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Themenjahr 2019 „Goldenes Zeitalter“: Vom jungen Rembrandt bis zur virtuellen Schiffsreise

Die "Nachtwache" von Rembrandt im Rijksmuseum. Quelle: NBTC
Die „Nachtwache“ von Rembrandt im Rijksmuseum. Quelle: NBTC

Prinzessin Beatrix der Niederlande wird am 30. Januar 2019 im Mauritshuis in Den Haag das Themenjahr „Rembrandt und das Goldene Zeitalter der Niederlande“ eröffnen. Die frühere Königin startet damit offiziell den Veranstaltungsreigen, mit dem das ganze Jahr lang des Todes von Rembrandt van Rijn vor 350 Jahren gedacht wird.

Kooperation verschiedener Museen und Städte
Das Themenjahr ist eine Kooperation des Niederländischen Büros für Tourismus & Convention (NBTC) mit zahlreichen Museen und Städten. Auf Seiten der Ausstellungshäuser sind unter anderem das Fries Museum in Leeuwarden, das   Mauritshuis, die Amsterdamer Museen Het Rembrandthuis, Rijksmuseum und Scheepvaartmuseum, das Museum de Lakenhal in Leiden und das Museum Prinsenhof in Delft beteiligt. Sie alle zeigen 2019 Ausstellungen zum Thema „Rembrandt und das Goldene Zeitalter“, als die Niederlande wirtschaftlich und kulturell in voller Blüte standen. Die Zeit des 17. Jahrhunderts können Touristen aber auch in verschiedenen niederländischen Städten noch heute erleben. Neben den Metropolen Amsterdam und Den Haag beteiligen sich daher zudem kleinere Städte wie Delft, Dordrecht, das als Wiege des Goldenen Zeitalters gilt, Haarlem, Hoorn, Rembrandts Geburtsstadt Leiden oder das zeeländische Middelburg an dem Themenjahr.  

Hochkarätige Ausstellungen im ganzen Land
Nach der feierlichen Eröffnung am 30. Januar besichtigt Prinzessin Beatrix die neue Ausstellung „Rembrandt und das Mauritshuis“, die dann ab 31. Januar bis 15. September für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Das Museum zeigt hier zum ersten Mal seine gesamte Rembrandt-Sammlung in einer Schau.

Weitere Ausstellungshöhepunkte im Themenjahr sind „Rembrandts soziales Netzwerk“ (1. Februar bis 19. Mai im Rembrandthaus in Amsterdam), „Alle Rembrandts“ (15. Februar bis 10. Juni im Rijksmuseum Amsterdam), „Pieter de Hooch – Delfter Maler des Goldenen Zeitalters“ (11. Oktober bis 16. Februar im Museum Prinsenhof Delft), „Der junge Rembrandt“ (3. November bis 8. Februar 2020 im neu eröffneten Museum De Lakenhal in Leiden). Das Schifffahrtsmuseum in Amsterdam lädt das ganze Jahr über zu einer Virtual-Reality-Zeitreise ins Goldene Zeitalter ein.  

(NTBC)

Mauritshuis Den Haag – Bis heute quicklebendig: Flämische Porträtmalerei von 1400 bis 1700

Meister von Frankfurt, Der Maler und seine Frau, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen

Meister von Frankfurt, Der Maler und seine Frau, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen

Wer sich heute verewigen möchte, erreicht sein Ziel mit einem Knopfdruck auf dem Smartphone. Frühere Generationen hingegen waren bereit, einen deutlich größeren Aufwand zu betreiben, um ihr Angesicht der Nachwelt zu erhalten. Eindrucksvoller Beweis ist eine Ausstellung, die das Mauritshuis in Den Haag ab dem 7. September zeigt. Unter dem Titel »Zuiderburen« (südliche Nachbarn) ist dort eine Geschichte der flämischen Porträtmalerei von 1400 bis 1700 zu sehen.

Unter Edelmännern und wohlhabenden Kaufleuten gehörte es damals zum guten Ton, nur die besten Maler mit der Anfertigung von Porträts zu beauftragen. Weil die flämischen Künstler das Genre mit beispielloser Raffinesse beherrschten, wirken ihre Werke auch nach Jahrhunderten noch höchst lebendig.

Das Mauritshuis hat in Zusammenarbeit mit dem Koninklijk Museum voor Schone Kunsten in Antwerpen eine Auswahl der besten Porträtgemälde zusammengestellt, die anlässlich der Restaurierung des Hauses einmalig gezeigt werden können. Zu den Exponaten gehören Werke von Rogier van der Weyden, Hans Memling, Pieter Pourbus, Peter Paul Rubens und Anthony van Dyck. Eine zusätzliche Dimension erreicht die Ausstellung durch den Dialog mit Werken aus dem Rijksmuseum und dem Mauritshuis. Eine absolute Besonderheit liegt darin, dass fast alle Porträtierten identifiziert werden konnten. So lernen die Besucher nicht nur die Künstler kennen, sondern auch die Personen, die sie auf Leinwand verewigt haben.

»Südliche Nachbarn – Porträts aus Flandern von 1400 bis 1700«
7. September 2017 bis 14. Januar 2018, Mo 13–18, Di–So 10–18, Do bis 20 Uhr
Mauritshuis, Plein 29, 2511 CS Den Haag,
Weitere Informationen: www.mauritshuis.nl und www.holland.com/kunst

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

 

Escher im Palast – Königin Emma: Die Mutter der modernen Monarchie

Emma und Wilhelmina, Juni 1885, Foto JM Rousel

Emma und Wilhelmina, Juni 1885, Foto JM Rousel

Das Museum Escher im Palast ist eine vornehme Adresse. Dort wo heute die unverwechselbaren Grafiken von Maurits Cornelis Escher (1898-1972) gezeigt werden, haben lange Jahre die Mitglieder des niederländischen Königshauses gelebt und gearbeitet. Im Jahr 1896 war es Königin Emma, die das mitten in Den Haag gelegene Stadtpaleis erworben hat. Kurz nach der Jahrhundertwende sollte die als Emma von Waldeck und Pyrmont (1858-1934) in Deutschland geborene Adlige ihr neues Domizil beziehen. Ab dem 15. September befasst sich eine Ausstellung mit dem Leben der außergewöhnlichen Frau, die in den Niederlanden allgemein als »Königinmutter« bekannt ist.

Acht Jahre lang verwaltete Emma das Land, während sie ihre noch minderjährige Tochter Wilhelmina auf die Besteigung des Throns vorbereitete. In dieser Zeit vermochte sie auch eigene Akzente zu setzen. So wusste sie die Menschen in den Niederlanden zu einen und das Königshaus in ein positives Licht zu rücken. Dabei bediente sie sich auf geschickte Weise neuen Technologien wie der Fotografie. Heute steht Emma in dem Ruf, die Monarchie in das Zeitalter der Moderne überführt zu haben.

Zu den Exponaten gehören Emmas Original-Thronrede aus dem Jahr 1891, eine schriftliche Huldigung durch das niederländische Volk sowie zahlreiche Artefakte, die das Mutter-Kind-Paar von ihren vielen Reisen durch die Niederlande mitgebracht hat.

»Emma, Mutter der modernen Monarchie«, noch bis 29. Oktober 2017, Di–So 11–17 Uhr
Escher in Het Paleis, Lange Voorhout 74, 2514 EH Den Haag, Tel. +31 70 427 77 30
Weitere Informationen: www.escherinhetpaleis.nl und www.holland.com/kunst

 

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

HOLLAND-THEMENJAHR 2017 „VON MONDRIAN BIS DUTCH DESIGN“: AUF DEN SPUREN MONDRIANS

Ein Nachbau des "Pariser Ateliers" von Piet Mondrian ist in Amersfoort zu sehen. Bild: NBTC

Ein Nachbau des „Pariser Ateliers“ von Piet Mondrian ist in Amersfoort zu sehen. Bild: NBTC

Die Niederlande feiern das Themenjahr „Von Mondrian bis Dutch Design“ mit diversen Ausstellungen und Veranstaltungen. Denn 2017 jährt sich die Gründung der niederländischen Zeitschrift „De Stijl“ durch Theo van Doesburg zum 100. Mal. In dem Kunstmagazin gaben berühmte Künstler wie Piet Mondrian, Gerrit Rietveld und Bart van der Leck das Gedankengut der Kunstbewegung „De Stijl“ wieder – eine Kunstrichtung, die das „Dutch Design“ noch heute stark beeinflusst.

Pieter Cornelis Mondriaan (7.3.1872–1.2.1944) – bekannt unter dem Namen Piet Mondrian – war ein Pionier der abstrakten Kunst und das große Vorbild der Künstlergruppe De Stijl. Mit seiner Verwendung primärer Farben sowie der Komposition horizontaler und vertikaler Linien beeinflusste er Kunst und Design noch bis heute und legte somit den Grundstein für den weltweiten Erfolg des Dutch Designs. Im Jahr 2017 können Besucher in die Fußstapfen Mondrians treten und die Lebensgeschichte des begnadeten Künstlers in den Niederlanden an drei verschiedenen Orten, in drei verschiedenen Museen verfolgen.

