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Schlagwort: Elbe

Sich während des Urlaubs wie zu Hause fühlen: Deutschlands Sehenswürdigkeiten entspannt vom Fluss aus erkunden

Blick vom Niederwalddenkmal auf den Rhein. Foto: djd/nicko-cruises.de

Blick vom Niederwalddenkmal auf den Rhein.
Foto: djd/nicko-cruises.de

(djd). Für viele Deutsche ist das eigene Land inzwischen eines der beliebtesten Reiseziele. Nach Angaben des Deutschen Tourismusverbandes stieg 2016 zum sechsten Mal in Folge die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste auf nun über 360 Millionen pro Jahr an. Deutschland punktet mit seiner einzigartigen Kombination aus kulturellen Sehenswürdigkeiten, lebendigen Metropolen und beeindruckenden Naturerlebnissen. Wer nicht weit reisen und dennoch viel sehen möchte, ist bei einer Flusskreuzfahrt also bestens aufgehoben.

Stressfrei per Schiff reisen

Diese besondere Form des Urlaubs bietet einige Vorteile: Bequem und stressfrei gelangt man von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, ohne sich vor Ort um eine neue Unterkunft kümmern zu müssen – denn das Hotelzimmer reist mit. Statt beschwerlicher Busreise mit Stau und wenig Platz, können die Passagiere sich während der Fahrt auf dem komfortablen Flussschiff bewegen, ein Schläfchen in der Kabine machen, über das Sonnendeck flanieren oder einen Kaffee in der Panorama-Lounge trinken. Dabei gibt es entlang des Ufers immer etwas zu sehen.

Vielfalt entdecken

Eine Kreuzfahrt von der Rheinmetropole Köln bis zum historischen Donau-Highlight Passau, wie sie etwa von nicko cruises angeboten wird, bietet besonders viele Kontraste. Zwischen „Vater Rhein“ und der „schönen blauen Donau“ gibt es einiges zu entdecken. Von den sagenumwobenen Landschaften des Unesco-Welterbes Mittelrheintal geht die Fahrt zu den gläsernen Wolkenkratzern von „Mainhattan“. Dort lernen die Gäste bei einer Radrundfahrt auch die überraschend grünen Seiten Frankfurts kennen. Auf den Spuren der Geschichte wandeln die Reisenden in den mittelalterlichen Gassen von Nürnberg und Bamberg. Liebhaber eines guten Tröpfchens können sich auf die bekannten Weinregionen entlang des Rheins und in Franken freuen. Im Wertheim Village kommen auch Mode-Fans voll auf ihre Kosten, während das idyllische Altmühltal ein Highlight für alle Naturliebhaber ist. Details zu diesen und anderen Flussreisen gibt es unter www.nicko-cruises.de. Der Anbieter setzt mit seinem Angebot auf die neue Reiselust in der eigenen Heimat. Allein in Deutschland stehen über 20 verschiedene Routen unter anderem auf Elbe, Donau und Rhein zur Verfügung. So können die Gäste das Land in all seiner Vielfalt entdecken.

Vom Rhein bis zur Donau

Elf Tage ist die „MS River Art“ auf ihrer Flusskreuzfahrt von Köln nach Passau oder umgekehrt unterwegs. Die Liegezeiten des Schiffes sind so gewählt, dass die Gäste vor Ort ausreichend Zeit für eigenständige Erkundungen haben. Auf Wunsch können auch Radtouren dazu gebucht werden. Zu den Leistungen gehören unter anderem:

– Außenkabine der gebuchten Kategorie
– Vollpension
– Festliches Gala-Dinner
– Tischplatzreservierung an Bord
– Kreuzfahrtleitung und örtliche Reiseleitung
– Audio-System bei allen Ausflügen
– Unterhaltungsprogramm an Bord
– Kofferservice zwischen Anlegestelle und Kabine bei Ein- und Ausschiffung
– alle Hafen- und Passagiergebühren
– Kosten: ab 1.099 Euro

Weitere Informationen gibt es unter www.nicko-cruises.de.

 

Äpfel soweit das Auge reicht: Es ist Erntezeit in der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom

Äpfel am Baum, © Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe e.V.

