Reisen, Erlebnisse und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Schlagwort: CSI (Seite 1 von 33)

CSI: VEGAS – Die Rückkehr

Kann das tatsächlich wahr sein? Auf den Tag genau vor zwei Jahren erschien hier bei der ErlebnisPostille der letzte Artikel zur Fernsehserie „CSI“, der das große Finale „Am Ende gilt nur, was wir getan“ betrachtete. In den USA lieft die letzte Staffel dieser Serie im Jahr 2015. Ein Jahr später wurde die letzte Folge des letzten noch laufenden Ablegers „CSI: CYBER“ ausgestrahlt. Dann war Ruhe. Bis heute.

Doch tatsächlich hat CBS neue Folgen der Serie, die ja mittlerweile unter dem Namen „CSI: VEGAS“ läuft, angekündigt und einen Trailer veröffentlicht. Neben einem komplett neuen Team werden auch ein paar alte Bekannte, nämlich Wiliam Peterson (Grissom), Jorja Fox (Sarah Sidle), Paul Guilfoyle (Jim Brass) und Wallace Langham (David Hodges) mit dabei sein.

Ich muss zugeben, dass mich die Meldung etwas elektrisiert. Die Welt braucht wieder eine Serie, die den Menschen die Wissenschaft nahebringt. In den letzten Jahren sind wir davon sehr abgekommen. Ja, es ist Unterhaltung. Aber es ist gute Unterhaltung.

Bis jetzt sind drei verschiedene Trailer herausgekommen. Warten wir mal ab, wann wir mehr zu sehen kriegen.

Alle Artikel über CSI: Vegas findet man hier!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/0Lc3FTiMgOA
Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/sgnMchVx1nM
Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/IKZfnNO2F7k

CSI | CSI: Miami | CSI: NY | CSI: CYBER – Eine Betrachtung des Franchise

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/BbKty-q65hY

Der Abschluss der „CSI“-Reihe bei der ErlebnisPostille ist dieses Video als Crossover mit den PHANPRO-Videokanal. In diesem Video gibt es einen Überblick über die Serien, ihre Darsteller und eine kleine Einschätzung.

Eine komplette Beschreibung aller Episoden von allen „CSI“-Serien bei der ErlebnisPostille findet man hier:

CSI: Crime Scene Investigation – http://www.ep-blog.de/tag/csi/

CSI: Miami – http://www.ep-blog.de/tag/csi-miami/

CSI: NY – http://www.ep-blog.de/tag/csi-ny/

CSI: Cyber – http://www.ep-blog.de/tag/csi-cyber/

Das Phantastische Projekt im Internet:  
→ Hauptseite: https://phan.pro  
→ Blog: https://blog.phan.pro  
→ Facebook: https://www.facebook.com/DasPhantastischeProjekt  
→ Twitter: https://twitter.com/phantaspro

Wer möchte, kann das Projekt bei Patreon unterstützen: → https://www.patreon.com/rethovomsee

CSI FINALE: Am Ende gilt nur, was wir getan

Originaltitel: Immortality

Vorbemerkung

Da das Finale dieser Serie etwas ganz besonderes ist, werde ich hier von meinem üblichen Schema abweichen. Ich werde den Inhalt der ganzen Folge wiedergeben, ihn allerdings in zwei Teile teilen. Wer nicht gespoilert werden möchte, sollte ab dem Strich nicht mehr lesen. Leider ist dadurch auch der Punkt „Hinter der Geschichte“ im Spoilerbereich, aber so kann ich ungehindert über das Schreiben, was mir so in den Sinn kommt.

(c) CBS

(c) CBS

Handlung

Sarah schreibt einen Bericht für das Labor. Gleichzeitig baut ein Mann eine Bombe zusammen, die er sich mit einer Weste an den Körper schnallt. Jim Brass ist im Eclipse-Kasino damit beschäftigt, einen Mann an einem Spieltisch zu beobachten, als der Bombenbauer hereinkommt. Er geht zur Kassiererin, schiebt einen Penny auf den Tresen und verlangt, dass dieser gewechselt wird. Bevor sie reagieren kann, zieht er den Zünder seiner Bombe und das Inferno bricht aus. Im FBI-Hauptquartier verfolgt Catherine Willows die Ereignisse in den Nachrichten. Da es ihr Kasino ist, dem der Anschlag galt, fliegt sie nach Vegas. D.B., Greg, Sarah, Morgan, Hodges und Henry Andrews sind vor Ort und führen die Untersuchungen durch. Bevor es richtig losgeht, tritt D.B. an Sarah heran. Er hat mitbekommen, dass sie sich um den Posten als Leiterin des Labors beworben hat. Und wenn sie möchte, kann sie diesen Fall leiten, um ihre Reputation zu stärken. Sie stimmt zu.

Am Hafen von San Diego läuft ein Einsatz der Hafenpolizei. Jemand ist in ein Boot eingedrungen. Die Polizei kann ihn stellen, doch es handelt sich um Gil Grissom, der auf dem Boot Haifischflossen gefunden hat.

Catherine Willows trifft vor Ort ein. Sie kann mit einer Angestellten reden, die gerade in einen Rettungswagen gebracht wird. Die Angestellte sagt aus, dass der Täter ein Gerät im Ohr trug, wie von einem Handy, und offensichtlich Anweisungen erhielt. Er habe sie auf ihre Kinder angesprochen, die er auf einem Bild gesehen hat und sie dann gebeten, sie möge ihn zur Kasse begleiten, was sie tat. Dann stirbt sie. Catherine spricht mit Sarah und besteht darauf, an dem Fall mitermitteln zu dürfen, auch wenn es ihr Kasino ist.

In San Diego erklärt Grissom seine Anwesenheit auf dem fremden Boot: Es ist verboten, Haifischen die Flosse abzuschneiden, wenn man nicht das ganze Tier an Land bringt. Und sowieso ist das Jagen und Töten eines weißen Hais nur zu Forschungs- oder Schulzwecken erlaubt. Seine Aufgabe sei es, den Verstoss zu dokumentieren und den internationalen Gerichten vorzuliegen. Als der Beamte von der Hafenpolizei ihn fragt, ob er jetzt so eine Art „Meeres-CSI“ sei, stimmt er zu.

