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Zeit zu zweit, fernab des Alltags – Tipps für aktive Paare: Ein erlebnisreiches Wochenende in Karlstadt am Main

Für eine Entdeckungstour durch Karlstadt sollte man genügend Zeit einplanen. Foto: djd/TVF/Fränkisches Weinland/Andreas Hub

Für eine Entdeckungstour durch Karlstadt sollte man genügend Zeit einplanen.
Foto: djd/TVF/Fränkisches Weinland/Andreas Hub

(djd). Eine Partnerschaft spannend und lebendig zu halten, ist gar nicht so einfach. Einen wichtigen Beitrag dazu kann die gemeinsame Zeit leisten, die man immer wieder einmal fernab des Alltags für ein Wochenende oder ein paar Tage mehr mit abwechslungsreichen Aktivitäten verbringt. Für einen solchen kurzen Aktivurlaub gibt es in Deutschland viele attraktive Ziele. Eines davon ist Karlstadt, die „Perle“ am Main, etwa 25 Kilometer nördlich von Würzburg gelegen. Dort geht es zwar beschaulich zu, aktive Paare kommen bei folgenden Tipps aber sicher auf ihre Kosten:

– Beim Wandern die Umgebung Karlstadts entdecken. Durch die reichhaltige Naturlandschaft mit Weinbergen, Muschelkalk und Buntsandstein führen geruhsame Wege und kleine Pfade. Von Fernwanderrouten über Weinlehrpfade, einem Panorama-Höhenweg bis hin zu Rundwander- oder Themenwegen findet jedes Paar seine passende Strecke.

– Hinauf zur Burgruine Karlsburg. Zunächst überquert man den Main und steigt dann über den Panoramaweg zur Burgruine auf. Von dort wird man mit einem einmaligen Blick auf das Maintal belohnt.

– Auf dem Fahrrad die Region erkunden. Der beliebte Main-Radweg oder der Wernradweg führen durch Weinberge und vorbei an historischen Städten, prächtigen Burgen und durch eine eindrucksvolle Landschaft.

– Orchideenwanderung. Eine großartige Orchideenflora hat der Kalktrockenrasen bei Gambach in der Nähe von Karlstadt hervorgebracht, auch diesen Anblick sollte man sich nicht entgehen lassen.

– Entdeckungstour durch Karlstadt. Genügend Zeit sollte man einplanen für die Glanzpunkte des jahrhundertealten Gebäudeensembles wie die romanisch-gotische Stadtpfarrkirche, das historische Rathaus, die Tore und Türme der Stadtbefestigung sowie die Bürgerhäuser mit ihren oft aufwändigen Fachwerkfassaden.

– Karlstadt für Genießer. Vom historischen Kellerlokal über gutbürgerliche Gasthäuser bis hin zum gehobenen Standard fränkischer Gastlichkeit bietet die Gastronomie heimische Spezialitäten und kulinarische Köstlichkeiten. Auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich den Besuch eines Weinfestes. Im Sommer finden an jedem Wochenende mehrere solcher Feste statt. In einer typisch fränkischen Heckenwirtschaft bieten die Winzer ihren Wein und eine fränkische Brotzeit an.

Abstecher in die Kulturstadt Würzburg. Mit dem Schiff oder mit dem Rad geht es in die etwa 25 Kilometer entfernte Großstadt Würzburg, um etwa das Unesco-Weltkulturerbe Residenz oder die Festung Marienberg zu besichtigen. Tipp: Ein Muss für Einheimische und Touristen ist mittlerweile der „Brückenschoppen“ auf der Alten Mainbrücke.

Kunst und Kultur in Karlstadt

Karlstadt verfügt über ein reiches kulturelles Angebot. Ob Konzerte, Theater und Ausstellungen – es gibt immer etwas zu bestaunen. Teilweise finden die Events an ungewöhnlichen Orten statt. Vom 7. bis zum 9. Juli beispielsweise gibt es musikalischen Genuss in malerischem Ambiente bei der Konzertreihe „Musik in Historischen Häusern und Höfen“. Die Musikrichtungen spannen den Bogen von der Klassik über den Jazz bis hin zu modernen Klängen. Wie sich das Leben in Karlstadt zu früheren Zeiten abspielte, erzählt das Stadtgeschichtliche Museum. Im Europäischen Klempner- und Kupferschmiedemuseum wiederum präsentiert sich eine außergewöhnliche Sammlung von Maschinen und Geräten alter Handwerkskunst. Mehr Informationen zum kulturellen Angebot findet man unter www.karlstadt.de.


