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Kategorie: Reisezwischenfälle (Seite 1 von 3)

Noch so eine Sache, die man sich nicht wünscht, die aber durchaus passieren kann: ein Reisezwischenfall. Nun gilt natürlich auch hier das Gebot der Vorsorge, damit man nicht in eine der Situationen kommt, von denen hier berichtet wird.

Gefahren beim Schwimmen: Darauf sollten Sie achten!

Eine Person ertrinkt
Photo by Blake Cheek on Unsplash

Sommer, Sonne, Strand… Nach dem Corona-Lockdown freuen wir uns dieses Jahr wohl noch mehr als sonst auf ausgiebiges Sonnen und Abtauchen im kühlen Nass. Doch was Viele dabei nicht bedenken: Der Badespaß ist nicht ganz ungefährlich, jedes Jahr kommt es kommt es wieder zu hunderten tragischen Unfällen. Welche Gefahren lauern an Meer, See, Fluss und Pool im Besonderen? Und welche allgemeinen Verhaltensregeln sollten Wasserratten beachten? Laut einer Erhebung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind alleine im letzten Jahr 417 Menschen beim Baden ertrunken. Die meisten Unfallopfer waren dabei zwischen 21 und 55 Jahren alt. Dabei passierte der Großteil der Unfälle in Seen und Flüssen, deren Gefahren oftmals unterschätzt werden.

Damit Sie Ihren nächsten Badeurlaub oder Tag am See möglichst sicher und entspannt genießen können, hat die Redaktion von Heimwerker.de allgemeine Baderegeln und mögliche Gefahren für Sie zusammengetragen.

Grafik: heimwerker.de
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So verhalten Sie sich richtig beim Schwimmen – allgemeine Regeln

  • Springen Sie niemals in unbekannte Gewässer! Es besteht äußerste Verletzungsgefahr, z.B. durch nicht sichtbare Felsen unter der Wasseroberfläche.
  • Baden Sie nur, wenn es eine Aufsicht gibt – schauen Sie sonst, wo Leute im Wasser sind und fragen Sie, wo es tief wird.
  • Kühlen Sie Ihre Arme und Beine vor dem Betreten des Wassers ab, sonst droht ein Kreislauf-Schock.
  • Schwimmen Sie niemals mit ganz leerem oder sehr vollem Magen! Ein leichter Snack wie ein paar Trockenfrüchte oder ein bisschen Müsli sind am besten.
  • Achten Sie aufmerksam auf Menschen, die nicht schwimmen können. So können Sie im Notfall schnell Hilfe holen.
  • Nichtschwimmer sollten maximal bis zur Brust ins Wasser, im Meer sogar nur bis zu den Knien, da die Unterströmung einen leicht mitreißen kann!
  • Gehen Sie aus dem Wasser, sobald Sie zu frieren beginnen.
  • Gehen Sie nicht angetrunken Baden! Steigender Übermut und sinkende Hemmschwellen sind ebenso gefährlich wie der Alkohol, der den Körper rasch abkühlt.
Grafik: heimwerker.de
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So verhalten Sie sich richtig  – Am See

Obwohl sie ein stehendes Gewässer mit weniger Strömungspotential darstellen, sind auch Seen nicht frei von Gefahren und laut DLRG Schauplatz der meisten Badeunglücke im letzten Jahr. Durch die fehlende Durchmischung der Wasserschichten aufgrund der geringen bis fehlenden Strömung kommt es in Seen sehr oft zu einem plötzlichen Temperaturabfall ab einem bis zwei Metern – man spricht von der so genannten Temperatursprungschicht, die für den Körper sehr anstrengend sein und Kreislaufprobleme bis hin zum Kollaps zur Folge haben kann. Also:

  • Schwimmen Sie nicht zu weit vom Ufer weg.
  • Gerade an Baggerseen fällt der Boden teils steil ab, was vor allem Nichtschwimmer überraschen kann.
  • Temperaturunterschiede bis zu 10 Grad innerhalb stehender Gewässer können gefährliche Kreislaufprobleme verursachen.