Amersfoort – Wiege des Erfolgs

Im Zentrum der Niederlande liegt das mittelalterliche Städtchen Amersfoort, in dem die Geschichte Piet Mondrians begann. Hier wurde er im Jahre 1872 als Sohn eines kalvinistischen Lehrers geboren und hier begann seine Laufbahn als Künstler. Das Geburtshaus Mondrians in der Kortegracht 11 in Amersfoort ist heutzutage unter dem Namen „Mondrianhuis“ bekannt und wurde im Jahr 2016 renoviert. Anfang März dieses Jahres wurde es feierlich eröffnet und bietet Besuchern einzigartige Einblicke in das Leben des Künstlers. In der Dauerausstellung können Interessierte nicht nur die frühen künstlerischen Inspirationsquellen Mondrians entdecken oder das berühmte, rekonstruierte Pariser Atelier besuchen, sondern erhalten während der einstündigen Entdeckungstour auch Einblicke in Piet Mondrians (Privat-)Leben.

Winterswijk – Der junge Mondrian

In der Nähe der deutschen Grenze, im idyllischen Örtchen Winterswijk, lebte Piet Mondrian von seinem achten bis zu seinem zwanzigsten Lebensjahr. Hier lernte der junge Künstler von seinem Onkel und seinem Vater das Zeichnen und Malen und legte den Grundstein für seine beispiellose Karriere als Vertreter der modernen Kunst. Ausgangspunkt in Winterswijk ist das Museum „Villa Mondriaan“, das mit seiner ständigen Sammlung aus Werken Mondrians ein Bild seiner frühen Entwicklung zeichnet. Nach dem Besuch der Villa Mondriaan empfiehlt sich ein Stadtspaziergang durch den historischen Ortskern, bei dem Besucher wortwörtlich in die Fußstapfen des jungen Mondrians treten und seine jugendlichen Inspirationsquellen erforschen können.

Neben der Dauerausstellung bietet das Museum in der Zeit vom 3. März bis 24. September 2017 eine Zusatzausstellung über die Künstlergruppe De Stijl. Obwohl die De Stijl-Mitglieder vor allem durch ihre abstrakten Arbeiten bekannt wurden, haben Künstler wie Theo van Doesburg oder Vilmos Huszar auch figurative Arbeiten gemacht. In der Ausstellung „Stilvolle Figuration“ wird dieses Spannungsfeld zwischen realistischen und abstrakten Formen im Oeuvre der Kunstbewegung De Stijl beleuchtet. Darüber hinaus werden erstmals Werke von Bart van der Leck öffentlich ausgestellt.

Den Haag – Die Entdeckung Mondrians

Den Höhepunkt der Reise durch das Leben Mondrians bildet die große internationale Würdigung des Künstlers im Gemeentemuseum in Den Haag. Während der Retrospektive „Die Entdeckung Mondrians“ vom 3. Juni bis 24. September 2017 wird die 300 Kunstwerke umfassende Kollektion des Gemeentemuseums erstmals vollständig präsentiert. Unter den Kunstwerken befinden sich Werke aus allen künstlerischen Phasen Mondrians – unter anderem auch sein berühmtes, unvollendetes Gemälde „Victory Boogie Woogie“ aus dem Jahre 1944. Die große Retrospektive zeigt Kunstinteressierten jedoch nicht nur die berühmtesten Werke Piet Mondrians, sondern nimmt den Besucher mit auf eine Reise in das Leben und Wirken Piet Mondrians und dokumentiert dabei seine künstlerische Entwicklung – angefangen in seinen Jugendjahren, die durch den Symbolismus, Neoimpressionismus und vor allem durch den Kubismus geprägt wurden bis hin zu den reinen Farben und Formen seiner späteren Werke. Während dieser Ausstellung verschmelzen Porträts, Landschaftsgemälde und abstrakte, geometrische Kunst zu einer besonderen Zeitreise durch das Leben und Schaffen Mondrians in Amsterdam, Paris, London und New York.

Weitere Informationen zum Themenjahr: http://www.holland.com/mondriaan-bis-dutch-design.htm

Informationen zu den Museen:

Mondriaanhuis Amersfoort
Kortegracht 11,
3811 KG Amersfoort
W: https://www.mondriaanhuis.nl/en
Dienstag bis Sonntag von 11-17 Uhr geöffnet.
Eintritt: Erwachsene 10 €/ Kinder unter 18 Jahren kostenlos

Museum Villa Mondriaan Winterswijk
Stilvolle Figuration
3. März 2017 bis 24. September 2017
Eintritt: Erwachsene 9 €/ Kinder unter 18 Jahren kostenlos

Gemeentemuseum Den Haag
Stadhouderslaan 41,
2517 HV Den Haag
W: https://www.gemeentemuseum.nl/en
D
ienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet.

Die Entdeckung Mondrians
3. Juni bis 24. September 2017
Eintritt: Erwachsene 14,50 €/ Ermäßigt 11€

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

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Fünf kulturelle Neuigkeiten aus den Niederlanden

Concertgebouw Amsterdam - Foto: NBTC / Jordi Huisman

Concertgebouw Amsterdam – Foto: NBTC / Jordi Huisman

Gemeentemuseum Den Haag

Die Entdeckung Mondrians

Zu einer Reise durch das Leben des Piet Mondrian (1872-1944) entführt das Gemeentemuseum in Den Haag seine Besucher ab dem 3. Juni. Der Trip beginnt in Amsterdam, um nach Umwegen über Paris und London in New York zu enden. Alle vier Städte konnten dem Maler zur jeweils richtigen Zeit den gedanklichen Freiraum bieten, den er auf seinem Weg zum Pionier der abstrakten Malerei benötigt hat.

Anlässlich der Ausstellung zeigt das Gemeentemuseum erstmals seine vollständige Mondrian-Sammlung. Diese besteht aus 300 Exponaten und ist somit die umfangreichste der Welt. Die Ausstellung erhält darüber hinaus eine ganz persönliche Note, da zusätzlich zu den Kunstwerken auch Gegenstände aus dem Privatbesitz Mondrians zu sehen sind: Briefe, Fotos oder auch seine Schallplattensammlung. Die Ausstellung »Die Entdeckung Mondrians« ist bis einschließlich 24. September 2017 zu sehen.

Parallel dazu widmet sich das Gemeentemuseum ab dem 10. Juni auch der Gruppe De Stijl, zu deren Gründungsmitgliedern Mondrian gehörte. Die Ausstellung »Architektur und Interior von De Stijl« illustriert die Ideen, mit denen Gerrit Rietveld oder Theo van Doesburg ab 1917 Architektur und Design revolutionieren sollten. Beide Ausstellungen sind Bestandteil des Themenjahres »Von Mondrian bis Dutch Design«.

 

// Informationen //

Die Entdeckung Mondrians, 3. Juni bis 24. September 2017

Architektur und Interior von De Stijl, 10. Juni bis 17. September 2017

Gemeentemuseum, Stadhouderslaan 41, 2517 HV Den Haag, geöffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen: www.gemeentemuseum.nl und www.holland.com/kunst

 

 

Van Gogh Museum Amsterdam

Poster aus Paris und heimgekehrte Meisterwerke

Eine kleine Sensation feiert zurzeit das Van Gogh Museum: Zum ersten Mal seit 2002 können Besucher hier die »Meeressicht bei Scheveningen« (1882) und »Die Kirche von Nuenen mit Kirchgängern« (1885) in Augenschein nehmen. Beide Gemälde waren bei einem Raub gestohlen und kürzlich erst in Italien sichergestellt worden. Bis Mitte Mai sind die Heimkehrer nun im Museum zu sehen, ehe sich die Restauratoren an die Behebung leichter Schäden machen.

Noch bis zum 11. Juni widmet sich das Van Gogh Museum zudem einer Kunstform, die im Paris des Fin de Siècle ihre Blütezeit erlebte. Die Ausstellung »Prints in Paris 1900« ermöglicht einen Überblick über die Kunstdrucke, die das Straßenbild der französischen Metropole von 1890 bis 1905 maßgeblich mitgeprägt haben. Darunter befinden sich Entwürfe für das Theater Moulin Rouge oder das Kabarett Le Chat Noir, die weltweite Bekanntheit besitzen. Die Drucke stammen aus den Beständen des Van Gogh Museum. In den Archiven des Hauses lagern rund 1800 Werke des Genres, die gemeinsam eine der weltweit wichtigsten Sammlungen ihrer Art bilden. Wegen ihrer hohen Empfindlichkeit sind die Drucke jedoch nur selten zu sehen.

 

// Informationen //

Prints in Paris 1900, bis 11. Juni 2017

Van Gogh Museum, Museumplein 6, 1071 CX Amsterdam, geöffnet von 9 bis 17 Uhr, freitags bis 22 Uhr, abweichende Öffnungszeiten siehe Website: www.vangoghmuseum.nl und www.holland.com/kunst

 

 

Het Noordbrabants Museum Den Bosch

Die Achtzigerjahre unter der Lupe

Die Achtzigerjahre genießen in unserer Gegenwart nicht den besten Ruf. Das Het Noordbrabants Museum aber möchte nun dazu einladen, dieses Urteil noch einmal zu überdenken und vielleicht sogar zu revidieren. Unter dem Titel »Die Achtzigerjahre – zwischen Schwarzsehern und Berufsoptimisten« rückt das Haus ab dem 3. Juni das Jahrzehnt in ein neues Licht. Und siehe da: Sofort wird deutlich, wie ereignisreich die Zeitspanne von 1980 bis 1989 war.