Blühende Apfelbäume tauchten die Urlaubsregion zur Frühlingszeit in ein rosarotes Meer aus Blüten, der Sommer ließ die Blüten zu Äpfeln reifen – und nun ist Erntezeit im Alten Land am Elbstrom! Jedes Jahr ab Ende August werden die frischen Äpfel gepflückt, und bis in den November hinein erfreuen die rot-leuchtenden Früchte Auge und Gaumen in zahlreichen Hofläden, Hofcafés oder auf einem der bunten Hoffeste. Eine Radtour durch die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom ist gerade zur Erntezeit ein ganz besonderes Erlebnis für Augen, Nase und Gaumen! Der Elbe-Radwanderbus bringt Radfahrer und Spaziergänger an die elbnahen Ausflugsorte der Region.

Süßer Gala, säuerlicher Gloster – Knackiger Genuss mit klangvollem Namen

Die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom ist besonders geprägt vom Obstanbau entlang der Elbe und eine der traditionsreichsten Landschaften Norddeutschlands. Gehöfte mit großen reetgedeckten Fachwerkhäusern und den weitreichenden Obsthöfen mit Apfel-, Birnen-, Pflaumen- oder Kirschbäumen bestimmen das Bild.
Zur Obstblüte verzaubert diese Region jedes Jahr Besucher aus aller Welt – doch richtig lecker wird es in der herbstlichen Erntezeit, wenn in den urgemütlichen Hofläden die bunten knackigen Früchte angeboten werden und sich in den Hofcafés und Restaurants alles um den Apfel dreht. Zwischen September und November stellen die Altländer Apfeltage ein besonderes kulinarisches Highlight dar. Wenn ab September die roten Äpfel an den Bäumen leuchten, stehen süßer Apfelkuchen, Apfelaufläufe oder deftige Apfelpfanne und Apfel-Cordon Bleu auf den Speisekarten der regionalen Restaurants und Cafés. Auch in den Hofläden steht der Apfel dann im Mittelpunkt des Geschehens. Neben erntefrischen Äpfeln in mehr als 30 Haupt- und sogenannten Clubsorten werden auch Apfelchips, Apfelkonfitüren, Apfelgummibärchen oder frische Apfelsäfte und sogar Apfelsecco angeboten.

Am 8. und 9. September im Rahmen der Altländer Apfeltage der „Tag des offenen Hofes“ im Obstgarten Altes Land statt. Verschiedene Obsthöfe heißen Besucher an dem Wochenende herzlich willkommen. Neben Obsthofführungen wird ein abwechslungsreiches Programm rund um den Apfel für Groß und Klein geboten! Auch eine Radtour zu den verschiedenen Höfen auf der Obstroute bietet sich gut an.
Ein weiterer Höhepunkt ist das Apfelfest in Steinkirchen am 16. September. Hier findet die Krönung der neuen Apfelkönigin des Alten Landes „Ollanner Appelkeunigin“ statt. Ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Shantychor, einem legendären Kuchenbuffet und verschiedene Kunsthandwerker warten auf gutgelaunte Besucher.
Auch beim Kehdinger Apfeltag am 7. Oktober 2012 dreht sich zwischen Drochtersen und Balje im Norden der Urlaubsregion wieder alles um den Apfel. Umrahmt wird das Fest von einem verkaufsoffenen Sonntag in Kehdingen sowie einer bunten Veranstaltungsmeile in Drochtersen und einem Familienprogramm mit Spielen für Jung und Alt. Natürlich dürfen auch beim Kehdinger Apfelfest gastronomische Angebote rund um den Apfel, Obsthofführungen sowie der Verkauf regionaler und saisonaler Produkte in den verschiedenen Hofläden nicht fehlen.

Äpfel im Winterschlaf… Oder warum gibt´s im Frühling noch knackfrische Äpfel?