So verhalten Sie sich richtig  – Am Fluss

Flüsse haben oftmals starke Strömungen, die selbst gute Schwimmer schnell überfordern können. Diese können u.a. an Brückenpfeilern oder Wasserbauwerken entstehen oder generell unter der teils ruhig wirkenden Wasseroberfläche schlummern, wo sie häufig nicht auszumachen sind. Gerät man in eine Strömung, kann sie einen leicht unter Wasser oder auch mit sich ziehen, nicht selten in die Fahrrinne von Schiffen. So mancher ist bei dem Versuch, auf die andere Seite eines Flusses zu schwimmen, ums Leben gekommen.

  • Schwimmen Sie nicht in Flüssen!
  • Unsichtbare Strömungen können selbst Erwachsene locker mitreißen.
  • Durch Schiffe oder Brückenpfeiler droht zusätzliche Gefahr (sowohl indirekt durch hervorgerufene Strömungen oder direkt durch Verletzungsgefahr).

So verhalten Sie sich richtig  – Am Meer

Auch am Meer lauern viele Gefahren. Strömungen verändern sehr schnell die Richtung und die Brandung kann einen starken Sog entwickeln, durch den Unvorsichtige im schlimmsten Fall aufs offene Meer hinausgezogen werden können. Hier sollten Sie sich unbedingt an die durch Flaggen signalisierten Gefahreneinschätzungen der DLRG halten. Bereits bei einer gelben Flagge ist das Schwimmen gefährlich, insbesondere für Nichtschwimmer und Kinder. Eine rote Fahne symbolisiert ein absolutes Badeverbot.

  • DLRG-Flaggensignale beachten: Gelb = Gefahr vor allem für Kinder und Nichtschwimmer; Rot = Absolute Lebensgefahr, Badeverbot
  • Beachten Sie an der Nordsee aufgrund von Ebbe und Flut die ausgeschilderten Badezeiten.
  • Richtung und Stärke von Strömungen wechseln rasch
  • Auch in der Brandung und Ufernähe gibt es oft einen starken Sog.
  • Benutzen Sie im Meer nie eine Luftmatratze, Sie und besonders Kinder könnten durch den Wind aufs offene Meer abgetrieben werden.

So verhalten Sie sich richtig  – Am Pool

Im Vergleich zu See, Fluss und Meer sind das Schwimmbad oder der heimische Gartenpool natürlich mit deutlich weniger Gefahren verbunden und besser bewacht. Dennoch ertrinken auch hier Menschen. Vor allem auf Kinder muss auch im Freibad sehr gut Acht gegeben werden.

  • Selbst hier gilt: Kinder immer beaufsichtigen! Sie können selbst in sehr flachem Wasser ertrinken, warnt das Deutsche Grüne Kreuz.
  • Beachten Sie ansonsten auch hier die allgemeinen Baderegeln sowie die ausgehängten Regeln im jeweiligen Schwimmbad.

So helfen Sie anderen

  • Ist ein Mensch im Wasser in Not, springen Sie nicht unüberlegt hinterher! Ertrinkende werden schnell panisch und greifen nach jedem erreichbaren Gegenstand oder schlagen unkontrolliert um sich – nicht selten endet das ebenfalls tragisch für die Retter.
  • Rufen Sie laut um Hilfe und machen Sie andere auf die Notlage aufmerksam. Setzen Sie so schnell wie möglich einen Notruf ab und befolgen die Anweisungen der Rettungskräfte am Telefon.
  • Wenn möglich, werfen Sie dem/der Ertrinkenden etwas Schwimmfähiges zu oder – falls in Ufernähe – etwas, an dem die Person sich festhalten oder selbst aus dem Wasser ziehen kann.
  • Bevor ein Unglück passiert, haben Sie ein wachsames Auge auf Nichtschwimmer*innen in Ihrer Umgebung oder jene, die nicht gut schwimmen können. Das trifft auf überraschend viele Menschen zu. Die Zahl der Nichtschwimmer*innen hat in den letzten Jahren – auch bedingt durch die Schließung vieler öffentlicher Schwimmbäder – zugenommen.

