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Schlagwort: Mecklenburg-Vorpommern (Seite 1 von 4)

Feature: Blow, boys, blow – Shanty-Tradition in Mecklenburg-Vorpommern

Die Blowboys, Foto: Foto Art ThoMar

Die Blowboys, Foto: Foto Art ThoMar

Shantys gehören zur Küste wie der Wind, die Wellen und das Meer. In Mecklenburg-Vorpommern ist diese Tradition quicklebendig. Dank alter Barden und junger Gipfelstürmer.

Sie heißen „Luv und Lee“, „De Klaashahns“, „De Fischlänner Seelüd“, oder „De Prohner Hafengäng“. Und sie gehören als Stimmungsmacher zu jeder maritimen Party wie die Wellen, der Wind und das Meer. Sie – das sind zumeist als Seebären kostümierte ältere Herren, die mit kräftigen Stimmen zum Schifferklavier die Romantik der christlichen Seefahrt und die Sehnsucht nach exotischen Zielen heraufbeschwören. Sie lassen „La Paloma“ fliegen und die „Ostseewellen“ an den Strand trecken. Sie besingen „De Hamborger Veermaster“ und sehnen sich nach der Liebsten in „My bonnie is over the ocean“. Sie gehen auf Heimatkurs mit „Rolling home“ und fragen sich „What shall we do with a drunken sailor?“ Und natürlich kommt auch kein echter Shantychor rum um „Aloa – he“ – den ewigen und unverwüstlichen Partykracher.

Dabei hatten diese Songs ursprünglich nichts zu tun mit Feiern und Frohsinn. Im Gegenteil: Zu Zeiten der Großsegler kamen Shantys als Arbeitslieder in Mode, um auf Handelsschiffen und Fischfängern all jene körperlich harten und anspruchsvollen Arbeiten koordinativ zu unterstützen, die gemeinsamer Kraftanstrengung bedurften: Anker hieven, Segel setzen, Rahen aufziehen, Netze einholen, Winden und Pumpen betätigen, Schiffe löschen und Schiffe beladen. Meist wurde dabei vom sogenannten Shantyman ein Solo vorgesungen, welches die Mannschaft mit einem Kehrreim erwiderte. Dadurch entstanden ein gemeinsamer Rhythmus und Flow, welche die Arbeit leichter werden ließen.

Shantys entstanden aber auch aus Volksliedern afroamerikanischer und karibischer Hafenarbeiter in den USA-Südstaaten. Shantys gehörten zum Alltag auf schottischen Walfängern und skandinavischen Fischfangflotten. Shantys wurden mitgebracht aus den Heimatländern der Matrosen und mitgenommen aus den Häfen der angelaufenen Länder. Bei der Übernahme fremder Melodien gab es keinerlei Scheu – gesungen wurde, was gefiel, und selbst Kinderlieder konnten als Shanty wiedergeboren werden. Je nach Arbeit und Schiff entstanden unterschiedliche Shanty-Stile wie Capstan-Shanty (Ankerlichten) oder Halyard-Shanty (Segelsetzen); das Auswechseln der Mannschaft wurde im Marschrhythmus gesungen. Bei Shantys in geselliger Abendrunde ging es oft um das Tagesgeschehen. Um Wehmut und die Sehnsucht nach der Heimat.

In Mecklenburg-Vorpommern sorgen rund ein Dutzend Chöre dafür, dass die Shanty-Traditionen hochgehalten werden, zum Beispiel die „Reriker Heulbojen“. Der dienstälteste Shanty-Chor im Land ist bereits seit 1947 aktiv, seinen ungewöhnlichen Namen verdankt er einem Rundfunk-Höreraufruf des Senders Rostock. Seither begeistern die Sänger aus dem kleinen Ort am Salzhaff die Zuhörer in Region und Republik mit ihrem mehrstimmigen Gesang – für ein Laienensemble durchaus nicht selbstverständlich. Aktuell sind 40 Sänger im Chor aktiv, der im April 2017 quicklebendig seinen 70. Geburtstag feierte.

