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Immer schön der Nase nach: Die Schweiz duftet nach Vielseitigkeit

Wonach duftet die Schweiz? Nach Schokolade und Käse? Ja klar, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn wer die Schweiz der Nase nach besucht, erlebt die Vielfältigkeit des Landes aus einer aufregend neuen Perspektive. Die Geruchspalette reicht von frischem Gletschereis über betörenden Weihrauch bis hin zum süßen Duft von Bären.

Frische Gletscherluft und süße Trauben im Wallis
Klare und frische Bergluft erleben Besucher im Wallis, der höchsten Region der Schweiz. Hier thront der mächtigste Gletscher der Alpen: der Grosse Aletschgletscher. Zehn Milliarden Tonnen Eis erstrecken sich auf mehr als 22 Kilometern Länge und sorgen in der Umgebung für kühle, frische Luft. Diese spüren auch die Teilnehmer von geführten Gletschertouren oder Besucher der verschiedenen Eisgrotten in der Region. Um einiges wärmer und geruchsintensiver präsentiert sich das Rhonetal, dessen Hänge von Rebbergen flankiert werden. 55 verschiedene Trauben werden im Wallis angebaut, unter anderem auch zahlreiche autochthone Sorten. Gäste dürfen im Rahmen des Events „Am Puls der Ernte“ gerne bei der Weinlese selbst Hand anlegen und den betörenden Duft der Trauben aus nächster Nähe erleben. www.valais.ch

Frühlingserwachen und lebendige Traditionen im Tessin
So zeitig im Jahr beginnt der Frühling nirgendwo sonst in der Schweiz. Sobald die Tage milder werden, sprießen die Magnolien, Kamelien und Azaleen. Dann verwandelt ihre Blütenpracht die Landschaft mit den mediterranen Parks und Gärten in ein einziges großes Farbenmeer – während sich auf der klaren Oberfläche der Seen immer noch die schneebedeckten Gipfel spiegeln. Ein ganz anderer Duft liegt im Januar in der Luft. Gold, Weihrauch und Myrrhe reichten die Heiligen Drei Könige einst als Geschenk. Mit dem Dreikönigsingen, das seit 2012 in der Liste der „Lebendigen Traditionen der Schweiz“ aufgeführt ist, gedenken viele Orte im Tessin auch heute noch dieser Heiligen Nacht. Eine weitere christliche Tradition sind die Osterprozessionen in Mendrisio, die seit 2019 zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. www.ticino.ch/gaerten, www.processionimendrisio.ch

Riechbares Brauchtum in der Region Bern
In der Region Bern können Besucher traditionelles Brauchtum riechen, denn der Duft nach geschmolzenem Käse liegt hier an 365 Tagen im Jahr in der Luft. Wer das Außergewöhnliche sucht, reist ins Fondueland Gstaad: Dort stehen für den Fondueverzehr vier überdimensionale Caquelons bereit. In der Stadt Bern können Sie alle Sehenswürdigkeiten auf dem Rücken liegend und sich treibenlassend erleben – denn in oder auf der Aare geht’s vorbei am Tierpark, dem beeindruckenden Bundeshaus und dem Berner Münster. Den Abschluss der Stadtbesichtigung zu Wasser bildet der BärenPark. Die einheimische Parfümeurin Brigitte Witschi hat den Duft des Berner Lebensflusses in einem Eau de Parfum namens „aarewasser“ eingefangen. Grüner Tee und weiße Blüten, umrahmt von einer ozonigen Frische, spiegeln die erfrischende Kühle und die sanfte Bewegung des Flusses wider. www.gstaad.ch, www.artofscent.ch

Monte Brè, Lugano, Schweiz. Photo by Dorothea OLDANI on Unsplash

Blütendüfte im Waadtland
Wenn im Frühling das Wetter milder wird, erwachen die blumigen Düfte des Kantons Waadt zu neuem Leben: von Tulpen über Iris, Kirschbäume, Dahlien und Narzissen. In Morges erblühen im Parc de l’Indépendance mehr als 120.000 Tulpen. Etwas später, etwa ab Juni, sind die Ufer des Genfer Sees mit bunten Dahlien geschmückt, die zu einem Spaziergang durch die vielfarbigen Blumenblätter einladen. Im Herzen des Aubonne-Tals bieten die duftenden Kirschbäume und Magnolien des Arboretums den Besuchern ein Blütenfeuerwerk. Oberhalb von Montreux sind die Wiesen mit den ersten Narzissen in einen weißen Mantel gekleidet. Und das Château de Vullierens lockt mit seinen herrlichen duftenden Iris Wanderer und Blumenfreunde an. www.myvaud.ch

Graubünden: Der Duft der Königin der Berge
Wenn der Steinbock der König der Alpen ist, dann ist die Arve die Königin der Berge. Denn das robuste Nadelholz wächst nur oberhalb von 1300 Metern. Wer die ältesten, über tausend Jahre alten Bäume dieser Art sehen will, reist ins Unterengadin: Am Rande des Schweizerischen Nationalparks liegt der God da Tamangur, der höchstgelegene zusammenhängende Arvenwald Europas. Den Duft der Königin der Berge finden Gäste aber auch im Tal, in den Stüvettas. Diese mit Arvenholz vertäfelten Wohnstuben sind urgemütlich. Zu ihrer entspannenden Atmosphäre tragen auch die wohlriechenden ätherischen Öle des Holzes bei. www.graubuenden.ch/arvenwald-god-da-tamangur

Arosa Lenzerheide: Wo Bären nach Lakritze duften
Was hat Lakritze mit Bären zu tun? Ganz einfach: die schwarze Nascherei wird im Alemannischen „Bäredreck“ genannt, erinnert sie doch bildlich an die Hinterlassenschaft von Meister Petz. Im Schutzzentrum „Arosa Bärenland“ auf 2000 Metern Höhe können die beeindruckenden Tiere in einer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Der süße Duft von Lakritze liegt dabei aber selten in der Luft. Und wenn, dann sind dann doch die Besucher dafür verantwortlich. Ein ganz anderer, frischer und harziger Duft kommt einem auf der anderen Bergseite im Bike Kingdom Lenzerheide entgegen: Galbanum, das in der Parfümerie als frische Grünnote eingesetzt wird, erinnert an grüne Wiesen und feuchte Erde und sorgt für Glücksgefühle bei allen Bikern, die die zahlreichen Trails der Region erkunden. www.arosabaerenland.ch, www.bikekingdom.ch

Geschärfte Sinne in Davos Klosters
In der Destination Davos Klosters duftet es an einem geschichtsträchtigen Ort speziell vielfältig: im privaten Botanischen Garten der Schatzalp. Der durch Thomas Mann berühmt gewordene Kraftort beheimatet im Sommer tausende von Pflanzenarten. Ab Mitte Juni, wenn der Frühling einzieht, bis Mitte Oktober, wenn der erste Schnee fällt, entdecken Besucher täglich neue Blüten. Das Jahres-Programm des Alpinum Schatzalp ist entsprechend vielfältig gestaltet: von der Botanischen Woche, dem Workshop zu Bergheuen & Wiesen, der Botanik im Glas, der Küchenkräuter-Vernissage bis hin zur Neophyten-Ausstellung wird Freunden der Pflanzenwelt Faszinierendes geboten. Und die unzähligen Düfte, die der Wind sanft zur Nase hinträgt, wecken Erinnerungen und schärfen die Sinne. www.schatzalp.ch/de/botanischer-garten-alpinum

Black Hole Röhrenrutsche | Erlebnisbad Bellavita Pontresina

Onride-Video der Black Hole Röhrenrutsche im Erlebnisbad und Spa Bellavita Pontresina im Engadin in der Schweiz. Die Röhrenrutsche verfügt über Stroboskop-Effekte, LED-Leuchteffekte und Lauflichtringe. Die Rutschpartie ist flott und macht ordentlich Laune. Ein Sicherheitsauslauf fängt den Rutscher am Ende auf.