Uns haben die Achtzigerjahre unter anderem den Gameboy und den Discman beschert, womit sie der Digitalisierung den Weg bereitet haben. Die niederländische Fußballnationalmannschaft konnte 1988 mit dem Gewinn der Europameisterschaft ein ganzes Land in Ekstase versetzen. Und in Deutschland ist 1989 nach Jahrzehnten des kalten Krieges die Berliner Mauer gefallen, womit alle Querelen der Vergangenheit mit einem Male vorbei schienen – zumindest für eine Weile. In Den Bosch erwartet die Besucher eine bunte Schau mit zahlreichen Exponaten aus Gesellschaft, Politik, Sport und Kultur. Multimedia-Stationen und ein im Stile der 80er Jahre eingerichtetes Kinderzimmer sorgen für zusätzliche Unterhaltung.

 

// Informationen //

Die Achtzigerjahre – zwischen Schwarzsehern und Berufsoptimisten, 3. Juni bis 15. Oktober 2017

Het Noordbrabants Museum, Verwersstraat 41, 5211 ’s-Hertogenbosch, geöffnet dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr

Weitere Informationen: www.hetnoordbrabantsmuseum.nl und www.holland.com/kunst

 

 

Rijksmuseum Amsterdam

Die vielleicht kleinsten Sensationen des Landes

Wunder von winzigen Ausmaßen. So bezeichnet das Rijksmuseum die vielleicht kleinsten Meisterwerke der so reichen niederländischen Kunstgeschichte. Konkret handelt es sich um virtuos geschnitzte Miniaturaltare, Särge, Schädel und andere Bilder, die allesamt eine Größe von wenigen Zentimetern nicht übertreffen. Weitere Gemeinsamkeiten: Sie stammen aus dem 16. Jahrhundert, wurden aus Buchsbaumholz geschnitzt, mutmaßlich zur Meditation eingesetzt – und sie sind nahezu unerforscht. Vom 17. Juni bis zum 17. September zeigt das Rijksmuseum unter dem Titel »Small Wonders« rund 60 von 125 Werken dieser Art, die in die Gegenwart herübergerettet werden konnten.

Die Nationale Kunstgalerie freut sich zudem über einen bemerkenswerten Zuwachs: So kam im März während der Kunstmesse TEFAF in Maastricht ein Kompendium von zwölf Alben und mehr als 750 Aquarellen auf den Markt, das Kaiser Rudolf II. (1552-1612) in Auftrag gegeben hatte. Diese zeigen eine große Bandbreite von Tieren und Pflanzen des beginnenden Goldenen Jahrhunderts. Ein Privatsammler hat die Alben mit der Absicht gekauft, sie dem Rijksmuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen. Wann die kostbaren Werke zu sehen sein werden, steht indes noch nicht genau fest.

 

// Informationen //

Small Wonders, 17. Juni bis 17. September 2017

Rijksmuseum, Museumstraat 1, 1071 XX Amsterdam, geöffnet täglich von 9 bis 17 Uhr

Weitere Informationen: www.rijksmuseum.nl und www.holland.com/kunst

 

Concertgebouw Amsterdam

Robeco Summer Nights: Konzerte mit Sushi und Sekt

 Die Sommermonate gelten gemeinhin als großes kulturelles Vakuum. Doch nicht so in Amsterdam, wo das renommierte Concertgebouw zwischen dem 1. Juli und dem 31. August mit den Robeco Summer Nights auftrumpft. 80 Konzerte binnen zwei Monaten leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, dass der Kultursommer nicht langweilig wird – zumal inhaltliche Einschränkungen kaum vorhanden sind.

Neben Klassik-Ensembles und Solo-Künstlern treten in den beiden Sälen des Hauses auch renommierte Protagonisten aus Pop und Jazz auf. Gastspiele geben in diesem Sommer unter anderem die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen (26. Juli) und die Violinistin Arabelle Steinbacher mit den Münchner Symphonikern (6. August). Dasselbe Orchester spielt am 8. August Auszüge aus diversen Filmmusiken. Auch abseits der Bühne lässt dich das renommierte Konzerthaus anlässlich der Robeco Summer Nights einiges einfallen: Wer mag, kann im Summer Restaurant in der Eingangshalle des Königlichen Concertgebouws ein Dreigangmenü bestellen. Alternativ werden in der Pause Sushi und Sekt gereicht. Das vollständige Programm ist auf der Webseite aufgeführt.

 

// Informationen //

Robeco Summer Nights, 1. Juli bis 31. August 2017

Het Koninklijk Concertgebouw, Concertgebouwplein 10, 1071 LN Amsterdam

Weitere Informationen: www.concertgebouw.nl und www.holland.com/kunst

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

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Mauritshuis Den Haag: Slow Food. Stillleben des Goldenen Zeitalters

Clara Peeters: Stillleben mit Käse, Mandeln und Brezeln - Quelle: Mauritshuis Den Haag

Clara Peeters: Stillleben mit Käse, Mandeln und Brezeln – Quelle: Mauritshuis Den Haag

Unter dem Titel „Slow Food. Stillleben im Goldenen Zeitalter“ präsentiert das Mauritshuis in Den Haag vom 9. März bis zum 25. Juni 2017 erstmalig eine Ausstellung, die der Entstehung des Stilllebens gewidmet ist. Anhand von 20 Gemälden zeigt das Mauritshuis die Entstehung dieser Kunstgattung. Höhepunkt der Ausstellung ist das im Jahre 2012 erworbene, Meisterwerk „Stillleben mit Käse, Mandeln und Bretzeln“ von Clara Peeters. Unter anderem beinhaltet die Ausstellung, Meisterwerke aus dem „Museo Nacional del Prado“ in Madrid, der „National Gallery of Art“ in Washington, und aus dem „Ashmolean Museum“ in Oxford.

Entstehungsgeschichte der Stillleben

Niederländer und Flamen begannen im 16.  Jahrhundert, Lebensmittel auf Tischen zu drapieren und diese zu porträtieren. Das Stillleben war geboren. Opulent gedeckte Tische mit verführerischen Appetithappen und wertvollen Objekten wurden zu einem beliebten Thema. Die detaillierte Darstellung von Essen, feinem Silber und Glasgeschirr, drapiert auf einen Tisch, war in dieser Zeit bei vielen Künstlern beliebt. Die ersten Mahlzeit-Stillleben-Gemälde kamen aus Antwerpen, wo sie von den Künstlern Clara Peeters und Osias Beert angefertigt wurden. Zu derselben Zeit, florierte die Kunstgattung im Norden der Niederlande. Dies ist den Künstlern Floris van Dijck und Nicolaes Gilles zu verdanken, die ihren Sitz in Haarlem hatten.

Opulente Tafeln aus dem 16. Jahrhundert

Die Kunstwerke, die ab 9. März im Mauritshuis gezeigt werden, sind eine wahre Augenweide. Die Pioniere des Mahlzeit-Stillleben wählten für ihre Gemälde Köstlichkeiten wie Fisch, Austern, Garnelen, Käse, Brot und diverse Feinkost. Edles Glasgeschirr, goldene Kelche, Tonkrüge oder orientalisches Porzellan, alles bis in kleinste Detail gemalt, wurden zwischen den zahlreichen Delikatessen drapiert. Peeters „Stillleben mit Käse, Mandeln und Bretzeln“ stellt liebevoll die brüchige Textur des herangereiften Käses, die Weichheit der abgehobelten Butterstückchen, und das filigrane Lichtspiel des reflektierenden Messers dar. Clara Peeters‘ Gemälde sind die Wegbereiter für spätere Werke, wie zum Beispiel das Tafelbild von Pieter Claesz, welches von Willem Baron van Dedem, den Freunden des Mauritshuis Foundation, gestiftet wurde. Der gestapelte Käse in Peeters Kunstwerk, welcher auch eine Besonderheit in dem Gemälde von Floris van Dijk ist, ist auf einer akribisch gemalten Damast-Serviette angerichtet.

Mini-Food-Festivals als Rahmenprogramm

Das Museum wird während der Ausstellung kleine Food-Festivals organisieren, die sich auf die diversen, dargestellten Köstlichkeiten in den Meisterwerken beziehen werden. Zahlreiche Aktivitäten, mit dem Fokus auf Essen und Trinken, werden an den Samstagen in den Monaten März und April angeboten.

 

Ausstellung

Mauritshuis Den Haag (Plein 29, Den Haag), „Slow Food. Stillleben des Goldenen Zeitalters”, 9. März – 25. Juni 2017, geöffnet montags von 13 bis 18 Uhr; dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 20 Uhr.

 

Ausstellungskatalog

Zu der Ausstellung ist ein reich bebilderter Katalog auf Niederländisch und auf Englisch veröffentlicht worden. Der Katalog wurde von dem Senior Konservator der Ausstellung Quentin Buvelot und weiteren Konservatoren wie Yvonne Bleyerveld, Milou Goverde, Zoran Kwak, Anne Lenders, Fred G. Meijer und Charlotte Rulkens geschrieben.

