Das Blog über Erlebnisse, das Reisen und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Autor: Annette Abele (Seite 1 von 3)

Das Naturwunder in Arizona: Der Grand Canyon

Der Tagesausflug von Las Vegas in den Grand Canyon

Nachdem wir in Las Vegas die Themenhotels am Strip abgeklappert hatten (mehr darüber lesen Sie in den Artikeln hier und hier), entschieden wir uns für einen Ausflug in die “nähere” Umgebung. Wenn man schon mal in Vegas ist, wäre es doch eine Sünde, nicht einen Abstecher in den berühmten Grand Canyon zu machen!

Der Grand Canyon ist eigentlich eine Schlucht, die vom Colorado River gebildet wurde. Er liegt im Norden Arizonas und ist um die 450 km lang. Der größte Teil des Gran Canyons ist heute ein riesiger Nationalpark und steht dank Theodor Roosevelt seit Anfang 1900 unter Naturschutz. Die Amerikaner bezeichnen ihn gerne als Weltwunder.

Der Grand Canyon wird offiziellen Quellen nach in 3 Regionen aufgeteilt. Der South Rim, der am häufigsten besucht wird, der North Rim und der Inner Canyon. Der West Rim mit seinem bekannten Skywalk liegt nicht innerhalb des Nationalparkes. Wir entschieden uns für die Tour zum South Rim.

South Rim über Hoover Dam

Alles begann damit, dass wir im Caesars Palace an einem Bell Desk vorbeikamen, an dem die Außentouren angeboten wurden. Es gibt viele Angebote, preislich unterschiedlich, man wird auch auf der Straße angesprochen. Nach eingehender Studie entschieden wir uns, die große Tour zum South Rim in Angriff zu nehmen. Das Personal am Bell Desk war sehr zuvorkommend, buchte uns für die Reise ein und bot an, uns telefonisch morgens zu wecken, damit wir nicht verschlafen. Bezahlt wird übrigens nicht im Hotel, da die Touren andere Veranstalter haben.

Für diese Tour mussten wir um fünf Uhr morgens aus den Federn. Um Punkt 6 Uhr wurden wir mit einem kleinen Transferbus hinter dem Caesars abgeholt, der uns zu dem Hauptsitz des Unternehmens brachte. Dort angekommen wurde man an eine Art Sammelstelle gebracht und auf die “South Rim Tour” oder die “West Rim Tour” verteilt. Es folgte eine kurze Einführung über den Tagesablauf, dann konnte man sich entscheiden, ob man die Tour eventuell nicht doch noch wechseln möchte. Das liegt daran, dass die South Rim Tour zwar landschaftlich gesehen die Einzigartigere sein soll, jedoch eine mindestens 2 stündig längere Anfahrt hat. Gerade, wenn man mit Kindern unterwegs ist, sollte man sich das überlegen. Und siehe da, einige, die zuerst den South Rim geplant hatten, wechselten dann doch zur West Rim Tour. Die West Rim Tour ist ebenfalls sehr beliebt aufgrund des weltberühmten Skywalks. Dabei handelt es sich um eine Art hufeisenförmigen Balkons, der über einen Arm des Grand Canyons gebaut wurde. Dieser Balkon befindet sich in 1100 m Höhe. Da der Boden aus Glas ist, muß man Filzpantoffeln tragen, wenn man ihn betritt. Unter sich ist dann erst mal nichts! Man sieht direkt in den Abgrund. Berichten zufolge soll es Leute geben, die für diesen Skywalk bezahlt haben (Extraeintritt) und sich dann trotzdem nicht getraut haben, nur einen Schritt auf diesen Balkon zu setzen. Offenbar ist dazu auch ohne Höhenangst eine ordentliche Portion Mut notwendig, um über den eigenen Schatten zu springen. Hat man sich einmal getraut, muss es ein unvergessliches Erlebnis sein. Da man aber auf dem Skywalk nicht fotografieren darf, kam dieser Ausflug für uns nicht in Frage. Wir blieben bei unserem Entschluß, trotz längerer Busfahrt wird der South Rim angefahren!

Sobald die Verteilerei abgeschlossen war, wurden wir zur Zahlstelle gebeten. Die Preise variieren, je nachdem, was man noch dazugebucht hat. Wir hatten gleich die Maximalvariante genommen: Wir gönnten uns einen Hubschrauberflug über den Grand Canyon! (Alles zusammen hat um dei 360 Dollar gekostet.) Nachdem das Finanzielle erledigt war, bekamen wir einen Becher Kaffee und einen kleinen Snack, dann stiegen wir in einen vollklimatisierten Doppeldeckerbus ein (hier sei erwähnt, dass auch im Bus die Klimaanlage sehr streng eingestellt ist, also eine Jacke mitnehmen! Zudem könnte es in luftigen Höhen des Grand Canyons durchaus auch etwas kühler sein!). Der Bus ist ansonsten sehr bequem, er ist mit einer Toilette ausgestattet, wenn einem mal die Zeit nicht bis zur nächsten Pause reichen sollte. Ein Fernseher ist ebenfalls vorhanden.

Wir hatten eben Platz genommen, dann ging es auch schon los. Klappe zu – Affe tot? Nicht ganz. Hier muss ich doch eine kleine Bemerkung loswerden. Kaum ist die Bustür geschlossen, ist man sozusagen die Gefangene des Busfahrers! Warum? In Amerika ist der Busfahrer eben nicht nur der Busfahrer, sondern auch der Entertainer! Mit einem Mikrofon ausgestattet bringt diese Spezies von Mensch es fertig, zu fahren und nebenbei den Bus zu unterhalten. Zwischen Witzchen und nützlichen Informationen über das Kommende oder Gesehene schafft er es, 5 Stunden lang am Stück zu unterhalten. Und es ist keineswegs so, dass sich die Busgesellschaft daran stören würde. Im Gegenteil. Die Amerikaner scheinen das so gewohnt zu sein, sie machen im Unterhaltungsprogramm mit. Als einzige Europäer, die sowas nicht gewohnt sind, konnten wir nur noch staunen. Und zuhören.