Besonders zur Erntezeit ist es für Apfelliebhaber und andere Obstgenießer spannend zu erfahren, welchen Weg die knackigen Früchte vom Baum bis hin zum Verbraucher nehmen und wie sich ein Obstbaum im Laufe seines Lebens entwickelt. Darum bieten zahlreiche Obsthöfe im Alten Land am Elbstrom Hofführungen oder weitere Angebote an, bei denen Wissenswertes über den Obstanbau an der Niederelbe vermittelt wird. Urlauber können mit dem „Obsthof-Express“ Erlebnisfahrten durch die Obstplantagen unternehmen und alles rund um den köstlichen Apfel – vom Pflanzenanbau über fruchtschonende Ernte bis hin zur sauerstoffreduzierten Lagerung des Obstes über den Winter – erfahren.
Als Krönung eines solch lehrreichen Tages auf dem Obsthof wird abschließend auf manchen Höfen das Ablegen des „Apfeldiploms“ oder des „Kleinen Obsthofabiturs“ angeboten. Hier müssen die Besucher beim Äpfel schälen oder dem Erkennen verschiedener Apfelsorten ihr jüngst erlangtes Wissen auf locker-spaßige Art und Weise unter Beweis stellen und können anschließend stolz ihre Urkunde mit einem Bildungsabschluss der besonderen Art präsentieren.
Wer einmal das Entstehen eines Apfels von der Blüte bis hin zur reifen Frucht ganz persönlich erleben möchte, sollte „Apfelpate“ werden. Auf dem „Apfelpatenhof“ der Familie Axel Schuback in Jork ist es möglich, Pate oder Patin eines „eigenen“ Apfelbaumes zu werden und ein Jahr lang die Entwicklung des „eigenen“ Baumes mit zu verfolgen. Zur Blüte- und zur Erntezeit kann der mit dem Namen seines Paten gekennzeichnete Baum natürlich auch „besucht“ werden und im Herbst dürfen alle Früchte dieses Baumes selber geerntet werden.

Auf der Obstroute durch den Obstgarten Altes Land

Kleine Apfelbäume, die sich unter ihrer Last biegen, Großkisten oder ganze Anhänger voll roter, frischer Früchte und überall der Duft nach frischen Äpfeln – nicht nur im Frühling ist es ein Erlebnis, durch die blühenden Apfelplantagen zu radeln. Ebenso eindrucksvoll ist es, während der Apfelernte mit dem Drahtesel das Alte Land am Elbstrom zu erkunden und die Ernte der Äpfel hautnah mitzuerleben. Auf der „Obstroute“ radelnd lassen sich die Schönheiten des größten geschlossenen Obstanbaugebiets in Deutschland entdecken. Sie führt in zwei Schleifen von 36 und 37 km Länge durch die Region. Das Logo der Obstroute weist dem Radler den Weg: Der grüne Apfel und die rote Kirsche, abgebildet in einem roten Fahrradreifen leiten entlang der sich idyllisch zur Elbe schlängelnden Flüsschen Schwinge, Lühe und Este oder dem großen Strom selbst, vorbei an Kirsch- oder Apfelbäumen bis hin zur Hansestadt Stade und der Märchenstadt Buxtehude.
Es geht vorbei an zahlreichen Obsthöfen und über idyllische Wege durch die Obstplantagen, über die weiße Hogendiekbrücke und zum Lühe-Anleger. Hier lohnt sich ein Blick über den Deich und zu den „dicken Pötten“ auf der Elbe.

In Jork ist der Besuch des „Gräfenhofes“ ein „Muss“ – zu den Öffnungszeiten des Jorker Rathauses ist dieses historische Gebäude auch für Besucher geöffnet. Ebenso sehenswert sind das Fachwerkensemble der „Bürgerei“, die Kirchen in Jork und Borstel oder das „Museum Altes Land“ sowie der neu gestaltete Obstlehrpfad. Beeindruckend: die wertvollen Orgeln. Zahlreiche interessante Veranstaltungen und Angebote finden während der Altländer Apfeltage von September bis Erntedank rund um Jork statt: Ob Apfelfest oder Hofbesichtigung – alles dreht sich um die frischen Früchte.
Die Hansestadt Stade oder Märchenstadt Buxtehude sind gute Ausgangs- oder Zielpunkte einer Tour auf der Obstroute. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Obstkuchen in einem der gemütlichen Restaurants und Straßencafés, zwischen engen Fachwerkgassen oder am historischen Hansehafen beginnt ein erlebnisreicher Radlertag – oder klingt ein ebensolcher gemütlich aus.

Quelle: Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe e.V.

Wo Urlaub noch Erholung bedeutet – Nordseebad Otterndorf: Ferien für die ganze Familie

(djd/pt). Kurz vor Cuxhaven, im Bereich der Elbmündung, liegt das kleine Städtchen Otterndorf. Das Nordseebad gilt noch immer als Geheimtipp unter Urlaubern, die vor allem Ruhe und Erholung suchen. Während die Gäste anderer Seebäder in den Sommermonaten häufig Mühe haben, einen leeren Strandkorb oder einen freien Platz im Straßencafé zu ergattern, genießen Groß und Klein die Otterndorfer Ferienidylle mit ihren vielfältigen Freizeitangeboten.