 

Initiative Kunstholland

Das Mauritshuis ist einer der Partner der Initiative „Kunst Holland“. Dieser Initiative gehören 2017 acht Museen, das Königliches Concertgebouw in Amsterdam sowie das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) an: In Amsterdam sind dies das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum, in Den Haag neben dem Mauritshuis das Gemeentemuseum und Escher im Palast, in Den Bosch das Noordbrabants Museum, in Arnheim das Kröller-Müller-Museum sowie in Groningen das Groninger Museum.

Mit dem Ziel, die Kunst- und Kulturgeschichte der Niederlande zum Thema in Deutschland zu machen, gründete sich 2014 die Initiative „Kunst Holland“. Erstmalig in Europa haben sich Direktoren international bedeutender Museen und Marketing-Verantwortliche zusammengetan, um dem deutschen Nachbarn die hochkarätigen Kunstschätze und die interessanten Ausstellungsprogramme der Niederlande näherzubringen.

 

Weitere Informationen:

www.mauritshuis.nl

www.holland.com/kunst

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Escher im Palast Den Haag: Ausstellung zeigt erstmals Fotografien des genialen Grafikers

M.C. Escher - Jetta vor Atrani. Quelle: Collectie Gemeentemuseum

M.C. Escher – Jetta vor Atrani. Quelle: Collectie Gemeentemuseum

Das Bild als Rätsel für den Betrachter: Führt die Treppe aufwärts oder abwärts? Herrscht Tag oder Nacht? Optische Illusionen wie diese sind das Markenzeichen des niederländischen Grafikers Maurits Cornelis Escher (1898-1972). Er war einer der genialsten Konstrukteure unmöglicher Welten. Mit seinen weltbekannten Grafiken stellt er auf faszinierende Weise die Grenze zwischen Illusion und Realität in Frage und treibt den Betrachter an den Rand der Verzweiflung. In dem ihm gewidmeten Museum „Escher im Palast“ in Den Haag (Niederländisch: Escher in het Paleis) können Kunstinteressierte ab dem 4. Februar 2017 eine ganz besondere Ausstellung bewundern, in der unter dem Titel „Escher, Close up“ eine Auswahl privater Fotografien des weltberühmten Grafikers präsentiert wird. Die Ausstellung widmet sich dem Einfluss dieser Aufnahmen auf seine grafische Arbeit und gestattet unerwartete Einblicke in sein Privatleben. So kommt der Besuch der Ausstellung einem Blick hinter die Kulissen gleich.

Mit den Augen eines Voyeurs …

Die privaten Fotos stammen größtenteils von Escher selbst. Beim Betrachten der Aufnahmen schaut man wie ein Voyeur auf die Welt, auf den Alltag, wie er es tat – was mit ein Grund ist, warum der Grafiker diese Fotos nie ausstellen ließ. Marcel Westerdiep, Direktor von Escher im Palast, ist glücklich, die Bilder nun zeigen zu können: „Wir haben all seine Alben durchforstet und viele Fotos seinen Werken zuordnen können – das war sehr interessant.“ Es sind auch Schnappschüsse zu sehen, die Escher etwa von seinen Kindern gemacht hat. „Das Spannende daran ist, dass man auch bei den privaten Fotos den ganz eigenen Escher-Blick auf die Dinge erkennt und verfolgen kann, wie er gearbeitet hat.“

Nur ein Schnappschuss? Oder viel mehr?

Sein Blick auf die Welt lässt sich anhand des Foto seiner Frau Jetta auf einem Felsenvorsprung über dem Dorf Atrani nachvollziehen. Es ist zwar eine Aufnahme von ihr – doch ist es wirklich nur das Bild seiner Frau? Oder war Jetta vielmehr Teil einer Inszenierung Eschers? Das Dorf Atrani im Hintergrund jedenfalls taucht häufig in seinen Werken auf. In seinen Tagebüchern schreibt Escher, er wolle den Betrachtern die Erfahrung vom Sturz in die Tiefe vermitteln. „In jedem Fall stellt sich dieses Gefühl beim Betrachten von Jettas Foto ein“, erklärt Westerdiep. „Und man denkt: ,Puh, gut, dass sie nicht herabgestürzt ist’, so sehr steckt man im Foto.“

Interaktive Dauerausstellung im königlichen Palast

Das ganze Jahr über präsentiert das Museum „Escher im Palast“ seinen Besuchern im ehemaligen königlichen Winterpalast eine Dauerausstellung, die mit nahezu 150 Werken fast das gesamte Oeuvre aus weltberühmten Darstellungen und fantasievollen Zeichnungen umfasst. Höhepunkt der Dauerausstellung ist das sieben Meter lange Werk „Metamorphose III“ aus den Jahren 1967/68, das den Betrachter in seinen Bann zieht und eine Verbindung von Ewigkeit und Unendlichkeit darstellt.

Darüber hinaus können sich Besucher nicht nur von Eschers Werken bezaubern lassen, sondern auf der zweiten Etage des Museums in die Welt des „Meisters der Illusionen“ eintauchen. Hier befindet sich die interaktive Präsentation „Sehen wie Escher“. In dieser innovativen Ausstellung können Besucher einen Saal betreten, in dem sich scheinbar Wände bewegen oder in der magischen Kugel das Erscheinen und Verschwinden von Welten beobachten.

M.C. Escher: Escher, Close up, 4. Februar bis 14. Mai 2017, Escher im Palast, Lange Voohout 74, 2514 EH Den Haag, geöffnet dienstags bis sonntags 11 bis 17 Uhr, Tel.: +31 (0)70 427 77 30

Preise: Erwachsene 9,50 Euro, Kinder 6,50 Euro

Initiative Kunst Holland

Escher im Palast ist einer der Partner der Initiative „Kunst Holland“. Dieser Initiative gehören 2017 acht Museen, das Königliches Concertgebouw in Amsterdam sowie das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) an: In Amsterdam sind dies das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum, in Den Haag neben dem Mauritshuis das Gemeentemuseum und Escher im Palast, in Den Bosch das Noordbrabants Museum, in Arnheim das Kröller-Müller-Museum sowie in Groningen das Groninger Museum.

Mit dem Ziel, die Kunst- und Kulturgeschichte der Niederlande  zum Thema in Deutschland zu machen, gründete sich 2014 die Initiative „Kunst Holland“. Erstmalig in Europa haben sich Direktoren international bedeutender Museen und Marketing-Verantwortliche zusammengetan, um dem deutschen Nachbarn die hochkarätigen Kunstschätze und die interessanten Ausstellungsprogramme der Niederlande näherzubringen.

Weitere Informationen: www.escherinhetpaleis.nl/?lang=de und www.holland.com/kunst

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

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Holland-Themenjahr 2017: Von Mondrian bis Dutch Design

Die Niederlande feiern 2017 das Themenjahr „Von Mondrian bis Dutch Design“ mit diversen Ausstellungen und Veranstaltungen. Denn 2017 jährt sich die Gründung der niederländischen Zeitschrift „De Stijl“ durch Theo van Doesburg zum 100. Mal. In dem Kunstmagazin gaben berühmte Künstler wie Piet Mondrian, Gerrit Rietveld und Bart van der Leck das Gedankengut der Kunstbewegung „De Stijl“ wieder – eine Kunstrichtung, die noch heute das „Dutch Design“ stark beeinflusst.

Die internationale Kunst-, Architektur- und Designszene kennt zwei große Avantgarde-Bewegungen. Dies sind „De Stijl“ aus den Niederlanden und „Bauhaus“ aus Deutschland. De Stijl findet seinen Ursprung in Leiden im Jahre 1917, mit der Gründung der Zeitschrift De Stijl von Theo van Doesburg. Die Künstler, die sich bei De Stijl anschließen, suchen nach einer vollkommen „neuen Kunst“, die in ihrem Purismus auch eine Modernisierung der Gesellschaft einleiten soll. Sie hoffen, nicht nur eine „neue Kunst“, sondern eine neue, moderne Gesellschaft zu verwirklichen.

Piet Mondrian war das große Vorbild für De Stijl, und seine Verwendung primärer Farben sowie horizontaler und vertikaler Linien wurde von Designern und Architekten in der Architektur, für Möbel, in der Mode und Werbung verwendet. De Stijl hat damit sowohl die Kunst als auch die Welt um uns herum stark beeinflusst und ist immer noch in den Genen des berühmten „Dutch Designs“ zu finden. Die strenge Bildsprache und der Glaube, dass Architektur und Design die Welt um uns herum verbessern können, sind immer noch tief im niederländischen Dutch Design verankert. Auch in der gegenwärtigen Zeit inspirieren die Ausgangspunkte der De Stijl-Bewegung immer noch zahlreiche niederländische Designer, wie beispielsweise Hella Jongerius, Maarten Baas, Joris Laarman und Piet Hein Eek.

Programm Themenjahr

Die Niederlande feiern 100 Jahre De Stijl im gesamten Jahr 2017; es finden zahlreiche große und kleine Ausstellungen an verschiedenen Orten rund um das Thema „Von Mondriaan bis Dutch Design“ statt.

