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Schlagwort: Metz

Vielfältiger Urlaub im Dreiländereck

Städtereisen eignen sich besonders gut, um Deutschland und die angrenzenden Nachbarländer an einem verlängerten Wochenende zu erkunden. Foto: djd/Philippe Gisselbrecht/Office de Tourisme Metz

(mpt-12/373). Viele Urlauber fiebern jedes Jahr nicht nur ihrem Haupturlaub entgegen – auch kurze Wochenendtrips gewinnen immer mehr an Popularität. Städtereisen sind in diesem Zusammenhang eine besonders schöne Form des Reisens. Hierfür bietet sich für alle, die neben der kulturellen auch die geografische Vielfalt schätzen, das Dreiländereck mit dem Städtenetzwerk QuattroPole an. Von einem Ort aus lassen sich bequem die deutschen Städte Tier und Saarbrücken, die französische Stadt Metz sowie die Stadt und das Land Luxemburg erkunden.

Bequem durch das Dreiländereck

Drei Länder und vier Städte an nur einem Wochenende erkunden? Das klingt zunächst nach einer stressigen Unternehmung, fällt mit dem passenden Angebot allerdings nicht weiter schwer. So wurde das Gruppenarrangement „Vier Städte. Drei Länder. Ein Bett.“ eigens für Urlauber konzipiert, die nur für ein verlängertes Wochenende ins Dreiländereck kommen. Es beinhaltet drei Übernachtungen in einem Hotel in Saarbrücken, das frei gewählt werden kann. Außerdem sind Stadtführungen durch alle vier Städte des Städtenetzwerks (quattropole.org) inklusive. Die Sorge, dass das Städtehopping in Hektik ausartet, ist absolut unbegründet – die Städte liegen so nah beieinander, dass sie problemlos an drei Tagen besichtigt werden können.

Vielfältiger Urlaub: Musikfestspiele in Saarbrücken

Ein Kurzurlaub im Dreiländereck hält einige kulturelle Höhepunkte bereit. In Saarbrücken zählen dazu die Musikfestspiele Saar, die im Zweijahresrhythmus stattfinden und sich jeweils der Musikkultur eines einzelnen Komponisten oder Landes widmen. Die etwa 80 Konzerte erhalten ihr einzigartiges Flair dabei durch die Aufführungen an extravaganten Orten wie ehemaligen Industriehallen, Schlössern und architektonisch interessanten Kirchen. In diesem Jahr drehen sich die Musikfestspiele Saar um die deutsche Musikkultur. Zu ihren Vertretern gehören neben dem WDR Sinfonieorchester Köln auch die Berliner Philharmoniker sowie das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks. Sie alle wollen anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner ein musikalisches Feuerwerk entzünden.

Open-Air-Kunst: „Elephant Parade“ in Luxemburg und Trier

In Luxemburg und Trier wird dieses Jahr zum ersten Mal die „Elephant Parade“ ausgetragen. Im Rahmen dieser weltweit größten Open-Air-Kunstausstellung werden 85 farbenfrohe, kunstvoll gestaltete, 1,50 Meter große Elefantenstatuen ausgestellt. Diese schmücken vom 19. Juli bis 18. Oktober 2013 unter dem Motto „Be part of it …“ die Plätze und Straßen der beiden Städte. Die Ausstellung endet mit einer Galaaktion, bei der einige der Kunstwerke zugunsten der „Asian Elephant Foundation“ versteigert werden. Dabei handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die auf das Aussterben der asiatischen Elefanten hinweist und passende Schutzprogramme finanziert.

Metz ehrt zwei bedeutungsvolle Männer

Die Stadt Metz in Frankreich steht dieses Jahr ganz im Zeichen von Jean Cocteau und Robert Schumann. Anlässlich ihrer Todestage werden die beiden bedeutenden Männer für ihre Leistungen geehrt. Immerhin gilt Robert Schumann als Vater der Europäischen Einheit, weshalb man sich in einem interaktiven Museum mit zahlreichen Sonderausstellungen das ganze Jahr über auf die Spuren der Anfänge der Europäischen Union begeben kann. Besonders in Verbindung mit einer Besichtigung seines Privathauses, das ganz im Stil der 50er Jahre gehalten ist, lernt man Europa besser verstehen.

Jean Cocteau hingegen war auf einem ganz anderen Gebiet zu Hause: Er wird als einer der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts gehandelt und entwarf unter anderem die wundervollen und geheimnisvollen Kirchenfenster in der Kirche Saint Maximin, die bis heute erhalten geblieben sind.

