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Schlagwort: Donau

Sich während des Urlaubs wie zu Hause fühlen: Deutschlands Sehenswürdigkeiten entspannt vom Fluss aus erkunden

Blick vom Niederwalddenkmal auf den Rhein. Foto: djd/nicko-cruises.de

Blick vom Niederwalddenkmal auf den Rhein.
Foto: djd/nicko-cruises.de

(djd). Für viele Deutsche ist das eigene Land inzwischen eines der beliebtesten Reiseziele. Nach Angaben des Deutschen Tourismusverbandes stieg 2016 zum sechsten Mal in Folge die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste auf nun über 360 Millionen pro Jahr an. Deutschland punktet mit seiner einzigartigen Kombination aus kulturellen Sehenswürdigkeiten, lebendigen Metropolen und beeindruckenden Naturerlebnissen. Wer nicht weit reisen und dennoch viel sehen möchte, ist bei einer Flusskreuzfahrt also bestens aufgehoben.

Stressfrei per Schiff reisen

Diese besondere Form des Urlaubs bietet einige Vorteile: Bequem und stressfrei gelangt man von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, ohne sich vor Ort um eine neue Unterkunft kümmern zu müssen – denn das Hotelzimmer reist mit. Statt beschwerlicher Busreise mit Stau und wenig Platz, können die Passagiere sich während der Fahrt auf dem komfortablen Flussschiff bewegen, ein Schläfchen in der Kabine machen, über das Sonnendeck flanieren oder einen Kaffee in der Panorama-Lounge trinken. Dabei gibt es entlang des Ufers immer etwas zu sehen.

Vielfalt entdecken

Eine Kreuzfahrt von der Rheinmetropole Köln bis zum historischen Donau-Highlight Passau, wie sie etwa von nicko cruises angeboten wird, bietet besonders viele Kontraste. Zwischen „Vater Rhein“ und der „schönen blauen Donau“ gibt es einiges zu entdecken. Von den sagenumwobenen Landschaften des Unesco-Welterbes Mittelrheintal geht die Fahrt zu den gläsernen Wolkenkratzern von „Mainhattan“. Dort lernen die Gäste bei einer Radrundfahrt auch die überraschend grünen Seiten Frankfurts kennen. Auf den Spuren der Geschichte wandeln die Reisenden in den mittelalterlichen Gassen von Nürnberg und Bamberg. Liebhaber eines guten Tröpfchens können sich auf die bekannten Weinregionen entlang des Rheins und in Franken freuen. Im Wertheim Village kommen auch Mode-Fans voll auf ihre Kosten, während das idyllische Altmühltal ein Highlight für alle Naturliebhaber ist. Details zu diesen und anderen Flussreisen gibt es unter www.nicko-cruises.de. Der Anbieter setzt mit seinem Angebot auf die neue Reiselust in der eigenen Heimat. Allein in Deutschland stehen über 20 verschiedene Routen unter anderem auf Elbe, Donau und Rhein zur Verfügung. So können die Gäste das Land in all seiner Vielfalt entdecken.

Vom Rhein bis zur Donau

Elf Tage ist die „MS River Art“ auf ihrer Flusskreuzfahrt von Köln nach Passau oder umgekehrt unterwegs. Die Liegezeiten des Schiffes sind so gewählt, dass die Gäste vor Ort ausreichend Zeit für eigenständige Erkundungen haben. Auf Wunsch können auch Radtouren dazu gebucht werden. Zu den Leistungen gehören unter anderem:

– Außenkabine der gebuchten Kategorie
– Vollpension
– Festliches Gala-Dinner
– Tischplatzreservierung an Bord
– Kreuzfahrtleitung und örtliche Reiseleitung
– Audio-System bei allen Ausflügen
– Unterhaltungsprogramm an Bord
– Kofferservice zwischen Anlegestelle und Kabine bei Ein- und Ausschiffung
– alle Hafen- und Passagiergebühren
– Kosten: ab 1.099 Euro

Weitere Informationen gibt es unter www.nicko-cruises.de.

