Holiday Park baut deutschlandweit einmaligen Indoor-Themenpark

(c) PLOPSA / Holiday Park

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Der Holiday Park erhält 2018 den 5.000 qm großen Indoor-Themenpark „Holiday Indoor“ mit 7 neuen Attraktionen und einem Theater. Mit 7,5 Millionen Euro stellt dies die bisher größte Investition der Plopsa-Gruppe in den Ausbau des Holiday Parks dar.

Der neue Indoorbereich, der im Sommer 2018 eröffnen wird, entsteht zwischen dem Pfälzer Dorf, dem Platz der Fontänen am Free Fall Tower und dem 2012 eröffneten Majaland auf der Fläche des ehemaligen „Aquascope“, das vielen Besuchern noch als Delphinarium bekannt sein dürfte. Das bedeutet, dass der Indoor-Themenpark über den Haupteingang des Holiday Parks zu erreichen sein wird und der Zutritt im regulären Eintrittspreis des Parks enthalten ist.

Verwaltungsleiter Bernd Beitz freut sich schon auf das neue Projekt. „Dieser Indoor Themenpark ist der Erste dieser Art in Deutschland.  Wir betreiben in Belgien und den Niederlanden bereits sehr erfolgreich drei Indoor Parks und freuen uns, dieses großartige Konzept jetzt auch im Holiday Park umsetzen zu können.“

(c) PLOPSA / Holiday Park

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Kapazität und Angebot

Die Kapazität und das Angebot des Holiday Parks werden durch die Eröffnung des neuen Indoorbereichs mit 7 neuen Attraktionen noch einmal deutlich ausgebaut. Besucher können sich bei jedem Wetter auf eine Familienachterbahn, ein interaktives Flugkarussell, ein Karussell mit geschnitzten Bauernhoftieren für die kleinsten Gäste, eine riesige Wellenrutsche, ein großes Bällebad, einen fantasievollen Kletterbaum und einen Spielplatz freuen. Zwei Imbisse mit Terrassen und ein neuer Shop runden das Indoor-Erlebnis ab.

Auch die täglichen Shows für Familien und Kinder werden ab Sommer 2018 im neuen Indoorpark stattfinden. Hierfür wird eigens ein Theater mit über 500 Sitzplätzen errichtet, welches zusätzlich beispielsweise für Firmenveranstaltungen und Produktpräsentationen angemietet werden kann. Für Events und Konzerte wird der Holiday Park eine weitere Bühne in die Außenfassade der geplanten Halle integrieren. Das Konzept der Plopsa-Indoorparks hebt sich deutlich von den bisher bekannten Indoor-Spielplätzen ab.

Der neue Indoor-Themenbereich im Holiday Park. Bild: PLOPSA / Holiday Park

Der neue Indoor-Themenbereich im Holiday Park. Bild: PLOPSA / Holiday Park

Thematisierung

Die Attraktionen im neuen Indoorbereich werden rund um die beliebte TV-Figur „Heidi“ sowie „Mia & Me“, eine der meistgesehenen Kinderserien im Deutschen Fernsehen, thematisiert. Darüber hinaus wird hier „Tabaluga“ eine neue Heimat finden. „Die Biene Maja“ und „Wickie“ hatten bereits in den letzten Jahren Einzug in den Holiday Park gehalten und werden nun von altbekannten und neuen „TV-Kollegen“ unterstützt. Angrenzend an den Indoorpark entsteht gleichzeitig ein Lager- und Logistikgebäude.

Facts

    • Investition: 7,5 Millionen Euro
    • Größe: 5.000 qm, vollständig Indoor, 12m hoch
    • Themen:
        • Heidi
        • Mia & Me
        • Tabaluga
    • 7 Attraktionen:
        • eine Familienachterbahn
        • ein Flugkarussell
        • ein Tierkarussell
        • eine Wellenrutsche
        • ein Bällebad
        • ein Kletterbaum
        • ein Spielplatz
    • Indoor Theater mit über 500 Sitzplätzen
    • Outdoor Eventbühne
    • 2 Imbisse
    • Shop
    • Baubeginn: Anfang November 2017
    • Eröffnung: Sommer 2018

Masterplan: Wasserpark

Der Bau eines wetter- und jahreszeitunabhängigen Indoorparks stellt einen weiteren Schritt im Ausbau und der Entwicklung des Holiday Parks dar. In den Jahren 2010 bis 2017 hat die Plopsa-Gruppe bereits über 50 Millionen Euro in den Holiday Park investiert. In der Planung für die nähere Zukunft ist ein eigenständiger, thematisierter Wasserpark mit Angeboten für Familien mit Kindern, aber auch für abenteuerhungrige Menschen jeden Alters den Holiday Park vorgesehen.

