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Schlagwort: Kulturelle Veranstaltung (Seite 1 von 11)

Husum – Kurz-Trip durch die Husumer Kulturszene

Schloss vor Husum bei Nacht - Bild (c) Foto Oliver Franke

Schloss vor Husum bei Nacht – Bild (c) Foto Oliver Franke

Am Samstag, dem 1. Juli 2017, lädt die Hafenstadt Husum zu einer bunten Nacht rund um die Husumer Kulturszene ein. Mittlerweile zum vierzehnten Mal präsentieren sich in diesem Jahr 26 Einrichtungen mit einem abwechslungsreichen Programm: Musik von Big Band-Sound über Gospel bis Jazz, Führungen, Vorträge, Lesungen, Malerei, Theater, Tanz, Mitmach-Aktionen und vieles mehr.

Den feierlichen Auftakt der KulturNacht 2017 bildet die Eröffnungsveranstaltung im Schloss vor Husum. Um 18 Uhr erfolgt im Rittersaal der offizielle Startschuss für einen kurzweiligen Abend. Erstes Highlight stellt das Konzert des beliebten nordfriesischen Trios „Dragseth“ dar, mit dem die Veranstaltung eröffnet wird.

Im Anschluss laden die Husumer Kultureinrichtungen von 19 bis 24 Uhr zu einer Entdeckungs-Tour ein. Das Theodor-Storm-Zentrum bietet seinen Gästen im Jahr des 200. Geburtstags des Dichters neben den Filmvorführungen „Der kleine Häwelmann“ und „Die Erben des Schimmelreiters“ zwei besondere Führungen. Das Nordfriesland Museum. Nissenhaus widmet sich in einer aktuellen Sonderausstellung der Biografie des Amerika-Auswanderers und Museumsstifters Ludwig Nissen. Neben Führungen durch die Ausstellung wird eine historische Modenschau in Kooperation mit dem Schleswig-Holsteinischen Landestheater die Besucher mit auf eine Zeitreise nehmen. Passend zum Reformationsjubiläum lässt die Frauentheatergruppe „5plus1“ in der Marienkirche Zeitgenossinnen Martin Luthers in Spielszenen zu Wort kommen. Im Pole Poppenspäler Museum im Schloss vor Husum steht der Mond im Zentrum literarischer Spaziergänge und kleiner Vorträge. Geschichte und Geschichten des Husumer Schlosses werden während des traditionellen „Schlossrundgangs bei Kerzenschein“ lebendig. Das Weihnachtshaus zeigt in Führungen seinen neu gestalteten Ausstellungsbereich „Weihnachten bei Theodor Storm“ und weckt mit Verkostungen des Theodor Storm Punschs die Vorfreude auf das Weihnachtsfest bereits im Sommer. Das Schiffahrtsmuseum Nordfriesland bietet für Museumsbesucher eine Rätsel-Rallye mit maritimen Gewinnen an. Viele weitere Programmpunkte in der Husumer Innenstadt begleiten die Gäste bis Mitternacht. Den traditionellen Ausklang der KulturNacht bilden das Turmblasen des Husumer Posaunenchors und die Andacht in der Stadtkirche St. Marien am Marktplatz um 24 Uhr.

Eintrittsbändchen für die 14. Husumer KulturNacht gibt es für 6,00 Euro (Erwachsene) ab sofort u.a. bei der Tourist Information Husum, Großstraße 27. Unter www.kulturnacht-husum.de findet sich das ausführliche Programm.

Wer die KulturNacht mit einem entspannten Aufenthalt in der „Westküsten-Metropole“ Husum verbinden möchte, bucht die Pauschale „Kulturnacht“ inklusive zwei Übernachtungen mit Frühstück, einem 3-Gänge-Menü, einer Eintrittskarte für die KulturNacht und einem geführten Stadtrundgang für ab 149 Euro pro Person. Alle Informationen zu dem Angebot unter www.husum-tourismus.de/Reisepauschalen oder per Telefon unter 04841-89870 (Tourist Information Husum).

Mehr Informationen über Husum

Tourist Information Husum
Großstraße 27, 25813 Husum
Tel.: 04841/8987-0, Fax: -90
E-Mail: info@husum-tourismus.de
www.husum-tourismus.de

 

Quelle: Tourismus und Stadtmarketing Husum GmbH 

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Festival „Theater der Welt“ vom 25. Mai bis 11. Juni in Hamburg

Der Glaube an eine weltoffene, kosmopolitische Gesellschaft und der Respekt vor der Vielfalt ihrer Kulturen und Künste war der Kerngedanke von „Theater der Welt“ von Beginn an und heute mehr denn je. Mit seiner 15. Ausgabe kehrt das Festival des Internationalen Theaterinstituts (ITI) an den Ort seiner Entstehung zurück und findet vom 25. Mai bis 11. Juni bereits zum dritten Mal in Hamburg statt. Mit über 330 Veranstaltungen ist es das größte internationale Theaterfestival Deutschlands.

Das Festival „Theater der Welt“ zeigt vom 25. Mai bis 11. Juni 45 Produktionen aus allen fünf Kontinenten und eine enorme Vielfalt von Theaterformen: Schauspiel, Performance, Tanztheater, Musiktheater, inszenierte Konzerte, Installationen und site-specific Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Mit 27 Ur- und Erstaufführungen besteht mehr als die Hälfte des Programms aus neuen Produktionen. Ergänzt wird es durch Eigenproduktionen vom Hamburger Thalia Theater und Deutschlands größter freier Spiel- und Produktionsstätte Kampnagel. Über die Programmschiene „Global meets local“ sind dazu zahlreiche weitere Hamburger Kulturinstitutionen und -initiativen in das Festival eingebunden. Flankiert wird das „Theater der Welt“ in 2017 außerdem von einem umfangreichen Diskurs- und Musikprogramm. Mit über 330 Veranstaltungen ist es das größte Festival seiner Art, das in Deutschland bisher stattgefunden hat.

Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Das Festival „Theater der Welt“ zeigt uns die Vielfalt des zeitgenössischen Theaters, mit einem Programm, das gleich in mehrfacher Hinsicht Grenzen überschreitet: Grenzen von Genres und Sparten, Grenzen von Ländern und Regionen, Grenzen von Kunst und Kultur zu dem, was vermeintlich außerhalb dessen steht. Das Festival lädt die Welt ein, nach Hamburg zu kommen und uns zu zeigen, was sie bewegt, was wichtig ist, was uns vielleicht trennt, aber auch, was uns verbindet. Der Hafen als Ort des interkulturellen Austausches und der Verständigung könnte als Programmschwerpunkt nicht besser gewählt sein.“

„Mit ‚Theater der Welt 2017‘ findet das größte internationale Theaterfestival statt, das es in Hamburg je gegeben hat. Das Gesamtprogramm vereint das Lokale und das Globale und präsentiert zugleich ein vielfältiges Spektrum weltweiter Theaterentwicklungen. Erstmals hat das Festival ein Thema: den Hafen. Der Hafen ist zugleich Spielort und Denkfigur des künstlerischen Programms. 18 Tage lang sind Zuschauer und Künstler aus aller Welt und Hamburg eingeladen, ein Gegenmodell zum gegenwärtigen Zeitgeist von Nationalisierung und Abschottung zu leben. Zugleich erinnert „Theater der Welt“ wenige Wochen vor dem G 20 Gipfel mit künstlerischen Mitteln daran, dass eine gerechte Weltinnenpolitik nur im Respekt vor der Vielfalt der Kulturen möglich ist“ ergänzen die künstlerische Leitung Amelie Deuflhard, Sandra Küpper, Joachim Lux und András  Siebold.

