Das Blog über Erlebnisse, das Reisen und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

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Schweizer Designer auf der Designmesse blickfang

Im Fotomuseum Winterthur - Bild (c) Schweiz Tourismus, Ivo Scholz
Im Fotomuseum Winterthur – Bild (c) Schweiz Tourismus, Ivo Scholz

Die Schweiz ist nicht nur das Land der Berge, der Schokolade und des Käses. Das Alpenland besitzt auch eine vielfältige Kunst-, Kultur- und Designlandschaft, die Besucher der Designmesse blickfang in Köln, Hamburg und Stuttgart zwischen Januar und März 2019 in der „Schwiiz Lounge“ erleben können. Neun Schweizer Designer stellen dort sich und die Städte, in denen sie leben und arbeiten, vor. Gäste können so vor Ort Ideen für ihren nächsten Städtetrip sammeln, denn alle Designer haben nicht nur ihre neuesten Produkte im Gepäck, sondern auch eine Liste ihrer ganz persönlichen Lieblingsplätze.

Schwiiz Lounge auf der Designmesse blickfang in Köln, Hamburg und Stuttgart

Die „Schwiiz Lounge“ auf der blickfang gastiert vom 18. bis 20. Januar in Köln, vom 1. bis 3. Februar in Hamburg und vom 15. bis 17. März in Stuttgart. Sie bietet eine kurze Auszeit im hektischen Alltag – genau dafür stehen auch die Schweizer Städte Bern, Basel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich mit spektakulären Ausstellungen, gemütlichen Restaurants und versteckten Bars, Szenequartieren, altehrwürdiger und innovativer Architektur und kleinen, aber feinen Design- und Modelabels. www.blickfang.com

Schweizer Boutique Towns: Tipps für Design- und Kunstliebhaber

Eine Reise nach Basel lohnt sich allein schon wegen eines Besuchs der 40 Museen der Stadt am Rhein. Modefreaks werfen einen Blick hinter die Kulissen der Haute Couture im Atelier des Basler Couturier Raphael Blechschmidt und erfahren, wie eine Kollektion entsteht.

In St. Gallen zeigt ein weltweit einzigartiges Textilmuseum in- und ausländische Stickereien aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Bekannt ist die kleine Metropole der Ostschweiz zwischen Bodensee und Appenzellerland auch für ihre reizvolle Altstadt mit den typischen bunt bemalten Erkern.Doch kaum eine andere Stadt hat ihre historischen Züge so bewahrt wie Bern, die Bundeshauptstadt der Schweiz. Abseits des UNESCO Welterbes bietet sich der Flohmarkt bei der Dampfzentrale oder das Szenequartier Marzili zum Flanieren an. Kunstinteressierte tummeln sich im Zentrum Klee, der weltweitbedeutendsten Sammlung der Werke Klees in faszinierender Architektur von Renzo Piano.

Ein Muss für Architekturfans ist auch das MAMCO, das Museum zeitgenössischer Kunst in Genf. Die traditionelle Schweizer Stadt mit humanitärer Tradition und Weltflair lässt sich hervorragend in Begleitung eines Locals kennenlernen. Die Geneva Greeters zeigen kostenlos ihre Stadt.

Am anderen Ende des Genfer Sees liegt Lausanne, bekannt für seine unverwechselbaren Festivals. Im Sommer wird das Festival de la Cité Lausanne gefeiert, auf dem internationale Künstler bei Konzerten, Tanz und Theater unter freiem Himmel auftreten. Durch die Lage in einer bekannten Weinregion ist der Wein untrennbar mit der Geschichte der Stadt verbunden. Verschiedene Rebsorten können in den Kellereien, im Restaurant oder in einer Weinstube probiert werden.

Ebenfalls idyllisch am See gelegen ist Lugano – nicht nur wichtiger Finanzplatz der Schweiz, sondern auch die Stadt der Parks und Blumen, der Villen und Sakralbauten. Wer sich für südländische Kunst interessiert, besucht das MASI, das Museo d’arte della Svizzera italiana, und taucht in die italienische Kultur der Region ein.

Eingebettet in ein eindrückliches Bergpanorama liegt Luzern am Vierwaldstättersee. Designliebhaber merken sich das belebte und bunte Trendquartier Hirschmatt-Neustadt. Hier findet sich eine tolle Mischung aus Boutiquen, Galerien, Restaurants, Bars und Clubs. Genauso bunt geht es im mittelalterlichen Herz der Stadt Winterthur zu – ein guter Ausgleich zu der Fülle an Kunstsammlungen, die sich im Laufe der Jahrhunderte dank industrieller Mäzene angesiedelt haben. Das Fotomuseum Winterthur ist dabei eine der spannendsten Adressen für Fotografie in der Schweiz.

Last but not least: Zürich. Die kosmopolitische Stadt am Wasser verbindet kreatives Stadtleben mit wunderbarer Natur. Adressen, die bei einem Zürich-Besuch nicht fehlen dürfen, sind das Kunsthaus Zürich und das Museum für Gestaltung. Designinteressierte entdecken das Stadtviertel rund um die Zürcher Langstrasse.