 

Gute Aussicht garantiert: Auf einem fast gläsernen Katamaran geht es bei einer Kreuzfahrt die Donau hinab

Bei einer Flusskreuzfahrt eröffnen sich immer wieder weite Blicke auf Landschaften und Städte. Foto: djd/Donau Touristik

Bei einer Flusskreuzfahrt eröffnen sich immer wieder weite Blicke auf Landschaften und Städte.
Foto: djd/Donau Touristik

Das Beeindruckendste bei Flusskreuzfahrten ist die Sicht auf Landschaften und Städte, die sich vom Wasser aus in einem ungewohnten Blickwinkel präsentieren. Eine Kreuzfahrt auf der Donau beispielsweise ist reich an entsprechenden Impressionen. Dazu zählen etwa die berühmte Schlögener Schlinge oder die Einfahrt in die ungarische Hauptstadt Budapest – eine der wohl schönsten Fluss-Stadt-Landschaften überhaupt.

Gute Aussicht garantiert

Eine besonders gute Aussicht auf diese Donauperlen genießen Gäste an Bord eines Katamarans wie der MS Primadonna, die unter österreichischer Flagge fährt und sowohl für eine klassische Kreuzfahrt als auch für eine Radkreuzfahrt gebucht werden kann. Der gläserne Luxusliner scheint eigens für „Schaulustige“ entworfen worden zu sein. Wer den Blick aus erster Reihe schweifen lassen will, nützt die sogenannte Donau-Arena am Bug des Schiffes, die mit ihrer elf Meter hohen Glasfront einen unvergesslichen Ausblick auf den größten Strom Mitteleuropas ermöglicht. Nicht weniger durchdacht ist das Panorama-Restaurant und die Hotelhalle mit 60 Metern Länge. Ein Teil des Fußbodens besteht hier aus Glas, der einen Blick in die Unterwasserwelt erlaubt. Und auch vom eigenen Balkon, über den die meisten Kabinen verfügen, können die Gäste mit allem Komfort die Landschaft an sich vorüber ziehen lassen. Informationen zu den verschiedenen Touren gibt es unter auf der Webseite des Veranstalters (siehe unten).

Weniger Kabinen – mehr Platz

Beengt muss sich an Bord niemand fühlen, denn ein Großteil der Kabinen ist mit 16 Quadratmetern besonders geräumig. Das erklärt auch, warum das zweitgrößte Kreuzfahrtschiff auf der Donau nur über 80 Kabinen für rund 160 Gäste verfügt, darunter auch größere Unterkünfte etwa für Rollstuhlfahrer oder Dialysepatienten. Wer Geselligkeit und Unterhaltung sucht, wird ebenfalls fündig – zum Beispiel im Bordtheater, das Platz für 160 Zuschauer bietet. Am Freideck stehen zudem ein kleiner Whirlpool, Sonnenliegen und gemütliche Sitzgruppen zur Verfügung. Im Wellnessbereich werden ein großer Indoor-Whirlpool, ein Kneipptretbecken sowie eine Sauna angeboten. Heil- und Beauty-Massagen gibt es bei Voranmeldung.

Fahrradsattel oder Sonnenliege

Neben klassischen Kreuzfahrten bietet die Donau Touristik beispielsweise auch Radkreuzfahrten zum Beispiel von Passau nach Budapest an. Die Route ist sehr gut ausgebaut, stets eben und zum großen Teil autofrei. So kann man die schönsten Abschnitte der abwechslungsreichen Donauregion mit ihren kulturellen Schätzen per Rad erleben. Das Schiff wartet täglich am Ziel der Radtour. Wahlweise können Gäste die Tagesetappe aber auch an Bord verbringen und die unberührte Naturlandschaft von der Sonnenliege aus genießen. Ab 739 Euro pro Person kosten sieben Übernachtungen mit Vollpension inklusive zwei Getränken, Landausflügen, Leihrad und vielem mehr. Mit Anreise per Deutsche Bahn ab Euro 948,-. Weitere Informationen gibt es unter www.donau-touristik.net.

