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Adventsmärchen in Deutschland: Zu Besuch auf stimmungsvollen Weihnachtsmärkten in Bayern und Hessen

Limburgs Weihnachtsmarkt findet vor einer malerischen Fachwerkskulisse statt. Foto: djd/AK Tourismus FrankfurtRheinMain/S. Braun

Limburgs Weihnachtsmarkt findet vor einer malerischen Fachwerkskulisse statt.
Foto: djd/AK Tourismus FrankfurtRheinMain/S. Braun

(djd). Glühwein, Lichterglanz und Budenzauber: In Deutschland kann man so manches Adventsmärchen erleben. Überall locken Weihnachtsmärkte mit verführerischen Gerüchen und allerlei Geschenkideen. Wir stellen kleine und große Weihnachtsmärkte in Bayern und Hessen vor.

Alzenau

Am ersten Adventswochenende zieht mit dem Weihnachtsmarkt der vorweihnachtliche Zauber in Alzenau ein. Geschmückte Holzhäuschen und der Duft nach Zimt und Glühwein laden zum Flanieren ein. Im Märchenwald können die Kleinen Tierwesen im Streichelzoo entdecken und sich mit dem Alzenauer Christkind fotografieren lassen.

Darmstadt

Vom 20.11. bis 23.12. erstrahlt Darmstadt in hellem Lichterglanz von zahlreichen Buden und Bühnen. Das Programm auf der Weihnachtsmarktbühne auf dem Marktplatz reicht vom interaktiven Kinderquiz über gemeinsames Weihnachtliedersingen bis zu Auftritten von Live-Bands. Erstmals findet dort am 9.12. auch ein Klassikkonzert statt.

Hanau

Eine märchenhafte Stimmung verbreitet der traditionsreiche Weihnachtsmarkt der Brüder-Grimm-Stadt vom 27.11. bis 22.12. Zu Füßen des Nationaldenkmals der berühmten Märchensammler laden Verkaufs- und Gastronomiestände zum Schlendern, Schlemmen und Genießen ein. Das nostalgische „kleine“ Riesenrad, Hessens größter Adventskalender, die weihnachtlich geschmückte „Märchenbahn“ und das historische Holzkarussell bringen Kinderaugen zum Leuchten.

Wiesbaden

Vom 28.11. bis 23.12. wird der Wiesbadener Schlossplatz wieder die malerische Kulisse für den Sternschnuppen Markt sein. An mehr als 130 Ständen werden ausgefallene Geschenkideen, originelle Weihnachtsdekorationen und kulinarische Köstlichkeiten präsentiert. Dazu gibt es ein vielfältiges Begleitprogramm aus Chordarbietungen, Krippenspielen und Konzerten.

Lauterbach

Im Garten des Hohhaus-Museums zaubern die Buden der Markthändler vom 08. bis 10.12 und 15. bis 17.12. weihnachtliche Stimmung. Kunsthandwerk aus Holz, Glas, Wolle, Mineralien sowie Dekorationen werden den Besuchern geboten. Ein besonderer Anziehungspunkt für Kinder sind die Schafe zum Anfassen.

Weilburg

Auf dem Marktplatz der Weilburger Altstadt, vor dem Hintergrund des Schlosses, erwartet die Besucher am 2. und 3. Adventswochenende ein geschmücktes Dorf unter einem romantischen Lichterzelt. Es werden Kunsthandwerk, Geschenkartikel und kulinarische Spezialitäten angeboten.

Limburg

Aufgrund der Kulisse aus liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, verwinkelten Gassen und kleinen Marktplätzen gilt der Weihnachtsmarkt Limburg vom 27.11.2017 bis 29.12.2017 als einer der schönsten Adventsmärkte der Region. Das Angebot der Buden reicht von Kunstgewerblichem, Glas und Keramik bis hin zu Lederartikeln und vielem mehr.