Besucher können beispielsweise die weltgrößte Mondrian-Sammlung im Gemeentemuseum Den Haag bewundern und den berühmten Künstler anhand von 300 seiner Kunstwerke kennenlernen. Weitere Höhepunkte sind unter anderem die Wiedereröffnung des renovierten Mondrian-Hauses in Amersfoort am 7. März, die Eröffnung des Van Doesburg-Rinsema-Hauses in Drachten am 1. Juni sowie das temporäre Freilichtmuseum De Lakenhal in Leiden – der Geburtsstadt von De Stijl – ab 2. Juni. Das Kröller Müller-Museum in Arnheim beleuchtet ab 14. Oktober die Beziehung der Kunstsammlerin Helene Kröller-Müller zum De Stijl-Künstler Bart van der Leck. In Utrecht gibt es ganzjährig eine Fahrradtour unter dem Titel „De Stijl in Utrecht: Rietvelds Architektur“, und in Eindhoven, der „Designhauptstadt“ der Niederlande, kann man sich ebenfalls das ganze Jahr über auf einer Designroute kreativ austoben.

Eine vollständige Übersicht des gesamten Programms „Von Mondrian bis Dutch Design“ findet man hier.

Zusammenarbeit
Das internationale Themenjahr „Von Mondriaan bis Dutch Design“ ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Niederländischen Büro für Tourismus & Convention (NBTC), Den Haag Marketing, Tourismus Utrecht (Toerisme Utrecht), Amersfoort Citymarketing, Visit Brabant, Leiden Marketing, Visit Veluwe und dem Museum Drachten. Teilnehmende Museen sind das Gemeentemuseum Den Haag, Centraal Museum Utrecht, Museum de Lakenhal Leiden (in Zusammenarbeit mit dem Rijksmuseum Amsterdam), Museum Drachten in Drachten, Kröller-Müller Museum in Otterlo, Kunsthal KAdE in Amersfoort, Rietveld-Schröderhuis in Utrecht, Villa Mondriaan in Winterswijk, Geburtshaus von Mondriaan in Amersfoort, Ausstellungspavillon Gerrit Rietveld De Zonnehof in Amersfoort, Dutch Design Week in Eindhoven, Design Academy Eindhoven, TextielMuseum Tilburg, Gemeentemuseum Helmond, Stedelijk Museum ’s-Hertogenbosch und Moti in Breda.

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Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

DIE NIEDERLANDE IN DER WEIHNACHTSZEIT: ZIRKUSSE, EISBAHNEN UND MÄRKTE AUF DEM WASSER

Niederländisches Eisskulpturen-Festival. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention (NBTC)

Niederländisches Eisskulpturen-Festival. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention (NBTC)

In den Niederlanden fängt die Weihnachtszeit schon Mitte November an. Diese beginnt mit der Ankunft des Nikolaus, der auf Holländisch Sinterklaas heißt. Der Glaube der Kinder ist, dass Sinterklaas jedes Jahr mit einem Dampfboot und zahlreichen Helfern, die in den Niederlanden Zwarte Piet heißen, aus dem fernen Spanien anreist, um Kinder zu beschenken – und wenn nötig, sie zu tadeln oder gar mit zurück nach Spanien zu nehmen. Der Zwarte Piet kann mit dem deutschen Knecht Ruprecht verglichen werden.

 

Sinterklaas

Nach seiner Ankunft mit dem Schiff in Maassluis, in der niederländischen Stadt in Südholland, reist Sinterklaas bis zum 5. Dezember durch das ganze Land. Sinterklaas besucht die Kinder immer ein bisschen früher als sein deutsches Pendant: Der eigentliche Nikolaus-Tag findet nicht wie in Deutschland am 6., sondern am Abend des 5. Dezember statt. Mit der Ankunft von Sinterklaas wird traditionell die Weihnachtssaison in den Niederlanden eröffnet. Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte in vielen Städten, fantasievolle Festivals, beleuchtete Städte und adventliche Ausstellungen locken Besucher aller Altersklassen an. In den Niederlanden ist das Sinterklaasfest immer noch wichtiger als das Weihnachtsfest am 24. Dezember.

 

Authentischer Weihnachtsmarkt

In der Gemeinde Dordrecht in der niederländischen Provinz Südholland findet man den größten Adventsmarkt Hollands, welcher besonders für seine stimmungsvolle Atmosphäre bekannt ist. Auf einer Strecke von insgesamt 2,5 Kilometern führt der Weihnachtsmarkt vom 16. bis 18. Dezember Besucher durch das historische Stadtzentrum Dordrechts. Mit rund 300 Marktbuden und einer Eisbahn bietet der Weihnachtsmarkt ein umfangreiches Angebot. Chöre, Bands und Orchester sorgen auf zwei Bühnen für Unterhaltung.

Weitere Informationen: http://www.kerstmarktdordrecht.nl/deutsch; http://www.vvvdordrecht.nl/de/home; www.holland.com  

 

Winter in Utrecht

Von November bis Januar finden über 100 verschiedene Winteraktivitäten in Utrecht statt. Das „Knüss Winterfest“ verwandelt Utrecht mit Märkten und vielfältigen Aktivitäten vom 9. bis 11. Dezember in ein Winterparadies. Man kann auf einer großen Bahn eislaufen, sich im Biergarten mit einem heißen Glühwein aufwärmen oder einen typischen Weihnachtsmarkt in der Twijnstraat erleben. Geboten wird ferner der beliebte Markt mit Produkten aus der Region, der Markt „Vol van smaak“ mit Fair Trade-Gerichten oder der „Zelfgemaakte Markt“ mit handgemachten Waren. Zudem sind auf allen Plätzen Wunschbäume ausgestellt, an die man Wunschzettel hängen kann.

Weitere Informationen:

http://www.besuch-utrecht.de/aktivitaten/1918169077/knuss-winterfest;

 

 Royal Christmas Fair

Im Zentrum von Den Haag kehrt zum dritten Mal der königliche Weihnachtsmarkt zurück. Besucher können sich vom 15. bis 23. Dezember bei Glühwein und Weihnachtslichtern auf Weihnachten einstimmen. Geschichtenerzähler, Kinderchöre und Theatergruppen gestalten das Programm des stimmungsvollen Weihnachtsmarktes.

Weitere Informationen:

http://royalchristmasfair.nl/ (Niederländisch)

 

 Schwimmender Weihnachtsmarkt

Den einzigen schwimmenden Weihnachtsmarkt der Niederlande kann man unter dem Namen „Winter Wonder Weken“ zwischen dem 16. und 28. Dezember in Leiden besuchen. Auf dem Wasser des „Nieuwe Rijn“ schwimmen Hütten, in denen man Weihnachtsgeschenke kaufen kann.

Weitere Informationen: http://www.visitleiden.nl/de

 

Gouda bei Kerzenschein

Für weihnachtliche Stimmung sorgt ein Besuch der Stadt Gouda bei Kerzenschein. Das berühmte gotische Stadthaus und die Gebäude rund um den Markt der südholländischen Stadt erstrahlen am Freitag, 16. Dezember, in warmem Schein: beim Kerzenabend werden tausende Lichter für festliche Atmosphäre sorgen. In dieser märchenhaften Umgebung werden unter dem Tannenbaum gemeinsam mit verschiedenen Chören Weihnachtslieder gesungen.

Weitere Informationen: http://www.goudabijkaarslicht.nl/bijlages/Deutsche_Info_GoudaKerzenlicht.pdf

 

Festliche Schlösser

In der niederländischen Provinz Gelderland bilden zwei Schlösser eine besonders romantische Kulisse für vorweihnachtliche Veranstaltungen. Das Wasserschloss Middachten in der Nähe von Arnheim zeigt sich vom 15. bis 20. Dezember von seiner prächtigsten Seite: das Gebäude selbst ist mit Weihnachtsdekorationen geschmückt. Der Chor der Englischen Kirche singt Christmas Carols, und auf einem Weihnachtsmarkt können Besucher handgemachte Geschenke erwerben.

Einen Eindruck von den Weihnachtsfeiern der königlichen Familie in den vergangenen 300 Jahren erhalten Besucher vom 17. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 in der früheren königlichen Residenz Paleis Het Loo bei Apeldoorn. Die festlichen Tafeln sind mit feinstem Damast und funkelndem Kristall, hauchzartem Zuckerwerk und kandierten Früchten gedeckt. Die im gesamten Schloss aufgestellten Weihnachtsbäume sind in verschiedenen Stilen geschmückt – mit dem originalen Weihnachtsschmuck der verschiedenen Regenten und Regentinnen.

Im Schloss Keukenhof hält der traditionelle Weihnachtsmarkt jedes Jahr am Wochenende nach Sinterklaas Einzug. Während der weltberühmte Blumengarten zu der Zeit noch geschlossen ist, öffnet das benachbarte Schloss für die Weihnachtszeit seine Türen. Vom 8. bis 11. Dezember und vom 16. bis 18. Dezember erfährt man unter dem Motto „375 Jahre Weihnachten auf Schloss Keukenhof“ wie der Adel auf dem Schloss Weihnachten gefeiert hat. Zum zweiten Mal findet das „Castlefest Winter Editie“ am 17. und 18. Dezember statt. Bei diesem Fest steht alles im Zeichen der Epoche Mittelalter. Dort werden diverse spirituelle Workshops für Jung und Alt angeboten.

