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Mit 73 Jahren auf dem Elektroroller durch Europa

Reimar Hellwig ist nach seinem Zwischenstopp bei emco in Lingen wieder startklar. Bild: emco Elektroroller GmbH

Reimar Hellwig ist nach seinem Zwischenstopp bei emco in Lingen wieder startklar. Bild: emco Elektroroller GmbH

Vom Bodensee nach Schweden und wieder zurück – das mag noch keine große Leistung sein. Die 3.300 Kilometer lange Strecke bei Wind und Wetter auf einem e-scooter im Alter von 73 Jahren zu bestreiten schon! Zwanzig Tage lang saß Reimar Hellwig bis zu acht Stunden täglich auf seinem emco Elektroroller. Die Mission: Mensch und Maschine einem ordentlichen Praxistest unterziehen und mit Vorurteilen über Elektromobilität aufräumen!

Der pensionierte Ingenieur aus Herdwangen am Bodensee kann sich für eMobility begeistern. Grund dafür sind nicht nur die geringen Betriebskosten seines NOVUM S5000, der mit 5.000 Watt über 80 km/h auf die Straße bringt. Er legt auch großen Wert auf einen klimafreundlichen Lebensstil. „Natürlich kenne ich all die Argumente gegen elektrisches Reisen“, erklärt Hellwig. „Es heißt, die Reichweite sei zu gering, die Ladezeiten zu lang und Stromtankstellen gibt es auch zu wenige. Aber letztlich sind das alles Vorurteile. Ich glaube nur das, was ich selbst erlebe.“ Die Vorbereitungen für die Reise sind schnell erledigt, denn geplant hat er kaum – auch nicht, wie er auf seinem Weg an Strom gelangen würde. „Mein NOVUM schafft ungefähr 130 Kilometer am Stück, aber ich habe ganz bewusst vorher keine Stromtankstellen herausgesucht. Stromtanken sollte die große Unbekannte sein; ich wollte sehen, ob ich es auch so schaffe.“

Außerdem verzichtete der selbstständige Innovationsberater nahezu vollständig auf technische Medien, um endlich mal ein wenig Zeit zu haben. „Wofür? Interessante Bücher während der Ladezeiten lesen, Sehenswürdigkeiten ansehen, vor allem aber mit Menschen sprechen. Ich habe auf meiner Reise so viel Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Unterstützung erfahren, dass ich mein Weltbild von der Menschheit noch mal weiter ins Positive korrigieren konnte“, erzählt Hellwig bewegt.

Zum Beispiel war da diese Notsituation kurz vor Wolfhagen. Auf der Tour von Nienburg durch das Extertal tobte ein heftiger Sturm, der schräg von vorn kam. Dadurch erhöhte sich der Stromverbrauch deutlich und Hellwigs Reichweitenkalkulation stimmte nicht mehr. „Die Hoffnung, es bis zur geplanten Übernachtung bei einem Verwandten nahe Kassel zu schaffen, erfüllte sich nicht und am Ortseingang von Wolfhagen waren die Batterien leer. Ich klingelte an der Tür des ersten Hauses einer kleinen Neubausiedlung. Ein freundlicher Hausbesitzer öffnete die Tür und ich schilderte kurz das Problem. Er öffnete das Garagentor und stellte mir eine Steckdose zur Verfügung. Dann folgte eine nette Unterhaltung und nach 30 Minuten konnte ich die Fahrt bis zum Tagesziel fortsetzen.“

Als größte Herausforderung beschreibt der 73-jährige den Verlust seines Rucksacks mit persönlichen Dingen. So sehr der Verlust ihn auch schmerzte, so begeisterte ihn die spontane Hilfsbereitschaft eines Polizisten: „Der Polizeioberkommissar wollte eigentlich Feierabend machen und nach Hause zu seiner Familie fahren; extra für mich blieb er aber noch länger auf der Wache. Mit seinen ruhigen, sachlichen Fragen nach Art und Inhalt des Rucksacks und dem Hinweis, dass er möglicherweise beim örtlichen Fundbüro abgegeben werden würde, senkte sich der Blutdruck allmählich wieder etwas. Als er hörte, dass ich kein Ladegerät mehr für mein Handy hätte, schenkte er mir spontan sein privates und blieb auf der Polizeistation, bis ich mein Handy geladen hatte.“

Nur ein einziges Mal steckte Hellwig so richtig in der Klemme. Der Ausfall eines Relais unterbrach den Fahrstrom und führte zu einer Panne im Dauerregen bei Lengerich. Der Pannendienst brachte den durchnässten Reisenden mit seinem Roller ins nahegelegene Lingen, die Heimat der emco Elektroroller. Bei emco nahm man sich gleich nach der Ankunft des Rollers an und kümmerte sich um ein Hotel sowie einen Fahrer. Die Mitarbeiter von emco lokalisierten den Fehler gleich am nächsten Morgen, tauschten das defekte Teil aus und machten den Roller starkregensicher. „Obwohl mein NOVUM die Garantiezeit schon etwas überschritten hatte, führte emco alle Arbeiten in Kulanz aus“, lobt Hellwig.

Ohne Zweifel weiß der Rollerreisende, wie man mit Menschen umgeht. „In Schweden bei Göteborg zum Beispiel half mir ein junger Schwede ein Hotelzimmer mit Hilfe seines Smartphones zu besorgen. Bei der Buchung wollte er dann auch noch die Kosten übernehmen! Ich konnte ihn gerade noch daran hindern und bitten, die Buchung telefonisch durchzuführen.“

Über die gesamten 3.300 Kilometer vertraute Hellwig auf die Hilfsbereitschaft der Menschen – und wurde nicht enttäuscht. Abgesehen von zwei Ladungen an öffentlichen Ladestationen fielen für die gesamte Reise keine Stromkosten an. „Strom gibt es überall“, ist Hellwig überzeugt, „man muss nur fragen!“ Und im Fragen ist Hellwig kreativ: „Ich habe in meinem Leben einen Käfer, zwei Golf und drei Audis gefahren“, erklärt der pfiffige Abenteurer dem Angestellten im VW-Autohaus „und jetzt bräuchte ich 2 kWh Strom.“ Im Autohaus versorgte man Hellwig nicht nur mit einer Steckdose, sondern auch mit einer heißen Tasse Kaffee und einer Sitzmöglichkeit im Autohaus. Eine Toilette, eine Bank zum Ausruhen und etwas zu essen – mehr braucht ein Elektroreisender Hellwig zufolge nicht. Stieß der 73-jährige auf Skepsis, wenn er darum bat, seinen e-scooter laden zu dürfen, klärte er Vorurteile elegant auf: „Er zieht nur halb so viel Strom wie ein Staubsauger!“ Tatsächlich kosten 100 Kilometer mit dem emco Elektroroller umgerechnet nur 50 Cent.

