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Schlagwort: Nordsee (Seite 1 von 6)

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https://www.youtube.com/watch?v=fljsbO1uajk

Mehr Infos und Bilder: https://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/meerwasser-freibad-bensersiel
Onride-Video der gelben Freibad-Rutsche im Meerwasser-Freibad Bensersiel. Die Rutsche ist erstaunlich flott, vom Rutschenturm hat man einen tollen Ausblick über das Wattenmeer und die Nordsee. Strand-Besucher können das Freibad und die Freibad-Rutsche kostenfrei mitbenutzen.

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https://www.youtube.com/watch?v=S2NYpCu18uQ

Mehr Infos und Bilder: https://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/skallerup-seaside-resort-hjoerring
Onride-Video der interaktiven Riesenrutsche im Freizeit- und Erlebnisbad im Skallerup Seaside Resort Hjørring, Dänemark. Die Rutsche startet als offene Riesenrutsche, anschließend geht es in eine Röhre mit Daylight-Ringen. Dort gibt es drei Touchpoints. Wenn man einen der Touchpoints erwischt, löst der Wasserfall nach der gläsernen Röhre aus. Bei den anderen beiden Touchpoints werden Soundeffekte in der Röhre aktiviert.

Piratenmeer Büsum – Röhrenrutsche / Piratenrutsche Onride

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https://www.youtube.com/watch?v=iqya-PgRNCg

Onride-Video der gelb-schwarzen Piraten-Rutsche im Freizeit- und Erlebnisbad Piratenmeer in Büsum (Schleswig-Holstein). Die Röhrenrutsche mit Black Hole Abschnitt ist von außen an ihrer markanten, gelb-schwarzen Bemalung zu erkennen. Vom Wellenbecken aus sieht man außerdem mehrere Piraten, wie sie auf der Riesenrutsche „reiten“. Die Röhre im Piratenmeer Büsum überzeugt durch mehrere Jumps und eine schnelle Rutschpartie.

Das Schwimmbad Piraten-Meer Büsum liegt direkt am Büsumer Strand an der Nordsee. Büsum verfügt über einen wunderschönen Zugang zum Wattenmeer mit Blick auf die Wattlandschaft. Vom Piratenmeer Büsum aus kann man das kommende und gehende Watt perfekt vom Außenbecken beobachten, während man im angenehm warmen Wasser planscht.

Mehr Infos, Bilder und einen Erlebnisbericht zum Piratenmeer Büsum gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/piratenmeer-buesum

Technische Daten
Länge: 106,78 Meter
Starthöhe: 11,84 Meter
Baujahr: 2003
Hersteller: Hartwigsen / Aquarena
bis zu 36 km/h schnell

Boßeln und Ostfriesentee: In der Nebensaison erlebt man an der Nordseeküste authentisches Brauchtum

Ein Winterurlaub an der Nordsee bietet ganz besondere Eindrücke und viel Beschaulichkeit. Foto: djd/www.neuharlingersiel.de

Ein Winterurlaub an der Nordsee bietet ganz besondere Eindrücke und viel Beschaulichkeit.
Foto: djd/www.neuharlingersiel.de

(djd). Wenn der Winter an der Nordseeküste einzieht, die Strandkörbe fortgeräumt wurden, die Surfer ihre Bretter eingepackt haben und die Beachvolleyballnetze abgebaut sind, dann beginnt eine ganz besondere Art von Urlaubssaison. Ruhe und Beschaulichkeit bestimmen die Atmosphäre, die Einheimischen haben wieder mehr Zeit, pflegen ihre Bräuche und lassen interessierte Besucher auch gerne daran teilhaben. Zum Beispiel im Nordseeheilbad Neuharlingersiel, wo neben langen Spaziergängen an der winterlichen Nordsee und entspannenden Wellnessanwendungen Begegnungen mit gastfreundlichen Ostfriesen beim Teetrinken oder Boßeln warten.

Wer macht die meisten „Schoets“?