Quelle: djd/Donau Touristik

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Donaumetropolen neu entdecken – Die Welt mit anderen Augen sehen: Flussreisen in Kooperation mit Reisemagazin

Auf der MS Maxima finden insgesamt fast 180 Passagiere Platz. Foto: djd/nicko-cruises.de

Auf der MS Maxima finden insgesamt fast 180 Passagiere Platz.
Foto: djd/nicko-cruises.de

Reisen ist etwas für Neugierige. Wer bereit ist, die gewohnten Wege zu verlassen, wird mit intensiven Eindrücken und spannenden Erlebnissen belohnt. Den etwas anderen Blickwinkel auf großartige Landschaften, prächtige Architektur und spannende Kulturen vermitteln Flusskreuzfahrten. Während der Fahrt genießt man angenehm entschleunigt die vorbei ziehenden Panoramen. Bei den Landgängen stehen die Sehenswürdigkeiten einer Region im Fokus.

Flusskreuzfahrten für Entdecker

Von nicko cruises beispielsweise gibt es in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „Geo“ ab dieser Saison zwei spezielle Flusskreuzfahrten auf der Donau. Sie richten sich an Urlauber, die die Donau mit anderen Augen sehen wollen und offen für außergewöhnliche Ausflüge sind. Kunst, Kultur, Fotografie, und Architektur, aber auch Flora und Fauna stehen im Fokus der Reisen. Ein Experte des Reisemagazins kommt an Bord und gibt Tipps für gelungene Fotos. Ein Bildervortrag an Bord sowie eine Multimedia-Welt aus Printmagazinen, Filmmaterial und Tablets runden dieses besondere Angebot ab.

Auf zwei Routen entlang der Donau

Bei der achttägigen Flusskreuzfahrt Passau-Budapest-Passau entdecken die Reisenden die bekannten Metropolen der oberen Donau auf eine neue Art und Weise. Zum Programm zählen unter anderem ein Apfelstrudelseminar in Wien, eine musikalische Lichterfahrt durch Budapest oder ein Besuch in einer Kunstgalerie in Bratislava. Jeder Tag wartet mit einer anderen spannenden Begegnung auf. Auch für Erholung ist an Bord der MS Maxima gesorgt; der Wellnessbereich mit Whirlpool und Sauna sowie der Panorama-Salon und das Sonnendeck mit Liegestühlen laden zum Entspannen ein. Wer einen längeren Urlaub einplant, kann es sich gleich für 15 Tage auf dem modernen Wohlfühlschiff bequem machen.

Bei diesen besonderen Flussreisen stehen Landschaften und Natur entlang der Donau und des Donaudeltas im Vordergrund. Start und Ziel ist Budapest. Die Fahrt durch den idyllischen St. Georgs-Arm mit Wendemanöver des Schiffes im Mündungsgebiet der Donau ins Schwarze Meer gehört ebenso wie das ukrainische Donaudelta zu den besonderen Highlights. Naturfreunde können sich unter anderem auf einen Ausflug in die bulgarische Tiefebene und zu den märchenhaften Felsformationen aus rotem Sandstein von Belogradtschik freuen.

Bildervortrag und Fotocoaching

Die achttägige Flusskreuzfahrt Passau-Budapest-Passau in Kooperation mit der Zeitschrift „Geo“ ist ab 999 Euro pro Person buchbar. Die 15-tägige GEO cruise ab Budapest-Donaudelta intensiv-Budapest kostet ab 2.399 Euro pro Person. Im Reisepreis sind jeweils unter anderem enthalten:

– acht beziehungsweise 15 Tage Kreuzfahrt in einer Außenkabine der gebuchten Kategorie
– Bildervortrag und Fotocoaching durch einen „GEO“-Experten
– Vollpension an Bord
– deutschsprachige Reiseleitung
– Kofferservice zwischen Anlegestelle und Kabine bei Ein- und Ausschiffung.

Mehr Informationen gibt es unter www.nicko-cruises.de beziehungsweise https://www.nicko-cruises.de/angebote/geo-cruises/.