Quelle: PLOPSA / Holiday Park

 

Tier-Trekking in der Schweiz

Eselreiten im Toggenburg. Bild: Schweiz Tourismus

Eselreiten im Toggenburg. Bild: Schweiz Tourismus

Ob mit Kuh, Esel, Pferd, Ziege, Lama, Kamel oder Hund – bei diesen Wanderungen ist tierischer Spaß inklusive. Eine handsortierte Übersicht über die besten geführten Touren bietet der neue Erlebnisfinder MySwitzerland.com/MySwissExperience.

Kuh-Trekking in Hemishofen (Ostschweiz/Liechtenstein)

Unter dem Motto „Die Kuh und du“ lädt der Bio- und Erlebnishof Bolderhof in Hemishofen zum gemütlichen Spaziergang und Reitausflug mit den Schweizer Kühen ein. Der Ausritt führt in ein bis zwei Stunden durch Wälder und Auenlandschaften an den Flüssen Biber und Rhein vorbei. Die geführte Tour inklusive fachkundiger Anleitung zum Kuh-Reiten kostet rund 95 Schweizer Franken (rund 86 Euro) pro Kuh. www.bolderhof.ch

Eselreiten in Wildhaus (Toggenburg)

Esel, so heißt es, sind störrisch. Nicht so in Wildhaus, wo Kinder und Eltern mit den langohrigen Vierbeinern auf Entdeckungstour gehen. Am Ende der Tour gibt es eine kulinarische Belohnung für Mensch und Tier. Der Spaß ist für 40 Schweizer Franken zu haben (rund 36 Euro). Kinder zahlen die Hälfte. www.toggenburg.org/de/finder-adventure-tt/esel-wanderung-gaesteprogramm

Reiten in der UNESCO Biosphäre Entlebuch (Luzern – Vierwaldstättersee)

Hans Stucki führte mehrere Jahrzehnte das Berggasthaus Rossweid in Sörenberg, bevor er sich mit dem Pferdetrekking einen lang gehegten Traum erfüllte. Auf dem dreistündigen Ausritt durch die UNESCO Biosphäre Entlebuch zeigt Hans seinen Besuchern den Wilden Westen von Luzern. Kosten 120 Schweizer Franken (umgerechnet 109 Euro). www.stuckitrekking.ch

Geissenspaziergang in Romainmôtier (Genferseegebiet)

Jeanne-Charlotte Bonnard empfängt mit ihrer kleinen Ziegenherde große und kleine Gäste zu einem tierischen Erlebnis. Mit den vier Ziegen unternehmen sie ein- bis zweistündige Ausflüge in den Wald rund um das Kloster von Romainmôtier. Unterwegs gibt es ein Picknick mit regionalen Snacks. Kosten um 35 Schweizer Franken (um 32 Euro) pro Person, Kinder reduziert. http://apasdechevres.ch

Lama-Trekking im Nationalparkgebiet Locarnese (Tessin)

Marisa und Jean-Pierre Bäschlin bieten mit ihren sieben Lamas Trekkingtouren in der Region des Nationalparkprojekts „Locarnese“ an. Im Sommer ist der Ausgangspunkt Monte Comino im Centovalli, im Winter der Monte Novella in Losone-Arcegno. Kosten um 50 Schweizer Franken (umgerechnet knapp 46 Euro) pro Person, Kinder reduziert. www.lamatrekkingticino.ch

Kamelritt in „Mostindien“ bei Neukirch an der Thur (Ostschweiz/Liechtenstein)

Kamele gehören mittlerweile zum Dorfbild von Neukirch an der Thur. Sie leben neben vielen anderen Tieren auf dem Kamelhof Olmerswil. Von dort aus nimmt das Team vom Kamelhof kleine Gruppen mit auf einen Ritt durch die Thurgauer Hügel- und Wiesenlandschaft. Nach dem rund 70-minütigen Ausflug gibt es süßen Most von Nachbars Hof. Preis 80 bis 100 Schweizer Franken pro Kamel für jeweils 2 Personen. www.kamelhof.ch

Passwanderung mit „Barry“ in Martigny (Wallis)

In der kargen Gebirgswelt des Großen Sankt Bernhard Pass steht das Hospiz, wo einst Napoleon mit seiner Armee Erholung von den Kriegsstrapazen fand. Hier wurden die Bernhardiner Hunde von den Mönchen gezüchtet, anfänglich als Lastenträger, dann auch als Lawinensuchhunde – der bekannteste von ihnen, der sagenumwobene Barry, soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Ein unvergessliches Highlight sind die Wanderungen in Begleitung der Bernhardiner Hunde, zusammen mit einem Mitarbeiter der Fondation Barry. Preis ab 46 Schweizer Franken (42 Euro) pro Person. www.fondation-barry.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Einzigartige Sommererlebnisse in der Schweiz

Grimentz (Wallis), Roggenbrot backen / Copyright by: Switzerland Tourism / swiss-image.ch/Ivo Scholz

Grimentz (Wallis), Roggenbrot backen / Copyright by: Switzerland Tourism / swiss-image.ch/Ivo Scholz

Wer ein Land wirklich erleben möchte, muss seine Bewohner kennenlernen. Mit dem neuen Erlebnisfinder „My Swiss Experience“ und den multimedial aufbereiteten Sommer-Geschichten auf www.MySwitzerland.com ist es in diesem Sommer so einfach wie nie, die Schweiz und ihre Bewohner zu entdecken. Mehr als 700 buchbare, authentische Erlebnisse in der Schweiz garantieren einen unvergesslichen Sommerurlaub.