Design & Lifestyle Hotels in der Schweiz

Wer auch bei der Übernachtung nicht auf Design verzichten möchte, ist bei den Design & Lifestyle Hotels in der Schweiz gut gebettet, denn diese stehen für innovative Architektur und stilsicheres Interieur. Ob als modern gestaltete Rückzugsoase mitten in der Stadt oder als inspirierendes Juwel inmitten der ursprünglichen Bergwelt: Die Design & Lifestyle Hotels sind an keine Sterne-Kategorie gebunden. Sie verbindet eine zeitgemäße Atmosphäre und die individuelle Note des Gastgebers. Kein Haus ist wie das andere, jedes lebt von seinem konsequent umgesetzten Designkonzept. Ein gutes Beispiel ist das Hotel Teufelhof in Basel. Das kleine, feine Kunsthotel verfügt über acht Zimmer und eine Suite, die als bewohnbare Kunstwerke eingerichtet sind und alle vier Jahre neu gestaltet werden. Mitten in der Basler Altstadt gelegen, beherbergt der Teufelhof ein Theater, zwei Restaurants, eine Bar und einen Weinladen. www.myswitzerland.com/de-ch/empfehlungen/design-und-lifestyle-hotels.html

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Winter-News aus dem Genferseegebiet

Das Ballonfestival von Chateau-D'Oex, Genferseegebiet. Bild: Schweiz Tourismus

Das Ballonfestival von Chateau-D’Oex, Genferseegebiet. Bild: Schweiz Tourismus

40. Internationales Ballonfestival in Château-d’Oex

Die 40. Ausgabe des Internationalen Ballonfestivals in Château-d’Oex, bei dem Ballonfahrer aus rund 20 Ländern zusammenkommen, findet vom 27. Januar bis 4. Februar 2018 statt. Zu den Highlights des Ballonfestivals gehört die „Night Glow“, eine eindrucksvolle Ton- und Licht-Show: Heißluftballons, Gleitschirmflieger, Mitglieder der Schweizer Skischule und Pyroprofis verzaubern das nächtliche Château-d’Oex. Das im Jahr 1979 ins Leben gerufene Festival zieht zwei Wochenenden lang die Gäste an. Der Mittwochnachmittag ist wie jedes Jahr den Kindern gewidmet: Bei Fesselballonfahrten und beim Ballonfliegenlassen kann man Hunderte von glücklichen Gesichtern strahlen sehen. Die Verbindung zwischen Château-d’Oex und Heißluftballons ist geschichtsträchtig. Denn hier startete der „Breitling Orbiter“, mit dem Bertrand Piccard und Brian Jones 1999 die erste Weltumrundung in einem Heißluftballon unternahmen. Die Geschichte dieses verrückten Abenteuers kann man im Ballonmuseum Espace Ballon erleben. www.chateau-doex.ch

Das Winterangebot des Glacier 3000 wird erweitert

Glacier 3000 bietet Schneevergnügen für alle – das ganze Jahr über. Das Skigebiet wird diesen Winter mit der Einweihung einer neuen roten Skipiste erweitert. Die Eröffnung ist für den 20. Dezember 2017 geplant. Die neue „Red Run“-Piste verbindet die Bergstation Scex Rouge mit Reusch und bietet eine durchgängige Abfahrt von 3000 auf 1300 Meter. Mit acht Kilometern ist sie die längste Piste des Glacier und übertrifft damit die Piste von Combe d’Audon, die sieben Kilometer lang ist. Neben dem Skigebiet bietet die Gletscherwelt zahlreiche andere Winteraktivitäten. Die Besucher können zu Fuß den Peak Walk – eine einzigartige Hängebrücke, die zwei Gipfel verbindet – überqueren, mit dem Snow Bus fahren oder auch eine Wanderung oder Hundeschlittenfahrt machen. www.glacier3000.ch, winter.genferseegebiet.ch

Lichtvolles Jahresende in Lausanne

Vom 23. November bis 31. Dezember 2017 zeigt der Weihnachtsmarkt „Bô Noël“ die Produktionsvielfalt lokaler Designer, Winzer und Händler. Die auf drei Standorte (einer davon überdacht) verteilte Veranstaltung ist ideal, um sich zu treffen oder originelle Geschenke zu kaufen. Ebenfalls im Zentrum der Stadt findet von Mitte November bis Ende Dezember 2017 die sechste Auflage von „Lausanne Lumières“ statt. Das Lichtfest verwandelt die Straßen in ein Lichtermeer. Projektionen, Skulpturen, originelle Inszenierungen: Die ausgewählten Künstler überbieten sich mit ihren Kreationen und werfen ein ganz neues Licht auf die Stadt. www.lausanne-tourisme.ch, https://bo-noel.ch/2017, www.festivallausannelumieres.ch

Schwimmen und Relaxen mit Blick auf Villars

Der Ferienort in den Waadtländer Alpen hat sein Sportzentrum um einen Panorama-Wellness-Bereich und ein neues Schwimmbad erweitert. Das 36 Grad warme Außenbecken mit Massagebänken, Sprudelsitzen und Massagedüsen lädt zum Entspannen mit Blick auf die Dents-du-Midi ein. Im Innenbereich wartet neben dem 27 Grad warmen Wasser im 25-Meter-Becken ein breites Relax-Angebot: die erste Bio-Sauna mit Panoramasicht der Westschweiz, eine heißere (80–100 Grad) finnische Sauna, ein Brunnen mit Eiswasser, ein Dampfbad und ein orientalischer Hammam (45 Grad) sowie ein Ruheraum. Das schlichte und rustikale Ambiente aus Stein und Rohholz steht in reizvollem Kontrast zur modernen verglasten Gebäudefassade. www.villars-diablerets.ch

GoldenPass (MOB) – der Käsezug

Der Käsezug bringt Gäste von Montreux nach Château-d’Oex. Dort erfahren die Reisenden zunächst, wie aus 200 Litern Milch der Biokäse „Le Chalet“ entsteht. Anschließend wird im Restaurant ein schmackhaftes Bio-Fondue aufgetischt. Zum Abschluss lockt ein Besuch im Museum du Pays-d’Enhaut mit seiner einzigartigen Scherenschnittsammlung. Der Käsezug verkehrt von Januar bis April 2018 jeweils Freitag, Samstag und Sonntag. www.goldenpass.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Kulturelles Erbe, Kunst und Wissenschaft am Genfersee