Der Hoover Dam

Unser erster Zwischenstopp war ziemlich genau nach einer Stunde, an der Grenze zwischen Nevada und Arizona. Hier ist der bekannte Hoover Dam. Dieser Damm, der eigentlich eher eine Staumauer ist, staut den Colorado River zum Stausee Lake Mead. Der Stausee ist ca 64 ha groß, 170 km lang und bis zu 180 m tief und damit der größte Stausee der USA. Der Damm selber wurde von 1931 bis 1935 gebaut. Hierbei handelt es sich um ein beeindruckendes Bauwerk, das sich auch als eigenes Ausflugsziel lohnen würde und auch angeboten wird. Doch wir hatten hier nur einen Fotostopp, denn unser Ziel lag ja noch weit entfernt!

Einige Zwischenstopps und unzählige Witze später erreichten wir gegen 13 Uhr den Grand Canyon Nationalpark. Dort wurden wir wieder auf zwei Gruppen verteilt. Die eine Gruppe wurde zu einem IMax Kino gebracht, um sich dort (Berichten der Mitreisenden zufolge) einen beeindruckenden Film über den Grand Canyon anzusehen. Wir wurden zu einem kleinen Flughafen gebracht, an dem die Hubschrauber stationiert waren.

Am Flughafen angekommen wurden wir sofort in Empfang genommen (sehr gute Organisation!) und zur Registrierung weitergeleitet. Dort wird die Buchung bestätigt und diskret gewogen. Diskret im wahrsten Sinne des Wortes, denn eigentlich bekommt man das gar nicht mit, dass man auf einer Waage steht. Das ist aber notwendig, denn die Sitzplatzverteilung im Hubschrauber erfolgt nach Gewicht.

Anschließend wird man in einen kleinen Raum geführt, in dem ein kurzer Film (auch in deutsch möglich) über die Sicherheitsbestimmungen im Hubschrauber gezeigt wird. Wir bekamen noch ein Lunch in die Hand gedrückt, dann durften wir in der Wartehalle auf “unseren” Hubschrauber warten.

Dann war es endlich so weit. Wir wurden aufgerufen und zum Flugfeld gebracht. Vor dem Hubschrauber wird man fotografiert, falls man anschließend ein Erinnerungsbild haben möchte (20 Dollar). Ein Helfer weist einem den Sitzplatz zu. “Unser” Hubschrauber hatte insgesamt 7 Sitzplätze, einer neben dem Piloten ( da darf der Leichteste sitzen) und 2 3erReihen hinten. Kopfhörer auf, denn der Hubi ist laut, und los gings!

Hubschrauberfliegen ist an und für sich schon ein Erlebnis, aber dieser Flug übertraf alle meine Erwartungen. Zwar windete es ziemlich stark und der kleine “Hüpfer” hatte starke Turbulenzen, was aber dann folgte machte alles wieder wett. Wir kamen der Schlucht näher…

…und näher…

…und schließlich überflogen wir die Klippe und uns bot sich ein eimaliger Anblick. Majestätisch liegt der Grand Canyon unter/neben einem mit seinen bizarren, unterschiedlich gefärbten Gesteinsformationen, elegant schlängelt sich der Colorado River durch die Felsen.

Ein Anblick, den man in seinem Leben nie mehr vergessen wird, passend untermalt von pompöser Musik über Kopfhörer. Bilder und Filme können diesem Erlebnis niemals gerecht werden. Wir flogen über einen Gebirgskamm, hin und zurück, so dass auch alle genug Zeit hatten, unzählige Fotos zu machen. Der Flug war für eine halbe Stunde angesetzt, und diese verging “wie im Fluge”.

Wieder am Flughafen angelangt konnte man sein Bild begutachten und erstehen, noch einen Blick in den Souvenirladen werfen, dann wurde man vom Flughafenpersonal zu einem Aussichtspunkt gebracht. Dort sollten wir die andere Gruppe wieder treffen, die in der Zeit bereits vom Kino zu einem anderen Aussichtspunkt gefahren worden war. Wir genossen die herrliche Aussicht eine Stunde lang und machten einen schönen Spaziergang.

In der Sonne tranken wir noch einen Kaffee und wurden prompt bestohlen! Die Täter hatten es aber nicht auf Wertgegenstände abgesehen, sondern auf Essbares!

Schließlich waren wir wieder vollzählig, mussten uns von dieser wundervollen Aussicht trennen und traten die 5 stündige Rückfahrt an. Natürlich unterhielt uns der Busfahrer auch auf der Rückfahrt, allerdings brauchte auch er mal eine Pause und wir durften einen Kinofilm ansehen.

Gegen 23 Uhr trafen wir zwar müde, aber mit großartigen Eindrücken wieder in unserem Hotel ein.

Fazit: Der schönste Ausflug in meinem bisherigen Leben! Ich war ganz sicher nicht zum letzten Mal dort. Allerdings würde ich die Tour überhaupt das nächste Mal anders aufziehen. Ich würde ein paar Tage in Vegas bleiben, dann einen Mietwagen nehmen (kann man im Hotel buchen oder billiger – auch von Deutschland aus im Internet) um selber zum Grand Canyon zu fahren. Vielleicht in einem Motel ein paar Tage bleiben? An der Westküste dann weiter nach San Francisco? Der schönsten Stadt der USA? Es war eine lange Busfahrt für einen kurzen Aufenthalt verhältnismäßig gesehen, aber das sollte keinen abschrecken. Ich würde es jederzeit wieder tun!