Einzigartige Sommer-Erlebnisse für jeden Geschmack

Der Sommer-Erlebnisfinder bietet geführte Touren in jeder Region der Schweiz und zu unterschiedlichen Themen an. Aus insgesamt acht Kategorien können Gäste ihr individuelles, echtes Schweizer Sommer-Erlebnis wählen: Natur, Urban, Abenteuer, Kultur, Bewegung, Kulinarik, Entspannung und Wissen.

Ob Canyoning-Touren in der Viamala-Schlucht (Graubünden), Schnuppertage auf dem Bauernhof der Familie Tschannen in Illighausen (Ostschweiz), auf Spurensuche in kargen Höhlen im Entlebuch (Luzern – Vierwaldstättersee) oder mit dem Schlauchboot das „Wasserschloss der Schweiz“ (Aargau) entdecken: Bei ihrem gebuchten Sommer-Erlebnis werden die Gäste von einem Einheimischen begleitet und erfahren so aus erster Hand mehr über die jeweilige Region und Aktivität. Die Webseite MySwitzerland.com/sommergeschichten bietet mit Film, Fotos und weiterführenden Informationen einen guten Einblick in diese spannende Möglichkeit, mit der Schweiz auf Tuchfühlung zu gehen. Insgesamt stehen über 700 Erlebnisse zur Auswahl. Diese sind online buchbar auf www.MySwitzerland.com/mySwissExperience.

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Slàinte in der Schweiz: Hotspots für Whisky-Fans

Whisky-Verkostung in der grössten Whisky-Bar der Welt im Hotel Waldhaus am See in Sils Maria. Bild (c) by ENGADIN St. Moritz / swiss-image.ch/Christof Sonderegger

Whisky-Verkostung in der grössten Whisky-Bar der Welt im Hotel Waldhaus am See in Sils Maria. Bild (c) by ENGADIN St. Moritz / swiss-image.ch/Christof Sonderegger

Wenn es um Käse und Schokolade geht, macht der Schweiz so schnell keiner was vor. Dass das kleine Land aber auch Whisky kann, wissen nur die wenigsten. Dabei ist die Vielfalt ungewöhnlich und mitunter exotisch. Liebhaber des „Lebenswassers“ können sich in der Schweiz nicht nur an der weltweit kleinsten Whisky-Bar und der größten Whisky-Auswahl erfreuen, sondern auch an einem Whisky-Trek und einem Whisky, der im ewigen Eis auf über 3000 Metern Höhe ausgereift ist.

Die weltweit größte Whiskyauswahl

Im „Devil’s Place“ wähnt sich jeder Whisky-Liebhaber im Paradies. Denn die Bar des Hotels Waldhaus am See in Sils Maria (Graubünden) bietet die weltweit größte Whiskyauswahl. Genießer können sich durch 2500 Sorten aus der ganzen Welt probieren: vom einfachen Johnnie Walker über Exoten aus Sri Lanka oder Uruguay bis hin zu raren Trouvaillen wie dem „Macallan 1878“. Und weil zu einem guten Whisky manchmal auch eine gute Zigarre gehört, befindet sich gleich nebenan die Zigarren-Lounge. Verschiedene Whisky-Tastings werden ab 35 Schweizer Franken (rund 32 Euro) angeboten. Das „Raritäten-Tasting“ kostet 165 Schweizer Franken (rund 151 Euro). www.myswitzerland.com/de-de/devil-s-place-whiskey-bar.html, www.waldhaus-am-see.ch/de-de/Whisky-Wein

Die kleinste Whiskybar der Welt

Je größer, desto besser? Das ist nicht das Motto von Gunter Sommer. Bereits seit über zehn Jahren betreibt der gebürtige Deutsche in Santa Maria im abgelegenen Münstertal (Graubünden) die nachweislich kleinste Whisky-Bar der Welt. Auf einer Fläche von genau 8,53 Quadratmetern offeriert Sommer über 250 Whisky-Sorten aus der ganzen Welt – auch seinen eigenen. Andere Getränke werden nicht angeboten. Geöffnet hat die „smallest Whisky Bar on earth®“ jeden Samstag ab 21.00 Uhr und außerdem immer dann, wenn Gunter Sommer gerade in der Nähe ist und Zeit hat. Whisky-Fans sollten sich einen Besuch der Bar auf keinen Fall entgehen lassen. Nicht alleine wegen der Whiskys, sondern vor allem wegen der unterhaltsamen Fachsimpeleien mit dem Bartender. www.myswitzerland.com/de-de/whisky-museum.html, www.smallestwhiskybaronearth.com