Das neue Süßwasseraquarium Aquatis in Lausanne. Copyright: Fernando Guerra

Das neue Süßwasseraquarium Aquatis in Lausanne. Copyright: Fernando Guerra

Kultur, Kunst und Wissenschaft – darum dreht sich dieses Jahr alles im Genferseegebiet. In Lausanne eröffnet das AQUATIS, das größte Süßwasseraquarium Europas und gleichzeitig ein wichtiges Zentrum für Umweltbildung und -wissenschaft. In Morges, der zweiten Heimat von Audrey Hepburn, gastiert eine exklusive Ausstellung über den Modeschöpfer Givenchy und seine Muse. Das große Winzerfest von Vevey, das nur einmal pro Generation stattfindet, wurde als immaterielles Kulturerbe der UNESCO ausgezeichnet. Das ArtLab in Lausanne bietet Platz für innovative Kunst- und Technologieprojekte und beherbergt mit den digitalen Archiven des Montreux Jazz Festival ein weiteres kulturelles Erbe.

AQUATIS Aquarium-Vivarium in Lausanne

Als größtes Süßwasseraquarium Europas mit nahezu zwei Millionen Litern Wasser versteht sich das AQUATIS Aquarium-Vivarium nicht nur als Erholungseinrichtung, sondern auch als Zentrum für Umweltbildung und Austauschplattform zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft. Rund 50 Aquarien, Vivarien und Terrarien inszenieren die aquatische Fauna und Flora aller Kontinente interaktiv mit Hilfe innovativer Technologien. Die Eröffnung ist für den Sommer 2017 geplant. → www.aquatis.ch

Givenchy-Retrospektive am Genfersee

Vom 19. Mai bis 17. September 2017 gastieren ganz besondere Exponate in Morges: Zu Ehren des Modeschöpfers Hubert de Givenchy und seiner Freundschaft zu der berühmten Schauspielerin wird die exklusive Ausstellung „Audrey Hepburn und Hubert de Givenchy: Eine elegante Freundschaft“ gezeigt. Die Expo Fondation Bolle und ihre Partner organisieren die Ausstellung Hand in Hand mit Hubert de Givenchy persönlich. Insgesamt werden dem Publikum in der Fondation Bolle, dem Museum Alexis Forel sowie dem Schloss Morges über 50 Kleider, Hüte, Accessoires, bisher nie gezeigte Haute-Couture-Stücke und Entwürfe präsentiert. → www.morges-tourisme.ch

Winzerfest von Vevey als immaterielles Kulturerbe der UNESCO ausgezeichnet

Durch die Aufnahme des Winzerfestes von Vevey in die Liste des immateriellen Kulturerbes hat das UNESCO-Komitee den sozialen und kulturellen Wert dieses Brauches unterstrichen. Das Fest findet seit 1797 ungefähr alle 25 Jahre auf dem Marktplatz von Vevey am Genfer See statt. Es wird von der örtlichen Weinbruderschaft organisiert und vereint alteTraditionen mit zeitgenössischen Themen. Das letzte Fest fand 1999 mit 5200 Schauspielern, Sängern, Tänzern und Laien-Darstellern statt, die an fünfzehn Tagen vor jeweils 16.000 Zuschauern auftraten. Das nächste Winzerfest ist für die Zeit vom 26. Juli bis 11. August 2019 geplant. → www.fetedesvignerons.ch

Die UNESCO verzeichnet bislang fünf Einträge vom Genfersee. Zum Weltkulturerbe gehören neben dem Winzerfest die Villa Le Lac von Le Corbusier, die Weinberge und Terrassen des Lavaux sowie die prähistorischen Pfahlbauten am Genfer- und Neuenburgersee. Dazu kommt die Sammlung von Tonträgern und Videos des Jazz Festivals von Montreux als Teil des Weltdokumentenerbes.

ArtLab: Kultur, Kunst und Wissenschaft unter einem Dach

Das auf dem Areal der École polytechnique fédérale de Lausanne angesiedelte Projekt „ArtLab“ wurde im November 2016 eröffnet. Das Gebäude, das Kunst und kulturelles Erbe mittels Spitzentechnologie zugänglich macht, beherbergt unter anderem die digitalen Archive des Montreux Jazz Festival, ein Montreux Jazz Café und einen großzügigen Raum für Kultur- und Kunstprojekte. → www.artlab.epfl.ch

Quelle: Schweiz Tourismus

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Lausanne tanzt!

Unterwegs in der Tanzscene Lausanne. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschsicht

Unterwegs in der Tanzscene Lausanne. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschsicht

Von den Ballets Russes während des Ersten Weltkriegs zum prestigeträchtigen Prix de Lausanne, vom Ballet Béjart Lausanne zum zeitgenössischen Tanz von Philippe Saire – die Stadt am Genfersee widmet sich seit über 100 Jahren dem Tanz. Für Künstler aus aller Welt, Choreografen, Stars und Tanzlehrer ist Lausanne eine der wichtigsten Stationen geworden.

1915, mitten in den Wirren des Ersten Weltkriegs, als niemandem zum Tanzen zumute war, legte Lausanne den Grundstein zur Tanzmetropole: Die Ballets Russes, eines der renommiertesten Tanzensembles der Welt, fanden Zuflucht in der Stadt am Genfersee. Die Tänzer waren wegen des Krieges in ganz Europa zerstreut – doch in Lausanne gelang es Choreograf Serge Diaghilev, das Ensemble wieder aufzubauen. Der zweite Meilenstein folgte 1973, als der Schweizer Unternehmer Braunschweig den Tanzwettbewerb „Prix de Lausanne“ lancierte. Bis heute kommen jedes Jahr im Februar die 70 besten Nachwuchstänzer der Welt in Lausanne zusammen. Auch der illustre Choreograf Serge Lifar, Maître der Pariser Oper, fand seinen Weg in die Stadt am Genfersee und vermachte nach seinem Tod seine professionellen Archive der Stadt.