Der Hamburger Hafen ist thematischer Ausgangspunkt: Er ist Ort von Ankunft und Aufbruch, Umschlagplatz für den weltweiten Verkehr von Menschen, Ideen und Waren, ein poetisch aufgeladener Ort – Untersuchungsraum und Denkfigur für die Künstler der Welt. Fragen von Globalisierung und Handel, von Flucht und Migration spielen im Programm eine erhebliche Rolle. Der Hafen ist aber nicht nur Thema, sondern neben den Mutterhäusern Thalia Theater und Kampnagel auch zentraler Spielort des Festivals. Bespielt wird das Areal um den Baakenhöft in der HafenCity mit dem Kakaospeicher am ehemaligen Afrikaterminal, dem Schiff MS Stubnitz, dem Thalia Zelt und dem Festivalzentrum HAVEN. Darüber hinaus sind die Elbphilharmonie, der Kulturort Oberhafen, verschiedene Orte in der HafenCity,  und auch einige Wasserwege Locations des Festivals.

Die Höhepunkte auf einen Blick: Der Eröffnungsabend am 25. Mai bietet gleich zwei Highlights: Zum einen wird „Ishvara“, ein modernes Musiktheater, von dem chinesischen Shootingstar der internationalen Kunstwelt Tianzhuo Chen aufgeführt. Zum anderen wird der samoanische Großregisseur Lemi Ponifasio sein Musiktheaterprojekt „Children of Gods“ im Kakaospeicher aufführen. Ab dem 5. Juni zeigt der südafrikanische Regisseur Brett Bailey seine Installation „Santuary“ über Schutzräume für Geflüchtete. Aber auch große Tanzproduktionen werden gezeigt, unter anderen von dem brasilianischen Hip-Hop Choreografen Bruno Beltrão („Grupo de Rua“, 4. Juni – 6. Juni, Kampnagel) oder die Inszenierung „Du Désir D’Horizons“ von dem derzeit wichtigsten Choreografen Afrikas, Salia Sanou aus Burkina Faso. Das Sprechtheater bietet Highlights von dem belgischen Regisseur Ivo van Hove mit der französischen Version von Arthur Millers Klassiker „Blick von der Brücke“ oder dem australischen Back to Back Theatre, das in „Lady Eats Apple“ eine poetische Schöpfungsgeschichte inszeniert. Ein Theaterspaß für die ganze Familie ist die Revue „In 80 Tagen um die Welt“ nach Jules Verne im Thalia-Zelt. In der Elbphilharmonie wird Haydns „Die Schöpfung“ von der spanischen Performancegruppe La Fura dels Baus spektakulär in Szene gesetzt. Das komplette Programm und weitere Informationen unter www.theaterderwelt.de.

Für Theaterfans, die den Besuch mit einem Kurztrip an die Elbe kombinieren möchten, ist das Angebot „Bahnhit“ der Hamburg Tourismus GmbH mit drei Übernachtungen inklusive ICE-Anreise, Reiseführer und Hamburg CARD ab € 174 pro Person im Doppelzimmer interessant. Weitere Informationen und Buchung hier.

Quelle: Hamburg Tourismus GmbH

Wandeltheater: „Du musst dran glauben!“ – Theater in Gerolzhofen: Im Spannungsfeld von Reformation und Gegenreformation

Die Julius-Echter-Vogtei in Gerolzhofen ist einer von fünf Spielorten für das Theaterstück "Du musst dran glauben". Foto: djd/Tourist-Information Gerolzhofen/Waldemar Wiederer

Die Julius-Echter-Vogtei in Gerolzhofen ist einer von fünf Spielorten für das Theaterstück „Du musst dran glauben“.
Foto: djd/Tourist-Information Gerolzhofen/Waldemar Wiederer

Gerolzhofen ist eine malerische kleine Stadt am Fuße des Steigerwaldes. Heute leben hier Menschen vieler Religionen friedlich miteinander. Das war aber nicht immer so. Im 16. Jahrhundert folgte in der Stadt fast die gesamte Bevölkerung den Ideen Martin Luthers und wurde dann von Fürstbischof Julius Echter gezwungen, sich zu entscheiden. In diese spannende Zeit von Reformation und Gegenreformation entführt im Lutherjahr 2017 das Theaterstück „Du musst dran glauben“ des Kleinen Stadttheaters Gerolzhofen unter der künstlerischen Leitung von Silvia Kirchhof. Aufwändig und künstlerisch anspruchsvoll wird der große Konflikt der damaligen Zeit auf die Situation einer kleinen fränkischen Stadt wie Gerolzhofen heruntergebrochen. Auf den Bühnen werden die Menschen des späten 16. Jahrhunderts mit ihren Gedanken, Freuden, Sorgen und Nöten lebendig. Alle Informationen zum Stück, zu Terminen und Tickets und zum umfangreichen Rahmenprogramm gibt es bei der Tourist-Information Gerolzhofen unter www.gerolzhofen.de oder auf der Website www.du-musst-dran-glauben.de.

500 Jahre Reformation und 400. Todestag von Julius Echter

Für die Inszenierung gibt es 2017 gleich zwei „runde“ Anlässe: 500 Jahre Reformation durch Martin Luther und der 400. Todestag von Julius Echter. Beide haben tiefe Spuren in Gerolzhofen hinterlassen – obwohl Luther nie in Gerolzhofen war. Aber die Gedanken der Reformation fanden auch im Fürstbistum Würzburg und somit auch in Gerolzhofen viele Anhänger. Diese stark protestantisch geprägte Phase endete gegen Ende des 16. Jahrhunderts abrupt unter der Regentschaft Echters.

Als geistliches Oberhaupt und weltlicher Herrscher in Personalunion nutzte er seine Macht, um die Gegenreformation konsequent umzusetzen. Die protestantischen Bürger Gerolzhofens mussten am Ende ihre Heimatstadt verlassen – oder sich zum katholischen Glauben bekennen. Woran müssen, woran wollen sie glauben: an die althergebrachte Lehre oder an die neue des Martin Luther aus Wittenberg? Oder ist manchmal die Sicherung der eigenen Existenz dringlicher als derartige Glaubensfragen?