Mehr Infos und Bilder zum Erlebnisbad Bellavita Pontresina gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/bellavita-erlebnisbad-und-spa-pontresina

Wintergeschichten aus der Schweiz

Die Französin Françoise Stahel beim Engadin Ski-Marathon. Bild © Schweiz Tourismus / Lorenz Richard

Die Französin Françoise Stahel beim Engadin Ski-Marathon. Bild © Schweiz Tourismus / Lorenz Richard

Bereits die Landschaft mit den verschneiten Bergen und Tälern ist im Winter ein Genuss. Wenn dann noch eine Begegnung mit einer interessanten Persönlichkeit hinzukommt, wird der Urlaub in der Schweiz schnell zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Seite www.MySwitzerland.com/wintergeschichten präsentiert neun inspirierende Geschichten mit spannenden Menschen.

Der rollende Barkeeper

6000 Höhenmeter überwindet der gebürtige Portugiese Victor Coste mit dem Après-Ski-Wagen jeden Tag. Von seiner neuen Heimat Andermatt (Region Luzern – Vierwaldstättersee) über den Oberalppass bis nach Disentis (Region Graubünden). Die gute Stimmung ist immer dabei – denn dafür sorgt er selbst. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/der-rollende-barkeeper.html

Madame Engadin Skimarathon

Im März feiert der Engadin Skimarathon in der Region Graubünden seinen 50. Geburtstag. Bei jeder Austragung seit 1969 war Françoise Stahel dabei. Nicht einen einzigen Lauf hat sie ausgelassen. Nun fiebert die 80-jährige Langläuferin dem großen Jubiläum entgegen. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/madame-engadin-skimarathon.html

Im siebten Himmel

Beim Heliskiing in Gstaad (Kanton Bern) ist der Weg ein Teil des Ziels. Gut möglich, dass eine der wenigen Schweizer Berufspilotinnen die Maschine steuert. Bevor es losgeht, schiebt Julie May zusammen mit einem Flughelfer einen Ecureuil B3 ins Freie und schaut in die Runde: „Na, bereit für den siebten Himmel?“ www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/keystory-im-siebten-himmel.html

Auf zwei Latten ins Paradies

40 Kilometer südlich von Sion (Wallis), zuhinterst im Val d’Hérens, liegt Arolla. Wer hier aufwächst, sieht im Winter vor allem Schnee und Berge. Dass Dédé Anzévui Bergführer wurde, erstaunt darum nicht. Früher ein Extrem-Skifahrer, heute ein Freeride- und Skitourenguide mit spektakulären Geschichten im Gepäck. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/auf-zwei-latten-ins-paradies.html

Der Ski des Rätoromanen

Rasant wie ein junger Athlet carvt Duri Wieland die Piste hinab. Vollgas gibt der bescheidene Bündner auch bei seiner Arbeit in der Manufaktur von zai in Disentis (Region Graubünden), wo der 65-Jährige mit voller Hingabe Hightech-Ski baut. Für diesen Traumjob hat er sogar seinen Architektenberuf an den Nagel gehängt. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/der-ski-des-raetoromanen.html

Zwei Hütten, zwei Typen

Ruhe oder Trubel? Gerstensuppe oder Hamburger? Nostalgie oder Moderne? Mehr Kontrast als Alp Fops und Sit-Hütte (beide Arosa Lenzerheide, Region Graubünden) geht kaum. Und doch haben sie eines gemeinsam: Ihre Gastgeber Gian Malär und Mirko Schadegg sind jung, unkonventionell und voller Tatendrang. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/zwei-huetten-zwei-typen.html

Sein Knall rettet Leben

Ein Donnerschlag und schon tosen Tonnen von Schnee ins Tal: Dies ist das Werk von Raphy Gillioz. Früher war er selber einer der besten Freerider der Welt, heute sorgt er für die Sicherheit im Skigebiet „4 Vallées“ im Wallis. Jeden Winter bringt der Sprengmeister bis zu acht Tonnen Sprengstoff zur Detonation. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/sein-knall-rettet-leben.html

Ein Star zum Anfassen

Um ihren unermüdlichen Bewegungsdrang unter Kontrolle zu halten, forderte ihre Kindergärtnerin eine zusätzliche Aufsichtsperson an. Und so entwickelte sich Fanny Smith von der Zappel-Liese zur Profi-Sportlerin mit drei WM-Medaillen. Heute leitet sie die „Fanny Smith Academy“ in Villars (Genferseegebiet) und bringt der nächsten zappeligen Generation Skicross nahe. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/ein-star-zum-anfassen.html

Generationenduell auf zwei Brettern

In den 2000ern war Didier Moret einer der Cracks der Schweizer Tourenskifahrer-Szene. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere gewann er 2008 die prestigeträchtige „Patrouille des Glaciers“. Besonders gerne misst er sich mit dem 13 Jahre jüngeren Trainingspartner Cédric Remy – auf einer der vier Trainingsstrecken „Vitaski“ in der Region Fribourg. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/generationenduell-auf-zwei-brettern.html

Alle Geschichten in ausführlicherer Form gibt es auf www.MySwitzerland.com/wintergeschichten.

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Luxuriöse Alphütten in der Schweiz

Chalet Berghof Sertig in Davos Clavadel. Bild © Dolores Rupa

Chalet Berghof Sertig in Davos Clavadel. Bild © Dolores Rupa

Mitten in der Natur gelegen bieten Alphütten eine Möglichkeit, sich weit weg vom alltäglichen Stress zu erholen: Das weite Panorama und die Stille genießen, durch den Schnee wandern, ein Buch lesen oder Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Und manchmal darf es eben auch ein bisschen mehr sein – knisterndes Feuer im Kamin, ein Hot Pot mit Blick in den Sternenhimmel, eine einzigartige Lage, Ferien im Baudenkmal oder eine exklusive Einrichtung. Luxuriöse Alphütten aus der Premium Selektion jetzt auf www.myswitzerland.com/alphuetten.

