Auf den Fiji-Inseln mit Mantarochen schnorcheln

Paradiesische Südsee-Staaten mit Karawane Reisen während der Nebensaison entdecken

Kristallblaue Gewässer laden zu einem Trip zu den herrlichen Sandstränden ein. Bild: Karawane Reisen / Fiji Tourism

Kristallblaue Gewässer laden zu einem Trip zu den herrlichen Sandstränden ein. Bild: Karawane Reisen / Fiji Tourism

Dank exklusiver Bausteinprogramme von Karawane Reisen lassen sich Rundreisen durch Neuseeland mit einem ­entspannenden Strandaufenthalt auf den Fiji-Inseln bestens kombinieren. Während Neuseeland in der Regel auf einer Rundreise per Mietwagen oder auf Kleingruppentouren erkundet wird, bieten die „Fidschis“ vom Bungee-Jumping über Helikopter-Rundflüge bis hin zum Schnorchelgang mit Mantarochen, Haien und Delfinen eine erlebnisreiche und ­gleichwohl entspannte Zeit.

Trend-Reiseziel – auch in der Nebensaison
Dass sich in der vielfältigen Natur Neuseelands zahlreiche Sehenswürdigkeiten finden, weiß spätestens seit den spektakulären Aufnahmen in Peter Jacksons „Herr der Ringe“-Filmen wohl jeder. Auf organisierten Rundreisen des Ludwigsburger Veranstalters ­Karawane Reisen lässt sich die abwechslungsreiche Landschaft hautnah erleben – nur sollte man schnell buchen. „Da Neuseeland sich in den vergangenen Jahren speziell in der Hauptsaison, also den Monaten Dezember bis März, steigender Beliebtheit erfreut und es deshalb zu erheblichen Engpässen bei Wohnmobilen, Mietwagen- ­sowie Kleingruppenreisen kommt, empfiehlt Karawane, auch an die Nebensaison, hier speziell die Monate April/Mai und September/Oktober, zu denken“, erklärt Steffen Albrecht, Geschäftsführer des Unternehmens. Auf einer abwechslungsreichen Selbstfahrer-Tour erkunden Reisende etwa die Northlands, streifen durch hoch aufragende Karri-Wälder, baden in heißen Quellen oder befahren die Flüsse per Kanu. Helikopter- und Bootstouren zur vorgelagerten Insel White Island ermöglichen spektakuläre Einsichten in aktive Vulkanlandschaften („Die ­Nordinsel ­intensiv entdecken“, ab 1.073,- Euro pro Person). Wer sich mehr Zeit nehmen möchte, kann auf der 25-­tägigen Tour („Mit Mietwagen und Wanderschuhen unterwegs“, ab 2.954,- Euro pro Person) unter anderem den schönen ­Wentworth Wasserfall bestaunen, im Whiranika Forest Jahrhunderte alte Baum- sowie seltene Vogelarten ­beobachten und bei der Erkundung der Fjordregionen mit etwas Glück Delfine, Robben und Pinguine sichten. Einzigartige ­Gletscher- sowie Vulkanlandschaften für Naturliebhaber, spannungsgeladene Aktivitäten wie Bungee-Jumping und Jetboat-Ausflüge für Abenteurer – Neuseeland bietet tatsächlich für jeden etwas.

Paradiesischer Inselurlaub
Wer die Rundreise durch Neuseeland mit einem relaxten Badeaufenthalt oder einer Südsee-Kreuzfahrt kombinieren möchte, hat dank Karawane die Möglichkeit, dem Trip spezielle Bausteine hinzuzufügen – beispielsweise zu den Fiji-Inseln. Von April bis November ist man außerhalb der dortigen Regenzeit und damit zur besten Reisezeit unterwegs. Dann warten weiße Sandstrände, kristallblaue Gewässer und die sprichwörtliche Gastfreundlichkeit der Einheimischen, die jeden mit einem freundlichen „Bula“ begrüßen. Schifffahrten, Wassersportaktivitäten wie Kajakfahren und gar das Schwimmen mit Mantarochen und Haien stehen während einer Blue-Lagoon-Kreuzfahrt auf dem Programm („Escape to Paradise Cruise“, ab 1.941,- Euro pro Person). Wer lieber nur auf dem Festland ausspannt, kann dies entweder in recht schlichten Unterkünften oder aber in Fünf-Sterne-Resorts machen („Inselurlaub Fiji“, ab 1.413,- Euro pro Person). Aktiven Reisenden sei die 9-tägige Tour „Yasawa Aktiv“ (ab 1.054, – Euro pro Person) empfohlen. Diese und viele weitere Touren sowie optionale Zusatz-Bausteine können unter www.karawane.de oder im Reisebüro gebucht werden.

Der als „TOP-Reiseveranstalter“ zertifizierte Spezialist für erstklassige Erlebnis- und Individualreisen in mehr als 80 Ländern sorgt für unvergessliche Urlaubs-Momente. Das 36-köpfige Team entwirft erlebnisreiche Touren, die auf individuelle Wünsche ­abgestimmt sind, und bietet persönliche Beratung.

Fotos: Karawane Reisen / Fiji Tourism

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Die beliebtesten exotischen Inseln der Deutschen im Check

Insider-Tipps der HolidayCheck-Experten für Reisen auf die Malediven, nach Mauritius, Sri Lanka und Co.

Maledives Aerial view / © Haveseen Shutterstock & © 2017 HolidayCheck AG

Maledives Aerial view / © Haveseen Shutterstock & © 2017 HolidayCheck AG

Bunte Korallenriffe, tropische Wälder, weiße Sandstrände und türkisblaues Meer – exotische Inseln sind beliebte Urlaubsziele deutscher Reisender. Das Hotelbewertungs- und Buchungsportal HolidayCheck hat einen genaueren Blick auf die besonders beliebten Sehnsuchtsorte der Deutschen geworfen und sie einem Preis-Check unterzogen. Ob persönliches Highlight oder perfekter Sonnenuntergangs-Spot: Die Reise-Experten teilen ihre Tipps für den perfekten Aufenthalt im Inselparadies.

Malediven

Der Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans ist zwar am teuersten, aber auch am beliebtesten unter den exotischen Eilanden. Die insgesamt 1.196 Inseln und Atolle versprechen ein ganzjährig tropisches Klima, weiße Sandstrände gesäumt von Palmen und paradiesische Tauchspots.