Sommeroffensive Urlaubswelten

Meine Reise in die USA

Eigentlich sollte dieser Artikel „Meine zweite Reise in die USA“ heißen, aber das sind Kleinigkeiten. Auf meiner ersten Reise war ich „nur“ in New York, diesmal sollte es in zwei Metropolen gehen: New York und Las Vegas. Darüber möchte ich hier berichten.
Da ich am Bodensee wohne, ist der nächstgelegene große Flughafen Zürich. Meine Freundin wohnt in Radolfzell, da konnte ich mein Auto stehen lassen und wir wurden von ihrem Freund nach Konstanz gebracht. Für 30 Euro fuhren wir mit dem Zug nach Zürich, ohne Umsteigen, und kamen direkt unterhalb der Terminals an. Alles lief glatt, eine sehr angenehme Art, zum Flughafen zu gelangen.

Am Flughafen selber sollte man mindestens 2 Stunden vorher da sein. Wir flogen mit den American Airways, sehr alte Maschinen, aber im Service gut. Da es von Zürich keinen Dirketflug nach Las Vegas geht, mussten wir in New York JFK aussteigen, hatten 4 Stunden Aufenthalt und sind dann 6 Stunden weiter nach Las Vegas geflogen. Hört sich grauenvoll an, stellte sich aber als gar nicht so schlecht heraus. Erstens hatten wir eine ziemlich leere Maschine, so dass man sich über eine 3er Reihe auch mal lang legen konnte, zweitens tut es gut, nach einem 9 Stunden Flug nach New York auch mal ein paar Schritte zu laufen, bevor es 6 Stunden weitergeht. Der Aufenthalt in New York betrug 4 Stunden.
Aber zurück zur Ausreise. Vor den Eincheckterminals stehen nochmals Sicherheitsbeamte, die einem mehrere Fragen stellen. Ob man sein Gepäckstück immer beaufsichtigt hat, wer es zuletzt in den Fingern hatte, wie alt es sei, ob man etwas für andere mitnimmt und solche Fragen. Danach darf man an den Schalter. Angenehm: Bei der American Airline darf man 2 Gepäckstücke á 23 Kilo mitnehmen. Die Koffer wurden bebändelt und beklebt, und schon war die Ausreise fertig. Dann mussten wir nur noch warten…

Die Einreise in die USA via New York

Betritt man das Flughafengelände nach dem Ausstieg wird man direkt zu der Einreisestelle geleitet. Dort muss man sich in eine Warteschlange mit Irrgärten einreihen. Wir hatten Glück, zu unserem Zeitpunkt war die Schlange kurz, ich hab es aber auch schon anders erlebt. Bereits im Flugzeug hat man in der Regel die nötigen Einreisepapiere ausgefüllt (grüne Visums-Karte, weiß-blauer Zettel über die Einfuhr bestimmter Waren, z.B. Pflanzen und Samen). Seit diesem Jahr wurde Werbung gemacht, dass man diese grüne Visumkarte nicht mehr ausfüllen muss, wenn man den Online-Antrag der ESTA (esta.cpb.dhs.gov) ausgefüllt hat. Das hatten wir getan, im Flugzeug dem Steward gezeigt, und der behielt in dem Fall auch die grüne Karte bei sich. Am Ende der Warteschlange angekommen verteilen einen Security Personal an die einzelnen Schalter. Sie kontrollieren gleichzeitig, ob man die Papiere ordnungsgemäß ausgefüllt hat. Leider zählt aber dieser ESTA-Antrag zumindest jetzt wohl noch nicht, denn wir wurden wieder zurückgeschickt und mussten im Nachhinein die grüne Karte ausfüllen. Da half auch das Wedeln des ausgedruckten ESTA-Antrages nichts. Und auf ein Neues zurück in die Warteschlange. Das war sehr ärgerlich.

Schließlich hatten wir alles ausgefüllt, den Reisepaß in der Hand und wurden zum nächsten freien Schalter geleitet. Paßkontrolle, anschließend wurden von beiden Händen die Fingerabdrücke aller Finger gescannt.
Jetzt hatten wir es geschafft. Der Stempel saust in den Reisepaß. Das Visum ist genehmigt. Achtung! Man behält von der grünen Karte ein Stück zurück, das entweder nur so in den Reisepaß gelegt wird oder wie bei uns, auch eingeheftet wird. Nicht verlieren! Diese Karte muss man bei der Ausreise wieder vorlegen, tut man es nicht, kann es Probleme bei einer weiteren Einreise geben!

Weiter gehts zum Kofferband, man holt sein Gepäck und kann dann entweder direkt das Flughafengebäude verlassen, wenn man in New York bleibt oder – direkt um die Ecke – gibt es einen weiteren Schalter, an dem man sein Gepäck zur Weiterreise wieder aufgeben kann. Keine weiteren Formalitäten sind dazu notwendig. Alles verlief – bis auf das Visum – reibungsfrei und schnell.

Zur Weiterreise muss man wieder durch die Sicherheitskontrollen. Dort sind Irrgärten aufgebaut, man wird zum Sicherheitspersonal geleitet, der erst mal einen Blick auf die Bordkarte wirft, den Reisepaß kontrolliert, und dann darf man weiter. Hinter dem Metalldetektor muss man wieder seine Bordkarte und den Paß zeigen, dann ist man endlich im Wartebereich.

