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Schlagwort: Ellwangen

Pferdespektakel in Ellwangen

Vom 8. bis zum 11. Januar 2017 lädt die schwäbische Stadt zum Kalten Markt ein

Teil des Kalten Markts ist ein großer Umzug und die Prämierung von Pferden und Gespannen. Foto: djd/Stadt Ellwangen

Teil des Kalten Markts ist ein großer Umzug und die Prämierung von Pferden und Gespannen.
Foto: djd/Stadt Ellwangen

Seinen Namen verdankt er den frostigen Temperaturen, die üblicherweise Anfang Januar herrschen: Seit mehr als 1.000 Jahren findet der Kalte Markt am Montag nach Dreikönig in Ellwangen statt. Damit ist er der älteste Pferdemarkt Süddeutschlands und für viele Ellwanger das Fest der Feste. Auch 2017 werden wieder Pferdeliebhaber, Pferdezüchter, Reiter und Bauern in die schwäbische Kleinstadt pilgern, um vom 8. bis zum 11. Januar das bunte Treiben mitzuerleben. Ausführliche Informationen gibt es unter www.ellwangen.de.

Pferdeschaulaufen und Festumzug

Höhepunkt des Marktes dürfte das Pferdeschaulaufen am Montag, 9. Januar, ab 8 Uhr auf dem Schießwasen sein: Ob stolze Friesen, kleine Shettys, wollige Isländer oder stattliche Noriker – zugelassen sind alle Rassen. Ponys, Kalt- und Warmblüter präsentieren sich den fachkundigen Juroren, welche die schönsten Pferde und Gespanne prämieren. Dem großen Pferdeauftrieb folgt der Festumzug um 14 Uhr mit anschließender Preisverleihung. Zahllose Reitergruppen mit schmuck herausgeputzten Pferden, imposante Gespanne, Trachtengruppen und Musikkapellen ziehen durch die Straßen der Innenstadt. Traditionell angeführt wird der festliche Umzug von der örtlichen Bürgergarde in historischen Kostümen.
Am Dienstag und Mittwoch geht der Kalte Markt mit Ausstellungen und Märkten weiter – etwa mit der landwirtschaftlichen Verkaufsbörse auf dem Schießwasen oder dem Krämermarkt in der Innenstadt. Den Abschluss des Spektakels markiert dann traditionell die Bauernkundgebung am Mittwoch in der Stadthalle.

Abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm

Zum Kalten Markt gehören aber nicht nur herausgeputzte Pferde, sondern auch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Wer möchte, kann etwa am verkaufsoffenen Sonntag ab 12.30 Uhr in der Innenstadt shoppen gehen, am Abend gibt es dann einen feierlichen Gottesdienst in der Basilika St. Vitus – musikalisch umrahmt von den reiterlichen Jagdhornbläsern Ellwangen. Zudem starten an diesem Tag die Ellwanger Technikmesse und die Ausstellung „Haus, Garten, Landwirtschaft“ auf dem Schießwasen, die ebenfalls bis Mittwoch geöffnet sind.

Der Kalte Markt in Ellwangen

Das Programm an den jeweiligen Tagen:

Sonntag, 8. Januar: Verkaufsoffener Sonntag. Gottesdienst in der Basilika St. Vitus. Ausstellung „Haus, Garten, Landwirtschaft“ (bis Mittwoch). Ellwanger Technikmesse und Ellwanger Energietage (bis Mittwoch).

Montag, 9. Januar: Prämierung von Pferden und Pferdegespannen, ab 8 Uhr Auftrieb. Traditioneller Frühschoppen mit Kuttelessen um 11 Uhr im Gasthof „Roter Ochsen“. Festumzug der Reiter, Pferde und Pferdegespanne ab 14 Uhr.

Dienstag, 10. Januar: Gesundheits- und Seniorentag im Ausstellungszelt. Landwirtschaftliche Verkaufsbörse (bis Mittwoch).

Mittwoch, 11. Januar: Krämermarkt, Innenstadt. Ökomarkt, Karl-Wöhr-Platz. Bauernkundgebung in der Stadthalle.

Mehr Informationen gibt es unter www.ellwangen.de.

