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Jahr: 2007 (Seite 1 von 7)

Europa-Park erreicht neue Rekordhöhen: 4 Millionen Besucher in einem Jahr

Erstmals in der 33jährigen Firmengeschichte überspringt der Europa-Park in Rust bei Freiburg die Rekordmarke von vier Millionen Besuchern in einem Jahr. Punktgenau zum Jahreswechsel begrüßte die Familie Mack am 30. Dezember den vier Millionsten Besucher. Hierbei handelt es sich um die Familie Jaeger aus Witten an der Ruhr, die zu den „Zauberhaften Winterwochen“ in den Europa-Park gekommen war. Auch die ersten Familien nach der 4-Millionen-Marke aus Frankreich und der Schweiz wurden von der Familie Mack in Empfang genommen.

Kompletter Bericht und Bild auf der Europa-Park Webseite: Klick!

Zauberhafter Winterspaß im Europa-Park 2007

Eingeschneites Haus


Ab sofort bis zum 6. Januar 2008 verwandelt sich Deutschlands größter Freizeitpark wieder in eine magische Winterwunderwelt und lockt während den „Zauberhaften Winterwochen“ mit festlicher Dekoration, spektakulären Winterattraktionen und einem faszinierenden Showprogramm. Den Auftakt zur Wintersaison bildet auch in diesem Jahr wieder das große Weihnachtsmanntreffen, bei dem für alle Weihnachtsmänner ein ermäßigter Eintrittspreis gilt – der Erlös der Veranstaltung dient einem guten Zweck. Erstmals wird während der diesjährigen Wintersaison eine faszinierende Ausstellung des weltberühmten Malers Marc Chagall in der Mercedes-Benz-Hall präsentiert.

Nach einer kurzen Pause öffnet der Europa-Park Anfang Dezember wieder seine Tore und präsentiert bis zum 6. Januar 2008 bereits zum siebten Mal die „Zauberhaften Winterwochen“. Zum Saisonstart der „Zauberhaften Winterwochen“ kamen 2.520 Weihnachtsmänner zum großen Weihnachtsmanntreffen. Alle Besucher, die am Samstag, 1. Dezember im vollständigen Weihnachtsmann-Outfit –mit roter Mütze, Mantel und Bart – in den Europa-Park kamen, konnten den Europa-Park zu einem stark ermäßigten Eintrittspreis erleben und gleichzeitig etwas Gutes tun: Der Erlös des diesjährigen Weihnachtsmanntreffens geht an den gemeinnützigen Verein „Kinderherzen retten e.V.“, der es sich zur Aufgabe macht, herzkranke Kinder aus der Dritten Welt, die ohne eine Operation keine Überlebenschance hätten, nach Freiburg zu bringen und sie dort zu operieren.

Auch während der Winterzeit erwartet die Besucher in Deutschlands größtem Freizeitpark ein einzigartiges Angebot an Attraktionen und Shows für alle Altersklassen. Ob eine rasante Fahrt auf der Achterbahn Euro-Mir, eine Reise zum winterlichen Sternenhimmel im Eurosat oder eine gemütliche Fahrt gemeinsam mit den Kindern in der Schlittenfahrt Schneeflöckchen – dieser Winter lässt keine Wünsche offen! Darüber hinaus locken viele zusätzliche Angebote in der winterlich dekorierten Parklandschaft: rasant mit Snow Tubes über eine Schneerampe schlittern, auf Kinder-Skibobs zackig um die Ecken zischen oder auf der großen Eislauffläche schwungvolle Pirouetten drehen.
Zwischendurch bietet die Eisbar „Glaciar“ eine eiskalte Abkühlung in frostigem Ambiente – bei minus 11° C wird im Europa-Park auch ein Drink in Spanien zu einem eisgekühlten Erlebnis! All diejenigen, die eher auf der Suche nach Skipisten-Atmosphäre sind, sollten einen Abstecher in die Arena of Football machen, die während der Winterzeit in eine gemütliche Après Ski Bar verwandelt wird.

Rund 2.000 festlich geschmückte Tannenbäume, strahlende Lichterketten und gemütliche Lagerfeuer machen den Besuch der „Zauberhaften Winterwochen“ zu einem Highlight während der Winterzeit. Darüber hinaus sorgen weihnachtliche Angebote wie Weihnachtspyramide, Riesen-Adventskalender und Krippenausstellung für eine festliche Atmosphäre.
Im „Postamt Himmelspforte“ stehen auch dieses Jahr wieder die großen Wünsche der kleinsten Besucher an allererster Stelle und der Weihnachtsmarkt in der Deutschen Allee lockt in diesem Jahr mit noch mehr winterlich geschmückten Ständen. Im Magic Cinema 4D kommen große und kleine Fans von Weihnachtsfilmen voll auf ihre Kosten: Exklusiv wird in der Wintersaison 2007/2008 erstmals in Europa der Kino-Hit „Polarexpress“ als Kurzversion präsentiert. Ausgeklügelte Spezialeffekte lassen die Zuschauer dabei direkt in die glitzernde Winterlandschaft, die der Polarexpress auf seiner abenteuerlichen Reise zum Nordpol durchfährt, eintauchen. Direkt nebenan wartet ein weiteres Highlight für die jüngsten Gäste: In der großen „Winterwunderwelt“ sorgen eine Kinderbäckerei, Kinderschminken und viele weitere Abenteuerangebote für strahlende Kinderaugen. All diejenigen Kinder, die gerne einmal das Skifahren ausprobieren möchten, können in der Kinderskischule, die während der gesamten Winteröffnung von der Skischule Thoma präsentiert wird, ihr erstes Skiabenteuer erleben.
Neu: In diesem Jahr können Kunstliebhaber in der Mercedes-Benz-Hall die eigens für den Europa-Park konzipierte Ausstellung „Marc Chagall – Die Magie des Zirkus“ besuchen. Das Besondere dabei ist, dass die meisten Arbeiten direkt als Leihgaben aus dem Besitz der Familie Chagall stammen. Unter anderem werden 38 Original-Lithografien aus dem Band „Der Zirkus“ (1967), ein Text von Marc Chagall, rund 20 Lithografien aus der Zeit von 1956 bis 1979 sowie zwei wertvolle Tapisserien gezeigt.