Beim Boßeln, dem ostfriesischen Nationalsport, treten zwei Mannschaften gegeneinander an, die je eine Kugel abwechselnd so weit wie möglich die Straße entlang werfen. Das zurückliegende Team ist immer zuerst dran. Kann es dabei auch mit zwei Würfen die gegnerische Kugel nicht wieder überholen, erhält der Gegner einen „Schoet“ – so heißen beim Boßeln die Punkte. Klingt kompliziert, ist es aber nicht, wenn echte Ostfriesen die Sache erklären. Das tun sie gerne beim „Boßeln und Bessensmieten“ am 10. Februar 2018 im Sielhofpark. Natürlich sind Heißgetränke zum Aufwärmen dabei – und anschließend geht es zum zünftigen Grünkohlessen mit Pinkel, Mettwurst und Kasseler.

Ein anderer, eigentlich täglich gepflegter Brauch ist die Ostfriesentee-Zeremonie: Erst kommt ein süßer, dicker Kluntje (Kandis) in die Tasse, dann wird der Tee aufgegossen und zum Schluss mit einem speziellen Löffel frische Sahne behutsam auf den Tee gelegt. Wie das genau geht und wie der fertige Tee „dreistöckig“ getrunken wird, zeigt eine einheimische Fachfrau den Gästen im Rahmen des Arrangements „Neuharlingersieler Gemütlichkeit“ – Infos und Termine gibt es unter www.neuharlingersiel.de.

Geschichte und Geschichten

Zum Programm, das im Winter zu vier verschiedenen Terminen angeboten wird, gehört auch eine Ortsführung durch das Fischerdorf, dessen Hafen heute noch eine aktive Krabbenkutterflotte beheimatet. Er ist das lebendige Zentrum, wo man sich trifft, klönt und einkehrt. Geschichte atmet auch die über 200 Jahre alte Seriemer Mühle, wo drehende Flügel und knirschende Mahlsteine die Besucher in die Vergangenheit versetzen. Und richtig gemütlich wird es, wenn man abends bei einem Glas Wein im Sielhof sitzt und mit wohligem Gruseln einem ostfriesischen Krimi lauscht, während der Wind an den Fenstern rüttelt. Da kann der nächste Sommer ruhig noch etwas auf sich warten lassen.

Feiertage an der Nordsee

Wer keine Verwandten hat oder zu viele, wer das Silvesterfeuerwerk am Meer erleben, im Februar dem Karnevalstrubel entfliehen oder einen romantischen Valentinstag zu zweit verbringen möchte – der sollte seine Feiertage an die Nordseeküste verlegen, zum Beispiel ins schöne Fischerdorf Neuharlingersiel. Hier ist man unter sich und kann sich trotzdem bei der großen Silvestersause oder dem „Dörpfest“ zum Karneval nach Geschmack ins Getümmel stürzen. Zum Valentinstag steht Pärchen-Wellness im Badewerk hoch im Kurs, und Ostern hat man die Wahl zwischen Muscheln suchen im Watt oder Ostereiersuchen im Kurpark. Unter www.neuharlingersiel.de gibt es Informationen und Angebote für einen entspannenden Feiertags-Kurzurlaub.

 

Die Magie der Winterstrände

Die Nordseeküste im Winter - Bild (c) Alexander Seidlich / www.nordseetourismus.de

Die Nordseeküste im Winter – Bild (c) Alexander Seidlich / www.nordseetourismus.de

Wenn der Sand nicht nur knirscht, sondern knistert. Wenn es am Strand auch im Gesicht prickelt, weil Winter an der Nordsee ist – dann wird aus dem Meer (und seinem Strand) pure Magie. Ob brüllende Böen oder ein eisiger, leiser Hauch; tiefes Durchatmen ist garantiert. Und wegen des einzigartigen Lichtes gibt es die Gänsehaut nicht nur wegen der Temperaturen, sondern auch wegen phantastischer, fast feierlicher Stimmungen. Dazu: Innere Ruhe, Abstand und Stille. Im Winter, wenn nicht nur das Meer glitzert, sondern nach einer frostigen Nacht auch das Land nebenan. Besonders schön an einer winterlichen Strandwanderung ist gewiss das Aufwärmen in der guten Stube danach. Die Behaglichkeit.

