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Schlagwort: Fahrrad

Radfahren im Winter: Mit zwei Rädern durch Eis und Schnee

Die richtige Ausrüstung und Einstellung macht es möglich

Riskant, aber möglich - mit den richtigen Verhaltensregeln: Radfahren im Winter. Foto: dtd/thx

Riskant, aber möglich – mit den richtigen Verhaltensregeln: Radfahren im Winter.
Foto: dtd/thx

(dmd). Radfahren im Winter? Ja, auch das geht. Und es stärkt ganz nebenbei die Abwehrkraft. Auch schwierige Wintersituationen inklusive Eis und Schnee lassen sich bewältigen, sofern man gut gekleidet, gut gerüstet und vorsichtig unterwegs ist. Hier die wichtigsten Tipps.

Die Ausrüstung ist alles. Wie beim Auto auch spielen die Reifenprofile und die Sichtbarkeit im Winter eine ausschlaggebende Rolle für das richtige Equipment. Wer wirklich so sicher wie möglich über die Eisflächen rollen will, rüstet sein Rad am besten mit Spike-Reifen auf. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die neuen Reifen zur Felge und unter das Schutzblech passen. Vor allem dürfen sie nicht zu breit sein.

Allerdings sollte man auch beim Aufrüsten auf Winterreifen nicht vergessen: Sie erleichtern zwar die Fahrt durch Eismatsch und Schnee. Auf eisglatten Flächen bieten sie jedoch auch keinen Halt mehr. Noch ein Tipp zum Thema Reifen: Wer Druck aus den Reifen nimmt, erhält mehr Griff auf dem Asphalt. Empfohlen wird, auf den Mindestdruck zu vermindern, der normalerweise auf der Reifenflanke nachzulesen ist.

Doch nicht das Bike selbst, auch die Fahrer müssen sich an die Winterverhältnisse anpassen. Dazu zählt vor allem, gut sichtbar zu sein. Je mehr Reflektoren in den Speichen, an den Pedalen, Kleidungsstücken und so weiter neben den gut funktionierenden Radlampen strahlen, desto sichtbarer sind Fahrer und Gefährt. Die Kleidung sollte ebenfalls den Witterungsverhältnissen angepasst werden – ohne dabei zu vergessen, dass man beim Radeln auch schwitzt. Spezielle Mützen helfen mittlerweile, den Kopf unter den Helmen warm zu halten.

Die Fahrweise sollte extrem vorsichtig und vorausschauend sein. Wann immer möglich auf dem Radweg. Ist dieser jedoch nicht geräumt, kann auch auf die eigentlich für Autos reservierte Fahrbahn ausgewichen werden. Gefährliche Situationen, wie zum Beispiel eine nicht wahrnehmbare Eisfläche unter Schnee oder Matsch, lassen sich besser bewältigen, wenn der Sitz des Fahrrads etwas niedriger eingestellt wird. So kommen die Füße schneller auf den Boden, falls dies erforderlich ist.

 

Das Zweirad wird 200: Holland feiert Jubiläumsjahr mit lekker-radeln-Kampagne

Radfahrer in Hasselt - Bild (c)  MarketingOost

Radfahrer in Hasselt – Bild (c) MarketingOost

Als Karl Freiherr von Drais 1817 die weltweit erste Laufmaschine auf zwei Rädern entwarf, legte der Mannheimer damit den Grundstein für das heutige Fahrrad – und das wohl liebste Fortbewegungsmittel der Niederländer. Denn 200 Jahre nach Drais` Erfindung ist nicht etwa Deutschland, sondern das westliche Nachbarland die weltweit führende Radfahrnation. Das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) ehrt den „Holland-Klassiker“ 2017 mit der Kampagne „lekker radeln“ und stellt dabei Genuss-Radrouten ins Rampenlicht.

In den Niederlanden gibt es mit circa 22,3 Millionen Exemplaren mehr Fahrräder als Einwohner. Durchschnittlich steigt ein Niederländer 300-mal pro Jahr aufs Rad und legt damit insgesamt 900 Kilometer zurück.  Würde man alle Fahrradwege des Landes zusammenlegen, ergäbe das eine Wegstrecke von 35.000 Kilometern.  Bei diesen Zahlen wundert es kaum, dass die Niederlande international als „Fahrradland“ bekannt sind. Breite, Wege, flache Landschaften und gut ausgeschilderte Routen bieten ideale Bedingungen. Und überall locken kulturelle und kulinarische „Leckerbissen“ auf den Sattel, wie die Webseite www.lekkerradeln.de zeigt.

Genuss-Touren quer durchs Land

Ob Sterne-Restaurant oder Bauerncafé, Düne oder Picknickwiese, Schloss oder Naturgebiet: Die Webseite des NBTC bietet Inspiration für Radtouren sowie Sehenswürdigkeiten und regionale Köstlichkeiten am Wegesrand. Dabei wird schnell deutlich, dass die Vokabel „lekker“ mehr ist als eine Bewertung für Speisen. Niederländer verwenden das Wort auch, wenn sie sich wohlfühlen oder etwas schön finden. Touren durch Flevolands Tulpenfelder oder entlang historischer Hansestädte werden ebenso vorgestellt wie Strecken, die zu den Käsemärkten in Nordholland oder den besten Feinschmecker-Lokalen in Leiden führen. Daneben bietet die Webseite einen Routenplaner, mit dem sich Radreisen individuell ausarbeiten lassen. Ein nummeriertes Knotenpunktsystem, das sich durch die gesamten Niederlande zieht, weist während der Tour den Weg – und ist nützliches Hilfsmittel, wenn die Route spontan verlängert oder abgekürzt werden soll.

200 Jahre Fahrrad – 200 Kilometer „lekker radeln“

Vom 5. bis 7. Mai 2017 feiert das NBTC den Geburtstag des liebsten fahrbaren Untersatzes der Niederländer mit einer großen Fahrradstaffel. Deutsche Journalisten und Blogger sowie Gewinner einer Leseraktion und NBTC-Partner werden insgesamt 4 x 200 Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen. Unterwegs lernen sie die vielseitigen Radfahr- und Genussmöglichkeiten der Niederlande kennen. Ausgangspunkt für alle Teilnehmer ist der Landal-Ferienpark Miggelenberg am Fuße des Nationalparks De Hoge Veluwe. Von hier aus geht es in alle vier Himmelsrichtungen. Während eine der 200 Kilometer-Touren über die Obstbauregion Betuwe bis in das historische Zentrum der Universitätsstadt Leiden und an die Küste führt, geht es für andere Teilnehmer in die grüne Provinz Overijssel mit ihren vielen pittoresken Ortschaften. Wieder andere Radfahrer nehmen sich mit Groningen die nördlichste Region der Niederlande vor oder fahren in Flevoland am IJsselmeer entlang bis nach Holland boven Amsterdam.