Vor genau 30 Jahren – im Jahr 1987 – erlebte die Lausanner Tanzszene ihren nächsten Durchbruch: Der Stadt gelang es, den berühmten Maurice Béjart mit seiner Kompanie in die Schweiz zu holen. Béjart kannte das Genferseegebiet von den Ferien und liebte es so sehr, dass er seine Kompanie spontan zu Ehren seiner neuen Heimatstadt nannte: Ballet Béjart Lausanne. Später gründete Béjart in Lausanne eine der angesehensten Tanzschulen der Welt, die er auch als Lehrstätte für ein „intellektuelles und moralisches Leben“ definierte.

Nur ein Jahr vor Béjarts Ankunft hatte Philippe Saire, einer der großen Exponenten des zeitgenössischen schweizerischen Tanzes, seine Kompanie in Lausanne gegründet. Die Stadt bot dem jungen Choreografen die Chance, seine Produktionen an der Oper zu zeigen. Als der Künstler 1995 nach neuen Räumen suchte, stellte ihm Lausanne eine ehemalige Lagerhalle im Flon-Quartier – heute das angesagteste Trendviertel der Westschweiz – zur Verfügung. Dort richtete Philippe Saire sein „Théâtre Sévelin 36“ ein, das sogleich zum neuen Mekka der Tanzfans wurde.

Als Zeichen seiner Verbundenheit mit der Stadt entwickelte Philippe Saire die „Cartographies“, choreografische Interventionen im städtischen Umfeld. Anders gesagt: Seine Kompanie tanzt mitten in der Stadt. Saire sagt: „Die Cartographies zeigen meine Liebe für diese Stadt – eine Stadt, die sich durch dynamische Räume auszeichnet, die für das künstlerische Schaffen prädestiniert sind.“ 2013 wurde das Théâtre Sévelin 36 mit dem erstmals vergebenen Spezialpreis Tanz gewürdigt.

Doch damit nicht genug: Lausanne liebt den Tanz so sehr, dass die Stadt das Schweizer Tanzarchiv gegründet hat, um dieses immaterielle Kulturgut zu bewahren. Es ist ein öffentliches Museum und Archiv, dessen Sammlung unter anderem Publikationen, Fotografien, persönliche Objekte und Videos von Maurice Béjart enthält. Auf dass in Lausanne weitere 100 Jahre getanzt wird!

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Inspirationen für diesen Sommer in den Schweizer Städten

Auf der Aare beim Schwellenmätteli in Bern. Copyright: Schweiz Tourismus / Per Kasch

Auf der Aare beim Schwellenmätteli in Bern. Copyright: Schweiz Tourismus / Per Kasch

In diesem Sommer können sich Kulturliebhaber wieder auf einmalige Erlebnisse in den Schweizer Städten freuen. Die neue Broschüre „Swiss Cities“ präsentiert die Highlights aus Kunst, Design, Musik, Tanz und Architektur. Die Broschüre kann unter www.MySwitzerland.com/broschueren bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

Großes Erlebnis auf kleinem Raum – aktuelle Ausstellungen, historische Schätze, einzigartige Architektur, hochkarätige Events: Die neue Broschüre von Schweiz Tourismus zeigt die Vielfalt Schweizer Städte. Vorgestellt werden die großen Städte wie Basel, Lugano, Genf, Lausanne und Zürich, aber auch Kleinode wie Montreux, Zug oder Solothurn. Die Broschüre kann unter www.MySwitzerland.com/broschueren bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

In Basel hat der Kunstliebhaber die Qual der Wahl zwischen international bekannten Häusern wie dem Museum Tinguely (www.tinguely.ch), der renommierten Fondation Beyeler (www.fondationbeyeler.ch) oder dem Kunstmuseum Basel. Letzteres wurde 2016 sogar durch einen Anbau der Architekten Christ & Gantenbein erweitert (www.kunstmuseumbasel.ch).

Auch Lugano fährt in Sachen Kunst und Design groß auf: Im Kulturzentrum „Lugano Arte e Cultura“ (LAC) hat das „Museo d’arte della Svizzera italiana“ eine neue Heimat gefunden. www.luganolac.ch

In Genf überrascht das ehemalige Arbeiterviertel „Quartier des Bains“ mit moderner Architektur, spannenden Galerien sowie außergewöhnlichen Bars und Restaurants. Dazu finden drei Mal im Jahr die „Nuits des Bains“ statt: In der „Bädernacht“ können die Besucher bis spät in die Nacht in Galerien und Museen stöbern. In diesem Jahr findet die Bädernacht am 23. März, 18. Mai und 14. September statt. www.quartierdesbains.ch

Weitere kulturelle Highlights in den Schweizer Städten in diesem Sommer:

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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100 Jahre Schweizerische Landeswerbung – Ausstellungen zum Jubiläum

Gornergrat, Zermatt 2016 aus dem Projekt „Fremdvertraut“ Bild Copyright Simon Roberts

Gornergrat, Zermatt 2016 aus dem Projekt „Fremdvertraut“
Bild Copyright Simon Roberts

In diesem Jahr feiert die Schweizerische Landeswerbung ihren 100. Geburtstag. Mit zwei außergewöhnlichen Wanderausstellungen wird das Jubiläum während des ganzen Jahres begleitet: Eine Foto-Ausstellung zeigt, wie junge ausländische Fotografen die Schweiz heute sehen, während die Ausstellung „Macht Ferien“ / „Andate in vacanza!“ historische Werbeplakate zeigt.