St. Peter-Ording

Die Seebrücke ist lang und leer, in sanften Wellen führt der Holzsteg vor St. Peter-Ording hinaus; über die Salzwiesen, an den Strand, und manchmal direkt ins Wasser. Der Himmel über der Nordsee ist pastellrosa, flieder und hellblau in zarter Sanftheit. Herbstliches Sauwetter ist fortgezogen, hat dem Winter Platz gemacht. Heute Abend, zur „Blauen Stunde“, wird auch er auf dem großen, grandios leeren Strand vor St. Peter-Ording angekommen sein. Nebelschwaden steigen aus der Salzwiese auf.

Bald werden die Laternen auf der Seebrücke ihr sanftes Licht in die beginnende Nacht werfen. Und dieser kalten Atmosphäre Licht und Wärme spenden, was ein schöner Kontrast ist. Im Dunst der Brandung ist die Silhouette eines Pfahlbaus zu erkennen; noch ist die „Arche Noah“ nicht illuminiert; doch nicht mehr lang, und die gastliche Stätte wird mit einladendem Licht gleichermaßen Verheißung wie Orientierung für die paar Leute sein, die sich noch in der dämmerigen Unendlichkeit auf dem Sand verlieren. Es wird Abend und die Sonne steht als milchiger, verlaufener Fleck orangerot knapp über dem Meer.

Aus dem Osten kriecht langsam die Nacht – klar und kalt – über die Dünen und das Gras knistert leise im frostigen Hauch. Ein sanfter, jedoch eisiger und unerbittlicher Zug weht vorbei und es prickelt im Gesicht. Nun bekommen Dünen, Sand und Strand einen blauen Schimmer, das Licht der „Blauen Stunde“ flutet über diese Szenerie. Eine Gänsehaut gibt es nicht nur wegen der Temperaturen, denn es ist schön und erhaben in der Reinheit und Stille, fast feierlich. Ganz zart und leise hat sich der Winter angeschlichen und auf dem feuchten Sand wachsen kleine Eiskristalle.

Diese Stunde, die Blaue, ist die wohl schönste am winterlichen Strand. Noch ist es nicht ganz dunkel, aber die Sonne steht schon hinter dem Horizont und leuchtet indirekt diese Landschaft in einzigartigen Blautönen aus. Auch der Meerschaum schimmert zaghaft blau, bevor er vom Wind verweht wird. In der Brandung leuchtet eine einzelne Bake und ihre orangerote Markierung ist ein Wegepunkt zum heutigen Ziel: Die Lichterkette des „Restaurant Arche Noah“ leuchtet festlich und wie eine freundliche Einladung. Was für ein Versprechen in dieser beginnenden, ersten Winternacht am Nordseestrand: Wohlig, warm und gut aufgehoben sein – zum Beispiel gleich hier – und ein paar Augenblicke später sieben Meter über dem Strand von St. Peter-Ording zusehen, wie der Winter gekommen ist.

Föhr

Es geht weiter in den Norden, hinüber auf die Inseln – dort liegen die großen Strände; riesige, leere Räume mit viel Platz für sich selbst. Das Wasser ist weit abgelaufen, erfrischender Wind weht über die offene Wattfläche. Wenn das Watt im Sommer manchmal muffig riecht, dann an diesem Morgen so, als ob man die Kühlschranktür öffnet und die Nase in einen Sack kalter Miesmuscheln steckt; nach dem Meer, klar und köstlich. Am Horizont stehen wie akkurat ausgeschnitten die Silhouetten der Halligen – Langeneß und Hooge vor dem reinen, ausgefrorenen Himmelsblau.

Allein die Möwen und deren sehnsuchtsvolle Rufe begleiten den einsamen Wanderer auf der zunehmend leerer werdenden Strecke von Wyk nach Westen. Föhr hat seinen Sandstrand im Süden der Insel zwischen Wyk und Utersum, das verspricht stille Stunden Spazierengehen. Zeit für den Gang durch den Sand und Muße, sich darin und dabei zu verlieren. Strandhafer in der Farbe von Messing wippt einsam im Wind, übrig geblieben vom letzten Sommer. Und leise klirren die Schritte dort, wo aus stillem Nordseewasser über Nacht Eis geworden ist.