Aufführungen Ende Mai und Anfang Juni

Das Theaterstück greift diese dramatische Geschichte auf. Es wird als Wandeltheater aufgeführt. Die Besucher starten zeitgleich an vier Spielorten. Startorte sind die Evangelische Erlöserkirche, die Stadtpfarrkirche, die Spitalkirche und die Julius-Echter-Vogtei. Jede Gruppe wird durch Schauspieler begleitet, die auf dem Weg Geschichte lebendig werden lassen. Zum Finale treffen sich alle vier Gruppen im Spitalgarten, wo sie Luther und Echter „persönlich“ begegnen werden. Aufführungstermine sind vom 24. bis zum 28. Mai und vom 1. bis zum 5. Juni 2017.

Barrierefreie Veranstaltung am 4. Juni 2017

Das Theaterstück „Du musst dran glauben“, das in Gerolzhofen an die Zeit von Reformation und Gegenreformation erinnert, wird am Sonntag, den 4. Juni 2017, auch als barrierefreie Veranstaltung gegeben. Generell sind die Aufführungen als „Wandeltheater“ konzipiert, die Besucher wechseln von Spielort zu Spielort. Wer nicht so weit laufen kann oder will, sollte sich die barrierefreie Vorstellung im Stadttheater von Gerolzhofen vormerken. Mehr Informationen und Tickets gibt es unter www.du-musst-dran-glauben.de.

Quelle: djd/Tourist-Information Gerolzhofen

Start der offiziellen Tulpensaison in den Niederlanden

Tulpentag - Bild @TPN - VidiPhoto

Tulpentag – Bild @TPN – VidiPhoto

„Drei, zwei, eins  – los!“ Am 21. Januar fiel der Startschuss zur diesjährigen Tulpensaison auf dem Dam-Platz vor dem Königsschloss in Amsterdam. Rund 17.000 Menschen – Einheimische und Touristen aus aller Welt – versammelten sich in einem Pflückgarten aus gut 200.000 gelben, roten, weißen, orange-, lila- und rosafarbenen Tulpen, die zuvor in mehrstündiger Handarbeit vor der historischen Kulisse „gepflanzt“ worden waren, und stellten sich einen bunten Frühlingsstrauß zusammen. Initiatorin dieses bereits zum sechsten Mal stattfindenden Spektakels zur Eröffnung des Nationalen Tulpenjahres war die Stiftung Tulpen Promotion Niederlande (TPN), der gut 500 niederländische Tulpenzüchter angehören. TPN-Vorsitzender Arjan Smit zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden: „Der Nationale Tulpentag hat sich zu einer Veranstaltung von Weltrang entwickelt! Wir hätten uns für 2017 keinen besseren Start der Tulpensaison vorstellen können.“ Die letzte Blume des Pop-up-Gartens übrigens war gegen 16 Uhr gepflückt.

Ein Rekordjahr wird erwartet

In den Läden wird es den Frühjahrsblüher in mehr als 1000 verschiedenen Sorten und in Topqualität allerdings noch bis Ende April geben: von hellgelb bis dunkelviolett, lilienförmig bis gefranst und zweifarbig bis zu doppelter BlüteTulpen haben in den letzten Jahren weltweit deutlich an Beliebtheit zugenommen; im Jahr 2017 wird die Tulpenproduktion in den Niederlanden zum ersten Mal die 2-Milliarden-Marke übersteigen.  Verantwortlich dafür ist neben der hohen Qualität und dem erweiterten Sortiment auch der nachhaltige Anbau der Pflanze. Holländische Tulpen werden gegenwärtig nicht im Boden, sondern vor allem auf dem Wasser ohne chemische Mittel angebaut. Der Energieverbrauch bei der Produktion ist im Vergleich zu anderen Blumen sehr niedrig und nimmt nach wie vor jährlich ab.

Themenjahr „Dutch Design“ im Keukenhof

Rekordverdächtig zeigt sich auch der Keukenhof bei Lisse: Gut eine Million Menschen bewunderten hier 2016 die Frühjahrsblüher Tulpe, Narzisse & Co. Am 23. März 2017 wird der 32 ha große Frühjahrspark wieder für acht Wochen seine Tore öffnen. Im Rahmen des Themenjahres „Dutch Design“ stellt der Park seine Pflanzungen ganz unter dieses Motto. Den Höhepunkt des Themenjahres bildet ein 250 Quadratmeter großes Blumenmosaik, das auf ein Bild von Piet Mondrian zurückgeht. Namhafte Künstler wie Gerrit Rietveld, Theo van Doesburg und eben Mondrian haben den Grundstein für das niederländische Design gelegt. Und bis heute sind niederländische Designer Branchenführer in den Bereichen Architektur, Mode-, Grafik- und Produktdesign. Bereits im letzten Oktober setzen die Gärtner die gut 80.000 Zwiebeln für das Mosaik. Keukenhof-Chefdesigner Martin Elling entwarf das Bild, das sich aus verschiedenfarbigen Tulpen, Krokussen und Traubenhyazinthen zusammensetzt. Insgesamt werden im Keukenhof jährlich ca. 7 Millionen Blumenzwiebeln gepflanzt.

 

2017: ein historisches Jahr für den Keukenhof

Keukenhof-Direktor Bart Siemerink unterstrich die besondere Bedeutung des Jahres 2017 für den berühmtesten Frühlingspark der Welt: „Es wird in jeder Hinsicht ein historisches Jahr für uns. Erstmals seit der Gründung 1949 haben wir bedeutende Umbauten vorgenommen, die vor allem den Besuchern zugute kommen und den Park noch schöner und großzügiger werden lassen.“ Den mehr als 1 Mio. Besuchern aus gut 100 Ländern, die auch in diesem Jahr erwartet werden, steht ein komplett neuer Eingangsbereich mit mehreren Restaurants, Cafés, Toilettenanlagen, Souvenirshops, Boutiquen und Schließfächern zu Verfügung. Die Parkplätze wurden neu angelegt und die Gartenanlagen um 3 ha Schaufläche erweitert.

Der Keukenhof ist in diesem Jahr vom 23. März bis zum 21. Mai täglich von 8 bis 19.30 Uhr geöffnet (Kassenschluss um 18 Uhr; Erwachsene 16 €, Kinder unter drei Jahren frei, Kinder von vier bis 11 Jahren 8 €; Adresse: Stationsweg 166 A, 2161 AM Lisse).

 

Noordwijk: Sport- und Blumenbadeort Europas

Im benachbarten südholländischen Blumenbadeort Noordwijk dreht sich neben Tulpen & Co. in diesem Jahr alles um den Sport. Das Seebad darf ein Jahr lang den Titel „European City of Sport“ tragen, den die „European Capitals and Cities of Sport Federation“ vergeben hat. Der in direkter Nähe zu Amsterdam und Haarlem gelegene Küstenort punktet daher in diesem Jahr mit zahlreichen Sport-veranstaltungen zum Mitmachen und Zuschauen für die ganze Familie. Etwa dem Zandvoort–Noordwijk–Scheveningen-Marathon am 19. März, der KiteBoard Open vom 3. bis 5. Juni oder der Welt- und Europameisterschaft der Hobie Cats, bei der in der letzten Juliwoche mehr als 200 Katamarane an den Start gehen.