Mit ihrem Anspruch an Klangqualität und Mehrstimmigkeit sind die Heulbojen auch geschätzte Partner bei Gastspielen renommierter Ensembles aus dem In- und Ausland. Sie treten auf mit Show-Größen wie DJ-Ötzi oder dem Don Kosaken-Chor. Sie ernten Beifallstürme bei Weihnachtskonzerten in norddeutschen Kirchen. Sie sind Dauergast in NDR-Fernsehsendungen wie „Aktuelle Schaubude“, „Bi uns to hus“ oder „Das Beste im Norden“. Sie reüssierten unter anderem beim Shantyfestival in Prag, beim Adventssingen im Wiener Rathaussaal oder beim Gottesdienst in der Dresdner Frauenkirche. Nicht zu vergessen – das karitative Engagement der Heulbojen: Die Erlöse aus Benefizkonzerten kommen dem Verein zur Förderung krebskranker Kinder Rostock e. V. und den Seenotrettern der DGzRS zugute.

Doch nicht nur die alten Barden halten dem Shanty stimmgewaltig die Stange. Seit Anfang 2015 mischt ein Ensemble aus zwölf jungen Männern in der Szene mit und diese zugleich kräftig auf: die „Blowboys“ aus Rostock. Auch sie singen von unendlichen Weiten, vom Leben auf dem Meer und von hübschen Mädchen, die ihr Herz einst in fernen Häfen gebrochen haben – aber damit hat es sich auch mit den Gemeinsamkeiten. Bei den Blowboys gibt es keine alten Seebären, keine langen Bärte und auch keine Matrosenkluft. Sie sind zwischen 25 und 35 Jahren alt, arbeiten als Klavierbauer, Sozialpädagoge, Doktorand und Lehrer oder studieren in der Mehrzahl an der Rostocker Hochschule für Musik und Theater.

Dort entstand Anfang 2015 eher zufällig die Idee zur Gründung eines Shanty-Chores. Als einer der zwölf für seine Akkordeon-Abschlussprüfung gesangliche Verstärkung für einen Hamburger Shanty brauchte, bat er Kommilitonen vom Kammerchor um Hilfe. Diese – allesamt klassisch ausgebildet – sagten zu und waren fortan Feuer und Flamme für die alten Seemannslieder. Seither pflegen die Blowboys, die ihren Namen dem Veermaster-Refrain „Blow boys blow, for Carlifornio“ entlehnten, nicht nur die Shanty-Klassiker; sie arrangieren und interpretieren sie zum Teil auch ganz neu. Graben in Vergessenheit geratene Perlen maritimer Musik wieder aus. Und singen die ursprünglich meist zweistimmigen Lieder in anspruchsvoller Vierstimmigkeit – mal a cappella, mal begleitet mit Akkordeon oder Klavier. Der Lohn: Auftritte ohne Ende und diverse Auszeichnungen bei deutschen und internationalen Chorwettbewerben.

Weitere Informationen:
www.shanty-choere.de
www.blowboys.de
www.rerikerheulbojen.de

Quelle: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern


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Auf dem Wasser durch Mecklenburg-Vorpommern: Paddeln, segeln, schippern – die schönsten Touren rund um das Stettiner Haff

Der äußerste Südosten Mecklenburg-Vorpommers ist wie gemacht für Urlaub auf dem Wasser. Foto: djd/Tourismusverein Mönkebude/Klaus Prinz

Der äußerste Südosten Mecklenburg-Vorpommers ist wie gemacht für Urlaub auf dem Wasser.
Foto: djd/Tourismusverein Mönkebude/Klaus Prinz

Ganz gemütlich mit dem Floß durch die verschwiegene Flusslandschaft gleiten oder hart am Wind Kurs auf Usedom nehmen – rund um das Stettiner Haff sind die Möglichkeiten für Urlaub auf dem Wasser fast unbegrenzt. Von mehrtägigen Paddeltouren auf der Uecker bis zu kurzen Törns durch den äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns. Fünf Tipps für entspannte Ferien auf See.