Quelle: heimwerker.de

Die richtige Wundversorgung: Erste Hilfe bei kleinen Freizeit-Verletzungen

Gerade bei Kindern gehören kleine Verletzungen zum Alltag. Mit der richtigen Wundversorgung ist der Schmerz bald vergessen. Foto: djd/Bayer AG/Getty

Gerade bei Kindern gehören kleine Verletzungen zum Alltag. Mit der richtigen Wundversorgung ist der Schmerz bald vergessen.
Foto: djd/Bayer AG/Getty

(djd). Im Alltag oder bei Freizeitaktivitäten zieht man sich öfter mal eine Schramme oder eine Hautabschürfung zu. Die Apotheke ist dann in der Regel die erste Anlaufstelle. Jutta Doebel, Apothekerin aus Erftstadt kennt das: „Gerade im Sommer ist unsere Hilfe bei Kunden gefragt, die sich kleinere Verletzungen zugezogen haben. Pflaster haben die meisten Kunden griffbereit. Allerdings sparen sie bei der Vorsorge oft an der falschen Stelle und sind nicht mit ausreichend Wund-Desinfektionsmittel ausgestattet. Dabei ist dies das A und O der Wundversorgung“, so Doebel.

Wundarten erkennen und behandeln

Zudem sehe sie immer wieder Wunden, die nicht ausreichend von Steinchen, Schmutz und Staub befreit wurden. Neben einem Desinfektionsspray, das ausreichend dosiert auch als „kleine Wunddusche“ dienen kann, empfiehlt sie daher saubere Einmal-Handtücher oder gar einen sauberen Schwamm oder Pinzette, um die verletzte Stelle ausführlich zu reinigen und zu desinfizieren. Nur so könne man Infektionen und Narbenbildung erfolgreich vorbeugen. Im Gespräch mit den Betroffenen fallen der Apothekerin auch regelmäßig große Unsicherheit und somit ein dringender Aufklärungsbedarf im Bereich der fachgerechten Versorgung unterschiedlicher Verletzungen auf. Hierbei kommt es vor allem auf die grundsätzliche Unterscheidung der Wundarten und anschließend auf die entsprechend richtige Behandlung an. So sind zum Beispiel bei Schürfwunden oft nur die oberen Hautschichten verletzt. Diese Wundart blutet wenig, klafft nicht und heilt von außen nach innen. Daher ist hier eine Heilung an der frischen Luft ohne speziellen Verband oder Pflaster angemessen. Sobald die Wunde nicht mehr blutet oder nässt, ist es ideal, die Behandlung mit einer antiseptischen Wundcreme, zum Beispiel von Bepanthen, abzuschließen. Dies schützt die betroffene Stelle vor Infektionen. Eine Wund- und Heilsalbe mit Dexpanthenol kann später den Selbstheilungsprozess der Haut unterstützen.

Narben vorbeugen

Bei tieferen Schürfwunden und Schnittverletzungen sind auch tiefere Hautschichten verletzt. Dadurch blutet die betroffene Stelle häufig zunächst etwas stärker. Hier empfiehlt es sich, nach der Blutungsstillung ein spezielles Pflaster anzubringen, um die feuchte Wundheilung von innen nach außen zu fördern. Dem Entstehen von unschönen Narben lässt sich anschließend durch regelmäßige Massage vorbeugen, kombiniert mit speziellen Präparaten wie etwa einem Gel auf Silikonbasis. Mit der Massage sollte man jedoch frühestens beginnen, wenn der Schorf abgefallen ist und die vollständig geschlossene Wunde hellrosa und erhaben aussieht.

Dauerhafte Spuren vermeiden

Damit Wunden keine unschönen Narben zurücklassen, sollte man diese Ratschläge beherzigen:

  • Mangelnde Wundreinigung und -desinfektion ist einer der am häufigsten auftretenden Fehler.
  • Wichtig: Ein Arztbesuch sollte bei Wunden, die klaffen, bei denen Hautschichten wie weggeklappt aussehen oder die von Tieren stammen, unbedingt erfolgen, um Infektionen zu vermeiden.
  • Einer Narbenbildung lässt sich durch regelmäßige Wundmassagen, kombiniert mit speziellen Präparaten wie zum Beispiel dem Bepanthen Narben-Gel, vorbeugen.
  • Mit der Narbenmassage darf frühestens begonnen werden, wenn der Schorf abgefallen ist und die vollständig geschlossene Wunde hellrosa und erhaben aussieht.

