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Der große Wechselkursvergleich 2019: Island

Grafik: Travelcircus
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Die Vulkaninsel Europas entdecken
Im Norden von Europa erwartet Reisende eine ganz eigene Welt: Inmitten von schneebedeckten Vulkankratern, kochendheißen Geysiren und saftig-grünen Weidewiesen verspricht Island einen Urlaub, der garantiert unvergesslich bleibt.

Zwar verschlechterte sich der Wechselkurs von Euro in isländische Kronen von 2016 zu 2017 drastisch aus Sicht der Eurozone, seit 2018 ist der Euro aber wieder deutlich im Aufwind: Im Vergleich zum Vorjahr bekommen Island-Urlauber in diesem Jahr fast 10 isländische Kronen mehr pro Euro. Damit könnte sich Island 2019 zum Top-Newcomer in puncto Wechselkurs-Schnäppchen entwickeln. Augen unbedingt offen halten!

Wirtschaftlicher Hintergrund: Zu viele Touristen?
Die Fischerei gehört zu Islands wichtigsten Wirtschaftszweigen. Aufgrund neuer Handelsbeschränkungen verhängte Russland jedoch ein Einfuhrverbot von isländischen Nahrungsmitteln. Zusätzlich stößt Island zurzeit im Tourismussektor an seine Grenzen. So gibt es nicht genügend Kapazitäten für die Masse an Urlaubern. Dadurch flaut das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre zwar momentan ab, die magnetische Wirkung auf Touristen ist damit jedoch einwandfrei bewiesen.

Beste Reisezeit: Wale oder Nordlichter?
Island wird geprägt durch ein kühles ozeanisches Klima, das frische Sommer und milde Winter mit sich bringt. Von Juni bis August erwarten Urlauber Tagestemperaturen von etwa 15°C. Zudem fällt zu dieser Zeit vergleichsweise wenig Niederschlag und die Tage sind länger. Auch für Walbeobachtungen ist eine Reise zwischen Juni und August zu empfehlen. Wer der Hauptsaison lieber aus dem Weg gehen möchte oder schlichtweg keine Kapazitäten mehr erwischen konnte, kann alternativ auf Mai und September ausweichen. Um die Nordlichter zu beobachten, sollte ein Urlaub zwischen Oktober und März angestrebt werden – bei Temperaturen zwischen 0 und 3°C durchaus verkraftbar.

Quelle: Travelcircus

Der große Wechselkursvergleich 2019: Schweden

Grafik: Travelcircus
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Willkommen im Land der 1.000 Seen!
Idyllische Wälder, glasklare Seen und mittendrin ein malerisches Häuschen – klingt nach einem besonders erholsamen Urlaub, oder? Doch Schweden kann auch anders: Lebendige Städte laden mit einer Mischung aus kulturellen Altstädten und modernen Szenevierteln zu unvergesslichen City-Trips ein.

Diese Mischung ist es, die im letzten Jahr bereits rund sieben Millionen Touristen nach Schweden zog. 2019 könnte diese Zahl potenziell steigen – denn bekam man 2018 noch 9,8 schwedische Kronen für einen Euro, liegt der Betrag in diesem Jahr bei 10,2 schwedischen Kronen.

Wirtschaftlicher Hintergrund: Wirtschaftszweig abgebrannt
Da etwa 56% der schwedischen Landesfläche mit Wäldern bewachsen sind, spielt die Forstwirtschaft eine wichtige Rolle. Im Juli 2018 kam es aufgrund der Hitze- und Trockenperiode in Europa jedoch zu schweren Waldbränden in Mittel- und Südschweden, weshalb der Wirtschaftszweig zurzeit Einbußen zu verzeichnen hat. Deshalb ist die Zeit für einen Sightseeing-Trip jetzt besonders günstig.

Beste Reisezeit
Schweden lockt das ganze Jahr über mit spannenden Aktivitäten. So wird im Dezember die Skisaison eröffnet. Bis in den April hinein kann besonders im Norden mit schneereichen Urlaubstagen gerechnet werden. Mit etwas Glück können Reisende zu dieser Zeit sogar Polarlichter sichten.