Hellwigs Fazit zu 3.300 Kilometern in zwanzig Tagen fällt positiv aus – zumindest, was den Elektroroller angeht: „Generell hat der Roller meine Erwartungen bis auf eine kleine Ausnahme übertroffen.

Sowohl bei der Reichweite als auch bei der Funktion habe ich nichts zu beanstanden.“ Eine Reichweite von durchschnittlich 120 Kilometern reiche völlig aus, wenn das Verhältnis von Ladestrom zu Batteriekapazität günstig ausfällt, wie beim Novum S5000. Die Angst, mit leeren Batterien stehen zu bleiben, erwies sich für Hellwig als unbegründet. Die Schwachstelle bei einer solchen Reise sieht der Innovationsberater nicht in der Maschine, sondern im Menschen. Körperliche Fitness ist Voraussetzung, bis zu acht Stunden täglich verbringt man still auf seinem Fahrzeug. Kleine Pausen zwischendurch sind auf jeden Fall von Vorteil „und zwar bevor sich das Hinterteil bemerkbar macht“. Wie es für Hellwig weitergeht? Die nächste Reise werde schon geplant, bestätigt der 73-jährige und zwinkert: „Aber diesmal passe ich besser auf meinen Rucksack auf.“

5 Tipps für Reisen mit dem Elektroroller

  1. Bei längeren Reisen sollte man sich nicht unter Zeitdruck setzen: 250 Kilometer am Tag sind ein guter Wert.
  2. Man ist nicht zwingend auf Stromtankstellen angewiesen: Ketten wie Aldi und McDonalds eröffnen mehr und mehr Ladestationen, weil sie das Bedürfnis der Rollerfahrer nach Pausen und Verpflegung erkannt haben.
  3. Ein Verlängerungskabel von ca. 5 Metern ist obligatorisch für die Reiseausstattung, um auch von ungewöhnlichen Quellen problemlos Strom zu beziehen.
  4. Zur Absicherung vor Verlust und Diebstahl sollte man stets einen zweiten Schlüssel in der Motorradjacke mit sich tragen.
  5. Eine Abdeckplane nimmt nicht viel Platz ein, schützt vor Regen und vor allem vor neugierigen Blicken und Herumspielen am Fahrzeug.

Quelle: emco Elektroroller GmbH

Julia Böttger: Ein Trainingscamp abseits des Alltags

Julia Böttger / Bild: Bodenmais Tourismus & Marketing GmbH

Julia Böttger / Bild: Bodenmais Tourismus & Marketing GmbH

Julia Böttger ist eine Ultratrail-Läuferin mit Leib und Seele. Die 39-jährige Lüneburgerin lebt und trainiert schon seit Jahren in Oberbayern, ihre Wettkämpfe haben sie aber schon um den ganzen Globus geführt. Erst vor einer Woche beendete sie mit ihren beiden Teampartnern den PTL, einen Wettkampf mit 300 Kilometer und 26000 Höhenmetern rund um den Mont Blanc auf Rang zwei. Die Liste ihrer Erfolge zeigt vor allem, dass Distanzen jenseits der 100 Kilometer Julia sehr liegen. Mehrere Siege und Podestplätze konnte sie so schon erlaufen, über Distanzen die manche mit dem Auto schon scheuen und mit kumulierten Höhenmetern, die den Mount Everest klein erscheinen lassen.

Trotzdem ist die Salomon Teamläuferin auf dem Boden geblieben. Sie will vor allem anderen Läufern in ihren Camps die Freude am Sport und am Traillaufen ganz besonders näher bringen. Die Liebe zur Natur und die Bewegung im Freien, das zeichnet das Trailschnittchen, so ihr Spitzname, aus. Die Befürchtung, dass eine solche Spitzenläuferin einen einfach abhängt, erwies sich für die Teilnehmer des Bodenmaiser Trail Camps als unbegründet: Bei Julia bestimmt der Schwächste das Tempo und sie schafft es auch immer wieder die Läufer zu motivieren. Die meisten Teilnehmer hatten bisher keine oder wenig Erfahrung im Trailrunning und auch im Sammeln von Höhenmetern. Hier hatte die eifrige Camp-Leiterin natürlich den ein oder anderen Tipp parat. So erklärte sie auf den steilen Wanderwegen im Rißloch die richtige Bergablauftechnik und zeigte beim morgendlichen Lauf-ABC wichtige Übungen für ein besseres und sicheres Laufgefühl im Gelände.

Bereits am Donnerstag Mittag waren die Teilnehmer aus Deutschland und Österreich nach Bodenmais ins Hotel Böhmhof angereist. Dort wartete auf jeden ein Paar Viking Footwear Trailschuhe, welches sie während der drei Tage ausgiebig testen durften. Der erste Kontakt mit den Bodenmaiser Trails führte die Gruppe dann auf den Silberberg, der perfekte Gipfel um sich einmal zu orientieren und sich kennen zu lernen. Nach einer etwas längeren Runde auf den Riederinfelsen und den Harlachberg folgte am nächsten Nachmittag eine TRX-Stunde bei Bärbel Altenburger im Fitness- und Gesundheitshaus WELL. Wie Julia Böttger bemerkte zeigte das Seil- und Schlingentraining Defizite in der Stabilisationsmuskulatur ganz klar auf, selbst bei der erfahrenen Läuferin. Den Tag rundete ein Vortrag von Anja Schneider von „Foodcoaching Kopfsache“ zum Thema „richtige Ernährung im Sport und Wettkampf“ gelungen ab.