Catherine und Brass sichten die Aufnahmen der Überwachungskameras. Sie sehen, dass der Attentäter tatsächlich die Angestellte, die Catherine vor dem Kasino traf, mit Absicht zum Schalter gelotst hat, damit sie auch von der Explosion getroffen wird. Sarah verhört unterdessen die Frau des Täters, wie es sich herausstellt, sind sie und ihr Mann Muslime. Das trifft natürlich einen besonderen Nerv, gerade in Amerika. Doch im Gespräch kommt etwas Neues zutage: Der Täter hatte ein Glücksspielproblem. Er war deswegen auch in Behandlung, doch die Therapeutin hat ihre Praxis aufgegeben. Danach sei es bergab gegangen…

Obwohl Grissom geholfen hat, zwei Verbrecher Dingfest zu machen, gilt auch er offiziell als verhaftet. Er ahnt noch nicht, dass bald ein Anruf kommen wird, der die ganze Situation ändert…

„Wow! Eine halbe Stunde Fahrt, kein einziges Wort. Wenn Du ‚Wer länger schweigen kann‘ gespielt hast, hast Du gewonnen!“
– Sarah zu Gil Grissom

„Das Wiedersehen mit Dir hat mir die Sprache verschlagen.“
– Gil zu Sarah

Werbung

[amazon_link asins=’B01GAQE1GG,B01I2BNZEG,B072ZLN57Y,B015P5WG5Q,B01F46828Q,B00LUH8VTO,B00DRYZAMY,B008L95WN2,B002W6DHKK,B00PC9EWIK‘ template=’ProductGrid‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’700fa9c5-0156-11e8-9641-fbd38c0fd9ce‘]

Ab hier SPOILER!


Handlung (Fortsetzung)

Morgan untersucht die Aufnahmen der Überwachungskameras. Dabei fällt ihr auf, dass im Augenblick der Explosion etwas weggeschleudert wird, etwas, das aus Metall zu bestehen scheint. Hodges erinnert sich, dass er an den Überresten der Bombenweste eine handvernähte Stelle gesehen hat. Greg findet in den gesammelten Überresten tatsächlich ein quadratisches, goldfarbenes Metallstück. Da es vorsätzlich in die Weste eingenäht wurde, muss es wichtig sein. Greg kann die Prägung in der Oberfläche des Metalls wieder sichtbar machen: „LHK“. Er landet bei einer alten Bekannten: Lady Heather. Das alarmiert Sheriff Ecklie. Er passt Sarah ab und besteht darauf, dass sie Grissom ausfindig macht und dafür sorgt, dass er herkommt, da Lady Heather nicht aufzufinden ist. Sie findet ihn und Ecklie muss etwas Druck machen, damit er aus der Haft der Hafenpolizei San Diego entlassen wird.

Grissom trifft in Vegas ein und der Empfang ist gemischt. Während sich die ehemaligen Kollegen freuen, ist Sarah etwas unterkühlt und frotzelig. Dennoch nimmt sie ihn mit zur Durchsuchung von Lady Heathers Haus. Im Haus finden sie Kampfspuren und Blutspritzer. Doch das Blut ist nicht von Lady Heather, es ist männlich, aber auch nicht vom Täter. Lady Heather hat in ihrer Karriere verschiedene Stadien durchgemacht, Domina bis zum Tod ihrer Tochter, dann war sie Therapeutin. Doch vor einigen Monaten starb ihr einziges Enkelkind bei einem Autounfall, danach hat sie ihre Praxis geschlossen.

Bei der Obduktion der Leiche eines Opfers findet Doktor Robbins ein längliches Metallteil, das zu dem anderen passt. Zusammen ergeben sie einen Schlüssel, nicht irgendein Schlüssel, wie Grissom bemerkt. Er gehört zu Lady Heathers „Red Room“, dem Kerker. Der Hauptraum des Kerkers wirkt verlassen, doch in einem Nebenzimmer brennt noch Licht. Hier befinden sich die Werkstatt des Bombenbauers.

Grissom versucht, die Puzzleteile zusammen zu setzen. Beim Betrachten der Beweise aus der Bombenwerkstatt und des Überwachungsvideos kommt ihm eine Idee und er baut die Bombe des Täters nach. Es stellt sich heraus, dass nur ein Viertel eines Blocks C4 verwendet wurde, so dass der Schaden sich in relativ kleinen Rahmen hielt. Der ganze Block hätte wesentlich mehr Verwüstung anrichten müssen. Wo aber ist der Rest des C4?

Bei der Aufführung eines Theaterstücks an einer Schule steht eine Zuschauerin plötzlich auf und geht nach vorne. Als ein Vater sie zum Hinsetzen auffordern will, dreht sie sich um und man sieht, dass auch sie eine Bombe trägt. Dadurch bricht Panik aus und die Zuschauer und die Kinder auf der Bühne bringen sich in Sicherheit. Das Bombenräumkommando kommt und zuerst ist die Frau relativ kooperativ, doch dann bekommt sie neue Anweisungen über ein Headset. Gerade als der Mann vom Räumkommando die letzten Drähte durchtrennen will, zieht sie den Zünder und löst die Explosion aus. Vorher sagt sie noch: „Ich bin wegen Lady Heather hier!“

Grissom kann sich das nicht erklären, es passt nicht zur Persönlichkeit von Heather. Sarah ist hingegen davon überzeugt, dass sie diejenige ist, die die Fäden in der Hand hält. Die Frau, die sich in die Luft gesprengt hat, ist Lehrerin an der Schule und sie war bei Lady Heather – in dem Fall unter ihrem echten Namen Doktor Kessler – in Behandlung. Grissom findet eine Burundanga-Blume auf dem Schreibtisch der Lehrerin. Da diese Pflanze einen Wirkstoff enthält, der willenlos macht, stellt er die Hypthese aus, dass jemand das ausnutzt, um seine Opfer zu den Sprengstoffattentaten zu bringen.

Sarah kehrt mit Brass nochmal zu Lady Heathers Haus zurück. Sie findet die Tonbänder von Therapiesitzungen, stellt aber fest, dass drei Monate fehlen. In dem Moment hört sie ein Geräusch. Jemand ist im Haus – Lady Heather! Die Frau rennt raus und setzt sich in ihr Auto. Bevor die Ermittler eingreifen können, startet sie den Motor… und das Auto explodiert. Brass‘ Jacke geht in Flammen auf, doch Sarah kann ihn mit einem Feuerlöscher retten.