Zwischenanmerkung für Inlandflüge

Da wir auch Inlandflüge hatten (New York – Las Vegas und wieder zurück) sollte man wissen, dass man innerhalb den USA nicht an einen Check-In-Schalter geht. Wir sind nicht ganz dahintergekommen, warum nicht. Ob es daran lag, dass wir immer sehr früh da waren und die offiziellen Schalter noch nicht offen waren, weiß ich nicht. In unseren Fällen gab es das elektronische Check-In. Man muss an einem Computer die Flugnummer eingeben, die Anzahl der Gepäckstücke und seinen Reisepaß einlesen. Kommt man damit nicht zurecht, denn schließlich sind die Computer englisch-, spanisch-, und chinesischsprachig gehalten, ist immer Personal vorhanden, das einem dabei hilft. Hat man dann sein eTicket ausgedruckt, kann man seinen Koffer aufgeben.

Fortsetzung folgt…

Und damit ging mein zweites Erlebnis in Amerika los. Die Fortsetzung der Geschichte gibt es in „Erlebnis Nevada“ und „Erlebnis New York“.

Wow: Erlebnisgeschenke unterm Weihnachtsbaum

(djd/pt). „Eigentlich brauche ich nichts“: Oft genug lautet so die Antwort von Freunden oder Verwandten auf die Frage, was sie sich zu Weihnachten wünschen. Häufig stimmt der Satz sogar. Umso schöner ist es dann, etwas geschenkt zu bekommen, was nicht unbedingt benötigt wird, aber einen wirklich überrascht: ein Abenteuer zum Beispiel. Das sorgt für Freude auf beiden Seiten.

Ein Spezialist für Erlebnisgeschenke ist Jochen Schweizer. In einer Studie mit e-Research24 fand er heraus, dass es am wichtigsten ist, dass das Präsent zur beschenkten Person passt. Ob ein Jodelkurs oder ein romantisches Dinner: Unter den mehr als 1.000 Erlebnisgeschenken auf www.jochen-schweizer.de ist für jeden das Richtige dabei.

Die Studie bestätigt auch, dass Gutscheine wieder voll im Trend sind. Jochen Schweizer geht sogar noch einen Schritt weiter. Unentschlossene können eine Erlebnis-Geschenkbox (von 29 bis 299 Euro) unter den Weihnachtsbaum legen. Mit Titeln wie „Lebenslust“ und „Frauenträume“ bieten sie freie Auswahl aus verschiedenen Erlebnissen. So kann sich der Beschenkte selbst aussuchen, was er erleben möchte.

Quelle: djd/Jochen Schweizer GmbH

49 Tage venezianischer Winter in Las Vegas

Das berühmte Schild von Las Vegas.

Das berühmte Schild von Las Vegas.

The Venetian und The Palazzo laden zum ersten „Winter in Venedig“ in der Wüstenmetropole

Paris, New York, Ägypten oder Griechenland – in den Resorts von Las Vegas ist die ganze Welt beheimatet. Erstmals veranstalten die ebenso internationalen Resorts The Venetian und The Palazzo in diesem Jahr zur Feier der Saison den „Winter in Venice“. 49 Tage lang finden in den beiden Resorts Festivitäten statt, die einen Besuch von 21. November 2011 bis 8. Januar 2012 unvergesslich machen.

Die erste Attraktion ist eine bezaubernde Eislaufbahn über dem malerischen Grand Canal des The Venetian, auf der Läufer ihre Sprünge ausprobieren können. Umgeben von Schneeflocken, Weihnachtslichtern und einem beeindruckenden Christbaum unterhalten Gäste Stelzengänger auf Zuckerstangen, Puppen, Jongleure und Magier. „Die Urlaubstage sind magisch für jeden von uns und der ‚Winter in Venice‘ bietet sich perfekt an, um diese Zeit des Jahres zu genießen“, sagt John Caparella, Präsident und leitender Geschäftsführer von The Venetian, The Palazzo und Sands Expo. „Wir laden alle ein, von Familien über Paare bis hin zu Geschäftsleuten, Einheimischen und Touristen, um die erste wirkliche Winterfeierlichkeit auf dem Strip zu erleben.“

Während der 49-tägigen Feier bekommen Gäste bei der Ankunft einen warmen Apfelwein um aufzutauen und eine echte „Welcome to Winter in Venice“-Begrüßung. Umherziehende Weihnachtssänger und Gondolieri singen Festtags-Klassiker, um die richtige Stimmung zu verbreiten. Die In- und Outdoor-Bereiche werden thematisch gänzlich dem Winter in Venedig nachempfunden, wobei stets Wert auf Umweltfreundlichkeit gelegt wird. Die synthetische Eislaufbahn, die ohne Elektrizität oder Kühlung auskommt, hat zwölf Stunden pro Tag geöffnet.

Ein spezielles Winter-Angebot bringt die Gäste mit Cocktails auf den richtigen Geschmack. Restaurants von Weltklasse bieten weihnachtliche Süßspeisen und Getränke sowie Themenmenüs zu einem Fixpreis. Wer sich in dieser Umgebung das „Ja-Wort“ geben will, kann spezielle „Winter Wedding Packages“ buchen, zu dem auch ein Eislaufkurs, ein Fotoalbum, ein Schneeflocken-Ornament, heiße Schokolade, warmer Apfelwein und Weihnachtskekse gehören. Doch auch Singles und bereits Verheiratete können sich in den Resorts verwöhnen lassen. Packages beinhalten kulinarische Besonderheiten, Wellness-Treatments im Canyon Ranch SpaClub und einen Eislaufkurs.

Weitere Informationen zum „Winter in Venice“ und den Packages unter www.venetian.com und www.palazzo.com. Direkt buchen können Sie Ihren Urlaub auch auf unserer Hotel-Webseite, Buchungsmöglichkeiten für das „Venetian“, das „Palazzo“ und andere Hotels in Las Vegas finden Sie hier.