Foto-Ausstellung „Fremdvertraut: Außensichten auf die Schweiz“

Fünf international renommierte Fotografen aus Mexiko, USA, Deutschland, Großbritannien und China haben die Schweiz als unabhängige, subjektive und sensible Beobachter bereist. Ihre poetischen oder oftmals rätselhaft-hintergründigen Bilder laden dazu ein, das scheinbar vertraute Land mit fremden Augen neu zu entdecken.

Vom 11. Februar 2017 bis 7. Mai 2017 in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur www.fotostiftung.ch

Vom 25. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018 im Musée de l’Elysée in Lausanne www.elysee.ch

 Ausstellung „Macht Ferien!“ / „Andate in vacanza!“

Das Museum für Gestaltung in Zürich beherbergt eine der umfangreichsten Sammlungen von Werbeplakaten. Diese haben in der Wahrnehmung der Schweiz als Tourismusdestination eine große Rolle gespielt und bilden den roten Faden der Ausstellung. Daneben sind Fotos, Reiseführer und Filme aus den verschiedenen Epochen zu sehen.

Vom 4. März bis 9. Juli 2017 im Museum für Gestaltung Zürich www.museum-gestaltung.ch

Vom 5. August bis 29. Oktober 2017 im Castelgrande in Bellinzona www.castelgrande.ch

Von November 2017 bis Juni 2018 im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern www.verkehrshaus.ch

 Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Licht und Finsternis: Kultur-Herbst in der Schweiz

Das Zentrum Paul Klee ist mehr als ein Museum. Es ist auch ein lebendiges Mehrspartenhaus, das als Forschungsstaette den Kuenstler Paul Klee in den Mittelpunkt stellt und zudem fuer ein vielfaeltiges Kultur- und Vermittlungsangebot steht.   Copyright by: Switzerland Tourism - By-Line: ST/swiss-image.ch/Stephan Schacher

Das Zentrum Paul Klee ist mehr als ein Museum. Es ist auch ein lebendiges Mehrspartenhaus, das als Forschungsstaette den Kuenstler Paul Klee in den Mittelpunkt stellt und zudem fuer ein vielfaeltiges Kultur- und Vermittlungsangebot steht.
Copyright by: Switzerland Tourism – By-Line: ST/swiss-image.ch/Stephan Schacher

Der Schweizer Herbst ist die ideale Jahreszeit für einen Museums- oder Festivalbesuch. In Zürich starten Ausstellungen über Alberto Giacometti (Kunsthaus) und das Schaffen Schweizer Grafiker im Paris der 1950er- und 1960er-Jahre (Museum für Gestaltung). Das Zentrum Paul Klee beleuchtet die Beziehung Klees zu den surrealistischen Künstlern im Paris der 1920er- und 1930er-Jahre. Die Kurzfilmtage in Winterthur feiern dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Das Festival Lausanne Lumières verwandelt die Universitätsstadt am Genfer See in ein winterliches Lichtermeer, während das Historische Museum in Genf die Finsternis rund um Frankenstein erkundet.

„Alberto Giacometti: Material und Vision“ im Kunsthaus Zürich und „Les Suisses de Paris“ im Museum für Gestaltung

Vom 28. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 werden in der großen Sonderausstellung „Alberto Giacometti: Material und Vision“ Skulpturen aus Bronze, Holz und Marmor sowie 75 kostbare Originalgipse aus dem Nachlass des Künstlers ausgestellt. Die Werke, die 2006 als Schenkung von Bruno und Odette Giacometti an die Alberto Giacometti-Stiftung ins Kunsthaus gelangten, verdeutlichen die grundlegenden Arbeitsprozesse des weltbekannten Schweizers. 1901 in Borgonovo im Graubündner Bergell geboren, kehrte Giacometti auch während seiner Pariser Schaffensjahre oft in sein italienischsprachiges Heimattal zurück. www.kunsthaus.ch

Dem Ruf nach Paris folgten dann in den 1950er-Jahren auch viele Schweizer Grafiker. Dort erreichten sie wichtige Schlüsselpositionen: so Peter Knapp und Jean Widmer bei den Galeries Lafayette oder Adrian Frutiger bei der Schriftgießerei Deberny & Peignot. Die Ausstellung „Les Suisses de Paris“, die vom 4. November 2016 bis 19. März 2017 im Zürcher Museum für Gestaltung zu sehen ist, zeigt Kreationen der wichtigsten Gestalter im Austausch mit ihren Pariser Kollegen und stellt von Schweizern geprägte Designschulen vor. Zu sehen sind Arbeiten in den Bereichen Editorial Design, Fotografie, Film, Werbegrafik, Szenografie, Signaletik und Typografie. www.museum-gestaltung.ch

„Klee und die Surrealisten“ im Zentrum Paul Klee in Bern

Zum ersten Mal wird in einer Ausstellung umfassend die Beziehung Paul Klees zu den surrealistischen Künstlern im Paris der 1920er- und 1930er-Jahre beleuchtet. Für die Surrealisten der ersten Stunde wie Max Ernst und Joan Miró, aber auch für Literaten wie Louis Aragon oder Paul Eluard war die Begegnung mit Klees traumhaft verwobenen Bildwelten eine künstlerische Offenbarung. Zu sehen vom 18. November 2016 bis 12. März 2017. www.zpk.org

