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Schlagwort: CSI: CYBER (Seite 1 von 4)

CSI | CSI: Miami | CSI: NY | CSI: CYBER – Eine Betrachtung des Franchise

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https://youtu.be/BbKty-q65hY

Der Abschluss der „CSI“-Reihe bei der ErlebnisPostille ist dieses Video als Crossover mit den PHANPRO-Videokanal. In diesem Video gibt es einen Überblick über die Serien, ihre Darsteller und eine kleine Einschätzung.

Eine komplette Beschreibung aller Episoden von allen „CSI“-Serien bei der ErlebnisPostille findet man hier:

CSI: Crime Scene Investigation – http://www.ep-blog.de/tag/csi/

CSI: Miami – http://www.ep-blog.de/tag/csi-miami/

CSI: NY – http://www.ep-blog.de/tag/csi-ny/

CSI: Cyber – http://www.ep-blog.de/tag/csi-cyber/

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CSI: CYBER | 2. Staffel

(c) CBS

(c) CBS

ACHTUNG SPOILER!

Staffel 2 von CSI: CYBER fing stark an, ließ aber ziemlich schnell nach. Es gab auch einen Zeitpunkt, zu dem zumindest den Autoren klar war, dass die Serie keine dritte Staffel bekommen würde – und das merkt man. Während man sich alle Mühe gab, Spanungsbögen aufzubauen mit den Bewährungen von Raven und Brody, der Krebserkrankung von Elijahs Vater und der Bardame, die ihm nachstellte, sowie der Freundin von D.B. und der wieder aufflammenden Liebe zwischen Avery und ihrem Ex-Mann, wurden diese Fäden alle ziemlich brutal zuende gebracht. Nicht zu vergessen der „Oberhacker“ Python, der quasi eine Art „Nachfolger“ von Averys Erzfeind aus Staffel 1 sein sollte. Python fand in einer kurzen Szene mitten in der Staffel sein Ende – danach wurde nie wieder von ihm gesprochen. Es wurde nicht einmal erwähnt, dass er tot ist (und folgerichtig ein neuer Hacker die gesuchte Nr. 1 sein muss).

Gerade die letzte Folge wirkt sehr gezwungen: Elijahs Stalkerin stirbt bei einem Schusswechsel mit D.B. Russel, selbiger folgt seiner großen Liebe nach Paris und gibt die Ermittlungsarbeit auf. Brody Nelson wird (innerhalb von 4 Montan) zum FBI-Agent, Raven Beraterin von CYBER. Und auch Avery und ihr Ex-Mann kommen wieder zusammen, nachdem dieser seiner neuen Verlobten den Laufpass gegeben hat. Das macht gerade die letzte Folge sehr schwach und lässt den eigentlichen Hauptplot, nämlich der Hackerangriff auf die Regierung der Vereinigten Staaten, zu einer Nebensache werden. Etwas runder wäre der Abschluss geworden, wenn in die Ereignisse der letzten Episode nicht irgendein Hacker verwickelt gewesen wäre, sondern eben Python. Das hätte seinem Ende und dem Ende der Serie nochmal etwas Bedeutung verliehen.

Die Geschichten wurden zudem schwächer im Verlauf der Staffel, vielleicht hatten die Autoren auch Frust wegen dem absehbaren Ende. Gerade die letzten beiden Folgen verlieren sehr viel Zeit mit den persönlichen Geschichten der Figuren, so dass die Haupthandlung darunter leidet.

Das Fazit: Das, was in Staffel 1 zu viel und zu übertrieben war, war in Staffel 2 zu wenig. Da brannte kein Feuer mehr und von ursprünglich 10 Millionen Zuschauern blieben am Ende gerade mal die Hälfte. CBS zog erwartungsgemäß die Reißleine und beendete damit das gesamte „CSI“-Franchise.

Eigentlich hätte das Franchise es verdient, einen großen Finalfilm zu bekommen, in dem alle Teams ein letztes Mal zusammenarbeiten: Las Vegas, Miami, New York und auch die Cyber-Abteilung in Washington. Immerhin hat die Originalserie ja ein großes Finale bekommen, und das steht im Rahmen dieser Rezensionen ja noch aus.