Whisky im ewigen Eis gereift

Bekanntlich liegt auf dem Jungfraujoch (Bern – Berner Oberland) der höchstgelegene Bahnhof Europas. Weniger bekannt dürfte sein, dass dort oben auch Whisky lagert. Auf 3454 Metern über Meer wird der Single Malt „Ice Label“ bei konstant minus 4 Grad Celsius in einem Eiskeller des Aletschgletschers ausgereift. Whisky-Liebhaber können diese Spezialität im Restaurant Crystal direkt auf dem Jungfraujoch kennenlernen. Oder auch bei einer rund zweistündigen Führung durch die Brauerei und Destillerie Rugenbräu in Matten bei Interlaken. www.rugenbraeu.ch/whisky/

Von Whisky zu Whisky

Manchmal ist es einfach zu schade, den Whisky in dunklen Kellern zu trinken. Besonders in Häusern, die mit einer spektakulären Panoramasicht glänzen. Auf dem Whisky-Trek im Alpsteingebiet (Ostschweiz/Liechtenstein) können Wanderer darum nun beides kombinieren. 27 (Berg-)Gasthäuser der Region lagern ihre ausgesuchten Whiskys in Eichenfässern und bieten diese im offenen Ausschank an. Der Whisky-Wanderer kann aus zwei verschiedenen Angeboten wählen. In der 9er-Tour für 150 Schweizer Franken (rund 137 Euro) ist der Konsum von neun Whiskys in frei wählbaren Berggasthäusern enthalten. In der kompletten Tour für 400 Schweizer Franken (rund 367 Euro) ist neben dem Besuch aller 27 Gasthäuser auch eine Sammlerbox mit allen 27 Whiskys (je 0,1 Liter) inklusive. Die Touren können über die Brauerei und Destillerie Locher in Appenzell gebucht werden. www.myswitzerland.com/de-de/appenzeller-whiskytrek.html, www.saentismalt.com/en/whiskytrek.html

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Alle Dutzend Jahre: Unspunnen, das große „Get-together“ des Schweizer Brauchtums

Schwingen, Unspunnenfest / Quelle: Verein Unspunnenfest

Schwingen, Unspunnenfest / Quelle: Verein Unspunnenfest

Es findet nur alle zwölf Jahre statt und zeigt, dass Brauchtum in der Schweiz tatsächlich noch gelebt wird und die Menschen verbindet: das Trachten- und Alphirtenfest Unspunnen. Vom 26. August bis 3. September 2017 treffen sich in Interlaken Jung und Alt, Land- und Stadtbewohner aus allen Regionen und über Sprachgrenzen hinweg. Gäste aus dem In- und Ausland dürfen sich auf urtümliche Festtage freuen. 1805 wurde Unspunnen erstmals gefeiert.

Eine Woche voller Brauchtum und Festivitäten

Alle zwölf Jahre lebt der historische Geist von Unspunnen wieder auf. Längst hat sich das Brauchtumsfest zu einem Publikumsmagneten für Gäste aus nah und fern entwickelt. Und auch bei dieser Ausgabe können sich die Besucher auf Alphirten und Landfrauen, Steinstoßer, Schützen und Hornusser, Alphornbläser und Fahnenschwinger, Volksmusikanten und Chorsänger, Trachtentänzer und Jodler sowie Tambouren und Pfeifer freuen. „Auf zu neuen Wiesen!“ lautet das diesjährige Motto, und zum ersten Mal finden alle Festaktivitäten auf der Höhematte im Zentrum von Interlaken statt.

Zu den Höhepunkten der Festwoche gehören das urtümliche Unspunnen-Schwinget am 27. August, das Alphorn-Blasen und Fahnenschwingen am 31. August sowie das große Finale mit dem Festumzug durch Interlaken und die Festaufführung mit der Schlusszeremonie am 3. September. Ausführliche Informationen zum Programm sind auf der Webseite www.unspunnenfest.ch zu finden.

Tickets für Besucher

Der Unspunnen-Pass beinhaltet die Eintritte zur Unspunnen Stubete, zum Volkstanzfest und zur Festaufführung sowie das Festabzeichen und einen Verzehrgutschein. Der Preis für Erwachsene beträgt 79 Schweizer Franken (circa 73 Euro) und für Kinder 39 Schweizer Franken (circa 36 Euro). Einzeleintritte kosten je nach Anlass zwischen 20 und 49 Schweizer Franken (rund 18 bis 45 Euro). Weitere Informationen zu Tickets finden interessierte Besucher auf www.unspunnenfest.ch/tickets. Diese können per E-Mail an tickets@unspunnenfest.ch oder telefonisch unter 0041 33 826 53 41 von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr bestellt werden.