Bei der Obduktion der völlig verbrannten Leiche fällt Grissom auf, dass die Tote keine Ringe getragen hat. Etwas später ist er in einer Bar und trifft dort auf Heather. Er sagt ihr, er muss sie mitnehmen, weil alle anderen denken, dass sie für die Bombenattentate verantwortlich ist. Darauf erwidert sie nur: „Das stimmt.“

– An dieser Stelle endet der erste Teil, wenn man die Folge als Zweiteiler anschaut –

Grissom bringt Heather aufs Revier. Der Anfang des Verhörs verläuft allerdings unglücklich, da es Heather gelingt, Sarah zu provozieren, so dass sie rausstürmt. Catherine folgt ihr und beruhigt sie. Gleichzeitig stößt sie Sarah auf ihre Gefühle für Grissom, die Heather erkannt und ausgenutzt hat. Die ehemalige Domina hingegen stüzt mit ihren Aussagen Grissoms Theorie, dass sie jemand reinlegen will. Sie ist aber bereit zu kooperieren, da sie das Gefühl hat, der Drahtzieher könnte ein ehemaliger Patient von ihr sein. Sie gibt den Ermittlern eine Liste, die sie gemeinsam durchgehen. Am Schluss bleiben fünf mögliche Verdächtige.

Der DNS-Vergleich mit dem Blut aus Heathers Haus ist allerdings bei allen Verdächtigen negativ. In dem Moment kommt eine Labortechnikerin mit einem Koffer, der ein Namensschild von Grissom trägt und am Empfang gestanden sei. Allerdings ist es nicht Grissoms Koffer. Fluchtartig wird das Revier geräumt und das Bombenräumkommando geholt. Eine Röntgenaufnahme zeigt, dass in dem Koffer keine Bombe ist, sondern eine Leiche. Diese Leiche ist stark verwest, man kann sie aber über die DNS identifizieren: Jacob Wolfowitz, der Mörder von Lady Heathers Tochter. Der Tote hat eine Speicherkarte im Mund, auf der eine Videobotschaft aufgezeichnet ist. Jemand kündigt an, dass die bisherigen Anschläge nur der Anfang waren. Es gäbe ein großes Finale, und das sei ganz zugeschnitten auf… Grissom!

Catherine redet mit Grissom, er solle doch die Labortechnikerin aufmuntern, die den Koffer gebracht hat, da sie das Gefühl hat, ihn enttäuscht zu haben. Grissom will zunächst nicht, ist aber überrascht, als er hört, dass es sich bei der Technikerin um Lindsay handelt, Catherines Tochter.

Mit Hilfe einer Software gelingt es D.B., einen Teil des verfremdeten Videos zu entzerren, so kann man einen Teil des Kopfes des Mannes sehen. Sarah und Heather reden erneut. Sarah gibt zu, dass sie sich um Grissom sorgt, da sie ihn liebt. Heather sagt allerdings, dass sie nicht helfen kann.

Grissom ist unterdessen mit Lindsay an dem Koffer zugangen. Sie versuchen, Fingerabdrücke zu finden. Lindsay entdeckt einen Aufkleber, der das gemalte Bild eines Gebäudes mit Koordinatenangaben verdeckt. Grissom begibt sich dorthin. Es handelt sich um eine riesige Lagerhalle, in der nur eine zugedeckte Trage steht. Unter dem Tuch befindet sich ein gehäuteter Mensch. Doch Doktor Robbins kann Grissom beruhigen, es ist kein echter Mensch, sondern ein Simulator für Ärzte und Pathologen. Als Robbins den Brustkorb der Puppe öffnet, fliegt eine Biene heraus, die Grissom einfängt. Es handelt sich um eine sehr spezielle Biene, die hauptsächlich im Wald lebt. Das bringt Grissom auf den Mount Charleston. Sarah will ihm helfen, was ihn zu der Aussage verleitet, ihm fehle die Zusammenarbeit mit ihr. Er möchte spezielle Bienen aussetzen, die über spezielle Nektare darauf trainiert sind, innerhalb eines bestimmten Radius zu bleiben. Auf ihrem Flug nehmen sie vieles aus der Umgebung auf, auch, ob irgendwo Menschen sind.

D.B. bearbeitet weiter das Video und entdeckt dabei ein Bild, das im Bild versteckt wurde. Aber nicht irgendein Bild, es ist ein Fingerabdruck. Dieser kann einem der fünf Verdächtigen zugeordnet werden. Die Ermittler begeben sich zu seiner Adresse, doch die Wohnung ist leer. Dafür werden verdächtige Geräusche aus der Tiefgarage gemeldet. Von mehreren Autos sind die Alarmanlagen losgegangen. Als Catherine, Greg und Morgan die Kofferräume der jeweiligen Autos öffnen, finden sie in jedem eine Bombe mit Timer. Der Timer wurde beim Öffnen des ersten Kofferraums aktiviert und zeigt eine Zeit von fünf Minuten an.

Parallel waren die Bemühungen von Sarah und Grissom erfolgreich. Sie haben ein Gebiet eingegrenzt und finden eine Hütte mitten im Wald, ahnen aber nicht, dass der Mann in der Hütte sie über Kamera beobachtet hat. Auch das anrückende Überfallkommando hat er schon gesehen. Er tritt nach draußen, hat eine weitere Bombenweste an und einen Fernzünder bei sich – für die Bomben in der Tiefgarage. Es ist der Verdächtige Dalton Betton. Er erklärt auch, warum er das gemacht hat: Grissom hat Lady Heather aufgehalten, als sie den Mörder ihrer Tochter umbringen wollte. Danach sei sie nicht mehr die selbe gewesen und habe mit den sexuellen Rollenspielen aufgehört. Das hat Betton nicht verkraftet. Die ganze Aktion hat er nur gestartet, um Grissom zu ihm zu bringen. Er will Grissoms Leben.

Catherine, Greg und Morgan sehen indessen ein, dass sie keine Chance haben, das Gebäude zu evakuieren. Und die drei Bomben reichen aus, um es zum Einsturz zu bringen. Es gibt nur eine Chance, der Zündmechanismus muss unterbrochen werden. Da die Bomben jedoch zusammengeschaltet sind, muss das bei allen drei Zündern gleichzeitig geschehen. Die drei machen sich an die Arbeit.

Grissom redet mit Betton. Er hat durchschaut, was er wirklich will: Lady Heathers Liebe, doch die wird er nie kriegen. Und Grissom hat Bettons Spiel durchschaut, denn der Zünder, den er an seiner Sprengstoffweste trägt, ist deaktiviert. Das Spiel ist aus. Und auch in der Garage ist die Freude groß, es gab keine Detonation.

D.B. packt seine Sachen. Er möchte weiterziehen, und zwar „in den Osten“. Catherine kommt zu ihm und eröffnet ihm, dass sie sich um seine Nachfolge bewirbt, da sie wieder nach Las Vegas zurückwill – vorausgesetzt, Sarah will den Posten nicht. Immerhin ist hier ihre Tochter. Und die zwei Mädchen der Angstellten, die niemanden mehr haben.