Wer die Landschaften Schwedens im Sonnenschein bewundern möchte, sollte zwischen Ende Mai und Ende Juli anreisen. Die milden Temperaturen sind perfekt für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Segeln geeignet. Städtetrips empfehlen sich hingegen eher im Frühling oder Herbst.

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Der große Wechselkursvergleich 2019: Swasiland

Grafik: Travelcircus
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Das kleine Südafrika

Was gibt es Schöneres, als einen Urlaub im Einklang mit der Natur zu verbringen? In Swasiland erwarten Reisende unberührte Berg- und Tallandschaften, idyllische Seen und Flussbetten sowie eine ebenso majestätische wie graziöse Tierwelt.

Swasiland kann gut und gern als ‘Das kleine Südafrika’ bezeichnet werden – denn der hier ansässige Hlane Royal National Park gilt mit Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörnern, Giraffen, Zebras und vielem mehr als der artenreichste Park im Süden Afrikas.

Wirtschaftlicher Hintergrund: Der ‘große Bruder’ gibt’s vor

In Swasiland wird eigentlich in Lilangeni gezahlt. Da die Währung 1:1 an den südafrikanischen Rand gekoppelt ist, kann auf beide Währungen zurückgegriffen werden. Jedoch schlägt sich die Entwicklung des Rand stets auf den Lilangeni nieder, weshalb 2019 der gleiche Wechselkurs wie in Südafrika erreicht wird – Glück für neugierige Urlauber!

Beste Reisezeit

Da die Jahreszeiten in Afrika umgekehrt zu denen in Europa verlaufen, bietet sich der europäische Winter besonders für eine Reise nach Swasiland an. So können Urlauber im Januar Durchschnittstemperaturen von 26°C erwarten, teilweise klettern die Werte aber auch über die 30°C-Marke. Im Juli liegen die Temperaturen mit durchschnittlich 13°C am tiefsten. Zwar fallen in der Zeit von Oktober bis März die meisten Niederschläge, diese regnen sich jedoch normalerweise nur in kurzen Schauern ab. Bei einem Urlaub in diesem Zeitraum müssen Reisende also nicht fürchten, dass der gesamte Ferientrip ins Wasser fällt.

Quelle: Travelcircus

Der große Wechselkursvergleich 2019: Südafrika

Grafik: Travelcircus
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“In the jungle, the mighty jungle…”

Entlang von majestätischen Küstenpanoramen erstrecken sich pulsierende Großstädte, während nur wenige Kilometer entfernt bekannte Nationalparks mit einer atemberaubenden Vielfalt an Flora und Fauna aufwarten – Südafrika entführt Urlauber in eine ganz eigene Welt!

Reisende, die sich den Anblick von endlosen Weinreben, eindrucksvollen Wüstengebieten und vor allem den berüchtigten ‘Big Five’ nicht entgehen lassen möchten, sollten 2019 eine Reise nach Südafrika im Auge behalten. Seit 2016 gewann der Euro dem südafrikanischen Rand gegenüber fast 11% an Wert hinzu. So bekommen Urlauber nun 16,5 Rand für einen Euro.

Wirtschaftlicher Hintergrund: Viel Rohstoff, wenig Geld

Die instabile politische Lage, mangelnde Sicherheit und stetig wachsende Arbeitslosenquote sorgen in Südafrika fortwährend für Vertrauensverluste bei Bevölkerung und Investoren. Hinzu kommen fallende Rohstoffpreise, die die Einnahmen des Landes drastisch minimieren und Südafrika in weitere Staatsverschuldung treiben. Umso wichtiger, das Land mit reichlich Tourismus-Einnahmen zu versorgen – vor allem bei solch attraktiven Wechselkursen!

Beste Reisezeit: Winter ist Safari-Zeit!