Berghof Sertig in Davos Clavadel (Graubünden)

Der Berghof, die neue Dependance des Waldhotels Davos, liegt mitten in der alpinen Ruhe des wildromantischen Sertig-Tals und ist eine Hommage an Thomas Mann, der den Berghof als einen der fiktiven Schauplätze in seinem Roman „Der Zauberberg“ verwendete. Hier sind aus teilweise alter Bausubstanz mit viel Liebe zum Detail drei großzügige Ferienresidenzen für vier bis sechs Personen mit jeweils zwei Bädern, Loft-Wohnzimmern, Kamin, voll ausgestatteten Küchen, TV, Balkon und Terrasse in warmem Fichten-Altholz und Naturstein entstanden. Die drei Gebäude werden mit Erdwärme beheizt. Alpines Ambiente, stilvolle Innenarchitektur und zeitgemäßer Luxus verbinden sich zu einem magischen Ferienort. Link zum Berghof

Alphütte Grindelwald mit Blick auf Eigernordwand (Bern)

Die äußerst komfortable Alphütte für eine romantische Woche zu zweit steht ganz alleine auf einer sonnenreichen Geländeterrasse mit einmaligem Panorama auf Gletscher und Eigernordwand. Die moderne Infrastruktur wurde mit ungewöhnlichen Ideen in den Ausbau mit altem Holz integriert – so brutzelt in der Küche immer noch Urgroßmutters Holzkochherd. Drumherum ist eine Stube mit massivem Esstisch und eine Lounge angeordnet. Auf der darüberliegenden Galerie lädt die Schlaflandschaft zum Träumen ein. Das fantasievolle Steinbadezimmer wird ergänzt durch eine große Sonnenterrasse mit Liegestühlen und Hot Pot. Der Aufstieg vom Parkplatz zur Alphütte ist kurz, und im Winter geht es dann von der Hütte auf Skiern direkt zur nahe gelegenen Piste. Link zur Alphütte

Mayens in Forclaz alte Maiensässe mit neuem Innenleben (Wallis)

Eigentlich sollten die fünf uralten Mayens (Maiensässe) abgerissen werden, aber der Architekt Olivier Cheseaux baute die Gebäude in La Forclaz wieder auf und verwandelte sie in Ferienhäuser. Dabei wurde die alte Bausubstanz und Identität soweit wie möglich erhalten. Mit Beton und Glas wurden zeitlose, lichte Räume geschaffen. Wie bei den meisten Maiensässen handelt es sich um eine kleine Ansiedlung aus Hütten und Stallscheunen auf einer Bergwiese in der Mittellage der Alpen, die einst den Bauern beim Alpaufzug und Alpabzug Unterkunft bot. Ganz traditionell wird in den Mayens in Forclaz mit Holz geheizt – auch im Hot Tub! Eine echte Rückkehr zu den Quellen und der Natur. Link zum Mayen Pierre

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Schnee-Spaß im Dunkeln: Nächtliche Winter-Aktivitäten in der Schweiz

Vollmond-Skifahren auf der Diavolezza. Bild © Engadin St. Moritz

Vollmond-Skifahren auf der Diavolezza. Bild © Engadin St. Moritz

Wenn im Winter die Sonne hinter den Bergen untergeht, ist noch lange nicht Schluss auf den Schweizer Pisten, Wanderwegen oder Schlittelbahnen. In vielen Urlaubsdestinationen werden die Beleuchtungen angeknipst, die Stirnlampen aufgesetzt – oder Gäste sind im Schein des Vollmondes in der geheimnisvoll glitzernden Winterwelt unterwegs.

Unglaublich romantisch – Der Laternliweg im Appenzell (Ostschweiz / Liechtenstein)

Der Laternliweg auf der Schwägalp lädt nach Einbruch der Dunkelheit zu Spaziergängen durch den verschneiten Winterwald ein. Der rund zwei Kilometer lange Rundweg ist nur mit Petroleumlampen beleuchtet und führt durch den NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis. Der Laternliweg ist vom 16. November 2017 bis 17. März 2018 jeweils am Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend beleuchtet, zwischen Weihnachten und Neujahr sogar täglich. Nach dem Spaziergang können die hungrigen Wanderer den Abend bei einem gemütlichen Fondue- oder Raclette-Plausch im Gasthaus Passhöhe oder im Hotel Säntis ausklingen lassen. https://saentisbahn.ch/aktivitaeten/winter/

Nächtlicher Ski-Spaß in L’Orient (Genferseegebiet)

Im Vallée de Joux bietet die L’Orient-Piste den Skifans ein in der Region einzigartiges Erlebnis: Skifahrer können hier ihren Lieblingssport auch spät abends noch betreiben und Snowboarder die 12 Module des Snowparks nutzen. In der Wintersaison ist die Piste von Mittwoch bis Samstag von 19.30 bis 22.00 Uhr geöffnet. Auf keinen Fall verpassen sollten die nächtlichen Ski-Fans das Komplett-angebot „Ski-Fondue“, das neben dem abendlichen Fahrspaß auch ein typisches Schweizer Fondue am Fuße der Pisten oder im nahen Sportzentrum umfasst. Der Preis für Erwachsene beträgt 30 Schweizer Franken (rund 25 Euro) und für Kinder 28 Schweizer Franken (rund 24 Euro). www.myvalleedejoux.ch/de/P4234

Erst Schneespaß, dann Gaumenfreuden – Nächtliche Schneeschuhtouren & Kulinarik im Wallis

Im Wallis finden den ganzen Winter über nächtliche Schneeschuherlebnisse statt. Zur Auswahl stehen Themenwanderungen oder kulinarische Touren. In La Tzoumaz findet jeden Dienstagabend vom 20. Dezember 2017 bis 18. April 2018 eine Schneeschuhwanderung durch die Wälder von Etablons statt. Optional kann nach der Wanderung ein Raclette-Essen dazugebucht werden. Der Preis für die Wanderung mit anschließendem Raclette beträgt für Erwachsene 35 Schweizer Franken (rund 30 Euro) und für Jugendliche von 10 bis 16 Jahren 30 Schweizer Franken (rund 25 Euro); Kinder wandern und essen gratis mit. www.latzoumaz.ch/de/fppoi-schneeschuh-nachtwanderung-und-oder-raclette-19510-10086.html

Ein ganz besonderes Erlebnis bieten die Wanderleiter des Weilers Colombire bei Crans-Montana. Nach dem gemeinsamen Aufstieg mit Schneeschuhen erhalten die Gäste eine individuelle Führung durch das Öko-Museum. Danach wartet als Abendessen ein feines Raclette mit Polenta und Kartoffeln. Nach dem Essen geht es den Berg mit Schlitten und Frontallampe hinunter zum Ausgangspunkt. Der Preis für Erwachsene und Kinder beträgt zwischen 80 und 100 Schweizer Franken (rund 69 bis 80 Euro). Im Preis inbegriffen sind Schneeschuhe, Schlitten, Stirnlampe, Raclette und die Führung durch den Wanderleiter. www.colombire.ch/de/assets/activiteshiverbaladesathemeallemand.pdf

Alpwirtschaft Laui: Im „Hot Pot“ unterm Sternenhimmel (Luzern – Vierwaldstättersee)

Für alle Wellness-Fans ist dieses Erlebnis etwas ganz Besonderes. Auf der nächtlichen Schneeschuhtour führt der Weg durch die unberührte Natur zur Laui-Hütte. Dort angekommen erwartet die Wanderer ein feines Schweizer Fondue. Anschließend geht es zur Entspannung in die übergroße Outdoor-Badewanne, dem „Laui Hot-Pot“, aus welcher der Sternenhimmel und die Bergwelt bestaunt werden können. www.alp-laui.ch/laui-hot-pot/index.html