Quelle: djd/Office de Tourisme Metz

Entdecken, flanieren und schlemmen: Reise durch die Grenzregion zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg

Der Felsvorsprung, auf dem Graf Siegfried seine Burg errichtete, ist die Wiege der Stadt Luxemburg. Foto: djd/QuattroPole

Der Felsvorsprung, auf dem Graf Siegfried seine Burg errichtete, ist die Wiege der Stadt Luxemburg. Foto: djd/QuattroPole

(djd/pt). Vier Städte in drei Ländern – und das an einem Wochenende? Was sich nach Stress anhört, ist bei einer Reise in die benachbarten Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier kein Problem. Die reizvollen Städte sind maximal eine Autostunde voneinander entfernt, so dass Besucher mit wenig Aufwand ein vielfältiges und grenzübergreifendes Kulturangebot erleben können. Jede Stadt für sich allein ist sehenswert und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen für jeden Geschmack. Interessante Urlaubspauschalen und verschiedene Tagestouren zu kulturellen Höhepunkten der Region hält das Städtenetzwerk „QuattroPole“ bereit. Damit kann das „Städtehopping“ problemlos geplant werden und es bleibt letztendlich nur die Frage zu klären, mit welcher Stadt man seine Erlebnistour beginnt.

Vier Städte, drei Länder, ein Bett

Beim Pauschalangebot „Vier Städte, drei Länder, ein Bett“ können Besucher je nach Belieben in Luxemburg, Metz, Saarbrücken oder Trier für zwei oder drei Nächte ein Hotel buchen und von hier aus jeden Tag eine andere „QuattroPole“-Stadt besuchen, entweder mit dem eigenen Auto oder dem Zug. Je nach Pauschale umfassen die Angebote geführte Stadtrundgänge und Audioguide-Führungen, Menüs oder Gourmetdinners sowie etwa den Eintritt in die unterirdischen Befestigungsanlagen in Luxemburg.

Unesco-Weltkulturerbe

Wer sich für ein Hotel in Trier entscheidet, begibt sich beim Stadtrundgang auf die Spuren über 2.000-jähriger Stadtgeschichte. Römische Kaiser, Bischöfe und Kurfürsten, sie alle haben die Stadt geprägt und Bau- und Kunstschätze hinterlassen. Nicht umsonst finden sich in Trier neun Bauwerke, die von der Unesco mit dem Titel Weltkulturerbe geadelt wurden, wie etwa die Porta Nigra, eines der am besten erhaltenen Tore der antiken Welt und heutiges Wahrzeichen der Moselmetropole. Auf eine Reise durch die Jahrhunderte können sich Besucher auch bei einem Spaziergang durch Metz begeben. Die Hauptstadt Lothringens hat eine Vielzahl an kulturellen Sehenswürdigkeiten zu bieten, ob das Opera-Théâtre, die Museen de la Cour d’or oder die Kathedrale Saint-Étienne mit ihren berühmten Glasfenstern. Außergewöhnlich ist das 2010 eröffnete Centre Pompidou, ein Kulturzentrum für alle Formen zeitgenössischer Kunst.

Flanieren und schlemmen

Malerische Plätze und Gassen, prachtvolle Boulevards und großzügig angelegte Parks laden in Luxemburg zum Flanieren ein. Vor allem der älteste Teil der Hauptstadt, der Fischmarkt mit seinen netten Bistros, Spezialitätenrestaurants und Galerien, ist Treffpunkt für Jung und Alt. Unbedingt sehenswert sind der Bock-Felsen mit den Kasematten und das großherzogliche Palais. In der pulsierenden Stadt Saarbrücken treffen Besucher auf französisches Flair kombiniert mit saarländischer Lebensart. Der St. Johanner Markt mit seinen Boutiquen, Bistros, Restaurants und malerischen Gässchen ist das Herzstück des Saarbrücker Lebens und verführt zum Bummeln und Verweilen. Lohnende Abstecher sind der Schlossplatz mit seinen umliegenden Museen oder die barocke Ludwigskirche. Genießer können sich in der Großregion auch auf eine Schlemmerreise begeben. Neun Spitzenrestaurants mit insgesamt 14 Michelin-Sternen laden in den vier „QuattroPole“-Städten zu einem grenzenlosen Genusserlebnis ein.

Attraktive Pauschalen

Ein interessantes Angebot des Städtenetzwerks „QuattroPole“ ist das „Städte-Doppel Saarbrücken & Luxemburg“.

Leistungen:

  • zwei oder drei Übernachtungen mit Frühstück in einem Saarbrücker Hotel nach Wahl
  • Freizeitcard Rheinland-Pfalz & Saarland (24 Stunden)
  • saarländisches Drei-Gänge-Menü
  • Fahrt mit dem Saarbrücken-Luxemburg-Express (hin und rück)
  • Luxembourg Card (ein Tag) Eintritt zu allen Sehenswürdigkeiten inklusive Stadtführung
  • Marco-Polo-Reiseführer

Preis: pro Person im Doppelzimmer ab 119 Euro. Unter www.quattropole.org gibt es weitere Informationen (auch zu anderen Pauschalen).

Quelle: djd/QuattroPole