Zirkus-Revue

Und auch mit seinem erstklassigen Winter-Showprogramm vermittelt der Europa-Park die Magie des Zirkus: Im original Zirkuszelt auf dem Festivalgelände erwartet die Besucher die spektakuläre Zirkus-Revue „Weihnachten in aller Welt“ mit vielen „tierischen“ und akrobatischen Showeinlagen. In der Eisshow „Wonderland on Ice“ präsentieren internationale Eiskunstläufer beeindruckende Pirouetten und Eisakrobatik auf höchstem Niveau, während im Globe-Theater Uncle Scrooge die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise nimmt. Die kleinsten Besucher dürfen sich diesen Winter auf das Kindermusical „Als der Weihnachtsmann streikte“ und auf die lustige Euromaus-Show „Der Glasperlenzauber“ freuen.

Globe Theater: Scrooge

Den krönenden Abschluss eines winterlichen Tages im Europa-Park bildet auch in diesem Jahr wieder der „Magische Lichterzauber“, der den Europa-Park-See in glanzvoller Illumination erstrahlen lässt. Direkt im Anschluss schlängelt sich die mit tausenden von Lichtern geschmückte Lichterparade durch die abendliche Parklandschaft. Und für all diejenigen, die gar nicht genug von der winterlichen Pracht bekommen können, bieten die vier 4-Sterne Erlebnishotels „Santa Isabel“, „Colosseo“, „El Andaluz“ und „Castillo Alcazar“ traumhafte Übernachtungen in stimmungsvoll dekoriertem weihnachtlichen Ambiente.

Magischer Lichterzauber

In die faszinierende Welt der vier Elemente entführte die Dinner-Show „Cirque d’Europe“ rund 350 geladene Gäste schon am vergangenen Freitag, den 30. November 2007. Bereits zum fünften Mal fand kurz vor Beginn der Winteröffnung des Europa-Park eine Benefizgala zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder e. V. statt. Ein ganz besonderer Augenschmaus war in diesem Jahr die Vernissage der Chagall-Ausstellung „Die Magie des Zirkus“, bei der auch die Enkelin von Marc Chagall, Meret Meyer, anwesend war. Insgesamt kam bei dem exklusiven theatro-kulinarischen Abend ein Spendenerlös von über 130.000 Euro zusammen.

Der Gala-Abend begann für die Gäste in der Mercedes-Benz-Hall, wo die Enkelin des berühmten Malers Marc Chagall, Meret Meyer, die Gäste zur Vernissage der exklusiven Ausstellung „Die Magie des Zirkus“ begrüßte, die während der gesamten Winteröffnung im Europa-Park präsentiert wird. Die Chagall-Enkelin zeigte jedoch nicht nur künstlerisches, sondern auch soziales Engagement: Mit den Worten „In der Hoffnung, dass viele akrobatische Höhenflüge für die Kinder möglich werden!“ überreichte sie dem Förderverein für krebskranke Kinder die original Lithografie „Der kleine Akrobat“(1978) von Marc Chagall. Mit diesem Bild sollen weitere Spenden generiert werden.

Im Anschluss an die Vernissage erlebten die Gala-Gäste, darunter Prominente wie Karlheinz Kögel, Alexandra Kamp, Kultusminister Helmut Rau, Thomas M. Stein, Berti Vogts, Judy Weiß, Ursula Cantieni, Walter Scholz und Olaf Malolepski ein besonderes Spektakel mit sinnlichen Genüssen, erlesenen Gaumenfreuden und Akrobatik der Spitzenklasse. Die internationale Show-Equipe der Dinner-Show entführte die Gäste mit viel Witz und Esprit auf eine Reise durch die vier Elemente. Wasser, Erde, Luft und Feuer spiegelten sich aber auch in dem 4-Sterne Galamenü wider, welches vom französischen Sternekoch Emile Jung kreiert wurde.

Im Rahmen der diesjährigen Benefizgala wurde Wolfgang L. Obleser für seine besonderen Dienste mit der Ehrenmitgliedschaft des Kuratoriums zur Unterstützung der Wissenschaft und Forschung geehrt. Gemeinsam mit dem Oberkircher Fernsehproduzenten Werner Kimmig engagiert er sich bereits seit vielen Jahren für krebskranke Kinder.

Als Vorsitzender des Kuratoriums des Fördervereins für krebskranke Kinder e. V. ist Werner Kimmig seit vielen Jahren darum bemüht, Spendengelder für die Kinderkrebsstation des Universitätsklinikums Freiburg zu generieren. Mit dem Europa-Park konnte sowohl ein idealer Veranstaltungsort für die Benefizgala als auch ein sozial engagierter Partner gefunden werden, denn zusätzlich zur Benefizgala zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder werden jedes Jahr zahlreiche weitere Charity-Aktionen in Deutschlands größtem Freizeitpark durchgeführt.

Die „Zauberhaften Winterwochen“ locken mit einem günstigeren Eintrittspreis von 25,- € für Erwachsene sowie 22,- € für Kinder. Ein nachmittäglicher Streifzug durch die winterliche Parklandschaft ist mit einem speziellen Abendticket möglich. Das Abendticket ab 16.00 Uhr ist zum Preis von 13,- € für Erwachsene und 11,- € für Kinder erhältlich. Öffnungszeiten im Winter: 1. Dezember 2007 bis 6. Januar 2008 (außer 24./25. Dezember), täglich von 11 bis 19 Uhr. Weitere Informationen unter www.europapark.de oder über die Info-Hotline 01805 / 77 66 88 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, evtl. abweichende Mobilfunkpreise).

Wer die Kinderkrebsstation des Universitätsklinikums Freiburg unterstützen möchte kann Spenden gerne auf folgende Konten überweisen:

Sparkasse Offenburg
Kto: 6084842, BLZ: 66450050

Volksbank Offenburg
Kto.: 50558800, BLZ: 66490000

Weitere Informationen zum Förderverein für krebskranke Kinder e. V. unter www.helfen-hilft.de.