Weitere Informationen: http://www.kasteelkeukenhof.nl/wilkommen; http://www.middachten.nl/middachten-castle-and-gardens/; https://www.paleishetloo.nl/de/#2016-11-01; http://www.regionarnheimnimwegen.de/;

 

Advent in den Hansestädten

In der niederländischen Hansestadt Zwolle gibt es zwischen dem 1. und 22. Dezember viele verschiedene kleine Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen. Zum ersten Mal lädt die Stadt für den 17. Dezember zu einem kleinen, inspirierenden Weihnachtsevent im Zentrum ein, mit einer großen Krippe und verschiedenen Bühnenauftritten. Auch in diesem Jahr gibt es den üblichen verkaufsoffenen Sonntag am 18. Dezember. An diesem Tag haben die meisten Hansestädte einen verkaufsoffenen Sonntag.

In Deventer steht auch in diesem Dezember wieder alles im Zeichen Charles Dickens‘: Im historischen Stadtkern erwachen am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Dezember, während des alljährlichen „Charles Dickens Festivals“ rund 950 Figuren aus den berühmten Büchern des britischen Schriftstellers Charles Dickens zum Leben. Zu bestaunen sind sie jeweils von 11 bis 17 Uhr. Das Fest wird jährlich von mehr als 150.000 Literaturfreunden besucht, weshalb am Eingang mit Wartezeiten zu rechnen ist. Der Eintritt ist frei. Zudem gibt es am 18. Dezember unter den Titel „Deventer Weihnachtsstadt“ frei zugängliche Konzerte in der Großen Kirche (Grote Kerkhof) und der Broederenkerk.

Wem es in Deventer etwas zu trubelig ist, kann am 17. und 18. Dezember nach Kampen fahren: hier wird das Weihnachtsfest in Oud Kampen veranstaltet. Auch hier kann man die Figuren aus den Büchern von Charles Dickens in festlicher Atmosphäre in den Straßen treffen. Die Veranstaltung ist aber wesentlich kleiner als in Deventer und auch noch unbekannter.

Weitere Informationen: http://www.holland-hanse.de/

http://www.dickensfestijn.nl/deutsch

 

Magisches Maastricht

Im Dezember verwandelt sich Maastricht in eine zauberhafte Weihnachtsstadt. Vom 2. Dezember 2016 bis zum 1. Januar 2017 führt eine Lichtroute die Besucher zu zahlreichen „magischen“ Orten und Cafés in Maastricht. Zudem kann man den Weihnachtszauber auf der Eisbahn oder auf dem Riesenrad genießen. Tänzer, Theatergruppen und Musiker sorgen für eine besondere Stimmung.

Weitere Informationen: http://www.vvvmaastricht.nl/en/magical-maastricht.html  

 

Winter wie Anno dazumal

Einen typisch niederländischen Winter können Besucher im „Nederlands Openluchtmuseum“ in Arnheim erleben. Vom 3. Dezember 2016 bis 15. Januar 2017 ist der Winter in dem Freilichtmuseum zu Hause. Hier kann man erfahren und  erleben, wie die Niederländer die Winter in den vergangenen Jahrhunderten erlebt haben: wie sie im Winter ihrer Arbeit nachgegangen sind, welche Schwierigkeiten es in den damals rauen Wintern gab, wie sie sich die kalte Zeit gemütlich gemacht  und wie sie ihre Freizeit verbracht haben. Zudem können Besucher Eislaufen gehen, Schlitten fahren oder Wintergeschichten lauschen.

Weitere Informationen: http://www.openluchtmuseum.nl/ontdek-het-museum/winter/;

http://www.regionarnheimnimwegen.de/

 

Schneelandschaft im Eisenbahnmuseum

Jedes Jahr während der Weihnachtsferien verwandelt sich das Eisenbahnmuseum in Utrecht in eine Winterlandschaft. So befinden sich vom 24. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 zwischen den Zügen eine riesige Eisfläche, hunderte Weihnachtsbäume, tausende Lichter und ein antikes Karussell.

Weitere Informationen: www.spoorwegmuseum.nl (Niederländisch); www.visit-utrecht.com (Englisch); www.holland.com 

 

Eislaufen mit Blick aufs Meer

Als Winterlandschaft präsentiert sich auch der Badeort Scheveningen. Vor dem Kurhaushotel wird eine 600 Quadratmeter große Eislaufbahn aufgebaut, auf der man von morgens bis abends eislaufen kann. Die umliegenden Restaurants bieten beheizte Terrassen, damit man auch im Winter draußen sitzen kann. Zwischen 3. Dezember 2015 und 15. Januar 2015 lädt eine Eislaufbahn auf der Strandpromenade direkt vor dem Pier zum Schlittschuhfahren ein – Eislaufen mit Blick aufs Meer! Zudem ist auf dem Boulevard eine 30 Meter lange Rutschbahn aufgebaut.

Weitere Informationen: http://www.cooleventscheveningen.nl/

(Niederländisch); https://denhaag.com/de

 

Eislaufbahnen

Im Winter gibt es in vielen Städten der eislaufbegeisterten Niederlande Eisbahnen. Diese sind in der Regel zwischen November und Januar geöffnet.

Weitere Informationen: http://www.holland.com/us/tourism/article/5-iceskating-rinks-in-the-city.htm

 

Niederländisches Eisskulpturen-Festival

Skulpturen aus Eis und Schnee sind vom 10. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017 in der Boulevard Arena in Amsterdam in allen erdenklichen Formen ausgestellt. Dieses Jahr werden die Skulpturen passend zu dem Thema „Musik Inspires“ (Musik inspiriert) geformt. Zum Aufwärmen gibt es winterliche warme Speisen und Getränke sowie täglich einen Auftritt von Live-Musikern.

Weitere Informationen: http://www.ijsbeelden.nl/ (Niederländisch)

 

Manege frei für den Weihnachtszirkus

Der „Zirkus Ahoy“ präsentiert sich vom 24. bis 30. Dezember in Rotterdam. Der Weihnachtszirkus ist seit 45 Jahren eine charmante Tradition zum festlichen Jahresende. Das Programm reicht von Akrobatik und Clowns bis hin zu Kunststücken auf dem Trapez im Theater.

Weitere Informationen: www.kerstcircus.nl (Niederländisch); https://en.rotterdam.info// (Englisch); www.holland.com 

 

Vom 24. Dezember 2016 bis 5. Januar 2017 präsentiert auch Utrecht die siebte Auflage seines Wintercircus, der aus einer Mischung aus Romantik, Spektakel und Humor besteht. Auch in diesem Jahr versprechen die Veranstalter einen unvergesslichen Nachmittag mit einzigartigen Zirkusnummern. Zum 2,5 stündigen Programm tragen eine bunte Parade der Akrobaten, Clowns, Tiere und andere Künstler bei. Auch in Den Haag findet auf dem Malieveld vom 24. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 ein großer Weihnachtszirkus statt. Artisten aus der ganzen Welt kommen zusammen, um Stunts vorzuführen und die Besucher zum Bangen und Lachen zu bringen.

Weitere Informationen: http://www.wintercircusutrecht.nl/

(Niederländisch); http://www.visit-utrecht.com/ (Englisch); http://www.kerstcircusdenhaag.nl/(Niederländisch); http://denhaag.com/de; www.holland.com 

 

Amsterdam Light Festival

Das Amsterdam Light Festival erleuchtet die Amsterdamer Innenstadt und die Grachten vom 1. Dezember 2016 bis zum 22. Januar 2017. Künstler, Designer und Architekten aus aller Welt verwandeln Amsterdam jeweils von 17 bis 22 Uhr in eine leuchtende Großstadt. Es gibt zwei Routen: die Bootroute „Water Color“ und die Laufroute „Illuminade“.

Weitere Informationen: https://www.amsterdamlightfestival.com/en/

(Englisch); http://www.iamsterdam.com/de; www.holland.com 

 

Termin-Übersicht

 

Amsterdam Light Festival                       1.12.2016 – 22.1.2017

 

Apeldoorn, Paleis Het Loo                      17.12.2016 – 8.1.2017

 

Arnheim, Wasserschloss Middachten        15.12. – 20.12.2016

 

Arnheim, Freilichtmuseum                      3.12.2016 – 15.1.2017

 

Boulevard Arena Amsterdam                  10.12.2016 – 5.2.2017

 

Dordrecht                                           16.12.2016 – 18.12.2016

 

Deventer, Charles Dickens Festival          17.12.2016 – 18.12.2016

 

Den Haag, Royal Christmas Fair              15.12.2016 – 23.12.2016

 

Den Haag, Maliveld Zirkus                     24.12.2016 – 8.1.2017

 

Gouda bei Kerzenschein                         16.12.2016

 

Groningen, Winterwelvaart                     16.-18.12.2016

 

Kampen                                              17.-18.12.2016

 

Leiden, Winter Wonder Weken                16.-28.12.2016

 

Maastricht                                           2.12.2016-1.1.2017

 

Rotterdam, Ahoy Zirkus                         24.-30.12.2016

 

Schloss Keukenhof                               8.- 11.12.2016 & 16.-18.12.2016

 

Scheveningen                                      3.12.2016-15.1.2017

 

Utrecht, Eisenbahnmuseum                    24.12.2016-8.1.2017

 

Utrecht, Knüss                                     9.12.2016–11.12.2016

 

Utrecht, Zirkus                                     24.12.2016-5.1.2017

 

Zwolle                                                1.-22.12.2016

 

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Königliche Stadt am Meer: Zehn Gründe für einen Besuch Den Haags

Mit über 500.000 Einwohnern ist Den Haag die drittgrößte Stadt in den Niederlanden und belegt mit jährlich rund 51 Millionen Besuchern den zweiten Platz der meistbesuchten Touristenstädte in Holland. Und doch gibt es noch einiges Unbekanntes zu entdecken. Die Stadt hat jede Menge zu bieten – von der Lage direkt an Meer, über Museen von Weltrang bis hin zu wahrhaft königlichen Attraktionen. Wir nennen zehn Gründe, warum man diesen Sommer nach Den Haag reisen sollte.