Hintergrund: Der Geist von Unspunnen

Zwischen 1798 und 1803 bestand in der Schweiz eine Staatsordnung nach französischem Vorbild. In dieser „Helvetischen Republik“, in der Stadt und Land gleichgestellt und das Monopol der Zünfte gebrochen war, waltete das Berner Oberland als eigenständiger Kanton. Die politisch schwierige Situation, die sich durch Staatsstreiche und den Kampf zwischen Unitariern (Verfechtern des Einheitsstaats) und Föderalisten manifestierte, versuchte Napoleon 1803 mit der Mediationsakte zu stabilisieren. Das hatte insbesondere für die Landgebiete der ehemaligen Stadtkantone einschneidende Konsequenzen: Das Berner Oberland verlor seinen Status als Kanton, und das politische Gewicht verschob sich zugunsten der Stadtbevölkerung. Insbesondere auf dem „Bödeli“ (die Ebene zwischen Thuner-und Brienzersee bei Interlaken) regte sich Unmut. In dieser gespannten Situation versuchten die Berner Regierung und ihre Vertreter im Oberland alles, um Unruhen und Aufstände zu verhindern. Da kam die Idee eines gemeinsamen Fests im Geiste der Verbrüderung von Stadt und Land auf. So wurde 1805 das Fest auf dem „Bödeli“ in der Nähe der Ruine Unspunnen erstmals ausgerichtet.

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Raus in die Natur – per Pedes oder mit dem Rad: Den Spätsommer im Schmallenberger Sauerland genießen

Bequem zwischen den Bergen hindurch radeln können große und kleine Fahrradfans auf dem SauerlandRadring. Foto: djd/Schmallenberger Sauerland/Klaus-Peter Kappest

Bequem zwischen den Bergen hindurch radeln können große und kleine Fahrradfans auf dem SauerlandRadring.
Foto: djd/Schmallenberger Sauerland/Klaus-Peter Kappest

(djd). Wer für ein paar Tage die Alltagshektik hinter sich lassen möchte, taucht am besten auf einer Wanderung oder Radtour in die Stille ein – um anschließend gemütlich einzukehren und Gutes zu genießen. Der Spätsommer im Schmallenberger Sauerland bietet für Naturfans eine große Auswahl von Touren nach Wunsch. Wanderer finden nicht nur auf dem beliebten Rothaarsteig oder Sauerland-Höhenflug leicht ihren Weg, sondern auch auf vielen, perfekt ausgeschilderten Routen wie etwa dem WaldSkulpturenWeg oder auf einer der insgesamt zehn Touren durch die schmucken (Gold-)Dörfer, von denen neun bereits Bundessieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ waren. Kleine und große Radler können bequem auf dem SauerlandRadring, einem 84 Kilometer langen Rundkurs entlang alter Bahntrassen, zwischen den Bergen hindurchradeln. Wer noch weiter strampeln möchte, fährt über die angeschlossene HenneseeSchleife. Viele weitere Auskünfte zu den Touren und zu Unterkünften aller Kategorien gibt es unter www.schmallenberger-sauerland.de.

Ausgezeichnete Routen

Erste Qualitätsregion Wanderbares Deutschland – diesen Titel trägt das Schmallenberger Sauerland mit seinen Nachbarorten von Brilon bis Kirchhundem mit Stolz. Just kam eine neue Auszeichnung hinzu: Der Schwedensteig erhielt als Premiumweg das „Deutsche Wandersiegel“. Er verläuft über den Heidenweg, eine historische Heer-, Handels- und Pilgerstraße, und sein Charakter wird geprägt durch die regional-typische Fachwerkarchitektur sowie durch schöne Ausblicke im Naturschutzgebiet Rehhecke mit sehenswerter Wacholderheide und alten Hudebuchen.

Erfahrene Gastgeber

Wenn Radler und Wanderer abends speisen und ihr müdes Haupt zur Ruhe betten wollen, bieten sich ihnen in den über 100 Dörfern der Region lohnende Einkehrziele. Dort wird köstliche Hausmannskost ebenso aufgetischt wie rustikale Brotzeiten oder überraschende Kreationen aus der Neuen Deutschen Küche. Führende Restaurant-Guides wie Guide Michelin, Gault Millau oder Varta schätzen und empfehlen viele Restaurants im Schmallenberger Sauerland. Und die Gastgeber in den Drei- bis Fünf-Sterne-Häusern wissen, worauf aktive Gäste Wert legen – nicht nur ein bequemes Bett, sondern auch eine Tourenberatung oder eine Wanderinfothek, einen Gepäcktransfer oder einen Bring- und Abholservice. Wem noch Teile seiner Ausrüstung fehlen, der kann sie sich ausleihen. Zum Service der Wandergasthöfe gehören zudem geführte Wanderungen sowie Trocken- und Putzräume für Schuhe und Kleidung. Mehr Informationen zu allen Gastgebern der Region gibt es unter www.schmallenberger-sauerland.de.