Quelle: Europa-Park (diverse Pressemitteilungen)
Bilder: selbst

Europa-Park – Impressionen 2007

“Charlie” im Europa-Park


„Lass mich bedenken mein Vorrecht,
Freude und Vergnügen zu bringen
allen Menschen, besonders der Jugend,
den Einsamen und denen, die vom Glück benachteiligt sind.“
(aus dem „Gebet der Menschen vom Circus und des Schaustellergewerbes“)

Bild: selbst
Darsteller: Albert de Paris als „Charlie“ im Vorprogramm in der spanischen Arena
Text: komplett zu finden in der norwegischen Stabkirche

Hauptsaison 2007 – Rückblick, Einblick, Ausblick

2007 Hauptsaison – Die Bilder des Jahres im Album

Sie ist endgültig vorbei, die Hauptsaison 2007 des Europa-Park. Zeit, Vergangenes Revue passieren zu lassen. Zuallererst natürlich den letzten Tag der Hauptsaison, den 4. November, der etwas anders war als in vorangegangenen Jahren. Zum einen waren keine Schilder aufgestellt, die dazu aufforderten, einen der unzähligen Kürbisse, die als Halloween-Zierde dienten, mitzunehmen. Zum zweiten wurde nicht auf die berüchtigten „letzten Shows“ aufmerksam gemacht, in denen die Künstler die Show, die sie während der Saison aufgeführt hatten, parodieren. Und zum dritten war der Tag mit dem Parkschluss nicht beendet, den es fand noch einmal eine „Terenzi Horror Night“ statt.Da ein paar Shows sehr eng beieinander liegen bzw. sogar parallel stattfinden, stand ich wieder einmal vor der Qual der Wahl, welche „letzte Show“ ich besuche. Verwundert war ich allerdings über das Fehlen der Hinweisschilder und es ließ mich befürchten, dass dieses Jahr möglicherweise nichts dergleichen stattfinden würde. Dennoch wählte ich zwei Shows aus, die Rittershow in der Spanischen Arena und die Revue im Italienischen Theater. Und siehe, ich wurde nicht enttäuscht.

Die letzte Show

Bei der Show „Die Suche nach dem Gral“ in der Spanischen Arena fing es allerdings etwas langsam an. Die Vorgeschichte mit der Erzählung über den Gral lief noch weitgehend normal. Der Schwarze Ritter kam und stahl den Gral. Dann kamen die Bauern, die die niedergemachten Mönche einsammelten, allerdings fuhr der Karren, auf den diese sonst geladen werden, viel zu schnell und die Mönche mussten ihm nachrennen. Die Show folgte auch im weiteren ihrem normalen Verlauf, der Gegenspieler des Schwarzen Ritters bildet weitere Ritter aus, diese versuchen ihr Glück, werden aber besiegt, so dass der gute Ritter selbst ran muss. Auch die Einlage von Chico (Stéphane Bulcourt) war wie gewohnt, allerdings hatte er nicht nur einen, sondern gleich alle drei Mitspieler, die sich normalerweise abwechseln, mit dabei. Die sorgten auch während der Kampfszene, in der Chico mitmischt, für etwas Chaos, so dass Stéphane schließlich lachend dastand und einen Moment brauchte, bis er weitermachen konnte.
Die Ritter, die den Schwarzen Ritter herausforderten, traten nicht in Rüstung und mit Lanzen auf, sondern in Bauarbeiter-Warnwesten und mit Schaufeln und Besen. Als der Schwarze Ritter zum Publikum hochkletterte und seine Nummer mit der Wasserflasche abzog (zu diesem Punkt buht ihn das Publikum als Bösewicht bereits aus, er nimmt darauf eine Wasserflasche und verspritzt deren Inhalt über die Leute), folgte diesmal eine Revanche: kaum zurück in der Arena leerte einer der Techniker einen Eimer Wasser über ihn aus. Und während des darauffolgenden Kampfes mit Äxten und Schilden zwischen Gut und Böse wurde die Sprinkleranlage eingeschaltet, die normalerweise den Sand anfeuchtet.
Schließlich, als die Ritter den besiegten Bösewicht davontragen, hatten sie ihn in eine Fahne eingewickelt und warfen ihn wie immer in die Grube in der Mitte der Arena. Doch er kam zurück und nahm einen der Ritter mit.

Letzte Show

Etwas länger fiel dann auch der Schluss der Show aus, es wurden alle Darsteller vorgestellt und als besondere Geste auch die Pferde. Jedem Pferd wurde der Sattel abgenommen und nachdem sein Name genannt worden war, ließ man es laufen.

Letzte Show

Bei der Show im Italienischen Theater war es schon etwas schwieriger, immerhin bestand ein großer Teil der Show aus der Einlage des Komikers Steve Eleky. Wie kann man eine ohnehin schon lustige Nummer noch parodieren? Bei den anderen Nummern war das mit der Kostümierung ausgedrückt und bei Eleky merkte man, dass er nochmal einen Gang zulegte. Er improvisierte mehr. Ein Techniker sorgte dann noch für etwas Verwirrung, zumindest bei Steve: Hinter seinem Rücken wurde auf der großen Leinwand das Wort „Applause“ eingeblendet, worauf das Publikum an einer absolut unpassenden Stelle in frenetischen Jubel ausbrach. Und an einer weiteren, nicht ganz passenden Stelle wurde „Spaß!“ eingeblendet, was dazu führte, dass das Publikum lachte. Und Steves Gesicht, als er später zufällig das „Applause“ sah, war unbeschreiblich.

Letzte Show

Die Saison 2007 hat ein paar Überraschungen gebracht. Die „Terenzi Horror Nights“ waren so eine (Bericht über die THN siehe hier). Ihr Erfolg gab den Machern recht und es wird noch Fortsetzungen geben. Die andere große Überraschung – zumindest für die Fans – war die Tatsache, dass die Planung für 2008 über den Haufen geworfen wurden, als feststand, dass der Park sein Areal erweitern kann. Demzufolge gibt es auch jetzt noch keine große offizielle Ankündigung über die Neuheiten 2008. Eine neue Achterbahn – wie eigentlich angedacht – wird es definitiv nicht geben. Ein paar Überarbeitungen bzw. Renovierungen könnten anstehen, aber auch da wurde von offizieller Seite noch nicht viel herausgegeben. Das einzige, das bestätigt wurde, ist die Tatsache, dass das „Nivea Kinderland“ umgestaltet werden wird, da der Sponsoring-Vertrag mit Nivea mit dieser Hauptsaison ausläuft. Wie diese Umgestaltung aussehen wird, wurde nicht verlautbart. Also bleibt nur eins: Sich überraschen lassen.
Jetzt kommt aber erst einmal die Winter-Öffnung. Bis dahin wird es auf diesem Blog zur Überbrückung der Zeit ein paar kurze Impressionen geben. Auch so eine Überraschung…

Nivea Kinderland 2007

Time to say goodbye…

Das war die Hauptsaison 2007…

Am heutigen Sonntag, den 4. November 2007 endete die diesjährige Hauptsaison des Europa-Park. In dem Moment, da ich diese Zeilen schreibe, läuft gerade noch die letzte „Terenzi Horror Night“, danach ist es endgültig rum.
Ein Bericht über diesen letzten Tag und ein Rückblick auf die Saison wird demnächst nachgeliefert.