Ganz aufgeregt blickten die Teilnehmer der Königsetappe auf den Großen Arber entgegen, welche sie aber ohne Probleme meisterten. Wie eine Teilnehmerin aus Hessen bemerkte war es „wirklich steil, aber die Blaubeerverpflegung eine Wucht und die Aussicht unbezahlbar“. Bei einem entspannten Kaffee und Kuchen im Hotel – schließlich mussten die Energiereserven aufgefüllt werde – bereiteten sich die Läufer auf den gleichzeitig stattfindenden Schuhtest vor. Die Chance, gemeinsam mit einer erfahrenen Trailschuhtesterin die verschiedenen Schuhe von Salomon, Scott, Dynafit, Viking und La Sportiva durchzuprobieren wollte sich niemand entgehen lassen. Den Julia Böttger arbeitet auch noch für das Trail Magazin und kann in Bezug auf Laufstill und Schuhwahl einiges an Wissen weiter geben. Abends begleiteten die Campteilnehmer dann Julia auf den Silberberg. Ausgerüstet mit Lupine Stirnlampen bewunderten sie zuerst den Sonnenuntergang über Bodenmais bevor es dann wieder perfekt
ausgeleuchtet zurück zum Abendessen ging. Den Abschluss eines, wie die Teilnehmer selbst sagten, lustigen, erfolgreichen, anstrengenden, durchwegs schönen Camps in einer überraschend vielschichtigen Gegend mit spannenden, harten, „mein Puls war plötzlich auf 200“-Trails bildete ein Abstecher zum Kronberg. Letzte Erinnerungsfotos wurden geschossen und viel gelacht bevor es für alle wieder zurück nach Hause ging. Patrick Stein, der „Hahn im Korb“ beim Trailcamp, will „bestimmt wieder kommen“ und war von den vier Tagen in Bodenmais, der Gegend, den Trails und natürlich von Julia restlos begeistert. Dem konnten sich die Mädels der Gruppe nur anschließen und als sie erfuhren, dass in Bodenmais 2016 ein Trailwettkampf stattfindet war klar: „Wir kommen alle wieder!“

Quelle: Bodenmais Tourismus & Marketing GmbH

Kulinarisch reisen: Den Herbst mit allen Sinnen genießen

Kulinarisch reisen im Herbst: In vielen deutschen und europäischen Regionen - etwa am Kalterer See in Südtirol - können sich Gäste auf kulinarische Leckerbissen freuen. Foto: djd/FeWo-direkt

Kulinarisch reisen im Herbst: In vielen deutschen und europäischen Regionen – etwa am Kalterer See in Südtirol – können sich Gäste auf kulinarische Leckerbissen freuen. Foto: djd/FeWo-direkt

Der Herbst eignet sich besonders gut für eine kulinarische Reise. In vielen Regionen kann man sich in dieser Jahreszeit auf lukullische Spezialitäten freuen. Ob in Deutschland, Italien, Frankreich, Griechenland oder anderen europäischen Ländern: Allerorts werden Früchte geerntet, die Restaurants kreieren leckere regionale Schmankerl, Weinfeste verlocken zum Kosten des Rebensafts.

Kulinarisch reisen: Schlemmen und Aktivsein in Südtirol

Ein beliebtes Ziel für eine kulinarische Reise im Herbst ist zum Beispiel Südtirol. Am besten verbindet man das Schlemmen mit sportlichen Aktivitäten, denn die angenehmen Temperaturen und die Natur mit ihrem bunten Blätterkleid sind wie geschaffen für Wanderungen. In Stuben und Buschenschänken geht es dann zum Törggelen mit Spezialitäten wie gebratenen Kastanien, Schlutzkrapfen, Speck und Käse, Hauswürsten, süßen Krapfen, spritzigem Wein oder Most. In zahlreichen Städten – etwa Bruneck, Glurns oder Meran – locken zudem Märkte und Feste mit regionalen Spezialitäten, Folklore und Tradition.

Relaxen im Ferienhaus

Eine kulinarische Reise macht besonders viel Spaß, wenn auch die Unterkunft zum Urlaubsprogramm passt. Wer sich für eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus entscheidet, kann nach den Ausflügen gemütlich relaxen und die nächsten Unternehmungen flexibel planen. Vielleicht bekommt der eine oder andere ja auch Lust, seine Lieben mit einem selbst gekochten landestypischen Gericht zu verwöhnen? Eine große Auswahl an Ferienunterkünften mit vollständig ausgestatteten Küchen finden sich zum Beispiel bei Deutschlands größtem Ferienhausportal FeWo-direkt.de.

Kulinarik und Kunst in der Toskana

Die reizvolle Landschaft der Toskana mit ihren Hügeln, Weinbergen und Olivenhainen verführt ebenso zum kulinarischen Reisen. Gerade im Herbst erwartet Gäste in der italienischen Region eine Fülle an Leckerbissen. In den Restaurants werden Gerichte mit Steinpilzen, Kräutern, Wild und Kastanien angeboten. In den Weinanbaugebieten – etwa im Chianti-Gebiet im Dreieck Arezzo-Florenz-Siena – laden Weingüter zu Führungen mit Weinprobe ein, und auf den toskanischen Märkten können regionale Spezialitäten eingekauft werden. Wer mag, verbindet das Schlemmen mit etwas Kultur. Schließlich gibt es in den Kunststädten wie Florenz, Siena oder Pisa viel zu sehen.

Neuen Wein genießen in Deutschland

Auch in Deutschland lässt sich auf einer Reise im Herbst viel „erschmecken“ und entdecken. Vor allem in Weinanbaugebieten wie der Pfalz, Rheinhessen, der Mosel oder Baden können sich Genussreisende auf viele Schmankerl freuen. Ob Riesling, Dornfelder, Grauburgunder oder auch der neue Wein, vielerorts auch „Sauser“ oder „Rauscher“ genannt: Auf Wein- und Hoffesten oder beim Einkehren in Weinstuben und Restaurants kann man die Tropfen kosten und dazu regionale Gerichte wie Flamm- und Zwiebelkuchen in der Pfalz oder geräuchertes Felchenfilet und Apfelgerichte am Bodensee genießen.

Quelle: djd/FeWo-direkt

Die Schweiz feiert 150 Jahre Wintertourismus

Skikoering auf dem gefrorenen St. Moritzersee (ca. 1907). (c) Rennverein St. Moritz – White Turf

Skikoering auf dem gefrorenen St. Moritzersee (ca. 1907). (c) Rennverein St. Moritz – White Turf

Schweiz Tourismus läutet dieses Jahr einen Winter mit historischer Rückbesinnung und viel Erfindungsgeist ein. Gefeiert wird ein ganz besonderes Jubiläum: 150 Jahre Wintertourismus. Eine Wette von 1864 zwischen Johannes Badrutt, einem Hotelier aus St. Moritz (Graubünden), und seinen englischen Sommergästen gilt als Geburtsstunde des Wintertourismus überhaupt.