 

Neues und Altbewährtes zwischen Buden und Bühnen: Der Darmstädter Weihnachtsmarkt lockt mit einem stimmungsvollen Programm

Spannendes Programm vor strahlender Kulisse: Der Darmstädter Weihnachtsmarkt öffnet vom 20. November bis 23. Dezember 2017 seine Tore. Foto: djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

Spannendes Programm vor strahlender Kulisse: Der Darmstädter Weihnachtsmarkt öffnet vom 20. November bis 23. Dezember 2017 seine Tore.
Foto: djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

(djd). Weihnachten ist das Fest der Familie, und auch die Adventszeit lädt zum geselligen Zusammensein ein. Ob mit den Liebsten, mit Freunden oder im Kollegenkreis – ein Besuch auf einem Christkindl- oder Weihnachtsmarkt gehört für viele Menschen zur Vorweihnachtszeit einfach dazu. Unter dem diesjährigen Motto „Die schönste Zeit gemeinsam erleben“ erstrahlt die hessische Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder in hellem Lichterglanz von zahlreichen Buden und Bühnen, die sich vom Luisenplatz – mit illuminiertem Langen Ludwig – und Friedensplatz über den Marktplatz und den Stadtkirchplatz bis ins Carree verteilen. Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt vom 20. November bis 23. Dezember 2017 (Montag bis Donnerstag 10.30 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag 10.30 bis 22 Uhr, Sonntag 11.30 Uhr bis 21 Uhr). Der Weihnachtsmarkt ist am Totensonntag, dem 26.11.2017 nicht geöffnet.

Kinderquiz, Klassik-Konzert, Kunsthandwerk

Neu und spannend präsentiert sich jedes Jahr das Programm der Weihnachtsmarktbühne auf dem Marktplatz. Dabei reicht das Spektrum vom interaktiven Kinderquiz über gemeinsames Weihnachtliedersingen bis zu Auftritten von Live-Bands. Erstmals findet dort am 9. Dezember auch ein Klassik-Konzert statt. Unter www.weihnachten-in-darmstadt.de gibt es weitere Informationen und Termine. Wer den Darmstädter Weihnachtsmarkt kennt, freut sich auf altbewährte Institutionen wie die Stände der Partnerstädte aus Lettland, Ungarn und der Schweiz mit Kunsthandwerk und landestypischen Köstlichkeiten. Zu den guten Traditionen gehört – einen Tag nach der offiziellen Eröffnung – auch der Auftritt der „Darmstädter Schulspatzen“ auf der Weihnachtsmarktbühne anlässlich der Eröffnung für Kinder.

Late-Night-Shopping und Kultur pur

Zusätzlich zum vorweihnachtlichen Treiben in der Innenstadt – zu den Höhepunkten zählt unter anderem das Late-Night-Shopping „Feuer & Eis“ am 1. Dezember – bietet Darmstadt jede Menge Kunst und Kultur. Neben der Künstlerkolonie Mathildenhöhe, die als Gesamtkunstwerk des Jugendstils auf der Vorschlagsliste des Unesco Weltkulturerbes steht, locken das Schlossmuseum und das Hessische Landesmuseum Darmstadt sowie die Bahnwelten Kranichstein zum Besuch. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lassen sich stimmungsvoll auch bei adventlichen Stadtrundgängen entdecken, hier werden die Gäste von der amtierenden Darmstädter Glühweinprinzessin begrüßt.

Die wichtigsten Termine

Auf der Weihnachtsmarktbühne ist vom 20. November bis 23. Dezember 2017 für alle Altersklassen etwas geboten:

– 20. November, 18.15 Uhr: Eröffnung mit der Glühweinprinzessin und Präsentation der diesjährigen Glühweintasse

– 21. November, 17 Uhr: Eröffnung für Kinder mit den „Darmstädter Schulspatzen“

– 9. Dezember: Klassik Konzert

– dienstags und mittwochs ab 17 Uhr: Kinderprogramm (mittwochs interaktives Weihnachtsquiz mit exQuizit)

– freitags ab 18.15 Uhr: Weihnachtsquiz für alle und Live-Musik

– samstags und sonntags: Familienprogramm (sonntags um 16 Uhr gemeinsames Weihnachtsliedersingen)

Weitere Informationen und Termine gibt es unter www.weihnachten-in-darmstadt.de.