Theoretisch ist Südafrika ganzjährig zu bereisen. Von März bis Mai und August bis Oktober ist das ausgewogene Klima für Europäer jedoch am besten zu ertragen. Genau wie die Menschen ziehen zudem die Wildtiere ein mildes, trockenes Klima vor, weshalb Safaris und Tierbeobachtungstouren zwischen Juni und Oktober die besten Erlebnisse versprechen. Wer jedoch die Küsten erkunden möchte und sich nach einem Strandurlaub sehnt, sollte Südafrika in der Zeit von November bis März bereisen – dann ist dort Hochsommer. Doch Achtung! Die UV-Strahlung in Südafrika ist das ganze Jahr über sehr hoch – also Sonnencreme nicht vergessen!

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Der große Wechselkursvergleich 2019: Australien

Grafik: Travelcircus
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Wo sich Koala und Känguru ‘Gute Nacht’ sagen
Egal ob Backpacker, Strandurlauber oder Kulturliebhaber – allein im vergangenen Jahr zog es über acht Millionen Touristen nach Down Under. Mit Sehenswürdigkeiten wie dem Opera House in Sydney, dem Great Barrier Reef vor der Küste von Queensland und dem Uluru im Herzen des Landes zählt Australien zu den vielversprechendsten Destinationen des Jahres!

Als eines der wohlhabendsten Länder weltweit müssen sich Urlauber in Australien auf verhältnismäßig teure Preise einstellen. So liegt der Big Mac Index bei 3,98 Euro und der Coke Index bei 1,97 Euro. Deshalb sollten Interessierte am besten 2019 mit einer Reise ins Land der Aborigines liebäugeln – denn der günstige Wechselkurs lockt mit Sparpotenzial: Seit 2016 hat der Euro gegenüber dem australischen Dollar 10,9% an Wert gewonnen.

Wirtschaftlicher Hintergrund: Der Einfluss der Weltwirtschaft
Durch den Rückgang des weltwirtschaftlichen Wachstums war es Australien nicht möglich, genügend Rohstoffe zu exportieren. Seit 2016 sinkt aufgrund dessen das Bruttoinlandsprodukt. Down Under sieht sich momentan mit einem Haushaltsdefizit konfrontiert. Glück im Unglück: Denn so sparen Urlauber bares Geld!

Beste Reisezeit: So geht’s trocken und warm durch den Urlaub!
Australiens Wetter wird von insgesamt drei Klimazonen dominiert: Im Norden ist tropisches Klima zu erwarten, in der Landesmitte müssen sich Urlauber auf subtropische Verhältnisse gefasst machen. Der Süden ist hingegen gemäßigt.

Die Jahreszeiten in Down Under verlaufen entgegengesetzt zu denen in Europa. Dementsprechend können von Oktober bis März teilweise bis zu 40°C erwartet werden. Jedoch gehen die Sommermonate vor allem im Norden auch mit starken Niederschlägen einher. Wer also verhindern möchte, dass sein Urlaub ins Wasser fällt, sollte den Reisezeitraum eher in den australischen Frühling oder Herbst legen.

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Der große Wechselkursvergleich 2019: Brasilien

Grafik: Travelcircus
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Te amo, Brasil!
Samba, Karneval und zuckerweiße Sandstrände vor atemberaubenden Großstadt-Skylines – Brasilien gilt für viele Europäer als absolutes Traumreiseziel. Kein Wunder, schließlich treffen hier pure Lebensfreude, faszinierende Landschaften und sommerliche Temperaturen aufeinander.

2019 wird ein Ausflug ins größte Land Südamerikas noch verlockender – so steht der Euro in einem sehr günstigen Wechselkurs zum brasilianischen Real. Bekamen Urlauber 2016 noch 3,9 Real für einen Euro, sind es 2019 4,4 Real. Das entspricht einem Wachstum von 11,9%! Also, Lust auf Karneval in Rio?

Wirtschaftlicher Hintergrund: Gebrochenes Vertrauen
Sinkende Rohstoffpreise und ein verschuldeter Privatsektor zwangen Brasilien in ein Haushaltsloch, das wiederum das Vertrauen von Unternehmen und der Bevölkerung brach. Infolgedessen sieht sich Brasilien seit 2015 mit einem stetigen Rückgang der Wirtschaft konfrontiert. Karneval und Party-Stimmung gehen natürlich trotzdem weiter!