 

Weitere Informationen zur Kampagne auf www.lekkerradeln.de.

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Die Erben von Karl Drais: Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu

Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu. Bild © TMBW / Christoph Düpper

Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu. Bild © TMBW / Christoph Düpper

Das Fahrrad ist 200 Jahre nach seiner Erfindung durch Karl Drais in Baden-Württemberg präsenter denn je. Kreative, Bastler und Tüftler aus Deutschlands Süden haben sich dem Zweirad mit all seinen Facetten verschrieben und treiben es mit Erfindungen und Neuinterpretationen voran. Wir stellen sechs kreative Köpfe vor, die den Erfindergeist des Karl Drais fortleben lassen.

 

Marc Oliver Schwarz: Restaurierte Legenden

Was haben der Prinzenpalast in Bangkok und das Apartment eines Wallstreet-Bankers in New York gemeinsam? In beiden findet man Fahrräder von Marc Oliver Schwarz. Er restauriert legendäre Fahrrad-Modelle in seiner Werkstatt in Stuttgart und liefert sie an Kunden auf der ganzen Welt. Die Faszination für Rennräder stammt aus der Kindheit. Damals fing alles mit Radrennen an. Der sportliche Ehrgeiz verflog, die Leidenschaft fürs Schrauben blieb. So kam es, dass er sein modifiziertes Rennrad gemeinsam mit einem Freund in den Originalzustand zurück baute. Schnell kamen die Traumräder aus der Jugend ins Gedächtnis, die man sich damals so sehr gewünscht hat. Ehe er sich versah, standen 14 bestens restaurierte Rennräder in der eigenen Werkstatt. Via Internet waren die Raritäten schnell verkauft. Heute arbeitet er meist nur noch im Auftrag von Kunden, die mit den gesuchten Schätzen eine bestimmte Erinnerung verbinden. „Ich sage dann manchmal zu ihnen: Ich weiß nicht wie lange es dauert oder wieviel es kostet. Ich weiß nur, ich finde das Rad.“ Abschrecken lassen die sich meistens nicht. Der ideelle Wert überwiegt.

www.dacorsa.de

 

Stefan Eisen: Bambus auf zwei Rädern

Ein neues Fahrrad für die Tochter sollte es sein. Ein Bekannter brachte Stefan Eisen auf die Idee, dafür Bambus zu verwenden. Diesen besorgte er sich quasi vor der Haustür, in einem nahegelegen Bambusgarten in Karlsruhe. Das erste Rad entstand in der Garage der Eltern. Damit konnte er selbst die härtesten Kritiker überzeugen – die Freunde der Tochter. Davon angespornt, experimentierte der Karlsruher weiter mit Bambus und baute Räder für sich und seine Familie. Ein Zufall brachte den Autodidakt mit einer Journalistin zusammen, die mit einem Artikel über ihn und seine Bikes die „Bambushelden“ ins Rollen brachte. Nach einigen Rückschlägen und Fehlversuchen war Eisen bereit, auch Räder für Kunden zu bauen. Denn Bambus ist kein einfacher Rohstoff. Welcher von den über einhundert Sorten in Karlsruhe wächst, weiß er nicht. Wichtig ist nur, dass es damit funktioniert. Die Herstellung, vom Ernten bis zum fertigen Bike, dauert etwa zehn bis zwölf Wochen. „Meine Bambusräder sind für Menschen, die sich mal etwas Besonderes leisten wollen“, sagt der Tüftler.

www.bambusheld.de

 

Uli Fahl: Die Leichtigkeit des Bikes

Uli Fahl, Gründer von Tune, ist eigentlich gelernter Chemiker. Gleichzeitig ist er leidenschaftlicher Sportler. Zu den Klettertouren in seinen Zwanzigern startete er oftmals mit dem Fahrrad. Unwegsames Gelände erforderte hier und da, das Fahrrad zu tragen. Der geborene Badener störte sich aber immer am hohen Gewicht der damaligen Mountainbikes. Eine Lösung musste her. Fahls Gedanke: Die Komponenten der Fahrräder müssen leichter werden. Da die Leichtbauwelle aber erst etwas später aufkam, musste der Badener selbst aktiv werden und konstruierte die ersten Produkte der Marke Tune: einen sensationell leichten Schnellspanner und Aluschrauben. Im Gründungsjahr 1988 traf er damit besonders bei den Mountainbikern den Nerv der Zeit und leistete Pionierarbeit im Leichtbau. Aus einem Bauernhaus in Südbaden trat das Unternehmen seinen weltweiten Siegeszug an. Das Geheimnis von Fahl: „Wer sich nicht bewegt, fällt um“. Was für Radler stimmt, trifft auch auf Tune zu. Innovative Produkte und kontinuierliche Weiterentwicklung halten die Marke nun schon seit 28 Jahren erfolgreich im Geschäft.

www.tune.de

 

Nico Netzer: Altes neu beleben

„Ich wollte ein Laden aufmachen, in den ich selber gerne gehen würde“. So weit so simpel, die Idee hinter Basement Bikes. Für Nico Netzer stand dabei der „Hilfe-zur-Selbsthilfe-Gedanke“ im Vordergrund. Wer sein Bike repariert bekommt, kann dabei zuschauen und erhält eine Erklärung – oder legt gleich selbst Hand an. Werkzeug händigt der Chef gerne aus. Vor seiner Selbstständigkeit hat der Veloliebhaber in Radläden gejobbt. „Die hatten da meistens wenig Lust, was zu reparieren. Die wollten lieber ein neues Rad verkaufen“, erklärt Netzer. Alle Räder, die der Mannheimer verkauft, sind gebraucht. Für ihn ist der sentimentale Wert wichtiger als perfekte Funktion. Basement Bikes soll außerdem ein Treffpunkt für alle sein und Menschen in die Fahrradkultur einbinden. Deshalb ist aktuell ein Fahrradcafé in Planung, das den Laden und die Werkstatt ergänzen soll. Projekte liegen dem Schrauber: Für den 200. Geburtstag des Fahrrads 2017 tüftelt er an einem mobilen Fahrradkino. Das gesamte Equipment wird auf Fahrrädern transportiert und der für das Ausstrahlen eines Films nötige Strom durchs Treten in die Pedale erzeugt.

