Das Blog über Erlebnisse, das Reisen und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Autor: Thomas Cuisinier (Seite 1 von 2)

Chefredakteur der ErlebnisPostille.

Nun geht es wirklich los…

Auch die Europäische Union hat zwei Europatage: Der zweite ist der 9. Mai, den an diesem Tag im Jahr 1950 wurde die Erklärung über die Montan-Union unterschrieben, was den Grundstein für die heutige Europäische Union bildete. Knapp ein Jahr nach der Gründung des Europarates wurde damit quasi die „Arbeit“ aufgenommen.

So ist es auch in diesem Blog, das quasi den Anfang für eine Neustrukturierung der „ErlebnisPostille“ bildet. Wir haben hier lange hin und her überlegt, was wir tun sollen. Sicher, die Aufteilung nach Ländern, wie wir sie bisher betrieben haben, hatte ihren Reiz, führte aber dazu, dass alles sehr zersplittert war, da die Berichte aus den einzelnen Ländern in sehr unterschiedlicher Frequenz erschienen. Außerdem waren die Artikel auf diese Weise arg über das Internet verteilt. Wir wollten alles aber mehr an die „ErlebnisPostille“ selbst anbinden. Das (erste) Resultat dieser Überlegungen präsentieren wir hiermit mit dem neuen Blog „Erlebnis Europa“.

Und damit geht es wirklich los…

Hymne des vereinten Europas

Titel: „Ode an die Freude“
Melodie: Ludwig van Beethoven
Text: Friedrich Schiller

1
Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elisium,
Wir betreten feuertrunken
Himmlische, dein Heiligthum.

Deine Zauber binden wieder,
was die Mode streng getheilt;
alle Menschen werden Brüder,
wo dein sanfter Flügel weilt.

2
Wem der große Wurf gelungen,
eines Freundes Freund zu seyn;
wer ein holdes Weib errungen,
mische seinen Jubel ein!

Ja – wer auch nur eine Seele
sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer’s nie gekonnt, der stehle
weinend sich aus diesem Bund!

3
Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elisium,
Wir betreten feuertrunken
Himmlische, dein Heiligthum.

Deine Zauber binden wieder,
was die Mode streng getheilt;
alle Menschen werden Brüder,
wo dein sanfter Flügel weilt.

Hallo Welt!

Am 5. Mai 1949 wurde der Europarat gegründet. Dieser Tag wird seither als einer der zwei „Europatage“ begangen. Vielleicht ist es gerade in diesen Tagen wichtig, sich an das zu erinnern, was das „Vereinte Europa“ als Idee einst ausgemacht hatte. Am heutigen 5. Mai 2014 ist es 65 Jahre her seit diesem historischen Moment. Und es ist der Tag, an dem die „ErlebnisPostille“ die neue Abteilung „Erlebnis Europa“ in Betrieb nimmt.

Und so beginnt es…

Hallo Welt!

Was für ein Anblick! Nachdem wir mit einer Stunde Verspätung vom Flughafen Paris gestartet sind, da wegen des Kälteeinbruchs die Flugzeuge erst noch enteist werden mussten, haben wir immerhin fünfzehn Minuten beim Flug über den Atlantik wieder aufgeholt. Um 7.30 Uhr morgens Ortszeit hätten wir landen sollen, aber die kleine Verspätung macht nichts: Der Anschlussflug, der uns weiterbringen soll, hebt erst um viertel vor elf ab. Jetzt aber befinden wir uns erstmal im Landeanflug auf Rio de Janeiro, eine neue Welt erwartet uns – der Kontinent Südamerika…

Nationalhymne Niederlande

Titel: „Het Wilhelmus“
Melodie: Philips van Marnix
Text: Philips van Marnix

Die niederländische Nationalhymne, das „Wilhelmus”, besteht aus 15 Coupletten über Prinz Wilhelm von Nassau, den Prinz von Oranien. Zwar wird die Hymne auch bei offiziellen Anlässen gespielt, doch kennen die Niederländer sie vor allem durch ihren Einsatz bei internationalen Fußballmeisterschaften. Die Anfangsbuchstaben der 15 Strophen ergeben den Namen „Willem van Nazzow“ (Wilhelm von Nassau).

Text:

1
Wilhelmus van Nassouwe
ben ik, van Duitsen bloed,
den vaderland getrouwe
blijf ik tot in den dood.
Een Prinse van Oranje
ben ik, vrij, onverveerd,
den Koning van Hispanje
heb ik altijd geëerd.