Halloween und die „Terenzi Horror Nights“ – eine Rezension

Halloween 2007

Halloween entstammt Samhain, dem Tag, an dem es um die Toten ging. Vor allem in den USA wurde der Tag mit Kostümierung begangen, was ihn in Deutschland lange Zeit nicht sehr attraktiv machte, denn hier gab es mit Fastnacht / Fasching / Karneval bereits eine Zeit für Kostüme im Jahr. Dann jedoch kam Anfang der 1990er Jahre der Krieg im Irak. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg waren auch deutsche Soldaten wieder in aktive Kampfhandlungen verwickelt, daher wurde der Beschluss gefasst, die „fünfte Jahreszeit“ ausfallen zu lassen. Da dies jedoch für einen Gewinneinbruch bei Herstellern von Kostümen und Partybedarf sorgte, wurde damit der Grundstock für ein zweites Kostümfest gelegt: Halloween, das von Europa in die USA ausgewandert war und nun nach Deutschland kam.
Langsam kamen auch die Freizeitparks darauf, Halloween als Herbstjahreszeit zu gestalten. Der Europa-Park beschränkte sich bisher allerdings darauf, Halloween mit einem gemäßigten Gruselfaktor auszustatten, so dass Familien mit kleinen Kindern trotzdem noch kommen konnten. Doch das sollte sich dieses Jahr ändern…

Terenzi Horror Nights: Hell's Inn

Mark Terenzi, ehemaliger Sänger der Gruppe „Natural“, hat ein besonderes Verhältnis zum Europa-Park: Hier hat er seine spätere Frau Sarah Connor kennengelernt. Und er kennt die Familie Mack. An Michael Mack, Sohn des Geschäftsführers Roland Mack, trat er dann mit einer Idee heran. Man könnte doch für ältere Parkbesucher eine extra Abendveranstaltung aufziehen, Zutritt erst ab 16 Jahren, in der der Gruselfaktor nochmal erhöht wird. So entstanden die „Terenzi Horror Nights“, die 2007 erstmals stattfinden.

Terenzi Horror Nights: Telefonzelle des Grauens

Und was mussten Veranstalter und Organisatoren bereits im Vorfeld nicht alles an Kritik einstecken. Ausgerechnet Mark Terenzi, von überkritischen Kommentatoren völlig auf sein Boy-Band-Image reduziert, solle sowas wie „Horror Nights“ organisieren? Die erste Version der Homepage der Horror Nights wurde als „unterstes Niveau“ bezeichnet und sähe so aus, als hätten sich ein paar Fans einen Spaß erlaubt. Und immer wieder hieß es, an diese oder jene andere Halloween-Veranstaltung käme Terenzi sowieso nicht ran. Interessant, dass die Leute alles das schon wussten, noch bevor überhaupt die Kulissen standen oder die Möglichkeit bestanden hätte, die Veranstaltung zu besuchen.

Und dann war es soweit…

Terenzi Horror Nights: Blutbad-Bar

Die „Terenzi Horror Nights“ beginnen Abends ab 19.30 Uhr und gehen bis ca. 23.30 Uhr, bei großem Andrang auch länger. Für sie ist der italienische Themenbereich und die Französische Filmstraße abgesperrt. Die Euro-Sat, umdekoriert zum „Pumpkin Coaster“, dem größten Kürbis der Welt, läuft noch, genauso wie die Geisterbahn. Was die Euro-Sat betrifft, so habe ich von mehreren Besuchern gehört, dass diese Abends „anders“ sei, es fühle sich so an, als ob sie schneller fahre. In der Filmstraße treiben Gruselgestalten ihr Unwesen, Zombies, Horrorclowns und Figuren mit Kettensägen, die so aussehen, als hätten sie ihr Werkzeug zuallererst an sich selbst ausprobiert. Überhaupt, die Masken der Mitwirkenden sind hervorragend, genauso wie ihre Spielfreude. Sie tauchen ein in ihre Rolle und verlassen sie auch nicht, egal was passiert. Im Gegenteil, wenn der Besucher mitspielt, drehen sie sogar noch etwas mehr auf.
Das Kino in der Filmstraße spielt „Haunted House“, den 4D-Film der Halloween-Saison, in dem eine Katze ein altes Spukhaus besucht, allerdings nur, bis die Abendvorstellung des Kinos beginnt. Und das Bistro „La Cigale“ ist umfunktioniert zur „Blutbad-Bar“. Hier gibt es neben allerlei auf Halloween getrimmten Getränken auch passende Snacks. Das ganze Bistro ist aufwändig dekoriert, und der arme Kranke, den man sonst leidend im Bett eines der Chalets im Schweizer Themenbereich findet, muss sich von einer Horror-Krankenschwester mit einer Infusion von „blauer Ersatzflüssigkeit“ quälen lassen.
Im Italienischen Themenbereich ist neben der Geisterbahn auch noch der Raum geöffnet, der sonst die Ausstellung über die Firma und Familie Mack beherbergt, doch er wurde umfunktioniert zum „Speicher des Grauens“. Dort herrscht absolute Dunkelheit, während man sich langsam vortastet und nicht weiß, was einen erwartet.
Doch nun zum Höhepunkt: das „Hell’s Inn“. Dabei handelt es sich um ein altes Hotel. Die Geschichte erzählt, dass sich dort, in Raum 1013, einst ein Gast umbrachte. Der Hotelmanager, der um den Ruf seines Hauses fürchtete, ließ die Leiche verschwinden und verbrannte den Abschiedsbrief. Der Gast nahm ihm das übel und kehrte als Untoter zurück, und er brachte ein paar Freunde mit. Zusammen machen sie das Haus seither unsicher. Die Besucher gehen in das Hotel hinein, um ein paar Geisterjäger zu begleiten, dabei gelangen sie von Raum zu Raum – und in jedem geht etwas Unheimliches vor sich. Wem das zu viel wird, für den gibt es unterwegs einen Raum, in dem man das Hotel vorzeitig verlassen kann. Und der Rest? Tja…