Was muss man unbedingt gesehen haben?

Die Malediven aus der Vogelperspektive. Jedes kleine Eiland ist so surreal schön wie auf einer Fototapete. Türkises, klares Wasser, weißer Sand, Palmen – von einem Wasserflugzeug aus betrachtet sehen die kleinen Atolle aus wie weiß-blaue Spiegeleier.

Wo ist das schönste Fleckchen für einen Sonnenuntergang?

Auf den Malediven ist der Besucher – egal wo er sich befindet – nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Daher einfach in Richtung Sonnenuntergang in den weißen Sand setzen und genießen. Wer mehr Reisebudget hat, der betrachtet die ins Meer fallende Sonne vom eigenen Wasserbungalow aus. Relativ günstige Wasserbungalows bietet die Insel Fihalhohi.

Mauritius

Östlich von Madagaskar, im Indischen Ozean, liegt Mauritius. Die Insel ist für ihre Strände und ihre Vielseitigkeit bekannt: Besucher finden Kolonialarchitektur in der ehemaligen Hauptstadt Mahébourg, Wasserfälle, Vulkankrater und zahlreiche Wanderwege im Nationalpark Black River Gorges.

Was muss man unbedingt gesehen haben?

Die Aussicht von der Terrasse des Restaurants Le Chamarel, das auf einer kleinen Passhöhe liegt. Während man lokale Spezialitäten genießt, kann man den Blick über Meer und Berge schweifen lassen.

Wo ist das schönste Fleckchen für einen Sonnenuntergang?

Im Südwesten der Insel, am Strand auf der Halbinsel Le Morne Brabant mit dem gleichnamigen 556 Meter hohen Berg im Hintergrund.

Sri Lanka

Der Inselstaat im Indischen Ozean ist die günstigste Destination im Preisvergleich. Hier kommt jeder auf seine Kosten: Kulturinteressierte finden Weltkulturerbestätten und jahrtausendealte Tempelanlagen, Natur- und Tierliebhaber können Elefanten, Flamingos und Wale in freier Wildbahn beobachten. Strandliebhaber werden an den Küsten der Insel fündig und Wanderer im Hochland im Landesinneren.

Was muss man unbedingt gesehen haben?

Mehr als nur die Küstenregionen: Die feucht-heißen Regenwälder wie den Sinharaja Rainforest, die trockenen Savannengebiete bei Sigiriya und das Hochland bei Nuwara Eliya mit seinen Wasserfällen und Teeplantagen. Eine Rundreise gewährt Einblicke in den vielfältigen Inselstaat.

Wo ist das schönste Fleckchen für einen Sonnenuntergang?

An der Westküste bietet das altehrwürdige The Galle Face Hotel in Colombo einen stilvollen Ort für einen Sundowner im Kolonialstil. Das historische Hotel verfügt über ein Restaurant mit Terrasse direkt am Meer. Auf der Veranda wird der Besucher von Kellnern mit weißen Handschuhen bedient, lauscht dem Meer und den tropischen Vögeln und fühlt sich wie in die Vergangenheit zurückversetzt.

Phuket

Die größte Insel Thailands ist eines der populärsten Reiseziele des Landes und für deutsche Urlauber fast genauso günstig wie Sri Lanka. Ob Unterhaltung am belebten Patong Beach oder Entspannung am längsten und nördlichsten Strand Mai Khao Beach – Phuket bietet für jeden Reisenden das Richtige.

Was muss man unbedingt gesehen haben?

Die Similan-Inseln, eine Gruppe von neun unbewohnten Eilanden in der Andamanensee, die zu den schönsten Tauch- und Schnorchelspots der Welt zählen und per Boot von Phuket aus erreichbar sind. An über 30 Tauchgründen gibt es Korallen- und Felsenriffe zu entdecken.

Wo ist das schönste Fleckchen für einen Sonnenuntergang?

Am Freedom Beach, einem ruhigen Strand im Südwesten Phukets, der nur mit dem Boot zu erreichen ist.

Koh Samui

Im Golf von Thailand, 35 Kilometer vom Festland entfernt, liegt Koh Samui. Die drittgrößte Insel des Landes ist für ihre breiten Sandstrände beliebt, von denen der Chaweng Beach als schönster und längster gilt. Weniger erschlossen, aber genauso schön, ist der Norden Koh Samuis mit den Buchten Mae Nam und Bo Phut.

Was muss man unbedingt gesehen haben?

Im Norden von Koh Samui befinden sich vor der Küste von Bo Phut zwei unbewohnte kleine Inseln. Diese sind zu erreichen, indem man zum Beispiel als kleine Gruppe ein Boot chartert. Mit etwas Glück ist man dann fast ganz allein auf den Inseln.

Wo ist das schönste Fleckchen für einen Sonnenuntergang?

Auch hier empfehlen sich die kleinen Eilande vor Koh Samuis Nordküste. Die Boote setzen Gäste meist an der windgeschützten Südseite ab. Über einen kleinen Pfad gelangt man dann zu der dem Wind zugewandten Seite. Auf den Felsen lässt sich der Sonnenuntergang besonders gut beobachten.

Bali

Ein Tempelkomplex aus dem Jahre 1634 in Mengwi, der Meerestempel Pura Tanah Lot an der Küste im Südwesten, Ubud als künstlerisches Zentrum mitten im Regenwald und unzählige Sandstrände mit idealen Surfbedingungen – Bali ist kontrastreich und zieht jährlich Reisende aus aller Welt an.

Was muss man unbedingt gesehen haben?

Den Pura Luhur Batukaru Tempel mitten im Dschungel, am Fuße des Vulkans Gunung Batukaru und die traditionellen Reisfeldterrassen der Insel.

Wo ist das schönste Fleckchen für einen Sonnenuntergang?

Auf dem noch aktiven Vulkan Gunung Batukaru im Osten Balis, der sich auch für einen atemberaubenden Sonnenaufgang empfiehlt.

 

[1] Ausgewählte, auf HolidayCheck besonders häufig im Rahmen von Pauschalreisen gebuchte Inseln in den Jahren 2015/2016.

[2] Durchschnittspreise über HolidayCheck gebuchter Pauschalreisen in die jeweilige Destination in 2015 und 2016.