Idyllischer Aufstieg, kulinarischer Höhenflug, rasante Abfahrt (Region Fribourg)

Die Alphütte Le Vuipay oberhalb von Les Paccots ist für ihre Käsespezialitäten bekannt, die im Sommer von François Liaudat eigenhändig produziert werden. Im Winter öffnet François die Hütte für seine Gäste, die sich mit Schneeschuhen auf dem Weg zu ihm gemacht haben. Nach dem Aufstieg (circa 1,5 bis 2 Stunden) tischt François seine selbst produzierten Spezialitäten wie Fondue moitié-moitié, Makkaroni, Käseschnitten, Trockenfleisch, Rösti oder Freiburger Beinschinken auf. Zurück geht es mit dem Schlitten. Die Alphütte ist ab Mitte Dezember bis Ende März jeden Tag außer montags geöffnet, sowie bei Mondschein oder bei vorheriger Anmeldung ab 15 Gästen. www.lespaccots.chwww.myswitzerland.com/de-de/idyllischer-aufstieg-kulinarischer-hoehenflug-rasante-abfahrt.html

Nachtschlitteln in Preda / Bergün (Graubünden)

Im Graubünden liegt die längste beleuchtete Schlittelbahn Europas. Mit ihrer Länge von mehreren Kilometern und ihrer kurvenreichen Strecke gehört sie auch zu den beliebtesten Bahnen unter Schlittenfahrern. Zum Startpunkt in Preda geht es ab Bergün mit der Rhätischen Bahn. Die Schlittelbahn befindet sich auf der Pass-Straße zwischen Bergün und Preda, die den ganzen Winter hindurch extra gesperrt wird, damit die Schlittler freie Bahn haben. www.schlitteln-berguen.ch/schlittelbahn-preda-berguen

Glüna Plaina – Vollmond-Skifahren auf der Diavolezza (Graubünden)

Abfahrt in die Nacht, lediglich das Licht des vollen Mondes beleuchtet die Piste: Auf der Diavolezza in Graubünden hat das Skifahren zu später Stunde Tradition. Wenn der Vollmond (romanisch: Glüna Plaina) sein weiches Licht anknipst, ruft das Bergrestaurant Diavolezza zum Gipfeldinner samt anschließender Mondscheinfahrt über ruhige Hänge zurück ins Tal. Das Nachtskifahren findetjeweils bei Vollmond von Dezember bis April statt. www.engadin.stmoritz.ch/winter/de/aktivitaeten/sport/ski-snowboard/diavolezza-skifahren/gluena-plaina-vollmond-skifahren-auf-der-diavolezza/

Langlauf total – sogar in der Nacht (Bern)

Kandersteg ist ein Langlauf-Mekka. Über 100 Kilometer Loipen umfasst das Netz. Auch bei Einbruch der Dunkelheit ist Langlaufen noch möglich – Beleuchtung sei Dank. Wer sich tagsüber noch zu wenig verausgabt hat, schnallt die dünnen Latten abends noch einmal an. Die 6 Kilometer lange Loipe wird täglich vor 17.30 Uhr nochmals präpariert und ist bis 21.00 Uhr beleuchtet. Die abwechslungsreiche Strecke führt mitten durchs Dorf. www.kandersteg.ch/de/w/loipen

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Spa und Wellness in der kalten Jahreszeit

Massagen im Hotel Bella Tola & St-Luc. Foto © Hotel Bella Tola & St-Luc

Massagen im Hotel Bella Tola & St-Luc. Foto © Hotel Bella Tola & St-Luc

Wenn die Beine nach dem Wintersport brennen oder die Wintermüdigkeit den Alltag erschwert, dann bieten die Schweizer Spa- und Wellnesshotels die nötige Entspannung. Egal ob im Molkebad oder bei einer Massage mit Schweizer Schokolade, Steinen aus dem Berner Fluss Kander, Sesamöl oder Tessiner Kastanienöl – diese Anwendungen bringen Ruhe und Wärme in die kalte Jahreszeit und steigern das Wohlbefinden.

Molkebad im Maiensässhotel Guarda Val, Sporz/Lenzerheide (Graubünden)

Oberhalb der Lenzerheide auf 1600 Meter über Meer befindet sich der Weiler Sporz. Bündner Alptradition und modernes alpines Design prägen die elf Maiensässe, die zusammen das Maiensässhotel Guarda Val bilden. Die ruhige Lage des Hotels und der erstklassige Spa-Bereich sorgen für erholsame Momente in der kalten Jahreszeit. Im urigen Holzzuber lässt sich ein Molkebad optimal genießen, und die in der Molke enthaltenen Milchproteine sorgen dabei für geschmeidig-zarte Haut. Aber auch das sogenannte „Geissämilchbad“ (Ziegenmilchbad) enthält wichtige Mineralien wie Magnesium und Calcium, die das Immunsystem der Haut für die kalten Tage stärkt. www.myswitzerland.com/de-de/maiensaesshotel-guarda-val.htmlwww.guardaval.ch/wohlfuehlen/sauna-und-holzzuber.html

Massage mit Schweizer Schokolade im Hotel Heiden, Heiden (Ostschweiz/Liechtenstein)

Dass Schweizer Schokolade gut schmeckt und sich dabei auch positiv auf das Gemüt auswirkt, sollte bereits bekannt sein. Im Hotel Heiden, hoch über dem Bodensee auf 810 Meter über Meer, erhält die Schokolade einen neuen wohltuenden Zweck. Kombiniert mit Sheanussbutter wird die heiße Schokolade einmassiert und sorgt so für ein streichelzartes Hautgefühl, wirkt festigend und stimulierend. Neben dem vielseitigen Wellness-Angebot punktet das Hotel Heiden mit seiner zentralen Lage: der optimale Ausgangspunkt für Ausflüge an den Bodensee, auf den Säntis, ins Appenzellerland oder die Stadt St. Gallen. www.myswitzerland.com/de-de/hotel-heiden.htmlwww.hotelheiden.ch/de-CH/wellness.html

Schwangerschaftsmassage mit Sesamöl im Hotel Bella Tola & St-Luc, Saint-Luc (Wallis)

Im Hotel Bella Tola & St-Luc begeistert nicht nur der Blick auf die Walliser Viertausender, sondern auch das Spa „L’Eau des Cimes“ (Gipfelwasser). Der Wellness-Bereich bietet für werdende Mütter eine spezielle Massage: Die Schwangerschaftsmassage mit Sesamöl dient zum einen als Vorbereitung auf die Geburt, zum anderen wird mit der Massage die Milchbildung gefördert. Außerdem steigert sie das Wohlbefinden, strafft und verwöhnt die Haut und das Gewebe. Für die Behandlungen werden natürliche Erzeugnisse aus der Region verwendet. Das sind beispielsweise Gneissteine aus dem Fluss Navizence, Holz aus Anniviers oder Zirbelkiefer- und Pinienkern-Massageöl. www.myswitzerland.com/de-de/grand-hotel-bella-tola.htmlwww.bellatola.ch/de/spa#massagen

Kander-Hotstone-Massage im Deltapark Resort, Gwatt bei Thun (Bern)