Terenzi Horror Nights: Patient


Kommen wir damit zum Resümee. Die kritischen Stimmen, die schon vor Beginn der „Horror Nights“ wussten, was nicht gut war bzw. nicht funktionieren würde, habe ich ja schon erwähnt. Und wieder einmal zeigt sich, dass man sich davon nicht beeindrucken lassen sollte, denn was hier auf die Beine gestellt wurde, ist beachtlich. Allen Beteiligten, allen voran Mark Terenzi, ist der Spaß an der Sache anzumerken, und die Veranstaltung wurde professionell aufgezogen. Es ist nicht „halt einfach was“ gemacht worden, es hat Hand und Fuß. Ob es sich mit anderen Halloween-Veranstaltungen, zum Beispiel die anderer Freizeitparks, messen kann, weiß ich nicht, denn die keine ich nicht und kann daher keinen Vergleich ziehen. Die Frage ist, ob man das überhaupt kann, denn auch eine solche Veranstaltung ist letztlich Geschmackssache, der eine mag es lieber so, der andere so. Doch auch in den Fanforen wird begeistert vom Besuch in der „Terenzi Horror Night“ berichtet.
Natürlich gibt es auch die berühmen Wermutstropfen. Vermutlich hat man mit nicht ganz so viel Ansturm gerechnet, denn es sich zwar Zeitkarten für den Besuch im „Hell’s Inn“ vorbereitet worden, doch es wurde notwendig, wegen der vielen Besucher die Zeit auf nach 23.30 Uhr auszudehnen. Entsprechend wirkte der Platz, auf dem das ganze stattfand, auch sehr beengt. Vielleicht sollte man sich für das nächste Mal überlegen, ob man den Französischen Themenbereich ganz und nicht nur teilweise öffnet. Möglicherweise lässt sich ja mit den Veranstaltungsräumen in der französischen Straße über den Geschäften auch noch etwas anfangen? Auch dass man die Leute für ihre „Zeitfenster-Karte“ nicht unbedingt am Durchgang zwischen Italienischen Themenbereich und Filmstraße anstehen lassen sollte, sollte überdacht werden, denn das ist der einzige Durchgang zwischen den beiden Bereichen (die zweite Verbindung zwischen Italien und Frankreich gehört zum abgesperrten Bereich). Da bildet sich für einige Zeit ein ziemlicher Stau, bis auch der letzte seine Zeitkarte hat.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es trotz der Dinge, die nicht so ganz reibungslos laufen, ein gelungener Auftakt war. Und wir dürfen berechtigter Hoffnung sein, dass der Europa-Park diese kleinen organisatorischen Mängel auch noch ausbügeln kann. Von offizieller Seite gibt es noch keinen Kommentar, ob es auch im nächsten Jahr wieder die „Horror Nights“ geben wird, ich schätze, da müssen wir mindestens noch bis zum Saisonende nächsten Sonntag warten müssen, wenn man abschätzen kann, wie erfolgreich sie dieses Jahr waren. Natürlich ist ein Besuch der „Terenzi Horror Nights“ nicht jedem zu empfehlen, wer mit Horror und ähnlichem nichts anfangen kann, für den ist es auch nichts. Aber wer mit dem Gedanken gespielt hat, vielleicht doch hinzugehen: es ist noch Zeit bis zum Sonntag. Dann ist es erst einmal vorbei.

Für diesmal…

[Bilder: selbst / Mehr Bilder – von der ganzen Saison 2007 – gibt es hier]

Neuer Rekord 2007: Die Europa-Park-Besucher werden immer internationaler

Mit einem erneuten Rekord von über 3,6 Millionen Besuchern beendet der Europa-Park seine Sommersaison 2007. Mit mehr als 40.000 Besuchern an einem Tag wurde im August eine Tagesrekordmarke in der Firmengeschichte des Europa-Park erreicht. Deutschlands größter Freizeitpark baut damit seine Position als Marktführer deutlich aus. Der Trend 2007: Der Europa-Park wird immer internationaler bei den Besuchern. Die größten Zuwachsraten haben Besucher aus der Schweiz, Frankreich, Österreich, Italien, Benelux und Skandinavien. Auch aufgrund der Flüge aus Wien und London steigen diese Zahlen. Mit über 3.500 Passagieren, die 2007 über den Black Forest Airport in Lahr in den Europa-Park gekommen sind, war die erste Sommer-Charterflug-Serie ein Erfolg.

Im Sommer 2007 wurde mit dem „Santa Isabel“ das vierte luxuriöse Themenhotel im Europa-Park eröffnet. Aus dem Stand erreichte auch dieses Vier-Sterne-Hotel eine Auslastung von deutlich über 90 Prozent. Jeder vierte Besucher bleibt bereits über Nacht im Europa-Park-Resort, wo nun bereits insgesamt rund 4.500 Gäste übernachten können. Der Europa-Park setzt damit neben den Tagesbesuchern weiter intensiv auf Mehrtagesbesucher. Zunehmend entwickelt sich Deutschlands größter Freizeitpark zur eigenständigen Kurzreisedestination.

Über 70 Millionen Besucher seit Eröffnung
Die Bilanz nach 32 Jahren Europa-Park ist eindrucksvoll: Über 73 Millionen Menschen haben den Europa-Park bislang besucht, mehr als 500 Millionen Euro hat die Familie Mack ohne öffentliche Subventionen investiert. Rund 3.000 Mitarbeiter beschäftigt der Europa-Park, davon 70 Auszubildende. Der Europa-Park sichert zusätzlich mehr als 8.000 indirekte Arbeitsplätze.

Unternehmen setzt auf die nächste Generation
Im Blick auf die Zukunft bahnt sich ein Generationswechsel an. Im Europa-Park sowie im Produktionsbetrieb Mack Rides in Waldkirch übernimmt die nächste Generation Verantwortung: Michael Mack (28) und Thomas Mack (26) rücken in die Geschäftsführung auf. Die beiden neuen Prokuristen sind die Söhne von Firmenchef und Europa-Park-Gründer Roland Mack (58) und seiner Frau Marianne Mack. Damit kommt die achte Generation in die Geschäftsführung des 1780 gegründeten Familienbetriebes. Roland Mack: „Wir setzen auf die nächste Generation und nicht auf die Börse. Die frühzeitige Einleitung der Unternehmensnachfolge ist eine der zentralen Aufgaben in Familienbetrieben. Ich bin glücklich, dass unsere Kinder starkes Interesse am Unternehmen haben.“

Michael Mack ist Diplom-Betriebswirt und leitet künftig im Produktionsbetrieb Waldkirch die Bereiche Marketing und Vertrieb. Parallel dazu erhält er im Europa-Park Aufgaben im operativen Management. Thomas Mack ist Diplom-Hotelier und verantwortet alle Hotels sowie die gesamte Gastronomie im Europa-Park.
Für die Zukunftssicherung des Unternehmens hat der Europa-Park 2007 weitere Flächen zur Erweiterung direkt am Parkgelände erworben. Um rund 15 Hektar wird das Parkareal auf insgesamt 85 Hektar erweitert. Mehr als 25 Millionen Euro will das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren in die erste Ausbaustufe der Parkerweiterung investieren.