Quelle: djd/Stadt Ellwangen

Wasserspaß und Naturgenuss in Ellwangen (Jagst)

Abwechslungsreicher Wasserspaß: Ob Schwimmen, Segeln, Surfen oder Angeln, im Ellwanger Seenland ist alles möglich. Foto: djd / Stadt Ellwangen

(djd/pt). Das Ellwanger Seenland ist das perfekte Reiseziel für Wasserratten und Naturliebhaber. Weiher und Seen an den Ausläufern der Schwäbischen Ostalb bieten viele Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt, ob Schwimmen, Segeln, Angeln, Wandern oder Radfahren. Schöne Sandstrände lassen südländisches Flair aufkommen, gut ausgestattete Campingplätze direkt an den Gewässern sorgen für Seefeeling pur. Zentraler Mittelpunkt der Region ist Ellwangen. Das reizvolle Städtchen an der Jagst bietet neben seiner malerischen Altstadt zahlreiche Kunst- und Bauschätze, die eine Entdeckungstour wert sind. In den Sommermonaten lockt die Stadt mit einem bunten Veranstaltungsreigen. Auf www.ellwangen.de gibt es mehr Informationen.

Neuigkeiten aus Ellwangen findet der interessierte Leser auch in unserer Abteilung „Schwäbische Alb„.

Quelle: djd/Stadt Ellwangen

Urlaub im Ellwanger Seenland: Hier sind Erholung und Spaß garantiert

Vom Zelt in den Badesee

(djd/pt). Vormittags eine schöne Wanderung unternehmen, nachmittags eine Runde schwimmen gehen oder mit dem Segelboot unterwegs sein, und abends einem Konzert in historischen Mauern lauschen. Um einen solch abwechslungsreichen Urlaub zu verbringen, muss man nicht in die Ferne schweifen, sondern nur nach Baden-Württemberg ins Ellwanger Seenland reisen. Weiher und Seen an den Ausläufern der Ostalb bieten vor allem im Sommer jede Menge Freizeitspaß für die ganze Familie. Wer sich dann beim Radfahren, Baden oder Wandern ausgetobt hat und neben der intakten Natur das Ambiente einer charmanten Stadt genießen will, wird bei einem Bummel durch Ellwangen nicht enttäuscht werden. Das behagliche Städtchen an der Jagst ist zentraler Mittelpunkt der Erholungslandschaft und trumpft mit einer Fülle an historischen Bauten, Museen und kulturellen Veranstaltungen auf. Die Restaurants und Straßencafés laden mit schwäbischer Gastlichkeit zum Entspannen und zum Verkosten regionaler Spezialitäten ein.

Abwechslungsreicher Wasserspaß: Ob Schwimmen, Segeln, Surfen oder Angeln, im Ellwanger Seenland ist alles möglich. Foto: djd / Stadt Ellwangen

Unbeschwerter Wasserspaß

Die Urlaubsregion ist bei Familien, Aktivurlaubern und Naturliebhabern gleichermaßen beliebt. Die teils angelegten und teils natürlichen Gewässer wie Fischbachsee, Kreßbachsee, Haselbach-Stausee, Sonnenbach-Stausee, Bucher-Stausee oder Orrotsee bieten beste Voraussetzungen für alle Wassersportaktivitäten. Surfen ist hier ebenso möglich wie Schwimmen, Segeln, Rudern oder Angeln. Die schönen Sandstrände verströmen südländische Stimmung. Ausgedehnte Liegewiesen, Grillstellen, Umkleidekabinen und Sanitäranlagen sowie verschiedene Spiel- und Trimmmöglichkeiten tragen ebenfalls zu einem erholsamen Urlaub bei. Wer das Seeambiente bereits beim Aufwachen erleben will, wählt einen Campingplatz direkt am Wasser. Am Sonnenbach-Stausee Ellwangen-Pfahlheim, dem Häsle- und dem Haselbach-Stausee Ellingen warten insgesamt sieben bestens ausgestattete, naturnahe Plätze auf wasserbegeisterte Camper. Extras wie Spielplätze oder Ponyreiten machen die Campingplätze besonders für Familien attraktiv. Die Region bietet aber auch genügend Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Wanderungen inklusive Abkühlung