Wasserwandern: Die Uecker ist Teil der „Pommerschen Flusslandschaft“ und führt auf rund 100 Kilometern größtenteils durch unberührte Natur von Prenzlau am Uckersee bis nach Ueckermünde. Fast jeder der kleinen Orte am Stettiner Haff hat schnuckelige Liegeplätze, an denen man Kanus mieten kann. Zum Beispiel Altwarp oder Eggesin. In Ufernähe warten sehenswerte Ausflugsziele, darunter das Freilichtmuseum „Ukranenland“ in Torgelow. Im Hafen von Ueckermünde kann die „Ucra“ besichtigt werden, eine original rekonstruierte Pommernkogge. Mehr Infos dazu gibt es unter www.ueckermuende.de.

Anheuern auf dem Zeesenboot: Die prächtigen Boote mit den roten Segeln sind die Wahrzeichen des Stettiner Haffs. Vom Fischerdorf Mönkebude aus sticht Käpt`n Alwin Harder regelmäßig mit seiner „Ghost“ in See. Neben kurzen Touren werden auch halb- und ganztägige Törns angeboten. Weil Seeluft hungrig macht: Frischen Räucherfisch gibt es im Ort in der Räucherei und Fischimbiss, der „Haffperle“. Erholung verspricht anschließend eine Auszeit in der Himalaya-Salzgrotte – alles Infos und Preise findet man unter www.moenkebude-salzgrotte.de.

Einmal Pirat sein: Highlight für kleine Seebären ist eine Piratenfahrt. Immer donnerstags (vom 29. Juni bis 7. September) heißt es „Leinen los“ im Hafen von Ueckermünde. Die Kleinen dürfen sich als Pirat verkleiden und gehen gemeinsam mit dem Käpt’n auf Schatzsuche, weitere Infos und Anmeldung unter www.moenkebude-salzgrotte.de.

Kuttertour: Von Altwarp aus, direkt an der polnischen Grenze, legt der historische Kutter „Lütt Matten“ immer freitags und sonntags ab und nimmt gern Besucher mit an Bord. Bei der Schaufahrt erfährt man Wissenswertes über die Fischerei und darf einen Blick in die Netze werfen. Nicht nur für Kinder ein lehrreicher Törn. Rundfahrten starten in der Saison jeweils Mittwoch – Sonntag. Mehr Informationen findet man unter www.luett-matten-altwarp.de.

Gemütlich flößen: Wer lieber entspannt schippert, geht in Eggesin an Bord eines Floßes und lässt sich von einem zertifizierten Naturführer erklären, was es an den Ufern von Uecker und Randow zu entdecken gibt. Mit etwas Glück lassen sich die Biber beobachten, die hier ihre Burgen bauen. Weitere Floßfahrten starten unter anderem von Penkun aus, zum Beispiel auf dem Schlosssee. Abgelegt wird am Freilichtmuseum. Weitere Infos gibt es auf www.penkun.de.

Petri Heil für Urlaubsangler

Zander, Brasse, Barsch, Hecht und Lachs sind ein guter Grund, die Angelroute mit ins Urlaubsgepäck zu packen. Sowohl das Haffgewässer als auch die Flüsse Uecker, Randow und Zarow sind artenreiche Reviere. Auch wer keinen Angelschein besitzt, darf hier die Köder auswerfen. Nötig sind dafür zwei Dokumente, ein Touristenfischereischein sowie die jeweilige Gewässerkarte. Erhältlich sind die Papiere zum Beispiel bei der Tourismusinformation von Ueckermünde und Mönkebude, mehr Informationen gibt es unter www.ueckermuende.de / www.moenkebude.de.

Quelle: djd/Tourismusverein Mönkebude

 

Auf den Spuren Hans Falladas: Kulturerlebnisse und Wanderungen in der Feldberger Seenlandschaft

Das Wohnhaus Hans Falladas in Carwitz, in Mecklenburg-Vorpommern, ist heute ein Museum. Foto: djd / www.feldberger-seenlandschaft.de

Das Wohnhaus Hans Falladas in Carwitz, in Mecklenburg-Vorpommern, ist heute ein Museum.
Foto: djd / www.feldberger-seenlandschaft.de