 

Fernziel mit Stichgefahr: Warum neben Sonnenschutz auch Mückenschutz im Urlaub wichtig ist

Vor allem in Seenähe tummeln sich Mücken gerne, weil sie dort in Wasserlöchern ihre Eier ablegen können. Foto: djd/Anti Brumm Sun/Cultura/ImageSource

Vor allem in Seenähe tummeln sich Mücken gerne, weil sie dort in Wasserlöchern ihre Eier ablegen können.
Foto: djd/Anti Brumm Sun/Cultura/ImageSource

(djd). Weiße Sandstrände, glasklares Wasser, fremde Kulturen und ungeahnte Gaumenfreuden – Fernreisen sind bei den Deutschen sehr beliebt. Doch wer weit weg in den Urlaub fliegt, muss auch mit Gesundheitsgefahren rechnen, die dort lauern. Das Risiko, nach einem Mückenstich ernsthaft zu erkranken, bleibt trotz verschiedener Impfungen in vielen Fällen bestehen. Moskitonetze und helle, imprägnierte Kleidung reichen zur Abwehr der Angreifer nicht aus. Entsprechend empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) zusätzlich Repellents zu verwenden. Besonders praktisch für sonnige Urlaubsziele ist ein Kombi-Präparat wie Anti Brumm SUN 2in1: Der bewährte Wirkstoff Incaridin schützt vor Insekten, während der integrierte Lichtschutzfaktor gleichzeitig vor der gefährlichen UV-Strahlung schützt. Die lästige Wartezeit zwischen dem Auftragen von Mücken- und Sonnenschutzmittel fällt somit weg.

An diesen sonnigen Fernzielen ist mit gefährlichen Mücken-Angriffen zu rechnen:

– Kapstadt: Spitzenreiter mit durchschnittlich 8,5 Sonnenstunden pro Tag. Vor allem der Krüger Nationalpark ist bei Urlaubern sehr beliebt. Die dort heimische Anopheles-Mücke überträgt den Erreger der Malaria tropica, der gefährlichsten, potenziell lebensbedrohlichen Malariaform. Tipp: Wer den Park im Winter besucht, setzt sich einem geringeren Malariarisiko aus.

– Florida: Im „Sunshine State“ scheint die Sonne circa 8,4 Stunden pro Tag. Der nach Hawaii südlichste Punkt der USA bietet neben tollen Stränden auch eine subtropische Natur, in der Gelbfiebermücken ganzjährig aktiv sind. Neben vereinzelten Fällen von Dengue-Fieber wurden im vergangen Jahr mehr als 180 Zika-Infektionen in Florida gemeldet.

– Koh Samui: Mit etwa 8 Sonnenstunden täglich zählt der ehemalige Geheimtipp zu einem der 10 beliebtesten Reiseziele in Südostasien. Bisher kein Risikogebiet für durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten, häufen sich inzwischen die Meldungen über Fälle von Dengue-Fieber – vor allem während der Regenzeit.

– Cancún: Eines der beliebtesten Reiseziele in der Karibik liegt in Mexiko auf der Halbinsel Yucatán. Touristen lassen sich hier 7,8 Stunden von der Sonne verwöhnen. Viele besuchen die Maya Ruinen, die teils versteckt im Urwald liegen. Vor allem in der Regenzeit treffen sie dort auf die tagaktive Mücke Aedes aegypti, die mit ihrem Stich das Dengue-Fieber übertragen kann.

– Belo Horizonte: Das Urlaubsziel liegt umgeben von großen Naturparks im Südosten von Brasilien und besticht durch 7 Stunden Sonnenschein pro Tag und viele Mücken: In Minas Gerais wurden im Januar diesen Jahres bereits 272 Gelbfieber-Verdachtsfälle registriert – 71 Todesfälle sind auf die Virusinfektionen zurückzuführen.

Krank im Urlaub

Da in fernen Ländern andere Hygienebedingungen herrschen als in Deutschland, leiden Urlauber immer wieder unter Infektionen und Erkrankungen aufgrund von verunreinigten Lebensmitteln. So sollten Getränke generell nur aus original verschlossenen Flaschen genossen werden – auch zum Zähneputzen auf Leitungswasser sicherheitshalber verzichten. Fleisch und Fisch nur gut durchgebraten genießen, rohes Gemüse oder Obst stets eigenhändig schälen und nicht vom Buffet nehmen. Salat kann ebenfalls in verunreinigtem Wasser gewaschen worden sein.