Große Chagall-Ausstellung im Winter
Der Europa-Park schließt am 4. November 2007 seine Pforten, um dann am 1. Dezember 2007 bis zum 6. Januar 2008 in die „Zauberhaften Winterwochen“ zu starten. Zu den Highlights der Winteröffnung zählen eine große Chagall-Ausstellung mit wertvollen Kunstwerken aus dem Besitz der Familie Chagall, mehrere DJ-Bobo-Konzerte, die große TV-Serie „Stars on Ice“ und die Dinner-Shows mit Sternekoch Emile Jung. Das Hotel Colosseo bleibt durchgehend geöffnet und hat sich auch in der ruhigeren Zeit als attraktives Tagungsziel etabliert.
Insgesamt zeigt die Zahl der Veranstaltungen im Europa-Park deutlich nach oben. Das „Confertainment“ ist 2007 erneut zweistellig gewachsen, neue Tagungsräume wurden unter anderem im Hotel Santa Isabel geschaffen. Der Europa-Park wird als attraktiver Ort für Tagungen, Firmenevents, Society-Treff und Entertainment immer beliebter. Die Zahl der Konferenzen liegt im Jahr 2007 bereits bei über 1.000.
Der Europa-Park ist noch bis einschließlich Sonntag, 4. November geöffnet. In der letzten Woche der Europa-Park Saison vom 27. Oktober bis 4. November wird beim Halloween-Festival noch einmal richtig gefeiert. In diesem Zeitraum lockt die Gruselparade der Nachtgespenster und Kobolde mit über 80 Künstlern. Den allabendlichen Höhepunkt der Festival-Woche bildet das große Multimedia-Spektakel „Mysteria“, eine Live-Performance mit spektakulären Laser- und Pyroeffekten sowie einer phantastischen Wassershow. Allabendlicher Höhepunkt ist ein großes Abschlussfeuerwerk. Auch die Terenzi Horror Nights finden in der Festival-Woche jeden Abend ab 19.30 Uhr statt. Hier kann jeder in seinen eigenen Horrorfilm eintauchen.
Am 31. Oktober tanzen bei der SWR3 Halloween-Party wieder Hexen, Zauberer, Gnome und weitere Schauergestalten. Aus den verschiedenen Event-Locations schallt schaurig-schöne Gruselmucke und die SWR3-Kultcomedy wird aus dem Radio live auf die Bühne gebracht.

Der Europa-Park hat in der Wintersaison 2007/2008 vom 1. Dezember 2007 bis zum 6. Januar 2008 (außer 24./25. Dezember) täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet unter www.europapark.de oder über die Infoline 01805 / 77 66 88 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, evtl. abweichende Mobilfunkpreise).

[Pressemitteilung (c) by Europa-Park]

Verena Kerth und Patrick Bach schnüren die Schlittschuhe für „Stars auf Eis – von und mit Katarina Witt“ auf ProSieben – Live aus dem Europa-Park

Im Dezember startet die zweite Staffel der ProSieben Eiskunstlaufshow „Stars auf Eis – von und mit Katarina Witt“. In neun Live-Shows wagen sich u.a. Oliver-Kahn-Freundin Verena Kerth, Schauspieler Patrick Bach, Germany`s next Topmodel-Finalistin Yvonne Schröder, Rennfahrerin Christina Surer und Sänger Patrick Nuo im Europa-Park aufs Eis. Co-Moderator wird Vorjahressieger Oliver Petszokat.

Wer dreht die atemberaubendsten Pirouetten? Und wer legt sich als erster auf die Nase? Katarina Witt kehrt im Dezember mit der zweiten Staffel der ProSieben-Erfolgsshow „Stars auf Eis“ zurück. Elf Prominente wollen in neun Live-Sendungen beweisen, dass echtes Eiskunstlauf-Talent in ihnen steckt. Aufs glatte Parkett in der eigens für die Show errichteten Eishalle im Europa-Park trauen sich Schauspieler Patrick Bach, Rennfahrerin Christina Surer, Model Yvonne Schröder, Sänger Patrick Nuo und Oliver Kahns Freundin Verena Kerth. Die 26-Jährige: „Ich war ein Riesenfan der ersten Staffel. Wahnsinn, was die Kandidaten in kürzester Zeit gelernt haben. Ich bin gespannt, ob ich das auch schaffen kann.“

Gastgeberin und Präsentatorin Katarina Witt zeigt sich begeistert von den Kandidaten: „Wir haben eine tolle Mischung von Prominenten. Christina Surer ist sportlich in Topform, Patrick Nuo wird die Herzen der weiblichen Zuschauer höher schlagen lassen und von Verena Kerth weiß ich, dass sie schon jetzt in München fleißig trainiert. Mit diesem Ehrgeiz kann sie weit kommen.“ Vorjahressieger Oliver Petszokat wird der Doppel-Olympiasiegerin als Co-Moderator zur Seite stehen – und mit seinen Kollegen auf dem Eis mitfiebern.

Ab Mitte November ziehen die Kandidaten ins Trainingscamp im Europa-Park in Rust ein und werden erst nach den ersten Trainings erfahren, mit welchem Profi aus der internationalen Eislauf-Elite sie antreten. Katarina Witt: „Die Harmonie muss stimmen, aber ich bin mir sicher, dass unsere guten Trainer, Choreografen und unsere Eislauf-Profis wie die Weltmeisterin Denise Biellmann oder der Star im Eistanz René Lohse aus jedem Prominenten einen kleinen Eiskunstlauf-Star machen können. Das haben sie schon im vergangenen Jahr auf sensationelle Art bewiesen.“
Ein Wiedersehen gibt es mit Oliver Petszokats Eislaufpartnerin Kati Winkler. Die mehrfache deutsche Meisterin im Eistanz wird an der Seite des internationalen Eislauf-Preisrichters Reinhard Mirmseker und des ARD-Eislauf-Experten Daniel Weiss Pflicht und Kür als neues Jury-Mitglied bewerten.

Das Finale der ersten Staffel sahen im vergangenen Jahr 16,9 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zuschauer, insgesamt schalteten bis zu 3,9 Millionen ein. Von Woche zu Woche verfolgten mehr Zuschauer Katarina Witts Erfolgs-Show.