Beste Reisezeit: Raus aus dem europäischen Winter!
Grundsätzlich lädt Brasilien das ganze Jahr über zu einem erholsamen Urlaub in Südamerika ein. So sind in den meisten Gebieten ganzjährig warme Temperaturen zu erwarten. Da die Jahreszeiten entgegengesetzt zu denen in Europa verlaufen, ist es von Mai bis September eher gemäßigter, von Oktober bis April hingegen sehr heiß. Außerdem sollten Reisende von Dezember bis Februar mit hoher Luftfeuchtigkeit rechnen – in vielen Teilen des Landes ist dann Regenzeit.

Quelle: Travelcircus

Der große Wechselkursvergleich 2019: Russland

Grafik: Travelcircus
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Große Vielfalt im größten Land der Welt

Mit einer Fläche von 17.100.000 km² gilt Russland als größtes Land der Erde und erstreckt sich von Europa bis nach Asien. Durch die hohe Nord-Süd- sowie die breite Ost-West-Ausdehnung glänzt Russland mit einer einzigartigen Vielseitigkeit: Von modernen Städten wie Moskau und St. Petersburg bis hin zu Landschaften wie Tundra und Uralgebirge bleiben keine Wünsche offen.

Wer sich schon immer von den unterschiedlichen Facetten Russlands faszinieren lassen wollte, hat 2019 die besten Chancen – zumindest in Anbetracht des Wechselkurses. Im Vergleich zu 2016 hat der Euro in Russland 14,8% an Wert gewonnen: Für einen Euro bekommen Urlauber momentan 79 russische Rubel. 

Wirtschaftlicher Hintergrund gießt Öl ins Feuer

Bereits seit 2016 geht die russische Wirtschaftsleistung dauerhaft zurück. Grund dafür sind vor allem die niedrigen Ölpreise, die Russlands wichtigstes Exportgut im Wert sinken lassen und dementsprechend für geringere Landeseinnahmen sorgen. Hinzu kommen die westlichen Sanktionen, die Russland seit der Ukraine-Krise zu tragen hat. Der Urlaubsstimmung tut das jedoch kein Abbruch!

Beste Reisezeit: Sanfte Auszeit im Sommer
Als größtes Land der Erde deckt Russland sowohl die arktische, die subtropische als auch die gemäßigte Klimazone ab. Letztere bietet sich am besten für einen Urlaub in Russland an und wird dominiert durch lange, schneereiche Winter und kurze, warme Sommer.

Wer sich einen Urlaub in Russland nicht entgehen lassen möchte, sollte am besten zwischen Juni und September reisen. Beispielsweise in Moskau bietet der Sommer angenehme 22 bis 25°C bei neun Sonnenstunden, wohingegen im Winter Temperaturen von bis zu -20°C erreicht werden können.

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Der große Wechselkursvergleich 2019: Sri Lanka

Grafik: Travelcircus
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Traumhafter Urlaub zu traumhaftem Preis

Der Duft nach Gewürzen und Blumen liegt in der Luft, während die türkisblauen Wellen sanft auf den zuckerweißen Sandstrand treffen. Nur wenige Kilometer entfernt erzählen majestätische Königsstädte und mystische Tempel die jahrtausendealte Geschichte der Insel – Sri Lanka, der Inselstaat an der Südspitze von Indien, verbindet einen Strandurlaub so gekonnt mit kulturellen Abenteuern wie wohl kaum ein anderes Land.

Doch auch die durchgängig sommerlichen Temperaturen laden jedes Jahr aufs Neue zu erholsamen Ferien auf Sri Lanka ein. Besonders 2019 sollten sich Urlauber einen Ausflug nach Sri Lanka jedoch nicht entgehen lassen. Warum? Für einen Euro bekommen Reisende dank des günstigen Wechselkurses dieses Jahr 209 Sri-Lanka-Rupien – das entspricht einer Währungssteigerung von 37,3% im Vergleich zu 2016. 