Quelle: Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA)

Neue kulturelle Hotspots im Herbst in Nevada

Die Berge Nevadas.

Die Berge Nevadas.

Die höchste Kletterwand der Welt eröffnet in Reno

Wer nach dem heimischen Sommerloch kulturelle Highlights sucht, sollte dem sonnigen Nevada einen Besuch abstatten. Unterhaltungszentren öffnen erstmals ihre Türen und zahlreiche Museen laden ein zum Entdecken und Lernen.

Am 10. September eröffnete das Terry Lee Wells Discovery Museum in Reno, das in sieben verschiedenen Galerien eine Fülle von interaktiven Ausstellungen für Kinder bietet. Herzstück ist der zweistöckige Cloud Climber, eine Klettervorrichtung, die eine Verbindung mit der Truckee Connects-Galerie darstellt und gleichzeitig den Kindern etwas über Nevadas Wassereinzugssysteme beibringt. Weitere Galerien sind Nevada Stories (wo die Geschichte des Staates erzählt wird), Build It! (wo Kinder etwas über Gebäudekonstruktion lernen), der Da Vinci’s Corner (wo Kunst und Wissenschaft zusammen kommt), Under the Stars (Outdoorabenteuer drinnen sind kein Widerspruch) und Little Discoveries (wo sich die Kleinsten austoben können). Der Bereich The Works und das Spark!Lab öffnen zu einem späteren Datum. Der Innenbereich des Museums verfügt über einen Picknickplatz und Räumlichkeiten für ein Restaurant und Geburtstagsfeiern.

Am 1. Oktober öffnete CommRow seine Türen in Downtown Reno. Das Gebäude ist ein Freizeit- und Unterhaltungskomplex mit der angeblich höchsten Kletterwand der Welt, die mit einer Höhe von 50 Metern die Virginia Street und den Reno Arch überblickt. Kletterer erreichen die Wand von der Plattform im zweiten Stock aus, wo sich auch ein Bouldering Park befindet. Hier können Interessierte auf einer Fläche von 270 Quadratmetern ihre Fähigkeiten testen und perfektionieren. Das Erdgeschoss beheimatet ein vielseitiges Gastronomieangebot mit Restaurants und Bars, bekannt unter dem Namen TheRow. Die Eröffnung des gesamten Komplexes, der in der letzten Bauphase auch Hotelzimmer, einen Abenteuerpark und ein umfassendes Unterhaltungsangebot erhält, ist für Frühling 2012 geplant.

Im Herbst dieses Jahres wird außerdem das Nevada State Museum auf dem Gebiet von Springs Preserve eröffnen. In der Dauerausstellung sind Staats- und Naturgeschichte sowie die Kultur von Nevada zu sehen, zu den Höhepunkten zählt ein Ichthyosaurus, das Staatsfossil Nevadas. David Millman, der Museumsdirektor, dazu: „Highlights sind neben den ausgestellten Tieren und Fossilien einige Glücksspielautomaten und authentische Relikte des alten Las Vegas. Auch einige ungewöhnliche Stücke haben Einzug in das Museum gefunden, beispielsweise ein Gemälde von Frederick Dellenbaugh aus dem Jahr 1876, das als erstes Kunstwerk Las Vegas‘ bekannt wurde. Es gibt verschiedenste Kultgegenstände, die die Besucher zu schätzen wissen werden.“ Zusätzlich verfügt das Museum über einen Klassenraum, Sitzungszimmer und eine Bibliothek.

Quelle: travelnevada.com

Neuer Vergnügungs- und Shopping-Komplex belebt den Las Vegas Strip ab 2013

Der "Strip" in Las Vegas

Der berühmte "Strip" in Las Vegas, vom "Stratosphere Tower" aus gesehen.

Hauptattraktion ist ein Riesenrad – größer als das London Eye

Der Las Vegas Strip erhält in 2013 ein neues Herz: Mit dem Bau des Linq schafft die Caesars Entertainment Corporation ein neuartiges Erlebniszentrum. Auf mehr als 18.000 Quadratmetern entsteht ein Einkaufs-, Gastronomie- und Unterhaltungsparadies, das für Einheimische und Touristen gleichermaßen zahlreiche Erlebnisse bereithält. Der mehr als 400 Millionen Euro teure Komplex soll den Eingangsbereich des Caesars Palace wiederbeleben und gänzlich neu definieren. Als Zielgruppe präsentieren sich Besucher zwischen 21 und 46 Jahren, deren Anteil im Segment der Las Vegas-Touristen bis zum Jahr 2015 auf 52 Prozent steigen soll.

Im Blickpunkt steht ein gigantisches – nämlich das weltweit höchste – Riesenrad. Mit einer Höhe von 167 Metern, 28 Kabinen und je bis zu 40 Passagieren bietet der Las Vegas High Roller einen unvergleichlichen Ausblick über die Metropole. An der Nordseite des Komplexes führt ein Fußweg vom Carnaval Court des Harrah’s Las Vegas durch das Imperial Palace Hotel & Casino bis zum Linq. Gleichermaßen gelangt man vom Linq zum Flamingo Las Vegas im Süden. Der Bau wird die Fassade, die Auffahrt, das Kasino und die Hotelrezeption des Imperial Palace gänzlich verwandeln.

Die Bauarbeiten für das Projekt beginnen im vierten Quartal dieses Jahres. 2013 öffnet das Linq laut Bauplan für Shopaholics, Gourmets und Abenteuerlustige. Gary Loveman, Vorsitzender und Präsident von Caesars Entertainment, ist zuversichtlich: „Das Linq wird zur neuen Adresse für Spaß und Unterhaltung im Herzen des Las Vegas Strip.“Die Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA) vermarktet das südliche Nevada weltweit als Tourismus- und Meetingdestination. Außerdem betreibt sie das Las Vegas Convention Center und das Cashman Center. Mit etwa 148.000 Hotelzimmern und mehr als 975.000 Quadratmetern an Meeting- und Ausstellungsflächen arbeitet die LVCVA auch stetig an einem Anstieg der Besucherzahlen, sowohl im Freizeit- als auch im Geschäftsbereich.