Quelle: djd/nicko-cruises.de

Oberösterreich und die Donauschlinge

Oberösterreich hat nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter einiges zu bieten. Neben den bekannten Skigebieten, dem Dachstein und Hinterstoder, gibt es auch zahlreiche andere kleine Orte. Die kennt nicht jeder, sind aber genauso sehenswert. Vor kurzem habe ich das Donautal besucht. Das sollte man auf jeden Fall gesehen haben!

Eine Besonderheit des oberen Donautals ist die Schlögener Schlinge. Die Donau verläuft dabei wie eine Schlinge, ändert auf nur wenigen Kilometern die Fließrichtung um nahezu 180°. Sie bietet somit eine beeindruckende natürliche Sehenswürdigkeit. Im Jahr 2008 wurde die Schlögener Schlinge von der Bevölkerung zum „Naturwunder Oberösterreichs“ ernannt. Das südliche Ufer liegt am Ortsteil Schlögen, daher auch der Name „Schlögener Schlinge“. Andere angrenzende Orte in der Nähe sind Hofkirchen im Mühlkreis, Niederkappel und Grafenau.

Wanderurlaub in Oberösterreich

Da die Ufer der Schlinge aus hügeliger Landschaft bestehen, bietet es sich an, auf einen höher gelegenen Punkt zu spazieren oder zu wandern. Dabei kann man ein tolles Panorama, wie am Foto, genießen. Gute Ausblickspunkte sind beispielsweise die Burgruine Haichenbach, der „Steiner Felsen“ oder die „Linetshuber Aussicht“. Der Donausteig, der von Passau nach Grein führt, bietet eine ausgiebige Wanderung. Diese führt vorbei an Bächen und kleinen Wasserfällen. Außerdem hat man einen perfektem Blick auf die Donauschlinge, wenn man beispielsweise die Etappe Schlögen-Aschach wählt. Zur Orientierung und für weitere Infos gibt es sogar eine Donausteig-App.

Im Sommer kann man außerdem entlang der Schlinge einen Teil des Donaurradwegs befahren. Doch auch im Winter ist die Gegend sehenswert – beispielsweise an Silvester. Hotels und Orte nähe der Schlinge veranstalten tolle Events mit Feuerwerk direkt über der Donau. Silvester wird somit zu einem wahren Spektakel. Auch ich durfte den Jahreswechsel an der Donau schon feiern und kann es nur empfehlen!

Außenansicht Hotel Donauschlinge bei Nacht

Tipp: Für einen Tagesausflug eignet sich zum Beispiel bei Schlechtwetter eine Fahrt in die deutsche Stadt Passau – hier sollte man sich den Dom St. Stephan ansehen. In Passau gibt es aber auch viele Möglichkeiten zum Flanieren und Einkaufen.

Bezüglich Unterkunft kann man in einem man Hotel an der Donauschlinge einchecken und den Aufenthalt mit einem entspannenden Wellnessvergnügen verbinden. Etwas preiswerter kann man in den Sommermonaten auch auf dem Campingplatz der Freizeitanlage Schlögen nächtigen.

Schlussendlich kann man sagen, dass das Donautal sowohl für Sportbegeisterte, als auch für Entspannung-Suchende ein guter Ort ist, um schöne Urlaubstage zu verbringen. Mit der Schlögener Schlinge als Highlight bietet die Region eine wunderbare Grundlage für Erholung. Spektakuläre Fotos zum Beeindrucken der Freunde und Bekannten sind auch garantiert!

Linz.verändert – Die Donaustadt beeindruckt Besucher mit ihrer Vielfalt

(djd/pt). Kurzweilige Ausstellungen, grüne Erholungsoasen, interaktive Erlebniswelten, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten und ein Paradies für Gourmetfreunde: Was wie die Beschreibung des Traumurlaubsziels klingt, trifft auf eine österreichische Stadt an der Donau zu, die längst unter Städtereisenden kein Geheimtipp mehr ist. Nicht nur wegen der weltbekannten Torte mit dem Gittermuster ist Linz Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt. In der oberösterreichischen Landeshauptstadt verbinden sich Architektur, Kultur, Natur und Wirtschaft zu einem faszinierenden Ganzen.