http://basementbikes.de

 

Wolfgang Renner: Das erste Mountainbike in Deutschland

Er war der Star der Radcross-Szene Ende der 60er Jahre. Er brachte das Mountainbike nach Deutschland. Er war der Erste, der mit dem Fahrrad die Alpen überquerte. Und er initiierte die ersten Deutschen Meisterschaften im Mountainbiken. Wolfgang Renner, geboren 1947 in Stuttgart, ist Pionier und Visionär der deutschen Radszene. 1976 wurde ihm angeboten, den Vertrieb des damals noch in Japan angesiedelten Herstellers Centurion zu übernehmen. Der Fahrradenthusiast sagte zu und wagte fünf Jahre später den Schritt vom Verkäufer zum Hersteller. Mit dem „Country“ brachte er 1982 das erste Mountainbike in Deutschland auf den Markt. Inzwischen gehört ihm die Marke Centurion mit Sitz in Magstadt. Die Liste der von Renner eingeführten Innovationen ist lang, aber dennoch bleibt der Schwabe bescheiden. Wolfgang Renner ist Biker durch und durch. Früher schnappte er sich sein Fahrrad, fuhr durchs Karwendel-Gebirge oder unternahm lange Touren mit Radfahrlegende Eddy Merckx. Und die Leidenschaft ist noch lange nicht verflogen: So geht es beispielsweise mit 69 Jahren noch zum Wüsten-Radrennen nach Jerusalem. „Sobald eine Startnummer am Lenker hängt, kommt der Rennfahrer durch, das bekomme ich nicht mehr raus. Dann lasse ich mich auch nicht abhängen.“

www.centurion.de

 

Gert Wiedemann: Therapiebikes von der Alb

Gert Wiedemann hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen mit Bewegungseinschränkungen wieder mobil zu machen. Angefangen hat alles vor über vier Jahren, als er Probleme mit der Hüfte hatte. Unzufrieden mit der damaligen Auswahl an E-Bikes, fing er an, Mountainbikes mit Hilfsmotoren auszustatten. Für eine Kundin mit Multipler Sklerose machte er sich auf die Suche nach einem speziellen Fahrrad und stieß auf Dreiräder, die auch mit Gleichgewichtsproblemen fahrbar sind. Inzwischen ist er Fachmann für Therapieräder und passt diese an die jeweiligen Kundenbedürfnisse an. Die schönste Erfahrung hatte Wiedemann mit einem Kunden, der im Rollstuhl saß und nach einem halben Jahr mit dem Spezial-Fahrrad wieder an Krücken gehen konnte. Angespornt durch derartige Erfolge, arbeitet er zusammen mit Therapeuten an einem eigenen Projekt. Dabei soll mit akustischen Signalen der Therapieansatz verstärkt werden.

www.alb-store.de

Quelle: Tourismus Markenting GmbH Baden-Württemberg

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Neuer Bike-Spaß im Tessin

Mountainbiken im Tessin. Copyright: Schweiz Tourismus / Stephan Schacher

Mountainbiken im Tessin. Copyright: Schweiz Tourismus / Stephan Schacher

Das Tessin ist perfekt für Bike-Urlaub geeignet. Im südlichsten Kanton beginnt der Frühling früher als im Rest der Schweiz, und das Panorama mit den vielen Bergen, Seen und Städten ist einzigartig. Außerdem wird laufend in die Infrastruktur investiert. Die neue Berghütte Capanna Monte Bar auf 1800 Metern Höhe ist ein Beispiel dafür.

Alphütte und Bike-Hotel: Die neue Capanna Monte Bar
Wären Lugano und seine Täler ein Amphitheater, so wäre der Monte Bar definitiv die exklusive VIP Lounge. Denn vom 1816 Meter hohen Gipfel haben Besucher eine atemberaubende Aussicht auf die zu Füßen liegende Stadt, den Luganersee und die umliegende Bergwelt. Etwas weiter unten, auf 1620 Metern Höhe, wurde vor 80 Jahren die erste Capanna Monte Bar errichtet. Diese wurde 2016 abgerissen, um einer modernen Berghütte Platz zu machen. Die Konzeption des mit Holz verkleideten, würfelartigen Gebäudes stammt vom jungen Architektenduo Oliviero Piffaretti und Carlo Romano aus Mendrisio. Im Untergeschoss befindet sich ein Restaurant mit 80 Sitzplätzen, großem Kamin und einer großflächigen Fensterfront. So genießen Gäste das Alpenpanorama im Inneren ebenso wie auf der großen Außenterrasse. Die neue Capanna Monte Bar bietet Schlafmöglichkeiten für 50 Personen, Seminarräume sowie eine kleine Werkstatt für Bikes. Sie liegt an der beliebten Mountainbike-Strecke „Lugano Bike“ und ist Etappenziel einiger wichtiger Wanderrouten. So können sich Naturfreunde und Mountainbiker ab Frühling 2017 auf eine neue Anlaufstelle in den Tessiner Bergen freuen. www.capannamontebar.ch

Granfondo San Gottardo: Das Paris-Roubaix der Alpen
Die alte Bergstrecke vom Gotthardpass Richtung Süden trägt nicht umsonst den Namen „Tremola“. Das Kopfsteinpflaster schüttelt den Körper so richtig durch. Die kaum befahrene Straße ist ein Must-Do im Leben eines jeden ambitionierten Radfahrers. Am 23. Juli 2017 haben alle Amateure die Gelegenheit, die Strecke bei einem Rennen für jedermann zu erfahren. Der „Granfondo San Gottardo“ findet in drei verschiedenen Längen von 42, 57 und 110 Kilometern in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. Start und Ziel ist für alle Strecken in Ambri auf 1000 Metern Höhe. Nach einer sieben Kilometer langen „Aufwärmphase“ geht die Tremola los. In zahlreichen Haarnadelkurven schraubt sich die Strecke bei einer Steigung von 7,4 Prozent bis zur Passhöhe auf 2106 Metern. Für das herrliche Panorama hier oben werden die Fahrer wohl keine Augen haben, denn das Rennen ist noch lange nicht beendet. Für die beiden kleineren Strecken geht es zurück nach Ambri, für die lange Strecke warten noch zwei weitere Pässe mit über 2000 Metern. www.granfondosangottardo.com