„Stars auf Eis – von und mit Katarina Witt“ wird von der Werner Kimmig GmbH gemeinsam mit der With Witt Sports & Entertainment GmbH produziert.

[Pressemitteilung (c) by Europa-Park]

Science Days – bereits über 170.000 Wissbegierige erlebten Wissenschaft hautnah!

Mehr als 22.000 Wissbegierige besuchten auch in diesem Jahr wieder vom 11. bis zum 13. Oktober die „Science Days“, die seit ihrer Einführung im Jahr 2001 bereits über 170.000 Besucher mit ihrem außergewöhnlichen Konzept begeisterten. Aufgrund des Lokführerstreiks hat die Deutsche Bahn AG einen speziellen Notfallplan erarbeitet, so konnten dennoch die meisten der angemeldeten Schülerinnen und Schüler die „Science Days“ besuchen. In diesem Jahr wurden das „Science House“ und die „Science Days“ zum „Ausgewählten Ort 2007“ im „Land der Ideen“ gekürt.

Eine gigantische Fläche von rund 11.500 m2 verwandelte sich von 11. bis 13. Oktober auch in diesem Jahr wieder in eine riesige wissenschaftliche Erlebniswelt mit vielfältigen Angeboten rund um das Thema Wissenschaft und Technik. Über 100 verschiedene Stände und Wissenschafts-Shows lockten am Donnerstag und Freitag Schülerinnen und Schüler aus ganz Baden-Württemberg in den Europa-Park. Am Samstag kamen überwiegend Familien mit Kindern, um ihrem Wissensdurst bei Experimenten, Mitmach-Aktionen und Workshops freien Lauf zu lassen.
Unter anderem widmeten sich die jungen Wissenschaftler in diesem Jahr den Fragen, wie die Photosynthese funktioniert, woher eigentlich die Erdwärme kommt oder ob man selbst – mit Hilfe einer Kaffeekanne – kosmische Strahlen nachweisen kann. Darüber hinaus konnten die Besucher der diesjährigen „Science Days“ ihre eigene Erbsubstanz selbst isolieren und anschließend mit nach Hause nehmen oder aber auch ihr ganz persönliches Duschgel kreieren.

Der Förderverein Science und Technologie setzt sich bereits seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Europa-Park für außerschulische Lernmöglichkeiten und eine praxisnahe Heranführung von Kindern und Jugendlichen an naturwissenschaftliche Themen ein. In diesem Jahr wurde dieses Engagement von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ gewürdigt. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wurden das „Science House“ und die „Science Days“ als „Ausgewählter Ort 2007“ geehrt. „Es ist mir eine Freude, Ihnen diesen Preis zu verleihen“, so Hans-Georg Ressig von der Deutschen Bank in Freiburg, der die Auszeichnung stellvertretend für die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ an Joachim Lerch, Charlotte Willmer-Klumpp, beide Vorsitzende des Fördervereins Science und Technologie, sowie Jürgen Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, überreichte. Das „Science House“ und die „Science Days“ hatten sich im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ gegen mehr als 1.500 Mitbewerber durchgesetzt und sind damit unter den insgesamt 52 Preisträgern aus Baden-Württemberg.
„Nur wenn es uns gelingt, wieder mehr junge Menschen durch Veranstaltungen wie die Science Days für Wissenschaft und Technik zu begeistern, werden wir in Deutschland für die Zukunft gerüstet sein“, so Jürgen Mack in seiner Begrüßungsansprache am 11. Oktober. „Die Science Days und das Science House sind der Beweis, dass Wissensvermittlung und Vergnügen gemeinsam machbar sind“.
Prof. Dr. Thomas Speck von der Albert-Ludwigs-Universiät Freiburg, die in diesem Jahr mit zahlreichen attraktiven Angeboten vertreten war, hob die Veranstaltung als ideale Plattform für Wissensvermittlung hervor: „Die Science Days bieten eine hervorragende Möglichkeit, Wissenschaft und Technik im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen.“

Während die diesjährigen „Science Days“ am vergangenen Samstag zu Ende gingen, bietet das nahegelegene „Science House“ das ganze Jahr hindurch an über 80 interaktiven Exponaten jede Menge Wissenschaft und Technik zum Anfassen. Für Großeltern, die das „Science House“ mit ihren Enkeln besuchen, gibt es im November besonders attraktive Angebote: Am 9., 10., 16. und 17. November kann ein Enkel mit Oma oder Opa das „Science House“ zu einem günstigeren Eintrittspreis von 7 € besuchen und bei spannenden Experimenten und tollen Shows wissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund gehen. Von 26. bis 30. November dreht sich im Haus der Wissenschaft dann alles um das Thema „Liebe und Partnerschaft“. In dieser Woche werden zahlreiche Workshops, Aktionen und Lehrerfortbildungen rund um das Thema Sexualität angeboten.

Das Science-House im Internet: www.science-house.de

[Pressemitteilung: (c) by Europa-Park]

Roland Mack mit dem Mérite Européen in Silber geehrt

Roland Mack - ausgezeichnet mit dem Mérite Européen in Silber


Am Dienstag, den 2. Oktober 2007 wurde Roland Mack von der renommierten Fondation du Mérite Européen, vertreten durch Jacques Santer sowie Mitglieder des deutschen Freundeskreises der Stiftung, mit der Silbermedaille geehrt. Rund 100 Gäste, darunter André Bord, Präsident der Fondation Franco-Allemande, wohnten der feierlichen Verleihung im neuen 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“ bei.

Für seine europäischen Verdienste bekam Roland Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, am heutigen Dienstag, den 2. Oktober die Silbermedaille der Fondation du Mérite Européen. Jacques Santer, ehemaliger EU-Kommissionspräsident und Präsident der Stiftung überreichte die begehrte Medaille gemeinsam mit der Präsidentin des deutschen Freundeskreises der Fondation du Mérite Européen, Frau Prof. Dr. Ursula Braun-Moser, im Rahmen einer festlichen Verleihungsfeier an Roland Mack. „Ich möchte Roland Mack meine Glückwünsche für seine Verdienste um Europa aussprechen“, so Jacques Santer in seiner Laudatio. Und auch Prof. Dr. Klaus-Dieter Borchardt, stellvertretender Kabinettschef im Kabinett von Mariann Fischer Boel, lobte das europäische Engagement von Roland Mack: „Wenn ich als Europäer in den Europa-Park komme fühle ich, dass der Traum von Europa sich hier schon zu einem großen Teil verwirklicht hat.“

Die Fondation du Mérite Européen wurde 1970 vom französischen Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Dr. Francois Visine initiiert. Mit der Gründung der Stiftung appellierte er an die große internationale Verantwortung der Menschen für das Weiterbestehen des kulturellen Europa im und nach dem 20. Jahrhundert.
Getreu ihrem Motto „Europa wollen – Seine Probleme erkennen – Für seine Verwirklichung tätig sein“ zeichnet die Fondation du Mérite Européen diejenigen Europäer aus, die sich besonders um die europäische Integration verdient gemacht haben. Während in den ersten Jahren der Stiftung in Deutschland vorzugsweise hochgestellte politische Mandatsträger ausgezeichnet wurden, werden heute zunehmend Persönlichkeiten geehrt, die von sich aus, auf freiwilliger Basis, wertvolle Arbeit für das Zusammenwachsen der Europäer leisten.