Kopfsteinpflaster, Fachwerk- und rote Backsteinfassaden lassen in der liebevoll restaurierten Altstadt die Zeit der Hanse wieder lebendig werden. Foto: djd / Otterndorf Marketing

Mal achtern Diek

Gleich hinter dem Deich liegen die Seen und Wasserläufe des Landschaftsparks mit gemütlichen Ferienhäusern im skandinavischen Stil. Hier wohnt man in komfortablen Block- und Massivhäusern, und wer sich schon immer einen eigenen Bootsanleger gewünscht hat, kann sich hier seinen Traum erfüllen. In unmittelbarer Nähe liegt die Freizeitanlage „See Achtern Diek“ mit vielen Spielmöglichkeiten und tideunabhängigem, gefahrlosem Baden im Süßwasser des „Nordsees“. Während die Seelandhallen „Achtern Diek“ mit ihrem breiten Veranstaltungsprogramm auch eine Tennishalle, das Kinder-Abenteuerland „Spiel- & Spaß-Scheune“ sowie das „Satz & Spiel“ mit Freizeitangeboten für Jugendliche zwischen zwölf und 20 Jahren beherbergen, können die Großen in der Sole-Therme mit Schwimmbad und Saunalandschaft im toskanischen Stil einmal richtig abschalten.

Auf den Spuren der Hanse

Kopfsteinpflaster, Fachwerk- und rote Backsteinfassaden lassen in der liebevoll restaurierten Altstadt die Zeit der Hanse wieder lebendig werden. Das historische Rathaus, die Kirche St. Severi, das Kranichhaus oder das Johann-Heinrich-Voß-Haus gestatten gerne einen Blick hinter die Kulissen, während die Museen und Ausstellungen der Stadt selbst anspruchsvolle Kulturfreunde überraschen werden. Mitten durch Otterndorf zieht sich das Flüsschen Medem, auf dem man flussaufwärts das Sietland erkunden kann und flussabwärts direkt an den Elbdeich gelangt. Laue Sommerabende eignen sich für eine romantische Lichterfahrt, oder man unternimmt einen nächtlichen Stadtrundgang, bei dem die „Nachtwächterin“ die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte ihrer Stadt nimmt.

Mal vor dem Diek

Vor dem Deich bestimmen die Gezeiten den Tagesrhythmus. Bei schönem Wetter lädt der breite Grünstrand, mit den hier typischen Strandkabinen, zum Sonnenbaden und Entspannen, zum Buddeln und Spielen und bei Flut auch zum Baden und Matschen ein. Zieht sich das Wasser zurück, gibt es ein einzigartiges Biotop mit reichhaltiger Flora und Fauna frei, das es bei interessanten Wattwanderungen oder – als besonderes Fitnesstraining – beim Nordic Walking zu entdecken gilt. Müßiggänger beobachten derweil vom Deich aus die „dicken Pötte“ in der Elbmündung, während Segler, Kiter und Surfer in Otterndorf ideale Bedingungen für ihren Sport finden.

Weitere Informationen im Internet unter www.otterndorf.de oder telefonisch bei der Tourist-Information im Historischen Rathaus unter 04751-919131.

Viele Wege führen in das Nordseebad Otterndorf

Mit dem Auto erreicht man das Nordseebad aus Richtung Osnabrück über die A 1. Beim „Bremer Kreuz“ folgt man der A 27 in Richtung Bremerhaven bis zum Ende und nimmt dann die B 73 in Richtung Otterndorf. Auf der A 7 von Hannover kommend, geht es an der Anschlussstelle „Westenholz“ über die B 73 Richtung Otterndorf, und aus Richtung Hamburg verlässt man die A 7 an der Ausfahrt „Hamburg-Heimfeld“ und folgt der B 73 über Stade nach Otterndorf. Mit dem Zug „metronom“, der Hamburg mit Cuxhaven verbindet, ist das Nordseebad auch über die Schiene zu erreichen.

Quelle: djd/Otterndorf Marketing