Monte Tamaro – Downhill und Freeride
Der 1960 Meter hohe Tessiner Berg Monte Tamaro ist längst zum Mekka für Mountainbiker geworden. Neben zwei klassischen Touren und einem Bike Park bei der Mittelstation können Biker eine Downhill- und eine Freeride-Strecke in Angriff nehmen, auf der bereits Weltmeisterschaften stattfanden. Geschicklichkeit und Gleichgewicht sind hier gefragt. Die Bergfahrt können die Sportler mit der Gondelbahn zurücklegen, bevor an der Mittelstation auf 1150 Metern die Abfahrt ins Tal beginnt. Die gut ausgebaute schwarze Piste, bei der bis zur Talstation in Rivera 680 Höhenmeter überwunden werden, ist ideal für alle, die trainieren und ihre Technik verbessern möchten. www.montetamaro.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Winterthur – eine Stadt in Bewegung

Fahrradtour durch Wintertours Industrielandschaft. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschansicht

Fahrradtour durch Wintertours Industrielandschaft. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschansicht

Die Industriellen hinterließen in Winterthur nicht nur ein grandioses museales Erbe, sondern auch eine blühende Industriekultur. Die Fabrikgebäude sind heute Orte der Kreativität: Wo einst der Diesel tropfte, hat sich die Kultur eingenistet. Per Velo erkundet man die Industriekultur.

Winterthur war einst die Industriehauptstadt der Schweiz: Hier stand die erste mechanische Fabrik des Landes, und bis Ende der Achtzigerjahre arbeiteten allein auf dem Areal des Sulzer Konzerns über 10.000 Leute und produzierten Motoren. Die Industrie hat die Stadt geprägt und ihr eine eigene Kultur vermittelt. Winterthur verfügt auch über bedeutende Kunstsammlungen und damit über ein museales Erbe der Industrie – etwa jenes von Oskar Reinhart (1885–1965), dessen Sammlung in seiner einstigen Villa zu sehen ist. Die „echte“ Industriekultur jedoch, das sind die einstigen Produktionsstätten, wo heute neue Ideen entstehen.

Das Sulzer-Areal – eine der ersten Industriebrachen des Landes – ist ein herrlich anarchistischer Ort in der sonst so perfekten Schweiz. Zwischen den stillgelegten Gleisen stöbern Interessierte durch Vinyl-Platten, in den früheren Fabriken arbeiten Kreative, und in einem alten Schaufenster-Kasten lässt sich wunderbar moderne Kunst entdecken. www.kunstkasten.ch

Winterthur ist eine Stadt in Bewegung. Und das in mehrfacher Hinsicht: Die Industriekultur lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Der Industriekultur-Weg ist rund 13 Kilometer lang und führt durch die ganze Stadt. Besucher machen nicht nur Halt im Sulzer-Areal, sondern auch beim Gewerbemuseum in der Altstadt, das sich an den Schnittstellen zwischen Alltagskultur und Kunst, Handwerk, Design und industrieller Produktion bewegt. Eine der wichtigsten Stationen ist das Fotomuseum. Einst wurden in dem Backsteingebäude Strümpfe hergestellt, heute können hier klassische und zeitgenössische Fotografie bewundert werden. Man taucht gleich doppelt in die Vergangenheit ein: In einem Workshop lernen Interessierte das Phänomen der „Camera obscura“ kennen und experimentieren mit einfachen Lochkameras. Auf der anderen Straßenseite liegt die Fotostiftung Schweiz, die das Fotoschaffen der Schweiz von den Anfängen bis zur Gegenwart dokumentiert. Natürlich nicht in einem Neubau, sondern in einer ehemaligen Färberei.

Weitere Informationen zum Städteurlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com/staedte, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Unterwegs von Burg zu Burg – Landkreis Tübingen: Spannende Themenradtouren fürs E-Bike und Pedelec

Ausblick auf Schloss Hohentübingen: Auf einer Burgen- und Schlössertour können Radler einige der schönsten Bauschätze der schwäbischen Region entdecken. Foto: djd/Tourismusförderung Landkreis Tübingen

Ausblick auf Schloss Hohentübingen: Auf einer Burgen- und Schlössertour können Radler einige der schönsten Bauschätze der schwäbischen Region entdecken.
Foto: djd/Tourismusförderung Landkreis Tübingen

Auf insgesamt mehr als 1.000 Kilometern Länge erstrecken sich die Radwege, auf denen Aktivurlauber die reizvolle Landschaft des Landkreises Tübingen entdecken können. Entlang der Flusstäler von Neckar, Ammer und Steinlach, durch den Naturpark Schönbuch, das Waldgebiet Rammert oder am Albtrauf: Die gemütlichen und sportlichen Touren versprechen viel Abwechslung. Speziell für die Fahrer von E-Bikes und Pedelecs wurden vier Thementouren konzipiert. Dabei können Schlösser und Burgen besichtigt werden, auf einem Energielehrpfad oder bei Zwischenstopps an Windkraftanlagen und Mühlen erfährt man Interessantes rund um das Thema umweltfreundliche Energiegewinnung. Gemütliche Lokale und aussichtsreiche Rastplätze laden zu Pausen ein. Jede Tour widmet sich jeweils einem Thema und bietet Erlebnisstationen entlang der Strecken, die in einem Tourenbuch beschrieben werden. Ausführliche Informationen zu den Routen gibt es im Internet (siehe unten).

Zu Burgen und Schlössern radeln

Die Burgen & Schlösser-Tour besteht aus zwei unabhängigen Runden – der Neckartal-Runde und der Schönbuch-Runde, die auch sportlich miteinander kombiniert werden können. Die Tour verbindet insgesamt 18 Burgen und Schlösser im Landkreis Tübingen. Die Hälfte davon liegt an der 46 Kilometer langen Neckartal-Runde. Dazu zählen beispielsweise das nahezu vollständig erhaltene Renaissance-Schloss Hirrlingen oder Schloss Weitenburg hoch über dem romantischen Neckartal. Hier lädt das Schlossrestaurant zu einer Erholungspause ein. Startpunkt der Runde durch das obere Neckartal und das wildromantische Rommelstal mit Ausblicken auf Schloss Hohenzollern ist Rottenburg. Ebenso viele Burgen und Schlösser im Landkreis Tübingen verbindet auch die rund 70 Kilometer lange Schönbuch-Runde, auf der man zum großen Teil durch den gleichnamigen Naturpark radelt.

