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Clever reisen! Test – Neue Abzocke: Flugbuchung per Smartphone bis zu 160 Euro teurer

Wer seine Flugtickets mit dem Smartphone bucht, zahlt oft drauf. Dies ergab ein Test des Reisemagazins „Clever reisen!“ (1/17). Abhängig von der Art des Endgeräts (Smartphone, Tablet und PC) sind demnach Preisunterschiede von bis zu 160 Euro bei gleicher Leistung möglich. Für den Test hat „Clever reisen!“ die Ticketpreise von verschiedenen Airlines, sowie diversen Reise- und Flugportalen online abgefragt und Stichproben genommen. Verwendet wurden mindestens zwei, maximal vier verschiedene Endgeräte.

Von neun Preisabfragen für die Economy Class Tickets waren mehr als die Hälfte der Preise höher, wenn die Abfrage mit dem Smartphone erfolgte. Kunden hätten hier zwischen 13 Euro und 72 Euro zu viel gezahlt. Noch offensichtlicher waren die Preisunterschiede für Tickets in der Business Class: Gleich beide Abfragen waren für den Nutzer mit Smartphone merklich teurer als für den Nutzer am Desktop-PC: zwischen 100 Euro und 160 Euro mehr verlangten die Anbieter für das Ticket bei Buchung mit dem Smartphone und Nutzung der Portal-App.

Wie man sich vor Preisabzocke bei der Flugbuchung schützt

„Clever reisen!“ rät Vorkehrungen zu treffen: Dazu gehört beispielsweise, den Browser-Verlauf und Cookies zu löschen. Wer mehrere Endgeräte besitzt, sollte die Preise auf unterschiedlichen Geräten abfragen. Experten raten Smartphone- und Tablet-Nutzern die Onlinehändler auszutricksen, indem der sogenannte „User Agent“ im genutzten Internetbrowser auf Desktop umgestellt wird.

* Im Einzelnen handelte es sich hierbei um einen Apple Desktop-Computer, einen Lenovo-Computer mit Windows-Betriebssystem sowie ein Apple iPhone und ein Wiko Smartphone. Zudem wurden zwei unterschiedliche Browser und zwei unterschiedliche IP-Adressen genutzt. Abgefragt wurden Ticketpreise für insgesamt drei beliebte Buchungsklasse: Economy Class, Premium Economy Class und Business Class. Die Abfragen wurden stets zeitgleich bei dem jeweiligen Portal beziehungsweise der Airline durchgeführt.

Das Reisemagazin „Clever reisen!“ 1/17 ist seit dem 4. Januar am Kiosk (5,90 Euro) erhältlich oder kann einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellt werden.

Quelle: Clever reisen! / Markt Control Multimedia Verlag GmbH & Co.KG

Mehr als 230% Aufschlag: So kassieren Airlines bei Flugnebenkosten ab

10 Fluggesellschaften im "Clever reisen!"-Test

10 Fluggesellschaften im „Clever reisen!“-Test

Flugtickets wirken vielfach auf den ersten Blick günstig. Doch in den Nebenkosten lauern oft versteckte Kosten, die bis zu 230% mehr als der ursprüngliche Ticketpreis betragen können. In einem großen Test zeigt das Reisemagazin „Clever reisen!“, wo genau die verdeckten Kostenfallen liegen und wie Sie bei Gepäck und Verpflegung sparen können.

Nebenkosten, die zum Teil mehr als das Doppelte des Flugtickets betragen, so lautet das Fazit des großen „Clever Reisen!“ – Test: Wer zusätzliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen will, muss dazu bei einigen Fluglinien gehörig in die Tasche greifen. Dabei werden nicht nur besondere Wünsche, wie etwa Übergepäck, zusätzlich abgegolten, auch beispielsweise für die – bisher oft eingeschlossene – Verpflegung muss mittlerweile vielfach bezahlt werden. Die Spannbreite der Kosten ist dabei höchst unterschiedlich.

Wer eine Sitzplatzreservierung bei Tuifly vornehmen will, muss etwa 13 Euro zusätzlich bezahlen. Für die Gepäckmitnahme werden beim günstigen Tarif von Air Berlin 35 Euro fällig. Bei Ryanair beträgt dieser Aufpreis bei einem Flug von Deutschland nach Fuerteventura gar 45 Euro, während Passagiere bei Sun Express ihr Gepäck kostenlos mitführen können.
Zum besseren Vergleich wurden die Nebenkosten in Relation zum reinen Ticketpreis gesetzt. Zudem wurden zwei Leistungspakete geschnürt. Das einfache Standard-Paket enthält die Sitzplatzreservierung, die Aufgabe eines Gepäckstücks (20 kg) und etwas Bordverpflegung (Kaffee, Wasser, Snack). Im zweiten Leistungspaket sind eine umfangreiche Bordverpflegung sowie ein XL-Sitzplatz und zusätzliches Gepäck enthalten.

Die Gebühren belaufen sich so etwa bei Eurowings auf einen Zuschlag von 91 Prozent beim Standard-Paket. Bei Air Baltic werden für Riga – Berlin immerhin 110 Prozent fällig. Dies sind 42,98 Euro zusätzlich gegenüber einem Ticketpreis von 38,99 Euro. Werden beim zweiten Leistungspaket die Gebühren ins Verhältnis gesetzt, ergibt sich gar ein Aufschlag von 232 Prozent bei Air Baltic oder 226 Prozent bei Eurowings.

Wer hierbei sparen will, muss also vergleichen, um nachher keine böse Überraschung zu erleben. Auch mit Hilfe einer frühzeitigen Buchung der gewünschten Zusatzleistung kann Geld gespart werden. So kostet die Gepäckmitnahme bei Air Berlin 60 Euro statt 35 Euro, wenn diese ab 30 Stunden vor Abflug angemeldet wird. Bei Tuifly können gar 75 Euro eingespart werden, wenn das Gepäck direkt bei Ticketbuchung angeben wird. Durch Frühbuchertarife, etwa bei Condor, lässt sich zudem Geld bei der Bordverpflegung sparen.

Das Reisemagazin „Clever reisen!“ 4/16 ist seit dem 4. Oktober am Kiosk (5,50 Euro) erhältlich oder kann einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellt werden.

Quelle: Clever reisen!

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