Dünen in Scheveningen - Bild: NBTC

Dünen in Scheveningen – Bild: NBTC

1. Stadt am Meer
Den Haag bietet seinen Besuchern zwei Destinationen in einer: Stadt und Strand. Es ist die einzige Stadt in den Niederlanden, die sich direkt am Meer befindet. Touristen haben die Möglichkeit, die reiche Kultur im historischen Stadtzentrum aufzusaugen und im Anschluss die Seele barfuß am Strand in Scheveningen baumeln zu lassen. Denn zum Strand braucht man weniger als 15 Minuten – bequem mit der Straßenbahnlinie 9 zu erreichen.

Sehenswert: Grand Hotel Amrăth Kurhaus Den Haag Scheveningen, Gevers Deynootplein 30, 2586 CK Den Haag.

2. Sitz des Königshauses
Seit Jahrhunderten ist die Stadt Sitz der königlichen Familie der Niederlande. Besucher können zahlreiche historische Denkmäler der Oranier sowie den Arbeitspalast bewundern, auf königlichen Routen wandeln und bei dem Lieblingsadressen von König Willem-Alexander und Königin Máxima shoppen.

Sehenswert:
Palast Noordeinde (Paleis Noordeinde), Arbeitsplatz von König Willem Alexander, Noordeinde 68, 2514 GL Den Haag.
Palastgarten (Paleistuin), Prinsessewal, 2513 EE Den Haag.
Palast Huis ten Bosch, Wohnsitz von Prinzessin Beatrix, vom Bezuidenhoutseweg sichtbar.
Escher in het Paleis, ehemaliger Winterpalast von Königin Emma Prinsjesdag, Beginn des neuen Parlamentsjahres mit der Thronrede König Willem Alexanders, 15. September, zeremonielle Tour vom Palast Noordeinde bis zum Rittersaal.
Königliche Hoflieferanten, in ganz Den Haag finden sich Geschäfte, die das königliche Wappen als Hoflieferanten tragen dürfen, wie z.B. die älteste Bäckerei der Stadt `t Bakkertje.

Vredespaleis - der Friedenspalast. Bild: Den Haag Marketing

Vredespaleis – der Friedenspalast. Bild: Den Haag Marketing

3. Internationale Stadt des Friedens und der Gerechtigkeit
Den Haag ist gleichzusetzen mit internationalem Recht, Frieden und Diplomatie. Mehr als 160 internationale Organisationen haben ihren Sitz in Den Haag, darunter der berühmte Friedenspalast, der Internationale Gerichtshof (ICC) und die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), die sich dem Weltfrieden verschrieben haben.

Sehenswert: Friedenspalast (Vredespaleis), Carnegieplein 2, 2517 KJ Den Haag.

Museum Humanity House, Besucher schlüpfen in die Haut eines Flüchtlings, Prinsjesgracht 8, 2512 GA Den Haag.

Niederländisches Parlament und Mauritshuis am Ufer des Hofvijver. Bild: Den Haag Marketing

Niederländisches Parlament und Mauritshuis am Ufer des Hofvijver. Bild: Den Haag Marketing

4. Politisches Herz der Niederlande
Die Stadt ist das politische Zentrum der Niederlande. Zu finden ist das politische Herz in Het Binnenhof (Parlamentsgebäude), dort, wo über die Zukunft der Niederlande entschieden wird. Andere wichtige Orte sind der Ridderzaal (Rittersaal) und der Hofvijver (See vor dem Regierungsgebäude).

Sehenswert:
Rittersaal, Binnenhof 8a, 2513 Den Haag.
Führungen durch den Binnenhof vom Rittersaal über die Erste und Zweite Kammer, ProDemos Binnenhof, Hofweg 1.

5. Hochkarätiges Kulturangebot
Den Haag beheimatet eine Fülle an Museen und Attraktionen. Mit moderner Kunst, intimen Theaterstücken, klassischen Meisterwerken und weltberühmten Museen bietet die Stadt das ganze Jahr ein prächtiges kulturelles Potpourri.

Sehenswert:
Gemeentemuseum Den Haag, Stadhouderslaan 41, 2417 HV Den Haag: Das Museum beherbergt die weltweit größte Mondrian-Sammlung.
Fotomuseum Den Haag: Hollands jüngste museale Einrichtung für Fotografie.
Escher in het Paleis, Lange Voorhout 74, 2514 EH, Den Haag: Das Museum im ehemaligen Palast der königlichen Familie zeigt die trügerischen, optischen Illusionen des Grafikers Maurits Cornelis Escher.
Mauritshuis Museum, Plein 29, 2511 CS Den Haag: Das klassizistische Gebäude unterhält das königliche Gemäldekabinett.
Panorama Mesdag: Das Panorama ist Europas größtes Rundgemälde und zeigt das Fischerdorf Scheveningen mit Strand, Meer und Dünen im Jahr 1880.

6. Shoppen, 7 Tage die Woche
Aufgrund ihres charmanten historischen Stadtkerns, dessen Geschäfte an sieben Tagen die Woche zum Shoppen einladen, wurde die Stadt mit dem Titel „Bestes Stadtzentrum in den Niederlanden 2013-2015“ ausgezeichnet. In einem kompakten Gebiet sind Vintage- und Modegeschäfte sowie Kaufhäuser und Galerien fußläufig zu erreichen.

Sehenswert:
Haagsche Passage (erbaut von 1882-1885 nach Pariser Vorbild), zwischen Spuistraat, Hofweg und Buitenhof.
Frederik Hendriklaan, ein Kilometer lange Einkaufsstraße mit individuellen Geschäften.
De Haagse Bluf, ein Platz mitten im Stadtzentrum mit Geschäften, deren Fassaden Kopien von historischen Gebäuden darstellen.
De Haagsee Markt, größter Freiluftmarkt Europas mit vielen exotischen Waren, Herman Costerstraat, Straßenbahnlinien 11 und 12.
Denneweg, eine der ältesten Straßen von Den Haag mit zahlreichen Antiquitätenhändlern.

7. Von frischem Fisch bis hin zu exotischer Küche
Ein Besuch Den Haags bietet eine Fülle an Wahlmöglichkeiten für alle Geschmäcker. Auf der Suche nach hippen Restaurants lohnt sich ein kulinarischer Ausflug zur Avenue Culinaire, bei der es sich an einer der schönsten Grachten Den Haags entspannen lässt.

Sehenswert: Avenue Culinaire: Dunne Bierkade, Bierkade en Groenewegje.

8. Grüne Stadt
In Anbetracht der Bevölkerungsdichte in den Niederlanden sind Besucher Den Haags immer wieder erstaunt, so eine Vielzahl an üppigem Grün in der ganzen Stadt zu finden. Parks, Wälder, Dünen und zahlreiche Grünflächen, die insgesamt über 400 Hektar in Anspruch nehmen, was bedeutet, dass nicht weniger als ein Drittel der Stadt grün ist.

Sehenswert:
Palastgarten (Paleistuin), Prinsessewal, 2513 EE Den Haag
Westbroekpark, Eingang am Kapelweg, Straßenbahnlinie 9 und Buslinie 21.
Malieveld, große Grünfläche auf der viele Festivitäten stattfinden, wie z.B. Zirkus, Flohmärkte oder Musikveranstaltungen.

Grachten in Den Haag - Bild: NBTC

Grachten in Den Haag – Bild: NBTC

9. Grachtenstadt
Nicht nur Amsterdam wird durch wunderschöne Kanäle bereichert, auch Den Haag darf rund 400 Jahre alte Grachten sein Eigen nennen. Eine Bootstour, De Ooievaart, bietet Besuchern der Stadt die Möglichkeit, die alten und neuen Teile Den Haags ebenso wie die königlichen Stallungen oder die königlichen Gärten aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Sehenswert: Bootstrip auf den Grachten, De Ooievaart, Bierkade 18b, während der Ferien täglich um 15 Uhr.

10. Festivalstadt
Den Haag präsentiert sich bereits seit Jahren als Festivalstadt. Eines dieser Festivals ist Parkpop, eines der größten frei zugänglichen Popfestivals in Europa. Es findet in diesem Jahr am 28. Juni statt. Desweiteren lockt das Festival Classique Freunde von Klassikmusik in die Stadt – die Konzerte werden vielfach an außergewöhnlichen Orten aufgeführt, wie etwa auf einer Wasserbühne. Das „Tong Tong Fair“ ist eine der größten eurasiatischen Veranstaltungen der Welt: auf dem Malieveld im Stadtzentrum wird vom 27. Mai bis zum 7. Juni eine Mischung aus asiatischem Markt, Kulinarik-Festival und Kultur geboten.