 

Krank im Urlaub: Wer zahlt den Arzt? – Eine Auslandsreise-Krankenversicherung schützt vor finanziellen Risiken

Ärgerlich genug, wenn man sich im Urlaub den Arm bricht - noch ärgerlicher wird es, wenn die Reisende alleine auf den Kosten für Arzt und Medikamente sitzen bleibt. Foto: djd/Concordia/Getty

Ärgerlich genug, wenn man sich im Urlaub den Arm bricht – noch ärgerlicher wird es, wenn die Reisende alleine auf den Kosten für Arzt und Medikamente sitzen bleibt.
Foto: djd/Concordia/Getty

Ein Missgeschick beim Kitesurfen endet mit einem gebrochenen Arm, die Klimaanlage im Hotel verursacht eine hartnäckige Erkältung: Immer wieder kommt es vor, dass die Ferien durch gesundheitliche Probleme getrübt werden. Dass eine Erkrankung den Plänen für die schönsten Wochen des Jahres einen Strich durch die Rechnung macht, ist das eine – noch ärgerlicher ist es, wenn der Urlauber im Ausland auf hohen Arzt- und Krankenhauskosten sitzen bleibt. Experten sind sich daher einig: Für den Urlaub im Ausland ist der Abschluss einer speziellen Auslandsreise-Krankenversicherung unerlässlich.

Wenn die gesetzliche Krankenversicherung nicht zahlt

Viele Verbraucher vergessen, dass die gesetzliche Krankenkasse im Ausland nur unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten übernimmt. Dies gilt lediglich für Länder, die zur EU gehören oder mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat. Gleichzeitig übernehmen die Krankenkassen die Kosten nur bis zur in Deutschland üblichen Höhe, im außereuropäischen Ausland ist der Reisende fast immer Selbstzahler. Schnell können da Kosten in vierstelliger Höhe entstehen. „Die Auslandsreise-Krankenversicherung schützt vor teuren Überraschungen. Und das nicht nur für gesetzlich Versicherte: Auch für Privatversicherte kann der Abschluss von Vorteil sein“, erläutert Michael Vieregge von der Concordia Versicherung.

Jahresvertrag als günstige Alternative

Bei der Buchung einer Pauschalreise wird oft gleich ein Krankenschutz mit angeboten. Vergleichen lohnt sich, denn Jahrespakete sind oft günstiger. So gilt beispielsweise für zwölf Euro (ab dem 65. Geburtstag für 30 Euro jährlich) die Concordia Auslandsreise-Krankenversicherung weltweit für alle Urlaubs- und Geschäftsreisen, die nicht länger als 42 Tage dauern – unabhängig davon, wie oft die Verbraucher pro Jahr verreisen. Der Familienschutz ist ab 30 Euro erhältlich. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis bestätigte jetzt auch die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe April 2017): Die Experten bewerteten sowohl den Jahresvertrag für Einzelpersonen als auch den Familienschutz mit der Höchstnote „sehr gut“. Enthalten im Jahrespaket ist unter anderem ein Notrufservice, der allen Versicherten rund um die Uhr zur Verfügung steht. Er unterstützt und informiert zum Beispiel bei notwendigen Behandlungen und einem Krankenrücktransport. Unter www.concordia.de gibt es alle Details.

Ich bin mal länger weg

Für den Urlaub im Ausland sollte der Abschluss einer Reisekrankenversicherung selbstverständlich sein. Noch wichtiger ist die Absicherung allerdings für Menschen, die mehrere Monate im Ausland verbringen – egal ob während des Studiums, beruflich bedingt oder als private Auszeit. Einen passenden Schutz bieten spezielle Krankenversicherungen für lange Reisen. Preise und Leistungen der Anbieter unterscheiden sich allerdings so deutlich, dass Verbraucher genau auf die Details achten sollte. Das Magazin „Finanztest“ etwa untersuchte im Oktober 2016 insgesamt 67 Angebote und erklärte die Concordia Versicherung zum Testsieger. Bis zum Alter von 64 Jahren ist die Absicherung für eine einjährige Reise bereits unter 1.000 Euro zu bekommen.

Quelle: djd/Concordia

 

Urlaubszeit – Reisezeit: Mit Sicherheit ein gutes Gefühl

Foto: Rehau AG/akz-o

Foto: Rehau AG/akz-o

In den kommenden Wochen starten viele Menschen in den Urlaub und freuen sich auf die schönste Zeit des Jahres. Damit man diese wirklich genießen kann, will man auf Nummer sicher gehen und bei der Rückkehr ins vertraute Heim keine bösen Überraschungen erleben.