CSI: CYBER war eine gute Idee, der aber allzu schnell die Luft ausgegangen ist.

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CSI: CYBER 2.18 | #Regierungskrise #Wendepunkt #Ende

Originaltitel: Legacy

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Avery Ryan bekommt einen unangenehmen Besuch: Die zukünftige Frau ihres Ex-Mannes verlangt, sie solle den Kontakt abbrechen. Da klingelt das Telefon: Die Server der Regierung der Vereinigten Staaten wurden gehackt. Selbst die Homeland Security und die CIA sind betroffen. Die CYBER-Abteilung untersucht die Geräte aller Mitarbeiter und findet über eine eMail ziemlich einfach eine IP-Adresse, die nicht einmal verschleiert wurde. Auch eine dazugehörige Adresse einer chinesischen Familie ist schnell ermittelt. Als das SWAT-Team dort auftaucht, stellen sie zur Überraschung aller fest, dass Jake, der dreizehnjährige Sohn der Familie, der Hacker sein muss. Doch er ist mit seinem Fahrrad weggefahren und hat die Festplatte mit den sensiblen Informationen mitgenommen.  Seine Schwester erzählt D.B. etwas von einem „Wizard“, möglicherweise ein Hacker, mit dem der Junge sich getroffen hat…

Doch auch auf der privaten Seite gibt es mächtig Wirbel im Team: Elijahs Vater möchte die Chemotherapie beenden, gleichzeitig belästigt ihn die Barkeeperin, mit der er sich mal unterhalten hat, immer stärker. D.B.s neue Freundin hat einen Auftrag als Privatdetektivin in Paris und will, dass er mitkommt – schon an diesem Abend! Avery muss nicht nur die Konfrontation mit der Zukünftigen ihres Ex-Mannes verkraften, auch der Leiter der Homeland Security setzt ihr mächtig zu.

Zitat

„Daniel, Du bist Krumitz! Auf zum SWAT-Team!“
D.B. muss Krumitz daran erinnern, wie er heißt

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Hinter der Geschichte

ACHTUNG, SPOILER! Die Geschichte endet auf einer bittersüßen Note und erinnert mit ihrem Finale an die letzte Folge von „CSI: NY“. Mehr in der Kritik über die Staffel 2 generell.

 

CSI: CYBER 2.17 | #Räuber #Falle

Originaltitel: Flash Squad

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In Los Angeles wird eine Navigations-App gehackt. Menschen werden dadurch statt zu ihren Ziel an entlegene Ort der Stadt gelotst. Fünf Autofahrer werden überfallen. Das Team stellt fest, dass ein weiterer Autofahrer falsch geleitet wurde, seit einiger Zeit bewegt sich sein Fahrzeug allerdings nicht mehr. Die Polizei sucht seine Position auf, der Wagen steht an einer geschlossenen Bahnschranke. Sein Besitzer ist tot, neben ihm liegt eine schwer verletzte Frau. Die Ermittler finden heraus, dass die Bahnschranke mit einem Gerät manipuliert wurde, das auf das Handy des Opfers reagiert hat. Das Gerät ist noch da und wird untersucht. Und es hat einiges preiszugeben…

Mitten in den Ermittlungen platzt eine Bombe: Brody Nelson hat herausgefunden, dass bei den Ermittlungen gegen ihn und bei dem anschließenden Prozess ein Beweisstück unrechtmäßig beschafft wurde. Er will diesen Umstand ausnutzen, um das Urteil gegen ihn aufzuheben. Dazu muss er allerdings das FBI verklagen…

Zitat

„Ich will mein Leben zurück! Und das ist meine Chance!“
Brody Nelson

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Hinter der Geschichte

ACHTUNG, SPOILER! Die vorletzte Folge der Serie lässt wirklich eine Bombe platzen: Um das FBI vor Schaden zu bewahren, lässt der Direktor Brodys Akte löschen, gleichzeitig löst er aber auch das „Hacker-for-Hire“-Programm auf, in dessen Rahmen Brody und Raven Ramirez für die Agentur gearbeitet haben. Das Resultat wird sein: Brody ist frei, Raven muss hinter Gittern. Und mir ist nicht klar, was die Autoren damit bezwecken.