Sarah wird zur Leiterin des CSI Las Vegas ernannt. Sie verabschiedet sich von Grissom, der auf sein Boot zurück will. Vorher bedankt er sich noch bei Lady Heather, da sie es war, die ihm geholfen hat, das zwanghafte Abstand halten zu anderen zu überwinden und wieder zu lieben. Grissom ahnt nicht, dass die Kamera immer noch läuft und so das Gespräch zwischen ihm und Heather mit auf der Aufnahme der Aussage landet. Über Lindsay kommt die Aufzeichnung zu Sarah.

Sarah fährt nach San Diego, wo Grissom gerade dabei ist, alles zum Ablegen klarzumachen. Sie kommt an Bord und fährt mit ihm davon, wie es sich gehört, in den Sonnenuntergang.

Hinter der Geschichte

Der Vorspann vom ersten Teil beginnt erst in dem Moment, da Grissom sich nach Las Vegas aufmacht, also nach mehr als 15 Minuten. Es handelt sich um einen leicht abgewandelten Vorspann der Staffel 15, denn Elisabeth Shue (Julie Finnlay) und George Eads (Nick Stokes) mussten herauseditiert werden. Dafür sehen wir ein paar kurze Momente aus Vorspännen früherer Staffeln. Das Teambild am Ende des Vorspanns stammt direkt aus dieser Episode, man sieht das Team in dem zerstörten Kasino.

Beim zweiten Teil beginnt der Vorspann recht früh, und zwar in dem Moment, in dem Grissom sagt: „Wer bist Du?“ Das ist ein Rückgriff auf Staffel 1 von „CSI“, wo er in einer Episode das gleiche meinte (zur Frau im Beton in der Episode 1.6: „Die Tote im Beton“ – die Folge trägt im Original auch den Titel „Who are you?“). Und „Wer bist Du?“, beziehungsweise „Who are you?“ ist auch der Kernsatz des Titelliedes der Serie.

Am Anfang des ersten Teils gibt es eine etwas sarkastische Selbstreferenz, die sich – leider mal wieder – nicht ins Deutsche übertragen ließ: Als Grissom auf dem Boot von der Hafenpolizei überrascht wird, sagt er: „Shark fins. Looks like somebody jumped the shark.“ Der Ausdruck „to jump the shark“ ist eine englische Redewendung für eine Fernsehserie, die schon zu lange läuft und nun auf billige Effekthascherei baut, um die Zuschauer noch bei der Stange zu halten. Ursprung dieser Redewendung ist eine Folge der fünften Staffel der Serie „Happy Days“, in der eine der Hauptfiguren auf Wasserskiern über einen Hai springt. Von Kritikern wurde diese alberne Szene als Beleg dafür genommen, dass die Sendung sich selbst überlebt hat. Auf Deutsch macht Grissom keine Referenz zu lang laufenden Fernsehserien, er sagt schlicht: „Haifischflossen. Anscheinend wildert da jemand Haie.“

Die Burundanga-Pflanze gibt es tatsächlich. Der Wirkstoff, der willenlos macht, ist Scopolamin.

Es ist ja sehr schön, dass auch Paul Guilfoyle in seiner Rolle als Jim Brass für das große Ende zurückkehrt, aber der Zuschauer wird ziemich im Dunklen gelassen, was er nun eigentlich genau beruflich macht. Am Anfang macht es den Eindruck, als sei er Sicherheitsmann bei Catherines Kasino, aber er beteiligt sich ziemlich rege an den Ermittlungen. Also ist er zur Polizei zurückgekehrt? Was wurde denn aus Ellie? Ein kleiner, einordnender Satz wäre schön gewesen.

Der Cliffhanger zwischen den zwei Teilen der Episode ist im Deutschen etwas unscharf. Lady Heathers „Das stimmt.“ könnte sich auch auf den Umstand beziehen, dass jeder glaubt, sie sei verantwortlich. So ist das im Original aber nicht gemeint, dort sagt sie: „I am.“, also „Ich bin’s [verantwortlich].“ Es klingt mehr wie ein Geständnis.

In der letzten Szene mit D.B. sieht man, wie er eine Plakette verpackt. Aus der Beschriftung geht hervor, dass Julie Finlay am 15. Februar 2015 gestorben ist. Das ist auch das Datum, an dem die letzte Folge der Staffel 15 ausgestrahlt wurde.

Grissoms Boot heißt „Ishmael“. Das ist der Name des Ich-Erzählers der Geschichte „Moby Dick„.

Dieser Abschluss von „CSI“ hat leider etwas verloren am Ende. Der Grund dafür sind Szenen, die geschnitten wurden, wodurch Teile eines echten Abschließens für manche Figuren fehlen. So gibt es zum Beispiel eine Szene, in der man sieht, wie Sarah ihren neuen Posten wieder kündigt und dafür Catherine zur Leiterin des Labors ernannt wird. Außerdem wurde eine Szene geschnitten, in der D.B. Finns Grab besucht.

Aber auch mit diesen Szenen fehlte dem Ende etwas, ein schöner Rundblick über die anderen Mitarbeiter des Labors. Was ist mit Doktor Robbins, mit „Super-Dave“ Phillips, Hodges, Henry, Jim Brass, Greg und Morgan? Und nicht zuletzt Sheriff Conrad Ecklie. Alle sie hatten ihren Anteil an der Serie und einen schönen Abschied verdient. Der wurde ihnen leider nicht gegönnt. Was Nick Stokes und Julie Finlay betrifft, da haben die Schauspieler der beiden Rollen eine Rückkehr zu „CSI“ abgelehnt. Nick hat immerhin einen Abschluss gefunden in Episode 15.18, während Finn in der Zeit zwischen 15.18 und diesem Film quasi „Offscreen“ gestorben ist. In „CSI: CYBER“ sieht man nochmal einen Rückblick auf die Zeit, als sie im Koma lag.

D.B. zieht weiter nach Washington, zum FBI, genauer gesagt, zu „CSI: CYBER“ und da kommen wir zu einer weiteren Lücke in der Handlung. Noch in Folge 15.18 redet D.B. nämlich von „seiner Frau“, aber in „CSI: CYBER“ sagt er, dass er geschieden sei. Es wird nie zum Thema gemacht, wann und wie D.B.s Ehe gescheitert ist, es wird einfach als „so ist es halt“ vorausgesetzt.

Alles in allem ist es eine würdige Abschlussepisode, die ihre gewissen Schwächen hat, die ich ja schon genannt habe.

Für die Reihe hier im Blog ist es nicht ganz das Ende. Ein Artikel kommt noch mit einer Schlussbetrachtung über alle „CSI“-Serien.