Frische Luft bei geschlossenem Fenster

Die Zahl der Wohnungseinbrüche nimmt von Jahr zu Jahr zu. Ob Single- oder Familienhaushalt, wohlhabend oder nicht, weder die Größe der Wohnung noch das Einkommen beeinflussen die Präferenzen der Einbrecher. Rund 80 % der Einbrüche finden über leicht zugängliche Fenster und Türen statt. Mit der richtigen Sicherheitstechnik ist das kein Problem. Geneo Inovent schiebt dem einen Riegel vor, weil es 24 Stunden am Tag geschlossen lüftet und somit mehr Widerstand (bis Widerstandsklasse RC 2 möglich) bietet. Der Zeitaufwand schreckt viele Einbrecher ab.

Wärme-Tausch-Prinzip

Ständiges, zeitraubendes und mühsames Lüften gehört der Vergangenheit an.
Geneo Inovent transportiert automatisch Feuchtigkeit nach außen und lässt frische, temperierte sowie gefilterte Luft hinein – rund um die Uhr und bei geschlossenem Fenster. Das bedeutet auch: weniger Energieverlust.

Eine saubere Sache

Der Einbau des Fensters ist nicht nur einfach und sauber, sondern auch in nur 2 bis 3 Stunden erledigt. Da das Lüftungssystem komplett im Rahmen steckt, sind zum Einbau keine Stemmarbeiten am Mauerwerk nötig. Dadurch entsteht so gut wie kein Schmutz. Weitere Informationen und einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie unter dem weiterführenden Link www.rehau.com.

Quelle: Rehau AG/akz-o

Kleine Retter: Schnelle Hilfe im Notfall

(c) Stiftung Warentest

(c) Stiftung Warentest

Bei einem medizi­nischen Notfall bleibt oft wenig Zeit. Viele Menschen trauen sich aber nicht, aktiv zu helfen. Deshalb hat die Stiftung Warentest zusammen mit erfahrenen Medizinern die über­sicht­lichen Erste-Hilfe-Anleitungen „Die kleinen Retter“ entwickelt, drei Bände zu den Themen Erste Hilfe bei Kindern, Erste Hilfe im Straßenverkehr und Erste Hilfe auf Reisen. Mit ihnen wird man im Notfall die Nerven behalten und kann dann die richtigen Maßnahmen ergreifen.

Was tun bei Augen­verletzungen, Verbrennungen, Brüchen, Insektenbiss, Kreis­laufkollaps oder Schlag­anfall? Der kleine Retter ist eine Anleitung zur ersten Hilfe. Einfache und verständliche Illustrationen erklären, was in kritischen Situationen zu tun ist. Alle Informationen sind für medizi­nische Laien auf den ersten Blick nach­voll­zieh­bar.

Die kleinen Retter – drei Bände, die Leben retten können: Erste Hilfe im Straßenverkehr – mit Anleitungen zur stabilen Seiten­lage, Herz­massage und Druck­verband; Erste Hilfe auf Reisen mit Infos zu Magen-Darm-Infekten, Sonnen­schutz und giftigen Tieren und Erste Hilfe bei Kindern erklärt, was zu tun ist bei Vergiftung, Verbrennungen oder einem Elektrounfall.

Die Auto­rin Dr. Jessica Braun ist Allgemein­ärztin und Notfall­medizinerin. Sie hat diese Bücher zusammen mit dem Autor Marcus von Jordan geschrieben.

Die kleinen Retter haben 64 Seiten und sind zum Preis von 7,90 Euro im Handel erhältlich oder können online unter www.test.de/shop bestellt werden:
www.test.de/erstehilfe-kinder
www.test.de/erstehilfe-strassenverkehr
www.test.de/erstehilfe-reisen

Quelle: Stiftung Warentest

 

Geisterfahrer: So reagiert man richtig

Wer dem Albtraum jedes Autofahrers begegnet, muss sofort handeln

Wichtigstes Utensil: das Autoradio. Foto: dmd/thx

Wichtigstes Utensil: das Autoradio.
Foto: dmd/thx

Sie sind mobil gewordener Angst und Schrecken jedes Autobahnfahrers: Geisterfahrer. Sie tauchen aus dem Nichts aus. Sorgen für die schwersten Unfälle. Und sind leider nicht auszurotten. Rund 75 bis 80 Unfälle ereignen sich jährlich durch Geisterfahrer. Richtiges Verhalten ist überlebenswichtig in so einer Situation.