 

CSI: CYBER 2.16 | #Sünden #Bestrafung

Originaltitel: 5 deadly Sins

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Über ein soziales Netzwerk wird das Bild eines Ermordeten geteilt. Da das Bild mit einem Geotag versehen ist, kann die Position bestimmt werden, wo es aufgenommen wurde: Eine Kirche in Boston. Der Tote ist der dortige Pfarrer, über seinen Account wurde das Bild auch verbreitet. Er starb, weil ihm jemand die Zunge herausgeschnitten hat. An seinem Hals klebt ein Aufkleber mit einem QR-Code. Als Brody diesen einscannt, wird er zu einer schwedischen Website gelenkt und löst damit die Verbreitung eines weiteren Bildes aus, auf dem ein Pärchen zu sehen ist, das im Bett liegt. Auch diese beiden können gefunden werden, sie wurden erschossen. Auch hier gibt es einen Aufkleber mit einem QR-Code, doch diesmal sind die Ermittler vorsichtig und wollen keine neue Bildverbreitung auslösen. Dafür finden sie heraus, was die Opfer verbindet: Sie haben gegen zwei der fünf „Todsünden der sozialen Netzwerke“ verstoßen, nämlich „Hatespeach“ (der Pfarrer) und „Pornografie“ (die Frau auf dem zweiten Bild, ihr Partner war wohl nur „Kollateralschaden“). Fehlen also noch die Opfer für „Gewalt“, „Drogen“ und „Trolling“…

Während der Ermittlungen kommt Elijahs Vater in die Zentrale. Er hat die Eheprobleme seines Sohnes mitbekommen. Als er erfährt, dass dahinter eine Frau steckt, die sich ungefragt in Elijahs Ehe einmischt, will er die Dinge selbst in die Hand nehmen…

Zitat

„#GraphicWarning“
Eine Warnung vor drastischen Bildern im Internet. Nur blöd, wenn sie unter dem entsprechenden Bild steht.

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Hinter der Geschichte

Avery erwähnt bei der Beschreibung des Serienmörders den Zodiac-Killer. Dieser mordete zwischen 1968 und 1969 und wurde nie gefasst.

In der Geschichte gibt es einen logischen Fehler: Das Bild des Toten aus der Kirche wird über das soziale Netzwerk verbreitet. Eine Szene später sehen wir einen Polizeitrupp, der die Kirche stürmt. Bei dem Trupp sind Avery Ryan, Elijah Mundo, D.B. Russel und Daniel Krumitz. Ich habe Google-Maps befragt: Vom J. Edgar Hoover Building in Washington (der FBI-Zentrale) nach Boston (wo der Tote in der Kirche liegt) sind es 440 Meilen, das sind 7 Stunden mit dem Auto und etwas mehr als eine Stunde mit dem Flugzeug. Ich würde es als unrealistisch betrachten, dass eine örtliche Polizeibehörde in aller Ruhe abwartet, bis ein Team aus Washington eingetroffen ist, da sie von Gefahr im Verzug ausgehen müssen. Selbst wenn die Ermittler mit dem Flugzeug anreisen, vergehen mindestens zwei, eher noch mehr Stunden, da ja alles erstmal organisiert werden muss.

ACHTUNG, SPOILER! Auf das Ende der letzten Episode und den unspektakulären Tod von „Python“ wird in dieser Folge mit keiner Silbe eingegangen.

