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Schlagwort: Marienhafe

Ein Land im Zeichen der Piraten: Störtebekerfestspiele in Marienhafe

Zu den siebten Störtebeker Festspielen kehrt der berüchtigte Pirat Klaus Störtebeker nach Marienhafe zurück. Foto: djd/SKN/Ostfriesland-Bild

Zu den siebten Störtebeker Festspielen kehrt der berüchtigte Pirat Klaus Störtebeker nach Marienhafe zurück. Foto: djd/SKN/Ostfriesland-Bild

Alle drei Jahre kapert der Pirat Klaus Störtebeker die Freilichtbühne in Marienhafe. Wer die Festspiele im Störtebekerland erleben möchte, hat noch bis zum 15. August 2014 die Gelegenheit dazu.

Dieses Jahr ist es wieder so weit

Die Störtebeker Festspiele ziehen immer wieder Tausende Zuschauer in das Störtebekerland. Ganz gleich ob Kulturbegeisterte, Geschichtsliebhaber oder Piratenfans, die Aufführung der letzten anderthalb Lebensjahre des berühmten Piraten läuft unter dem Motto: „Keen Nüst för Störtebeker“, was ins Hochdeutsche übersetzt so viel bedeutet wie: „Kein Nest für Störtebeker“. Inzwischen handelt es sich bereits um die siebte Aufführung, welche in 21 Jahren dargeboten wird. Dabei treten mehr als 100 Schauspieler auf, die sich in historische Gewänder gehüllt haben. Musikalisch untermalt wird das Spektakel durch die Band Laway. Für die spektakulären Effekte sorgt ein umfangreiches Bouquet an Pyrotechnik. Alles in allem verspricht die Kombination dieser Aspekte eine abwechslungsreiche und spannende Aufführung für Jung und Alt.

So viel darf vorab verraten werden

Hier ein paar Informationen über die Handlung, ohne zu viel zu verraten: Der Sommer im Jahr 1399 ist friedlich und verspricht viel Harmonie in und um Marienhafe. Die Menschen heißen die Piraten willkommen, da diese schließlich Geld unter das Volk bringen und sogar beim Aufbau der berühmten Marienkirche behilflich sind. Der Piratenanführer Klaus Störtebeker hält sich nur zu gerne zwischen den Menschen im Störtebekerland auf und ist sich deren Gunst bewusst. Klaus Störtebeker findet in der Stadt seine große Liebe und muss sich letztlich der abwehrenden Haltung der Hanse gegenüber den Piraten stellen. Die Ambitionen, Ostfriesland von den Freibeutern zu befreien, ermutigt letztendlich auch die Einwohner von Marienhafe, sich gegen den Piratenanführer auszusprechen.

Das Bühnenprogramm als Kurzurlaub buchen

Wer die Festspiele erleben möchte und dazu einen kurzen Aufenthalt im Störtebekerland plant, findet im Internet (stoertebeker-freilichtspiele.de) die passenden Angebote dazu. Die Pauschalangebote umfassen häufig die Tickets für die Festspiele, die Unterkunft im Privat- oder Hotelzimmer, einen Besuch in der Marienkirche sowie diverse Ermäßigungen für die Angebote rund um den Festplatz. Auf diese Weise lässt sich ein einmaliges Erlebnis vor der Freilichtbühne mit einem unterhaltsamen Aufenthalt im Störtebekerland kombinieren.

Quelle: djd/SKN/Ostfriesland

Störtebekerland – Erholung, wo einst Piraten und Freibeuter hausten

Fernab vom Touristentrubel der großen Badeorte, ist das Störtebekerland ein kleines Urlaubsparadies. Foto: djd/SKN/Ostfriesland-Bild

Fernab vom Touristentrubel der großen Badeorte, ist das Störtebekerland ein kleines Urlaubsparadies. Foto: djd/SKN/Ostfriesland-Bild

(rgz). Endlich Ferien und den ganzen Alltagsstress einfach mal hinter sich lassen. Die Vorstellungen von einem erholsamen Urlaub sind ganz individuell: Während die einen am liebsten nichts tun und nur in der Sonne relaxen wollen, sind für andere die freien Tage ohne Bewegung an der frischen Luft gar nicht vorstellbar. Sie wollen sich aufs Fahrrad schwingen oder zu Fuß die Natur und Kultur ihrer Ferienregion entdecken. Andere dagegen kommen im Urlaub ohne ein Wellnessprogramm – mit entspannenden Massagen, Beautybehandlungen und Sauna – nicht aus. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen eine Region im Westen Ostfrieslands vor, die all das, zusammen mit dem gesunden Reizklima der Nordsee, zu bieten hat.