 

CSI Staffel 15

(c) CBS

(c) CBS

Staffel 15 von „CSI“ war ein richtiger Mix, wenn man so sagen möchte. Es gab immer noch einige gute Ideen, aber daneben auch Wiederholungen und Rückgriffe. Angefangen mit „Castor und Pollux“, beziehungsweise dem „Gig Harbor Killer“, der eine Neuauflage des „Dick&Jane-Killers“ zu sein scheint, bis hin zu einer Routine, die mir in dieser Staffel zum ersten Mal aufgefallen ist: Wenn man eine Folge aufmerksam anschaut, kommt man dahinter, wer der Täter sein muss, weil das Drehbuch aus produktionstechnischen Gründen immer einem bestimmten Ablauf folgt. Dieser produktionstechnische Grund ist der Umstand, dass für eine Folge nur eine begrenzte Anzahl an Sprechrollen eingestellt werden können. Und sehr oft bleibt nach Berücksichtigung aller Beweise plötzlich nur noch eine Figur mit Sprechrolle als Tatverdächtiger übrig, und der ist es in den meisten Fällen. Besonders in dieser Staffel merkt man auch ein Schema: Der Täter wird am Anfang der Episode als unauffällige Nebenfigur eingebaut, in der Handlung außen vor gelassen oder kaum gezeigt, um dann am Schluss groß präsentiert zu werden. Ja, nun sind Ermüdungserscheinungen zu sehen. Es kann aber auch sein, dass das Schema schon seit Folge 1 läuft und es mir vorher nur nicht aufgefallen ist.

Auffällig sind in dieser Staffel auch viele Geschichten mit Rückgriff. Da ist der „Gig Harbor Killer“, mit dem D.B. und Finn schon in Seattle zu tun hatten, dann gibt es einen Fall mit einem missbrauchten Kind, der Nick besonders an die Nieren geht, da er als Kind von einem Kindermädchen missbraucht worden ist, und schließlich noch die Geschichte von Sarah und dem Mädchen in dem Fall, in dem es so aussah, als habe der Vater die ganze Familie getötet und dann Selbstmord begangen. Etwas ähnliches hat Sarah erlebt, ihre Mutter hat den Vater erschossen, allerdings nicht sich selbst.

Nick wird am Ende der Staffel zum Leiter des CSI in San Diego befördert, zunächst zögert er, nimmt aber dann doch an. Wir werden Nick daher nicht im großen Finale zu sehen bekommen, genauso wenig wie Finn, die in der letzten Folge schwer verletzt wird und im Koma liegt. Die Schauspieler George Eads und Elisabeth Shue lehnten eine Rückkehr zu „CSI“ zum Finale ab.

Bemerkenswert finde ich die Anzahl der Episoden dieser Staffel: 18. Es wirkt so, als sollten es eigentlich 20 sein, aber man hat zwei davon abgeknappst, um das Budget für den großen Schlussfilm zu haben.

Auch wenn manche meinen, „CSI“ sei zu lange gegangen, kann ich mich dem nicht anschließen. Die guten Sachen überwiegen in dieser Staffel immer noch, aber tatsächlich wäre es wirklich Zeit gewesen, der Serie entweder eine Pause zu gönnen, oder sie zu beenden. Letzteres ist ja dann auch geschehen.

Das große Finale mit dem Titel „Immortality“ wurde übrigens nicht am Ende der Staffel ausgestrahlt, das wäre direkt vor der Sommerpause 2015 gewesen, sondern im September des gleichen Jahres, also direkt nach der Sommerpause.

CSI 15.18 | Castor und Pollux und das Blut der Familie

Originaltitel: The End Game

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Paul Winthrop, der überlebende Zwilling von „Castor und Pollux“ und der eigentliche „Gig Harbor Killer“, scheint langsam den Verstand zu verlieren. Er will sich in seinen eigenen – toten – Bruder Jared Briscoe transformieren. Nicht nur, dass er Jareds Brille benutzt und dessen Tättowierungen stechen lässt, er trennt sich auch den Finger ab, den Jared im Gefängnis bei einer Auseinandersetzung verloren hat. Gleichzeitig liest D.B. Nick Stokes die Leviten: Der Leiter des Kriminallabors in San Diego hat bei ihm und Sheriff Ecklie angerufen, weil Nick sein Nachfolger werden soll. Während Nick und D.B. sich unterhalten, geht Finn nach Hause. Jemand hat ein Paket für sie geliefert. In diesem Paket findet sich eine Statue der griechischen Zwillinge Castor und Pollux und Winthrops abgetrennten Finger. Kaum hat sie diese Entdeckung gemacht, ruft er auch schon an und verkündet, dass das nur der Anfang sei. Daniel Shaw, der bei der letzten Begegnung mit dem „Gig Harbor Killer“ eine nicht unwesentliche Rolle spielte und gerade im Gefängnis sitzt, macht ein Angebot: Er hat eine Idee, wer Winthrops Partner gewesen sein könnte, während Jared im Gefängnis saß. Er hatte eine Spur aufgenommen, bevor Winthrop Shaws Tochter entführte und ihn zwang, D.B.s Tochter Maya als Austausch zu entführen. Diese Spur kennt Finn sogar aus einem alten Fall: „Bruder“ Larson, der eine Kirche leitet, um Aussteigern aus der Prostitution zu helfen. Der gibt einen interessanten Hinweis, er hat tatsächlich Geld bekommen, aber nicht von Paul Winthrop, sondern von dessen Vater Collin. Das Problem ist nur: Der hat sich angeblich nach Mexiko abgesetzt…

Auch im Labor gibt es interessante Neuigkeiten: An der Castor-und-Pollux-Statue klebte Blut von zwei Frauen, eineiigen Zwillingsschwestern, die ein Tättowierstudio betreiben. Die Ermittler suchen es auf und finden einen neuen, aufbereiteten Tatort des „Gig Harbor Killers“…

„Das ist nur der Anfang. Oder sollte ich sagen, der Anfang vom Ende?“
– Paul Winthrop zu Finn

 

Werbung

 

Hinter der Geschichte

„Bruder“ Larson spielte eine wichtige Rolle in dem Zweiteiler „Willkommen im Inferno“ / „Stadt der Schmerzen“ (Folgen 13.22 / 14.01).

ACHTUNG, SPOILER! Bis auf Nicks Weggang nach San Diego endet diese Episode merkwürdig offen. Finn wird schwer verletzt und liegt im Krankenhaus im Koma und es ist nicht klar, ob sie je wieder aufwacht. Außerdem findet keine der anderen Figuren aus dem Team einen erzählerischen Abschluss, die letzten Minuten konzentrieren sich rein auf Nick. Vielleicht wollte man einen Cliffhanger zum Abschlussfilm machen, aber es wirkt… merkwürdig. Ich kann nicht einmal sagen, warum. Es ist einfach unbefriedigend. Bleibt abzuwarten, was uns das große Finale zeigen wird.