Dem Strom auf der Spur

Die Energie-Tour wiederum führt durch den Naturpark Schönbuch und Dettenhausen bis nach Waldenbuch und wieder zurück zum Ausgangsort Tübingen. An den Stationen des Energielehrpfades der Stadtwerke Tübingen kann man sein Wissen über Photovoltaik oder Wasserkraft vertiefen und erfahren, was mit dem Strom in einem Umspannwerk geschieht. Zum Einkehren bieten sich unterwegs etwa das Hotel Restaurant Lamm-Alte Post in Dettenhausen oder das gemütliche Kaffeehaus in Kirchentellinsfurt an. Für Schoko-Fans empfiehlt sich ein Zwischenstopp bei Ritter Sport Schokolade in Waldenbuch. Viel zu sehen und zu erleben gibt es auch auf der 65 Kilometer langen Prima-Klima-Tour – hier kann man beispielsweise etwas über den Bau von Sonnenkollektoren im Sonnenzentrum Rottenburg oder über den Betrieb einer Biogasanlage erfahren.

Kostenlose Tourenbücher

Die vier Radtouren fürs E-Bike und Pedelec im Landkreis Tübingen gehören zu einer Reihe von Themenradtouren für alle Sinne. Jede Route ist in einem Tourenbuch anschaulich mit Kartenmaterial, Wegbeschreibung, Einkehrmöglichkeiten, Akkuladestationen und vielen weiteren Informationen rund um das Thema aufbereitet. Das Tourenbuch liegt in den Tourist-Infos aus und kann online unter www.tuebinger-umwelten.de bestellt werden. Auf der Webseite findet man ebenso eine ausführliche Beschreibung der Stecken sowie interaktive Tourenkarten mit GPS-Daten zum kostenlosen Downloaden. Alle Touren sind mit einem entsprechenden Symbol gut ausgeschildert.

Quelle: djd/Tourismusförderung Landkreis Tübingen

Unterwegs im Land der Lebensfreude: Der Radsüden Baden-Württemberg lässt sich am besten auf dem Fahrrad entdecken

Eine sehenswerte Station entlang des Kocher-Jagst-Radwegs ist Schwäbisch Hall. Auf der Treppe von St. Michael finden alljährlich die bekannten Festspiele statt. Foto: djd/Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst Radweg/Jan Bürgermeister

Eine sehenswerte Station entlang des Kocher-Jagst-Radwegs ist Schwäbisch Hall. Auf der Treppe von St. Michael finden alljährlich die bekannten Festspiele statt.
Foto: djd/Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst Radweg/Jan Bürgermeister

Kontrastreiche Landschaften mit Weinbergen, Wäldern, Wiesen und Flüssen, historisch gewachsene Dörfer und Städte, sehenswerte Burgen und Schlösser: Das „Land der Lebensfreude“ – zwischen Stuttgart, Heidelberg und Rothenburg o.d.T. – ist maßgeschneidert für Erkundungstouren mit dem Rad. Berühmte Dichter und Denker wie Eduard Mörike haben hier ihre Spuren hinterlassen, die Menschen sind gastfreundlich und stolz auf ihre Traditionen. Eine genussvolle Weinradtour ist in der Region ebenso möglich wie entspanntes Familienradeln entlang der Tauber, eine sportliche Hügeletappe im Naturpark Stromberg-Heuchelberg oder eine Kulturtour entlang des Burgenstraßen-Radwegs. Inspirationen gibt es unter www.radsüden.de.

Weinkultur und Genuss mit dem Fahrrad entdecken

Gleich drei Weinbaugebiete treffen in der Region zusammen: Franken, Baden und Württemberg. Weinliebhabern bietet sich so eine gute Gelegenheit, den Rebensaft und die schöne Weinlandschaft in all ihren Facetten kennenzulernen. Zum Beispiel entlang des 355 Kilometer langen Württemberger Weinradwegs. Viel zu sehen und zu erleben gibt es auch beim Flussradeln – etwa an Tauber, Neckar, Kocher und Jagst. Die Qualitätsradrouten Kocher-Jagst-Radweg, Neckartal-Radweg, Odenwald-Madonnen-Radweg und „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ wurden vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) mit vier beziehungsweise fünf Sternen ausgezeichnet. Beim Einkehren – etwa in der Genießerregion Hohenlohe – kann man sich regionale Köstlichkeiten wie vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein schmecken lassen.

Jeden Tag neue Landschaften genießen

Da die Region von drei Naturparks – dem Naturpark Neckartal-Odenwald, dem Schwäbisch-Fränkischen Wald sowie dem Naturpark Stromberg-Heuchelberg – mitgeprägt ist, kann man jeden Tag eine andere Landschaftsform genießen. Zusätzliche Tourenmöglichkeiten und spannende Naturerlebnisse bietet der UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Burgen und Schlösser prägen die Region und laden – etwa beim Radeln auf dem Burgenstraßen-Radweg oder dem Radweg Deutsche Fachwerkstraße – zu einer Kulturreise ein.

Vorweg informieren

Einen guten Überblick über alle Routen im „Land der Lebensfreude“ sowie attraktive Urlaubspauschalen bietet das Radtourismusportal „Radsüden“ (Link siehe oben). Mit einem Klick auf den ausgewählten Radweg bekommt man Informationen zu Tourlänge und Etappen, zu Sehenswürdigkeiten, fahrradfreundlichen Unterkünften und Einkehrmöglichkeiten. Die einzelnen Touren sind als GPX-Tracks verfügbar. Als Erstinformation bietet sich zudem die RadKarte RadSüden an, die auch über E-Bike-Vermietungs- und Akkuwechselstationen informiert.