Wirtschaftlicher Hintergrund: Ewiges Haushaltsdefizit
Schon seit Jahren sieht sich Sri Lanka mit hohen Staatsverschuldungen konfrontiert. Hinzu kommt ein starkes Haushaltsdefizit, denn der Inselstaat verzeichnet deutlich mehr Ausgaben als Einnahmen. Dadurch verliert die Sri-Lanka-Rupie weiterhin an Wert – Sri Lanka jedoch nicht an Urlaubsfeeling! 

Beste Reisezeit: Trocken von Küste zu Küste
Grundsätzlich lädt Sri Lanka das ganze Jahr über zum Urlaub ein – denn warm ist es tagsüber immer. Die heißesten Monate sind März und April, etwas kühler wird es von November bis Januar. Doch selbst dann kratzen die Temperaturen im Flachland meist an der 30°C-Marke. Achtung: Im Gebirge kann es nachts teilweise sehr kalt werden. Dort sinken die Temperaturen gelegentlich bis knapp über den Gefrierpunkt. Wer im Urlaub lieber trocken bleibt, sollte sich genau überlegen, welches Küstengebiet  besucht werden soll – denn auf Sri Lanka dominieren sowohl Südwest- als auch Nordost-Monsun. West- und Südküste bleiben meist von November bis März trocken, wohingegen der  Nordosten und die Ostküste von März bis November mit Sonnenschein punkten.

Quelle: Travelcircus

Der große Wechselkursvergleich 2019: Türkei

Quelle: Travelcircus
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Urlaub zwischen Ägäis, Schwarzem Meer und Mittelmeer
Als Land der drei Meere erstreckt sich die Türkei über zwei Kontinente: Während der Großteil des Landes zu Vorderasien zählt, gehört der nordwestliche Zipfel zu Europa. Gleich 11 UNESCO Welterben darf die Türkei ihr Eigen nennen, darunter den Göreme National Park und die große Moschee von Divrigi.

Dank des angenehmen Klimas und der vielseitigen Kultur ist die Türkei bei Urlaubern aus aller Welt beliebt. Zwar brachen die Touristenzahlen 2016 aufgrund politischer Spannungen um gut 30% ein, mittlerweile gilt die Türkei jedoch wieder als gefragtes Urlaubsziel der Deutschen – vor allem wegen der günstigen Preise. So dürfen sich Urlauber aus der Eurozone 2019 über einen besonders guten Wechselkurs freuen: Im Vergleich zu 2016 verzeichnet der Euro 104,7% Wachstum gegenüber der Türkischen Lira.

Wirtschaftlicher Hintergrund: Mehr Import als Export
Durch die angespannte politische Situation brach mit dem Tourismus 2016 ein wichtiger Wirtschaftszweig der Türkei ein. Obwohl der Tourismus mittlerweile wieder steigende Zahlen verzeichnen kann, war die Türkische Währungs- und Schuldenkrise 2018 nahezu unumgänglich – Grund dafür waren sowohl das Leistungsbilanzdefizit als auch die unkonventionelle Zinspolitik von Präsident Erdoğan. Glück für die Urlauber! 

Beste Reisezeit: Sommer, (Dattel)Palmen, Sonnenschein
Die Hauptsaison für einen perfekten Urlaub in der Türkei liegt zwischen Juni und September, denn dann ist es besonders warm und trocken. Bis zu 13 Sonnenstunden erwarten Erholungssuchende vor allem an den Küsten des Landes.

Wer dem Trubel aus dem Weg gehen und etwas Geld sparen möchte, kann auf die Monate Mai und Oktober ausweichen – auch hier erwarten Urlauber angenehmes Sommerwetter sowie badetaugliche Wassertemperaturen.