Er schwärmte für die stillen Feldberger Seen und ihre Umgebung in Mecklenburg-Vorpommern, beschrieb sie immer wieder in seinen Romanen: Hans Fallada, der große deutsche Erzähler, fand ab Mitte der 1930er Jahre Ruhe und Beständigkeit in Carwitz, heute ein Ortsteil der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft in der Mecklenburgische Seenplatte. Bekannt wurde Fallada vor allem durch den Roman „Kleiner Mann, was nun?“. In Carwitz kann sein ehemaliges Wohnhaus am Carwitzer See heute als Museum besichtigt werden – mit einer umfangreichen Fotoschau und einer Sammlung von Erstausgaben im Schlafzimmer sowie wechselnden Ausstellungen in der ehemaligen Scheune auf dem Anwesen. Von seinem Grab auf dem alten Friedhof aus erstreckt sich ein wundervoller Blick über den wohl schönsten der Feldberger Seen, dem Schmalen Luzin. Unter www.feldberger-seenlandschaft.de gibt es Informationen zu vielen Rundwanderwegen, aber auch zu Ausstellungen, Lesungen und Konzerten.

„Fährmann hol över!“

Nach dem Musemsbesuch geht es dann auf den Spuren Falladas hinaus in die Natur – zum Beispiel rund um den „Schmaler Luzin“, der von den Einheimischen auch als Perle der oberen Feldberger Seen bezeichnet wird. Dort geht es entlang auf dem Uferweg, immer mit Blick in glasklares, türkisfarbenes Wasser, das an alpine Bergseen erinnert. Diese Tour wurde nach Falladas Kinderbuch „Fridolin, der freche Dachs“ benannt, sie ist für Familienausflüge bestens geeignet. Unterwegs treffen Wanderer auf Fährmann Thomas Voigtländer, der täglich eine der letzten handbetriebenen Drahtseilfähren Europas über den See zieht. Gerufen wird er seit je her mit dem Spruch „Fährmann hol över!“ Auf der Webseite (siehe oben) gibt es Informationen zu diesem und vielen anderen Rundwanderwegen.

Orte zum Verweilen

Nach dem Übersetzen mit der Fähre spaziert man am anderen Ufer durch jahrhundertealte Buchenwälder und an einem Moor entlang gemütlich wieder zurück ins Dörfchen Carwitz. Ein routinierter Wanderer kann diese rund zehn Kilometer in rund drei Stunden gehen. Doch unterwegs laden viele Orte zum Verweilen ein, deren Namen wie aus dem Märchen klingen: der Hofladen der Schäferei Hullerbusch beispielsweise, in dem leckere Lammsoljanka und andere Köstlichkeiten aus eigener Produktion aufgetischt werden, oder auch das Café Sommerliebe, das nicht nur zur heißen Jahreszeit Selbstgebackenes serviert. Der Fridolinweg ist im Übrigen nur ein Beispiel für viele Wanderstrecken durch den Naturpark der Feldberger Seenlandschaft, in der es mehr als 70 große und kleine Seen zu entdecken gibt.

Zu Gast im Haus von Hans Fallada

Das ehemalige Haus Hans Falladas in Carwitz ist als Museum bis heute mit Leben erfüllt: Es gibt Führungen, literarische Spaziergänge und Lesungen. Schon ab fünf Euro pro Person kann man sich Haus und Garten zeigen lassen. Für Besuchergruppen mit Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist, wird ein virtueller Rundgang angeboten. Kinder können mit einem Audioguide das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers selbstständig erkunden. Ab Mitte Mai bis Mitte September lädt das Museum jeden Freitag ab 20 Uhr zu „freitags bei Fallada“ mit Lesungen, Theater und Konzerten ein. So auch die Hans-Fallada-Tage vom 21. bis zum 23. Juli 2017. Mehr Informationen und die Möglichkeit, Führungen zu buchen, gibt es unter www.fallada.de.