Im Herbst 1864 schloss der St. Moritzer Hotelier Johannes Badrutt mit sechs englischen Gästen eine Wette: Er versprach ihnen, sie würden auch im Winter bei Sonnenschein hemdsärmelig auf seiner Terrasse sitzen können. Falls er Unrecht haben sollte, würde er die Reisekosten von London nach St. Moritz übernehmen. Die Engländer reisten im folgenden Frühling braungebrannt nach Hause: Der Wintertourismus war lanciert. Aus diesem Anlass widmet Schweiz Tourismus die Wintersaison 2014/2015 dem Schweizer Pioniergeist von gestern, heute und morgen.

Das ab sofort erhältliche, reich bebilderte Ferienmagazin von Schweiz Tourismus erzählt nicht nur die Geschichte des Wintertourismus in der Schweiz. Schweizurlauber finden darin Anregungen, wo sie heute auf legendären Ski- und Langlaufpisten über den Schnee gleiten können, wo sie die modernsten Liftanlagen genießen, wo das Nachtschlittelvergnügen wartet oder sie in historischen Hotels am authentischsten nächtigen. Dass die Eidgenossen auch heute noch ihre reizvolle Bergwelt mit Erfindergeist erschließen, zeigt sich an dem ersten Solarskilift der Welt in Tenna oder der Porsche Sesselbahn Laax. Letztere ist mit sechs Metern pro Sekunde nicht nur schneller als andere Bahnen, ihre Sessel schwenken außerdem zu Beginn der Fahrt um 45 Grad und bieten damit den Passagieren beste Sicht auf die Graubündner Winterlandschaft. Geruhsamer als auf den Pisten geht es beim Schlittschuhlaufen im Eisbahn-Iglu bei Adelboden (Berner Oberland) zu. In den drei zusammengebauten Schnee-Iglus drehen Schlittschuhläufer auf über 100 Quadratmetern Pirouetten oder kurven gemütlich durch die Gänge.

In der Broschüre „myTop10“ empfehlen sieben Schweizer Winter-Originale Urlaubern ihre zehn Lieblingserlebnisse. Hier erzählt etwa Albin „Bini“ Amstutz, Bergführer und Chef der Grosstitlisschanze aus Engelberg, vom Tiefenrausch auf der Titlis-Abfahrt. Anne Fournier aus Verrey schwärmt derweil von der Kräuterküche Chez Coquoz in Champéry. Jeder kann sich hier für seine Reise inspirieren lassen.

Das Ferienmagazin von Schweiz Tourismus „150 Jahre Wintertourismus. Schweiz – das Original.“ und die „myTop10“-Broschüre sind unter der kostenlosen Rufnummer 00800 100 200 30 und im Internet unter www.MySwitzerland.com bestellbar.

 

Historische Hotels leben auf

Wer die passende Unterkunft zum nostalgischen Wintererlebnis sucht, findet eine große Auswahl bei den „Swiss Historic Hotels“. Zum Beispiel das Hôtel du Pillon in les Diablerets (Genferseegebiet): Das oberhalb des Dorfes gelegene historische Hotel wurde 1860 für britische Gletscherwanderer gebaut. Auf der Sonnenterrasse genießen Besucher eine spektakuläre Aussicht auf die Berge und Gletscher der Diablerets. Und an kalten Winterabenden trinken die Gäste am gemütlichen Kachelofen gerne einen heißen Glühwein.

Für Urlauber mit anderen Hotelvorlieben bieten weitere Themenhotels wie die „Typischen Schweizer Hotels“, die „Design & Lifestyle Hotels“ oder die „Swiss Deluxe Hotels“ und die „Wellness Hotels“ eine passende Unterkunft. Die Suchmaschine unter www.MySwitzerland.com/besthotels ermöglicht die komfortable Suche nach dem Wunschhotel in jeder Schweizer Region.

 

Schweizer Winter-Empfehlungen im Internet

Traumabfahrten, rasante Ideen zum Schlitteln, die tollsten Winteraktivitäten mit Kindern, nostalgische Wintererlebnisse und viele weitere Inspirationen zum Schweizer Winter gibt es auf www.MySwitzerland.com/winter. Im interaktiven Persönlichkeitstest finden Urlauber heraus, welcher Winterort am besten zu ihnen passt. Preislich attraktive Winterangebote aus allen Schweizer Ferienregionen finden sich unter www.MySwitzerland.com/preiswerteschweiz, dazu 50 attraktive Übernachtungsangebote unter www.MySwitzerland.com/top.

 Weitere Informationen zum Schweizer Jubiläumswinter gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com/winter und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

Schweiz: Neue Hängebrücke ermöglicht Spaziergang zwischen zwei Berggipfeln

Der "Peak Walk" auf dem Glacier 3000. Bild: Schweiz Tourismus

Der „Peak Walk“ auf dem Glacier 3000. Bild: Schweiz Tourismus

Auf dem Glacier 3000 bei Gstaad eröffnet im November die erste Hängebrücke der Welt, die zwei Berggipfel miteinander verbindet. Im Winter 2014/2015 erwarten Gäste der Region Bern-Berner Oberland weitere Neuerungen: Das Saison- und Mehrtagesabonnement „Superpass“ erweitert seinen Gültigkeitsbereich um das Gebiet Adelboden-Lenk. Wintersportlern stehen mit dem „Superpass“ nun 188 Anlagen und 630 Pistenkilometer offen. In Wengen können Urlauber diesen Winter wie Skiweltcupfahrer das Lauberhornrennen bewältigen.

Vom 107 Meter langen „Peak Walk“ aus können Schwindelfreie ab November 24 Viertausender – darunter den Mont-Blanc, das Matterhorn und die Berner Alpen – bestaunen. Die Hängebrücke auf 3000 Metern Höhe wird aus nächster Nähe einen Blick auf die zwei Gipfel des Scex Rouge ermöglichen.