 

CSI 15.17 | Ein Feind mit wechselwarmen Freunden

Originaltitel: Under my Skin

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Zwei Jugendliche, Schwestern, sind auf dem Strip unterwegs. Die Ältere verpasst der Jüngeren ein Umstyling, dann verzieht sie sich mit ihrem Freund und lässt die Schwester beim Kumpel ihres Freundes, Pete Corday. Kurz darauf wird Pete in einer Toilette gefunden. Jemand hat ihm den Hals aufgeschlitzt und er ist verblutet. Die Ermittler finden auf seinem Smartphone Bilder, die ihn mit dem Mädchen zeigen. Schnell kann der Laden ermittelt werden, in der ihr das Umstyling verpasst wurde und es gibt eine Kreditkarte. Doch die gehört John Nolan, dem Leiter des Kriminallabors in San Diego. Er ist wegen einer Hochzeit gerade in Vegas und wird zum Verhör geholt. Er erkennt das Mädchen als seine Tochter Kara und sagt aus, sie zuletzt am Morgen gesehen zu haben. Sie wollte mit ihrer Schwester Lexi einkaufen gehen. Die Ermittler vollziehen die Schritte der Mädchen nach und kommen so an ein Überwachungsvideo, auf dem man sieht, wie die beiden Lexis Freund und Pete Corday getroffen haben. Durch eine Gesichtserkennungssoftware bekommt Lexis Freund auch einen Namen: Axel Vargas, vorbestraft wegen Entführung und Prostitution. Er hat außerdem eine Tättowierung, die einen Skorpion zeigt. Ein Teil eines Skorpionpanzers hat Nick auf der Leiche von Pete gefunden. Vargas behauptet allerdings, er wisse nicht, was passiert ist, er habe Lexi zurückgelassen, nachdem sie ihren Spaß hatten. Morgan kann die Handys der Schwestern anpeilen. Das Signal führt sie in die Wüste, doch dort sind die Mädchen nicht, dort wurden nur die Mobilelefone entsorgt. Auf Lexis Telefon wurde ein Video aufgenommen. Man sieht, wie ein Unbekannter die beiden in einem Auto entführt…

„Okay, wo stehen wir jetzt?“
– D.B. Russells Lieblingsspruch

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y‘ template=’ProductGrid‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’249e3083-0148-11e8-a5e0-b1c98375d557′]

Hinter der Geschichte

ACHTUNG, SPOILER! Nick bekommt am Ende der Geschichte das Angebot, die Leitung des Kriminallabors in San Diego zu übernehmen. John Nolan wollte ihn früher schon einmal abwerben, aber in dieser Episode sagt Nick, dass mit der Stelle nicht einmal eine Beförderung verbunden gewesen sei. Das ist nun anders. Man merkt, dass wir nur noch eine Episode vom Ende entfernt sind. Wie wird Nick sich entscheiden?

 

CSI 15.16 | Schweigen ist Silber

Originaltitel: The Last Ride

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Neben einem Wanderweg wird die Leiche einer Frau entdeckt, deren Körper ganz mit Silberfarbe bemalt ist. Nach Entfernen der Farbe zeigen sich verschiedene Hämatome, außerdem hat sie ine einzelne Stichverletzung im Nacken. Doch das war nicht die Todesursache. Doktor Robbins findet die gleiche Silberfarbe, die die Tote auf der Haut hatte, auch in ihren Lungen. Sie ist also erstickt. Ein Name ist schnell ermittelt, da die Tote wegen diverser Delikte bei der Polizei bekannt war: Eva Montrose. Ihre Eltern können den CSIs keine Hinweise geben, da die Tochter sich von ihnen entfremdet hatte. Hodges untersucht die Farbe und findet heraus, dass es sich um eine umweltverträgliche Marke handelt, die eigentlich zum Lackieren von Autos verwendet wird. Glassplitter, die an der Leiche gefunden wurden, stammen ebenfalls von einem Auto, und zwar vom Scheinwerfer. Das Modell muss allerdings vor 1939 hergestellt worden sein. Die Abdrücke an Evas Rücken entpuppen sich dabei als Abdrücke von einem Kühlergrill, das dazugehörige Modell ist ein 1938er Packard. Von diesen seltenen Fahrzeugen gibt es nur zwei in Las Vegas, eines davon gehört Carlo Derosa. Oder auch nicht. Denn er und sein Bruder streiten sich darum, wem genau die Sammlung von wertvollen Autos, die ihnen der Vater vermacht hat, eigentlich gehört. Carlo erkennt auch Eva wieder, sie war seine Ex-Freundin. Der Packard jedenfalls steht in der Werkstatt, er zeigt Spuren eines Aufpralls, ein Scheinwerfer ist kaputt und am Glas klebt Blut. Neben dem Fahrzeug steht eine Wanne mit Lack, der gleiche silberne Farbton wie bei der Toten. Außerdem gibt es eine Spur, die der Täter hinterlassen haben muss, als er die Leiche heraustrug bis zu einer Stelle, an der eigentlich ein Cadillac stehen sollte, es aber nicht tut. Der Cadillac ist für Sammler von besonderem Wert, denn in ihm wurde der Vater der beiden Brüder, Alfons Derosa, ermordet…

„Alufolie war das nicht.“
„Eher sowas wie ’ne Blechfrau.“
„Sie hat wohl den gelben Steinweg nicht gefunden.“
– Detective Crawford und Nick Stokes

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y‘ template=’ProductGrid‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’f8d3a460-013e-11e8-ac61-dfd086039c16′]

Hinter der Geschichte

In eine Szene hat sich wieder einmal ein Filmfehler eingeschlichen: Als Sarah den Verhörraum betritt, um einen Kfz-Sachverständigen zu verhören, hat sie eine Akte in der Hand. Aus der einen Perspektive sieht man, wie sie an den Tisch tritt und die Akte dort ablegt. Als nach einem Schnitt die Perspektive wechselt, hat sie diese Akte aber wieder in der Hand und legt sie nochmals auf dem Tisch ab, als sie sich hinsetzt.

Als die mit Lack überzogene Leiche gefunden wird, machen die Ermittler mehrere Anspielungen. Die Bemerkung bezüglich „Blechfrau“ und dem „gelben Steinweg“ (im Original „yellow brick road“) stammen aus dem „Zauberer von Oz„,  David Philipps nennt den Namen „Silver Surfer“ (aus der Comicreihe „Die Phantastischen Vier“) und Detective Crawford vergleicht die Situation mit „Goldfinger„, wo eine Frau komplett mit Gold überzogen wurde. Entgegen dem urbanen Mythos stirbt ein Mensch allerdings nicht wegen der eingeschränkten Hautatmung bei so einer Bemalung, wenn überhaupt, dann stirbt der Mensch durch Auskühlung, da metallhaltige Farbe die Körperwärme abtransportiert.