Quelle: djd/www.feldberger-seenlandschaft.de

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Dem Wasser ganz nah – Camping: Mecklenburg-Vorpommern ist vor allem für Aktivurlauber ein Eldorado

Vor allem für Aktivurlauber ist Mecklenburg-Vorpommern ein wahres Paradies - der Campingplatz ist der ideale Ausgangspunkt für ausgiebige Streifzüge in die Natur. Foto: djd/bvcd-mv.de

Vor allem für Aktivurlauber ist Mecklenburg-Vorpommern ein wahres Paradies – der Campingplatz ist der ideale Ausgangspunkt für ausgiebige Streifzüge in die Natur.
Foto: djd/bvcd-mv.de

Das Reiseland Mecklenburg-Vorpommern eilt von Rekord zu Rekord: 2016 hat es erstmals Bayern die Krone bei den Urlaubsreisen ab fünf Tagen Dauer ganz knapp weggeschnappt. Das ergab die Reiseanalyse 2017 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR). Einen Run erlebten speziell auch die Campingplätze des nordöstlichen Bundeslandes, im ersten Halbjahr 2016 stieg die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,5 Prozent. Vor allem für Aktivurlauber ist Mecklenburg-Vorpommern ein wahres Paradies – der Campingplatz ist dabei der ideale Ausgangspunkt für ausgiebige Streifzüge in die Natur. Die meisten der etwa 300 Plätze befinden sich direkt am Wasser.

Außergewöhnliche Vielfalt an Möglichkeiten

Mecklenburg-Vorpommern fasziniert vor allem mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Möglichkeiten. Von Naturcampingplätzen über das sogenannte Watercamping und das klimaneutrale Waldorfcamping bis hin zum Abenteuer- und Erlebniscampingplatz für die ganze Familie. Auf einer sonnenverwöhnten Lichtung am Jamelsee, einem kleinen Quellsee der Havel inmitten des Müritz-Nationalparks, liegt beispielsweise der Natur-Campingplatz „Hexenwäldchen“. Er hat sein Konzept besonders auf Familien ausgerichtet. Für Kinder sind der Streichelzoo sowie die Musik-, Märchen- und Stockbrotabende am Lagerfeuer echte Highlights. Die ganze Familie kann ausgedehnte Wasser- und Radwanderungen im faszinierenden Revier der Mecklenburgischen Seenplatte unternehmen. Informationen zu diesem und vielen anderen Campingplätzen gibt es beim Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland/Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (BVCD/MV) unter www.camping-caravan-mv.de und unter Telefon 0381-4034855.

Übernachten im Tipi

Ebenfalls in der Mecklenburgischen Seenplatte, und zwar direkt am Ufer des Woblitzsees, befindet sich der 5-Sterne-Camping-und Ferienpark Havelberge. Neben etwa 400 Komfort-Campingstandplätzen stehen hier 95 Ferienhäuser und
Mobilheime, ein Wohnmobilpark und eine Marina für 30 Boote zur Verfügung. Der Camping-und Ferienpark wurde vom ADAC zu einem der 17 besten Campingplätze Deutschlands gekürt. Das 15-köpfige Animationsteam macht ihn zu einem einzigartigen Urlaubsziel für die Familie. Zum umfangreichen Kinderanimationsprogramm gehören eine Kerzen- und Bastelwerkstatt, das Gestalten von T-Shirts und Trampolinspringen. Ein besonderes Highlight ist das
Tipi-Dorf. Einmal pro Woche können die Kinder in den Tipis übernachten und 24 Stunden unter Begleitung von Animateuren wie die Indianer leben. Für die Erwachsenen werden sportliche Aktivitäten wie Yoga-Workshops, Fitnessboxen oder Angelkurse angeboten.

Der Campingplatz am Gobenowsee

Ein anderer attraktiver Campingplatz in Mecklenburg-Vorpommern ist die Anlage am Gobenowsee in der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Campingplatz ist nur maximal 100 Meter breit, dadurch ist jeder Stellplatz dem Wasser ganz nah. Kinder lieben den schön gestalteten Spielplatz, Jung und Alt powern sich auf dem Bolz- und Volleyballplatz sowie beim Basketball aus. An den Ufern und Kanälen des Gobenowsees kann man sich wie im Dschungel fühlen. Informationen zu diesem und vielen anderen Campingplätzen gibt es beim BVCD/MV.

Quelle: djd/bvcd-mv.de

 

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