Die Kander ist ein 47 Kilometer langer Nebenfluss der Aare, entspringt im Kanderfirn im Blüemlisalp-Gebiet und mündet in den Thunersee. Bei der Kander-Hotstone-Massage, die im Deltapark Resort in Gwatt bei Thun angeboten wird, werden natürlich geschliffene Steine aus dem Flussbett der Kander aufgewärmt und auf dem Körper verteilt. Diese Behandlung entspannt und spendet gleichzeitig neue Energie. Der DeltaSPA direkt am Ufer des Thunersees bietet zahlreiche Massagen und eine abwechslungsreiche alpine Spa-Landschaft mit Indoor Solepool und Outdoor-Süßwasserpool. www.myswitzerland.com/de-de/deltapark-vitalresort.htmlwww.deltapark.ch

Massage mit Kastanienöl im Kurhaus Cademario, Cademario (Tessin)

In der Region Tessin gehören Kastanien zum Herbst wie die Kamelien zum Frühling. Jährlich findet in Ascona das Kastanienfest „Castagnata“ statt, wobei sich die Kastanie als geröstete Marroni, Marmelade, Honig, Torten oder Eis verspeisen lässt. Doch die stachelige Frucht dient im Tessin nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Wellnessprodukt. Das Ganzkörperpeeling „Ticinese“ bietet Entspannung und weiche Haut mit wertvollem Kastanienöl aus der Region. www.myswitzerland.com/de-de/kurhaus-cademario-hotel-spa.htmlkurhauscademario.com/de

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Neues aus den Schweizer Wintergebieten

Upgrade your winter. Bild © Schweiz Tourismus / Maurin Bisig

Upgrade your winter. Bild © Schweiz Tourismus / Maurin Bisig

In die Schweizer Tourismusgebiete wurde kräftig investiert. Zu dieser Wintersaison sind unter anderem neue Bergbahnen, Sportparks und noch mehr innovative Angebote entstanden.

Upgrade your ski day! Pistenspaß bereits am Vortag

Eine frühe Anreise lohnt sich diesen Winter noch mehr. Denn mit einer gültigen Tages- oder Mehrtageskarte können im ganzen Land viele Bergbahnen bereits am Vortag kostenlos genutzt werden. Ab 15.00 Uhr bis Betriebsschluss ist das Angebot „Upgrade your ski day“ gültig. Eine Übersicht über die teilnehmenden Skigebiete gibt es auf www.MySwitzerland.com/upgrade-your-ski-day

„Schgii fer frii“ in der Aletsch Arena (Wallis)

Jeden Samstag fahren Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre in der Aletsch Arena kostenlos Ski oder Snowboard. Das Angebot „Schgii fer frii“ gilt vom 8. Dezember 2017 bis 14. April 2018 und umfasst außerdem einen kostenfreien einstündigen Skikurs bei rechtzeitiger Voranmeldung sowie eine kostenfreie Leihausrüstung. www.aletscharena.ch/leben/tagesangebote/schgi-fer-frii-jeden-samstag-ist-kinder-und-jugendtag/

Andermatt (Luzern – Vierwaldstättersee) und Sedrun (Graubünden) mit Bergbahnen verbunden

Die SkiArena Andermatt-Sedrun wird zum größten Skigebiet der Zentralschweiz mit insgesamt 14 neuen Transportanlagen. Ab der Saison 2017/2018 werden die Gondelbahnen Andermatt–Nätschen–Gütsch sowie die Sesselbahn Hinterbördli–Strahlgand in Betrieb genommen. Damit sind Andermatt und Sedrun spätestens ab der Wintersaison 2018/2019 komplett verbunden. www.skiarena.ch/projekt

Neue Plattja-Sesselbahn in Grächen (Wallis): Jetzt mit 4er-Sessel

Ab dem Winter 2017/2018 löst eine moderne kuppelbare 4er- die alte 2er-Sesselbahn Plattja ab. Neu werden so 1000 Personen pro Stunde befördert. Mit dem Neubau der Sesselbahn wird auch die Piste im Gebiet Plattja verlängert. Grächen investiert für diese Neuerung rund 10 Millionen Schweizer Franken (rund 8,6 Millionen Euro) in die Infrastruktur. www.graechen.ch/Winter-erleben/GridContainer-LP-Winter-erleben/Sesselbahn-Plattja

Rando-Parc in Morgins (Wallis) powered by Movement Skis

Der Rando-Parc (Touring Tracks) powered by Movement Skis entstand in Morgins in den Portes du Soleil. Die sogenannten „Touring Tracks“ richten sich an Tourenskifahrer aller Niveaus mit zwei blauen, drei roten und einer schwarzen Piste. Die Touren dauern zwischen 1 Stunde 30 Minuten und 2 Stunden 45 Minuten und bewältigen im Durchschnitt 600 Höhenmeter. Dieser gesicherte Touringsektor ist der ideale Rahmen zur Einführung ins Tourenfahren am Massiv der Dents-du-Midi. www.morgins.ch/ski-de-randonnee-morgins

Funpark für Langläufer in Schönried (Bern)

Langlaufen in einer neuen Form erleben die Gäste ab Mitte Dezember im Gebiet Schönried bei Gstaad. Dort wird – sofern Frau Holle tüchtig genug arbeitet – die erste permanente Cross Country-Loipe der Schweiz eröffnet. Es handelt sich dabei um eine Trainingsloipe, vergleichbar mit einem Pumptrack für Mountainbiker, die den Langläufern einiges an Geschicklichkeit abverlangt. Die diversen Elemente wie Wellen, Mulden, Slalom und kleine Schanzen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden eignen sich auch sehr gut für ein vergnügliches Familienevent. Alle Hindernisse sind unterschiedlichen Anforderungsgraden angepasst. www.gstaad.ch/aktiv/winter/langlauf

Mehr Plätze für Pkws bei der Talstation Betten (Wallis)

Die Bettmeralp-Bahnen eröffnen bei der Talstation Betten vor Weihnachten ein komplett neues Parkhaus mit 568 Plätzen. Dadurch soll die Anreise für automobile Gäste auf die autofreie Bettmeralp noch komfortabler werden. Bis zu vierzig Ladestationen für Elektrofahrzeuge runden künftig das Angebot ab. https://www.aletscharena.ch/news/?articleid=9-6-e

Jugendherberge Trin (Graubünden)

In Trin im Kanton Graubünden entsteht in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bergwaldprojekt eine neue Jugendherberge mit 48 Betten. Die Jugendherberge wird Bestandteil des neuen Bergwaldzentrums. Beim Umbau des jahrhundertealten Hauses wird ausschließlich regionales Holz verwendet. Neben der Geschäftsstelle und der Werkstatt wird das Haus künftig auch Unterkunftsmöglichkeiten für Projektteilnehmer im Bergwald und für Touristen anbieten. Ab dem 9. Dezember 2017 steht das Haus für Gäste offen. www.bergwaldprojekt.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Frühe Wintersaison-Starts in der Schweiz