 

CSI: CYBER 2.15 | #Rätselraten #Python #Grace

Originaltitel: Python’s Revenge

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

D.B. und Avery sind in Averys neuer Wohnung und feiern deren Einzug, als aus einer Umzugskiste Musik zu hören ist. Avery bemerkt, dass die Kiste nicht von ihr sei. In ihr befindet sich ein Tablettcomputer, der eine Szene von einer Verkehrsüberwachungskamera abspielt: Die letzten Sekunden im Leben von Averys Tochter, die bei einem Autounfall ums Leben kam. Dazu eine Warnung: „Du konntest Deine Tochter nicht retten, kannst Du mich retten?“ Unter dem Tablett, inmitten von Füllmaterial, liegt der abgetrennte, in eine Tüte eingepackte Kopf einer Frau. Auf dem Computer ist nichts zu finden, außer dem Code, der das Video und die Musik spielen ließ. In diesem Code ist wieder eine Botschaft versteckt: „Mögen die Spiele beginnen.“ Das ist ein Hinweis auf eine Seite im Deep Web. Die Ermittler können ein Rätsel lösen und kommen so zu einem Video-Livestream. Die beste Freundin von Averys Tochter, Grace Clarke, wurde entführt und mit einer Apparatur verkabelt. Avery soll sie retten – wie auch immer. Da geht Avery auf, wer hinter all dem steckt: Python, der Hacker, den sie schon seit einiger Zeit jagt. Der abgetrennte Kopf ist von dessen Mutter. Der Apparat, den Python an Grace angebracht hat, ist mit Injektionsröhrchen versehen. Der Hacker will ein Spiel mit Avery spielen: Er stellt Rätsel, Avery muss Antworten finden. Für jede falsche Antwort erhält Grace eine Injektion. Nach drei Injektionen wird sie sterben. Und die Rätsel haben es in sich…

Auf der Tüte, in die der Kopf eingepackt war, sind Fingerabdrücke. Diese stammen von einem Interpol-Agenten, der ebenfalls nach Python sucht…

Zitat

„Endlich steigt Mom in ein Flugzeug. Ich musste dazu nur entführt und gefoltert werden.“
Grace Clarke. Galgenhumor.

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Hinter der Geschichte

Das Lied, das von dem Tablett gespielt wird, um Averys Aufmerksamkeit zu erregen, ist „Rockabye Baby„.

Eines der Gifte aus der Apparatur ist Kaliumchlorid. Das wird unter anderem bei Hinrichtungen verwendet, da es zu einem Herzstillstand durch Hyperkaliämie führt.

ACHTUNG, SPOILER! Das Ende der Episode ist etwas merkwürdig, da Avery fast nebenbei Python erledigt. Vielleicht findet sich da aber noch was am Anfang der nächsten Folge.

 

CSI: CYBER 2.14 | #Todesstrecke #Mördernacht

Originaltitel: Fit-and-Run

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

In South Carolina wird eine Joggerin vermisst und ein paar Tage später tot aufgefunden. Auf ihrem elektronischen Fitnessarmband findet sich Malware, jemand hat sie offenbar ausspioniert und verfolgt. Eine genaue Untersuchung aller elektronischen Geräte des Ehemannes ergibt, dass er nicht die Wahrheit gesagt hat, wie er die Tatnacht verbrachte. Während die Ermittler ihn weiter vernehmen, gibt es ein neues Opfer. Die CSIs können seine Position bestimmen und platzen in einen improvisierten OP. Das Opfer kann gerettet werden, doch der Täter kann entkommen. Immerhin ist nun klar, was der Täter will: Organe!

Durch einen Vergleich der beiden Opfer stellen die Ermittler fest, dass es gewisse Gemeinsamkeiten gibt. Hier ist also nicht jemand auf der Suche nach irgendwelchen Organen, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen, jemand sucht ganz gezielt einen „Zwangsspender“ für eine ganz bestimmte Person. Da verschwindet noch eine Joggerin…

Zitat

„Nelson würde es so ausdrücken: Den Mann hat’s erwischt!“
D.B. über seine neue Bekanntschaft

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Hinter der Geschichte

Die Person, die das zwangsgespendete Organ erhalten soll, leidet an der so genannten „polyzystischen Nierenerkrankung„.