 

Stöbern, Staunen, Schlemmen: Diese Volks- und Straßenfeste in Hessen bieten beste Unterhaltung

Das Frühstück im Riesenrad ist eine der besonderen Attraktionen auf dem Wiesenmarkt in Erbach. Foto: djd/Tourismus+Congress GmbH Frankfurt a.M./Odenwald Tourismus GmbH

Das Frühstück im Riesenrad ist eine der besonderen Attraktionen auf dem Wiesenmarkt in Erbach.
Foto: djd/Tourismus+Congress GmbH Frankfurt a.M./Odenwald Tourismus GmbH

Feste soll man feiern, wie sie fallen – und die großen überregional bekannten Veranstaltungen sollte man auf keinen Fall verpassen, denn sie haben oft eine lange Tradition und bieten ein abwechslungsreiches Programm. Wer es turbulent liebt, kann sich beispielsweise auf diese Festivitäten in Hessen freuen:

Wiesenmarkt in Erbach
Am 21. Juli startet der Erbacher Wiesenmarkt – das größte Volksfest in Südhessen. Etwa 80 Schausteller- und Gastronomiebetriebe und durchschnittlich vierzehn Fahr- und Schaugeschäfte sorgen dafür, dass das Vergnügen nicht zu kurz kommt. Vom 44 Meter hohen Riesenrad lässt sich das gesamte Marktgelände überblicken. Eine besondere Attraktion ist das „Frühstück im Riesenrad“, das immer am ersten Wiesenmarkt-Sonntag stattfindet. In der Mitte der Gondeln werden Tischplatten eingehängt, auf denen das Frühstück serviert wird. Auch der Festumzug, das zweitägige Reit- und Springturnier und zwei Feuerwerke gehören zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

Offenbacher Lichterfest
Zum Lichterfest am 12. August erstrahlt der Büsingpark von Offenbach im Glanz von 70.000 kunstvoll arrangierten Windlichtern. Musikalisch wird der Park mit einem Crossover-Konzert der Neuen Philharmonie Frankfurt in Szene gesetzt. Im Park herrscht Picknickatmosphäre – je nach Belieben wird auf Decken oder Stühlen das Konzert verfolgt und zu selbstgemachten Köstlichkeiten oder Speisen der umliegenden Gastronomie „diniert“.

Usinger Laurentiusmarkt
Der Usinger Laurentiusmarkt vom 08. bis 11. September schafft eine Verbindung zwischen Landwirten und Verbrauchern. Rund um das stattliche Fest- und Bierzelt gruppieren sich auf dem Neuen Marktplatz diverse Fahrgeschäfte, Mandelröstereien, Los- und Schießbuden – auch das traditionelle Riesenrad darf nicht fehlen. Mit über 50 Ausstellern, rund 500 Tieren, der großen Bezirkspferdeschau und dem anschließenden Showprogramm im Parcour gibt es viel zu entdecken. Zum feierlichen Anlass pendelt ein historischer Dampfzug zwischen Frankfurt und Usingen, der die Gäste zum fröhlichen Markttreiben bringt.

Kalter Markt in Ortenberg
Der Begriff „Kalter Markt“ stammt aus dem Mittelalter und bezeichnete damals einen Pferdemarkt. In Ortenberg wird das Volksfest seit dem 13. Jahrhundert stets Ende Oktober gefeiert und damals wie heute gehört eine Pferdeshow zum Programm. Von gerittenen Quadrillen bis hin zum Kutschen-Geschicklichkeitsfahren kommen Pferdefans am 31. Oktober auf ihre Kosten. Darüber hinaus warten über 400 Krammarkt-Stände auf die Besucher, dazu ein großer Vergnügungspark, eine informative Leistungsschau, eine große Fahrzeugausstellung im Freigelände sowie ein buntes Unterhaltungsprogramm im Festzelt.

Karussells und Kulinarik

Heiteres Treiben herrscht beim Darmstädter Heinerfest vom 29. Juni bis 3. Juli. Wenn sich da dem einem oder anderen der Kopf dreht, liegt es aber nicht unbedingt am Besuch des Weindorfs auf der Schlossbastion oder am geselligen Beisammensein im großen Biergarten. Auch die vielen spektakulären Fahrgeschäfte, Karussells und ein Riesenrad sorgen für eine gewisse Leichtigkeit im Kopf. Während der Festtage ist in der ganzen Stadt Musik zu hören: Bands aus Darmstadt, der Region und den Partnerstädten sowie internationale Tänzer und Tänzerinnen präsentieren auf neun Live-Bühnen ein mitreißendes Musikprogramm.