Natürlich bietet Noordwijk als Blumenbadeort, der im Herzen des  „Bollenstreek“, der niederländischen Blumenzwiebelregion schlechthin, liegt, auch im Jahr 2017 ein buntes, vielfältiges Programm rund um die Tulpe. Highlights sind u. a. die Blumenparade (22.–23. April), die Internationale Historische Tulpenrallye (13. Mai), das Blumenfestival (um den 10. August) und der Blumencorso mit seinen prachtvoll geschmückten Paradewagen (12./13. August).

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

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Als das Rad ins Rollen kam: Baden-Württemberg feiert 200 Jahre Fahrrad

Nachbau der Laufmaschine von Karl v. Drais, 1820. Bild © Technoseum Mannheim / Klaus Luginsland

Nachbau der Laufmaschine von Karl v. Drais, 1820. Bild © Technoseum Mannheim / Klaus Luginsland

Baden-Württemberg stand schon lange vor Gottlieb Daimler und Carl Benz für fortschrittliche Innovationen im Bereich der individuellen Mobilität. In Mannheim, wo Jahrzehnte später das erste Automobil rollen sollte, bastelte der in Karlsruhe geborene Karl Drais an einer Laufmaschine auf zwei Rädern. 1817 stellte er sie mit einer legendären ersten Fahrt vor und meldete die später nach ihm benannte Draisine zum Patent an. Die Urform des modernen Fahrrads war geboren. Von Mannheim aus begann das Zweirad seinen Siegeszug rund um den Globus und wird bis heute millionenfach in aller Welt genutzt. Mit einem Reigen an Ausstellungen und Veranstaltungen feiert Baden-Württemberg 2017 diese epochale Erfindung.

Not macht erfinderisch

Es war eine Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt, die das Rad zum Rollen brachte. Dem Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien im April 1815 folgten auch in Deutschlands Süden verheerende Hungersnöte und ein „Jahr ohne Sommer“. Karl Drais suchte eine Alternative zum Pferd, das mangels Futter als Fortbewegungsmittel ausfiel. Seine Laufmaschine kam noch ohne Pedale und Kettenantrieb aus, brachte es aber auf eine beachtliche Geschwindigkeit: Auf seiner Jungfernfahrt von der Mannheimer Innenstadt zum Schwetzinger Relaishaus legte der Visionär innerhalb von knapp einer Stunde 14 Kilometer zurück und war damit mehr als doppelt so schnell wie die damaligen Postkutschen. Heute können Radfahrer die historische Erstfahrt auf der Mannheimer „Drais-Route“ nachempfinden.

Traumrouten durch den Süden

Seit Karl Drais kamen zahlreiche Rund- und Fernwege hinzu, die Baden-Württemberg zu einem idealen Ziel für Radurlauber machen. Vom kurzen Themenweg bis zum Single-Trail für Mountainbiker gibt es eine breite Auswahl an Wegen für jeden Anspruch. Besonders viel wurde im Vorfeld des Fahrradjubiläums landesweit in den Ausbau der zertifizierten Routen investiert. Heute haben Radfahrer zwischen Lieblichem Taubertal und Schwarzwald die Wahl aus insgesamt 12 Qualitätsrouten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Während der Stuttgarter Reisemesse CMT, die vom 14. bis 22. Januar ihre Tore öffnet, kommt ein weiterer Landesradfernweg hinzu. Dann trägt auch der Donau-Radweg das Qualitätssiegel des ADFC.

Baden-Württemberg feiert Karl Drais und das Fahrrad

An Karl Drais und seine Erfindung erinnern in Baden-Württemberg im Jubiläumsjahr viele Ausstellungen, Festivals und andere Veranstaltungen. Noch bis 25. Juni zeigt das Mannheimer Technoseum die Große Landesausstellung „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades“. Vom 24. bis 28. Mai dreht sich bei den Heimattagen Baden-Württemberg in Karlsruhe alles um das Fahrrad. Auf dem Programm steht unter anderem ein Welttreffen historischer Fahrräder, zu dem Fahrradsammler aus vielen Ländern in die Geburtsstadt von Karl Drais reisen. In Mannheim wird neben zahlreichen anderen Feierlichkeiten vom 10. bis 11. Juni das Festival „Monnem Bike – wo alles begann“ gefeiert. Und in beiden Städten kann man sich bei Themenführungen zu Fuß oder per Drahtesel auf die Spuren des Fahrraderfinders begeben.

Veranstaltungshighlights in Baden-Württemberg

Große Landesausstellung „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades“
Bis 25. Juni 2017
Technoseum Mannheim
Die Große Landesausstellung zeichnet die technische Entwicklungsgeschichte des Fahrrades ebenso nach wie seine gesellschaftliche Rolle im Wandel der Zeit. www.technoseum.de/ausstellungen/2-raeder-200-jahre/

Musical „Karl Drais – Die Treibende Kraft“
Premiere: 4. Februar 2017, anschließend weitere Termine
Capitol Mannheim
Die Geschichte des Fahrrads verpackt als Musical, unter anderem von Michael Herberger, Produzent der „Söhne Mannheims“. http://www.capitol-mannheim.de/app1/1.0/veranstaltung/karl-drais-die-treibende-kraft

Fotoausstellung „Der erste Radweg der Welt“
Ab 2. April 2017
Schlossgarten Mannheim
Fotoausstellung über den ersten Fahrradweg der Welt im Mannheimer Schlossgarten. http://monnem-bike.de/event/der-erste-radweg-der-welt/

Mobile Cinema – Mannheims Fahrradkino
Premiere: 28. April 2017, weitere Termine bis Oktober
Mannheim
Ein mobiles Kino, das nur durch von Fahrrädern erzeugte Energie betrieben wird und Filme an ungewöhnlichen Orten zeigt. http://monnem-bike.de/event/mobile-cinema-mannheims-fahrradkino/

Radiale
24. bis 28. Mai 2017
Karlsruhe
Zahlreiche Veranstaltungen rund ums Fahrrad, alle mit Bezug zu Karl Drais. http://heimattage-karlsruhe.de/themen/heimat-des-fahrraderfinders/radiale-2017.html

Welttreffen historischer Fahrräder
24. bis 28. Mai 2017
Schloss Karlsruhe
Fahrradsammler aus der ganzen Welt präsentieren ihre historischen Fahrräder in verschiedenen Rennen. Zusätzlich gibt es eine Kostümfahrt. https://www.200jahre-fahrrad.de/kalender/2017/mai/welttreffen-historischer-fahrraeder