Pressemitteilung und Bild: (c) by Europa-Park

Wissenschaft und Technik hautnah! Science Days 2007 – wo Lernen zum Erlebnis wird

Von 11. bis 13. Oktober gibt es wieder jede Menge originelle Lernangebote rund um Naturwissenschaft und Technik im Europa-Park. Die „Science Days“, die 2007 bereits zum siebten Mal in Kooperation mit dem Förderverein Science und Technologie e. V. organisiert werden, bieten auch in diesem Jahr eine Vielzahl an Möglichkeiten für wissbegierige Kinder und Jugendliche, sich in einer einmaligen Erlebniswelt durch die Geheimnisse der Wissenschaft zu experimentieren.

Rund 100 neue und bekannte Angebote lassen auch in diesem Jahr bei den „Science Days“ keine Wünsche offen. Im Europa-Park Dome, im Silver Star Dome, in der Medienhalle und auf dem angrenzenden Freigelände dreht sich vom 11. bis zum 13. Oktober wieder alles um das Erlebnis Wissenschaft und Technik. So können die jungen Besucherinnen und Besucher zum Beispiel ihre eigene Erbsubstanz isolieren, mehr darüber erfahren, wie das Klima zur Zeit der französischen Revolution war, die Physik von Achterbahnen erkunden oder lernen, wie man sein eigenes Duschgel kreieren kann. Darüber hinaus gehen die rund 23.000 erwarteten Besucher interessanten Fragen auf den Grund. Was haben Eidechsen mit Mathematik zu tun? Und kann man mit Rote Beete eine Solarzelle bauen? Dies sind nur einige der Aufgabenstellungen, denen sich die jungen Forscherinnen und Forscher bei den „Science Days“ widmen.

Unter dem Motto „Licht & Leben“ beschäftigt sich das diesjährige Schwerpunktthema mit der Physik und Chemie des Lichts. Ohne Licht gibt es kein Leben. Es steuert den Zyklus der Natur und hat wesentlichen Einfluss auf den Menschen. Anhand von aufschlussreichen Experimenten und Workshops werden bei den „Science Days“ die Zusammenhänge zwischen Licht und Leben auf eine leicht verständliche Art und Weise aufgezeigt.
2007 ist das Jahr der Geisteswissenschaften, sie stehen dieses Jahr erstmals im Mittelpunkt eines Wissenschaftsjahres – ein guter Grund, nun auch erstmals die Vielfalt dieser Wissenschaftsdisziplin bei den „Science Days“ vorzustellen. Die jungen Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf zahlreiche interessante Angebote aus den Bereichen Archäologie, Germanistik, Fremdsprachen u. v. m. freuen. So wird zum Beispiel eine echte Gedächtnisjugendweltmeisterin beweisen, zu welchen fast schon unglaublichen Leistungen das menschliche Gehirn fähig ist.

Das aktuelle Programm der „Science Days“ wurde von Charlotte Willmer-Klumpp und Joachim Lerch, Vorsitzende des Fördervereins Science und Technologie e V., mit besonderer Sorgfalt ausgewählt. Das Ergebnis ist eine faszinierende Auswahl an Experimenten, Workshops und Wissenschafts-Shows, die gemeinsam mit Universitäten, Fachhochschulen, pädagogischen Hochschulen, Lehrerseminaren, Berufsakademien, Firmen, Behörden, Schulen sowie Vereinen realisert werden.

Anlässlich ihres 550-jährigen Jubiläums ist die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die bereits seit vielen Jahren zum Programm der „Science Days“ beiträgt, in diesem Jahr mit besonders vielen Angeboten vertreten. Unter anderem gibt das Mineralogisch-Geochemische Institut Einblicke in die Geothermie im Oberrheingraben, während das Institut für Völkerkunde kleinen Weltenbummlern eine ethnologische Reise um den Globus bietet. Darüber hinaus werden die klassischen Naturwissenschaften mit neuen, interessanten Themen vertreten sein.

Der Eintritt für die „Science Days“ beträgt in diesem Jahr 5,- €. Das Kombiticket für all diejenigen, die die „Science Days“ mit einem Besuch im Europa-Park verbinden möchten, ist für 18,50 € pro Schüler erhältlich. Der Donnerstag und der Freitag sind auch in diesem Jahr wieder in erster Linie den Schulklassen vorbehalten, während die „Science Days“ am Samstag auch Familien und Individualbesuchern offen stehen. Eine Anmeldung für Schulklassen ist erforderlich und unter der Telefonnummer 01805 / 77 66 88 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, evtl. abweichende Mobilfunkpreise) möglich, Lehrkräfte können sich vorab unter der Lehrer-Info-Line 07822 / 300 799 55 über das Programm informieren.

Eine feste Adresse für die Wissenschaft – das Science House
Das „Science House“, welches zu Beginn der Saison 2007 direkt neben dem Haupteingang des Europa-Park eröffnet wurde, hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Bildungslandschaft in Südbaden etabliert. Aufgrund der jährlich ansteigenden Nachfrage bei den „Science Days“ wurde das Projekt gemeinsam mit dem Förderverein Science und Technologie e. V. realisiert. Das außergewöhnliche „Haus der Wissenschaft“ bietet neben 80 Exponaten zu den Themen „Mensch“, „Natur“ und „Entdecken und Erfinden“ auch einen Workshop-Bereich sowie regelmäßige Sonderveranstaltungen. So haben Jungforscher und Entdeckerinnen das ganze Jahr hindurch die Möglichkeit, auf über 1.000 m2 Naturwissenschaften und Technik auf den Grund zu gehen.

Weitere Informationen auch im Internet unter www.science-house.de oder www.science-days.de.

Pressemitteilung: (c) by Europa-Park

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