Niemand stört oder steht dem Blick bis zum Horizont im Weg. Vor dem blauen Himmel wirken die Silhouetten der Kiefern beinahe schwarz, die Dünen leuchten im Kontrast. Das kalte, nordische Licht flutet auf eine aufgeräumte und vom Winterwind leergefegte Bühne. Bald ist der Weg nach Nieblum erreicht; wer mag, kann sich beispielsweise gleich hier im „Kliff-Café“ mit Kaffee und Kuchen, mit Waffeln und beim Meerblick stärken oder im nahen Friesendorf Nieblum mit seinen Bilderbuch-Reetdach-Häusern aufwärmen. Etwas weiter liegt das Dorf Alkersum, dort empfiehlt sich „Grethjens Gasthof“ im Museum Kunst der Westküste für einen stilvollen Ausklang.

Winterwanderungen am Strand führen oft zu einer Losgelöstheit; ist es die Leere, ist es das besondere Licht? Die Klarheit und die Reinheit? Alles zusammen? Oder liegt es daran, dass die Gedanken in dieser Aufgeräumtheit plötzlich Platz haben zu fliegen? An einer selten erlebten Unbeschwertheit und Leichtigkeit? Oder sind es – neben der Stille und Aufgeräumtheit – die ungezähmten Naturgewalten, wenn das Meer tobt und kracht und man selbst allenfalls eine Randnotiz ist und Spielball im Wind? Am winterlichen Strand findet sich etwas, das unbezahlbar doch völlig kostenlos ist: Ruhe. Auch innere. Und überhaupt: Kann man das aushalten. Es nennt sich Freiheit.

Amrum

Der Blick von Föhr reicht über das Meer hinüber nach Amrum, dort liegt vor dem wilden Wintermeer ein riesiger Strand. Im Winter ist dieser Sand wohl die ultimative Einsamkeit und Wildheit, da draußen, ganz weit weg. Vielleicht gibt´s sogar Schnee, denn heute Nacht zieht der Himmel zu. Amrum wird durch einen mächtigen Dünenwall vor der Nordsee geschützt. Zwischen den Dünen und der Nordsee liegt der Kniepsand. Eine gigantische Sandfläche, eine Wüste am Wasser, in der es manchmal sogar schneit. Endlos schlagen die Schritte in den Sand; erst durch die Hohlwege in der Dünenlandschaft, dann durch die Ebene des Kniep. Der Wind türmt in ewiger Abfolge kleine Sanddünen auf die Fläche, dahinter nun kleine Schneeverwehungen. Das ferne Grollen der Nordsee ist schon beim Abstieg durch die Dünen zu hören, nun schmeckt man das Meer und spürt es.

Sand jagt gemeinsam mit Schnee in Schlieren vorüber – hier draußen herrschen Einsamkeit und Wind und eine völlig surreale Atmosphäre. Ungefähr in der Mitte liegt ein Dünenfeld auf dem Kniepsand, es gehört nicht zur Dünenkette, die Amrum im Westen abschließt. Anfangs nur mit dem Fernglas zu erkennen, heben sie sich zögerlich unter dem Wind empor. Vielleicht holt sich die Nordsee dieses Land im nächsten Wintersturm schon wieder.

Kaum anderswo wird Vergänglichkeit so deutlich wie hier, aber Winterwanderungen am Strand bedeuten auch: den nötigen Abstand zum Alltag, Innehalten und Auftanken. Und was im Winter besonders schön ist (und das kriegt sommers kein noch so bunter Drink oder ein kühles Bier hinterher hin): das Aufwärmen danach. Sei es – im Falle Amrums – zum Beispiel mit Kaffee und Kuchen im Café Schult oder Hotel Hüttmann in Norddorf oder abends in der „Blauen Maus“, eine der besten Whisky-Bars Deutschlands, in Wittdün.

