#stayhome: 18 virtuelle Ausflüge gegen Langeweile in der Quarantäne, Teil 2: Clubbing und Konzerte

Die Fortsetzung der Reihe von Unternehmungen, die man im Moment „vom Sofa aus“ machen muss: Wer abends gern Clubben oder auf Konzerte geht, läuft derzeit Gefahr, unter Musikmangel zu leiden. Um das zu vermeiden, streamen viele berühmte Bands – von Schlager bis Metal – zurzeit vergangene Konzerte oder geben sogar kostenlose Live-Sessions aus dem eigenen Wohnzimmer.

Und auch die DJ-Szene ist gut dabei: Regelmäßig können Menschen von zu Hause aus die Boxen aufdrehen und zu den besten Sounds der Berliner Clubszene tanzen. Also, los geht’s!

Die Staatsoper Wien - Bild: pixabay / via Travelcircus
Die Staatsoper Wien – Bild: pixabay / via Travelcircus

Club- und DJ-Musik, Berlin (Deutschland)

Seit dem 13. März ist es still in der Berliner Clubszene geworden, was die Existenz vieler Clubbetreiber und DJs bedroht. Deshalb hat es sich die Initiative “United We Stream” zur Aufgabe gemacht, die Wohnzimmer der Welt mit digitalen Clubsounds auszustatten – und zwar live.

So können Musikbegeisterte täglich von 19 bis 24 Uhr die Streams von DJs wie “Andreas Rauscher”,  “Mehr is Mehr” und “Atlantik” aufdrehen, die zum Teil sogar live im leeren Club auflegen. Mit einer freiwilligen Spende können Partypeople ihre Lieblingslocations darüber hinaus finanziell unterstützen, um auch zukünftig den Dancefloor zu sichern.

Mit einem Klick auf diesen Link gelangen Musikfans zu United We Stream

James Blunt in der Elbphilharmonie, Hamburg (Deutschland)

James Blunt war als einer der ersten Musiker von den Corona-Beschränkungen betroffen: Sein Konzert in der Hamburger Elbphilharmonie am 12. März konnte aufgrund der Covid-19-Einschränkungen nicht wie geplant stattfinden.

Doch das ist kein Grund für den britischen Singer-Songwriter, die gesamte Show zu canceln. Stattdessen spielte er das gesamte Konzert vor leeren Rängen. Die Telekom übertrug das Konzert via Livestream in die ganze Welt. Auch im Nachhinein können sich Fans das Geisterkonzert noch ansehen.

Mit einem Klick auf diesen Link gelangen Musikfans zum James Blunt Konzert

Konzerte der Wiener Staatsoper, Wien (Österreich)

Auch Liebhaber der klassischen Musik müssen während der Quarantäne nicht auf Konzerte verzichten: Täglich werden Aufzeichnungen vergangener Opern- und Ballettvorstellungen auf der ganzen Welt gestreamt – zum Teil sogar nach dem richtigen Spielplan. Jeder Stream ist 72 Stunden lang verfügbar.

Mit einem Klick auf diesen Link gelangen Genießer zur Wiener Staatsoper

Metallica Monday, verschiedene Städte (weltweit)

Jeden Montag ein Metallica-Konzert? Dieser Traum eines jeden Metalheads geht jetzt in Erfüllung! Pünktlich zum Wochenstart streamt die kalifornische Band vergangene Konzerte auf ihrem YouTube- und facebook-Kanal.

Als erstes Konzert bekamen Fans eine Show aus Slane Castle in Irland aus dem Sommer 2019 zu sehen – und 40 Jahre Bandgeschichte warten noch darauf, entdeckt zu werden! So kann das Wohnzimmer getrost zum One-Man-Moshpit umfunktioniert werden.

Hier geht’s zum YouTube-Kanal und hier zum facebook-Account von Metallica

VoXXclub-Hometour, verschiedene Wohnzimmer

Die fünf Jungs von VoxXXclub haben sich für Ihre Fans etwas ganz Besonderes ausgedacht: Unter dem Namen “Wirklich Dahoam Tour” geben die Volks- und Schlagermusiker fünf Konzerte aus fünf Wohnzimmern.

Am 17.04., 01.05., 15.05. und 29.05. wird jeweils ein Bandmitglied für neugierige Zuhörer singen und musizieren. Die Konzerte starten um 19 Uhr und können auf dem YouTube-Kanal der Band gestreamt werden. Bis dahin können sich Ungeduldige zu “Rock mi” schon mal warm klatschen.

Hier geht’s zum YouTube-Kanal von VoXXclub

Weiter geht die Reihe morgen…

Quelle: travelcircus.de

Ein Gedanke zu „#stayhome: 18 virtuelle Ausflüge gegen Langeweile in der Quarantäne, Teil 2: Clubbing und Konzerte

  • 15. April 2020 um 15:54
    Permalink

    Tolle Aktion von James Blunt. Es sind wirklich harte Zeiten, für die Künstler und Veranstalter, als auch die Leute die den ganzen Sommer zuhause bleiben müssen und sich ihre Lieblingskünstler nicht live ansehen können.

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