Quelle: djd/Tourismus+Congress GmbH Frankfurt a.M./Odenwald Tourismus GmbH

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Kunsthandwerk, Kulinarik und Kultur: Der Darmstädter Weihnachtsmarkt bietet ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm

Die Darmstädter Weihnachtspyramide steht inmitten eines Lichtermeers. Foto: djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Duncker

Die Darmstädter Weihnachtspyramide steht inmitten eines Lichtermeers.
Foto: djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Duncker

In der Adventszeit öffnen in den deutschen Innenstädten unzählige Weihnachts- und Christkindlmärkte ihre Stände. Auch die hessische Wissenschaftsstadt Darmstadt erstrahlt alle Jahre wieder in einem Lichtermeer. „Darmstadt ist bei Kunstliebhabern vor allem als bedeutendes Zentrum des europäischen Jugendstils bekannt“, erklärt Beate Fuchs, Reisejournalistin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Das Architekturensemble Künstlerkolonie Mathildenhöhe etwa stehe auf der Vorschlagsliste zum Unesco-Weltkulturerbe. Das Winter-Highlight schlechthin ist jedoch der Darmstädter Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr von 21. November bis 23. Dezember im Bereich vom Luisenplatz, Friedensplatz, Marktplatz und Stadtkirchplatz sowie dem sogenannten Carree stattfindet.

Nikolaus und Glühweinkönigin

Neben der traditionellen Mischung aus Kunsthandwerk und Kulinarik wartet auf die Besucher ein abwechslungsreiches Veranstaltungs- und Rahmenprogramm. Ein erster strahlender Höhepunkt ist auch in diesem Jahr das Late-Night-Shopping unter dem Motto „Feuer und Eis“ am 2. Dezember. Kleine Besucher können sich jeden Dienstag und Mittwoch auf ein spezielles Kinderprogramm auf der Bühne am Marktplatz freuen. Dort sorgen freitags unterschiedliche Bands für gute Stimmung, und auch der Nikolaus und die Darmstädter Glühweinkönigin schauen hin und wieder vorbei. Stärkung gibt es nicht nur an den vielen Ständen, sondern auch auf dem sogenannten Food Truck-Weihnachtsmarkt im Carree. Unter www.weihnachten-in-darmstadt.de stehen alle Programmpunkte, darunter auch Informationen zu speziellen Übernachtungsangeboten.

Kultur und Stadtgeschichte(n)

Lebkuchenduft und Lichterglanz sind jedoch nicht alles. Und so kommt auf dem Weihnachtsmarkt auch die Kultur – wie könnte es bei einer Kunststadt wie Darmstadt auch anders sein – nicht zu kurz. Institutionen wie das Schlossmuseum, das Hessische Landesmuseum und das Eisenbahnmuseum Bahnwelten Kranichstein präsentieren sich mit saisonalen Programmpunkten. Außerdem laden die Stadtführer zu adventlichen Rundgängen ein. Dabei erfahren die Teilnehmer wissenswerte und erstaunliche Stadtgeschichte(n). Treffpunkt für die 60-minütige Führung, die bei einem gemeinsamen Glühwein ausklingt, ist der Darmstadt Shop im Luisencenter.

Die wichtigsten Termine

Die Bühne am Marktplatz ist Dreh- und Angelpunkt auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt. Dort finden vom 21. November bis 23. Dezember 2016 Veranstaltungen für alle Altersgruppen statt:

– 21. November, 18.15 Uhr: Eröffnung durch Oberbürgermeister Jochen Partsch
– 22. November, 17 Uhr: Eröffnung des Weihnachtsmarktes für Kinder
– jeden Dienstag und Mittwoch von 17 bis 19 Uhr: Kinderprogramm
– jeden Freitag: Live-Musik
– jeden Samstag und Sonntag: Familienprogramm
– an den Wochenenden außerdem: Kunsthandwerkermarkt auf dem Friedensplatz.