Fahrradfestival „Ganz schön Drais!“
27. bis 28. Mai 2017
Alter Schlachthof Karlsruhe
Stände laden Besucher zu verschiedenen Mitmach-Aktionen ein. Zusätzlich finden die „Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere“, ein BMX-Contest sowie ein Bike Polo-Turnier statt. https://www.200jahre-fahrrad.de/kalender/2017/mai/fahrradfestival-ganz-schoen-drais

Festival „Monnem Bike – wo alles begann“
10. bis 11. Juni 2017
Mannheimer Innenstadt
Vielfältige Fahrrad-Kunst und Kulturaktionen werden ergänzt durch außergewöhnliche Events wie das Klapprad-Festival und die Liegerad-WM. http://monnem-bike.de/event/das_fest/

Tretro
17. September 2017
Technikmuseum Sinsheim
Retro-Rennrad-Tour mit Rennrädern bis Baujahr 1985, natürlich nur im passenden Outfit, begleitet von vielen ehemaligen und aktuellen Radstars. http://sinsheim.technik-museum.de/de/tretro

Führungen zu Karl Drais in Karlsruhe und Mannheim
Informationen und Termine unter
www.karlsruhe-tourismus.de und www.tourist-mannheim.de

Info:
Eine Broschüre zu Geschichte und Gegenwart des Radfahrens in Baden-Württemberg kann kostenlos bestellt werden unter Tel. 01805 / 55 66 90 oder per E-Mail unter prospektservice@tourismus-bw.de.

Quelle: Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW)

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Ein Monat mit Wein und Kultur: Wein-Kultur-Festival lockt im Mai mit vielen Veranstaltungen nach Württemberg

Das Württemberger Wein-Kultur-Festival findet vom 29. April bis zum 31. Mai 2017 statt. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand/Neckar Zaber Tourismus

Das Württemberger Wein-Kultur-Festival findet vom 29. April bis zum 31. Mai 2017 statt.
Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand/Neckar Zaber Tourismus

Unterhaltsame Weinerlebnisführungen, abwechslungsreiche Radtouren durch die Weinberge, gemütliche Weinfeste, Kellerführungen mit Blick hinter die Kulissen oder rollende Weinproben mit dem Oldtimerbus: Im Weinland Württemberg ist der Wonnemonat Mai der Erlebnismonat schlechthin. Mit mehr als 120 genussvollen Veranstaltungen rund um den Rebensaft gibt das Württemberger Wein-Kultur-Festival Gästen ausreichend Gelegenheit, Deutschlands Rotweinregion Nummer eins zu erleben und zu „erschmecken“.

Wein-Kultur-Festival bis zum 31. Mai 2017

Bereits in den vergangenen zwei Jahren waren die vielen Festivalveranstaltungen ein Publikumsmagnet. Auch diesmal stehen neben zahlreichen Weinfesten wieder die beliebten Weinerlebnisführungen auf dem Programm. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Pferdeplanwagen – eine Verkostung zwischen den Reben gehört immer mit dazu. Zu einer Erlebnisführung kann aber auch gehören, dass man unter fachkundiger Anleitung eines Kellermeisters die Kunst der Weinkomposition erlernt und seinen persönlichen Lieblings-Cuvée kreiert. Oder dass man an einer sensorischen Weinverkostung im Lichtraum teilnimmt und dabei erfährt, wie die Lichtverhältnisse den Weingeschmack beeinflussen. Für Kulturliebhaber gibt es literarische Weinspaziergänge mit Texten von und über Friedrich Schiller, Theodor Heuss oder Friedrich Hölderlin. Das Wein-Kultur-Festival dauert bis zum 31. Mai, alle Informationen gibt es unter www.wein-kultur-festival.de.

„Tag der offenen Weingüter“ am 29. und 30. April 2017

Neu ist in diesem Jahr, dass das Festival bereits am 29. und 30. April mit dem „Tag der offenen Weingüter“ startet. 20 Weingüter im gesamten Anbaugebiet öffnen ihre Türen für einen Blick hinter die Kulissen und für Gespräche mit den Weinmachern. Gäste können an Weinbergrundfahrten, Raritäten-Weinproben, Keller- und Betriebsführungen teilnehmen und sich bei Live-Musik Weine und Leckereien aus der württembergischen Küche schmecken lassen. Mit den Lauffenern Literaturtagen vom 25. bis 28. Mai steht 2017 im Übrigen ein weiteres Highlight in der Region an. Unter dem Motto „Vom Reisen, von anderen Kulturen, dem Fremden und der Neugier“ werden Autorenlesungen und ein Hörabend geboten.

Kurzurlaub im Weinland Württemberg

Da am Montag, den 1. Mai, viele Bundesbürger frei haben, ist der Start des Württemberger Wein-Kultur-Festivals am 29. und 30. April 2017 ein schöner Anlass für einen Kurzurlaub an der Württemberger Weinstraße, bei dem man auch seine Weinvorräte wieder auffüllen kann. Bis zum 31. Mai können sich Gäste in Deutschlands Rotweinregion Nummer eins zwischen Stuttgart, Heidelberg und Würzburg auf zahlreiche Angebote rund um die Themen Wein, Kultur und Kulinarik freuen. Ein Grillkochkurs mit korrespondierenden Weinen wird etwa ebenso angeboten wie Weinerlebniskonzerte, Wein- und Hoffeste oder geführte Rad- und Wandertouren. Informationen zum Festival sowie buchbare Reiseangebote gibt es im Internet unter der oben angegeben Adresse.

Quelle: djd/Touristikgemeinschaft Hohenlohe

Luther im Kreuzgang – Die traditionsreichen Festspiele in Feuchtwangen inszenieren den Reformator

Der Kreuzgang bildet die malerische Kulisse für die traditionsreichen Theateraufführungen in Feuchtwangen. Foto: djd/Kulturamt Feuchtwangen/Nicole Brühl

Der Kreuzgang bildet die malerische Kulisse für die traditionsreichen Theateraufführungen in Feuchtwangen.
Foto: djd/Kulturamt Feuchtwangen/Nicole Brühl

In diesem Jahr ist Deutschland ein besonders lohnenswertes Reiseziel für Kulturinteressierte, denn 2017 ist Luther-Jahr. An vielen Orten laden Ausstellungen, Festakte und Veranstaltungen zur Feier von 500 Jahren Reformation ein. Auch die traditionsreichen Festspiele im fränkischen Feuchtwangen widmen sich dem berühmten Theologen. Die Zuschauer können sich auf ein großes Freilicht-Theaterstück über das Leben Martin Luthers freuen.