Die Brücke ist ganzjährig geöffnet und für alle Besucher der Bergstation Glacier 3000 zugänglich. Wer das Gipfelerlebnis sucht, fährt mit der Luftseilbahn vom Col du Pillon direkt auf den Scex Rouge und stärkt seine Nerven im Restaurant Botta. Der Star-Architekt Mario Botta konzipierte die Bergstation Glacier 3000.
Weitere Informationen unter: www.glacier3000.ch/de/newspeakwalk

 

Superpass-Skipass um Adelboden-Lenk erweitert

Ab der Wintersaison 2014/2015 umfasst der 2012 lancierte „Superpass“, das Saison- und Mehrtagesabonnement, neu auch das Gebiet Adelboden-Lenk. Wintersportlern stehen somit mit einem einzigen Skipass 188 Anlagen und 630 Pistenkilometer offen. Neben Adelboden-Lenk gehören Skigebiete rund um Gstaad und das Genferseegebiet (Leysin, les Mosses, la Lécherette, les Diablerets, Glacier 3000, Villars, Gryon Vaudoises) zum Superpass-Verbund. Ein Superpass über vier Tage kostet für Erwachsene 200 Euro (242 Schweizer Franken).
Weitere Informationen unter: www.superpass.ch

 

Skirennen-Tradition erleben

Sich wie ein Skistar fühlen – das ist bei den Gästeskirennen in Wengen möglich. Das erste Schweizer Skirennen mit internationaler Beteiligung fand vor über 100 Jahren auf dem Berner Hausberg Gurten statt. In der Region Bern-Berner Oberland bedeuten die Bretter seither die Welt. Das Lauberhornrennen in Wengen zählt zu den Klassikern des alpinen Skiweltcups. Beim Gästerennen können alle –vom Anfänger bis zum fortgeschrittenen Skifahrer – teilnehmen. Wie im Weltcup starten die Teilnehmenden im Starthaus der Internationalen Lauberhornrennen auf der Lauberhornschulter. Von da folgt die Strecke einem Riesenslalom-Lauf bis zum Russi-Sprung. Wie beim richtigen Skirennen wird bei den Hobby-Weltcupfahrenden die Zeit gemessen. Selbstverständlich dürfen am Ende eine Rangliste und die Rangverkündigung nicht fehlen. Die Teilnahme am Skirennen ist kostenlos.
Weitere Informationen unter: www.wengen.ch

 

Ulkig-traditionelles Rodelrennen in Adelboden

Ein Rennen der urigen Art ist jenes mit Hornschlitten am 15. Februar 2015 bei Adelboden. Beim traditionellen „Horäschlittä-Renä“ am Chuenisbärgli lebt eine alte Tradition auf. Früher wurde das Heu im Winter von den Bauern auf großen Schlitten ins Tal gebracht. Aus diesem Brauchtum ist in Adelboden ein Rennen entstanden, das an Spannung und Spektakel kaum zu übertreffen ist. Ob in urigen, halbleinenen Kleidern und Zipfelmütze oder im sportlichen Outfit mit Helm – alle Teams versuchen, so schnell wie möglich die kurvenreiche Strecke zu absolvieren. Einheimische und Touristen am Pistenrand und im Zielgelände in der Chälä feuern die Teams an und sorgen für gute Stimmung.
Weitere Informationen unter: http://www.adelboden.ch/de/hornschlittenrennen

 Weitere Informationen zum Winter in Bern-Berner Oberland gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Schritt für Schritt zum Genuss: Weinerlebnisse im HeilbronnerLand

Vor ein paar Tagen haben wir die Weinwanderungen im Heilbronner Land vorgestellt. Wanderwege gibt es in der Region zwischen Kraichgau und Stromberg, Neckartal und Schwäbisch-Fränkischer Wald in Hülle und Fülle. Besonders schön zu dieser Jahreszeit sind Tagestouren am Württembergischen Weinwanderweg, der auf 470 Kilometern Länge alle wichtigen Weinanbaugebiete Württembergs verbindet. Heute wollen wir die Worte um Bilder von Impressionen aus der Gegend ergänzen, sowie um ein Video, das die Höhepunkte nochmals herausstellt. Informationen zu allen Angeboten rund um den Wein sowie ausgearbeitete Wandertouren finden sich unter Wein-Süden.de sowie unter HeilbronnerLand.de.

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http://youtu.be/8W4NrkRoy1k

Direkter Link zum Video hier!

Auf Wanderungen durch das HeilbronnerLand erlebt man den Herbst von seiner schönsten Seite. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Auf Wanderungen durch das HeilbronnerLand erlebt man den Herbst von seiner schönsten Seite. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Für alle, die mehr über Land und Leute, Kultur und Brauchtum erfahren möchten, bieten sich die "WeinErlebnisFührungen" an, zum Beispiel mit einer Vesper im Weinberg. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand e.V.

Für alle, die mehr über Land und Leute, Kultur und Brauchtum erfahren möchten, bieten sich die „WeinErlebnisFührungen“ an, zum Beispiel mit einer Vesper im Weinberg. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand e.V.

Genuss und Aktivsein gehören im HeilbronnerLand zusammen. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand e.V.

Genuss und Aktivsein gehören im HeilbronnerLand zusammen. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand e.V.

Schöne Rastplätze, gemütliche Besenwirtschaften und Winzerstuben laden die Wanderer im HeilbronnerLand zu einer kleinen Erholungspause ein. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Schöne Rastplätze, gemütliche Besenwirtschaften und Winzerstuben laden die Wanderer im HeilbronnerLand zu einer kleinen Erholungspause ein. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Besonders schön im Herbst sind Tagestouren am Württembergischen Weinwanderweg. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Besonders schön im Herbst sind Tagestouren am Württembergischen Weinwanderweg. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Das gelb und rot aufflammende Laub der Rebstöcke begleitet die Wanderer auf ihren abwechslungsreichen Touren. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Das gelb und rot aufflammende Laub der Rebstöcke begleitet die Wanderer auf ihren abwechslungsreichen Touren. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Bei Herbstwanderungen im HeilbronnerLand dreht sich alles um den Wein. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Bei Herbstwanderungen im HeilbronnerLand dreht sich alles um den Wein. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

Quelle: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand

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Mit dem Schiff ins Skigebiet fahren – Wintererlebnisse am Vierwaldstättersee

Von der Skipiste der Klewenalp hat man eine prächtige Aussicht über den Vierwaldstättersee. (c) Luzern Tourismus

Von der Skipiste der Klewenalp hat man eine prächtige Aussicht über den Vierwaldstättersee. (c) Luzern Tourismus

In der Region Luzern-Vierwaldstättersee können Schneebegeisterte mit dem Schiff ins Wintersportgebiet fahren. Wer statt hoch hinaus lieber tief hinunter steigen möchte, kann sich auf eine Expedition in Europas zweitlängste Höhle wagen. Das neue Biwak im Hölloch bietet den Hobby-Höhlenforschern unerwartet viel Komfort. Die nostalgische Zahnradbahn auf den Luzerner Hausberg Rigi lädt vom 2. Januar bis 6. März 2015 zum Käsefondue bei Mondschein.