 

CSI: CYBER 2.13 | #Lebende Tote #Digitalmord

Originaltitel: The Walking Dead

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Averys Ex-Mann Andrew hat hilft einer Frau aus einer prekären Situation auf einer nächtlichen Landstraße. Als er vierzehn Tage später von einer Geschäftsreise zurückkehrt und wieder in die USA einreisen will, teilt man ihm mit dass er laut den Datenbanken tot ist. Tatsächlich hat jemand das Sterberegister gehackt und eine echte Sterbeurkunde für Andrew ausgestellt. Und nicht nur für ihn, insgesamt gibt es über zweihundert „lebende Tote“. Zunächst ist nicht ganz klar, welchen Zweck die Aktion haben soll, außer dass die Betroffenen eine Menge Ärger haben. Dann werden die Absichten offenbar, als zwei Zeugen gegen einen Mörder vom Gericht nicht anerkannt werden, da sie juristisch tot sind. Der Mörder wird gegen Kaution freigelassen und tötet die Zeugen im wahren Leben. Die Urheberin des Hacks ist auch schnell gefunden, da Krumitz sie von einem früheren Fall kennt. Doch die hat ein Alibi, will den Ermittlern aber helfen, den wahren Täter zu finden. Dafür will sie Straffreiheit, was Krumitz natürlich nicht gefällt. Aber das FBI hat erstmal keine Wahl…

Für Avery bekommt der Fall eine bittere Wendung, als ihr Ex-Mann davon erzählt, dass er eine Frau kennengelernt hat und bald heiraten will. Als „lebender Toter“ geht das natürlich nicht…

Zitat

„Sagtest Du ‚digitaler Mord‘?“
Avery Ryan

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Hinter der Geschichte

Leider wird die Geschichte etwas getrübt dadurch, dass D.B. einem urbanen Mythos folgend sich über die angebliche unglaubliche Schädlichkeit von WLAN-Strahlen auslässt. In der ersten Staffel von „CSI: CYBER“ ist die Warnung vor den Gefahren der Technik schon oft in Panikmache umgeschlagen, etwas, das man bisher in der zweiten Staffel ganz gut umgangen hat. Nun ja, bisher.

 

CSI: CYBER 2.12 | #Notrufsperre #Massensterben?

Originaltitel: Going viral

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Mann isst seelenruhig eine Schüssel Cornflakes in der Gegenwart von zwei Leichen…

New York City: Menschen, die mit ihrem Handy den Notruf 911 wählen, erreichen die Notrufzentrale nicht. Ihre Anrufe scheinen zwar entgegen genommen zu werden, brechen dann aber plötzlich ab und das Mobiltelefon hängt sich auf. Nelson und Krumitz untersuchen den Computer der Notrufzentrale, finden aber nichts. Zum Glück gibt es eine Rückmeldung von einem Unfall an einem Baugerüst, so dass Elijah das Handy des Anrufers beschlagnahmen kann. Das Telefon ist ein Volltreffer: Es mit mit Malware infiziert, offenbar über den Router eines offenen Wlans. Nelson findet dessen Position heraus, doch zur Überraschung der Ermittler handelt es sich um einen mobilen Router in einem Bus. Die Überraschung schlägt um in Entsetzen, als die Spezialisten feststellen, dass der Virus vom Router in jedes ungesicherte Wlan-Netz übertragen wurde, an dem der Bus vorbeikam. Da die Busse die Nacht zuvor alle im selben Depot gestanden sind, wurden auch andere Busse infiziert, und die haben den Virus in ganz New York verteilt. Jedes Handy, dass sich in ein infiziertes Netzwerk eingewählt hat, wurde ebenfalls infiziert. Das Team arbeitet fieberhaft an einer Lösung, doch der Bürgermeister von New York setzt Avery unter Druck: Nelson hat als Hacker der Wallstreet großen Schaden zugefügt. Der Bürgermeister will nicht, dass er weiter an dem Fall arbeitet. Nelson kehrt daraufhin mit D.B. nach Washington zurück, doch auch dort erweist er sich als nützlich für das Team: Er findet heraus, dass der Hacker, der die Malware geschrieben hat, die Anrufe bei der vermeintlichen Notrufzentrale aufzeichnet und abhört. Offenbar will er die Panik in der Stimme seiner Opfer hören. Doch nicht nur das: Der Täter geht einen Schritt weiter…

Zitat

„Wer benutzt heute noch ein Festnetztelefon? Ich hab noch nicht mal einen Anschluss!“
Daniel Krumitz

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Hinter der Geschichte

Der Bürgermeister von New York wird von Chris Mulkey dargestellt, der schon in „Rambo“ von 1982 mitspielte. In der deutschen Fassung wird er gesprochen von Ronald Nitschke, unter anderem der Stammsprecher von Tommy Lee Jones.