Quelle: HolidayCheck

Malerischer Frühling auf Rügen: Die Ostseeinsel mit ihren Kreidefelsen präsentiert sich in frischen Farben

Im Frühjahr präsentiert sich die Ostseeinsel Rügen in besonders frischen Farben. Foto: djd/Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL/NZK-Lehmann

Im Frühjahr präsentiert sich die Ostseeinsel Rügen in besonders frischen Farben.
Foto: djd/Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL/NZK-Lehmann

Kontrastreich heben sie sich gegen den blauen Himmel und das türkisfarbene Meer ab: Die Kreidefelsen auf Rügen sind ein oft gemaltes und fotografiertes Motiv. Im Frühjahr gesellt sich ein weiterer Farbtupfer hinzu. Denn nun treiben die Buchenwälder im Nationalpark Jasmund wieder aus und mischen ihr helles Blattgrün zum erfrischenden Anblick dazu.

Malerische Wanderung auf dem Hochuferweg

Eine schöne Möglichkeit, sich an der Farbenpracht zu erfreuen, ist eine Wanderung entlang der Steilküste. Wer von Sassnitz aus zum sogenannten Hochuferweg bis nach Lohme aufbricht, gelangt bald zu malerischen Aussichtspunkten wie den Wissower Klinken oder der Ernst-Moritz-Arndt-Sicht. Weiter geht es durch hohe, zum Unesco-Weltnaturerbe zählende Buchenwälder, bis hin zur Victoriasicht. Von dort eröffnet sich der Blick auf den Königsstuhl, den berühmtesten Kreidefelsen Rügens. Strahlend erhebt sich der majestätische Felsen 118 Meter über der blauen See. Auf dem Weg zum Königsstuhl gibt es mehrere Möglichkeiten, auf eigene Verantwortung zum Kiesufer der Ostsee abzusteigen.
Wer mehr über die Kreideküste Rügens und die Entwicklung der außergewöhnlichen Flora und Fauna im Nationalpark Jasmund erfahren will, sollte das Nationalpark-Zentrum direkt am Königsstuhl besuchen. Alle Informationen gibt es unter www.koenigsstuhl.com.

Auf Zeitreise durchs Kreidemeer

In der 2.000 Quadratmeter großen Erlebnisausstellung können Kinder und Erwachsene auf eine spannende Zeitreise gehen. Per Audioguidesystem erfährt man mehr zum Ursprung der Insel Rügen im Kreidemeer, dem Leben unter der Erde und den Lebenszyklen verschiedener Nationalparkbewohner. Anschließend kann man mit dem Bus zurück nach Sassnitz fahren oder aber den Hochuferweg weiter entlang wandern und das Zusammentreffen von Wald und Wasser genießen. Am Zielpunkt in Lohme verkehren dann ebenfalls regelmäßig Busse. Eine andere, aber nicht minder spektakuläre Aussicht auf die Kreidefelsen bietet sich im Übrigen vom Meer aus. Von Sassnitz etwa fahren regelmäßig Ausflugsschiffe zum Königsstuhl. Eingebettet in die hohen Buchenwälder präsentiert sich die Kreideküste als eine der schönsten Panoramaansichten der Insel Rügen.

Geschichte des Kreideabbaus

Wer nach Rügen kommt, kommt auch wegen der Kreidefelsen. Das gilt insbesondere für den „Königsstuhl“, den berühmtesten Kreidefelsen der Insel. Die Geschichte des Kreideabbaus sowie Sammlungen und Sonderausstellungen zu Fossilien präsentiert das Kreidemuseum Gummanz. Und im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl erfahren Besucher mehr über die vielfältigen Lebensräume im Nationalpark Jasmund. Die wohltuende Wirkung von Heilkreide kann man schließlich auch noch hautnah erleben: In vielen Hotels auf der Insel werden dazu spezielle Anwendungen und Massagen angeboten. Mehr Informationen gibt es beispielsweise unter www.koenigsstuhl.com.

Quelle: djd/Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Störtebeker-Festspiele 2016: „Auf Leben und Tod“

Foto: Jens Köhler www.bildermeer.com / © Störtebeker Festspiele GmbH und Co. KG

Foto: Jens Köhler www.bildermeer.com /
© Störtebeker Festspiele GmbH und Co. KG

Seit 1993 finden auf der Insel Rügen, genauer gesagt am Ufer des großen Jasmunder Boddens, die „Störtebeker-Festspiele“ statt. Dabei handelt es sich um ein Freilufttheater, in dessen Mittelpunkt der Seeräuber Klaus Störtebeker steht, der mit seinen Vitalienbrüdern Ende des 14. Jahrhunderts die Ostsee befuhr. Die Produktion ist sehr aufwändig gestaltet, mit über 140 Statisten, 20 Schauspielern, Pferden, anderen Tieren, Effekten und großen Kulissen. Die Produktion in diesem Jahr trägt den Titel „Auf Leben und Tod“.

Wir schreiben das Jahr des Herrn 1397. Eisige Winde wehen über die Baltische See. Der Krieg zwischen der mächtigen Dänenkönigin Margarete und Albrecht III. von Mecklenburg ist beendet. Den Piraten um Klaus Störtebeker und Goedeke Michels sind die Häfen verschlossen. Der Papst hat auf Druck der Kirche und der Hanse den Bannfluch über die Vitalienbrüder verhängt und sie für vogelfrei erklärt. Bei Sophia von Pommern-Wolgast, in Visby auf Gotland, haben sie Unterschlupf gefunden. Hier lässt die Herrin der Insel den dänischen Adligen Sven Sture, einen Piraten, das Zepter führen.

Das Mecklenburger Herrscherhaus, Königin Margarete von Dänemark, die Hanse und auch der Deutsche Orden müssen handeln. Haben sich doch inzwischen über 4.500 Piraten auf Gotland versammelt. Von dort aus ziehen sie raubend über die Ostsee, sodass fast der gesamte Handel zum Erliegen kommt.
Auf der Marienburg schlägt das Herz des Deutschen Ordens. Konrad von Jungingen, Hochmeister der Bruderschaft, ist mächtig, skrupellos und tiefgläubig. Mit dem Ziel, die Piraten endgültig zu vernichten, lässt er die größte Flotte aufstellen, die die Baltische See jemals gesehen hat: 84 Schiffe, besetzt mit 400 Pferden und 4.000 Mann in Rüstung, ausgestattet mit Vorräten und allem, was man zur Kriegsführung benötigt. Während es sich die Piraten auf Gotland gut gehen lassen, versuchen alle beteiligten Seiten, sich ihre Pfründe bezüglich Gotlands zu sichern. Aber alle Verhandlungen scheitern. Konrad von Jungingen ist nicht länger bereit, auf mögliche Unterstützer oder Allianzen zu warten. Mit seinem waffenstrotzenden Heer gelingt es ihm, unbemerkt nach Gotland zu segeln und alle kleinen Piratenstützpunkte auszuschalten. Gerade als Goedeke Michels und seine Fronica den Segen für die lang ersehnte Hochzeit erhalten sollen, zieht der Ritterorden vor die Tore Visbys.