Die wichtigste Regel liegt auf der Hand: Immer das Radio mit aktiviertem Verkehrsfunk einschalten, sobald man auf die Autobahn fährt. Zwar ist es auch für die Radiosender unmöglich, sofort auf einen Geisterfahrer zu reagieren. Aber lieber etwas später als gar nicht. Dies reduziert die Chance, dass er völlig unerwartet vor der Windschutzscheibe auftaucht.

Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, wo und wann man unterwegs ist. Denn auch dies erhöht oder vermindert die Chance, einem Geisterfahrer zu begegnen. Statistiken haben gezeigt, dass von den rund 2200, die jährlich gemeldet werden, gut die Hälfte bei Dunkelheit unterwegs war, rund 40 Prozent am Wochenende und öfter auf kurzen Autobahnabschnitten. In solchen Momenten sollte man also besonders aufmerksam unterwegs sein. Zudem sind laut einer Studie des ADAC im den ostdeutschen Ländern weniger unterwegs als im Westen des Landes.

Ertönt die Warnung vor einem Geisterfahrer im Radio, empfiehlt es sich, sofort die Geschwindigkeit zu reduzieren, auf die rechte Fahrbahn zu wechseln und dort so weit wie möglich rechts zu fahren. Bis die Entwarnung im Radio ertönt, sollte man auf keinen Fall überholen, egal wie eilig man unterwegs ist. Da auch der Vordermann auf dem Fahrstreifen in der Gefahr schwebt, frontal mit dem Geisterfahrer zu kollidieren, erhöht ein größerer Abstand zu ihm die Sicherheit. Wer jedoch ganz sicher sein möchte, steuert am besten vorsichtig den nächsten Parkplatz oder Tankstelle an und wartet, bis das Radio die Entwarnung durchgibt.

Quelle: dmd/thx

Massive Einschränkungen für USA-Touristen

Museen und Nationalparks durch „Government Shutdown“ geschlossen / Bearbeitung bei Visa-Anträgen verzögert

Unter dem am 1. Oktober 2013 in Kraft getretenen „Government Shutdown“ (Verwaltungsstillstand) – der Reduzierung bzw. teilweise Schließung der Regierungsgeschäfte – leiden auch USA-Touristen aus Deutschland. Laut ADAC sind alle 350 staatlichen Museen, Monumente, historische Häuser und Nationalparks geschlossen. Auch die Bearbeitung von Visa-Anträgen kann sich verzögern.

Die Online-Einreiseregistrierung (ESTA), die deutsche Urlauber für eine visumsfreie Reise unter 90 Tagen benötigen, ist laut Auskunft der US-Botschaft in Berlin derzeit nicht eingeschränkt. Der ADAC rät trotzdem, die ESTA-Registrierung, die zwei Jahre lang gültig ist, nicht zu kurzfristig zu beantragen. Kinderreisepässe berechtigen nur dann zur Einreise per ESTA, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt und seitdem nicht verlängert wurden. Bei einem ab dem 26.10.2006 ausgestellten, verlängerten oder veränderten Kinderreisepass ist ein Visum notwendig, dessen Bearbeitung gegenwärtig länger dauern dürfte.

Die Einreise- und Sicherheitskontrollen an den Flughäfen erfolgen regulär. Passagiere sollten sich dennoch auf längere Wartezeiten bei der Einreise einstellen.

Weiter empfiehlt der ADAC, sich bei seinem Reiseveranstalter nach der aktuellen Lage zu erkundigen. Rechtlich betrachtet kommt der Verwaltungsstillstand in den USA einem Streik gleich. Wer eine Pauschalreise gebucht hat, in der Tickets für Museen und Nationalparks enthalten sind, hat gegebenenfalls einen Anspruch auf Reisepreisminderung vom Veranstalter, wenn die Einrichtungen unerwartet geschlossen sind. Hat er den Besuch der Einrichtungen vorher gebucht, muss der Veranstalter das bezahlte Eintrittsgeld zurückerstatten.