Sylt

In Deutschland ganz oben liegt Sylt. Die Nacht war kalt, die Feuchtigkeit fiel mit dem Frost und glitzernder Reif funkelt am frühen Morgen, die Dünen wie gezuckert. So knirschen die Schritte und klirren dort, wo Pfützen gefroren sind. Buhnen wie glasiert vom Eis, und wenn die Brandung nach starkem Frost Eisgrießel zusammenschiebt, dann ist der Strand eine magisch-schöne Kulisse.

Immer am Weststrand der Insel Sylt längs nach Norden und am Leuchtturm dann nach rechts auf den Ellenbogen. Unter dem Leuchtturm von List West geht es vorbei am Ostindienfahrer Huk – mit Namen wie zum Beispiel „Sansibar“ oder „Samoa“ hat Sylt schöne, exotische Ortbezeichnungen, die gerade im Winter die Phantasie anregen und Appetit auf was Wärmendes machen (das später bedient werden kann). Hier an dieser Ecke der Ostindienfahrer strandete einst ein Kaufmannsschiff. Ostindien! Das klingt nach Wärme und nach fernen Ländern. Schmeckt man schon im Geiste Spezerei und Kaffee? Heute sieht man hier eine weiße Brandung, die unter dem gleichmütig-grauen Himmel zischend auf dem Sand ausläuft. Hier biegt der Strand nach Osten ab, hier fängt der Ellenbogen an – ein langgestreckter Finger aus Sand, umtost von der See und der wohl einsamste Strand der Insel Sylt.

Und eben Deutschlands nördlichste Gegend, das Hoch im Norden. Der Wind nimmt zu, schiebt hier Wolken zusammen und reißt dort den Himmel auf, Lichtspiele zaubern wechselnde Szenen zwischen Himmel und Erde, Wolken jagen vorüber, Wellen rollen über den Sand. Der Ellenbogen ist urwüchsig, von Dünen gesäumt und mit stillen Heidetälern, in die sich Schafe ducken. Dies ist eine wilde, nordseetypische Szene und natürlich mit – noch einem – Leuchtturm obendrauf. Strandhafer wogt wie eine goldene Welle über die Hügel am Strand, ein Hohlweg führt durch die Dünen, es ist verwunschen. Das Leuchtfeuer von List Ost leuchtet in der Sonne.

Unten liegt das Meer; je nach Lichteinfall mal freundlich türkis, mal dunkel und drohend. Bunte Tonnen tanzen auf den Wellen. Die Luft schmeckt salzig. Und mitten im Nirgendwo taucht plötzlich ein kleines Schild auf, versteckt am Dünenrand, einsam und halb zugesandet: 55 Grad Nord, drei Minuten und ein paar Sekunden – Willkommen an der nördlichsten Landstelle Deutschlands! Auf dem Rückweg der Gedanke an behagliche, warme Wohnstuben. Am Ostindienfahrer Huk dann eine konkrete Idee; da war doch was …! Die Kaufleute zur See trotzen einst Wind und Wellen und brachen auf, und sie brachten etwas zurück an diese kalte Küste: Tee, Kaffee, Spezereien zum Beispiel.

Was Wärmendes in dieser Wildheit, ja, das täte gut. Schließlich ist man ganz oben angekommen. Tee, Kaffee und Schokolade. Und wo, wenn nicht auf Sylt – ein paar Beispiele zum Aufwärmen: für Tee empfiehlt sich das „Kontorhaus“ Keitum, für Schokoladen und Kuchen das „Café Wien“ in Westerland“, für Kaffee die „Kaffeerösterei Sylt“ am Hafen von Rantum.

Weitere Tipps für schöne Wintererlebnisse im Wattenmeer sowie Unterkunftsangebote finden sich in der Broschüre „nordsee Winterfrische“ sowie auf www.nordseetourismus.de/winterangebote

Quelle: Nordsee Tourismus

 

Dünen-Therme St. Peter Ording – Alle Rutschen (All Slides)

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https://www.youtube.com/watch?v=G8KGHPrQz-E

Special-Video mit allen Onrides der Riesenrutschen im Freizeit- und Erlebnisbad Dünen-Therme in Sankt Peter-Ording an der Nordsee-Küste in Schleswig-Holstein.