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Reisekasse

Das heißt, eigentlich gibt es in der Galaxis drei frei konvertierbare Währungen, aber keine ist viel wert. Der Atair-Dollar ist neulich zusammengebrochen, die flainianische Popelperle ist nur gegen andere flainianische Popelperlen tauschbar, und der triganische Pu hat so seine eigenen, ganz besonderen Probleme. Der Wechselkurs von acht Ningis für einen Pu ist zwar recht einfach, aber da der Ningi eine dreieckige Gummimünze von sechstausendachthundert Meilen Kantenlänge ist, hat nie jemand genügend Ningis zusammengebracht, um in den Besitz von einem Pu zu gelangen. Ningis sind auch keine Handelswährung, weil die Galaktikbanken es ablehnen, sich mit so fipsigem Kleingeld zu befassen.

Douglas Adams: „Das Restaurant am Ende des Universums“ (der zweite Teil von „Per Anhalter durch die Galaxis„)

Man kommt nicht umhin, auch im Urlaub ist Geld ein Thema. Auch wenn man „All Inclusive“ bucht und die meisten Leistungen damit eingeschlossen sind. Ich schreibe absichtlich „die meisten“, denn es gibt nun mal Dinge, die auch da nicht eingeschlossen sind. Souvenirs zum Beispiel. Oder Medikamente, Sonnencremes und andere Sachen, die man überraschend kaufen oder auch nachkaufen muss. Daher ist es ratsam, sich vor dem Urlaub eine Reisekasse zu organisieren, sei es, indem man tatsächlich Bargeld in Höhe des Betrages besorgt, den man maximal ausgeben möchte, oder indem man sich für die Kreditkarte ein Ziel stellt, das man nicht überschreitet.

Bargeld

„Nur Bares ist Wahres“, sagt der Volksmund. Tatsächlich ist es praktisch, zumindest einen gewissen Teil der Reisekasse in Bargeld mitzunehmen. Vor Ort werden Sie unter Umständen Menschen treffen, die Ihnen eine Handreichung erledigen, und die Sie mit einem kleinen Obulus – Vulgo: „Trinkgeld“ – belohnen möchten. Sie sollten also wenigstens einen kleinen Betrag in der jeweiligen Landswährung bei sich haben. Für das Trinkgeld ist es zudem ratsam, nicht nur große Geldscheine zu haben, sondern auch kleine, oder auch Münzen, abhängig davon, wieviel die Währung wert ist.

Im Zweifelsfall können Sie auch Euro nehmen oder US-Dollar; beide Währungen sind auch außerhalb ihrer jeweiligen Gebiete recht beliebt. Von daher kann es auch sein, dass Sie an Ihrem Urlaubsort von Angestellten angesprochen werden, die Münzgeld Ihrer Heimatwährung in Scheine tauschen wollen. Das liegt natürlich daran, dass Banken in der Regel ausländisches Münzgeld nicht umtauschen, Geldscheine aber schon. Seien Sie so freundlich und tun Sie den Leuten den Gefallen.

Geldwechsel

In Ihrer Bank
Wenn Sie Geld in einer spezifischen Währung brauchen, sollten Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Bank erkundigen, ob diese überhaupt vorrätig ist. Sollte das nicht der Fall sein, kann es Ihnen passieren, dass man Ihr Anliegen, Geld zu tauschen, rundweg ablehnt. Der Grund: Für kleinere Banken ist es nicht lukrativ, ausländische Währung zu bestellen. Dafür muss nämlich ein Mindestbetrag angefordert werden, der in den meisten Fällen auch Ihre Reisekasse sprengen würde. Also bleibt die Bank auf dem Geld sitzen, das Sie nicht umtauschen wollen. Bis möglicherweise wieder ein Kunde kommt, der die gleiche Währung braucht, kann es sein, dass das Geld durch Kursschwankungen an Wert verloren hat, was natürlich ein Verlust für die Bank wäre. Also macht man es von vornherein nicht. Im Zweifelsfall müssen Sie sich an eine größere Niederlassung Ihrer Bank in einer größeren Stadt wenden.