Wieder einmal ist das Team in New York – und obwohl es auch diesmal zu zwei Morden kommt, sehen wir niemanden vom „CSI: NY“ auftauchen.

Das Lied, das am Ende der Episode kurz angespielt wird, ist „Foolish Heart“ von Steve Perry.

CSI: CYBER 2.11 | #Mayday #Flugzeugraub

Originaltitel: 404 – Flight not found

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Im Flugkontrollzentrum Leesburg kommt es zu einem Zwischenfall, den die Fluglotsen nicht erklären können: Flug 272 von Tempa nach Rode Island macht Probleme. Erst gibt es Schwierigkeiten, mit dem Flugzeug zu kommunizieren, dann erscheint es mehrfach auf dem Radarschirm, nur um kurz darauf völlig zu verschwinden. Die ITder Flugsicherung entdeckt einen Hackerangriff und schaltet die Cyber-Abteilung des FBI ein. Krumitz überlegt, dass das Flugzeug direkt gehackt sein muss: Nur der Sender in der Maschine kann die vielen falschen Positionsangaben geschickt haben. Er extrapoliert, welches der Echos die echte Maschine war und stellt fest, dass ihre letzte Positionsangabe 300 Fuß über dem Boden ist (rund 100 Meter) – sie muss also abgestürzt sein! Doch an der Position findet sich kein Flugzeugwrack, dafür die Überreste einer raffinierten Antenne, die jemand genutzt hat, um Signale zu schicken.

Das Flugzeug bleibt indessen verschwunden. Da jemand die Bordsysteme außer Gefecht gesetzt hat, schätzt Krumitz, dass sich der Täter oder ein Helfer an Bord der Maschine befinden muss. Das lässt für Avery Ryan nur einen Schluss zu: Es handelt sich um eine sehr raffinierte Entführung. Plötzlich taucht ein alter Bekannter auf: Artie, mit dem Elijah Mundo schon zu tun hatte. Er hat eine Idee, wie das Flugzeug von Innen gestört werden kann, allerdings ist das Gerät dazu ziemlich groß. Während die Aufzeichnungen der Personenkontrollen kontrolliert werden, läuft die Zeit davon: Das Flugzeug hat nur noch für knapp eine Stunde Sprit und der Pilot weiß immer noch nicht, dass er auf einer falschen Route fliegt…

Zitat

„Deine Chefin hat’s echt drauf!“
„Ja, sie hasst unangekündigten Besuch.“
Artie und Elijah Mundo

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Hinter der Geschichte

Der Fluglotse am Anfang spricht von einem „ADS-B“, das eine Fehlfunktion haben müsse. Das Automatic Dependent Surveillance – Broadcast ist das System, mit dem die Radarbildschirme die Position der verschiedenen Flugzeuge in einem Gebiet erkennen. Grob gesagt bestimmt das Flugzeug selbst seine Position anhand von Satelitten und sendet diese zusammen mit anderen Angaben (Flugnummer, Geschwindigkeit, Höhe und mehr) an den zuständigen Tower. Auf dem Bildschirm des Lotsen wird die Position mit einem Punkt dargestellt, zusammen mit den anderen Angaben.

Der Promi, den Brody Nelson auf der Straße erkennt, ist der Football-Spieler Emmitt Smith.

Als die Ermittler die verschiedenen Leute an Bord der Maschine durchgehen, um den Hacker zu finden, überprüfen sie auch den Kapitän der Maschine. Dabei erwähnt Brody den Absturz des Germanwings-Flug 9525. Entgegen seiner Behauptung flog zum Zeitpunkt des Absturzes der Germanwings-Maschine allerdings nicht der Pilot, sondern der Kopilot.