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Genuss im Duett – Spargel und Wein: In Franken kommt zusammen, was zusammengehört

Blick von oben auf das malerische Städtchen Karlstadt am Main. Foto: djd / TVF / Fränkisches Weinland / Andreas Hub

Blick von oben auf das malerische Städtchen Karlstadt am Main.
Foto: djd / TVF / Fränkisches Weinland / Andreas Hub

Von Ende April bis zum Johannistag am 24. Juni dauert in Deutschland traditionell die Spargelsaison. In vielen Restaurants können Feinschmecker dann wieder Spargelmenüs mit köstlicher Weinbegleitung genießen. Für Gourmets und Freunde des Rebensafts ist das fränkische Weinland zur Spargelzeit ein lohnenswertes Ziel: Hier werden Weine kredenzt, die besonders gut zum „königlichen“ Gemüse passen. Fündig werden Genießer etwa in Karlstadt – die malerische Stadt am Main ist geprägt vom Weinbau, in zahlreichen Restaurants kann man zur Spargelzeit edle Speisen und Getränke im Duett verkosten.

Welcher Wein passt zum Spargel?

Welcher Wein mit Spargelgerichten korrespondiert, ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Geologie, Boden, Klima, Lage, Rebsorte und nicht zuletzt der Winzer machen jeden Frankenwein unverwechselbar. „Zum Spargel passen vor allem trockene Weißweine, wie sie bei uns in Franken in den meisten Lagen vorzugsweise angebaut werden“, verrät Kornelia Winkler, Tourismusbeauftragte der Stadt Karlstadt. Die wichtigsten Rebsorten seien der Müller-Thurgau und der Silvaner, danach folgten Bacchus, Riesling und Kerner. „Generell werden Weine aus Franken häufig recht trocken ausgebaut, sie enthalten wenig Restsüße“, so Winkler. Und trockene Weißweine mit zarter Würze und feiner Säure seien eben die perfekten Begleiter für Spargelgerichte.

Auch was den Spargel selbst betrifft, bleiben in Karlstadt und Umgebung keine Wünsche offen. Er wird ganz klassisch als weißer Spargel mit Schinken, Kartoffeln und Sauce Hollandaise serviert, aber auch raffiniert etwa mit gebratenem Zander oder einem edlen Steinbeißerfilet. „Probieren geht über Studieren: Bei einem Kurzurlaub sollte man sich den Spargel einfach in vielen Variationen und mit unterschiedlichen Weinen zusammen schmecken lassen“, rät Winkler. Alle Informationen zu touristischen und gastronomischen Angeboten gibt es unter www.karlstadt.de.

Ganzjährig genießen in Franken

Genießen kann man in Franken nicht nur zur Spargelzeit: Wein- und Hoffeste, die kleinen, gemütlichen Heckenwirtschaften und Schoppentage laden in Karlstadt und Umgebung fast ganzjährig zum Probieren ein. Die wichtigsten Termine enthält ein Veranstaltungskalender, den es zum kostenfreien Download bei der Tourist-Information gibt. Weiterführende Informationen mit Hinweisen etwa auf Heckenwirtschaften, Weinlehrpfade und Kontaktadressen von Gästeführern bietet zudem eine spezielle Broschüre für Weingenießer.

Warum nur bis zum Johannistag?

Die Spargelzeit dauert in Deutschland jeweils bis zum Johannistag am 24. Juni. Aber warum ist das so, man könnte theoretisch doch noch weit über dieses Datum hinaus Spargel stechen? Das stimmt – allerdings würde dann die Ernte im kommenden Jahr entsprechend spärlicher ausfallen. Der Johannistag wird von den Spargelbauern demzufolge vor allem aus eigenem Interesse als Stichtag genutzt. Auf diese Weise werden die Äcker geschont und es kann auch im nächsten Jahr wieder eine stolze Spargelernte erzielt werden.

Quelle: djd / TVF / Fränkisches Weinland

Die Thesen Dr. Carlstadts – 500 Jahre Reformation: Andreas Bodenstein war der Doktorvater Martin Luthers

Blick auf ein Stadttor von Karlstadt, im Hintergrund ist die Ruine der Karlsburg zu sehen. Foto: djd/Stadt Karlstadt

Blick auf ein Stadttor von Karlstadt, im Hintergrund ist die Ruine der Karlsburg zu sehen.
Foto: djd/Stadt Karlstadt

Das Lutherjahr 2017 wird in vielen deutschen Städten gefeiert, am 31. Oktober vor genau 500 Jahren schlug der große Reformator seine Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Was kaum jemand weiß: Auch ein Sohn der kleinen unterfränkischen Stadt Karlstadt war ein Wegbegleiter von Martin Luther. Und dieser eher unbekannte Mann hat zudem schon vor Luther seine Thesen an die Tür der Schlosskirche geschlagen.