Wenn Wanderer und Radler nach ihren Touren durch das Schmallenberger Sauerland einkehren, genießen sie regionale Köstlichkeiten mit Sterne-Niveau. Foto: djd/Schmallenberger Sauerland/Klaus-Peter Kappest

Wenn Wanderer und Radler nach ihren Touren durch das Schmallenberger Sauerland einkehren, genießen sie regionale Köstlichkeiten mit Sterne-Niveau.
Foto: djd/Schmallenberger Sauerland/Klaus-Peter Kappest

Hoch hinaus mit dem Wanderbus

Ein Wanderbus ergänzt die für Gäste ebenfalls kostenlos nutzbaren Angebote des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Bürgerbusse. Er fährt täglich, außer montags, etwa zu hoch gelegenen Wanderwegen auf Rothaarkamm, Hunau und Homert oder zu reizvollen, aber abseits gelegenen Zielen. Dieser Service ist Teil der Schmallenberger Sauerland Card, die beispielsweise auch kostenlosen Eintritt in die Schwimmbäder und Museen der Region gewährt. Mehr Informationen gibt es unter www.schmallenberger-sauerland.de.

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Abkühlung am Badesee: Auch für die Versorgung mit gekühlten Getränken gibt es inzwischen Lösungen

27 Prozent der Bundesbürger planschen in der warmen Jahreszeit zwar immer noch am liebsten im Freibad, dicht gefolgt allerdings vom Badesee, an ihn zieht es 23 Prozent der Deutschen. Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins

27 Prozent der Bundesbürger planschen in der warmen Jahreszeit zwar immer noch am liebsten im Freibad, dicht gefolgt allerdings vom Badesee, an ihn zieht es 23 Prozent der Deutschen.
Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins

(djd). Sommer, Sonne, Abkühlung: Bei tropischen Temperaturen zieht es die Deutschen magisch ans Wasser. 27 Prozent der Bundesbürger planschen in der warmen Jahreszeit zwar immer noch am liebsten im Freibad, dicht gefolgt inzwischen aber vom Badesee, an ihn zieht es 23 Prozent der Deutschen bevorzugt. Im Meer gehen dagegen nur 19 Prozent am liebsten baden. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Cosmos Direkt aus dem vergangenen Jahr.

Speziell Badeseen üben aus mehreren Gründen eine besondere Faszination aus. Zum einen ist der Eintritt häufig frei oder man muss nur einen geringen Obolus entrichten. Vor allem aber ist man der Stadt ganz nah und dennoch mitten in der Natur, kein Chlorgeruch kann das Badevergnügen und das Chillen unter schattigen Bäumen trüben. Ein Problem gibt es allerdings: Wie kommen die gut gekühlten Getränke an den Badesee?

Getränke an den See transportieren

Die Lösung: Mit dem richtigen Zubehör können Fahrräder zu echten ‚Packeseln‘ mutieren. Mit speziellen Fahrradboxen beispielsweise lassen sich problemlos Getränke an den Badesee oder zum Picknick transportieren. Mit solchen wasserdichten Boxen aus speziellem Kunststoff waren bisher nur Pizzaboten unterwegs, nun gibt es sie auch für den Privatmann. Die Boxen sind isolierend und lebensmittelecht, sie können auf nahezu jedem Gepäckträger befestigt werden, haben reichlich Volumen und können bis zu zehn Kilogramm problemlos tragen.

Kühles „Radler“ erfrischt an heißen Tagen

Und womit sollte man heißen Tagen am Badesee für Erfrischung sorgen? „Als Durstlöscher im Sommer ist vor allem die Mischung aus Bier und Zitronenlimonade beliebt – auch bekannt als Radler“, weiß Ulrich Biene von der Brauerei C. & A. Veltins. Gefragt sei es vor allem im Sommer, wenn die Anzeige auf dem Thermometer stetig nach oben klettere, es erfrische auch nach der Fahrradtour zum Badesee. Eine weit verbreitete Legende besagt im Übrigen, dass das Radler 1922 von Franz Xaver Kugler in seiner Ausflugsgaststätte in der Nähe von München erfunden wurde. Kugler hatte angeblich viele Radfahrer zu Gast, als plötzlich Biernotstand eintrat. „Und dann hat er kurzerhand Limo beigemischt. Die Radlermaß war geboren“, so Ulrich Biene.

Fahrräder dienen längst nicht mehr nur der Fortbewegung, sondern können mit dem richtigen Zubehör auch zu 'Packeseln' mutieren und  erfrischende Getränke wie etwa ein Radler oder eine erfrischende Fassbrause an den Badesee transportieren. Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins

Fahrräder dienen längst nicht mehr nur der Fortbewegung, sondern können mit dem richtigen Zubehör auch zu ‚Packeseln‘ mutieren und erfrischende Getränke wie etwa ein Radler oder eine erfrischende Fassbrause an den Badesee transportieren.
Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins

Fassbrause als Alternative zu Isogetränken und Powerdrinks

Mit alkoholfreier Fassbrause haben Radfahrer und andere Hobbysportler zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs eine attraktive Alternative zu teuren isotonischen Getränken und Powerdrinks zur Wahl. Von der Brauerei C. & A. Veltins beispielsweise gibt es die drei Sorten „Holunder“, „Zitrone“ und „Apfel-Kräuter“. „Die letzten zwei Sorten sind isotonisch”, betont Ulrich Biene, Pressesprecher der Brauerei. Gerade für Sportler habe dies eine besondere Bedeutung, denn sie möchten nach der körperlichen Anstrengung verlorene Nährstoffe schnell wieder aufnehmen. Fassbrause weise zudem eine besonders gute Relation zwischen Kohlenhydraten und Kalorien auf.