2
In Godes vrees te leven
heb ik altijd betracht,
daarom ben ik verdreven,
om land, om luid’ gebracht.
Maar God zal mij regeren
als een goed instrument,
dat ik zal wederkeren
in mijnen regiment.

3
Lijdt u, mijn onderzaten
die oprecht zijt van aard,
God zal u niet verlaten,
al zijt gij nu bezwaard.
Die vroom begeert te leven,
bidt God nacht ende dag,
dat Hij mij kracht wil geven,
dat ik u helpen mag.

4
Lijf en goed al te samen
heb ik u niet verschoond,
mijn broeders hoog van namen
hebben ‚t u ook vertoond.
Graaf Adolf is gebleven
in Friesland in den slag,
zijn ziel in ‚t eeuwig leven
verwacht den jongsten dag.

5
Edel en hooggeboren,
van keizerlijken stam,
een vorst des rijks verkoren,
als een vroom christenman,
voor Godes woord geprezen,
heb ik, vrij onversaagd,
als een held zonder vrezen
mijn edel bloed gewaagd.

6
Mijn schild ende betrouwen
zijt Gij, o God mijn Heer,
op U zo wil ik bouwen,
verlaat mij nimmermeer.
Dat ik doch vroom mag blijven,
Uw dienaar t’aller stond,
de tirannie verdrijven
die mij mijn hart doorwondt.

7
Van al die mij bezwaren
en mijn vervolgers zijn,
mijn God, wil doch bewaren
den trouwen dienaar dijn,
dat zij mij niet verrassen
in hunnen bozen moed,
hun handen niet en wassen
in mijn onschuldig bloed.

8
Als David moeste vluchten
voor Sauel den tiran,
zo heb ik moeten zuchten
als menig edelman.
Maar God heeft hem verheven,
verlost uit alder nood,
een koninkrijk gegeven
in Israël zeer groot.

9
Na ‚t zuur zal ik ontvangen
van God mijn Heer dat zoet,
daarna zo doet verlangen
mijn vorstelijk gemoed:
dat is, dat ik mag sterven
met eren in dat veld,
een eeuwig rijk verwerven
als een getrouwen held.

10
Niet doet mij meer erbarmen
in mijnen wederspoed
dan dat men ziet verarmen
des Konings landen goed.
Dat u de Spanjaards krenken,
o edel Neerland zoet,
als ik daaraan gedenke,
mijn edel hart dat bloedt.

11
Als een prins opgezeten
met mijner heires-kracht,
van den tiran vermeten
heb ik den slag verwacht,
die, bij Maastricht begraven,
bevreesde mijn geweld;
mijn ruiters zag men draven
zeer moedig door dat veld.

12
Zo het den wil des Heren
op dien tijd had geweest,
had ik geern willen keren
van u dit zwaar tempeest.
Maar de Heer van hierboven,
die alle ding regeert,
die men altijd moet loven,
en heeft het niet begeerd.

13
Zeer christlijk was gedreven
mijn prinselijk gemoed,
standvastig is gebleven
mijn hart in tegenspoed.
Den Heer heb ik gebeden
uit mijnes harten grond,
dat Hij mijn zaak wil redden,
mijn onschuld maken kond.

14
Oorlof, mijn arme schapen
die zijt in groten nood,
uw herder zal niet slapen,
al zijt gij nu verstrooid.
Tot God wilt u begeven,
zijn heilzaam woord neemt aan,
als vrome christen leven,
‚t zal hier haast zijn gedaan.

15
Voor God wil ik belijden
en zijner groten macht,
dat ik tot genen tijden
den Koning heb veracht,
dan dat ik God den Heere,
der hoogsten Majesteit,
heb moeten obediëren
in der gerechtigheid.

Jubiläum: Artikel Nr. 1.000!

Wir können stolz verkünden, dass dies hier der tausendste Artikel ist, der im EP-Blog erscheint. Und auch wenn die Saison noch läuft, so werden wir hier eine kleine Pause einlegen. Zumindest insoweit es die Beiträge betrifft. Wir werden uns die Zeit nehmen, das Blog mit seinen Abteilungen zu überarbeiten. Da es ursprünglich aus der Berichterstattung rund um einen Freizeitpark begann, werden wir uns auch daran orientieren und möchten hiermit ankündigen, dass wir am 31. März 2012 die Berichterstattung wieder aufnehmen. Wer den Zeitpunkt nicht verpassen möchte, dem empfehlen wir, die Blog-Beiträge hier per eMail zu abonnieren.

Bis dahin danken wir allen unseren Lesern, die der ErlebnisPostille zu einem so großen Erfolg verholfen haben.

Bis bald – wir lesen uns!

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