Quelle: djd/Darmstadt Marketing

Zwischen Musenhügel und Schlossgraben: Darmstadt feiert 2014 mehrere Jubiläen

Mit einer Nacht in Rot beginnt das Darmstädter Jubiläumsjahr. Foto: djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

Mit einer Nacht in Rot beginnt das Darmstädter Jubiläumsjahr. Foto: djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

(mpt-14/48986). Städtereisen müssen nicht zwangsläufig nach Berlin, Hamburg oder München führen. Zwischen Küsten und Alpen locken zahlreiche kleinere Städte, die sich in Sachen Kunst und Kultur nicht verstecken müssen. Darmstadt beispielsweise liegt nicht weit vom Flughafen Frankfurt/Main entfernt und somit verkehrsgünstig in der Mitte Deutschlands. Traditionsreiche Institutionen wie die Technische Universität (TU) und rund 30 Forschungseinrichtungen mit internationalem Renommee haben der 150.000-Einwohner-Stadt den Titel „Wissenschaftsstadt“ eingebracht. Kulturell interessierte Menschen verbinden mit Darmstadt jedoch die Kunst um 1900. Der Künstlerkolonie Mathildenhöhe verdankt Darmstadt ihren Ruf als Zentrum des europäischen Jugendstils. Sie wird in einem Atemzug mit Paris, München und Wien genannt. Der sogenannte Musenhügel wurde mit einer Ausstellung 1914 fertiggestellt und feiert 2014 dieses 100. Jubiläum mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm.

100 Jahre Musenhügel

Die „11. Darmstädter Jugendstiltage“ sind auch im Jubiläumsjahr einer der wichtigsten Termine im Veranstaltungsjahr. Vom 16. bis 18. Mai 2014 können Klein und Groß in die Epoche der Künstlerkolonie eintauchen. Ende des 19. Jahrhunderts holte Großherzog Ernst Ludwig die damals bekanntesten Baukünstler und Designer nach Darmstadt, die für die Entstehung des Architekturensembles zwischen 1901 und 1914 verantwortlich waren. An dem Festwochenende können Besucherinnen und Besucher mit Gästeführerinnen in historischen Roben die einzelnen Gebäude entdecken, darunter auch das 48 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt, den Hochzeitsturm.

Nacht in Rot

Im Museum Künstlerkolonie eröffnet am 17. Mai außerdem die Ausstellung „Dem Licht entgegen. Die Künstlerkolonie-Ausstellung 1914“ ihre Pforten. Zu sehen ist die Schau bis zum 14. September 2014. Sie zeigt Werke der unterschiedlichsten Kunstgattungen vor dem geschichtlichen Hintergrund des drohenden Weltkrieges. Wenn am selben Abend tausende Windlichter und Lampions angezündet werden und die Häuser der „Stadtkrone“ rot aufleuchten, erreichen die Jugendstiltage mit der „Nacht in Rot“ ihren strahlenden Höhepunkt. Auf der Homepage www.darmstadt-tourismus.de gibt es weitere Inspirationen für einen abwechslungsreichen Kurztrip.

Der Schlossgraben blüht auf

Ein weiteres Jubiläum wird am 15. Juni gefeiert. Anlässlich der Eröffnung des ersten Botanischen Gartens vor 200 Jahren wird der – seit längerem ungenutzte – Schlossgraben saniert und zu einer neuen grünen Oase umgestaltet. Die Idee stammt von Verantwortlichen der TU Darmstadt. Jedoch können sich die Darmstädter selbst aktiv einbringen – als Spender, beziehungsweise Pflanzenpaten oder indem sie selbst Hand anlegen, etwa beim Bepflanzen der Beete.

Einsteigen und zuhören

Mit der „Darmstädter Langen Nacht am Karolinenplatz“ steht ein weiterer sommerlicher Outdoor-Event an. Am 29. August 2014 präsentieren sich Institutionen aus Kunst und Wissenschaft und laden zum Informieren und Feiern ein. Wer die südhessische Stadt näher kennenlernen möchte, kann aus einem vielseitigen Angebot an geführten Spaziergängen auswählen. Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, kann sich auch auf eine Audiotour begeben. Eine Reihe von akustischen Stadtführungen lassen sich über www.darmstadt.tomis.mobi als App fürs iPhone oder MP3-Datei herunterladen. Einfach in die jeweilige Straßenbahn setzten und sich etwa auf der „Wissenschaftslinie 4“ über die Institutionen und Unternehmen informieren, die zwischen Kranichstein und Griesheim ansässig sind und im Bereich Multimedia oder Luft- und Raumfahrt tätig sind.