Skifahren in Davos Klosters (Graubünden). Bild: Schweiz  Tourismus

Skifahren in Davos Klosters (Graubünden). Bild: Schweiz Tourismus

Bereits im Herbst in die Skisaison starten? In der Schweiz ist das möglich – dank hoher Gipfel und innovativer Technik. Wegen der guten Schneeverhältnisse in den Alpen haben einige Bergbahnen ihre Lifte und Pisten sogar früher in Betrieb genommen als ursprünglich geplant. Wer wenig Zeit hat, fährt vom Zürcher Hauptbahnhof direkt mit der S-Bahn zum Flumserberg. Graubünden wartet gleich mit drei frühen Saisonstarts in Samnaun, Splügen und Davos auf, während in Zermatt das ganze Jahr über Skifahren angesagt ist. Alle Saisonstarts unter: www.myswitzerland.com/de-de/saisoneroeffnungen-saisonschliessungen-winter.html Aktueller Schneebericht unter: www.myswitzerland.com/schneebericht

Mit der S-Bahn auf die Piste Flumserberg im Heidiland (Ostschweiz/Liechtenstein)

Der Flumserberg ist die größte Wintersportdestination zwischen Zürich und Chur – und bietet schon ab dem 25. November Lebensfreude pur! Modernste Bahn- und Beschneiungsanlagen garantieren Schneespaß ohne Wartezeiten. Schneebars und Skihütten sorgen für viel Geselligkeit. Bis auf 2222 Meter reichen die bestens präparierten Pisten in allen Schwierigkeitsgraden. Tagespässe kosten je nach Wochentag zwischen 58 und 65 Schweizer Franken (rund 51 und 57 Euro). In 70 Minuten kann, wer will, mit der S2 in voller Skimontur direkt vom Zürcher Hauptbahnhof nach Unterterzen fahren, um sich dort bequem in eine 8er-Gondel zu setzen und nach wenigen Minuten mitten im Skigebiet zu landen. Jeweils an Wochenenden und Feiertagen bietet die S2 diese attraktive Direktverbindung. Unter der Woche, allerdings mit Umsteigen in Ziegelbrücke, dauert die Fahrt ins Skivergnügen mit der S25 und der S4 sogar nur 57 Minuten. www.flumserberg.ch/Winter/Home

Davos Parsenn – der Klassiker (Graubünden)

Parsenn, das Davos und Klosters verbindet, gilt als Wiege des Skisports in der Schweiz. 1895 verirrten sich auf dem Weissfluhjoch vier englische Touristen und landeten schließlich in Küblis. Damit war die 12 Kilometer lange Parsennabfahrt entdeckt. Seit der Eröffnung der Standseilbahn vor über 80 Jahren ist Parsenn der klassische Skiberg mit schier endlosen Abfahrten auf breiten Pisten und Berghütten mit Stil und Tradition. Mit dem Parsenn Derby findet hier alljährlich das älteste Skirennen der Schweiz statt. Das Skigebiet ist von Davos mit der Parsennbahn ab dem 17. November und von Klosters ab dem 2. Dezember mit der Gotschnabahn zugänglich. Der neue Furka-Lift mit 6er-Sesselbahn im Skigebiet Parsenn Davos bietet höchsten Fahrgastkomfort mit Sitzheizung, Hauben und leisem Betrieb bei einer Förderleistung von 2500 Personen pro Stunde. Tageskarten kosten 75 Schweizer Franken (rund 66 Euro). www.davos.ch/winter/berge/parsenn/

Skiarena in Engadin Samnaun mit neuer Palinkopfbahn (Graubünden)

Das Skigebiet Silvretta Arena Ischgl-Samnaun (1400–2875 Meter) eröffnet am 23. November und ist mit seinen 238 Pistenkilometern rund um die Alp Trida und Idalp eine der größten Skiarenen der Ostalpen. Zu den Highlights unter den 45 Bahn- und Liftanlagen zählt neben der Doppelstockbahn zur Alp Trida die neue Sesselbahn Palinkopf. Sie bietet höchsten Fahrgastkomfort, optimierte Sicherheit und originelles Sesseldesign – von den Rückseiten der Sitze grüßen die Stars der vergangenen Samnauner „Top of the Mountain“-Konzerte. Ein Skipass für einen Tag kostet 50 Schweizer Franken (rund 44 Euro). www.samnaun.ch

Malerisches Skigebiet Splügen am Pizzo Tambo (Graubünden)

Das malerische Skigebiet Splügen-Tambo am Fuße des majestätischen Pizzo Tambo an der Grenze zu Italien eröffnet am 25. November und ist bis in den Frühling schneesicher. Die moderne 8-er-Gondelbahn führt in zwei Sektionen zur Tanatzhöhe auf 2140 Metern. Dort befindet sich das Bergrestaurant Tambo-Vista mit großer Sonnenterrasse und einem Funpark. Fünf Anlagen und rund 30 sonnige Pistenkilometer warten auf Skibegeisterte. Auffallend ist der hohe Anteil anspruchsvoller Pisten, der das Skifahren in Splügen für Könner und ambitionierte Skifahrer zu einem besonderen Genuss macht. Kinder bis 12 Jahre fahren kostenlos. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 50 Schweizer Franken (rund 44 Euro). Am Schnupper-Weekend vom 8. bis 9. Dezember fahren auch die Großen umsonst! http://spluegen.ch, www.viamala.ch

Ganzjähriges Skifahren am Matterhorn Glacier Paradise und Skitest im Herbst (Wallis)

Die sonnigen Pisten am Rothorn mit Blick auf das Matterhorn und das vielseitige Skiareal am Gornergrat werden am 25. November eröffnet und erweitern damit das schneesichere Gletscherskigebiet im Matterhorn Glacier Paradise. Dort kommen Ski- und Snowboard-Freunde das ganze Jahr auf ihre Kosten. Modernste Bahnen bringen Besucher bis hinauf auf atemberaubende 3883 Meter. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich die Gondel mit berühmten Wintersportstars teilt, die sich in der Vorsaison die perfekt präparierten Pisten, rasanten Strecken und griffigen Abfahrten ebenfalls nicht entgehen lassen. Vom 4. Oktober bis 14. Dezember bietet das Skitest-Angebot mit zwei Übernachtungen inklusive Skipass die Möglichkeit, mit einem der 175 angebotenen Skimodelle in die Wintersaison zu starten. Kosten ab 279 Schweizer Franken (rund 244 Euro) pro Person. www.zermatt.ch/winter

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Rückzugsorte für Digital Detox in der Schweiz

Hotel Waldrand Pochtenalp © Hotel Waldrand

Hotel Waldrand Pochtenalp © Hotel Waldrand

Gerade aus den Ferien zurück und schon wieder von einer Flut an Mails, Tweets und Posts überschwemmt? Zeit, den nächsten Urlaub zu planen: Ob Luxus der Einfachheit wie in der Pension Laresch im Nationalpark Beverin, ursprüngliche Sennentradition im Berggasthaus Meglisalp oder ein luxuriöses Digital Detox Package im Grand Hotel Kronenhof – diese Rückzugsorte eignen sich bestens für digitale Enthaltsamkeit in der Schweiz.