Die Stadt wird unter Beschuss genommen. Aber Visby ist gut gerüstet. Da ein langer Kampf mit viel Blutvergießen droht, einigt man sich, wie es oft in der Geschichte mittelalterlicher Schlachten üblich war: Um Menschen und Land zu schonen, soll jede Partei einen Kämpfer stellen. Während Herzog Johann IV. von Mecklenburg die Stadt übergeben will, stellt sich Störtebeker der Herausforderung – unter der Bedingung, dass die Piraten im Falle eines Sieges freien Abzug erhalten. Von Jungingen stimmt zu. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod…

Die Legende von Klaus Störtebeker

Die Sage von Klaus Störtebeker ist in verschiedenen Regionen verbreitet, was sicher auf den Aktionsradius der Vitalienbrüder im Bereich der Ost- und Nordsee zurückzuführen ist. So trifft man die Sage in Pommern, Mecklenburg, Hannover, Hamburg, Holstein und Ostfriesland an, was eine ganze Reihe unterschiedlicher Herkunftsorte und Familienzugehörigkeiten für Klaus Störtebeker und Goedeke Michels zur Folge hat. Hamburg, Halsmühlen bei Verden, Wismar, Rügen, Michaelsdorf bei Barth etwa, werden als Herkunftsorte der Seeräuber genannt. Die soziale Herkunft der beiden wird auch nicht einheitlich angegeben, sondern bewegt sich vielmehr in der Spannbreite zwischen Knechten und mecklenburgischen oder ostfriesischen Adligen.

Sicher hat der eigentümliche Name „Störtebeker“ zur Verbreitung des Seeräuberstoffes beigetragen, so wie er zudem dafür sorgte, dass Goedeke Michels dahinter zurücktreten musste. Der Name bezeichnet ursprünglich wohl ein Gefäß, einen „Becher mit Stürze oder Deckel“. Im übertragenen Sinne von „Stürz den Becher“ schien dieser Name die Trinkfestigkeit des Seeräubers zu beweisen. Und so will es die Sage, dass Störtebeker erst dann Aufnahme in die Mannschaft des Goedeke Michels fand, nachdem er gleich zweimal einen großen Becher in einem Zuge geleert hatte. So wie er auch ein Handeisen zerbrach und ein dreimal um einen Mast geschlungenes Hanftau zerriss.

Fast unübersichtlich ist die Sagengruppe, die sich mit den Schlupfwinkeln der beiden Likedeeler befasst. Im mecklenburgischen Raum gibt es besonders viele Höhlen und unterirdische Gänge, Burgen und Schlösser, die tatsächlich existieren, nicht mehr existieren oder aber niemals existiert haben. Auch Kirchen, Klöster und Türme, in die sich die Seeräuber zurückzogen, um vor Verfolgung sicher zu sein, soll es in Ostfriesland, Holstein und Mecklenburg gegeben haben. Zwei der bekanntesten Verstecke sind die Störtebekerhöhle bei Stubbenkammer auf Rügen und der Turm von Marienhafe in Ostfriesland. Neben der Höhle von Stubbenkammer werden noch eine Reihe weiterer Schlupfwinkel auf Rügen genannt.

Zu richtigen Seeräubern gehört natürlich auch ein Seeräuberschatz. Fast überall dort, wo Störtebeker sich verborgen haben soll, vermutet man einen Schatz, den natürlich noch niemand gefunden hat und wahrscheinlich auch nie jemand finden wird. Über den Inhalt des Schatzes gibt es höchst unterschiedliche Vorstellungen. Eine goldene Kette, eine goldene Wiege, ein goldener Backtrog, ein goldener Becher, eine silberne Tafel und kostbare Gewänder sollen dazugehört haben.

Einen großen Teil seines Reichtums hat Störtebeker angeblich in den Masten seiner Schiffe verborgen – darunter geschmolzenes Gold, Goldbarren, Kupfer oder auch Münzen, was nach seinem Tod entweder einem armen Tagelöhner oder Schuster, der die Masten ersteigert hatte, zufiel oder einem Zimmermann, der zufällig mit der Axt gegen einen der Masten schlug und dabei den verborgenen Schatz entdeckte.

Auch über die Verwertung dieser Reichtümer kursieren sagenhafte Mutmaßungen. Einer Version zufolge kamen sie der Hamburger Stadtkasse zugute, da danach die Hamburger Kirchen mit dem bei Störtebeker gefundenen Kupfer gedeckt worden sind.

Da Störtebeker und Michels in der Volkssage ausgesprochen beliebt waren und zwar als hart, aber gerecht und sozial eingestellt geschildert werden, haben die beiden der Überlieferung nach auch Stiftungen vergeben. So soll Störtebeker in Verden dafür gesorgt haben, dass den Armen und den am Dom Beschäftigten einmal im Jahr Brot und Heringe gespendet wurden. Diese Sitte hat sich bis in unsere Tage erhalten.