Die Firma „Packard“ und das in dieser Folge gezeigte Fahrzeug gab es wirklich. Der letzte Packard wurde 1962 hergestellt.

 

CSI 15.15 | Erst Held, dann aus der Welt

Originaltitel: Hero to Zero

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Obdachloser wird in einer Gasse von einer Gang terrorisiert, als plötzlich jemand dazwischen geht. Der Obdachlose kann durch die Ablenkung fliehen, doch der Held, der eingegriffen hat, wird am nächsten Morgen tot aufgefunden. Und „Held“ ist wörtlich zu sehen, er hat ein Kostüm mit Panzerung, ein Cape und eine Maske. Polizisten finden einen Rucksack, in dem sich ein selbst gemalter Comic befindet. In diesem Comic greift ein Superheld eine Gang an, die einen unschuldigen Bürger angegangen sind. Doch im Comic ist der Held siegreich. Im echten Leben wurde er zu Tode geprügelt und getreten. Sarah findet jede Menge Schuhabdrücke auf der Straße, und Abdrücke von Füßen. Diese gehören dem Obdachlosen, der in der Nähe des Tatorts gefunden wird. Er hat die Tat selbst zwar nicht beobachtet, kann aber zumindest aussagen, wie die Sache angefangen hat: Er wurde angegriffen, dann ging ein grelles Licht an und der namenlose Held stand da. Nick findet heraus, was die „Superkräfte“ des Helden sind: Ein Taser und ein Pfefferspray. Offenbar hat er sich aber zu sehr auf diese Waffen verlassen, denn der Taser hat keine Energie mehr und das Pfefferspray ist leer. Irgendwas ging schief.

In der Nähe des Tatorts hat die Gang zuvor die Scheibe eines Pfandleihers eingeschlagen und Gegenstände entwendet. Eines der Gangmitglieder hat sich an der Scheibe verletzt und Blut hinterlassen. Dieses Blut lässt sich zu einem 19jährigen Jugendlichen zurückverfolgen, der eine markante violette Irokesenfrisur trägt. Und in den selbst gezeichneten Comics des unbekannten Toten trägt einer der Bösewicht genau so einen markanten Irokesenschnitt. Für eine Gegenüberstellung suchen Greg und Morgan nach dem Obdachlosen und kehren zurück in die Gasse, in der der Mord begangen wurde. Dabei treffen sie auf zwei weitere maskierte Helden…

„Zu dumm, dass der Superheld nur im Comic gewinnt.“
– Nick Stokes

 

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y‘ template=’ProductGrid‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’f16fc78f-0131-11e8-9835-cd1b5f0f28e7′]

Hinter der Geschichte

Der deutsche Titel ist wieder einmal eine gelungene Übertragung des Originals, bei der auch der Reim erhalten blieb.

 

CSI 15.14 | Wenn Gefahr gefällt

Originaltitel: Merchants of Menace

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Die „Murderabilia“ ist eine seltsame Messe. Hier werden „Andenken“ an Mord und Totschlag verkauft. Ein Junge läuft herum, der ein „Nate-Haskell“-T-Shirt trägt (der „Dick&Jane-Killer“, der Raymond Langston zu schaffen gemacht hatte). Aber das Prunkstück der Messe ist ein Auto, das versteigert werden soll, der Wagen, in dem der so genannte „Sin City Slasher“ Lucas Reem bei seiner Mordserie 1995 gefahren sein soll. Der Auktionator kündigt das Fahrzeug mit großen Worten an, zieht eine Plane zurück und gibt damit den Blick frei auf Damon Harlow, seinem Geschäftspartner, der tot auf dem Fahrersitz sitzt. Die Polizei tritt auf den Plan, was natürlich für große Begeisterung bei den „Mord-Fans“ sorgt. Der Jugendliche mit dem „Nate-Haskell“-T-Shirt und ein Freund durchbrechen sogar die Absperrung, um ein Selfie mit der Leiche zu machen. Sie werden aufgehalten, aber Greg entscheidet, nochmal Gnade vor Recht ergehen zu lassen.

Da das Auto extrem verstaubt ist, lassen sich sehr gut Fingerabdrücke finden. Morgan überprüft Abdrücke vom Armaturenbrett und stellt fest, dass sie einer Kasinoangestellten mit Namen Nora Waters gehören. Das wäre an sich noch nichts besonderes, aber Noras Schwester Rachel war seinerzeit eines der Opfer von Lucas Reem. Sarah holt sie zum Verhör. Im Verlauf des Gesprächs gibt sie zu, Harlow nicht nur gekannt, sondern auch eine Beziehung mit ihm gehabt zu haben. Sie sagt aus, Harlow habe mit dem Verkauf der Mord-Memorabilien nur seine Studien finanziert, in denen es um die psychische Seite von Serienmördern geht.

Harlow hatte mehrere Stichwunden einer Waffe mit breiter Klinge. Bei einem Stich wurde sein Herz getroffen, daran ist er verblutet. Robbins findet bei der Obduktion ein Knochenfragment in der Bauchhöhle des Opfers. Er nimmt zunächst an, dass das mit der Vergangenheit von Harlow zu tun hat, der offenbar seit seiner Kindheit schwer misshandelt wurde und mehrere verheilte Frakturen hat. Hodges stellt allerdings fest, dass das Fragment bearbeitet wurde, es stammt von einem aus Knochen gefertigten Messer, offenbar die Tatwaffe. Normalerweise macht man solche Messer aus Tierknochen, doch dieser ist menschlich. Mehr noch: Die Waffe wurde aus dem Knochen von Lucas Reem hergestellt, der wegen seiner Verbrechen die Todesspritze gekriegt hat…

„Eine Halle voller Menschen, fixiert auf das Morden.“
„Vielleicht war einer von ihnen etwas überzeugter als der Rest.“
– D.B. Russell und Morgan Brody

 

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y‘ template=’ProductGrid‘ store=’starcommandverla‘ marketplace=’DE‘ link_id=’6cba8ff5-012a-11e8-aa16-a520d239f3b4′]

Hinter der Geschichte

Die Episode bringt ein paar Rückblicke auf vergangene Episoden von „CSI“. Neben der Erwähnung von Nate Haskell sehen wir auch ein Modell der „Modell-Mörderin“.