20 Jahre Internationale Kurzfilmtage Winterthur

Die Kalenderwoche 45 ist bei Filmfans dieses Jahr rot angestrichen: Mit den langen Novembernächten feiern die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur vom 8. bis 13. November 2016 ihr 20-jähriges Jubiläum. Herzstück der Kurzfilmtage sind der Internationale und der Schweizer Wettbewerb sowie ein Kurzfilm-Programm aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, live orchestriert vom Musikkollegium Winterthur! www.kurzfilmtage.ch

Festival Lausanne Lumières

Beim Lichterfest Lausanne vom 18. November bis 31. Dezember dreht sich alles um die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt. In diesem Jahr wirken dreizehn internationale Lichtkünstler mit, welche die Plätze der Stadt mit Projektionen, Skulpturen und Lichtinstallationen zum Leuchten bringen. Besucher können dieses eklektische Kunstprogramm jeden Abend bei ihrem Bummel durch die Stadt entdecken. Weitere Informationen unter: www.festivallausannelumieres.ch und www.lausanne-tourisme.ch.

„Die Rückkehr der Finsternis – Gotische Bildwelten seit Frankenstein“ im MAH (Musée d’art et d’histoire) in Genf

Im Mai 1816 mietete Lord Byron die Villa Diodati in Cologny am Genfer See, wo er den Sommer mit seinem Leibarzt John Polidori und bald auch mit Percy Shelley und dessen Partnerin Mary Godwin (später Shelley) verbrachte. Angeregt durch die düstere nächtliche Atmosphäre der Seelandschaft in diesem „Jahr ohne Sommer“ (verursacht durch den Vulkanausbruch des Berg Tambora) vereinbarte die Runde, Schauergeschichten zu schreiben. Dadurch entstand schließlich Mary Shelleys Roman „Frankenstein or: The Modern Prometheus“, Byrons Gedicht „Darkness“ und Polidoris Erzählung „The Vampyre“, die als der literarische Beginn des Genres der Vampirgeschichten gilt. Ausgehend von diesen Werken untersucht die Ausstellung das historische und soziale Umfeld sowie den kreativen Entstehungsprozess dieser Fiktionen. Zudem wird ihre Auswirkung auf die Kunst anhand von Künstlern aus dem 19. bis 21. Jahrhundert gezeigt. Vom 2. Dezember 2016 bis 19. März 2017 sind unter anderem Werke von Sarah Lucas, Werner Herzog, Niki de Saint Phalle, Caspar Wolf, Margaret Atwood und Gerhard Marcks zu sehen. http://institutions.ville-geneve.ch/fr/mah/

Weitere Informationen zu Kunst-Events und zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

100 Jahre Internationales Olympisches Komitee in Lausanne

Lausanne am Genfersee, Kanton Waadt. Olympisches Museum.  (c) Schweiz Tourismus / Bild: J. Donatsch

Lausanne am Genfersee, Kanton Waadt. Olympisches Museum. (c) Schweiz Tourismus / Bild: J. Donatsch

2015 feiert das Internationale Olympische Komitee (IOC) den 100. Jahrestag seines Sitzes in Lausanne. Die Festlichkeiten erreichen am Wochenende vom 26. bis zum 28. Juni ihren Höhepunkt. Bereits vom 25. März bis 28. Juni 2015 präsentiert das Olympische Museum in Lausanne eine Sonderausstellung mit allen Highlights der vergangenen 100 Jahre. Familien können diesen Sommer neu für knapp 24 Euro über den Genfersee schippern.

Das Internationale Olympische Komitee hat seinen Sitz seit 1915 in Lausanne. Dieses Jubiläum wird mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Einige Wahrzeichen der Stadt werden im Juni mit Fotos aus der Epoche geschmückt, um die sportiven Ereignisse mit diesen Orten in Zusammenhang zu bringen. Einen Höhepunkt der Festivitäten bildet der Rundgang durch die olympische Hauptstadt Lausanne, der die Besucher in sechs Etappen an symbolträchtige Orte führt. Texttafeln und Fotografien rufen große Momente der Sportgeschichte in Erinnerung. Die Festlichkeiten erreichen am Wochenende vom 26. bis zum 28. Juni ihren Höhepunkt. Eingeläutet wird das Wochenende am Freitagabend mit dem Startschuss zu einem Volkslauf, der die Teilnehmer an Lausannes verschiedenen sportgeschichtlich interessanten Stätten vorbeiführt. Samstag und Sonntag folgen Tage der offenen Tür im Olympischen Museum, an denen es unter anderem geführte Besichtigungen durch die Unterstadt von Lausanne geben wird.
Weitere Informationen unter: www.olympic.org/museum

 

Familienangebot für Fahrten auf dem Genfer See

Die Schifffahrtsgesellschaft des Genfer Sees (CGN) hält ein besonders attraktives Angebot bereit: Mit der Familienkarte kann ein Erwachsener mit zwei Kindern bereits ab rund 23 Euro (25 Schweizer Franken) die Seefahrt genießen. Bei einer Schifffahrt über den Genfer See lassen sich alle abwechslungsreichen Facetten der Region erkunden: Das eindrucksvolle Alpenpanorama, die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichneten Weinberge, die idyllischen Ortschaften, historische Denkmäler, außergewöhnliche Kunstwerke, die exklusive Montreux Riviera und vieles mehr. Diese Art Sightseeing eignet sich besonders für Familien. Das Angebot ist gültig vom 19. April bis 18. Oktober 2015.
Weitere Informationen unter: www.cgn.ch/de

Weitere Informationen zum Genferseegebiet gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus




Auf den Spuren Schweizer Geschichte

Die Schweiz ist reich an Geschichte. Zeugen sind über 900 Burgen und Schlösser – davon mehr als 40 historische Hotels. Spektakuläre Wanderung oder Dornröschenschlaf, Museumsbesuch oder Weingenuss: Das Schlosserlebnis Schweiz ist eine lustvolle Entdeckung.