Am Flughafen
Auf Flughäfen werden in der Regel ebenfalls kleine Bankfilialen unterhalten, die neben einem Bankautomaten auch die Möglichkeit zum Geldwechsel haben. Allerdings ist auch hier nicht gewährleistet, dass die Bank über die Währung verfügt, die Sie benötigen. Außerdem müssen Sie bedenken, dass niemand Rücksicht darauf nimmt, dass Ihr Flug in Kürze geht. Wenn an dem Wechselschalter großer Andrang herrscht, werden Sie warten müssen.
Ob der Flughafen, von dem aus Sie fliegen, eine Bank mit Geldwechselschalter hat und wann dieser geöffnet ist (ebenfalls sehr wichtig!), erfahren Sie auf der offiziellen Seite des Flughafens im Internet.

Am Urlaubsort
Geld erst am Urlaubsort zu tauschen, kann Vorteile mit sich bringen. So ist unter Umständen der Wechselkurs im Ausland besser, als bei einer Bank am Heimatort. Allerdings ist Vorsicht geboten: Tauschen Sie auf keinen Fall Geld an Orten, an denen es offensichtlich ist, dass der Tausch dort nicht ganz legal sein könnte. Es gibt Länder, in denen es ausdrücklich verboten ist, Geld irgendwo anders als in einer Bank zu tauschen. Sie können sich da ganz schnell Ärger mit dem Gesetz einhandeln, mal ganz davon abgesehen, dass Sie nicht sicher sein können, mit dem Kurs übers Ohr gehauen zu werden. Von der Gefahr, in einer dunklen Seitengasse die gesamte Urlaubskasse abgenommen zu bekommen, mal ganz abgesehen.
Über die Vorschriften Ihres Urlaubslandes das Bargeld betreffend sollten Sie sich vor Antritt Ihres Urlaubs genau informieren. Wenn Sie am Ende des Urlaubs beispielsweise aus Versehen mehr Bargeld der Landeswährung bei sich haben, als man ausführen darf, kann Ihnen das als Schmuggel ausgelegt werden und sehr unangenehm werden.

Bargeld transportieren

Vielleicht kennen Sie den Begriff „Beutelschneider“, der heute nur noch im übertragenen Sinn verwendet wird. Darunter versteht man einen Menschen, der anderen Menschen auf möglicherweise nicht ganz legale Art Geld abknöpft, etwa über überteuerte Rechnungen. Aber auch Finanzbeamte und Verkehrskontrolleure werden hin und wieder als „Beutelschneider“ beschimpft. Der Begriff selbst stammt aus der Zeit, als reiche Menschen ihr Geld in einem kleinen Lederbeutel am Gürtel ihres Gewandes trugen. Dort war dieser mit Lederschnüren befestigt. Ein Dieb, der den Geldbeutel erbeuten wollte, musste geschickt genug sein, die Schnüre mit einem Messer zu durchtrennen, ohne dass der Besitzer dies merkte. Diese Art des Diebstahls wurde „Beutelschneiderei“ genannt, der Dieb war ein „Beutelschneider“.
Nun tragen wir heute unser Bargeld nicht mehr im Lederbeutel bei uns, aber eines hat sich erhalten: Diebe, die es auf Ihr Bargeld abgesehen haben, wissen, wo Sie dies finden und wie sie es kriegen, ohne dass Sie davon etwas merken. Daher ist es nicht ratsam, einen Geldbeutel oder eine Brieftasche an den „üblichen Orten“ (Gesäßtasche der Hose, Handtasche) zu transportieren. Besser ist es, sich für den Urlaub spezielle Brieftaschen zu besorgen, zum Beispiel Brustbeutel, die unter dem Hemd getragen werden, oder Taschen, die fest mit dem Gürtel verbunden sind und im Hosenbund verschwinden. Mehr dazu erfahren Sie unter dem Thema „Reisegepäck“.
Hoffentlich überflüssig ist es zu erwähnen, dass Sie niemals Ihr gesamtes Bargeld mit sich herumtragen sollten, sondern immer nur einen Teil. Der Rest sollte in Ihrer Unterkunft bleiben, am Besten im Tresor. Sollte etwas passieren, ist zumindest nicht Ihr gesamtes Geld weg. Sollten Sie aber einmal zu wenig Geld dabei haben, etwa zum Souvenirkauf, müssen Sie den entsprechenden Händler eben vertrösten. Er wird sich umso mehr freuen, wenn Sie später wiederkommen.