Kirchengeschichte vor dem Kreuzgang

Vor der großartigen Kulisse des Kreuzgangs scheint die Zeit der Kirchenspaltung wieder lebendig zu werden. Das Schauspiel frei nach dem Film „Luther“ zeigt die wichtigsten Stationen im Leben des Reformators – ein Wahrheitssucher seiner Zeit. Der Anschlag der berühmten 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg darf dabei nicht fehlen. Gebannt verfolgt man die Entwicklung des von Zweifeln gequälten Mannes in einer Zeit massiver Umbrüche: Ein Theaterabend, der ein lebendiges Stück Geschichte zeigt. Termine, Tickets und alle Informationen zu dem bewegenden Theaterstück gibt es unter www.kreuzgangspiele.de.

Auf der Suche nach Wahrheit

So wie Martin Luther nach der Wahrheit im Glauben gefragt hat, beschäftigen sich auch die anderen Inszenierungen mit der Suche nach der Wahrheit – und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Im Musical „Kiss me Kate“ probt und spielt eine Theatergruppe eine musikalische Fassung von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“. Im Zentrum steht die extravagante Liebesbeziehung zwischen den geschiedenen Eheleuten Lilli und Fred, die auch im Theaterstück die Hauptrollen spielen und sich immer noch zueinander hingezogen fühlen. In jeder Szene der romantischen Komödie stellt sich mit Witz und Raffinesse die uralte Frage: Kann ich meinen Nächsten vertrauen?

Aber nicht nur Kate möchte wissen, woran sie ist. Auch Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer suchen im Kinder- und Familienstück nach der Wahrheit hinter den Dingen. Was groß scheint, ist in Wirklichkeit ganz klein, was böse scheint, entpuppt seine verborgene Wahrheit wie ein Wunder. Wie etwa der berühmte Scheinriese Tur Tur, der nur von fern groß und furchteinflößend erscheint, aus der Nähe aber jeden Schrecken verliert.

Kreuzgangspiele kooperieren mit Konzertreihe

Ein Höhepunkt und eine Premiere im Sommer 2017 ist die Kooperation der Kreuzgangspiele mit der hochkarätigen Konzertreihe KunstKlang, die von der Sopranistin Christiane Karg ins Leben gerufen wurde. Eigens dafür wurde eine Fassung von „Peer Gynt“ erarbeitet, die zum Ende der Spielzeit am 13. August im Kreuzgang zur Aufführung kommt. Mit dabei sind Christiane Karg, Achim Conrad als Erzähler, Gerold Huber am Klavier sowie Schauspielerinnen und Schauspieler des Kreuzgang-Ensembles. Weitere Informationen zur Aufführung gibt es unter www.kunstklang-feuchtwangen.de.

Quelle: djd/Kulturamt Feuchtwangen

Falls es wilder wird als geplant: Kurzzeitversicherungen bieten speziellen Schutz für Karnevalsveranstaltungen

Wo wild gefeiert wird, kann auch mal etwas schiefgehen. Für diese tollen Tage gibt es nun spezielle Kurzzeitversicherungen. Foto: djd/HDI/Getty

Wo wild gefeiert wird, kann auch mal etwas schiefgehen. Für diese tollen Tage gibt es nun spezielle Kurzzeitversicherungen.
Foto: djd/HDI/Getty

Alaaf und Helau: Bis Ende Februar 2017 sind in vielen deutschen Städten wieder die Jecken und Narren los. Aber wo wild gefeiert wird, kann auch mal etwas schiefgehen. Ärgerlich ist es etwa, wenn man auf der Party in einer Getränkepfütze ausrutscht. Wenn beim Rosenmontagszug eine Kamelle das Auge trifft – oder der Ellenbogen des euphorischen Tanznachbarn dort landet. Wenn man auf dem Weg zur Feier folgenschwer stürzt, weil sich das Kostüm in den Fahrradspeichen verfangen hat. Mit digitalen Kurzzeit-Versicherungen gibt es dafür nun einen Versicherungsschutz, der speziell auf solche Ereignisse abgestimmt ist.

Schutz für die tollen Tage

„Wenn sich jemand bei karnevalistischen Feiern und Veranstaltungen verletzt, ist die gesetzliche Unfallversicherung nicht zuständig. In solchen Fällen tritt eine private Unfallversicherung ein – allerdings hat bei Weitem nicht jeder eine solche Absicherung“, so Dr. Daniel Schulze Lammers, Leiter des Produktmanagements Privat Sach bei der HDI Versicherung AG. Wer seine bestehende Unfallversicherung ergänzen möchte, noch keine private Unfallversicherung hat oder sich nicht langfristig an einen Versicherungsvertrag binden mag, ist mit einer Kurzzeit-Versicherung gut beraten. Der „Tolle-Tage-Schutz“ des Hannoveraner Versicherers etwa lässt sich für eine karnevalistische Veranstaltung spontan unter www.hdi.de/tolletageschutz abschließen. Unfälle auf den direkten Wegen von und zu der Veranstaltung sind eingeschlossen. Der Schutz ist zum Wunschtermin aktiv – bei Bedarf sofort. Die Versicherung endet automatisch nach 24 Stunden.

Don’t drink and drive

Bei einem Unfall, der eine dauerhafte Beeinträchtigung zur Folge hat, beträgt die Leistung bis zu 50.000 Euro. Werden unfallbedingte Zahnbehandlungen und Zahnersatz notwendig, trägt der Versicherer die Kosten bis zu 2.000 Euro. Auch Unfälle unter Alkoholeinfluss sind versichert. Beim Führen eines Kfz gilt dies bei einem Blutalkoholgehalt unter 0,5 Promille. Jedoch gilt nicht nur in der närrischen Zeit: Wenn Alkohol im Spiel ist, sollte man Auto oder Motorrad stehen lassen.

Quelle: djd/HDI

Heißgetränke und Erholung in Bad Rappenau

Winterliches Kräftetanken

Rund einen Monat nach der Weihnachtszeit punktet die Baden-Württembergische Kurstadt nicht nur mit einem nachträglichen Glühweinmarkt, sondern auch mit lockenden Wohlfühl-Arrangements in seinem Sole- und Saunaparadies.

Der Bad Rappenauer Glühweinmarkt im Januar ist inzwischen bereits zur Tradition avanciert. Bild: bfs / BTB Bad Rappenauer

Der Bad Rappenauer Glühweinmarkt im Januar ist inzwischen bereits zur Tradition avanciert. Bild: bfs / BTB Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH

Für viele Menschen artet die Weihnachtszeit dermaßen in Stress aus, dass kaum eine freie Minute bleibt, um ihre eigentlichen Vorteile zu genießen. Denn während man noch nach fehlenden Geschenken Ausschau hält, schließt auch schon der letzte Weihnachtsmarkt seine Pforten, und ehe man’s sich versieht, ist die Weihnachtsgans gegessen, das neue Jahr bereits angebrochen – und erholt hat man sich kein Stück. Zum Glück schreibt der Kurort Bad Rappenau Entspannung groß und veranstaltet nach den Festtagen, wenn es kein Familienessen mehr vorzubereiten gibt, noch einen gemütlichen Glühweinmarkt.