Quelle: djd / Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst Radweg

Als das Rad ins Rollen kam: Baden-Württemberg feiert 200 Jahre Fahrrad

Nachbau der Laufmaschine von Karl v. Drais, 1820. Bild © Technoseum Mannheim / Klaus Luginsland

Nachbau der Laufmaschine von Karl v. Drais, 1820. Bild © Technoseum Mannheim / Klaus Luginsland

Baden-Württemberg stand schon lange vor Gottlieb Daimler und Carl Benz für fortschrittliche Innovationen im Bereich der individuellen Mobilität. In Mannheim, wo Jahrzehnte später das erste Automobil rollen sollte, bastelte der in Karlsruhe geborene Karl Drais an einer Laufmaschine auf zwei Rädern. 1817 stellte er sie mit einer legendären ersten Fahrt vor und meldete die später nach ihm benannte Draisine zum Patent an. Die Urform des modernen Fahrrads war geboren. Von Mannheim aus begann das Zweirad seinen Siegeszug rund um den Globus und wird bis heute millionenfach in aller Welt genutzt. Mit einem Reigen an Ausstellungen und Veranstaltungen feiert Baden-Württemberg 2017 diese epochale Erfindung.

Not macht erfinderisch

Es war eine Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt, die das Rad zum Rollen brachte. Dem Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien im April 1815 folgten auch in Deutschlands Süden verheerende Hungersnöte und ein „Jahr ohne Sommer“. Karl Drais suchte eine Alternative zum Pferd, das mangels Futter als Fortbewegungsmittel ausfiel. Seine Laufmaschine kam noch ohne Pedale und Kettenantrieb aus, brachte es aber auf eine beachtliche Geschwindigkeit: Auf seiner Jungfernfahrt von der Mannheimer Innenstadt zum Schwetzinger Relaishaus legte der Visionär innerhalb von knapp einer Stunde 14 Kilometer zurück und war damit mehr als doppelt so schnell wie die damaligen Postkutschen. Heute können Radfahrer die historische Erstfahrt auf der Mannheimer „Drais-Route“ nachempfinden.

Traumrouten durch den Süden

Seit Karl Drais kamen zahlreiche Rund- und Fernwege hinzu, die Baden-Württemberg zu einem idealen Ziel für Radurlauber machen. Vom kurzen Themenweg bis zum Single-Trail für Mountainbiker gibt es eine breite Auswahl an Wegen für jeden Anspruch. Besonders viel wurde im Vorfeld des Fahrradjubiläums landesweit in den Ausbau der zertifizierten Routen investiert. Heute haben Radfahrer zwischen Lieblichem Taubertal und Schwarzwald die Wahl aus insgesamt 12 Qualitätsrouten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Während der Stuttgarter Reisemesse CMT, die vom 14. bis 22. Januar ihre Tore öffnet, kommt ein weiterer Landesradfernweg hinzu. Dann trägt auch der Donau-Radweg das Qualitätssiegel des ADFC.

Baden-Württemberg feiert Karl Drais und das Fahrrad

An Karl Drais und seine Erfindung erinnern in Baden-Württemberg im Jubiläumsjahr viele Ausstellungen, Festivals und andere Veranstaltungen. Noch bis 25. Juni zeigt das Mannheimer Technoseum die Große Landesausstellung „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades“. Vom 24. bis 28. Mai dreht sich bei den Heimattagen Baden-Württemberg in Karlsruhe alles um das Fahrrad. Auf dem Programm steht unter anderem ein Welttreffen historischer Fahrräder, zu dem Fahrradsammler aus vielen Ländern in die Geburtsstadt von Karl Drais reisen. In Mannheim wird neben zahlreichen anderen Feierlichkeiten vom 10. bis 11. Juni das Festival „Monnem Bike – wo alles begann“ gefeiert. Und in beiden Städten kann man sich bei Themenführungen zu Fuß oder per Drahtesel auf die Spuren des Fahrraderfinders begeben.

Veranstaltungshighlights in Baden-Württemberg

Große Landesausstellung „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades“
Bis 25. Juni 2017
Technoseum Mannheim
Die Große Landesausstellung zeichnet die technische Entwicklungsgeschichte des Fahrrades ebenso nach wie seine gesellschaftliche Rolle im Wandel der Zeit. www.technoseum.de/ausstellungen/2-raeder-200-jahre/

Musical „Karl Drais – Die Treibende Kraft“
Premiere: 4. Februar 2017, anschließend weitere Termine
Capitol Mannheim
Die Geschichte des Fahrrads verpackt als Musical, unter anderem von Michael Herberger, Produzent der „Söhne Mannheims“. http://www.capitol-mannheim.de/app1/1.0/veranstaltung/karl-drais-die-treibende-kraft

Fotoausstellung „Der erste Radweg der Welt“
Ab 2. April 2017
Schlossgarten Mannheim
Fotoausstellung über den ersten Fahrradweg der Welt im Mannheimer Schlossgarten. http://monnem-bike.de/event/der-erste-radweg-der-welt/

Mobile Cinema – Mannheims Fahrradkino
Premiere: 28. April 2017, weitere Termine bis Oktober
Mannheim
Ein mobiles Kino, das nur durch von Fahrrädern erzeugte Energie betrieben wird und Filme an ungewöhnlichen Orten zeigt. http://monnem-bike.de/event/mobile-cinema-mannheims-fahrradkino/

Radiale
24. bis 28. Mai 2017
Karlsruhe
Zahlreiche Veranstaltungen rund ums Fahrrad, alle mit Bezug zu Karl Drais. http://heimattage-karlsruhe.de/themen/heimat-des-fahrraderfinders/radiale-2017.html

Welttreffen historischer Fahrräder
24. bis 28. Mai 2017
Schloss Karlsruhe
Fahrradsammler aus der ganzen Welt präsentieren ihre historischen Fahrräder in verschiedenen Rennen. Zusätzlich gibt es eine Kostümfahrt. https://www.200jahre-fahrrad.de/kalender/2017/mai/welttreffen-historischer-fahrraeder

Fahrradfestival „Ganz schön Drais!“
27. bis 28. Mai 2017
Alter Schlachthof Karlsruhe
Stände laden Besucher zu verschiedenen Mitmach-Aktionen ein. Zusätzlich finden die „Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere“, ein BMX-Contest sowie ein Bike Polo-Turnier statt. https://www.200jahre-fahrrad.de/kalender/2017/mai/fahrradfestival-ganz-schoen-drais

Festival „Monnem Bike – wo alles begann“
10. bis 11. Juni 2017
Mannheimer Innenstadt
Vielfältige Fahrrad-Kunst und Kulturaktionen werden ergänzt durch außergewöhnliche Events wie das Klapprad-Festival und die Liegerad-WM. http://monnem-bike.de/event/das_fest/

Tretro
17. September 2017
Technikmuseum Sinsheim
Retro-Rennrad-Tour mit Rennrädern bis Baujahr 1985, natürlich nur im passenden Outfit, begleitet von vielen ehemaligen und aktuellen Radstars. http://sinsheim.technik-museum.de/de/tretro

Führungen zu Karl Drais in Karlsruhe und Mannheim
Informationen und Termine unter
www.karlsruhe-tourismus.de und www.tourist-mannheim.de

Info:
Eine Broschüre zu Geschichte und Gegenwart des Radfahrens in Baden-Württemberg kann kostenlos bestellt werden unter Tel. 01805 / 55 66 90 oder per E-Mail unter prospektservice@tourismus-bw.de.