Der reale Hintergrund von „Auf Leben und Tod“: Die Vertreibung der Vitalienbrüder aus der Ostsee 1398

Die Hanse, die im Jahr 1397 keine Schiffe gegen die Seeräuber in die See gelegt hatte, und Konrad von Jungingen beschwerten sich bei Albrecht von Mecklenburg heftig über die von Gotland ausgehende Gefahr für den gemeinen Kaufmann. „Der König schrieb daraufhin dem Hochmeister, dass er nicht daran schuld sei, dass es so viele Seeräuber geworden seien, die Gotland in ihre Gewalt gebracht hätten, noch stünde es in seiner Macht, sie davonzujagen, noch würde irgendjemandes Recht gegen sie helfen. Also hielten die Seeräuber das Land mit Gewalt in ihrer Hand.“ Zwar mag der Mecklenburger mit dieser Antwort auch versucht haben, die Verantwortung für die von Gotland ausgehenden Raubzüge von sich zu schieben, aber man muss doch seine Einschätzung der Situation auf der Insel ernst nehmen. Denn nach diesem Briefwechsel mit dem Hochmeister und der Hanse versuchte er mit der Entsendung seines Vetters, Herzog Johanns des Jüngeren von Mecklenburg, die Kontrolle über die Insel wiederzugewinnen. Johann wollte mithilfe der Bürger von Visby Sven Sture unter Druck setzen, was aber an der Überlegenheit des Hauptmanns der Vitalienbrüder scheiterte. Auch der Bericht des Hochmeisters über diesen fehlgeschlagenen Versuch gesteht ein, dass die Bürger Visbys gegen Sven Stures Gefolge keine Chancen hatten.

Die Lage auf Gotland war den Mecklenburgern völlig entglitten, und die Seeräuber hatten unter der Führung der Witwe Erichs und Sven Stures einen umfangreichen Kaperkrieg gegen die Kaufleute in der Ostsee aufgenommen, unabhängig davon, woher sie stammten. Damit machten sich die Vitalienbrüder alle Mächte zu Feinden. Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Hanse sich zu energischen Aktionen gegen Gotland aufraffen würde. Auch Königin Margarete sann auf Vergeltungsmaßnahmen, wie aus einem Brief vom 6. Juli 1397 hervorgeht, in dem sie in Lübeck anfragt, was die Hanse eigentlich zu tun gedenke, um „die Seeräuber mit Macht aus der See zu bringen“. Gegen Ende des Jahres 1397 begann Margarete, mit Erichs Witwe zu verhandeln, mit dem vermutlichen Ziel, Gotland wieder unter ihre Herrschaft zu bringen. Nun musste auch der Deutsche Orden irgendetwas unternehmen. „Für den Orden waren die faktischen Herren des Landes, die Vitalienbrüder, eine ständige Gefahr, mit der er gerade in Livland in diesem Jahr so heftig hatte ringen müssen. Außerdem litt der Handel der preußischen Städte jetzt unerträglich.“

Hinzu kam noch die Besorgnis des Deutschen Ordens vor einer Ausdehnung der Macht der durch die Kalmarer Union gestärkten Königin Margarete, sodass sich der Hochmeister nach der Bewältigung der Krise um Livland im Winter 1397/98 zu einer energischen Aktion gegen Gotland entschloss. Sein Eingreifen rechtfertige Konrad von Jungingen später so: „Danach (nach der gescheiterten Intervention Herzog Johanns) nahm der gemeine Kaufmann einen gar zu großen Schaden, besonders das Land Preußen und Livland; und dieses länger zuzulassen, wäre unverantwortlich gewesen.“

Anfang 1398 schickte Johann von Mecklenburg einen Gesandten zum Hochmeister, um ihn zu beschwichtigen und ihn zu überzeugen, dass in Zukunft keine Raubzüge mehr von Gotland aus unternommen werden würden. Der Hochmeister wurde sogar um Lebensmittellieferungen nach Gotland gebeten. Diese Botschaft stieß bei Konrad von Jungingen auf taube Ohren. Schon allein die realen Machtverhältnisse auf der Insel ließen eine berechtigte Hoffnung auf die Einlösung der Zusagen Johanns von Mecklenburg nicht zu. Im Übrigen waren die Würfel zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit schon gefallen, und die Vorbereitungen für eine militärische Intervention des Deutschen Ordens auf Gotland waren in vollem Gange. Entsprechend zurückhaltend fiel die Antwort des Hochmeisters aus. Die geplante Aktion wurde noch streng geheim gehalten. Vor allem Königin Margarete sollte so lange wie möglich nichts über die Pläne des Deutschen Ordens erfahren, aber auch die Hanse blieb zunächst uneingeweiht. Der Alleingang wurde später damit gerechtfertigt, dass man einer Zusammenführung der Seeräuber aus allen Gebieten der Ostsee zuvorkommen wollte. Außerdem verwies der Hochmeister auf den Nutzen, der „dem Kaufmann“ aus der Aktion des Ordens erwachse. Und die Geschichte nahm ihren Lauf.

Die Störtebeker-Festspiele sind eröffnet!

Die Bühne der Festspiele liegt direkt am großen Jasmunder Bodden, unterhalb von Schloss Ralswiek. Wobei „Bühne“ als Bezeichnung nicht ganz zutrifft, hier finden sich keine Bretter, stattdessen ist ein Strandabschnitt umfunktioniert worden. Große Kulissen und Effekte unterstützen die Schauspieler beim Erzählen der Geschichte und selbst das Wasser wird eingebunden: Störtebekers Kogge geht genauso vor Anker wie Schiffe anderer Beteiligter in der Handlung. Jeden Abend gibt es zudem ein Feuerwerk.

Die Störtebeker-Festspiele 2016 beginnen am heutigen 18. Juni und haben die letzte Vorstellung am 3. September. Die Aufführung findet von Montag bis Samstag statt, beginnt um 20.00 Uhr und endet gegen ungefähr 22.30 Uhr. Die Ticketpreise für erwachsene Einzelpersonen beginnen bei 12 Euro, es gibt Ermäßigungen für Familien und Gruppen. Außerdem gibt es noch ein Vorprogramm mit dem Titel „Könige der Lüfte“, das optional mit besucht werden kann, allerdings einen kleinen Extrapreis kostet. Aktuelle Informationen, Preise und Buchungsmöglichkeiten gibt es auf der offiziellen Webseite der Festspiele.

Fürs leibliche Wohl ist gesorgt: Gasthaus „Zum Störti“

Seit nunmehr 20 Jahren werden die hungrigen und durstigen Gäste auf dem Gelände der Störtebeker Festspiele vom hauseigenen Störtebeker Catering Service versorgt. Jeden Spieltag ab 17.30 Uhr stehen bis zu 45 Mitarbeiter bereit, um den Ansturm von tausenden Besuchern zu bewältigen. Besonders beliebt bei den Gästen sind das „Störtifeuer“, ein Kräuterlikör, der extra für das Gasthaus produziert und abgefüllt wird, sowie der „Störtisekt“ und „Störtwein“. Der Sekt und Wein werden mit dem jeweiligen Jahresplakat bedruckt und sind so zu einem begehrten Sammlerartikel bei den Gästen geworden.