Abwechslungsreiche Kultur

In der lebendigen Donaumetropole fügen sich moderne Kulturhäuser harmonisch in barocke Häuserensembles ein und ziehen die Blicke der Besucher auf sich – etwa der elegante Glasbau des Lentos Kunstmuseums mit seiner äußeren Optik und seinem breitgefächerten Innenleben. In ihm sind Meisterwerke von Künstlern des 19. bis 21. Jahrhunderts in wechselnden Ausstellungen zu finden. Hinter der Animationsfassade auf der gegenüberliegenden Donauseite bildet das Ars Electronica Center das architektonische Pendant. Diese interaktive Erlebniswelt widmet sich den zahlreichen Spielarten modernster Technologien und bietet spannende Einblicke in die Welt der Medienkunst. Im neuen Südtrakt des Linzer Schlosses ist Österreichs größtes Universalmuseum zu Hause, das Dauerausstellungen zu Natur, Kunstgeschichte und Technik in Oberösterreich zeigt. Aber auch ein Ausflug in die voestalpine Stahlwelt oder in das OK Offene Kulturhaus Oberösterreich lohnt sich für Jung und Alt. Im Besucher- und Ausstellungszentrum der voestalpine AG sowie im Experimentallabor in Sachen Kunst gibt es viel Überraschendes zu entdecken.

Vom Hausberg der Stadt Linz aus bietet sich dem Besucher eine beeindruckende Fernsicht über das Donautal und die Dächer der Stadt. Foto: djd/Tourismusverband Linz

Erholung in der Natur

Da mehr als 60 Prozent der Stadtfläche grün sind, hat Linz auch Naturliebhabern einiges zu bieten. So geht es mit der nach dem Guinnessbuch der Rekorde steilsten Schienenbergbahn der Welt den Linzer Hausberg, den Pöstlingberg, hinauf, wo eine fantastische Fernsicht über die Stadt auf die Besucher wartet. Unter www.linz-tourismus.info gibt es mehr Informationen.

Veranstaltungstipps

Schon ab 96 Euro pro Person lässt sich ein Wochenende (zwei Nächte) in Linz genießen. Gelegenheit gibt es dazu 2012 genug. Ob im Sommer, wenn vom 19. bis 21. Juli beim Pflasterspektakel eines der größten Straßenkunstfestivals zu Gast ist, im Herbst, wenn von 30. August bis 4. September beim Ars Electronica Festival, einem der wichtigsten Medienkunstfestivals weltweit, Kunst, Technologie und Gesellschaft aufeinandertreffen, oder aber im Winter, wenn der Advent Stille, Stahl und Sterne bietet.

Quelle: djd/Tourismusverband Linz

Kurzurlaub mit Kunstgenuss: Mit dem Donaudampfer zu den Gustav-Klimt-Metropolen Wien und Budapest

Eine Tagesschifffahrt mit dem Donaudampfer bringt die Passagiere von Wien über Bratislava bis nach Budapest. Foto: djd / Donau Touristik GmbH

(djd/pt). Städtereisen sind beliebt und besonders die großen, geschichtsträchtigen Metropolen wie Wien oder Budapest haben eine Menge zu erzählen. Es ist die Mischung aus Nostalgie und Moderne, die das besondere Flair ausmacht. So reihen sich in der österreichischen Hauptstadt Kaffeehäuser und Szenelokale aneinander und überall trifft man auf zahlreiche prächtige Bauten aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel Staatsoper, Hofburg, Stephansdom und Schloss Belvedere.

Weltgrößte Klimt-Sammlung im Schloss Belvedere

Für Kunstliebhaber lohnt sich ein Besuch des Barockschlosses besonders, denn es beherbergt die weltgrößte Klimt-Sammlung. So können hier unter anderem die legendären Gemälde „Der Kuss“ und „Judith“ bewundert werden. Auch im Foyer des Wiener Burgtheaters finden sich zahlreiche Werke des Meisters. Gustav Klimt wurde 1862 in Baumgarten bei Wien geboren und studierte später an der Wiener Kunstgewerbeschule. Er gilt als einer der berühmtesten Vertreter des Wiener Jugendstils.