Die reizvolle Natur der Schwäbischen Ostalb lässt sich am besten bei einer Wanderung oder auf einer Radtour kennenlernen. Rund um die Seen finden sich gut markierte Radstrecken und Wanderwege durch Wälder und Wiesen, entlang der Seen und vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Unter www.ellwangen.de gibt es ausreichend Informationen und Tourenvorschläge. Orrotsee und Bucher-Stausee verfügen über eigene Rundwegstrecken, so dass bei einer Rast problemlos ein Sprung ins kühle Nass möglich ist. Historisch Interessierten sei am Bucher-Stausee ein Gang durch den Limespark Rainau mit Ausgrabungen aus der Römerzeit empfohlen. Kneipp-Anlage, Trimm-dich-Pfad und Sinne-Parcours sorgen am Orrotsee für vielfältigen Bewegungsspaß.

Abwechslungsreicher Kultursommer

Viel Abwechslung verspricht auch Ellwangen selbst. Ob Schloss, Schlossmuseum, Kirchen oder Bürgerhäuser: Die malerische Stadt mit ihren Kunst- und Bauschätzen lädt zu interessanten Entdeckungstouren ein. Mehr als 90 Veranstaltungen für jeden Geschmack gibt es beim „Sommer in der Stadt“ vom 1. Juli bis 30. September.

Ellwanger Kultur

  • 4. bis 6. Mai 2012, Mittelaltermarkt am Schloss ob Ellwangen: Schaukämpfe, Feuershows, Marktstände und vieles mehr.
  • 28. Juli 2012, 18 Uhr, Ellwanger Sänftenrennen: Verschiedene Teams treten mit eigens gestalteten Sänften gegeneinander an.
  • 1. Juli bis 30. September 2012, „Sommer in der Stadt“. Mehr als 90 kulturelle Veranstaltungen wie Theater, Kabarett oder offene Bühne.
  • Musikfreunde kommen bei den regelmäßig stattfindenden Ellwanger Schlosskonzerten oder der Reihe „Jumping Fingers“ mit Stars der akustischen Gitarrenszene auf ihre Kosten. Unter www.ellwangen.de gibt es mehr Informationen.

Quelle: djd/Stadt Ellwangen

Barocker Prunk und mittelalterlicher Charme: Eine Frühlingsreise nach Ellwangen an der Jagst

Ellwangen ist bekannt für seine Bau- und Kunstschätze wie etwa die mächtige spätromanische Basilika St. Veit. Foto: djd / Stadt Ellwangen

(djd/pt). Die ersten warmen Sonnenstrahlen, ein erster Cappuccino in einem Straßencafé – der Frühling ist für viele Menschen die schönste Jahreszeit. Er sorgt für gute Laune und weckt den Unternehmungsgeist. Wer Lust auf Entdeckungen hat, das Flair einer malerischen Stadt genießen will und gleichzeitig ein großes Kulturangebot sucht, sollte ein paar Tage in Ellwangen an der Jagst verbringen. Die rund 25.000 Einwohner zählende Stadt in Baden-Württemberg bietet überraschend viele Möglichkeiten. Alle Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Wissenswertem gibt es unter www.ellwangen.de nachzulesen.

Wo schon Goethe und Mozart weilten

Bereits beim Bummel durch die historische Altstadt fallen die zahlreichen schönen Kirchenbauten und Bürgerhäuser auf. Nicht umsonst kann Ellwangen auf mehr als 1.250 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken. Zu den Sehenswürdigkeiten der charmanten Stadt zählen beispielsweise der restaurierte Wehrturm aus dem Mittelalter, das prächtige barocke Palais Adelmann oder das ehemalige Jesuitenkolleg aus dem 18. Jahrhundert mit seinem reich verzierten Portal.

Eine Szene auf der kunstvoll bemalten Fassade des Hauses Zimmerle zeigt den Dichterfürsten Goethe, der – wie im Übrigen auch Mozart – einst in dem ehemaligen Postgasthof nächtigte. Gesäumt von großen Kastanienbäumen imponiert auf dem Marktplatz von Ellwangen die romanische Basilika St. Vitus. Ebenso sehenswert und weit über die Grenzen Ellwangens hinaus bekannt ist die Barockkirche Schönenberg mit ihren kunstvollen Stuckarbeiten.

