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Schlagwort: Isny

Auf Schneeschuhen durch Deutschlands Süden

10 außergewöhnliche Wintererlebnisse in Baden-Württemberg

Winterabenteuer lassen sich auch abseits der Skipiste erleben. In Baden-Württemberg gibt es vielfältige Angebote rund um Schnee und Eis – für Naturliebhaber, Aktive und Genießer. Zehn außergewöhnliche Wintererlebnisse in Deutschlands Süden zeigt diese Übersicht.

 

  1. Mit Huskys durch den Schnee

Wer einmal selbst einen Hundeschlitten führen möchte, muss nicht nach Skandinavien reisen. Sibirische Huskys gibt es auch auf der Schwäbischen Alb. Bei Jagstzell können Hundefreunde in einem Kurs lernen, selbst ein Husky-Gespann zu führen. Wer sich lieber durch die Natur chauffieren lässt, kann im Gespann auch einfach nur mitfahren. Selbst an schneelosen Tagen steht einer Hundeschlittenfahrt nichts im Weg, dann kommen spezielle Wagen zum Einsatz.

www.nature-trails-events.de

 

  1. Nichts für Angsthasen: Snowkiten im Schwarzwald

Mit dem Lift hoch, auf Skiern runter, das kann fast jeder. Wer mehr Abenteuer sucht, nimmt nicht den Lift, sondern das Segel. Beim Snowkiting lässt sich der Wintersportler auf seinem Board am Kite vom Wind ziehen. Bei genügend Windstärke geht das bergauf genauso gut wie bergab. Die weiten baumfreien Kuppen und flachen Hänge im Südschwarzwald eignen sich dafür besonders. Wer Ski oder Snowboard fahren kann, hat es einfacher, doch es geht auch ohne Vorkenntnisse. Ein Kurs zur Einweisung in Wetter, Wind und Technik vermittelt die wichtigsten Grundlagen.

www.schwarzwald-tourismus.info/entdecken/winterurlaub/snowkiten

 

  1. Zum Schneewalzer an den Albtrauf

Wandern im Winter am Trauf der Schwäbischen Alb – der Premium-Winterwanderweg „Schneewalzer“ macht es möglich. Wenn die Höhen der Alb verschneien, blickt der Wanderer von der Traufkante auf eine weiße Winterwelt. Die idyllische Wachholderheide präsentiert sich im winterlichen Schneekleid, Tannen und weite Felder glitzern in der Sonne. Von Albstadt-Burgfelden führt der fünf Kilometer lange, gewalzte Rundweg auf die Hochfläche des Heersberges, traumhafte Ausblicke inklusive.
www.traufgaenge.de

 

  1. Birdwatching am Bodensee

Rund 250.000 Vögel überwintern jedes Jahr rund um den Bodesee. Diese ungewöhnlichen Urlaubsgäste in ihrem Winterquartier zu beobachten, ist ein besonderes Erlebnis. Im Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried werden auch im Winterhalbjahr Führungen angeboten. Wer auf eigene Faust zu einer Naturexkursion aufbrechen möchte, findet auf dem Life-Pfad Untersee 19 lehrreiche Stationen. Der Pfad führt rund um den Markelfinger Winkel und vermittelt Wissenswertes zur Vogelwelt und zum Ökosystem Untersee.

www.tourismus-untersee.de

 

  1. Übernachten im Schäferwagen, Tipi-Zelt oder in der Jurte

Auch im Winter kann man im Biosphärengebiet Schwäbische Alb eine außergewöhnliche Übernachtung erleben. Im Hofgut Hopfenburg kann der Gast zwischen Schäferwagen und Tipi-Zelt, Jurte oder Zirkuswagen wählen. Alle Unterkünfte sind liebevoll restaurierte Originale oder – wie bei den Jurten – im Herkunftsland nach alten Traditionen gefertigte Behausungen. Damit es im Winter nicht kalt wird, sind die Unterkünfte beheizt.

www.hofgut-hopfenburg.de

 