Quelle: djd/Darmstadt Marketing

Zwischen Musenhügel und Schlossgraben – Darmstadt im Jubiläumsjahr

Mit einer Nacht in Rot beginnt das Darmstädter Jubiläumsjahr. Foto: djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

Darmstadt feiert 2014 mehrere Jubiläen

Städtereisen müssen nicht zwangsläufig nach Berlin, Hamburg oder München führen. Zwischen Küsten und Alpen locken zahlreiche kleinere Städte, die sich in Sachen Kunst und Kultur nicht verstecken müssen. Darmstadt beispielsweise liegt nicht weit vom Flughafen Frankfurt/Main entfernt und somit verkehrsgünstig in der Mitte Deutschlands. Traditionsreiche Institutionen wie die Technische Universität (TU) und rund 30 Forschungseinrichtungen mit internationalem Renommee haben der 150.000-Einwohner-Stadt den Titel „Wissenschaftsstadt“ eingebracht. Kulturell interessierte Menschen verbinden mit Darmstadt jedoch die Kunst um 1900. Der Künstlerkolonie Mathildenhöhe verdankt Darmstadt ihren Ruf als Zentrum des europäischen Jugendstils. Sie wird in einem Atemzug mit Paris, München und Wien genannt. Der sogenannte Musenhügel wurde mit einer Ausstellung 1914 fertiggestellt und feiert 2014 dieses 100. Jubiläum mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm.

100 Jahre Musenhügel

Die „11. Darmstädter Jugendstiltage“ sind auch im Jubiläumsjahr einer der wichtigsten Termine im Veranstaltungsjahr. Vom 16. bis 18. Mai 2014 können Klein und Groß in die Epoche der Künstlerkolonie eintauchen. Ende des 19. Jahrhunderts holte Großherzog Ernst Ludwig die damals bekanntesten Baukünstler und Designer nach Darmstadt, die für die Entstehung des Architekturensembles zwischen 1901 und 1914 verantwortlich waren. An dem Festwochenende können Besucherinnen und Besucher mit Gästeführerinnen in historischen Roben die einzelnen Gebäude entdecken, darunter auch das 48 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt, den Hochzeitsturm.

Nacht in Rot

Im Museum Künstlerkolonie eröffnet am 17. Mai außerdem die Ausstellung „Dem Licht entgegen. Die Künstlerkolonie-Ausstellung 1914“ ihre Pforten. Zu sehen ist die Schau bis zum 14. September 2014. Sie zeigt Werke der unterschiedlichsten Kunstgattungen vor dem geschichtlichen Hintergrund des drohenden Weltkrieges. Wenn am selben Abend tausende Windlichter und Lampions angezündet werden und die Häuser der „Stadtkrone“ rot aufleuchten, erreichen die Jugendstiltage mit der „Nacht in Rot“ ihren strahlenden Höhepunkt. Auf der Homepage www.darmstadt-tourismus.de gibt es weitere Inspirationen für einen abwechslungsreichen Kurztrip.

Der Schlossgraben blüht auf

Ein weiteres Jubiläum wird am 15. Juni gefeiert. Anlässlich der Eröffnung des ersten Botanischen Gartens vor 200 Jahren wird der – seit längerem ungenutzte – Schlossgraben saniert und zu einer neuen grünen Oase umgestaltet. Die Idee stammt von Verantwortlichen der TU Darmstadt. Jedoch können sich die Darmstädter selbst aktiv einbringen – als Spender, beziehungsweise Pflanzenpaten oder indem sie selbst Hand anlegen, etwa beim Bepflanzen der Beete.

Einsteigen und zuhören

Mit der „Darmstädter Langen Nacht am Karolinenplatz“ steht ein weiterer sommerlicher Outdoor-Event an. Am 29. August 2014 präsentieren sich Institutionen aus Kunst und Wissenschaft und laden zum Informieren und Feiern ein. Wer die südhessische Stadt näher kennenlernen möchte, kann aus einem vielseitigen Angebot an geführten Spaziergängen auswählen. Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, kann sich auch auf eine Audiotour begeben. Eine Reihe von akustischen Stadtführungen lassen sich über www.darmstadt.tomis.mobi als App fürs iPhone oder MP3-Datei herunterladen. Einfach in die jeweilige Straßenbahn setzten und sich etwa auf der „Wissenschaftslinie 4“ über die Institutionen und Unternehmen informieren, die zwischen Kranichstein und Griesheim ansässig sind und im Bereich Multimedia oder Luft- und Raumfahrt tätig sind.