 

Auszeichnung für Schweizer Gastfreundschaft: PRIX BIENVENU 2017

Hotel Chasa Montana - Gesundheitsregion Engadin Scuol Samnaun Val Müstair. Bild (c) Alexander Maria Lohmann

Hotel Chasa Montana – Gesundheitsregion Engadin Scuol Samnaun Val Müstair. Bild (c) Alexander Maria Lohmann

Im Rahmen des Schweizer Ferientags, der größten Fachtagung des Schweizer Tourismus mit aktuell 1250 Teilnehmenden, wurden am 23. Mai in Davos zum fünften Mal die freundlichsten Hotels der Schweiz gekürt: Der PRIX BIENVENU, verkörpert in der Figur eines kleinen Concierge aus Bronze namens BIENVENU, steht für herausragende Schweizer Servicequalität und gelebte Gastfreundlichkeit.

Das Unternehmen TrustYou hat mehrere hunderttausend Gäste-Feedbacks aus über 250 Bewertungs- und Buchungsplattformen, abgegeben zwischen September 2015 und August 2016, semantisch ausgewertet. Bei der Analyse der Hotelbewertungen wurden damit Softfaktoren wie Aufmerksamkeit, Herzlichkeit, Empathie oder Hilfsbereitschaft des Personals berücksichtigt.

Schweizer Hotels mit mindestens 70 Feedbacks auf Bewertungs-Websites sind automatisch für die Teilnahme am PRIX BIENVENU qualifiziert.

Die Finalisten, die drei bestbewerteten Hotels in fünf Kategorien, wurden daraufhin von einem Jury-Mitglied persönlich besucht und evaluiert. Folgende fünf Hotelbetriebe erhalten in ihren jeweiligen Kategorien den PRIX BIENVENU 2017:

  • Ferienhotel klein und fein (bis 40 Zimmer): Hotel Gädi, Grächen (Wallis)
  • Ferienhotel groß (ab 41 Zimmern): Chasa Montana Hotel & Spa, Samnaun (Graubünden)
  • Stadthotel (bis 4 Sterne Superior): Hotel Uzwil, Uzwil (Ostschweiz / Liechtenstein)
  • Luxus-Stadthotel (5 Sterne / 5 Sterne Superior): Four Seasons Hotel Des Bergues, Genf (Genf Region)
  • Luxushotel (5 Sterne / 5 Sterne Superior): Hotel Suvretta House, St. Moritz (Graubünden)

Schweiz Tourismus, hotelleriesuisse, GastroSuisse, die Ecole hôtelière de Lausanne (EHL) und die Universität Bern haben den PRIX BIENVENU geschaffen und im Jahr 2013 erstmals vergeben.

Jurymitglieder PRIX BIENVENU

  • hotelleriesuisse: Thomas Allemann, Leiter Mitgliederservices und Hotelklassifikation
  • GastroSuisse: Daniel C. Jung, Vizedirektor
  • Ecole hôtelière de Lausanne (EHL): Prof. Michel Rochat, Direktor
  • Universität Bern/CRED: Dr. Monika Bandi Tanner, Leiterin Forschungsstelle Tourismus
  • Kurt Aeschbacher: TV-Moderator und Talkmaster
  • SonntagsZeitung: Dr. Arthur Rutishauser, Chefredaktor
  • Schweiz Tourismus: Jürg Schmid, Direktor
  • Swisscard AECS: Marcel Bührer, CEO

„Presenting Partner“ American Express

American Express war „Presenting Partner“ und schenkt den fünf Gewinnern für den Rest des Jahres die Kommissionen bis max. CHF 10.000 auf den entsprechenden Kartenbuchungen und integriert die Hotels in die Online-Plattform www.americanexpress.ch/selects.

Gastfreundlichkeit als entscheidendes Kriterium für die Qualität der Schweizer Unterkünfte Online-Bewertungsplattformen spielen für Unterkunftsbetreiber eine wichtige Rolle: Gäste äußern in aller Deutlichkeit ihre Meinung, dies stellt für die Hoteliers einen Gradmesser ihrer Leistung dar. Für die bestbewerteten Hotels bilden die Feedback-Portale dabei kostenlose und glaubwürdige Schaufenster, die Werbeeffekte mit weltumspannender Wirkung entfalten.