Quelle: Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW)

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E-Bikes dank bike-energy unterwegs einfach und sicher aufladen

Außergewöhnliche Universal-Ladestation für E-Bikes und Pedelecs

bike-energy Ladestation TOWER - Bild © 2016 bike-energy

bike-energy Ladestation TOWER – Bild © 2016 bike-energy

E-Bikes und Pedelecs liegen im Trend. Sie revolutionieren den Sommertourismus und verändern das Mobilitätsverhalten in der Stadt und auf dem Land. Die größte Herausforderung war bisher das Aufladen der E-Bikes unterwegs. Hier bietet das Unternehmen bike-energy aus dem Salzburgerland mit einer innovativen Technologie die ideale Lösung: Im Gegensatz zu herkömmlichen E-Bike-Tankstellen lädt bike-energy ohne das bisher nötige Heim-Ladegerät.

Der Aktionsradius in Regionen mit bike-energy Tankstellennetz erhöht sich nahezu unbegrenzt. Kommunen, Tourismusregionen und Gewerbetreibende erreichen mit bike-energy neue Gäste und Kunden. Weiterer Vorteil ist die kostengünstige und unkomplizierte Installation, da weder Fundament noch Baugenehmigung nötig sind.

Wollten E-Biker bisher unterwegs an E-Bike-Tankstellen aufladen, war dafür ein sperriges Heim-Ladegerät nötig, das noch dazu im Freien und bei Nässe ein Sicherheitsrisiko darstellt. Dieses Problem löst die bike-energy Universal-Ladestation mit einer innovativen Technologie. Volkmar Schitter, Geschäftsführer und einer der Gründer von bike-energy, erklärt, wie es zu dieser einzigartigen Lösung gekommen ist: „Zum einen wussten wir von den E-Bike-Herstellern, die nach einem System suchten, um E-Bikes unterwegs so einfach und sicher aufzuladen, dass praktisch unendliche Reichweiten möglich sind. Zum anderen haben wir die E-Biker selbst berücksichtigt, die endlich komfortabel aufladen wollten. Denn unterwegs Aufladen ging bisher nur mit dem Heim-Ladegerät, doch das sollte laut Hersteller nicht im Freien verwendet werden und schon gar nicht bei Regen. Mit bike-energy haben wir diese Ziele erreicht: Eine Universal-Ladestation für unterschiedlichste E-Bikes, zum Aufladen ohne Heim-Ladegerät, auch im Freien mit höchstem Sicherheitsstandard, also ohne Hantieren mit 230V Strom.“ bike-energy wurde zur kostengünstigen Installation bei Gewerbebetrieben in Tourismusregionen und Kommunen entwickelt.

E-Bikes aufladen ohne Heim-Ladegerät

Die bike-energy Universal-Ladestation ist weltweit einzigartig: Die Verbindung zwischen E-Bike und E-Tankstelle ist nicht mehr länger das Heim-Ladegerät, sondern ein revolutionärer ebike-adapter. Dieser ist so klein und leicht, dass er in jede Hosentasche passt.

Ein weiterer Vorteil ist die Sicherheitskupplung: Der praktische Magnetanschluss bringt selbst bei Regen größtmögliche Sicherheit. Denn bei plötzlicher Zugbelastung, wenn beispielsweise das Rad umfällt, trennt sich die Verbindung sofort und der Stromfluss wird automatisch abgeschaltet.

Volkmar Schitter, einer der beiden Gründer von bike-energy und erfahrener Spezialist für E-Bike-Ladetechnik, erklärt eine Einzigartigkeit des bike-energy Systems: „Bisher musste zum Aufladen vielfach der Akku vom Rad genommen werden. Dabei lagen Akku und Ladegerät ungesichert am Boden. Mit bike-energy haben wir eine Universal-Ladestation geschaffen, die E-Bikern die Sicherheit gibt, dass jeder Akku während des Aufladens gesichert und versperrt am Rad bleibt. Weil bike-energy Ladestationen auch noch wesentlich schneller laden als herkömmliche Heim-Ladegeräte, werden sie idealerweise bei Gaststätten und Ausflugszielen aufgestellt. Dort können E-Biker entspannt die Pause nutzen, während der Akku wieder aufgeladen wird. Weitere Standorte sind auch Supermärkte, E-Bike-Verleihstationen oder Arbeitsstätten und Betriebe.“

Zukunftsfähige Technologie für Tourismusregionen und Kommunen

Mit einem bike-energy Tankstellennetz erreichen Tourismusregionen, Kommunen und Gewerbetreibende neue Gäste und Kunden, die mit dem E-Bike unterwegs sind. Städte und Gemeinden bewirken außerdem eine PKW-Verkehrsentlastung. Ein weiterer Vorteil der bike-energy Ladestationen ist die kostengünstige Installation, da weder ein Fundament noch eine Baugenehmigung nötig sind. Außerdem ist das System zukunftssicher, da es mithilfe des ebike-adapters mit jedem E-Bike-Antriebssystem kompatibel ist. bike-energy Ladestationen bewähren sich in Tourismusregionen des Salzburgerlandes bereits seit 2010.

Quelle: bike-enegry / lifePR

DIE NEUEN REISEANGEBOTE 2017 VON AUGUSTUSTOURS

AKTIVREISEKATALOG „RAD- UND WANDERREISEN 2017“ ERSCHIENEN

Neuer Aktivreisekatalog „Rad- und Wanderreisen 2017“ von AugustusTours erschienen. Quelle: AugustusTours

Neuer Aktivreisekatalog „Rad- und Wanderreisen 2017“ von AugustusTours erschienen. Quelle: AugustusTours

Der Dresdner Reiseveranstalter AugustusTours hat offiziell den Startschuss für die neue Reisesaison 2017 gegeben: Aktivreiseinteressierte können ab sofort den neuen Reisekatalog „Rad- und Wanderreisen 2017“ bestellen, der neben den altbewährten auch wieder zahlreiche neue Aktivreiseangebote beinhaltet.