Quelle: LVCVA

Koral Blue Airline – eine ungefärbte Meinung

Flugzeug der Koral Blue Airline auf dem Rollfeld.

Flugzeug der Koral Blue Airline auf dem Rollfeld.

Sie haben Ihren Urlaub gebucht und stellen fest, dass Sie die unbekannte Airline “ Koral Blue“ erwischt haben?

So oder so ähnlich wird es vielen Urlaubern gehen, unter anderem auch mir. Bisher flog ich nach Ägypten ausschließlich mit Condor, so wie dieses mal auch – dachte ich zumindest.

Am Vorabend des Fluges von München nach Hurghada wollte ich online nochmals die Abflugtafel einsehen. Ich suchte nach einem Condorflug – vergeblich. Ich suchte entnervt die Unterlagen raus und stellte fest, dass ich offenbar geschlafen hatte als ich buchte – denn ich hatte mit Koral Blue gebucht. Ich fliege relativ häufig, ich habe auch keine Angst davor, aber irgendwie bin ich doch Anhänger einer namenhaften Airline, und als ich das dann las wurde es mir mulmig. Was ist das für eine Airline?

Ich gab den Begriff „Koral Blue Airline“ bei einer Suchmaschine ein und wurde fündig. Laut Wikipedia scheint es sich um eine neuere Charter Airline aus Ägypten zu handeln, die 2006/2007 an den Start ging und von Ägypten aus Ziele in Europa anfliegt. Andere Seiten behaupten, es sei ein ägyptisch-türkischer Flieger, andere wiederum schreiben von einer ägyptisch-algerischen Kooperation. Wie auch immer, es erscheint auf den ersten „Blick“ ja nicht vertrauenserweckend. Wenn man dann noch die Bewertungsliste öffnet und “ nie wieder“, “ Horror pur“ liest, dann drückt das doch heftig auf das Gemüt.

Zum Glück machte ich mir die Mühe, die ein oder andere Bewertung dann doch auch zu lesen bevor ich alle Hebel in Bewegung setzte und eine Umbuchung erreichen wollte. Mir fiel auf, dass die Mehrheit sich über fehlende Bordunterhaltung und schlechtes Essen beschwerte, aber das sind für mich nicht die Ausschlag gebenden Dinge eines Fliegers. Insofern – zugegeben mit gemischten Gefühlen- beließ ich den Flug bei Koral Blue.

Ich möchte hier stichpunktartig meine Meinung zu den beiden Flügen abgeben:

1. Flug:

DAS finde ich das Wichtigste überhaupt. An dem Flug gab es überhaupt nichts auszusetzen. Man hatte keinen Moment das Gefühl, dass die Maschine unsicher sei. Start und Landung waren sehr, sehr angenehm. Ich möchte sogar soweit gehen, dass ich behaupte, selten eine so gute Landung gehabt zu haben wie bei Koral Blue. Meine Freundin, die bei Landungen Schwierigkeiten mit ihren Ohren hat, war begeistert. Bei der Landung in München war überhaupt NIX. Der Flieger begann seinen Landeanflug sehr früh und so unmerklich, dass man erstaunt war, schon so weit unten zu sein. Das Aufsetzen bei beiden Flügen auf die Landebahn war nur deshalb spürbar, weil man darauf geachtet hat. Bei anderen Airlines ist Klatschen nach der Landung nicht mehr üblich, bei beiden Flügen mir der Koral Blue klatschten alle Passagiere mit voller Überzeugung.

2. Beinfreiheit

Die Koral Blue verfügt über mehrere Flugzeugtypen. Wir hatten beide Male eine Maschine mit 3-3 Sitzen. Auf dem Hinflug war die Beinfreiheit etwas eingeschränkt. Ich bin 1,76  m groß und stieß mit den Knien am Vordersitz an. Ich könnte mir vorstellen, dass ein XL Mensch hier schon Probleme haben kann. Die Sitze selber hatten die übliche Breite. Auf dem Rückflug hatten wir einen Airbus A 320, da waren die Sitze schön weich und die Beinfreiheit vergleichbar mit jedem anderen Flieger auch. Trotzdem ist das für die Distanz auch mit geringerer Beinfreiheit machbar.

3. Sauberkeit

In Berwertungen las ich was von „Essensresten über den Sitzen“ und so weiter, das kann ich so nicht bestätigen. Der Flieger war im Allgemeinen sauber, auf dem Hinflug lag schon mal ein Papierchen herum aber was daran lag, dass der Flieger erst spät kam und die Crew kaum Zeit hatte, gründlich sauber zu machen. Auf dem Rückflug gab es keine Beanstandungen. Toiletten haben wir nicht benutzt.

4. Essen

Ok. Das Essen, darüber kann man sich streiten.Wir flogen beide Male morgens, so dass wir über das Mittagessen nichts sagen können. Das Frühstück bestand aus zwei etwas lapprigen Brötchen, eins mit Streichkäse, eins mit Marmelade, einem Pudding und einer warmen Aluschale, in der Mais, Bohnen, Tomaten, Pilze und zwei Kleckse Kartoffelbrei waren. Seltsame Zusammenstellung und nicht schmackhaft, aber krank wird man davon auch nicht. Zu trinken gibt es nur beim Essen einmal ein kleiner Becher. Wenn man das aber weiß, so wie wir, dann kann man sich auch am Flughafen noch etwas mitnehmen.