Budapest bietet ebenfalls eine ganze Reihe von Klimt-Werken. In der Staatsoper zum Beispiel oder im Museum der Bildenden Künste, das über eine der bedeutendsten Kunstsammlungen weltweit verfügt. Auch hier, in der zweiten Metropole des ehemaligen Habsburgerreichs, laden zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten zur Besichtigung ein, wie die Matthiaskirche oder die Fischerbastei im historischen Burgviertel, das Teil des Weltkulturerbes der Stadt Budapest ist.

Auf der Donau von Wien nach Budapest

Die österreichische und die ungarische Hauptstadt sind nicht nur durch Gustav Klimt miteinander verbunden, sondern auch durch das blaue Band der Donau. Eine schöne Weise, beide Metropolen zu bereisen, ist beispielsweise eine Tagesschifffahrt auf dem Donaudampfer MS Kaiserin Elisabeth II. Das moderne Ausflugsschiff bietet auf drei Decks mit rund 30 Mann Bordpersonal allen Komfort. Unter www.donaureisen.at gibt es nähere Informationen zum Reiseverlauf. Nach Abfahrt in Wien nimmt das Schiff Kurs auf Bratislava. Dort haben die Passagiere 90 Minuten Aufenthalt, bevor es nach Esztergom weitergeht, wo die „Mutter“ der ungarischen Kirche – der riesige Dom – bei einem zweistündigen Aufenthalt besichtigt wird. Diese Kathedrale birgt das größte Altarbild der Welt und ist zudem der drittgrößte Kuppelbau Europas.

Den Abschluss der Tagesreise mit dem Donaudampfer bildet eine Fahrt durch das Donauknie – so benannt, weil der Strom in diesem Abschnitt eine fast 90-Grad-Schleife bildet. Diese mehr als 60 Kilometer lange Flusslandschaft wird von den sanften Hügeln des Cserhát- und des Visegráder Berglands geprägt und deshalb auch ungarische Schweiz genannt. Nach diesem eindrucksvollen Teil folgt ein weiterer Höhepunkt auf der Reise: eine Schleifenfahrt durch Budapest. Diese dauert circa 45 Minuten und führt vorbei an den vielen beleuchteten Sehenswürdigkeiten, die sich von den Hügeln aus wie funkelnde Diamanten dem Besucher präsentieren.

Einen solchen Anblick konnte Gustav Klimt mangels der technisch noch nicht so ausgereiften Beleuchtung nicht erleben. Wer weiß, vielleicht wäre dabei ein weiteres seiner Meisterwerke entstanden.

Drei-Tage-Pauschalangebot

Die Reederei Donau Touristik bietet neben der Tagesschifffahrt auch noch zwei Übernachtungen mit Frühstück in Vier-Sterne-Hotels als Pauschale zum Preis ab 229 Euro an.

Donnerstag:
6.45 Uhr ab Wien. Frühstücksbuffet.
Durch den Nationalpark Donauauen nach Bratislava.
9.45 bis 11 Uhr: Stopp zum Stadtrundgang durch das historische Zentrum.
Kapitänsbuffet. Durch einsame Landstriche nach Esztergom.
17.30 bis 19.15 Uhr: Stopp zur Domführung.
Weiterfahrt mit Gulaschbuffet an Bord.
Ab circa 22 Uhr: Schleifenfahrt durch Budapest.
22.30 Uhr an Budapest, Bustransfer ins Hotel.

Freitag:
Nachmittags Stadtrundfahrt (drei Stunden).

Samstag:
Rückfahrt per Bahn wahlweise ab Budapest 13.10 Uhr oder 17.10. Uhr.

Unter www.donaureisen.at gibt es weitere Informationen.