Fernab vom Touristentrubel mitten in Ostfriesland

Dort, wo vor rund 600 Jahren der berüchtigte Pirat Klaus Störtebeker mit seinen Mannen an der deutschen Nordseeküste auf Kaperfahrt ging, liegt fernab vom Touristentrubel der großen Badeorte das Störtebekerland (http://www.stoertebekerland.de/). Eine idyllische Ferienregion, die ihren Gästen nicht nur vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bietet, sondern auch kulturell einiges vorzuweisen hat. Rund um den Luftkurort Hage, den Erholungsort Marienhafe und die Gemeinde Großheide finden Urlauber noch ein Stück ursprüngliches Ostfriesland: Hochmoorsiedlungen, langgezogene Kanäle, abwechslungsreiche Wälder und die Weite der Küstenmarsch, wo sich noch alte Windmühlen bedächtig im Wind drehen, sind typisch für das Störtebekerland. Während gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege zu entspannten Entdeckertouren einladen, sind die Nordsee oder der Kiessee für einen Sprung ins Kühle Nass oder ein Sonnenbad am Strand auch nicht weit.

Wellness auf ostfriesisch

Dank der Verbindung von Wald- und Seeklima und dem frischen Wind, der fast immer von der Nordsee herüber bläst, ist das Störtebekerland wie gemacht für einen Kururlaub im gesunden Reizklima. Tief einatmen wird hier schon zum Genuss, denn mit ihrem natürlichen Gehalt an Salz, Sauerstoff, Jod und Mineralien wirkt sich die frische Nordseeluft nicht nur positiv auf das Wohlbefinden aus, sie fördert auch die Durchblutung und stärkt das Immunsystem. Neben dem gesunden Reizklima trägt auch das Kurzentrum Hage dazu bei, dass die Ferien im Störtebekerland zum Wohlfühlurlaub werden. Gleich neben dem schönen Kurpark kann man wahlweise in der Dampf-, der Blocksauna und der Finnischen Sauna schwitzen oder sich mit Moor- oder Schlickpackungen, Massagen oder einer Thalasso-Anwendung verwöhnen lassen. Wohltemperierte Innen- und Außenbecken zum Schwimmen runden das Angebot ab. Das Höchstmaß ostriesischer Wellnessmomente aber ist die typisch ostfriesische Teezeremonie, die überall im Störtebekerland in kleinen gemütlichen Teestuben angeboten wird.

Auf Störtebekers Spuren

Der Erholungsort Marienhafe ist das kulturelle Zentrum des Störtebekerlandes. Hier fanden Klaus Störtebeker und seine Kumpanen Ende des 14. Jahrhunderts im damaligen Hafen Zuflucht vor den Häschern der Hanse und noch heute trifft man überall auf ihre Spuren: In der Kammer des legendären Liekedeler-Kapitäns im geheimnisvollen Störtebekerturm, in der St. Marienkirche, an deren Bau die Seeräuber beteiligt gewesen sein sollen, oder bei den Störtebeker-Festspielen (http://www.stoertebeker-freilichtspiele.de), die den Freibeuter alle drei Jahre nach Marienhafe zurückholen. Vom 18. Juli bis 15. August 2014 ist es wieder soweit: Mit „Keen Nüst för Störtebeker“ (Kein Nest für Störtebeker) werden die letzten anderthalb Lebensjahre Störtebekers bis zu seiner Hinrichtung auf dem Hamburger Grasbrook auf die Freilichtbühne von Marienhafe gezeigt.

 

Quelle: AG Störtebekerland, Hage