Seit 16 Jahren öffnet zudem jährlich von April bis Silvester das Restaurant „Zum Störti“ direkt neben unserer Naturbühne Ralswiek. Eine regionale, frische Küche steht den Gästen hier
zur Verfügung. Ob nun „Störtis Kinderkochschule“ oder Familien- und Betriebsfeiern, das Küchen- und Serviceteam erfüllt fast jeden Wunsch. Ebenso werden die Mitarbeiter und Künstler der Festspiele jährlich mit bis zu 3.700 „Personalessen“ bekocht, weshalb das Restaurant von Ihnen auch oft liebevoll „Kantine“ genannt wird. Ganz nah dran ist auch der Eisbecher – über 5.000 Kugeln Eis werden aus der Küche gerollt.

Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen Seite des Gasthauses „Zum Störti“.

Noch mehr Wissenswertes über Klaus Störtebeker in Buchform

(c) Campus Verlag

(c) Campus Verlag

Professor Doktor Matthias Puhle ist Fachmann für die Geschichte der Hanse an der Ostsee. Dass man dabei auch über die Gestalt von Klaus Störtebeker stolpert, ist fast unvermeidlich. Professor Puhle hat dem berühmten Seeräuber und seinen Mannen ein ganzes Buch gewidmet, in dem er dessen Geschichte und die der Vitalienbrüder aufzeigt, die Legenden auf ihren wahren Kern untersucht und in einen historischen Kontext stellt. Damit handelt es sich um das ideale Begleitmaterial zu den Festspielen, entweder als Einstimmung auf die Vorführungen oder als Nachbereitung – was ist wahr, und was ist Legende? Denn dass Klaus Störtebeker wirklich existiert hat, das ist unbestitten.

Das Buch „Die Vitalienbrüder: Klaus Störtebeker und die Seeräuber der Hansezeit“ kann hier direkt bestellt werden*.

Und noch mehr: Konzerte und andere Veranstaltungen

Rügen bietet noch mehr, das den Rahmen dieses Artikels aber spregen würde, deshalb kommen wir in den nächsten Tagen nochmal darauf zurück. Eine Sache sollte allerdings noch erwähnt werden: Auf der Naturbühne Ralswiek finden zwei Konzerte der Gruppe Santiano statt. Eigentlich war es eine Veranstaltung, da diese aber schon nach kurzer Zeit ausverkauft war, wurde am 9. September ein Zusatztermin eingerichtet. Mehr dazu auf der Webseite des Veranstalters Krauß Events.

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Quellen:

  • Offizielle Pressemappe der Störtebeker-Festspiele Rügen
  • Professor Dr. Matthias Puhle: „Die Vitalienbrüder: Klaus Störtebeker und die Seeräuber der Hansezeit“, ebenfalls der Pressemappe der Störtebeker-Festspiele Rügen entnommen
  • Offizieller YouTube-Kanal der Störtebeker-Festspiele
  • Offizieller YouTube-Kanal von Universal Deutschland
  • Bild: www.bildermeer.com, lizensiert durch Störtebeker-Festspiele Rügen

Ladenetzwerk für Elektroautos in der Inselregion Usedom

Das Postel in Wolgast: Hier entsteht die erste Ladestation für Elektroautos in der Inserlregion Usedom (Foto: Postel Wolgast)

Das Postel in Wolgast: Hier entsteht die erste Ladestation für Elektroautos in der Inserlregion Usedom (Foto: Postel Wolgast)

Ab dieser Saison verfügt die Inselregion Usedom über ein umfangreiches Ladenetzwerk für Elektroautos, gelegen an zehn Ausflugszielen auf der Sonneninsel und auf dem angrenzenden Festland. Zudem können umweltbewusste Gäste ab Juni an den Stationen der Autovermieter „app2drive“ und „BlueGreen Ahlbeck“ ihr Elektroauto zur Inselrundfahrt mieten. Am ersten Mai wird die erste Ladestation am Postel in Wolgast eröffnet, ab Juni folgen Stationen unter anderem in den Dreikaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, in Neppermin im Landesinneren der Insel sowie in Anklam und Libnow auf dem Vorpommerschen Festland. Alle Ladestationen werden mit Ökostrom gespeist. Das neue Angebot wurde von der Energiegenossenschaft „Inselwerke“ initiiert, weitere Ladestationen an ausgewählten, touristisch interessanten Standorten sind geplant.

Weitere Informationen: www.inselwerke.de, www.app2drive.com, www.bluegreenusedom.de

Quelle: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Pierre et Vacances expandiert nach Mallorca: Zwei neue Residenzen an der Ostküste

Mit der Übernahme der zwei Residenzen „Portomar” und „Vista Alegre” im Juli 2014 erschließt Pierre et Vacances eine neue Destination – Mallorca. Die Baleareninsel besticht mit einer beeindruckenden Landschaft: Zwischen Bergen und Meer reihen sich Olivenhaine und Pinien. Die Anlagen liegen im Osten der Insel, ein idealer Ausgangsort, um die bekannten Natursteinhöhlen von Arta zu besuchen oder die gesamte Schönheit der Insel zu entdecken.

Mehr über die neuen Residenzen gibt es nebenan bei „Summertime Parcs“ –> hier klicken!

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Urlaub auf Rügen: Spaß und Erholung im Seebad Binz

Abwechslung am Ostseestrand zu jeder Jahreszeit

Bereits vor über 130 Jahren hieß das erste Hotel Urlauber in Binz herzlich willkommen. Foto: djd/Loev Hotel Rügen GmbH & Co. KG

Bereits vor über 130 Jahren hieß das erste Hotel Urlauber in Binz herzlich willkommen. Foto: djd/Loev Hotel Rügen GmbH & Co. KG

Villen mit strahlend weißen Fassaden, eine herausgeputzte Promenade, die 370 Meter lange Seebrücke – Binz gehört sicher zu den schönsten Seebädern an der Ostsee. Und bestimmt auch zu den vielseitigsten: Der Strand, die Nähe zur Kreideküste und die abwechslungsreiche Natur locken das ganze Jahr über Urlauber auf die Insel Rügen. Denn Familien kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Wellness-Fans und Aktivurlauber.