Barclaycard Allgemein

Kreditkarten

Kreditkarten wurden in einer Zeit, als sie noch nicht so weit verbreitet waren, in einem Werbespot als „der flexible Freund“ bezeichnet. Heute gibt es kaum noch Regionen, in denen Sie nicht mit Kreditkarte bezahlen können, allerdings müssen Sie aufpassen: Nicht jede Kreditkarte wird überall akzeptiert. Welche Karten beispielsweise Ihr Hotel annimmt, erfahren Sie aus dem Internet.
Kreditkarten haben zudem den Vorteil, dass man mit ihnen weltweit an Bankautomaten Geld abheben kann. Aber Vorsicht: Für jedes Abheben wird eine Gebühr fällig (die Gebühr erfahren Sie von Ihrem Kreditkarteninstitut). Da auch ausländische Bankautomaten ein Auszahlungslimit haben, kann das recht schnell teuer werden. Mir selbst ist es passiert, dass ich einen höheren Bargeldbetrag brauchte und aufgrund des Auszahlungslimits fünf Mal hintereinander Geld holen musste. Für jede dieser fünf Abhebungen wurden Gebühren fällig.
Einige Kreditkarteninstitute berechnen zudem den so genannten „Auslandseinsatz“ (meistens ca. 1 % des jeweiligen Rechnungsbetrags). Was als „Ausland“ zählt, definiert dabei das jeweilige Institut selbst. Es kann also sein, dass Sie innerhalb der Europäischen Union keine Gebühr zahlen, aber in der Schweiz schon. Auch hier müssen Sie sich vorher informieren.

Wichtig ist auch, dass Sie sich die Notfallnummer notieren, unter der Sie Ihre Kreditkarte im Fall des Verlustes sperren lassen können. Wenn Ihre Karte verloren geht und sie von jemanden missbräuchlich verwendet wird, werden Ihnen nur die finanziellen Schäden ersetzt, die nach der Sperrung entstehen. Daher sollten Sie so schnell wie möglich die Karte sperren, nachdem Sie den Verlust bemerkt haben.
Sollten Sie falsche Abbuchungen in Ihrer Kreditkartenrechnung feststellen, zum Beispiel weil jemand offenbar Ihre Daten missbraucht oder eine Kopie von Ihrer Karte erstellt hat, sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Kreditkarteninstitut in Verbindung setzen. Von jeder Transaktion muss Ihnen ein Beleg vorgelegt werden. Missbrauch ist am einfachsten nachzuweisen, wenn die Unterschrift auf dem Beleg ganz offensichtlich nicht der Unterschriftenprobe entspricht, die Sie hinterlegt haben.

Haben Sie sich allerdings fahrlässig verhalten, wird Ihr Kreditkarteninstitut Schadensersatz verweigern. Fahrlässig ist es beispielsweise, die Geheimnummer (PIN) zusammen mit der Karte in einem Geldbeutel aufzubewahren oder die PIN gar auf der Karte selbst zu notieren. Fahrlässig kann es aber auch sein, es Dieben zu leicht zu machen, wenn man etwa den Geldbeutel oder die Handtasche mit der Kreditkarte für jeden gut zu sehen im Auto liegen lässt.

Auch wenn Sie sich anders anfühlen, sollten Sie Kreditkarten trotzdem wie Bargeld betrachten und auch hier darauf achten, dass niemand Unbefugtes an diese herankommt oder sie stehlen kann. Sollte sie gestohlen werden und man Ihnen Fahrlässigkeit beim Umgang mit der Karte nachweisen, bleiben Sie auf eventuellen Schäden sitzen. Kreditkarten sind praktisch, aber kein Grund, damit sorglos umzugehen.

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