Austausch zu entführen. Diese Spur kennt Finn sogar aus einem alten Fall: „Bruder“ Larson, der eine Kirche leitet, um Aussteigern aus der Prostitution zu helfen. Der gibt einen interessanten Hinweis, er hat tatsächlich Geld bekommen, aber nicht von Paul Winthrop, sondern von dessen Vater Collin. Das Problem ist nur: Der hat sich angeblich nach Mexiko abgesetzt…

Auch im Labor gibt es interessante Neuigkeiten: An der Castor-und-Pollux-Statue klebte Blut von zwei Frauen, eineiigen Zwillingsschwestern, die ein Tättowierstudio betreiben. Die Ermittler suchen es auf und finden einen neuen, aufbereiteten Tatort des „Gig Harbor Killers“…

„Das ist nur der Anfang. Oder sollte ich sagen, der Anfang vom Ende?“
– Paul Winthrop zu Finn

 

Werbung

 

Hinter der Geschichte

„Bruder“ Larson spielte eine wichtige Rolle in dem Zweiteiler „Willkommen im Inferno“ / „Stadt der Schmerzen“ (Folgen 13.22 / 14.01).

ACHTUNG, SPOILER! Bis auf Nicks Weggang nach San Diego endet diese Episode merkwürdig offen. Finn wird schwer verletzt und liegt im Krankenhaus im Koma und es ist nicht klar, ob sie je wieder aufwacht. Außerdem findet keine der anderen Figuren aus dem Team einen erzählerischen Abschluss, die letzten Minuten konzentrieren sich rein auf Nick. Vielleicht wollte man einen Cliffhanger zum Abschlussfilm machen, aber es wirkt… merkwürdig. Ich kann nicht einmal sagen, warum. Es ist einfach unbefriedigend. Bleibt abzuwarten, was uns das große Finale zeigen wird.