Pack die Badehose ein…

In den Sommermonaten ist die Ostsee nicht nur für Familien der Anziehungspunkt schlechthin. Am mehr als fünf Kilometer langen Strand von Binz ist reichlich Platz zum Buddeln und Burgen bauen, die schwache Brandung macht das Meer zur Badewanne für kleine Feriengäste. Die Größeren toben sich beim Surfen, Segeln und Kiten aus – oder genießen, windgeschützt im Strandkorb, die schönste Zeit des Jahres. Wasserski fahren, Touren mit dem Seekajak oder Tauchfahrten stehen von Binz aus ebenfalls auf dem Programm. So kann sich jeder seine Lieblingsmischung aus Spaß und Entspannung zusammenstellen. Und wenn die Sonne mal nicht scheint? Dann ist die Küste hier wie gemacht für lange Spaziergänge, bei denen es auch für kleine Strandpiraten viel zu entdecken gibt, zum Beispiel bei der Schatzsuche nach Bernstein, Muscheln und besonderen Steinen.

Seebäderromantik hautnah erleben

Binz hat als Seebad die längste Tradition auf Rügen. Bereits vor 130 Jahren wurde hier das erste Hotel eröffnet. Die Villen von damals strahlen auch heute noch Seebäderromantik aus, wecken Erinnerungen an Sommerfrische und lassen den Glanz vergangener Zeiten lebendig werden. Das historische Zentrum des Ortes ist beinahe vollständig erhalten – zu Recht sind die Binzer stolz darauf. Wer im September auf die Insel kommt, sollte die Gelegenheit nutzen und einen Blick hinter die Fassaden werfen. Denn im „Monat der Bäderarchitektur“ öffnen jedes Jahr viele Villen ihre Türen und Tore für Besucher.
Tipp: Wer rechtzeitig nach einem Hotel wie zum Beispiel dem Loev in Binz (loev.de) Ausschau hält, hat gute Chancen auf ein Zimmer in einem dieser herrschaftlichen Häuser im Zentrum des Seebades.

Natur pur – zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Ausgedehnte Wälder und eine endlose Heidelandschaft prägen die Natur im Südosten Rügens. Wanderer und Nordic Walker finden hier abwechslungsreiche Routen, zum Beispiel in die Granitz, den 982 Hektar großen Buchwald zwischen Binz und dem Nachbarbad Sellin. Dort lohnt sich ein Besuch des gleichnamigen Jagdschlosses. Es liegt in 107 Metern Höhe auf einem Tafelberg und bietet eine grandiose Aussicht über die Insel. Ebenfalls hoch hinaus geht es bei einem Ausflug ins „Naturerbe Zentrum Rügen“ mit eigenem Umweltinformationszentrum. Das Besondere: Der barrierefreie Baumwipfelpfad bringt Besucher auf Augenhöhe mit der heimischen Vogelwelt. Sogar Adler lassen sich von dort aus beobachten.

An die weltberühmte Kreideküste führt der malerische Hochuferweg. Pflicht ist ein Abstecher an die tiefe „Teufelsschlucht“, die ihren Namen zu Recht trägt. Gut, dass nach nur wenigen Metern wieder freie Sicht auf die Küste herrscht. Den besten Blick auf die weißen Kreidefelsen hat man übrigens von der Seeseite aus. Ausflugsfahrten starten regelmäßig ab der Binzer Seebrücke. Besonders eindrucksvoll strahlen die Felsen in der Morgensonne.

Mit dem Rad über die Insel

Das gut ausgebaute Streckennetz und zahlreiche Leihmöglichkeiten für Fahrräder machen Rügen zu einem beliebten Ziel für Radurlauber. Zusätzlich gibt es E-Bike-Stationen. Mit dem eingebauten Rückenwind sind dann auch längere Touren ab Binz spielend möglich, zum Beispiel auf die Kranichinsel Ummanz. Dort machen Zehntausende der großen Zugvögel im Herbst und Frühling Station. Kombinieren lassen sich Tagesausflüge auch mit dem Schiff oder der historischen Bäderbahn „Rasender Roland“. Und nach der Tour ist noch Zeit für Wellness. Das ganze Jahr über stellen viele Hotels Arrangements zusammen, häufig mit heimischen Schönmachern wie Kreide oder Sanddorn. So kann man sich in aller Seelenruhe verwöhnen lassen und gut erholt mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurückkehren.

Quelle: djd/Loev Hotel Rügen GmbH & Co. KG



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Wellen reiten oder Bälle schlagen – der Spiekeroog-Sommer ist sportlich

Sommer, Sonne, Strand und Sport auf Spiekeroog – Im Sommer macht es besonders Spaß aktiv zu sein! Die langen Tage sind ideal, um sie für Unternehmungen unter freiem Himmel zu nutzen. Und wo geht das besser als am Meer? Deshalb bietet die Nordseeinsel Spiekeroog ihr vielseitiges Sportprogramm am Strand und der freien Luft für Groß und Klein an. Auch auf hoher See herrscht Hochkonjunktur für Sportbegeisterte. Ob Turniere, Fitness oder Yoga, egal ob Inselbewohner oder Urlauber, jeder ist willkommen und kann seiner Energie freien Lauf lassen.

 

Werfen, Zielen und Siegen – Spannende Schlagball Turniere

Traditionen sollte man bewahren, besonders wenn sie Fremde zu Kameraden machen und an den schönsten Stränden der Nordsee stattfinden – so wie die Schlagball-Saison auf Spiekeroog. Seit den 50-er Jahren werden hier die Bälle rausgeholt und die Teams gewählt. Schlagball ist eine Kombination aus Baseball und Brennball und wird auf einem 70 Meter langen Spielfeld gespielt. Täglich kostenloses Schlagballtraining lässt jedermann in den Sport reinschnuppern und natürlich sind Gäste mehr als herzlich willkommen. Wer Talent zeigt, kann bei dem heiß erwarteten Turnier Spiekeroog gegen Langeoog antreten und hoffentlich gewinnen. Der Inselvergleich findet nun zum 68. Mal am 06. August 2014 auf Spiekeroog statt. Der Kampfgeist kann in unterschiedlichen Partien und Kategorien bewiesen werden, unter anderem im Mixed Volleyball,Junioren Schlagball, Damenschlagball und Herrenschlagball. Die erfahrenen Schlagballer der „Kieler Keulen“, wie zum Beispiel Manfred Schimmler, werden auch dieses Jahr wieder wichtige Tipps und Ratschläge beim Training parat haben.