  1. Rodeln für Fortgeschrittene auf dem Feldberg

Die längste Rodelstrecke des Schwarzwaldes beginnt auf dem Feldberggipfel. Von hier aus geht es über vier Kilometer rasant ins Tal. Nach einem Kilometer und 150 Höhenmetern lädt die Todtnauer Hütte zu einem Zwischenstopp ein. Bis zur Talstation bleiben dann immer noch 400 Höhenmeter Rodelspaß. Mutige starten vom Feldberggipfel, weniger Abenteuerlustige von der Todtnauer Hütte. Eine gute Ausrüstung und Rodelerfahrung sind in beiden Fällen empfehlenswert.

www.todtnauer-huette.de

 

  1. Radeln statt Rodeln: Auf Skibikes durch den Schnee

Wer denkt, dass Radfahren nur im Sommer möglich ist, der irrt sich. Im Schwarzwald warten auf Wintersportler spezielle Skibikes. Diesen Bikes fehlen zwar Räder und Pedale, ihre Kurzskier machen sie auf dem Schnee aber umso schneller. Am Skilift der Darmstädter Hütte an der Schwarzwaldhochstraße bei Seebach sind die Skibikes kostenlos auszuleihen. Auch am Belchen im südlichen Schwarzwald kann man den Hang hinunter radeln. An der Talstation der Belchenbahn gibt es ein Komplettpaket mit Skibike, Helm, zweistündigem Schnupperkurs und Karte für die Gondelbahn.

www.darmstaedter-huette.de

www.skibike-belchen.de

 

  1. Mit Schneeschuhen durch die Allgäuer Winterwelt

Querfeldein laufen, geradewegs über weiß gepuderte Hänge und in unberührte Täler: Auf Schneeschuhtouren können Wanderfreunde in den Wintermonaten zu Fuß die verschneite Natur rund um Isny im Allgäu erkunden. Was früher Fortbewegungsmittel für kanadische Inuits und Holzfäller war, ist mit den heute gebräuchlichen Schneeschuhen zu einem beliebten Sportgerät geworden. In der Umgebung von Isny finden in der Wintersaison regelmäßig Schneeschuhtouren statt.

www.isny.de

 

  1. Sigmaringen on Ice

Fortbewegung auf zwei Beinen, aber mit Kufen auf spiegelglatter Fläche. Schlittschuhbegeisterte können auf dem Sigmaringer Rathausplatz bis zum 6. Januar 2015 ihre Runden drehen. Unterhalb des Schlosses Sigmaringen wird dafür eine Eisfläche aufgebaut. Dazu gibt es gastronomische Angebote in weihnachtlicher Atmosphäre und ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm.

www.sigmaringen.de

 

10. Glühweinmarkt in Bad Rappenau

Weihnachtsmärkte im Advent gibt es fast überall. Wer auch im Januar noch nicht genug hat von Glühwein, Punsch und Co., findet in Bad Rappenau jährlich an drei Wochenenden den traditionellen Glühweinmarkt. Bei romantischem Schwedenfeuer und einem Angebot aus über 40 Sorten Glühwein – mit und ohne Alkohol – lässt sich die Kälte schnell vergessen. Fürs leibliche Wohl sorgen außerdem Flammlachs, über Buchenholz gegrillte Spezialitäten und süße Schmankerln. (09.-11.01.2015; 16.-18.01.2015; 23.-25.01.2015)

www.bad-rappenau.de

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Quelle: Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

Oberschwaben: Aktivregion

Naturerlebnis Oberschwaben

Vom höchsten Punkt in Württemberg, dem Schwarzen Grat (1.118 Meter) bei Isny über die Drumlin-Landschaft des Württembergischen Allgäus und die Moorgebiete rund um die Kurorte und Heilbäder bis zu den Auenlandschaften entlang der Donau reicht die oberschwäbische Landschaft. In diesem abwechslungsreichen Landstrich findet sich für jeden Anspruch eine passende Radstrecke. Die meisten Touren führen über Rad- und Waldwege und wenig befahrene Straßen. Auch für Wanderungen und Spaziergänge ist die leicht hügelige Landschaft ideal. Aus einer ganz anderen Perspektive entdeckt man diese bei einer Kanutour auf der Donau, der Schussen oder der Iller. Eine Besonderheit ist der oberschwäbische Jakobsweg, der einer historisch belegten Wegeführung auf den Spuren der mittelalterlichen Jakobspilger folgt.

