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Kategorie: Vor der Reise (Seite 1 von 9)

Sie wollen in Urlaub fahren? Hier wird Ihnen bei der Planung geholfen.

So viel Schutz muss sein: Welche Impfungen in welchem Alter sinnvoll sind

Keuchhusten kann man mehrmals im Leben bekommen. Auch die Impfung schützt nicht für immer und sollte deshalb aufgefrischt werden. Foto: djd/GlaxoSmithKline/Shutterstock/Image Point Fr
Keuchhusten kann man mehrmals im Leben bekommen. Auch die Impfung schützt nicht für immer und sollte deshalb aufgefrischt werden. Foto: djd/GlaxoSmithKline/Shutterstock/Image Point Fr

(djd). Seit dem 1. März 2020 gilt in Deutschland eine Impfpflicht gegen Masern. Ohne nachgewiesenen Schutz dürfen Kinder nicht mehr in die Kita oder Schule. Durch die neue Regelung sollen Impflücken geschlossen und der Schutz vor der gefährlichen Infektionskrankheit verbessert werden. Für andere Erkrankungen besteht nach wie vor keine Impfpflicht – obwohl auch hier laut Bundesgesundheitsministerium die Impfquoten teilweise zu niedrig sind und weiter abnehmen. Meist erhalten zwar Kinder noch die Grundimmunisierung, aber bei den Auffrischungen und im Erwachsenenalter herrscht oft Nachlässigkeit. Deshalb treten manche typischen Kinderkrankheiten wie Keuchhusten (Pertussis) heute überwiegend bei Erwachsenen auf.

Die STIKO empfiehlt

Doch gegen welche Krankheiten soll man sich wann impfen lassen? In Deutschland legt das die Ständige Impfkommission (STIKO) fest, ihre Empfehlungen finden sich etwa unter www.impfen.de. Danach sollen Kinder in den ersten 24 Monaten Grundimmunisierungen gegen Rotaviren, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Hib, Kinderlähmung, Hepatitis B, Pneumokokken, Hirnhautentzündung, Masern, Mumps, Röteln und Windpocken erhalten. Im Schulalter stehen dann noch verschiedene Auffrischungen sowie eine Immunisierung gegen HPV auf dem Plan. Bei Erwachsenen zwischen 18 und 60 Jahren, die eine Grundimmunisierung erhalten haben, sollten gegen einige Krankheiten Auffrischimpfungen erfolgen, zum Beispiel alle zehn Jahre gegen Tetanus und Diphtherie. Vergessen wird hier leider oft die Keuchhusten-Impfung, die einmalig mit der nächsten fälligen Tetanus und Diphtherie-Impfung aufgefrischt werden sollte. Denn selbst bei durchgestandener Erkrankung hält der Schutz nicht ein Leben lang. Und Keuchhusten kennt keine Altersgrenzen, sondern ist in jeder Altersgruppe hochansteckend. Besonders gefährdet für schwere Verläufe sind Senioren und Säuglinge. Letztere können durch die Krankheit einen lebensbedrohlichen Atemstillstand erleiden. Gerade deshalb ist für Frauen im Familiengründungsalter und Kontaktpersonen von Babys die Auffrischimpfung sogar alle 10 Jahre empfohlen. Deshalb sollten gerade diese Personen auf ihren Impfschutz achten und bei der nächsten Tetanusimpfung Ihren Arzt auf den Keuchhustenschutz ansprechen.

Ab 60 mit Zusatzschutz

Da mit dem Alter das Immunsystem schwächer wird und die Anfälligkeit steigt, werden für Senioren ab 60 zusätzliche Impfungen empfohlen: Ein Standardschutz gegen Pneumokokken (Lungenentzündung), eine Grundimmunisierung gegen Gürtelrose (Herpes zoster) und die jährliche Grippeimpfung. Auch eine Auffrischimpfung gegen Keuchhusten kann sinnvoll sein.

Quelle: djd/GlaxoSmithKline

Brückentage 2019: Dezember

Quelle: Travelcircus
Quelle: Travelcircus

Weihnachtszeit ist Familienzeit. Was gibt es Besseres, als die Liebsten mit gemeinsamen Stunden zu beschenken? In besinnlicher Atmosphäre können Arbeitnehmer deutschlandweit ganze zwölf Tage voller gutem Essen, Liebe und Harmonie verbringen – und müssen dafür gerade mal fünf Urlaubstage einreichen. Alternativ kann der Trubel auch mit einer Fernreise umgangen werden. So lockt beispielsweise Thailand mit sommerlichen Temperaturen.