Ab dem 29. November 2014 bringt ein Schiff Winterbegeisterte über den Vierwaldstättersee zur Talstation in Beckenried. Die beiden Wintersportgebiete Klewenalp und Stockhütte bieten 40 Kilometer Pistenspaß, die längste Rodelbahn der Region sowie markierte Wege zum Wandern, Walken und Schneeschuhlaufen.

Für rund 54 Euro (64 Schweizer Franken) genießen Wintersportler die 75-minütige Schifffahrt über den See sowie die Tageskarte für die Skiregion Klewenalp-Stockhütte. Von Luzern aus fährt das Schiff über drei Zwischenstationen nach Beckenried. Die Talstation ist nur knapp 250 Meter von der Schiffanlegestelle entfernt. Die Luftseilbahn bringt die Schneebegeisterten zur 1200 Meter höher gelegenen Bergstation. Insgesamt können die Skifahrer und Snowboarder elf Skilifte und Sesselbahnen nutzen.

Darüber hinaus verfügt das Wintersportgebiet mit neun Kilometern über die längste Winter-Rodelbahn der Region Luzern-Vierwaldstättersee. Drei markierte Schneeschuhtouren, eine spezielle Walkingroute und Winterwanderwege sorgen für weitere Abwechslung. Egal wofür Besucher sich entscheiden, eines haben alle Aktivitäten gemeinsam: die prächtige Aussicht über den Vierwaldstättersee.
Weiter Informationen unter: www.klewenalp.ch/de/winter/spezielle-angebote-winter/schiff-und-klewen

 

Expedition zum neuen Biwak im Hölloch

Von November bis März können Abenteuerlustige für zwei Tage in das sich über 200 Kilometer erstreckende Hölloch steigen, das zweitlängste Höhlensystem Europas. Die gewaltigen Dimensionen im Berginnern der gut erforschten Höhle ziehen Besucher in ihren Bann. Vorbei an Felsformationen, die 120 Millionen Jahre alt sind, wandern die Abenteurer durch Gänge, die durch die Kraft des Wassers während mehr als 600.000 Jahren geformt wurden.

Das Feldlager der Höhle, das „Dombiwak“, wurde runderneuert und steht diesen Winter erstmals den Höhlenbesuchern offen. Großer Wert wurde auf eine komfortable Infrastruktur gelegt, die im Einklang mit der Höhlenwelt steht. Die willkommene Insel in dieser abgeschiedenen Welt unter Tag überrascht mit fließendem Trinkwasser und bequemen Sitzplätzen. Die Schlafstellen sind optimal isoliert und speziell gebaute Toiletten entsprechen bewährter „Biwaktechnik“. Vor dem Einschlafen wird den Teilnehmern der Expedition im Moment der Stille, in absoluter Dunkelheit und tief im Berg bewusst, dass man sich in einer komplett anderen Welt befindet. Die geführte Tour wird von zertifizierten Spezialisten geleitet und ist konditionell anspruchsvoll, erfordert jedoch keine Spezialkenntnisse. Erwachsene bezahlen für dieses einmalige Erlebnis rund 360 Euro (435 Schweizer Franken).
Weitere Informationen unter: www.trekking.ch/de/hoehlen/hoelloch-2-tages-biwak-expedition

 

Fonduefahrt auf die Rigi

Fondue-Abende dürfen im Schweizer Winter auf keinen Fall fehlen. Von Januar bis Mitte März 2015 fährt der älteste Elektro-Zahnradantriebwagen der Welt Besucher im Mondschein auf Luzerns Hausberg Rigi. Bei einem Aperitif auf der nostalgischen Bergfahrt lassen die Gäste die Winterlandschaft auf sich wirken. Auf dem Gipfel der sogenannten Königin der Berge angekommen, kreisen die Käseliebhaber im beheizten Nostalgiewagen ihre Brotstücke in dem leckeren Nationalgericht und lassen den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Die Fonduewagen sind vom 2. Januar bis 6. März jeden Freitag unterwegs und kosten pro Person rund 57 Euro (69 Schweizer Franken).
Weitere Informationen unter: www.rigi.com/de/fonduefahrt-rigibahn

Weitere Informationen zu besonderen Wintererlebnissen gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Erlebnis Gierseilfähre: Tradition bleibt lebendig

Das Weserbergland neben und auf dem Wasser entdecken

Eine Fahrt mit einer der traditionellen Gierseilfähren sollte zu einem Besuch im Weserbergland auf jeden Fall dazugehören. Foto: djd/Weserbergland

Eine Fahrt mit einer der traditionellen Gierseilfähren sollte zu einem Besuch im Weserbergland auf jeden Fall dazugehören. Foto: djd/Weserbergland

Lautlos, ganz ohne Motorkraft, schiebt sich die Fähre über den Fluss und bringt die Passagiere sicher und trockenen Fußes an das andere Ufer der Weser: Wie eine kleine Zeitreise mutet eine Fahrt mit einer der Gierseilfähren im Weserbergland an. Dabei handelt es sich um eine alte Tradition, die bis heute lebendig geblieben ist. Ganz ohne Kraftstoff, nur mit Wasserkraft, pendeln die Fähren, von einem Seil geführt, zwischen ihren Stationen hin und her.

Erlebnisse auf dem Weser-Radweg

Damit die Gierseilfähren ihren Kurs behalten, werden sie vom Fährmann gesteuert und einem dicken Stahlseil geführt. Eine Tour mit einer Gierseilfähre ist somit ein besonderes Erlebnis, das es kaum ein zweites Mal gibt. Urlauber und Ausflügler, die das Weserbergland besuchen, sollten dieses Erlebnis also nicht verpassen. Gerade Radfahrer, die den beliebten, rund 500 Kilometer langen Weser-Radweg (weserradweg-info.de) zu Streifzügen durch die Region nutzen, haben an verschiedenen Fährstationen die Möglichkeit zu einer Überfahrt.

Sieben traditionelle Fährstationen

Unterwegs hält das Weserbergland viele weitere Sehenswürdigkeiten bereit. Die charakteristischen Schlösser und Herrenhäuser der Weserrenaissance zählen ebenso dazu wie idyllische Ortschaften. An gleich sieben Überquerungen bietet sich zudem die Chance auf eine Weser-Überquerung mit einer der Gierseilfähren. Weitere Informationen zu Urlaubsmöglichkeiten in der Region und zu den Fährstandorten gibt es per E-Mail an info@weserbergland-tourismus.de oder telefonisch unter 05151-9300-0.