Prunkvolle Vergangenheit

Lange Zeit residierten die Fürstpröpste in Ellwangen und ließen im 17. und 18. Jahrhundert viele prachtvolle Bauten errichten. Allen voran das hoch über der Stadt thronende Schloss, das auf eine mittelalterliche Burg zurückgeht. Die Prunkräume des Schlosses beherbergen noch ein weiteres Kleinod – das Schlossmuseum. Verschiedene Dauer- und Sonderausstellungen zeigen beeindruckende Zeugnisse der Stadtgeschichte und lassen die Vergangenheit lebendig werden.

Wertvolles Porzellan, historische Krippen und Puppenstuben, kunstvolle Ofenplatten und vor allem das kurfürstliche und königliche Inventar machen einen Besuch lohnenswert. Ebenfalls im Museum befindet sich der prächtige Thronsaal, den sich König Friedrich I. von Württemberg einrichten ließ. Ab Mitte 2012 können sich Gäste auf eine besondere Ausstellung freuen: Das Schlossmuseum zeigt eine repräsentative Auswahl des Tafelsilbers der Königin Olga von Württemberg. Es umfasst insgesamt 550 Besteckteile und wurde nur zu besonderen Anlässen kredenzt.

Ellwanger Museen im Überblick

  • Schlossmuseum: wertvolle „Schrezheimer Fayencen“, eine Sammlung historischer Puppenstuben und Krippen.
  • Alamannenmuseum: Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert.
  • Sieger-Köder-Museum: rund 150 Exponate des Künstlerpfarrers Sieger Köder.
  • Bauernstube Pfahlheim: Heimatmuseum.
  • Jagdmuseum Pfahlheim: Natur- und Jagdkundemuseum.

Informationen zu den Museen und anderen Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen gibt es bei der Tourist-Information Ellwangen, Telefon 07961-84303, und im Internet unter www.ellwangen.de nachzulesen.

Quelle: djd/Stadt Ellwangen

Malerisches Flair und prächtige Architektur: Ellwangen – Entdeckungsreise durch über 1.200 Jahre Stadtgeschichte

In der schönen Altstadt Ellwangens laden gemütliche Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Foto: djd/Stadt Ellwangen

In der schönen Altstadt Ellwangens laden gemütliche Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Foto: djd/Stadt Ellwangen

(djd/pt). Städtetouren liegen im Trend. Doch nicht immer müssen es große Metropolen sein, um in den Genuss sehenswerter Kultur und Kunst zu kommen. Auch kleinere Städte wie beispielsweise Ellwangen an der Jagst (www.ellwangen.de) bieten eine Fülle an Bau- und Kunstschätzen, die Feriengästen eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise versprechen. Die über 1.200 Jahre alte Stadt hat einen weiteren Vorteil: Da die Sehenswürdigkeiten nahe beieinanderliegen, bleibt Besuchern mehr Zeit, um in netten Restaurants und Cafés die behagliche Atmosphäre der Stadt zu genießen und sich mit regionalen Spezialitäten verwöhnen zu lassen.

Stolze Bürgerhäuser, beeindruckende Kirchenbauten und malerische Gassen bestimmen das Stadtbild. Der wohl schönste Barockbau Ellwangens ist die Wallfahrtskirche Schönenberg mit ihren kunstvollen Stuckarbeiten. Auf dem Marktplatz imponieren die spätromanische Basilika St. Vitus und barocke Stiftsherrenhäuser mit geschwungenen Giebeln. Auch Goethe und Mozart waren zu Gast in Ellwangen und nächtigten im Haus Zimmerle, dem ehemaligen Postgasthof. Über der Stadt thront das fürstpröpstliche Schloss zu Ellwangen, dessen Innenräume die einstige Fürstenpracht erahnen lassen. Besonders schön ist der Arkadenhof aus der Renaissancezeit. Attraktive Veranstaltungen wie etwa das große Musikfestival „International Tattoo“, das in diesem Jahr vom 1. bis 2. Juli stattfindet, sorgen für kulturelle Abwechslung.

Quelle: djd/pt / Stadt Ellwangen