Quelle: djd/Darmstadt Marketing

Weihnachtsmarkt in der Wissenschaftsstadt Darmstadt: Weltoffen und traditionsreich durch die Adventszeit

Veranstaltungs mit Tradition: der große Darmstädter Weihnachtsmarkt. djd/Foto: Darmstadt Marketing, Rüdiger Dunker

Veranstaltungs mit Tradition: der große Darmstädter Weihnachtsmarkt. djd/Foto: Darmstadt Marketing, Rüdiger Dunker

(djd/pt). Mitten in Europa liegt eine international anerkannte Wissenschaftsstadt und ein bedeutendes Zentrum des europäischen Jugendstils: Darmstadt, nur 20 Kilometer vom Rhein-Main-Flughafen entfernt, präsentiert sich weltoffen und traditionsreich zugleich. Zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender gehört der große Darmstädter Weihnachtsmarkt vom 21. November bis 23. Dezember 2011. Peter Cölsch, städtischer Marktmeister: „Eine solche vorweihnachtliche Veranstaltung gibt es vermutlich schon seit der Erteilung der Marktrechte im Jahr 1330. In seiner neuzeitlichen Form findet der Weihnachtsmarkt seit 1947 statt.“

Adventsspaziergang durch die Geschichte

Auch dieses Jahr haben sich die Veranstalter wieder ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. „LegoLounge“, Late-Night-Shopping, geschichtliche und kulinarische Rundgänge sowie der Kunsthandwerkermarkt im Parforcehof des Residenzschlosses ziehen kleine und große Besucher an. Die Stadtführungen an den Adventssamstagen (jeweils um 17 Uhr) ermöglichen einen Spaziergang durch die 670-jährige Geschichte Darmstadts, von der alten Residenzstadt der Landgrafen zur modernen Wissenschaftsstadt. Unter www.darmstadt-marketing.de gibt es alle Termine und Treffpunkte. Informationen zur adventlichen Wochenendpauschale mit Stadtrundgang, Besuch des Jugendstilbads, Glühwein-Gutschein und kleinem Präsent gibt es außerdem unter Telefon 06151-134513.

Der „Lange Ludwig“ leuchtet

Im Zentrum des Geschehens steht der „Lange Ludwig“, wie die 40 Meter hohe Säule auf dem Weihnachtsmarkt liebevoll genannt wird. Das Denkmal erinnert an den kunstbegeisterten Großherzog Ernst Ludwig und ist in der Vorweihnachtszeit mit 30.000 LED-Lampen geschmückt. Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt sind – wie schon in den vergangenen Jahren – die Partnerstädte Trondheim, Gyönk, Brescia und Ushgorod mit Kulinarik und Kunsthandwerk zu Gast. Bei Insidern gelten die Stände der Norweger, Ungarn, Italiener und Ukrainer als echter Geheimtipp, wenn es darum geht, ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk zu finden.

Die wichtigsten Termine des Darmstädter Weihnachtsmarkts

  • 25. November: „Feuer & Eis“ – Late-Night-Shopping bis 23 Uhr.
  • 4. Dezember: „Darmstädter Kultur und Kulinarik“, Stadtrundgang für Senioren mit Mittagessen auf dem Weihnachtsmarkt.
  • 6. Dezember: Der Nikolaus verteilt 5.000 Schokonikoläuse.
  • Jeden Samstag, 17 Uhr: abendlicher Stadtrundgang mit Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
  • An den Wochenenden: Kunsthandwerkermarkt im Parforcehof des Residenzschlosses.
  • 21. und 22. Dezember: „Himmlisches Einkaufsvergnügen“, Late-Night-Shopping bis 22 Uhr.

Unter www.darmstadt-marketing.de gibt es mehr Informationen.

Quelle: Darmstadt Marketing

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