Naturphänomene im Weserbergland

Nicht nur, weil zahlreiche Sagen und Märchen wie der „Rattenfänger von Hameln“ oder „Aschenputtel“ dort ihren Ursprung haben, mutet das Weserbergland regelrecht „märchenhaft“ an. Vielmehr ist es auch die traumhafte Landschaft, die das Weserbergland zu einer der schönsten und abwechslungsreichsten Ferienregionen der Bundesrepublik macht. Egal, ob man mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist: Im rund 200 Kilometer langen Weserbergland gibt es für große und kleine Besucher allerhand zu entdecken – zum Beispiel einzigartige Naturphänomene, wie dieses Video zeigt:

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http://youtu.be/pdcVqaGmPXo

Quelle: djd/Weserbergland

 

Mondschein-Schnee und alte Geschichten – sagenhaft wandern im Wallis

Langlaufloipe zwischen Geschinen und Ulrichen im Obergoms. (c) Valais/Wallis Promotion / Fotograf: Christian Perret

Langlaufloipe zwischen Geschinen und Ulrichen im Obergoms. (c) Valais/Wallis Promotion / Fotograf: Christian Perret

Familien können die Sagenwelt der Aletsch Arena neu bei einer nächtlichen Wanderung erleben. Langlaufen auf der Furkapassstraße, wo Filmheld James Bond einst den Bösewicht Goldfinger verfolgte, erlaubt das erweiterte Loipennetz Goms. Der Wintersportort Saas-Fee feiert diesen Winter gleich drei Jubiläen: „30 Jahre Metro Alpin“, „30 Jahre Last Christmas“ sowie „165 Jahre erster Skifahrer der Schweiz“.

 Die Aletsch Arena kann im Januar und Februar 2015 nachts bei einer nostalgischen Sagenwanderung erlebt werden. Gemeinsam mit einem Führer wandern die Teilnehmer im Mondschein und in nostalgischen Schneeschuhen hoch zur „Bättmer-Hitta“ (Bättmer-Hütte). Bereits auf der Wanderung erfahren die Teilnehmenden, wie der Wintersport in der Aletsch Arena entstanden ist. In der urigen Berghütte stehen dann die Sagen im Mittelpunkt. Während Groß und Klein am offenen Feuer den Mythen lauschen, können sie Walliser Raclette und die Erwachsenen auch ein Glas Wein genießen. Erwachsene zahlen 29 Euro (35 Schweizer Franken), Kinder bis 12 Jahre 18 Euro (22 Schweizer Franken). Die Sagenwanderungen finden am 6. Januar, am 3. Februar und am 3. März 2015 statt.
Weitere Informationen unter: www.aletscharena.ch/sites/de/aletscharena/events/nostalgische_sagenwanderung.html

 

Langlaufen auf der Passstraße

Die Furkapassstraße zwischen Oberwald und dem Hotel Rhonequelle im Obergoms steht ab dieser Wintersaison neu auch den Langläufern zur Verfügung. Wo Filmheld James Bond einst den Bösewicht Goldfinger verfolgte, führt nun eine Langlaufloipe durch die beeindruckende Winterlandschaft zwischen Blauberg und Furkahorn. Die stetige Steigung der Straße bietet eine ideale Trainingsmöglichkeit für die Skating-Technik. Das Loipennetz Goms führt durch insgesamt zwölf malerische Dörfer von Oberwald bis Niederwald. Praktisch jedes Dorf verfügt über eine Haltestelle der Matterhorn Gotthard Bahn. So können Langläufer nach Lust und Laune gemütlich mit dem Zug an ihren Ausgangspunkt zurückkehren. Das erweiterte Loipenticket schließt neu auch die Bahnfahrt zwischen Oberwald und Fiesch mit ein.
Weitere Informationen unter: www.obergoms.ch/loipegoms/loipennetz.php

 

Wham! – Saastal feiert 30 Jahre „Last Christmas“ und weitere Jubiläen

Um die Jubiläen „30 Jahre Metro Alpin“, „30 Jahre Last Christmas“ sowie „165 Jahre erster Skifahrer der Schweiz“ zu feiern, bietet das Saastal vom 6. bis 19. Dezember 2014 und vom 10. bis 23. Januar 2015 Spezialwochen an. Dazu wird es neben einem thematischen Rahmenprogramm diverse Pauschalangebote geben, die Übernachtung und Skipass zu reduzierten Preisen anbieten.

Sie sind die bekanntesten Wintertouristen des Saastals – die Musikgruppe Wham! um Sänger George Michael. Das Video zu ihrem am 15. Dezember 1984 veröffentlichten Welthit „Last Christmas“ wurde in Saas-Fee gedreht. Im Video feiert die Band Weihnachten in einem Chalet am Ortsrand des Dorfes. Eine wichtige Rolle im Video spielt die Felskinnbahn, mit der George Michael und seine Freunde ins Skigebiet Morenia fahren.

Ebenfalls auf 30 Jahre zurückblicken kann die am 19. Dezember 1984 eröffnete Metro Alpin, die bis heute als eine der höchsten unterirdischen Standseilbahnen der Welt gilt.

Weitaus länger her ist die erste Skifahrt der Schweizer Geschichte. Am 20. Dezember 1849 fuhr der Pfarrer Johann Josef Imseng mit improvisierten Holzbrettern von Saas-Fee nach Saas-Grund, um einem Sterbenden beizustehen. Die Bretter wurden mit Riemen und Schnüren an seinen Schuhen befestigt.

Mit eventreichen Pauschalangeboten und Preisen wie vor 30 Jahren lässt das Wallis diese Zeit wieder aufleben! Bei der Aktion können Gäste im 3-Sterne-Hotel dank der 80er- oder Nostalgie-Pauschale bereits ab 211 Euro (255 Schweizer Franken) nächtigen und frühstücken, im 5-Sterne-Hotel ab 270 Euro (325 Schweizer Franken) pro Nacht, Frühstück ebenfalls inklusive.
Weitere Informationen unter: http://booking.saas-fee.ch/saasfeehot/de/package/list

Weitere Informationen zur Region Wallis gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Schweiz: Auf dem Berg-Golfplatz in ungeahnte Höhen abschlagen

Bild (c) GolfMountain

Bild (c) GolfMountain

Im Naturschutzgebiet auf der Engstligenalp im Berner Oberland legen die Eidgenossen jedes Jahr für rund dreißig Tage einen bemerkenswerten 18-Loch-Golfplatz an. Vom 11. September bis 19. Oktober 2014 kommen hier sowohl Naturliebhaber als auch Profigolfer voll in Schwung.