Hotel Waldrand Pochtenalp (Bern) – Bergwelt ursprünglich erleben

Bereits die Anfahrt auf der steilsten Postautostrecke Europas zu diesem Swiss Historic Hotel mit 19 Zimmern (ohne Handyempfang) ist ein Erlebnis. Vor Ort warten die fantastische Bergwelt und saftig grüne Wiesen. In wunderbarer Lage und familiärer Atmosphäre können Ruhesuchende mal wieder richtig durchatmen. Kein Handygeklingel stört die Stille. Den Alltag ganz hinter sich lassen und sich auf das wirklich Wichtige konzentrieren: sich selbst! www.nostalgiehotel.ch

Pension Laresch, Mathon (Graubünden) – Natur pur ohne W-Lan, Radio oder Fernsehen

Die Pension Laresch liegt malerisch im typischen Bündner Bergdorf Mathon im Naturpark Beverin, dort, wo Besucher alles für einen naturnahen und erholsamen Urlaub finden. Die kleine Berglodge wurde mit viel Herzblut und mit natürlichen Materialen wie Stein, Holz und Lehm eingerichtet. Eine Übernachtung im gemütlichen Arvenholzbett ist pro Person im Doppelzimmer ab 85 Schweizer Franken (rund 75 Euro) zu haben. Das Package „Val Schons Relax“ mit zwei Übernachtungen, Halbpension, Massage und Eintritten in das Mineralbad Andeer kostet 330 Schweizer Franken (rund 290 Euro) pro Person im Doppelzimmer und ist jeweils Dienstag bis Samstag bis 31. Oktober buchbar. www.laresch.ch

Grand Hotel Kronenhof, Pontresina (Graubünden)Sport und nachhaltige Entspannung

Im historischen und luxuriösen Grand Hotel Kronenhof haben Gäste, die das „Digital Detox Package“ mit Verzicht auf sämtliche elektronischen Geräte buchen, genügend Zeit für sich selbst und ihr Wohlbefinden. Das Angebot reicht von Nordic-Walking-Touren und Stand-Up-Paddling über Detox-Bäder und Pilates bis hin zu Haki-Purna-Massagen. Pro Person ab 1370 Schweizer Franken (rund 1210 Euro) inklusive 3 Übernachtungen und Digital Detox Programm. www.kronenhof.com

Berggasthaus Meglisalp in Weissbad (Ostschweiz / Liechtenstein)

Das Berggasthaus im Sennendorf auf 1520 Metern Höhe ist nur zu Fuß erreichbar. Übernachtet wird in nostalgischen Zimmern oder im Matratzenlager ohne Internetanschluss. Die Sennen der Alp praktizieren noch den jahrhundertealten Beruf, bei dem der Alpsegen durch einen geschnitzten Holztrichter in die Ferne gerufen wird. Wer braucht da noch ein Handy? Übernachtungen kosten zwischen 44 und 73 Schweizer Franken (rund 39 und 64 Euro) pro Person inklusive Frühstück. www.meglisalp.ch

Valbella Inn Resort, Valbella (Graubünden) – Waldkindergarten statt Handy für den Nachwuchs

Die Eltern genießen ihre wohlverdiente Verschnaufpause im Wissen, dass die Kinder in den besten Händen sind. Das Premium Swiss Family Hotel nimmt seine kleinen Gäste mit an einen Zauberort im faszinierenden Bergwald. Ohne Spielsachen und Handy. „Wir wollen ohne viel Programm mit dem spielen, was der Wald uns gibt“, erklärt Angie, die Leiterin des Kid’s Inn, das neueste Angebot des Hotels. Draußen sein in der Natur, spielen, entdecken und lernen, sorgfältig mit der Natur umzugehen, steht auf dem Plan. Die Eltern können derweil Nordic Walken, eine Biketour unternehmen, einen Stress-Reduktions-Kurs besuchen oder Chiyoga ausprobieren. www.valbellainn.ch

Berghaus Niesen Kulm, Mülenen (Bern) – atemberaubendes Panorama

Vom markanten Niesengipfel, der sich wie eine Pyramide am Thunersee erhebt, ist die Panoramasicht atemberaubend. Das sympathische Berghaus auf 2340 Metern Höhe mit seinen acht gemütlichen Zimmern, einem modernen Glaspavillon und der großen Sonnenterrasse ist durch eine spektakuläre 30-minütige Bergfahrt mit einer Standseilbahn zu erreichen. Daneben: eine der längsten Treppen der Welt! Typische, herzhafte Küche mit regionalen Spezialitäten, zahlreiche Wandermöglichkeiten und mäßiger Handyempfang im Berghaus – perfekte Voraussetzungen für entschleunigte Ferien. Das Sonnenaufgangs-Arrangement für 179 Schweizer Franken pro Person (rund 158 Euro) beinhaltet Berg- und Talfahrt, Abendessen, Übernachtung im Doppelzimmer und Frühstücksbuffet. www.niesen.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Veranstaltungstipps für den Schweizer Herbst

Bauern beim Prättigauer Alp Spektakel © Prättigauer Alp Spektakel, Fotografin Verena Zimmermann

Bauern beim Prättigauer Alp Spektakel © Prättigauer Alp Spektakel, Fotografin Verena Zimmermann

Ausgelassenes Winzerfest in Neuchâtel, Kammermusik-Konzerte im Tropenhaus Frutigen sowie urige Älplerfeste in Charmey und im Prättigau: Zu Beginn der Herbst-Saison stehen gemütliche Feste mit edlen Tropfen, bunten Umzügen und traditionellem Brauchtum auf dem Programm. Diese und weitere Herbst-Veranstaltungen sind auf www.myswitzerland.com/events zu finden.

Swiss Chamber Music Festival Adelboden, 22. September bis 1. Oktober 2017 (Bern)

Klassisch oder avantgardistisch? Ende September treffen in Adelboden Geigen auf Hackbretter und Jodelgesang auf Brahms-Interpretationen. Das Programm bietet Kammermusik-Konzerte auf höchstem Niveau und ist mit seinem erfrischenden Stilmix ein Erlebnis für Jung und Alt. Die Konzerte finden in der Dorfkirche Adelboden, im Tropenhaus Frutigen und in dem Hotel Belle Epoque Victoria Kandersteg statt. Karten kosten zwischen 35 und 55 Schweizer Franken (rund 30 bis 48 Euro). Der Festival-Pass kostet 390 Schweizer Franken (rund 340 Euro).  www.adelboden.ch/de/s/swisschamber

92. Winzerfest in Neuchâtel, 22. bis 24. September 2017 (Jura & Drei-Seen-Land)

Jedes Jahr am letzten Septemberwochenende wird in der Region Neuenburg der Beginn der Weinlese ausgelassen gefeiert. In der gesamten Altstadt von Neuchâtel können sich Einheimische und Gäste an über 180 Ständen kulinarisch verwöhnen lassen. Höhepunkte des Festes sind der Nachtumzug der Guggenmusiken am Freitagabend, das spektakuläre Feuerwerk am Samstagabend (beides gratis) sowie der Blumenkorso am Sonntagnachmittag. Karten für den großen Festumzug kosten 40 Schweizer Franken (rund 35 Euro) für einen Sitzplatz sowie 20 Schweizer Franken (rund 17,50 Euro) für einen Stehplatz. www.fete-des-vendanges.ch

Alpabzug in Charmey, 23. September 2017 (Fribourg Region)