In dieser Folge bekommt ein Diabetiker eine Notfallspritze intramuskulär verabreicht, da er in einen Unterzucker geraten ist. Diese Notfallspritze enthält Glucagon, das dazu führt, dass in der Leber gespeicherter Zucker (in Form von Glycogen) ausgeschüttet wird. Eine solche Spritze enthält keinen Zucker, da man diesen nicht intramuskulär verabreichen kann (es würde zu schweren Nekrosen kommen). Zucker kann nur intravenös gespritzt werden.

CSI: CYBER 2.10 | #RobinHood #Geldopfer

Originaltitel: Shades of Grey

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Geldautomat in Sichtweite des FBI-Gebäudes spuckt unkontrolliert Geldscheine aus. Brody beobachtet ein Geschwisterpaar, die versuchen, die Geldscheine zu schnappen, als plötzlich ein Mann erscheint und das Feuer eröffnet. Andy Wilcox stirbt, seine Schwester bleibt unverletzt. Brody, der noch zu helfen versucht hat, nimmt die Sache ebenfalls mit. Krumitz untersucht den Bankautomaten und stellt fest, dass er gehackt wurde. Nicht nur wurde dadurch die unkontrollierte Geldflut ausgelöst, sondern auch die Kamera des Automaten abgeschaltet. Es gibt also keine Aufzeichnungen über den Mord. Die Cyber-Abteilung des FBI übernimmt den Fall. Die Ermittler finden heraus, dass der Hack ausgelöst wird, wenn eine Bankkarte in den Automaten eingeführt wird. Aber nicht jede Bankkarte, nur die von Leuten, deren Konto sehr wenig Deckung aufweist. Im Fall von Andy Wilcox hat der Automat 10.000 Dollar ausgespuckt, die seinem Konto nicht belastet wurden. Offenbar will der Hacker den Reichen nehmen, um es den Armen zu geben. Als die Bank die Automaten lahmlegt, geht der Hacker direkt an die Konten und schreibt ihnen Geld gut. Die nächste Stufe der Eskalation: Geld wird aus einem Geldtransporter auf die Straße geworfen…

Auf der Liste der Kandidaten für eine Auszahlung steht auch Elijah Mundo. Der stellt entsetzt fest, dass sein Konto fast leer ist. Jemand hat sich da wohl bedient…

Raven Ramirez muss indessen zu einer Anhörung, in der entschieden wird, ob ihre Bewährungszeit beendet ist oder ob sie weitergeht. Raven überlegt sich, was sie dann tun wird…

Zitat

„Leute, das ist faszinierend! Seht Euch das an!“
„Oh ja, das ist ein Briefumschlag. Mit sowas haben wir früher Post verschickt!“
Daniel Krumitz und D.B. Russel

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Hinter der Geschichte

In dieser Geschichte wird ein Banktrick verraten, durch den Banken in den USA einigermaßen legal Überziehungsgebühren kassieren können, obwohl das eigentlich nicht nötig wäre: Sie buchen zuerst Schecks ab, die einem Konto belastet werden und schreiben am Schluss dem Konto den eingereichten Gehaltsscheck zu. Da die Belastungen bei vielen Menschen dazu führen, dass das Konto überzogen wird, obwohl eigentlich kurz darauf eine Gutschrift kommt, wird für jeden Scheck eine Überziehungsgebühr fällig. In der Episode ist von 35 Dollar die Rede. Mich persönlich wundert es, dass in den USA überhaupt noch so viel mit Schecks hantiert wird.

Kritik – Achtung, Spoiler!

Die Episode endet extrem merkwürdig: Avery beantwortet in der Anhörung eine Frage der Richterin nicht, wodurch Raven zwei weitere Jahre Bewährung aufgebrummt bekommt. Raven ist verständlicherweise sauer, da sie noch kurz davor ihren Ex-Freund ans Messer geliefert hat. D.B. wischt das alles auf die Seite und meint, Raven wird Avery irgendwann nochmal dankbar sein. Das passt alles nicht zusammen. Offenbar kam für die Autoren die Variante, dass Raven freiwillig beim FBI bleibt, nicht in Frage, so dass sie diesen Konflikt herbeischreiben mussten, der am Haar herbeigezogen ist, das niemals dünner war.

 

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