 

Sportprogramm am Spiekerooger Strand: Bringt Spaß und macht fit

Sporteln an der frischen Luft macht gesund, munter und glücklich, das ist bewiesen. Selber erleben können Urlauber das auch auf Spiekeroog. In den Sommermonaten verwandelt sich der 15 Kilometer lange Strand teilweise zu einer Sport-Meile. Das vielseitige Programm beginnt schon morgens und liefert mit „Fit in den Tag“ den richtigen Wachmacher. Das Angebot findet täglich um 10 Uhr statt und vereint Ausdauer-, Koordinations- und Kraftübungen miteinander. Für alle Stufen körperlicher Fitness ist etwas Passendes zu finden. Vom Freizeit-Sportler bin hin zum Fitness-Junkie kommt jeder auf seine Kosten. Beim Joggen profitieren nicht nur die 70 bewegten Muskeln von der Umgebung, sondern auch das Gehirn. Der zusätzliche Sauerstoff aktiviert die Zellen und hilft der Durchblutung. Während die Erwachsenen sich bei Yoga entspannen oder beim Beachvolleyball auspowern, werden auch die jungen Besucher mit einer Auswahl an Aktivitäten verwöhnt. Ob Volley-, Fuß- und Basketball oder das Sportabzeichen, am Strand herrscht immer buntes Treiben, das großen Spaß verspricht. Viele verschiedene Sportangebote gibt es pro Woche auf der friesischen Insel. Bei gutem Wetter findet das Sportprogramm an der frischen Luft statt. Bei schlechten Witterungsbedingungen jedoch (Regen oder starker Wind) geht es in die Strandsporthalle oder das SportDeck.

 

Das alljährliche Tennis-Bäderturnier

Sommer, Satz und Sieg heißt es auch dieses Jahr beim Tennis-Bäderturnier. Vom 4. bis 9. August 2014 kann in acht Disziplinen gegeneinander auf der Nordseeinsel im Tennis angetreten werden. Ob Herren-Einzel normal, 45+ oder 60+, oder doch ein Mixed-Doppel 100+, die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig und unterhaltsam. Der Spielplan wird einen Tag vorher bekannt gegeben, damit pünktlich ab neun Uhr morgens der Schläger geschwungen werden kann. Jedermann ist herzlich eingeladen, sich noch bis zum 02. August anzumelden, die Auslosungen der Spielgruppen finden daraufhin am 03. August statt. Die Gebühren betragen 25€ für die Teilnahme an der Einzelkonkurrenz und 15€ pro Spieler der Doppelkonkurrenz. Der große Abschluss des Bäderturniers wird nach den letzten Siegerehrungen am Samstag, den 09. August ab ca. 19:30 Uhr begossen. Informationen zu Turnier und Anmeldung unter http://www.spiekeroog-tennis.de/bäderturnier-2014/

 

Auf den Wellen reiten

Spiekeroog ist die Nordsee-Urlaubs-Insel für begeisterte und erfahrene Segler und solche, die es noch werden wollen. Das anspruchsvolle Segelrevier ist mit dem geschützten Inselwatt gleichermaßen für Anfänger und Könner gemacht. Anfänger bekommen in ihren ersten Traininigsstunden „Seebeine“ und sammeln ihre ersten Seemeilen und Erfahrungen. Die Fortgeschrittenen begeben sich bei Törns durchs Seegatt, zu den Nachbarinseln oder den Festlandshäfen. Die Spiekerooger Segelschule mit DSV Anerkennung stellt eigene Boote zur Verfügung und bietet Kurse für jede Könnens-Stufe an. Ob Mitsegeln, einen Segelkurs belegen oder den Segelschein machen, der Spaß ist hier garantiert (www.spiekerooger-segelschule.de).

 

Das Wasser per Board erkunden kann man beim Kitesurfen oder dem „Stand up Paddleboarding“ (SUP). Beide Sportarten erfreuen sich international und auf Spiekeroog großer Beliebtheit. Kitesurfer profitiern vom feinen Sandstrand und dem schier unendlichen Platz. Der Kitersclub-Spiekeroog ist ein echter Geheimtipp und egal ob Anfänger-Kurse gebucht, oder nur Material geliehen wird, der Club dient als Anlaufstation für alle Wasserratten. Auch Stunden ohne Wind lassen sich im „Old Laramie“, eine nette kleine Bar mit großer Terrasse, gut überbrücken.

Der neue Trendsport SUP spielt sich genauso auf Brett und Wasser ab. Mit Balance und einem Paddel lässt es sich über das Meer bewegen und trainiert den ganzen Körper. Als ausgetragene Wettkampfdisziplin, Freizeiterlebnis, oder Workout, „Stand up Paddleboarding“ hat viele Einsatzmöglichkeiten.Infos und Kontakt unter www.kitersclub-spiekeroog.de

 

Die Spiekerooger Landschaft auf dem Rücken der Pferde entdecken

Das Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde und auf Spiekeroog lassen sich diese am besten auf dem 15 Kilometer langen Sandstrand ausreiten. Die Ausflüge mit den Vierbeinern führen durch die Dünen hin zum Meer. Angebote gibt es von der Reitschule Petschat, die tägliche Ausritte anbieten. Diese 90 minütige Touren sind auch für ungeübte Reiter geeignet. Reiterinnen und Reiter mit Erfahrung sind eingeladen auf dem 3,5-stündigen Ostspitzenausritt ein besonderes Erlebnis zu genießen. Am Ostende der Insel erwartet die Teilnehmer ein fantastischer Ausblick auf die Nachbarinsel Wangerooge. Mehr Informationen auf www.reitschule-petschat.de.

Eine ausgiebigere Variante des Ausritts an die Ostspitze der Insel bietet der Islandhof Spiekeroog: Für 48 Euro können Reiter an dem insgesamt sechsstündigen Ausritt, davon vier Stunden auf dem Pferd, teilnehmen. Diese Tour ist ausschließlich für geübte Reiter geeignet. Bei Abendausritten für Erwachsene erwarten die Teilnehmer gemütliche Pausen mit Wein und Käse am Strand – der ideale Tagesausklang. Weitere Infos auf www.islandhof-spiekeroog.de.

 

Quelle: GCE / Spiekeroog