Der Alpabzug wird in vielen Orten der Schweiz gefeiert – selten aber so üppig und ausgelassen wie in Charmey in der Region Fribourg. Die „Désalpe“ ist ein kunterbuntes Stück gelebte Tradition sowie authentisches Brauchtum. Bei Sonnenaufgang bereiten die Älpler ihre Kühe, Rinder, Schafe und Ziegen auf den Abzug vor. Unten im Tal werden die Heimkehrer wie Helden begrüßt: Auf dem Dorfplatz zeigen Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger ihnen zur Ehre ihr Können. Künstler und Handwerker stellen traditionelle Arbeiten vor: von Töpfern, Stroh- und Korbflechten, Sattel fertigen, Drechseln bis Bildhauen. www.desalpe-charmey.ch

12. Prättigauer Alp Spektakel, 5. bis 8. Oktober 2017 (Graubünden)

Echt, original und urig geht es beim Prättigauer Alp Spektakel in den Graubündner Orten Küblis und Seewis zu. Hirten und Bauern bringen zum Abschluss des Alpsommers ihren Alpkäse, ihre Kühe und Schafe ins Tal. Ein großer Alpabzug, ein farbenfroher Alpmarkt, Älplerolympiade, Rinderspektakel, Kinderprogramm und viel Älplermusik sorgen für gute Stimmung. www.alpspektakel.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Die fünf schönsten Wanderungen in Graubünden

Die unberührte Greina-Hochebene. © Surselva Tourismus AG

Die unberührte Greina-Hochebene. © Surselva Tourismus AG

Im größten Kanton der Schweiz warten insgesamt 10.000 Kilometer markierte Pfade auf Wandervögel: von entspannten Kulinarik-Routen über familienfreundliche Themenwege bis hin zu anspruchsvollen Hochtouren. Bei einer so großen Auswahl fällt es schwer, sich für eine Wanderung zu entscheiden. Nun schafft Graubünden Abhilfe und präsentiert die schönsten Touren der Region – gewählt von Bündner Wanderbegeisterten. Informationen zu diesen und weiteren Wanderungen in Graubünden gibt es auf www.graubuenden.ch/top10wanderungen.

Für Ursprüngliche: Wanderung zur Quelle des Rheins

In den Graubündner Bergen beginnt die 1232 Kilometer lange Reise des Rheins. Sie führt durch vier Länder und endet in der Nordsee. Zu seiner Quelle, dem Tomasee in 2345 Metern Höhe, geht der Aufstieg ausschließlich zu Fuß. Die kürzeste Route ab dem Oberalppass dauert nur gut zwei Stunden. Genügend Zeit sollten Wanderer trotzdem einplanen, denn im Hochsommer bietet das frische Wasser des Bergsees eine willkommene Abkühlung. Hungrige können sich in der Maighelshütte einfache Gerichte schmecken lassen und die Aussicht auf einen weiteren See, den Lai Urlaun, genießen. www.maighelshuette.ch

Für Naturfreunde: Hüttentour über die unberührte Greina-Hochebene

Auf der dreitägigen Hüttentour von der Surselva auf den Lukmanierpass geht es gleich durch zwei Schweizer Kantone – Graubünden und das Tessin. Gestartet wird in Vrin in der Val Lumnezia, einem Bergdorf wie aus dem Bilderbuch. Auf dem Weg zur ersten Hütte legen Wanderer gerne einen Zwischenstopp im Café Greina ein. Dort serviert die Wildhüterin Pirmina Caminada in einer Jurte Käse und Trockenfleisch sowie selbstgebraute Getränke aus Bergkräutern. Kurz darauf wartet dann der Höhepunkt der Tour: die Durchquerung der Hochebene Greina, eine vom Menschen unberührte Landschaft, durch die sich kleine Flüsse ziehen. Tagesziel ist die Scalettahütte am Rand der Greina-Ebene. Am zweiten Tag geht es steil hinunter ins Bleniotal, bevor der Weg ebenso steil wieder aufsteigt. Dieser Abschnitt ist im Herbst, wenn die umliegenden Lärchenwälder gelb leuchten, besonders schön. Die dritte und letzte Tagesetappe führt von der Hütte Capanna Bovarina zurück auf den Lukmanierpass, von wo die Wanderer mit dem Postauto in die Surselva zurückkehren können. www.cafegreina.chwww.capannabovarina.ch

Für Kulturfans: Auf den Spuren der Säumer

Schwankende Stege, enge Brücken, abgrundtiefe Schluchten – für den Saumweg von Thusis über den Splügenpass in das italienische Chiavenna benötigten Reisende früher starke Nerven. Heute ist der über 60 Kilometer lange Weg breit und sicher, aber nicht weniger eindrucksvoll. Er zählt zu den beliebtesten Weitwanderrouten der Region. Auf der ersten der vier Etappen können Wanderer mit einem Besuch der Viamala-Schlucht besonders tief in die Geschichte der einst so wichtigen Alpentransitroute eintauchen. Denn diese hat ihren Namen – Viamala bedeutet „schlechter Weg“ – nicht umsonst erhalten. Tagesziel ist Andeer, wo sich die müden Muskeln im gleichnamigen Mineralbad entspannen und neue Kräfte für den nächsten Tag sammeln können.

Für Familien: Entlang der Bahnstrecke am Albulapass

Die Albulalinie der Rhätischen Bahn trägt nicht umsonst den Titel UNESCO-Welterbe. Die Bahnstrecke ist so einmalig in die Landschaft gebaut, dass spätestens bei der Überquerung des Landwasserviadukts allen Passagieren der Mund offen stehen bleibt. Auf dem Bahnerlebnisweg Albula, der parallel zur Strecke verläuft, können kleine und große Bahnfans das Zusammenspiel von Landschaft und Technik auch zu Fuß entdecken – und von unten sind die hohen Brücken noch imposanter. Entlang des Wanderwegs gibt es Tafeln mit aktuellen und historischen Informationen, die der ganzen Familie spannende Einblicke in die Welt der Bahn bieten.

Für Rangers: Durch den Schweizerischen Nationalpark zu den Macun-Seen

Die hochalpine Tageswanderung ab Zernez zur Seenplatte von Macun ist anspruchsvoll. Die Tour erfordert Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit, und es sind stolze 1400 Höhenmeter zu bezwingen. Die Anstrengungen lohnen sich: Der Aufstieg führt durch die naturbelassene Landschaft des einzigen Nationalparks der Schweiz. Einmal oben, werden Wanderer mit Ausblicken bis nach Italien belohnt. 23 tiefblaue Seen, die wie Saphire zwischen Wiesen und Geröll liegen, funkeln in der Ferne. Wer einige Höhenmeter einsparen will, nimmt ab Zernez bis nach „Plan Sech“ den Macun-Shuttle. Dadurch verkürzt sich die Wanderung um zwei Stunden. Am Ende der Tour empfiehlt sich eine Pause im Dorf Lavin, bevor die Wanderer mit der Rhätischen Bahn an den Ausgangspunkt zurückfahren. Zwischen schönen Engadiner Häusern liegt die Bäckerei-Konditorei Giacometti mit eigenem Café, die für ihre hervorragende Bündner Nusstorte bekannt ist. www.giacometti-lavin.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus


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