5. Unterhaltung an Bord

Gibt es nicht. Punkt. 🙂 Es gibt keinen Fernseher und kein Radio. Wer sich unterhalten will, muss sich entweder unterhalten oder was zu Lesen mitnehmen.

6. Pünktlichkeit

Wir hatten beide Male Verspätung beim Abflug, kamen aber pünktlich an. Ich nehme an, dass das am Flughafen in Hurghada liegt. Denn dort bin ich die 5 Mal, die ich bisher mit Condor geflogen bin, auch nie pünktlich weggekommen. Auf dem Rückflug hatten wir nur 15 min Verspätung beim Abflug und kamen pünktlich in München an. Das ist für „egyptian time“ schon wenig. Auf dem Hinflug hatten wir 45 min Verspätung beim Abflug, weil der Flieger eben erst aus Hurghada kam. Offenbar liegt da das Problem in Ägypten, nicht an der Fluggesellschaft.

7. Freundlichkeit des Personals

Kritiker beschweren sich über Unfreundlichkeit, und dass das Kabinenpersonal kein Deutsch spricht. Unfreundlich waren die Leute ganz und gar nicht. Weder beim Hin- noch beim Rückflug. Dass sie kein Deutsch sprechen, find ich auch nicht schlimm, mit englisch kann man sich verständigen, man muss sich eben etwas bemühen und den Menschen auch entgegenkommen. Englisch mit arabischem Akzent ist ab und zu etwas schwierig zu verstehen, aber wenn man freundlich nachfragt, wenn man etwas nicht verstanden hat, bekommt man auch eine freundliche Antwort.

Fazit:

Das Wichtigste am Fliegen ist doch, dass man sicher von A nach B kommt. Und diese Erwartungen erfüllt die Koral Blue Airline wie jede andere Airline auch. Was das angeht, gibt es keinen vernünftigen Grund, sich in Unkosten für eine teure Umbuchung zu stürzen. Wenn man allerdings Wert auf Unterhaltung, gutes Essen und viel zu trinken legt, dann wird man hier sicher enttäuscht. Weiß man das allerdings vorher, kann man sich selber etwas mitnehmen und somit ist der Flug wie jeder andere auch. Ich habe mich fast verrückt machen lassen von den schlechten Bewertungen, muss aber im Nachhinein sagen, dass das wirklich umsonst war. Ich habe das bekommen, was ich wollte – nämlich einen sicheren und angenehmen Flug. Essen und Unterhaltung find ich nicht so wichtig, das hab ich am Urlaubsort dann zur Genüge. Lassen Sie sich also nicht den Urlaub schon vor dem Flug verderben. Das ist vollkommen überflüssig.

Sommer 2009 mit erneutem Besucherrekord – Europa-Park trotzt der Krise mit zweistelligen Zuwachsraten

Über 2,5 Millionen Fahrten mit „blue fire“/Weltpremiere von DJ BoBo

[singlepic id=10 w=320 h=240 float=left]Der Europa-Park trotzt der Wirtschafskrise und feiert mit zweistelligen Zuwachsraten die beste Saison seit der Gründung vor 34 Jahren. Dabei erweist sich die neue Super-Achterbahn „blue fire“ als wahrer Publikumsmagnet. 54 Prozent der Besucher fahren mit dem Megacoaster. Die Auslastung der vier Erlebnis-Hotels lag mit deutlich mehr als 90 Prozent erneut über der des Vorjahres. Die Planung für ein weiteres Hotel ist angelaufen. Immer mehr Menschen besuchen den Park mehrfach pro Saison. Bereits heute sind 80 Prozent der Besucher Wiederholer. Eine Bestätigung für das Konzept der Jahreszeiten, das der Europa-Park seit einigen Jahren konsequent umsetzt.

In repräsentativen Umfragen unter den Besuchern erhält der Europa-Park konstant sehr gute Bewertungen. Der Europa-Park wird als sehr sauber, übersichtlich und groß wahrgenommen. „Der Europa-Park hat es geschafft, trotz quantitativem Wachstum die Qualität und den Service zu steigern“, sagt Prof. Dr. habil. Uwe Fichtner von Fichtner*Piotrowsky Projektconsulting, die für die Umfragen verantwortlich ist. Besonders gut schneidet „blue fire“ ab. Allein in den vergangenen sechs Monaten wagten sich über 2,5 Millionen Menschen auf die spektakuläre Katapult-Achterbahn. Dass die neue Achterbahn bei den Besuchern ein Volltreffer ist, zeigt in der wissenschaftlich begleiteten Befragung der Erlebniswert von + 4,7 auf einer Skala von -5 bis +5.
„Der Europa-Park ist eine der bedeutendsten touristischen Attraktionen in Deutschland“, bestätigt auch Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg. Nicht einmal Millionenstädte könnten sich eines solchen Zustroms erfreuen.
Trotz vorübergehender Rückgänge zum Jahresbeginn hat der Tagungsbereich „Confertainment“ wieder das Vorjahresniveau erreicht, zahlreiche Vorbuchungen für Weihnachten und das kommende Jahr verdeutlichen den positiven Trend.

Künftig werden der weltweit tätige Energiekonzern Gazprom und der Europa-Park im Isländischen Themenbereich als Kooperationspartner zusammenarbeiten. Damit steht Gazprom in einer Reihe hochkarätiger Industriepartnerschaften des Europa-Park etwa mit Mercedes-Benz, Coca-Cola, Nestlé, Schöller, adidas oder Kraft Foods. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht der Bau einer dreistöckigen Veranstaltungs- und Informationshalle direkt neben dem „blue fire Megacoaster“. Auf 1.300 Quadratmetern sollen hier die Besucher mit Hintergrundinformationen über Gazprom und den Energieträger Erdgas versorgt werden. Neben Tagungsräumen und einem erweiterten Wartebereich für „blue fire“ warten in der neuen Saison interaktive Erlebnisangebote auf die Besucher.