Historische Routen und himmlischer Genuss

Unter www.MySwitzerland.com/schloesser werden die besten Ideen präsentiert, um in einen spannenden Teil Schweizer Geschichte einzutauchen. Die imposantesten Burgen, Schlösser und Bürgervillen lassen sich auf insgesamt fünf historischen Routen entdecken, die unter www.MySwitzerland.com/historische_routen zu finden sind: „Des glaciers aux lacs“ heißt die eine, „Palazzi Vivaci“ eine andere, „Geschichte unter den Flüssen“ eine weitere – diese führt Besucherinnen und Besucher in die Nähe von Schloss Sins bei Paspels, einer wahren Zeitinsel im Domleschg (Graubünden). In allen Landesteilen erwacht Geschichte zu neuem Leben in lustvoller Kombination mit kulinarischem und kulturellem Genuss. So im Château d’Ouchy in Lausanne (Genferseegebiet). Die Geschichte dieses zauberhaften Hotels reicht zurück bis ins 12. Jahrhundert und bietet eine traumhafte Kulisse für einen Aufenthalt am Genfer See. Ebenso reich an Geschichte ist die Chasa de Capol im Val Müstair in Graubünden. Hier stoßen Weinliebhaber auf einen 1000 Jahre alten Weinkeller. Und: Einen der prächtigsten Schlossparks der Alpen findet man im Schloss Oberhofen am Thunersee, das auch ein Wohnmuseum beherbergt.

Spektakuläre Wanderungen

Auf spektakulären Wanderwegen lohnt es sich, Rast zu machen, um Geschichte genussvoll zu erleben. Schloss A Pro, einer der schönsten Weiherhaussitze des 16. Jahrhunderts, liegt unweit vom „Weg der Schweiz“ (Luzern – Vierwaldstättersee). Der „Chemin du Gruyère“ (Fribourg Region) – eine einzige Versuchung. Zu Füßen des Château de Gruyères aus dem 13. Jahrhundert lädt die „Maison du Gruyère“ zur Entdeckung des legendären Käses ein. Im Herbst besonders verlockend ist „La Panoramica“ im Bergell (Graubünden), vorbei am anmutenden Schloss Castelmur bis nach Soglio, wo der Garten des Historischen Hotels Palazzo Salis unter Eichen und hoch über den Selven romantische Stimmung verströmt.

Weitere Informationen gibt es unter www.MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

Keine trockenen Geschichten: auf den Spuren des Wassers durch die Schweizer Städte

Auf den Spuren des Wassers in Bern. Copyright by Bern Tourismus

Ein Rundgang oder eine Führung auf Spuren des Wassers in Schweizer Städten ist besonders im Sommer eine erfrischende Sache. „Brunnentratsch und kühles Bier“ heißt die Stadtführung in Luzern, die am Wasser beginnt und auf Wunsch im Wirtshaus endet. In der Bundeshauptstadt Bern begeben sich die Besucher auf Spuren des „Blauen Goldes“ und erfahren alles Wissenswerte über die Bedeutung des Wassers in Bern. Rund 1200 Brunnen hat Zürich. Die Metropole an der Limmat zählt damit zu den brunnenreichsten Städten der Welt. Bei einer Führung gibt es eine Menge amüsanter und spannender Geschichten zu hören. Chur, die älteste Stadt der Schweiz, besitzt 20 Brunnen, die Entdeckungen wert sind. Die Stadt Baden ist geprägt durch Thermalquellen, die bereits vor 2000 Jahren von den Römern genutzt wurden. Auch am Genfer See lohnt sich ein Spaziergang auf Spuren des Wassers durch die Stadt.

Brunnentratsch und kühles Bier: Eine sommerliche Stadtführung durch Luzern ist mit Sicherheit keine trockene Geschichte. Gestartet wird am KKL Luzern. Die Tour führt an der Luzerner Schifflände vorbei durch die Altstadt zu wunderschönen Brunnen, von denen jeder seine ganz eigene Geschichte hat. Auf dem Falkenplatz wird dann das Bier zum Thema und wer will, kann die Führung, die am Jesuitenplatz endet, mit einem kühlen Bier in einem Luzerner Restaurant abschließen.

Schwimmen in der Aare, ein imposantes Wasserspiel vor dem Bundeshaus und Trinkwasser aus elf historischen Brunnen – auch Berns Geschichte ist geprägt vom „blauen Gold“: Bei der Stadtführung „H2O, das Blaue Gold“ tauchen die Besucher auf Spuren des Wassers in die Geschichte der Schweizer Bundeshauptstadt ein und erfahren viel darüber, wann die Aare ein wichtiger Handelsweg war und woher die Berner ihr Trinkwasser bekamen.

Zürich zählt zu den brunnenreichsten Städten der Welt. Aus rund 1200 Züricher Brunnen sprudelt Trinkwasser. Bei dem Stadtrundgang „Wasserzauber“ gibt es eine Menge amüsanter und spannender Geschichten und Sehenswürdigkeiten rund um die Wasserstadt Zürich zu erleben.

Rund 20 Brunnen schmücken das Stadtzentrum der Graubündener Kantonshauptstadt Chur und die verwinkelten Gassen. Teilnehmer der Brunnenführung entdecken die spannende Geschichte rund um die Churer Brunnen und werden von den künstlerischen Gestaltungsformen begeistert sein.

Brunnen plätschern, Bäche rauschen und Brücken verbinden. Die Schweizer Stadt Baden wurde schon immer vom Wasser geprägt. Eine Stadtführung zeigt, wie schon vor 2000 Jahren die Römer die Thermalquellen nutzten und welche Bedeutung die Limmat im Laufe der Zeit erfahren hat.