Der Originaltitel ist ein Wortspiel, da „Merchants of Menace“ (übersetzt ungefähr „Händler der Bedrohung“) ähnlich klingt wie der Titel des Shakespeare-Stücks „The Merchant of Venice“ (deutsch „Der Kaufmann von Venedig„).

 

CSI 15.13 | Der Fall der Zwei

Originaltitel: The Greater Good

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Der „Gig Harbor Killer“ hat D.B.s Tochter Maya in seine Gewalt gebracht. Aber es ist nur ein Alptraum, den sie hat, weil ihr Haus von Polizisten bewacht wird. Sie telefoniert mit D.B. und erzählt ihm, dass sie zurück nach Hause will. Sie ahnt nicht, dass das Gespräch abgehört wird, und zwar von Daniel Shaw, der irgendeine Verbindung mit Paul Winthrop hat. Winthrop wiederum schafft es, seinen Bruder Jared Briscoe aus dem Gefängnis zu holen. Die Überprüfung habe ergeben, dass Briscoe nicht mit den Morden des „Gig Harbor Killers“ in Verbindung gebracht werden könne. D.B., Finn und Sarah müssen hilflos zusehen, wie Winthrop eine Pressekonferenz gibt, in der er die Polizei von Seattle beschuldigt und ihnen Konsequenzen androht. Wie sich aber herausstellt, ist Mayas Anwesenheit in Seattle kein Zufall. D.B. hat den Rat von Avery Ryan angenommen und sie als Köder verwendet. Nun will Detective Crawford sie zum Flughafen bringen. Doch bevor er dazu kommt, schafft Shaw es, Mayas Polizeischutz zu einer angeblichen Schießerei abrücken zu lassen. Er selbst bietet sich dann als Taxi an und entführt sie…

Hodges war währendessen auch nicht untätig. Da die Schnüre, die der „Gig Harbor Killer“ zum Nachstellen der Tatorte verwendete, selbst hergestellt waren, und zwar aus Organen der Opfer des Killers, und noch dazu von hervorragender Qualität, muss dieser einen Handlanger gehabt haben, der sich auf so ein Handwerk versteht. Hodges findet auch jemanden, der in Frage kommt, es ist eine Frau, die im Versteck des „Gig Harbor Killers“ gestellt wurde. Wie sie in die Sache reinpasst, konnte nicht geklärt werden, da sie zur Waffe griff und erschossen wurde. Damals wussten die Ermittler nicht, wer sie ist, dank Hodges gibt es einen Namen und eine Adresse. In dem Haus dort finden Morgan und Hodges eine weibliche Leiche und Leichenteile in der Gefriertruhe. Außerdem Fingerabdrücke von Daniel Shaw…

„Der da ist ein Raubtier. Ein gefährliches!“
– D.B. Russell über Paul Winthrop

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y‘ template=’ProductGrid‘ store=’starcommandverla‘ marketplace=’DE‘ link_id=’2cc9c326-0094-11e8-a960-61121648a83c‘]

Hinter der Geschichte

ACHTUNG, SPOILER! Paul Winthrop entkommt am Ende der Geschichte, sein Bruder Jared Briscoe ist tot. Das heißt, der „Gig Harbor Killer“ bleibt uns erhalten. Für was auch immer.

 

CSI 15.12 | Der Geruch von Mord

Originaltitel: Dead Woods

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein junges Pärchen geht durch eine verrufene Nebenstraße und wird prompt von einem Obdachlosen überfallen, der eine Waffe hat. Der Junge setzt sich zur Wehr, es löst sich ein Schuss und der Obdachlose stirbt. Die junge Frau erleidet einen Schock und sieht Bilder aus ihrer Vergangenheit, Bilder von einem schrecklichen Verbrechen. Als die Polizei eintrifft, verlangt sie nach Sarah Sidle. Ihr Name ist Abby Fisher, vor zehn Jahren ermordete ihr Vater ihre Familie und beging dann Selbstmord. Doch der Tod des Obdachlosen hat zusammen mit einem ganz bestimmten Geruch eine Erinnerung wieder nach oben geholt. Abby ist felsenfest überzeugt, dass ihr Vater die Morde nicht begangen hat. Sie bittet Sarah, dem nachzugehen, ist allerdings enttäuscht, als sie das zuerst nicht tun will. Doch Sarah beschleichen Zweifel. Über die „elektronische Nase“ findet Greg heraus, dass der Geruch, der die Erinnerung wach gerufen hat, Waffenöl gewesen sein muss. Sarah will eine neue Untersuchung, denn es gibt noch einen Blutwert vom Vater, der nicht analysiert wurde. Da es keine Blutproben mehr gibt, muss die Leiche exhumiert werden. Doktor Robbins ist nicht begeistert, dass man sein Urteil anzweifelt, ändert jedoch seine Meinung, als das neue toxikologische Gutachten kommt: Der Vater hatte Betäubungsmittel im Blut. Also werden alle eingelagerten Beweise geholt. Die Familie war damals auf einem Campingausflug. Finn und Morgan bauen Zelte und Schlafsäcke auf und machen sich an die Rekonstruktion. Es werden Fingerabdrücke und DNS gefunden. Dabei gibt es eine neue Überraschung: Abbys ältere Schwester Hannah hatte einen anderen Vater. Dieser Vater scheint der Mann zu sein, der sich in der Nacht in das Zelt der Familie geschlichen hat…

„Wir schießen aber nur auf Wild, nicht auf Menschen.“
„Ja. Aber manche Menschen kennen den Unterschied nicht.“
– Der Vorsitzende eines Jagdclubs und Sarah Sidle

 

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y‘ template=’ProductGrid‘ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’ec4dde69-ffbc-11e7-b8f6-eb957b750efd‘]

Hinter der Geschichte

Dass ein Geruch eine Erinnerung wachruft, ist zentrales Element in Marcel Prousts Romanreihe „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit„.

Noch ein Fall, der auf einem alten Fall basiert, den wir aber in der laufenden Serie nie zu sehen bekommen haben. Der Mord liegt zehn Jahre zurück, also in Staffel 5. Vielleicht gibt es eine Episode, in der Sarah nicht direkt auftaucht, dann hätte man hier einen Rückgriff darauf machen können, dass sie mit dem Fall beschäftigt war. Von der Geschichte her ist es auch etwas problematisch, dass sich zwischen Abby und Sarah offensichtlich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat, das über Jahre hinweg ging und zuvor noch nie erwähnt wurde. Von diesen Kleinigkeiten mal abgesehen ist es aber eine gute Folge.

 

« Ältere Beiträge

© 2021 Reisende Reporter

Theme von Anders NorénHoch ↑