Quelle: ADAC

Unruhen in der Türkei – ADAC: In Urlaubsgebieten am Meer derzeit kein kostenfreier Rücktritt möglich

Aktuell gibt es vom Auswärtigen Amt noch keine Reisewarnung für die Türkei. Viele Urlauber sind durch die anhaltenden Unruhen im Land dennoch verunsichert. Aus rechtlicher Sicht ist laut ADAC ein kostenfreier Rücktritt für Reisen in die Türkei derzeit nicht möglich. Dafür muss ein „unzumutbares Sicherheitsrisiko“ bestehen. Dies trifft nach Informationen des Auswärtigen Amtes für die Urlaubsregionen am Meer noch nicht zu. Wer jedoch eine Städtereise nach Istanbul gebucht hat, sollte sich umgehend mit dem Reiseveranstalter in Verbindung setzen. Für den Fall, dass sich die Situation im Stadtzentrum weiter zuspitzt und eine Gefahr für die Sicherheit von Urlaubern besteht, kann sich die rechtliche Beurteilung kurzfristig ändern und gebuchte Urlaubsreisen kostenlos umgebucht oder storniert werden.

Eine für den Urlauber kostenfreie Kündigungsmöglichkeit des Reisevertrages besteht für den Fall von „höherer Gewalt“- ungewöhnliche und unvorhersehbare Ereignisse, auf die Reisende keinen Einfluss haben. Die momentane Situation in der Türkei fällt allerdings nicht darunter.

Urlaubern die nach Istanbul fahren, rät der ADAC vor allem den Taksim-Platz weiträumig zu meiden und sich vor Menschenansammlungen und Demonstrationen fernzuhalten.

Quelle: ADAC

Hochwasser hat Europa im Griff – ADAC: Keine rasche Normalisierung der Lage

Die sintflutartigen Regenfälle am vergangenen Wochenende haben in weiten Teilen Deutschlands sowie in mehreren Nachbarländern zu chaotischen Verkehrsverhältnissen geführt. Auch Autobahnen und Hauptdurchgangsstraßen sind betroffen. Darüber hinaus sind derzeit zahlreiche Bundes-, Landes-, Kreis- und Innerortsstraßen unpassierbar. Eine rasche Normalisierung der Lage ist trotz nachlassender Niederschläge nicht in Sicht.

Die am stärksten betroffenen Regionen sind Süd- und Ostbayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und der Süden Brandenburgs. Mehrere Städte und viele kleinere Kommunen stehen teilweise unter Wasser. Besonders kritisch ist die Situation auf den Straßen entlang folgender Flüsse:

· Bayern: Donau, Inn, Main, Mangfall, Naab, Rednitz, Regen,

Regnitz, Salzach, Vils

· Sachsen: Elbe, Elster, Mulde, Neiße Spree

· Sachsen-Anhalt: Elster, Mulde, Saale

· Thüringen: Elster, Ilm, Pleiße, Saale, Sprotte, Werra, Wisenta

Auch eine der wichtigsten Autobahnen Bayerns, die A 8 München – Salzburg, ist noch bis mindestens Donnerstag, 6. Juni, zwischen Bernau und Bergen in beiden Richtungen gesperrt. Umleitungen sind eingerichtet, allerdings kann es zeitweise zu erheblichen Überlastungen kommen. Fernreisende sollten großräumig ausweichen.

In Österreich sind vor allem die Bundesländer Ober- und Niederösterreich sowie Salzburg betroffen. Viele Bundesstraßen sind gesperrt, die Autobahnen jedoch frei befahrbar.

Laut Auswärtigem Amt ist in der Tschechischen Republik bis auf den Bezirk Pardubice in Ostböhmen der Notstand ausgerufen worden. In allen Landesteilen gibt es starke Verkehrsbehinderungen. Der ADAC rät deshalb, Reisen nach Tschechien genauestens zu planen oder sogar lieber zu verschieben.

Allgemein sollten Fahrten in die Hochwasserregionen auf ein Minimum begrenzt werden, um auch die Rettungs- und Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Da sich die Lage überall ständig ändern kann, sollten sich Autofahrer unbedingt im Internet unter www.adac.de/reise_freizeit/verkehr oder beim ADAC Info-Service unter der Rufnummer 0 800 5 10 11 12 (Mo – Sa 8.00 – 20.00 Uhr) über die aktuelle Situation erkundigen.

Quelle: ADAC

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