Im Herzen der Karlstadter Altstadt geboren

Der berühmte Sohn Karlstadts heißt Andreas Bodenstein, genannt Dr. Carlstadt, und wurde 1483 geboren. Das Geburtshaus befindet sich im Herzen der Karlstadter Altstadt. Nach der Lateinschule in Karlstadt zog es Bodenstein 1505 nach Wittenberg, wo er nach seiner Promotion ab 1511 an der Theologischen Fakultät als Dozent unterrichtete. Als Dekan promovierte er 1512 Martin Luther zum Doktor der Theologie. Schon bald wurde Bodenstein zum Anhänger der Ideen des Reformators und brach mit der Papstkirche.

Die Zeichen der Zeit standen damals auf Sturm. Vor allem der päpstliche Ablasshandel trieb die Menschen auf die Straße. Und es war Andreas Bodenstein, der als Erster die Stimme erhebt und am 26. April 1517 seine 152 Thesen anschlägt. Ihm folgt Luther erst mehr als ein halbes Jahr später am 31. Oktober 1517. In den Folgejahren kam es dann allerdings aus verschiedenen Gründen zum Zerwürfnis zwischen Luther und Bodenstein – der gebürtige Karlstadter ging schließlich nach Basel, wo er Heiligabend 1541 an der Pest starb.

Ausstellung und „Thesentür“: Karlstadt gedenkt seines großen Sohnes

Mit zahlreichen Veranstaltungen gedenkt die malerische Stadt am Main im Reformationsjahr 2017 ihres großen Sohnes Andreas Bodenstein. So wird beispielsweise vom 6. April bis zum 31. Oktober eine große Ausstellung im Stadtgeschichtemuseum zu sehen sein, neben anschaulichen Texttafeln werden auch sehenswerte Exponate aus der Stadtgeschichte gezeigt. Ab dem 26. April können dann die Karlstadter und ihre Gäste auf Zetteln niederschreiben, was ihnen heutzutage so alles auf dem Herzen liegt, und an ein Tor pinnen. Dieses moderne Thesentor wird im Zentrum der Altstadt bei der „Hohen Kemenate“ aufgestellt. Am 26. April wird auch „Play Luther“ dargeboten – ein musikalisches Theaterstück rund um den großen Reformator. Das Stück ist eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Moderation über die Evangelische und Katholische Kirche unter mittelalterlichen und gegenwärtigen Aspekten. Informationen zu diesen und vielen anderen kulturellen Veranstaltungen gibt es unter www.karlstadt.de.

500 Jahre Reformation – Veranstaltungen in Karlstadt

Karlstadt gedenkt mit zahlreichen Veranstaltungen 2017 seines großen Sohnes Andreas Bodenstein, dem Doktorvater Martin Luthers. Hier eine Auswahl:

– 6. April bis 31. Oktober: Ausstellung Andreas Bodenstein im Stadtgeschichtemuseum Karlstadt

– Ab 26. April: Aufstellung des „Thesentores“ in der Karlstadter Altstadt: Bürger und Gäste können an das Tor pinnen, was ihnen in der heutigen Zeit auf der Seele brennt.

– 26. April: Play Luther – ein musikalisches Theaterstück. Veranstaltungsort: Historisches Rathaus

– 24. Juni: Die Herbst-Zeitlosen: Dr. Martin und Herr Käthe. Musikalisch-kabarettistische Antithesen und Prothesen zur Reformation. Veranstaltungsort: St. Johannes-Kirche

Quelle: djd/Stadt Karlstadt

Feiern in Franken: Karlstadt lädt mit einem bunten Veranstaltungsprogramm ein

Auf dem Marktplatz in Karlstadt herrscht vor allem an den Veranstaltungstagen ein buntes Treiben. Foto: djd/Stadt Karlstadt

Auf dem Marktplatz in Karlstadt herrscht vor allem an den Veranstaltungstagen ein buntes Treiben. Foto: djd/Stadt Karlstadt