Während der Winteröffnung vom 28. November 2009 bis zum 10. Januar 2010 (außer 24./25. Dezember) verwandelt sich der Europa-Park in ein magisches Winterwunderland. Viele rasante Fahrattraktionen und winterliche Shows warten während der kalten Jahreszeit auf die ganze Familie. Eine ganz ungewöhnliche Kunstausstellung bietet der Europa-Park in dieser Zeit: „Glaube, Hoffnung, Liebe – Marc Chagalls Traum von der Bibel“. Die Besucher erfahren von Marc Chagalls Sicht auf die Bibel und wie er diese in seinen Illustrationen umsetzte. Neben den 36 originalen, handsignierten Lithographien Chagalls, die alle aus dem Familienbesitz stammen, steht bei der Ausstellung das Erlebnis im Vordergrund. Es ist bereits die dritte Ausstellung dieser Art im Europa-Park, die mit der Enkelin Marc Chagalls Meret Meyer umgesetzt wird.
Ein weiteres Highlight der Winteröffnung ist die Weltpremiere der neuen DJ BoBo Show „Fantasy“ am 27. und 28. November, mit der er ab Mai 2010 auf Tour gehen wird. Mit dem neuen Programm „Déjà Vu“ präsentiert sich die Dinner Show „Cirque d’Europe“. Sinnestäuschung oder Wirklichkeit? Dieser Frage kann das Publikum vom 21. November 2009 bis zum 16. Januar 2010 nachgehen.

Ab dem Saisonstart 2010 wird es nass im Europa-Park. Eine neue Wasserattraktion im Isländischen Themenbereich verspricht feuchtes Vergnügen. Im neu erbauten Saloon des Tipidorfs erwarten die Besucher dagegen der Wilde Westen, Cowboys und Indianer. Eine actionreiche Indianershow wird die Camp-Resort-Bewohner in ihren Bann ziehen.
Es wird also auch in der Saison 2010 wieder viel Neues im Europa-Park zu entdecken geben, der in diesem Jahr als einziger deutscher Freizeitpark unter die 10 besten Freizeitpark weltweit gewählt wurde.

Offizielle Pressemitteilung, (c) Europa-Park

Europa-Park: Ende der Hauptsaison 2009

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In der Minute, da dieser Artikel erscheint, schließt der Europa-Park nicht nur für heute, sondern für die Hauptsaison 2009 die Pforten. Gleichzeitig ist damit die Halloween-Saison beendet. Wie schon in den Jahren zuvor war der Park mit unzähligen Kürbissen und anderen Dingen dekoriert, die Shows wurden teilweise angepasst und es fanden wieder die „Terenzi Horror Nights“ statt.

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Von den regulären Shows waren die Eisshow und die Show im Tetro dell’Arte der Jahreszeit angepasst. Halloween on Ice wurde in der Eisshow präsentiert, wobei man die Gelegenheit nutzte, eine Nummer mit einem Medley aus Michael-Jackson-Nummern einzubauen, mit einem passend gekleideten Eisläufer. Eine Art Tribut auf dem Eis an den verstorbenen King of Pop.

Im Teatro dell’Arte wurde aus der Show „Magia“ die Show Schaurige Magia, wobei die Hauptnummern eigentlich gleich blieben. Allerdings war Housch-Ma-Housch nicht mehr dabei. Dafür wurden die Tanznummer zu Halloween-Nummern, besonders beeindruckend ein Teil, der komplett im Dunkeln unter Schwarzlicht stattfand.

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Den krönenden Abschluss bildete diese Woche die Sondershow Mysteria, die auf dem Showgelände hinter dem Griechischen Themenbereich stattfand. Akrobatik und Tanz, begleitet von den aus Musical on Board bekannten Sängern Beatrice Reece, Nelly Patty und O. J. Lynch, einer Licht- und Effektshow sowie einem abschließenden Feuerwerk, das erlebten die Zuschauer hier Abend für Abend. Das ganze fand in der Kulisse eines großen Schlosses statt.

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Als Gaststar kam Marc Terenzi auch noch mit auf die Bühne, um sein neues Lied „Are you afraid of the Dark?“ zu präsentieren, das thematisch sehr gut zu Halloween passt. Und was soll ich sagen, mir hat es gefallen, es ist anders als das, was man sonst so von ihm kennt.

Terenzi – Are you afraid of the Dark? – Zum Download bei iTunes:
Terenzi - Black Roses - Are You Afraid of the Dark?

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Mindestens zwei Attraktionen sind für 2010 bereits angekündigt. Die eine ist auch schon ziemlich klar, und zwar „Abenteuer Energie“ im Isländischen Themenbereich, direkt neben dem „Blue Fire“. Der Europa-Park kooperiert hier mit Gazprom als Sponsor.

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Die zweite Attraktion ist als „interaktive Familien-Wasserattraktion“ angekündigt. Mehr Informationen gibt es bisher nicht. Da der Europa-Park 2010 allerdings das 35jährige Bestehen zu feiern hat, wird man sich nicht nur hier was einfallen lassen, sondern auch mit weiteren Besonderheiten aufwarten. Von den vielen kleinen und großen Änderungen und Reparaturen, die sowieso getan werden, mal ganz abgesehen, aber die sind auch schon während der Saison passiert.

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Doch vorerst schließt der Park seine Pforte. Ende November, genauer gesagt am Samstag, den 28. geht es dann wieder in die Weihnachtszeit. Doch darüber wird noch berichtet.

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