Quelle: djd/Donau Touristik GmbH

Feuerwerksspektakel am großen Strom: Mit dem Schiff die schöne Donauflusslandschaft im Passauer Land entdecken

"Donau in Flammen": Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Jahr das gigantische, musikalisch untermalte Feuerwerk in Vilshofen an der Donau statt. Foto: djd/Passauer Land

"Donau in Flammen": Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Jahr das gigantische, musikalisch untermalte Feuerwerk in Vilshofen an der Donau statt. Foto: djd/Passauer Land

(djd/pt). 55 Kilometer schlängelt sich die Donau durch das Passauer Land. Die Flusslandschaft zählt zu den imposantesten in Mitteleuropa. Faszinierend ist vor allem das Donauengtal zwischen Hofkirchen im Passauer Land und dem oberösterreichischen Aschach. Hier schnitt im Lauf von Jahrtausenden der Fluss sein Bett bis zu 200 Meter tief in das hügelige Gelände. Wer entlang der Ufer wandert oder radelt, erfährt die Schönheit der Landschaft mit ihrer vielseitigen Tier- und Pflanzenwelt hautnah. Reizvoll ist aber auch eine Schifffahrt auf der Donau. Während der Flussschifffahrten können Gäste in aller Ruhe die einzigartige Donaulandschaft und die prächtigen Orte entlang des großen Stroms auf sich wirken lassen.

Passau mit dem Schiff erkunden

Erlebnisrundfahrten in das bayerisch-österreichische Donautal starten von Vilshofen an der Donau, Windorf, Passau und Obernzell aus (alle Informationen unter www.donauschiffahrt.de). Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit dem Kristallschiff, das durch seine Ausstattung mit glitzernden Swarovski-Kristallen besticht. Inmitten der Region am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz liegt die ehemalige fürstbischöfliche Residenzstadt Passau. Wer einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen will, sollte eine Stadtrundfahrt mit dem Schiff buchen, die an der Ortsspitze zum bekannten „Dreiflüsseeck“ führt. Hier sind die Flüsse an den verschiedenen Farben zu erkennen – die blaue Donau, der grüne Inn und die schwarze Ilz. Gemächlich zieht die Passauer Altstadt mit dem berühmten Dom St. Stephan, der Kirche St. Paul und dem gotischen Rathaus vorüber. Über der Stadt thront die Veste Oberhaus, eine der größten Burganlagen Europas. Es lohnt sich, später die Sehenswürdigkeiten genauer zu betrachten, etwa die größte Kirchenorgel der Welt im Stephansdom, die Rathaussäle mit dem Kolossalgemälde zum Nibelungenlied oder das Passauer Glasmuseum mit über 30.000 böhmischen Gläsern.

Gigantisches Feuerwerksspektakel in Vilshofen

Wenige Kilometer flussaufwärts bietet Vilshofen an der Donau Spektakuläres am Flussufer: Jährlich am zweiten Juliwochenende (8. bis 9. Juli 2011) steht hier die Donau in Flammen. Das gigantische, musikalisch untermalte Feuerwerk findet anlässlich des Vilshofener Promenadenfests statt und begeistert seit Jahren Tausende von Besuchern. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum feiert, bietet ein großes Rahmenprogramm mit vielen verschiedenen Musikbands. Im Mittelpunkt stehen jedoch die zwei Feuerwerke, die an den beiden Veranstaltungstagen abends aufgeführt werden. Entweder genießt man das Spektakel an den beiden Donauufern oder man beobachtet es von Bord eines Schiffes aus. Unter www.vilshofen.de gibt es mehr Informationen dazu. Unter www.passauer-land.de finden sich Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen im Passauer Land.

Donau in Flammen

Das Feuerwerksspektakel in Vilshofen hat in den vergangenen Jahren Kultstatus erlangt. Einen wunderbaren Blick auf die verschiedenen Darbietungen haben Gäste vom Freideck eines Schiffs aus. Die Reederei Wurm und Köck bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Vilshofen zwei Fahrten von Vilshofen aus an. Gäste können auf Vorbestellung ein Drei-Gänge-Menü genießen oder ein Abendessen à la carte bestellen. Ab Passau werden ebenfalls mehrere Fahrten angeboten. Genaue Informationen gibt es bei der Tourist-Info Vilshofen, Telefon 08541-208112, oder bei der Reederei Wurm und Köck, Telefon 0851-929292.

Quelle: djd/Passauer Land