Quelle: Travelcircus

Brückentage 2019: November

Quelle: Travelcircus
Quelle: Travelcircus

Traurige Nachricht für Arbeitnehmer in Berlin und Hessen: In den anderen 14 Bundesländern dürfen es sich die Menschen entweder am Reformationstag, den 31. Oktober, oder Allerheiligen, den 1. November, zu Hause gemütlich machen.

Sachsen legt sogar noch einen drauf: Durch den Buß- und Bettag am 20. November können aus zwei Urlaubstagen fünf gemacht werden.

Experten-Tipp: Für einen Kurzurlaub Anfang Oktober oder Ende Novem- ber empfiehlt sich ein Aufenthalt in Disneyland® Paris. Zu dieser Zeit ist Europas größter Freizeitpark nicht allzu starkbesucht. Gleichzeitig können sich Urlauber – je nach Reisezeitraum – dort auf schaurige Halloween- oder besinnliche Weihnachts-Dekoration freuen.

Quelle: Travelcircus

Brückentage 2019: Oktober

Quelle: Travelcircus
Quelle: Travelcircus

Wie ließen sich die ersten Herbsttage im Zauber der bunten Blätter besser genießen, als bei einem neuntägigen Urlaub, für den nur vier Urlaubstage eingereicht werden müssen? Deutschlandweit sorgt der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober für Feiertagslaune. Kein Wunder, fällt doch das Oktoberfest 2019 in den Zeitraum vom 21. September bis zum 6. Oktober. Vorbeischauen lohnt sich!

Experten-Tipp: Wer mit seinem Urlaubstagekontingent etwas sparsamer umgehen möchte bzw. muss, kann mit einem Urlaubstag am 4. Oktober den Feiertag perfekt mit dem Wochenende verbinden.

Quelle: Travelcircus

Brückentag 2019: August

Grafik: Travelcircus
Grafik: Travelcircus

Den perfekten Abschluss für den Sommer gibt es im Saarland. Mariä Himmelfahrt lädt zu einer Urlaubswoche im Spätsommer ein. Übrigens dürfen sich auch Teile von Bayern über diesen Feiertag freuen – jedoch nur in katholischen Gemeinden. Somit gibt es immerhin eine kleine Extra-Weißwurst für München, Augsburg & Co.

Experten-Tipp: Das spätsommerliche Wetter eignet sich perfekt für einen Städtetrip. Diese fünf Städte in Europa eignen sich nach einer Auswertung von Travelcircus besonders für einen Kurzurlaub: Kiew, Neapel, Palermo, Genova und Aarhus.

Quelle: Travelcircus

Brückentage 2019: Juni

Grafik: Travelcircus
Grafik: Travelcircus

Wer die Juni-Sonne genießen möchte, sollte bestenfalls in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder im Saarland wohnen – zusätzlich zum verlängerten Pfingstwochenende können hier durch Fronleichnam aus einem Urlaubstag vier gemacht werden.

Experten-Tipp: Für stressfreie und erholsame Momente sollten Sommer-urlauber die Brückentagswochen in Mai und Juni anpeilen. Zu dieser Zeit dürfen sie noch mit verhältnismäßig günstigen Preisen und leeren Stränden rechnen – denn die Sommerferien 2019 beginnen frühestens am 20. Juni.

Quelle: Travelcircus

Brückentage 2019: Januar

Grafik: Travelcircus
Grafik: Travelcircus

Das Jahr 2019 lädt bereits zu Beginn zum Erholen ein – reichen Arbeitnehmer ab Silvester 2018 bis zum 4. Januar 2019 vier Tage Urlaub ein, so können dank des Feiertages am 1. Januar ganze neun Tage genutzt werden, um noch vom Weihnachtsstress zu entspannen. Und da wir schon in dieser Zeit sind, hoffen wir, dass die geneigte Leserin und der geneigte Leser sich das schon reserviert hat.

Für Urlaubshungrige aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt beginnt das Jahr allerdings mit einer kleinen Enttäuschung: Der Feiertag der Heiligen Drei Könige fällt 2019 auf einen Sonntag.

Und noch ein Wehrmutstropfen: Die nächste Möglichkeit für Brückentage gibt es erst wieder im April. Deswegen haben wir hier den Januar noch mit aufgenommen, auch wenn es nun eher für Spontanurlauber die Möglichkeit gegeben hätte, noch etwas zu unternehmen. Aber wer weiß?

Quelle: Travelcircus

Brückentage 2019: Das Maximum an Urlaub

29 Urlaubstage einreichen und 67 Tage frei bekommen – wie klingt das? Mit einer Infografik zeigen die Reiseexperten von Travelcircus, wie der Jahresurlaub am besten geplant werden sollte, um das Maximum aus Brücken- und Feiertagen rauszuholen. Und noch ist es nicht zu spät!