Über TrustYou

TrustYou ist ein auf Reputationsanalyse sowie Online-Reputationsmanagement spezialisiertes Unternehmen. Die von TrustYou entwickelte Kennzahl ist der sogenannte „TrustScore“, der erste unabhängige Index, der Online-Gästebewertungen weltweit aggregiert und in einer einzigen Zahl wiedergibt. Mehr Informationen: www.trustyou.com

Vollständige Liste der 100 freundlichsten Hotels der Schweiz: www.MySwitzerland.com/bienvenu

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Jubiläum auf dem Main-Donau-Kanal: Die „Europäische Wasserstraße“ feiert ihren 25. Geburtstag

Der ursprünglich von König Ludwig I. in Auftrag gegebene ­Schifffahrtsweg ­verbindet Kultur und Natur auf unvergleichliche Weise miteinander. Am 25. ­September feiert die Bundeswasserstraße ihr 25-jähriges Bestehen.​

Von Kelheim aus starten regelmäßig Schiffe, die den Main-Donau-Kanal durchqueren. Bild: The Monarch Hotel / Pixabay

Von Kelheim aus starten regelmäßig Schiffe, die den Main-Donau-Kanal durchqueren. Bild: The Monarch Hotel / Pixabay

Grüne Wiesen und Wälder, beeindruckende Felsformationen und malerische Altstädte mitsamt sich in die Szenerie einfügenden Ritterburgen – dieses Bild durchzieht die Route des Main-Donau-Kanals. Der 171 Kilometer lange Teilabschnitt gehört zur „Europäischen Wasserstraße“, die vom niederländischen Rotterdam bis nach Constanza in Rumänien verläuft, wo sie schließlich im schwarzen Meer mündet. Vom Aufkeimen der Idee, die beiden Flussgiganten Main und Donau miteinander zu verbinden, bis hin zur Realisierung des Bauprojekts zog mehr als ein Jahrtausend ins Land – historischen Aufzeichnungen zufolge wurden bereits im Jahr 793 Theorien für die Konstruktion einer Verbindung zwecks Überfahrt kleinerer Boote zu Papier gebracht. Und trotz aller Kritiken, die insbesondere während der millionenschweren „heißen Phase“ des Ausbaus zwischen 1960 und 1992 durch die Medien gingen, ist der Flussverlauf heute mehr als nur ein Transportweg für Schiffe: Er führt auch durch eine wunderschöne Kulturlandschaft, die ihre Höhepunkte ohne Zweifel im Naturpark Altmühltal im Herzen Bayerns findet.

Der Ludwig-Donau-Main-Kanal
50 der 171 Kilometer des Kanals, dessen Enden bei Bamberg in den Main und bei Kelheim in die Donau übergehen, verlaufen über die Altmühl. Einst für einen rein praktischen Nutzen errichtet, entwickelte sich diese Verbindung insbesondere in der hier liegenden Erholungs- und Entschleunigungsregion in den vergangenen Jahren immer mehr zum Tourismusmagneten. Regelmäßig starten von Kelheim aus Schiffe, die durch den Naturpark fahren und bei allerlei Sehenswürdigkeiten einen kurzen Halt einlegen, damit die Gäste Zeit für einen kulturellen Landgang haben – etwa, um das unvergleichliche Mittelalterflair in Berching zu erleben und die dortige, vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren 13 Türmen zu erkunden, oder um in Beilngries das Informationszentrum „Erlebniswelt Wasserstraße“ in der Gösselthalmühle zu besuchen. Dort erfahren Besucher an Ort und Stelle alles Wissenswerte rund um den Bau des Main-Donau-Kanals, dessen Entstehungsgeschichte und den 1825 von König Ludwig I. persönlich erteilten Auftrag, die Schiffsverbindung zu entwerfen – welche deshalb im Volksmund heute noch „Ludwig-Donau-Main-Kanal“ genannt wird. Neben den Schifffahrten bietet sich die hübsche Lage der Wasserstraße zudem für weitere Aktivitäten in der freien Natur an: So kann die umliegende Flora und Fauna etwa auf geführten Wanderungen oder Fahrradtouren ausgekundschaftet werden. Wer am Ende eines solchen Tages nach Erholung sucht, findet diese in dem nur wenige Kilometer entfernten Kurort Bad Gögging, dem „G’sundheitsort zwischen Hallertau und Altmühltal“. Der kleine Ortsteil von Neustadt ist der einzige Kurort Bayerns, der über drei staatlich anerkannte Naturheilmittel verfügt – darunter Schwefelwasser, Mineral-Thermalwasser und Naturmoor – und sich somit perfekt zum Relaxen eignet.

Natur & Kultur
Das vor Ort liegende Vier-Sterne-Superior „The Monarch Hotel“ bietet für einen Ausflug zum Main-Donau-Kanal das exklusive Arrangement „Natur & Kultur“ an. Dieses beinhaltet neben zwei Übernachtungen und zahlreichen Inklusivleistungen des Hauses auch eine Schifffahrt durch den Donaudurchbruch sowie eine Rundfahrt mit der könglichen Ludwigsbahn durch Kelheim beinhaltet. Buchbar ist diese Kombination auf www.monarchbadgoegging.com.

Quelle: bfs