Behagliche Lagerfeuerstimmung

Von Mitte bis Ende Januar lädt die inzwischen schon zur städtischen Tradition zählende Veranstaltung jeweils an den Wochenenden Besucher zu Gewürzglühwein, Punsch, Most und Feuerzangenbowle in den Zeitwald im Salinenpark, dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau, ein. Insgesamt stehen mehr als 35 köstliche Spezialitäten zur Auswahl. Neben weiteren Heißgetränken gibt es natürlich auch „Bissfesteres“: So wird passend zum Schwedentee ebenfalls auf schwedische Art Flammlachs am Brett gebraten, während über der prasselnden Feuerstelle Holzfällersteaks einen leckeren Grillduft ausströmen. Würzige Bad Rappenauer Speckfladen sowie Flammkuchen runden das kulinarische Angebot ab. Und auch für die jüngeren Besucher gibt es keine Gelegenheit, sich zu langweilen: In der Zeitwaldwirtschaft steht an den sonntäglichen Nachmittagen ein spezielles Programm für Kinder an, das unter anderem ein Puppentheater beinhaltet. Zum Bummeln lädt zusätzlich ein kleiner, aber feiner Krämermarkt zur Schnäppchenjagd ein.

Der Besuch des  Marktes lässt sich perfekt mit einem Aufenthalt im Bad Rappenauer Sole- und Saunaparadies kombinieren. Bild: bfs / BTB Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH

Der Besuch des Marktes lässt sich perfekt mit einem Aufenthalt im Bad Rappenauer Sole- und Saunaparadies kombinieren. Bild: bfs / BTB Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH

Den Stress hinter sich lassen

Natürlich gilt für die winterliche Veranstaltung dennoch als oberstes Gebot: warm anziehen! Sollte man sich trotzdem erkälten oder von einem allgemeinen Unwohlgefühl, das die kältere Jahreszeit mit sich bringt, heimgesucht werden, lohnt ein Besuch im Bad Rappenauer Sole- und Saunaparadies, das mit seinem reichhaltigen Wellnessangebot für Entspannung sorgt. Vom warmen Außenbecken aus genießt man die perfekte Weitsicht über die Kurstadt, während im Inneren mineralreiche Sole sowie genussvolle Massagen und Wellnessbehandlungen auf die Gäste warten. Wen der Schnupfen bereits erwischt hat, der verbringt seine Zeit in der Totes-Meer-Salzgrotte und verschafft seiner Nase auf diese Weise Linderung. Verschiedene Arrangements sorgen für ein Rundum-Wohlfühl-Erlebnis – beispielsweise die „Tut-mir-gut-Woche“, die eine fünftägige Auszeit vom Alltagsstress verschafft (ab 459,- Euro pro Person), oder das Arrangement „Süße Genießer“. Neben einer Übernachtung mit Schoko-Weinprobe und Hot-Chocolate-Massage haben Bucher natürlich auch hier die Möglichkeit, das Bad zu nutzen. Diese und viele weitere Arrangements finden Sie unter www.badrappenau-tourismus.de.

Autor: bfs

Das meist geküsste Mädchen der Welt: Niedersächsische Städte locken mit Kuriositäten und spannenden Geschichten

Jeder frischgebackene Doktor der altehrwürdigen Universität Göttingen sollte dem Gänseliesel einen Kuss geben. Foto: djd/Tourismus GÖ e. V./Alciro Theodoro da Silva

Jeder frischgebackene Doktor der altehrwürdigen Universität Göttingen sollte dem Gänseliesel einen Kuss geben.
Foto: djd/Tourismus GÖ e. V./Alciro Theodoro da Silva

Wo steht das meistgeküsste Mädchen der Welt? Wie kommen historische Walknochen ins Binnenland? Warum feiern Junggesellen ein Mittelalterfest? Und welches Rathaus hängt voller Herzen? Niedersächsische Städte stecken voller Kuriositäten, die ungewöhnlichsten hat der gemeinsame Reiseblog Aboutcities.de gesammelt. Einheimische verraten hier die besten Geschichten und Insidertipps für einen Besuch abseits ausgetretener Pfade. „Das meist geküsste Mädchen der Welt kommt aus Göttingen“, erklärt Blogger Keno Hennecke. Es sei das bronzene Gänseliesel auf dem Brunnen vor dem Alten Rathaus. Der Tradition folgend werden die frisch examinierten Doktoranden der altehrwürdigen Göttinger Universität in bunt geschmückten Bollerwagen durch die Stadt gezogen, sie erklimmen den Brunnen, stecken dem Gänseliesel einen Blumenstrauß in den Baldachin und geben ihm einen Kuss auf die Wange.

Walkiefer und Hochzeitsherzen

In Gifhorn in der Südheide dagegen kann man überraschenderweise fernab der Küste an einer historischen Fassade in der Fußgängerzone zwei große Walkiefer bestaunen. Wie es dazu kam, erklärt Blogger Jörn Pache: „Im 19. Jahrhundert befand sich in diesem Haus eine Kolonialwarenhandlung. Die Kiefer waren ein Geschenk Hamburger Händler und wurden um 1890 montiert.“ Im Rathaus von Hann. Münden wiederum, der hübschen Fachwerkstadt am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser, hängen unzählige liebevoll gestaltete Holzherzen. Der Grund: Nach der Trauung darf jedes Brautpaar sein persönliches Hochzeitsherz an einem der Stützbalken vor dem Standesamt festnageln. Inzwischen wurden im Rathaus sogar zusätzliche Balken angebracht, um genügend Platz für die Herzen zu schaffen.

Volksfest als Erinnerung an Begebenheit aus dem 14. Jahrhundert

Nur alle drei Jahre findet in Lingen an der Ems das große mittelalterliche Volksfest statt – 2017 ist es wieder soweit. Das Kivelingsfest beruht auf einer Begebenheit aus dem 14. Jahrhundert: Bei Kämpfen zwischen dem Grafen von Tecklenburg und dem Bischof von Münster war die männliche Bevölkerung Lingens so stark dezimiert, dass als letztes Aufgebot die unverheirateten Jugendlichen auf die Wälle gerufen wurden. Die „kleinen Kämpfer“, wie das mittelhochdeutsche Wort „kiven“ übersetzt heißt, konnten tatsächlich die Eroberung Lingens verhindern. Der Verein der Kivelinge nimmt bis heute nur Junggesellen auf und feiert zur Erinnerung an ihren Sieg ein großes Spektakel, das die Besucher ins Mittelalter entführt.

Die Bären sind los in Wolfsburg

Im Wolfsburger Stadtteil Sülfeld gibt es im Frühjahr eine ausgefallene Tradition, um den Winter zu vertreiben: Mit viel Lärm und Verkleidung ruft die Jungburschenschaft zum „Bärenziehen“ auf. Ein Mitglied trägt ein aus Stroh angefertigtes Bärenkostüm, aber auch die anderen Mitglieder sind fantasievoll verkleidet. Gemeinsam ziehen sie den Bären durch den Ort und sammeln Spenden. Anschließend laden sie zu Tanz, Gesang und Musik. Mehr über diese Tradition und andere eigentümliche Bräuche in Niedersachsen findet man auf dem Reiseblog aboutcities.de.