Mithilfe der Brückentage-Infografik sind alle Termine übersichtlich und bequem einsehbar. Obendrein hält Travelcircus tolle Reise- und Buchungstipps parat, um die einzelnen Monate erholsam, aktiv und spannend gestalten zu können; bleibt also mehr Zeit für die Urlaubsplanung. Schließlich ist Urlaub doch die schönste Zeit im Jahr – besonders, wenn man ihn mehr als verdoppeln kann, oder?

Das Wichtigste in Kürze

  • Berliner aufgepasst: 2019 soll in der deutschen Hauptstadt ein Feiertag hinzukommen
  • Durchschnittlich hat jeder Deutsche rund 28 Urlaubstage im Jahr
  • 9 deutsche Feiertage sind bundesländerübergreifend
  • Sommerurlauber sollten die Feiertage im Mai und Juni nutzen, um großem Trubel zu entgehen – denn die Sommerferien 2019 beginnen frühestens am 20. Juni
  • Zur Weihnachtszeit 2019 können aus 5 Urlaubstagen sogar 12 freie Tage werden
  • Für Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt beginnt 2019 mit einer schlechten Nachricht
  • Das Maximum an Urlaub können Arbeitnehmer im Saarland aus den Brückentagen schöpfen
Grafik: Travelcircus
Grafik: Travelcircus

Während der nächsten Tage werden wir hier noch genau die einzelnen Monate aufschlüsseln, die die Brückentage haben. Denn noch ist es nicht zu spät, den Urlaub zu verlängern.

Quelle: Travelcircus

Richtig packen für den Skiurlaub: Die Gewichtsverteilung spielt eine entscheidende Rolle

Nicht gut gesicherte Gepäckstücke verwandeln sich schnell in gefährliche Geschosse. Foto: dtd/thx

Nicht gut gesicherte Gepäckstücke verwandeln sich schnell in gefährliche Geschosse.
Foto: dtd/thx

(dmd). Sicherheit sollte bei der Fahrt in den Ski-Urlaub großgeschrieben werden. Doch die Tücken lauern nicht nur in Form von Eis, Schnee und Glätte auf den Straßen. Auch im Auto lauern Gefahren, die man nicht unterschätzen sollte. Die beste Möglichkeit, sie zu reduzieren? Richtig packen. Hier die wichtigsten Tipps.

Sperrig, groß, schwer. Das Gepäck für einen ausgelassenen Skiurlaub ist definitiv vielfältiger und umfassender als ein paar Bikinis und Handtücher bei der Fahrt in den Sommerurlaub. Deshalb sollte man alles richtig im und auf dem Auto verstauen, sonst lauern oft unterschätzte Gefahren – und eines der Gepäckstücke verwandelt sich in ein gefährliches Geschoss.

Das Wichtigste: Egal, um welche Art von Urlaubsfahrt es sich handelt, niemals sollte man beim Packen das zulässige Gesamtgewicht überschreiten. Vor allem dann, wenn eine Dachbox beim Transport hilft. Falsches Verhalten führt hier zu einer schlechten Verteilung des Schwerpunkts. Die Folgen: Das Fahrverhalten in den Kurven sowie beim Beschleunigen und Bremsen wird negativ beeinflusst – was auf glatten Straßen noch schlimmere Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Wer sich entscheidet, die Skier, Stöcke und Snowboards im Inneren des Autos zu laden, muss vor allem auf eine gute Befestigung achten – selbst dann, wenn das Gepäck, wie bei einigen Automodellen möglich, in einer Durchladeöffnung liegt. Zudem gilt: Je schwerer die Gegenstände, desto weiter unten sollten sie liegen. Ein Trennnetz zwischen Gepäckraum und Sitzen schützt zusätzlich. Auch wichtig: Je schwerer die Gepäckstücke, desto näher sollten sie an der Rückenlehne liegen. So wird verhindert, dass sie sich beim Bremsen zu sehr bewegen.

Die Dachbox sollte nicht nur so wenig wie möglich gefüllt werden, auch dort ist die Verteilung der Gepäckstücke wichtig für das Fahrverhalten – vor allem in außergewöhnlichen Situationen. Schwere Dinge sollten mittig liegen, Zwischenräume müssen möglichst mit Jacken oder Schlafsäcken ausgefüllt werden. Denn auch in der Dachbox gilt dasselbe wie im Autoinneren: Lose Gegenstände bilden eine Gefahr und sind möglichst zu befestigen. Wer darauf achtet und in Ruhe packt, wird zumindest was das Gepäck betrifft, sicher in den Skiurlaub starten.

 

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