Reiches Naturerbe: Ein Land der Drumlins, Seen und Weiher

Weite Teile Oberschwabens erhielten ihr heutiges Gesicht durch die Eiszeiten. Viermal war das Gebiet lange unter mächtigen Gletschereis begraben. Nach ihrem endgültigen Rückzug vor ca. 11500 Jahren haben die Alpen-Gletscher ein sanft hügeliges Gelände hinterlassen. Die am Fuß des Gletschers entstanden Endmöranen bilden heute, die in der Regel bewaldeten, Höhenzüge. Oberschwaben ist auch das Land der Seen und Weiher – allein 1400 davon gibt es im Landkreis Ravensburg. Bei den vielfältigen Angeboten der Naturschutzzentren lässt sich die Naturlandschaft hautnah erleben und viel Wissenswertes darüber erfahren. Der Bussen, Wallfahrtsort und Ausflugsziel zugleich, ist mit 767 m die höchste Erhebung der Region und gilt als „der heilige Berg Oberschwabens“. Markant beherrscht er die Landschaft, weithin sichtbar ist die weiße Bussenkirche. Der Aufstieg wird belohnt mit einem Panorama-Rundblick bis zum Bodensee und den Alpen.

Radvergnügen zwischen Donau und Bodensee

In Oberschwaben sind Geschichte und Kultur allgegenwärtig. Prunkvolle Schlösser, altehrwürdige Klöster, prächtige Stadtkerne und barocke Kirchen prägen den Südosten Baden-Württembergs. Was liegt da näher als den malerischen Flecken Erde mit dem Fahrrad zu erkunden? Der ruhige Landstrich verfügt über ein bestens ausgebautes Radwegenetz, das sowohl Genießerrouten als auch sportliche Etappenfahrten bietet. Komplett neu angelegt und beschildert ist der ca. 360 Kilometer lange Oberschwaben-Allgäu-Weg. Die Panoramatour bildet einen Rundkurs und verspricht spannende Reisetage. Gut die Hälfte kürzer ist der Donau-Bodensee-Weg, welcher nicht nur die beiden bedeutenden Radfernwege Donau-Radweg und Bodensee-Radweg verbindet, sondern vor allem durch seine abwechslungsreiche Streckenführung punktet.

Jakobsweg Ulm-Konstanz: Der Weg ist das Ziel

Man erkennt sie schon von Ferne, die Jakobspilger, die auf historischen Pfaden durch Oberschwaben wandern. Die Jakobsmuschel am Rucksack, durchqueren sie Orte und Landschaften, Wälder und Felder auf dem langen Weg nach Santiago de Compostela, zum Grab des heiligen Jakobus. Doch auch wer sich nicht der ganzen Strecke auf einmal gewachsen fühlt, sondern vorab einmal „schnuppern“ möchte, wie sich ein solches Pilgerdasein anfühlt, findet Inspiration und Begegnungen auf einer reizvollen Etappe. Von Ulm aus führt der Jakobsweg über Biberach und Steinhausen nach Bad Waldsee und weiter über Weingarten, Ravensburg, Brochenzell und Markdorf nach Meersburg und Konstanz. Der Weg ist mit der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund markiert. Viele Zeichen der mittelalterlichen Jakobuspilger legen Zeugnis ab von einem Kult, der heute mehr denn je Menschen in Bewegung bringt.