Mit der bisher vielfältigsten Palette an Rad- und Wanderreisen seit Bestehen von AugustusTours startet der Dresdner Reisespezialist in das Reisejahr 2017. Der neue Katalog beinhaltet neben 88 ausgewählten Touren in die schönsten Gegenden Deutschlands auch ein Jubiläumsgewinnspiel anlässlich des 20. Geburtstages des Unternehmens am 15. Februar 2017. Reizvolle Fotos aus den entsprechenden Urlaubsregionen und persönliche Reisetipps des Teams machen Lust auf die nächste Reise mit dem Drahtesel oder per pedes. Insgesamt organisiert AugustusTours nun schon Fahrradreisen an 20 verschiedenen Radwegen und Wanderurlaub in elf deutschen Wandergebieten.

Neben den beliebten Angeboten an Elbe, Oder-Neiße, Havel und Spree hat AugustusTours für 2017 unter anderem Sternfahrten durch die Mecklenburger Seenplatte und im Spreewald entwickelt. Zur Rad- und Schiffsreise an Elbe und Moldau hat sich die Donau mit der sehenswerten Strecke zwischen Passau und Wien gesellt. Erstmals können 2017 mit AugustusTours Radreisen auf Bornholm unternommen werden. Farbenprächtige Fachwerkhäuser, feine Sandstrände und anmutige Wälder prägen die Landschaft der dänischen Ostseeinsel ebenso wie die gastfreundlichen Inselbewohner.

AugustusTours organisiert darüber hinaus Wanderreisen in die Sächsische Schweiz, die Bayerischen Alpen, am Malerweg, Vogtland Panorama Weg®, Rothaarsteig, Rheinsteig, Schluchtensteig und Harzer-Hexen-Stieg. Sein Portfolio hat der Aktivreiseveranstalter 2017 um das österreichische Salzkammergut, den Westweg und den Sächsischen Weinwanderweg erweitert. Außerdem können Wanderbegeisterte mit AugustusTours nun auch den Brocken, den höchsten Berg Norddeutschlands, südlich umwandern.

Ergänzt wird das Rad- und Wanderangebot im neuen Katalog durch weitere Reisevorschläge auf der Internetseite www.augustustours.de. Sollten Aktivreisegäste trotzdem einmal nicht die passende Pauschale finden, gehört die individuelle Angebotserstellung zum besonderen Service von AugustusTours. Zudem präsentiert sich der Aktivreiseveranstalter auf Facebook und Google+, wo Reisefreunde auf Gleichgesinnte treffen, sich austauschen und sich über Neuigkeiten in den Reisezielen informieren können.

Zur Katalogbestellung und für weitere Informationen zu den Reisen und Buchungen steht AugustusTours wie folgt zur Verfügung:
AugustusTours, Turnerweg 6, 01097 Dresden, Tel.: 0351- 563 48 20
Internet: www.augustustours.de

Quelle: AugustusTours

Radreise – Abenteuer im Atlasgebirge

Viele Menschen sehnen sich nach ein wenig Abenteuer und Aufregung im Leben. Viel zu sehr dominiert der Alltag, der einem immer nur das Gleiche zu bieten scheint. Viele Menschen wünschen sich daher, dass sie ein wenig mehr Spannung und Abwechslung inihrem Leben haben, um einen Ausgleich finden zu können. Da eignet sich für einige Leute eine sportliche Reise am besten.

Anstatt der allwöchentlichenWochenend-Fahrradtour wäre doch auch eine Radreise einmal eine nette Idee, die sich durchaus spannend gestalten lassen könnte. Eine Radreise kann eine schöne Alternative zu der Reise mit dem Auto sein, denn man nimmt auf diese Art und Weise der Reise, die Natur und die Landschaft um sich herum viel besser wahr, als wenn man in einem geschlossenen Transportmittel, wie einem Auto sitzt.

Damit die Radreise jedoch auch ein unvergessliches Erlebnis wird und nicht, aufgrund einer schlechten Vorbereitung zu einem Reinfall, muss sie gut geplant werden. Zudem ist auch die richtige Ausrüstung absolut notwendig, wenn die Reise ohne Probleme vonstattengehen soll.

Wie wird also die Radreise am besten geplant und wo fängt man bei der Planung an? Zunächst einmal sollte man sich natürlich darüber klar werden, wohin die Reise führen sollte. Es gibt viele schöne Gegenden mit tollen Landschaften, die das Herz für die Natur höher schlagen lassen. Eines der beliebtesten Reiseziele, um es mit dem Fahrrad zu durchqueren, ist jedoch das Atlasgebirge. Das Atlasgebirge befindet sich im Norden von Afrika und ist besonders vielseitig und groß hinsichtlich der Fläche. Es eignet sich hervorragend um es mit dem Mountainbike zu erkunden, denn es liegt am Rande der Wüste. Dadurch kann man das Gebirge auch gut durchqueren. Das Atlasgebirge lässt besonders diejenigen staunen, die sich für die einzigartige Natur interessieren, denn es handelt sich dabei um einen farbenfrohen Gebirgszug. So kann man mit dem Mountainbike an den eindrucksvollen Pyramiden vorbei fahren und sich so richtig austoben.

Doch was ist sonst noch wichtig, wenn man sich dazu entscheidet, einen Radreise durch das Atlasgebirge zu unternehmen? Man sollte vor allem auf die richtige Ausrüstung achten. Tagsüber ist es extrem warm und abends wiederum sehr kalt. Daher ist es wichtig, dass man sich mit guter MTB Bekleidung ausstattet. Die MTB Bekleidung ist genau die richtige Kleidung für eine solche Reise. Aber auch das Mountainbike muss entsprechend aufgerüstet werden. Dabei sind diverse Fahrradteile, die man vorher anbringt, unverzichtbar. Darunter versteht man Fahrradteile, wie einen Getränkehalter oder Reifen mit gut ausgeprägtem Profil. Gut sortierte Bike Shops, wie der von Bikeunit bieten dabei eine besondersgroße Auswahl an MTB Bekleidungund Zubehör.

Was auch immer Ihr vorhabt und wohin auch immer Eure Radreise gehen soll, achtet immer auf die richtige Ausrüstung und plant genug Zeit ein. Denn nur eine gut durchdachte Reise verspricht auch ein unvergessliches Erlebnis zu werden.

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