GolfMountain in Adelboden, wie die Anlage sich nennt, hat es in sich. Die atemberaubende Bergkulisse auf 1.900 Metern Höhe bietet die optimale Atmosphäre, um sich vollkommen auf das Golfspiel einzulassen und die Hektik des Alltags zu vergessen. Enorme Höhendifferenzen vom Abschlag bis zum Green, Bäche und Steinsektoren sowie oft schnell wechselnde Wind- und Wetterverhältnisse reizen das Können jedes Golfers bis aufs Äußerste. So verwundert es nicht, dass selbst gute Spieler drei bis fünf Schläge benötigen, um den Ball vom Abschlag in das Loch zu spielen.Wer keine Golferfahrung hat, kann bei der Driving Range Abschläge üben.

Der Golfplatz ist nach den klassischen Golfplatzregeln geführt, gespielt wird nach den Regeln des Wintergolfs. Da die Engstligenalp in einem Naturschutzgebiet liegt, sind Abschlag und Green zum Schutz der Flora großzügig mit qualitativ hochwertigem Kunstrasen versehen.

 

Ein Clubhaus auf der Alm

Während der Tage des GolfMountain wird die romantische Sennhütte auf der Engstligenalpvorübergehend zum Golfclub. Sportsmänner und -frauen genießen hier in gemütlichem Ambiente ein Raclette mit Käse von der Alm, die nun als Golfplatz dient. Eine Clubmitgliedschaft braucht es dafür nicht. Müde Sportler entspannen sich in der Sauna oder dem Badezuber unter freiem Himmel.

Die Clubmitgliedschaft, begrenzt auf eine Saison, ist für 215 Euro (260 Schweizer Franken) erhältlich. Golfer für einen Tag entrichten eine Greenfee von 70 Euro (85 Schweizer Franken). Die Gebühr beinhaltet die Gondelfahrt und die eintägige Spielerlaubnis. Für die Driving Range zahlen Erwachsene rund 16 Euro (20 Schweizer Franken) und Kinder rund 8 Euro (10 Schweizer Franken).
Mehr Informationen unter: www.golfmountain.ch

 Weitere Informationen zu Golfplätzen in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

Outdoor – Swiss made: Gepäcktransport ab Ankunftsort – der volle Service bei Veloferien

Fahrradbegeisterte Familien oder Wanderer, die mit Auto oder Flugzeug in die Schweiz anreisen, können sich freuen. Der Aktivferien-Anbieter SwissTrails holt Flugreisende und ihr Gepäck mitsamt den Rädern direkt am Flughafen ab. Für Autofahrende steht für die Dauer der gebuchten Tour ein Gratisparkplatz in Regensdorf (Nähe Zürich) zur Verfügung. SwissTrails bringt seine Kunden und ihr Gepäck (Fahrräder eingeschlossen) von dort aus direkt zum Ausgangspunkt der Tour und vom Endpunkt wieder zurück. Der Service ist ohne Zusatzkosten verfügbar.

Mit flexibel kombinierbaren Angeboten und praktischen Services veredelt SwissTrails die Routen von „SchweizMobil“ sowie die schönsten Regional- und Themenwege der Schweiz. Wer zu Fuß oder mit dem Velo unterwegs ist, schätzt längst den Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft. Nun setzen die Eidgenossen noch eine Serviceleistung obenauf. Insbesondere auf den familienfreundlichen Routen wie der Mittellandroute Nr. 5, aber auch bei den Stroh-, Hostel- oder TopClass- und vielen anderen Touren wird beim Transport nun Vollservice geboten.

 

Entspannt ankommen
Für SwissTrails-Kunden, die per Auto oder Flugzeug in den Urlaub starten, bietet das neue Servicepaket den perfekten Allround-Service. Ausgangspunkt für alle Schweiz-Angebote ist der SwissTrails-Standort in Regensdorf in der Nähe des Flughafens Zürich, der bequem per Autobahn zu erreichen ist. Hier erwartet die Gäste im „Bike & Hike Terminal“ ein reservierter Gratisparkplatz. Flugreisende werden persönlich bei Ankunft im Flughafen abgeholt. Ob eine achttägige Reise mit dem Fahrrad und zu Fuß von der Rhonequelle durch das Aletschgebiet gebucht wurde oder eine Radtour der Aare-Route von Meiringen nach Aarau: Im SwissTrails-Büro bekommen die Gäste ein persönliches Briefing samt persönlicher Einführung in ihre Wander-, Bike- oder Velotour. Wer ein Fahrrad für seine Reise mitgebucht hat, kann hier gleich eine Proberunde drehen.

 

Ausgeruht in die Reise starten
Für die erste Urlaubsnacht ist ein Zimmer in einem Viersternehotel in Regensdorf reserviert und so geht es am nächsten Morgen ausgeruht los. Per Minibus werden die Gäste samt Gepäck (und Fahrrad) bequem zum Startort der gebuchten Tour gebracht. Spätestens nach Ankunft am Zielort heißt es, die Wanderschuhe zu schnüren oder in die Pedale zu treten und sich auf die Reise entlang der Schweizer Naturschönheiten zu machen.

 

Erlebnis im Gepäck
Am Ziel der individuellen Wander-, Velo- oder Biketour werden die Gäste bereits von einem Fahrer erwartet und per Transfer mit dem Minibus zurück nach Regensdorf gebracht. Auf dem Parkplatz von SwissTrails nehmen Autofahrer am nächsten Tag ihr Fahrzeug in Empfang. Fluggäste werden persönlich zum Flughafen gebracht.

 

Voller Service ohne Zusatzkosten
Für den Allround-Service zahlen Gäste aus dem Ausland lediglich den regulären Preis für die gebuchte Reise, inklusive der beiden Zusatznächte am Start und Ziel der Tour in Regensdorf. Alle anderen Leistungen (Parkplatz, Briefing, Transfer zum Ausgangsort sowie Abholung am Ziel und Transfer zurück) sind im Pauschalpreis enthalten. Ob per Auto oder per Flug: Der Allround-Service sorgt für einen unbeschwerten Outdoor-Urlaub!
Weitere Informationen unter: www.swisstrails.ch

 

Weitere Informationen zu Fahrrad- und Wanderrouten in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com/outdoor und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

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