Das angenehme Klima im Maintal, die sonnenverwöhnte Region und die fränkische Geselligkeit – das alles sind gute Gründe für die Feierfreudigkeit der Mainfranken. Ob Konzerte, Ausstellungen oder Weinfeste, Einheimische und Gäste wissen, wie man es sich hier gut gehen lässt. Besonders viel Spaß machen die Veranstaltungen in einem passenden Ambiente, wie zum Beispiel in Karlstadt am Main. Die ehemals am Reißbrett konstruierte historische Kleinstadt lässt bis heute ihren Grundriss aus der Stauferzeit erkennen. Sehenswert sind unter anderem die Pfarrkirche in romanisch-gotischer Bauweise, das Fachwerk-Rathaus, die alten Tore und Wachtürme sowie die restaurierten Bürgerhäuser.

Zarte Klänge in schöner Kulisse

Anfang Juli ertönen in der Altstadt erlesene Klänge. Dann erfreut wieder die Konzertreihe „Musik in historischen Häusern und Höfen“ die Ohren der Zuhörer. Sowohl die ausgesuchten Musikstücke von klassisch bis modern als auch das Ambiente locken Gäste aus nah und fern an. Denn die Konzerte finden an eher ungewöhnlichen Orten statt. Das sind zum Beispiel Innenhöfe und private Gärten, aber auch Anwesen von Firmen und öffentliche Häuser, die für die Veranstaltungen ihre Türen öffnen und so für ein besonderes Ambiente sorgen.

Kultur in Karlstadt: Sommertheater in alten Mauern

Das romantische Hofrietgärtlein bildet die Kulisse für ganz spezielle Theateraufführungen vom 25. bis 28. Juli sowie vom 31. Juli bis 3. August. Innerhalb der altehrwürdigen Mauern werden die Besucher von der Geschichte gefangen genommen und weilen eine Zeit lang in einer Welt der Fantasie. Näheres zu den Schauspielen findet man im Veranstaltungskalender (www.sommertheater-karlstadt.de).

Karlstadts kulinarische Leckerbissen

Schlemmen nach Herzenslust heißt es vom 11. bis 14. Juli 2014, wenn in den Gassen der Altstadt allerlei kulinarische Leckerbissen feilgeboten werden. Gourmets können sich auf vielfältige regionale und internationale Speisen freuen sowie Weine aus fränkischen Lagen kosten. Ein buntes Unterhaltungsprogramm sorgt zusätzlich für gute Stimmung. Das Gaumenfest lässt jedes Jahr mehr als 10.000 Interessierte in die Altstadt strömen. Bereits in 2011 hat die BR-Radltour der heimischen Gastronomenszene einen Preis verliehen.

Traditionelle Weinfeste

Karlstadt liegt im sonnenbeschienenen Weinfranken und an der nördlichen Bocksbeutelstraße. Der Ausschank des edlen Tropfens hat also Tradition. Wer es gerne etwas rustikaler mag, wird sich vor allem in den Heckenwirtschaften wohlfühlen, bei denen man die Flaschen- und Bocksbeutelweine direkt beim Erzeuger genießen kann. Die Winzer reichen dazu fränkische Spezialitäten wie die rote und weiße „Hausmacher“ oder „Knöchle mit Kraut“. Die beliebten Weinveranstaltungen finden jedoch nur zu bestimmten Zeiten im Jahr statt – normalerweise von Juli bis September. Nicht entgehen lassen sollte man sich das Flaak-Fest vom 6. bis 8. September 2014 auf dem Marktplatz in Karlstadt. Auf dem vom Weinbauverband Franken zertifizierten Fest genießen die Besucher nicht nur die Gaumenfreuden, sondern auch Ohrenschmaus unplugged.

Künstlertreff in Karlstadt

Facettenreich präsentiert sich die Kulturszene der Region beim „Karschter Kultur Häppli“ am 2. Oktober 2014. Ein buntes Programm aus Theater, musikalischen Acts und künstlerischen Auftritten erwartet die Gäste beim Altstadtspaziergang. In jeder Gasse kann man etwas Schönes entdecken – eine kleine Theateraufführung, eine Musikcombo oder eine Vernissage. Kulinarische Leckereien dürfen natürlich nicht fehlen, die in den verschiedenen Gastronomiebetrieben verzehrt werden können. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es auf der Karlstadt-Homepage (www.karlstadt.de) oder bei der Tourist-Information unter Telefon 09353-906688.

Quelle: djd/Stadt Karlstadt

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