Quelle: djd / Stadt Wolfenbüttel, Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus / aboutcities, Wolfenbüttel

Bad Mergentheim: Gesundheitsurlaub mit „grünem Gewissen“

Bereits jeder dritte Deutsche legt im Urlaub Wert auf ökologische Verträglichkeit. Die baden-württembergische Gesundheitsstadt Bad Mergentheim geht neue Wege und hat sich jetzt als eine der ersten deutschen Urlaubsdestinationen als nachhaltiges Reiseziel zertifizieren lassen.

Neueste Wohlfühl-Attraktion ist ein Gradierpavillon, der eine wohltuende „Atempause“ möglich macht: Er bietet eine salzig-frische „Meeresbrise“ gespeist aus dem natürlichen Solewasser der Bad Mergentheimer Paulsquelle.   Foto: Kurverwaltung Bad Mergentheim

Neueste Wohlfühl-Attraktion ist ein Gradierpavillon, der eine wohltuende „Atempause“ möglich macht: Er bietet eine salzig-frische „Meeresbrise“ gespeist aus dem natürlichen Solewasser der Bad Mergentheimer Paulsquelle.
Foto: Kurverwaltung Bad Mergentheim

Nachhaltigkeit ist der neue Trend auf dem deutschen Urlaubsmarkt: Bereits jedem dritten Bundesbürger (31 Prozent) ist die Ökobilanz seiner Ferien wichtig, hat eine Studie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) im Auftrag des Bundesumweltministeriums herausgefunden. Unter den Gesundheits- und Natururlaubern ist das Interesse an ökologisch verträglichen Angeboten besonders groß. Hier achtet bereits fast jeder Zweite (42 Prozent) bei der Wahl des nächsten Urlaubsziels auf den Faktor Nachhaltigkeit. Die baden-württembergische Gesundheitsstadt Bad Mergentheim sieht in dieser Zielgruppe ein enormes Potenzial und will künftig vor allem diejenigen für Bad Mergentheim interessieren, die entspannten Aktivurlaub inmitten des Wein- und Wanderparadieses „Liebliches Taubertal“ mit einem „grünen Gewissen“ verbinden wollen. Was das Konzept so besonders macht: Viele im Ort machen mit.

Nach einer rund eineinhalb Jahren dauernden intensiven Arbeits- und Zertifizierungsphase adelte die baden-württembergische Landesregierung den Traditionskurort jetzt mit dem Siegel „Nachhaltiges Reiseziel“. Bad Mergentheim ist damit ein Vorreiter unter den deutschen Reisezielen. Die örtliche Kurverwaltung koordinierte den Weg hin zum Qualitätsprädikat.

Elf Leistungsträger tragen bereits offiziell das Siegel als nachhaltige Partnerbetriebe: Hotels, eine Klinik und auch die Solymar Therme sowie der Wildpark als beliebte Freizeitattraktionen. Die Kurverwaltung fungiert im fortwährenden Nachhaltigkeits-Prozess als federführende Organisation, des Weiteren ist die Tourist-Info Bad Mergentheim eingebunden.

Nachhaltigkeit vielfältig erlebbar

Nachhaltigkeit lässt sich heute in Bad Mergentheim auf vielfältige Weise erleben. Die Kurverwaltung geht als Koordinatorin mit gutem Beispiel voran: Bei der Pflege des 170.000 Quadratmeter großen Kurparks setzt der Ort, den seine heilkräftigen Quellen berühmt machten, zunehmend auf modernste Elektrofahrzeuge. Bei Veranstaltungen und Events verzichtet die Stadt im Dreiländereck Baden-Württemberg, Bayern, Hessen auf Einweggeschirr. Mehrere Tankstellen für Elektrofahrzeuge sind in Planung oder bereits eröffnet. Die Solymar Therme mit ihrer Wellness- und Saunawalt speist sich vollständig aus Bio-Energie, die aus dem Bad Mergentheim Naturwärmekraftwerk kommt.

Restaurants setzen auf regionale Produkte 

In vielen Restaurants und Hotels kommen überwiegend regionale Produkte auf die Teller und ins Glas: „Bad Mergentheim ist stark, was die Verarbeitung von Produkten aus der Region wie Wild oder Grünkern angeht“, sagt der Nachhaltigkeitsbeauftragte Peter Johannsen. Auch das Bier kommt aus der Region. Gäste genießen zudem abends den Wein aus Weinbergen, die sie vielleicht im Tagesverlauf erwandert haben.

Das mehrere hundert Kilometer umfassende Netz an naturnahen Rad- und Wanderwegen in direkter Umgebung erfüllt höchste Öko- und Genussansprüche. Die Stadt liegt direkt an der Route „Liebliches Taubertal – der Klassiker“, einem von nur zwei Fünf-Sterne-Radwegen in Deutschland.

Viele Bad Mergentheimer Gastgeber sind seit langem dem Nachhaltigkeits-Gedanken verpflichtet, den das neue Siegel jetzt auch offiziell dokumentiert. „Nachhaltigkeit leben wir seit Jahrzehnten — angefangen von frischen Zutaten regionaler Erzeuger über die Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben vor Ort bis hin zu Mitarbeitern, die unserem Haus und der Region treu verbunden sind“, sagt einer der beteiligten Hoteliers. Partnerbetriebe setzen unter anderem auch auf eine „regionale Küche mit kurzen Anfahrtswegen“ oder bieten sogar eine eigene E-Ladestation vor dem Hotel.

Nachhaltigkeits-Fans: Naturerlebnisse und
Abstand vom Alltag als zentrale Urlaubsmotive

Mit der Verbindung aus Aktivsein und Abschalten trifft Bad Mergentheim den Geschmack vieler Nachhaltigkeits-Fans: Mehr als zwei Drittel derjenigen, die auf eine gute Ökobilanz im Urlaub Wert legen, nannten unter anderem „frische Kraft sammeln“, „Abstand zum Alltag gewinnen“, „Natur erleben“ und „keinen Stress haben“ in der FUR-Studie als wichtigste Urlaubsmotive. In diesen Bereichen will der Ort seine Trümpfe künftig noch stärker ausspielen: „Bad Mergentheim kann all das bieten“, sagt die Kurdirektorin. Neueste Wohlfühl-Attraktion ist dabei ein Gradierpavillon, der eine wohltuende „Atempause“ möglich macht: Er bietet eine salzig-frische „Meeresbrise“ gespeist aus dem natürlichen Solewasser der Bad Mergentheimer Paulsquelle.

Quelle: Kurverwaltung Bad Mergentheim

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