Die Stadt Lausanne bietet einen abwechslungsreichen Spaziergang auf Spuren des Wassers an. Er führt zur Pumpstation Lutry, wo das Wasser des Genfer Sees zur Trinkwasserversorgung gesammelt wird, zur Schifflände, dem Trockendock, schönen oberirdischen und unterirdischen Brunnen und dem Sauvabelin-See. Dazu werden natürlich viel Geschichte und Geschichten serviert.

Weitere Informationen gibt es unter www.MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

Der Schweizer Städte-Sommer

Schweizer Städte bezaubern durch ihre Erlebnisvielfalt. Im Sommer lassen kulturelle und sportliche Highlights die Schweizer Metropolen pulsieren. Und wenn es zu heiß zugeht, findet sich immer ein sauberer Fluss oder See in der Nähe zum Erfrischen.

Kultur, Natur, Sport – Schweizer Städte bieten von allem etwas. Den Reigen der sommerlichen Veranstaltungshöhepunkte eröffnet Winterthur. Die sechstgrößte Stadt der Schweiz wird am 9./10. Juni 2012 zum Ziel der Akkordeonspieler. Beim 16. eidgenössische Akkordeonfest präsentieren 100 Formationen mit rund 1400 Aktiven ihr Können.

Der bedeutendste Treffpunkt für Künstler, Kunstsammler und Prominente aus der Kulturszene ist die Art Basel. Vom 14. bis 17. Juni 2012 präsentieren auf der wichtigsten Weltmesse des internationalen Kunstmarkts über 300 sorgfältig ausgewählte Aussteller der weltweit bedeutendsten Galerien Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Angelehnt an das weltbekannte Edinburgh Tattoo findet vom 13. bis 21. Juli 2012 vor der historischen Kulisse der Kaserne Basel das Basel Tattoo statt. Dabei verzaubern Dudelsackklänge, Blasmusik und folkloristischer Tanz das Publikum. Die Arena, die eigens für dieses Openair-Event errichtet wird, bietet insgesamt rund 7500 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz.

Am 10. Juni 2012 findet eine „Frauenbewegung“ der sportlichen Art in Bern statt: Beim Schweizer Frauenlauf starten rund 13 000 Teilnehmerinnen. Damit ist der Schweizer Frauenlauf der größte auf dem europäischen Festland. Der 5-Kilometer-Lauf beginnt im Zentrum von Bern und wird in verschiedenen Kategorien bewältigt.

In der olympischen Hauptstadt Lausanne halten die Orientierungslauf-Weltmeisterschaften 2012 (WOC) vom 14. bis 21. Juli 2012 die Stadt in Atem. 350 Athletinnen und Athleten werden um acht Titel in vier Disziplinen kämpfen. Die Meisterschaften sind an einen Volkslauf in fünf Etappen, den „Swiss 5 Days“, gekoppelt. Die „Swiss 5 Days“ stehen allen offen und es werden mehr als 3000 Teilnehmer im Alter von 10 bis 90 Jahren erwartet.

Vom Sport zum Denksport: Das Bieler Schachfestival vom 21. Juli bis 3. August 2012 ist eines der traditionsreichsten Schachturniere Europas. Austragungsort der verschiedenen Turniere ist das Kongresshaus im Zentrum der Stadt Biel. Vom reinen Amateur bis hin zum Großmeister werden sich über 600 Spieler und Spielerinnen zu zwei emotionsgeladenen Festivalwochen treffen. Die wichtigsten Partien werden live im Internet übertragen sowie im Turniersaal auf Großleinwand projiziert. Der Eintritt ist frei.

Während des Jazz Ascona vom 21. Juni bis 1. Juli 2012 sind die malerische Stadt Ascona im Tessin und die amerikanische Stadt New Orleans musikalisch miteinander verbunden. Zum 28. Mal ist das ehemalige Fischerdorf am Lago Maggiore Austragungsort meisterhafter Performance der besten Jazzmusiker.

Das Lucerne Festival Sommer, das vom 8. August bis 15. September 2012 in Luzern am Vierwaldstättersee stattfindet, widmet sich dem Thema „Glaube“. Das Programm schließt die geistlichen Werke Bachs, Schuberts und Bruckners ebenso ein wie Mahlers Achte Sinfonie, die auf dem Pfingsthymnus „Veni Creator Spiritus” gründet, und reicht von Mendelssohns „Reformationssinfonie” über Verdis dramatisches Requiem bis zu Schönbergs Oper „Moses und Aaron“.

Lust auf Technik? Das Verkehrshaus Luzern bietet seinen Besuchern neu eine Sonderausstellung zum Thema „Sonne bewegt“. Das innovative Museum hat zusätzlich noch andere attraktive Neuheiten: Einige der über 10 000 Ausstellungsfahrzeuge können nun für private Ausfahrten gemietet werden und voraussichtlich am 23. Juni 2012 wird der Bohrkopf „Sissi“ des Gotthard-Basistunnels enthüllt.

Wer die Open Air Saison noch einmal von ihrer schönsten Seite erleben will, sollte das Zürcher Theater Spektakel besuchen. Vom 16. August bis 2. September 2012 zeigen Straßenkünstler aus aller Welt auf der Landiwiese am Zürichsee ihr Können. Seit 1980 hat sich das Zürcher Theater Spektakel zu einem der bedeutenden europäischen Festivals für zeitgenössische Formen der darstellenden Künste entwickelt.

Weitere Informationen gibt es unter MySwitzerland.com/events und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Buchungsberatung.

Quelle: Schweiz Tourismus

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