Sehenswert:
Tong Tong Festival, Malieveld, 27. Mai bis 7. Juni
Festival Classique, klassische Konzerte in der ganzen Stadt, z.B. auf einer Bühne auf dem See Hofvijver, 18. bis 21. Juni.
Night at the Park, Sommerabendkonzert, 27. Juni, Zuiderpark
Parkpop, 28.Juni, Zuiderpark.
Internationales Feuerwerkfestival in Scheveningen, 14.,15. Und 21., 22. August, am Pier von Scheveningen.

Weitere Informationen: www.denhaag.com; www.holland.com

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Nordseebrise und Frischluftpeeling: Winter an der holländischen Küste

Segeln im Winter bei Westvoorne. Quelle: NBTC

Segeln im Winter bei Westvoorne. Quelle: NBTC

Sommer, Sonne und Strand galten in dieser Kombination lange Zeit als Inbegriff des niederländischen Sommerurlaubs. Doch immer mehr Urlauber entdecken die niederländische Nordseeküste auch in der kalten Jahreszeit, suchen abseits der Hochsaison ganz bewusst Ruhe und Abgeschiedenheit und lassen sich den Nordseewind um die Nase wehen. Das gesunde Klima der Nordsee mit der oftmals rauen Witterung erlaubt Besuchern ein kräftiges Durchatmen. Nirgendwo sonst in den Niederlanden kann der Gast so ausgiebig die Bronchien durchpusten lassen wie hier. An der Nordsee einen erholsamen Wellness-Urlaub zu verbringen, bietet sich aber nicht nur deshalb an. Wer für einen Kurzurlaub an die niederländische Nordseeküste reisen will, wird über das breite Angebot erstaunt sein.

Idyllische Landschaften abseits des Massentourismus
Während der Wintermonate präsentiert sich die Dünenlandschaft an der holländischen Nordseeküste von einer ruhigen Seite, die man während des Sommers oftmals vergebens sucht. Möchte man die Küste auf dem Festland also in Ruhe und abseits des Trubels der Hauptsaison entdecken, ist der Winter als Urlaubszeit ideal. In der kalten Jahreszeit entfaltet die Küstenregion ihre Magie in Gestalt von idyllischen Dünenlandschaften, die zuweilen vom Schnee bedeckt werden. Die seichten Hügellandschaften und die Strände laden in dieser Zeit zu langen Spaziergängen in nahezu menschenleeren Gefilden ein. Darüber hinaus sind die Übernachtungspreise während des Winters vielfach wesentlich günstiger als im Sommer.

Ferien mit Hund
Löcher in den Sand buddeln, sich den Wind um die Schnauze wehen lassen und einfach nur Hund sein – an den holländischen Stränden fühlen sich nicht nur Herrchen, sondern auch ihre treuen Vierbeiner pudelwohl. Die Strandregionen sind für Hundebesitzer im Winter besonders attraktiv, denn dann sind viele Strände ohne Einschränkungen für leinenlose Hunde freigegeben.

Winterzeit ist Wohlfühlzeit
Winterzeit ist Wohlfühlzeit und vor allen Dingen der richtige Moment für winterliche Wellness. Ein einsamer Strandspaziergang, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, die besondere Frische der See einzuatmen und dabei über das weite Meer blicken, am Abend dann in die Sauna oder ein ausgelassenes Abendessen: dies sind Inbegriffe der Ruhe und Erholung – Möglichkeiten, sich selbst „zu erden“ und wiederzufinden, vom Alltag Abstand zu nehmen.

Darüber hinaus begeistert die Küste ihre Besucher seit Jahren mit einem beispiellosen Facettenreichtum. In den kalten Wintermonaten eignen sich besonders die niederländischen Küstenstädtchen Scheveningen und Westvoorne als Reiseziel.
Winter in Den Haag: Stadt am Strand
Den Haag ist eine der bemerkenswertesten Städte der Niederlande. Nicht nur, weil sich hier der Regierungssitz befindet, sondern auch wegen der zahlreichen Baudenkmäler, historischen Viertel und der fantastischen Küstenlage. Ein unvergessliches Erlebnis ist der Strand von Scheveningen, der bekannteste Badeort an der holländischen Küste. Auch im Winter hat Scheveningen seinen Reiz, dann geht es zum „Verwehen“ an den Strand und zum Amüsieren ins Casino. Wenn es so richtig stürmt, und sich so mancher einem guten Buch aufs Sofa verziehen möchte, dann will ein Holländer am liebsten an den Strand, zum „lekker uitwaaien“. „Uitwaaien“ heißt frei übersetzt: sich einfach mal so richtig den Kopf durchpusten lassen. Doch das Schönste an einem derartigen Strandspaziergang ist das anschließende Aufwärmen. Dies können Besucher entweder in einem der Strandlokale oder Restaurants im Scheveninger Hafen.

Versteckt in den Dünen von Scheveningen liegt das für seine Skulpturensammlung bekannte Museum „Beelden aan Zee – Skulpturen am Meer“. Einige der berühmten Märchenfiguren stehen direkt am Boulevard und können kostenlos besichtigt werden. Noch mehr Kultur finden Besucher in der Stadt Den Haag, zu der Scheveningen gehört.

Zum ersten Mal findet in diesem Jahr in Den Haag ein Weihnachtsmarkt statt – der königliche Weihnachtsmarkt. Dieser stimmt Besucher mit trauten Weihnachtsliedern und funkelnden Lichtern vom 17. bis 21. Dezember auf die bevorstehenden Feiertage ein. Der Weihnachtsmarkt trägt das Thema „Königlich und International“, passend zum 200 jährigen Bestehen des Königreichs. Für Kulturbegeisterte gibt es in der Stadt Den Haag zahlreiche Museen. Das Gemeentemuseum beispielsweise zeigt noch bis März 2015 eine Sonderausstellung zum Thema „Romantische Mode“. Bei der Ausstellung erscheint die Mode aus dem 19. Jahrhundert in vollem Glanze.

Tipps zum Frischluft schnuppern am Strand von Westvoorne
Westvoorne (Provinz Südholland) ist auch in der kalten Jahreszeit ein guter Ort, um Kraft zu tanken und sich zu erholen. Um sich vom Alltagstress zu erholen, nutzen viele Gäste die vielfältigen Wellnessmöglichkeiten, oder entspannen sich bei einem Winter-Wattspaziergang mit anschließendem heißem Getränk in einem gemütlichen Strandcafé. Teilweise sind die Strandpavillons nämlich ganzjährig geöffnet.

Westvoorne gilt als das grünste und authentischste Reiseziel an der niederländischen Küste. Natürlicher und nachhaltiger Tourismus werden in dem Küstenort groß geschrieben und neben Meer und Stränden gibt es als eine Besonderheit die geschützten Natura 2000-Gebiete: Die Dünen von Voorne werden zu den schönsten Naturgebieten Europas gerechnet. In der weitläufigen Natur finden Besucher vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung und für einen Aktivurlaub. Somit ist der Ort ideal für Entspannung und Sport. Während die Eltern die frische und kühle Meeresluft genießen, können sich die Kinder auf den Naturspielplätzen in den Dünen austoben.

Aber der Küstenort hat im Winter noch mehr zu bieten: In der Gemeinde Westvoorne und ihren Teilgemeinden werden in den kalten Wintermonaten zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Zum Beispiel ein kaltes Bad zum Neujahrsstart: Die Niederländer feiern Neujahr mit einer etwas ungewöhnlichen Tradition: mit einem Neujahrstauchgang. Im südholländischen Rockanje, einer Teilgemeinde von Westvoorne, können Besucher und Einheimische in einen See oder gar ins Meer springen – wie an über 60 Orten in den Niederlanden. –Der Neujahrstauchgang ist kalt, erfrischend und der perfekte Start für ein neues Jahr. Dieses Spektakel ist für Besucher als Betrachter auch vom Ufer aus beeindruckend. Übrigens: der breite Strand von Rockanje lädt ganzjährig auch zum Drachen steigen lassen, Reiten, Joggen und Ballspielen ein.

Darüber hinaus findet am 8. Februar 2015 die sogenannte „Snertwandeling“ statt. Die zweistündige Wanderung durch die Dünenlandschaft von Oostvoorne endet traditionell mit einer original holländischen Erbsensuppe in einem der Restaurants. Wer gerne in den Dünen oder am Strand entlang wandern möchte, kann sich aber auch an den anderen Tagen in einem der ganzjährig geöffneten Strandpavillons mit heißen Getränken und verschiedenen typischen Gerichten verwöhnen lassen.

Ein Strandrennen für Mountainbiker wird an der Küste von Rockanje am 22. Februar 2015 veranstaltet. Bereits zum 16. Mal treffen sich Radsportler, um dem Nordseestrand 40 Kilometer lang zu folgen. Die Kunst beim Strandrennen ist es, auf der harten Sandschicht an der Wasserlinie zu fahren. Je weicher der Untergrund ist, umso anstrengender wird es für die Fahrer. Die Veranstalter orientieren ihre Startzeiten an den Gezeiten, damit die Fahrer möglichst lange bei Ebbe radeln können.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.holland.com; www.vvvzeeland.nl; www.denhaag.nl; www.zuid-hollandse-eilanden.nl

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

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