Broschüren zur Ferienregion Oberschwaben/ Württembergisches Allgäu sind kostenlos bei der Oberschwaben-Tourismus GmbH erhältlich: www.oberschwaben-tourismus.de

Quelle: Oberschwaben-Tourismus GmbH

Oberschwaben: Gesundheitslandschaft

Wohlfühlen in Oberschwaben

Oberschwaben ist ein wahres „Juwel“ für alle Gesundheits-, Wellness- und Naturliebhaber und mit seinen zahlreichen Thermen, wildromantischen Moor- und weitläufigen Hügellandschaften eine Wohlfühlregion par excellence. Die rund 180 Kilometer lange Schwäbische Bäderstraße verbindet neun Kurorte und Heilbäder am Bodensee, in Oberschwaben und im Allgäu miteinander. Vielfältige Gesundheits-, Wellness- oder Medical-Wellness-Angebote bieten erholsame und gesunde Tage in herrlicher Natur.

Bäderlandschaft Oberschwaben: Thermen, Moor und mehr

In kaum einer Region gibt es eine so dichte Konzentration von Heilbädern und Kurorten wie in Oberschwaben, das reich gesegnet ist mit ortsgebundenen Heilmitteln und einem gesunden Klima. Klassische Kurtherapien in modernen Kureinrichtungen und phantastische Thermal-Badelandschaften verschaffen Oberschwaben seit jeher einen ausgezeichneten Ruf als Gesundheits- und Wellnessregion. Der Ursprung liegt im „schwarzen Gold“, dem Naturmoor aus den Rieden und Mooren Oberschwabens, das seit Generationen für die Gesundheit als naturgegebenes Heilmittel eingesetzt wird. Noch heute werden Moorbäder und Moorpackungen in den Moorheilbädern Bad Waldsee, Bad Wurzach und Bad Buchau angewendet. Das durch Mineralien und Spurenelemente angereicherte Thermalwasser wird einerseits zur Speisung der Therme als auch zu Therapiezwecken verwendet. Weitere Gesundheitsorte in Oberschwaben setzen auf andere Heilmittel und Gesundheitskonzepte: Aulendorf und das Jordanbad bei Biberach sind Kneippkurort und verfahren nach dem ganzheitlichen Naturheil-Verfahren nach Pfarrer Kneipp. Bad Saulgau ist ebenfalls Heilbad, Isny im Allgäu und Wolfegg nutzen das gesunde Klima und tragen das Prädikat Heilklimatischer Kurort.

Mit dem Reisemobil unterwegs von Bad zu Bad

In der Heimat der großen Reisemobilhersteller Hymer in Bad Waldsee, Dethleffs in Isny und Carthago in Ravensburg hat man Wohnmobil-Urlauber naturgemäß besonders im Blick. In fast jeder Gemeinde in Oberschwaben und dem Württembergischen Allgäu werden spezielle Stellplätze für die Reisemobile ausgewiesen – zentrumsnah, mal mit Brötchenservice und mal mit Hundeleckerlistation für den vierbeinigen Reisebegleiter. Auch in unmittelbarer Nähe zu Thermalbädern, die zu Fuß erreicht werden können, liegen einige Stellplätze. Dort finden Reisemobilisten ganzjährig optimale Voraussetzungen für einen entspannenden Kurzurlaub, auch während der kalten Jahreszeit. Informationen zu diesen und vielen weiteren Stellplätzen finden sich in der Broschüre „Genießerrouten“. Vorgestellt werden darin vier Genießerrouten ins Donautal, rund um den Federsee, durchs Schussental oder ins Allgäu. Im Vordergrund steht dabei immer der Genuss-Aspekt, denn die Region ist auch für seine Bierbraukunst, den Käse aus dem Allgäu und natürlich die deftige aber wohlschmeckende oberschwäbische Küche bekannt.

Broschüren zur Ferienregion Oberschwaben/ Württembergisches Allgäu sind kostenlos bei der Oberschwaben-Tourismus GmbH erhältlich: www.oberschwaben-tourismus.de

Quelle: Oberschwaben-Tourismus GmbH