0:00 Wildbach / Wild River
1:10 Aqua Racer Reifenrutsche / Rafting Slide
1:30 Aqua Rocket Turborutsche / Turbo Slide
2:22 Aqua Rocket Slow Motion Onride

Gefilmt mit GoPro Hero 3 und Panasonic Lumix FT5

Mehr Infos und Bilder zur Dünen-Therme Sankt Peter-Ording gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/duenen-therme-sankt-peter-ording/

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Special Video of all Slides from the german indoor water park Dünen-Therme in Sankt Peter-Ording on the coast of the north sea in Schleswig-Holstein.

Filmed with GoPro Hero 3 and Panasonic Lumix FT5

More infos, many pictures and all separate onrides of all slides are available at http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/duenen-therme-sankt-peter-ording/

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Music: Lotus Turbo Challenge 2 (Mulperi Remix)
by Mika Mulperi Lakanen (https://soundcloud.com/mulperi)

 

Abwehr fit dank Nordseeklima: Mit Kälte gegen Erkältungen beim winterlichen Thalasso-Urlaub

Ein (Fuß-)Bad in der winterlichen Nordsee ist ganz schön frostig und bringt die körpereigene Temperaturregulation auf Trab. Foto: djd/Kurverein Neuharlingersiel e.V./Martin Stöver

Ein (Fuß-)Bad in der winterlichen Nordsee ist ganz schön frostig und bringt die körpereigene Temperaturregulation auf Trab.
Foto: djd/Kurverein Neuharlingersiel e.V./Martin Stöver

(djd). Nicht nur im Sommer tut das berühmte Reizklima der Nordsee der Gesundheit gut. Gerade in den kühleren Monaten können frische Seeluft, Meerwasser, Schlick und Algen ihre positiven Effekte voll entfalten, den Körper abhärten und widerstandsfähiger gegen Erkältungen machen. Die kalte Jahreszeit ist daher ideal für einen Thalasso-Urlaub, zum Beispiel im schönen Fischerdorf und Thalasso-Nordseeheilbad Neuharlingersiel.

Klima-Training für den Körper

Hier wird das winterliche Nordseeklima gezielt für ein Abwehrstärkungsprogramm genutzt. „Bei dem Arrangement ‚Fit durch den Winter‘ wird der Körper Kältereizen ausgesetzt. Das stärkt das Immunsystem“, erklärt Susanne Mäntele vom Kurverein des zertifizierten Thalasso-Nordseeheilbades. Insgesamt geht es vom 27. Januar bis zum 3. Februar 2018 fünfmal auf Klima-Exkursion an den Strand in Begleitung eines erfahrenen Therapeuten. Dabei lösen Bewegung in leichter Bekleidung und kleine Abstecher in die frostig-frische Nordsee verschiedene Regulationsmechanismen aus: Die Gefäße ziehen sich zusammen, um den Wärmeverlust zu verringern, eine Gänsehaut richtet das „Fell“ auf, die Muskeln produzieren Wärme durch Zittern. So lernt der Organismus durch Training, immer besser mit der Kälte klarzukommen, und auch das Immunsystem kann zur verstärkten Abwehr von Viren und Co. angeregt werden. Die frische Nordseeluft stärkt dabei das Immunsystem auch von innen.

Neben den täglichen, 45-minütigen Klima-Exkursionen enthält das Arrangement unter anderem auch eine Tageskarte für das Badewerk mit Meerwasser-Hallenbad und Sauna, den Neuharlingersieler „Schlickdampfer“ (eine Schlickpackung in der Dampfsauna), eine Algenölmassage, einen Wellness-Salat und einen frischen Saft sowie eine gemütliche Abschlussrunde mit Tee und Gebäck. Unter www.neuharlingersiel.de gibt es alle Informationen.

Weite und Gemütlichkeit genießen

Der Winter an der Nordsee bietet aber auch abseits des Klimas viel Reizvolles – zum Beispiel ein komplettes Gegenprogramm zu hektischen, vollen Städten, stressigem Berufsalltag, abgashaltiger Luft, Lärm und Lichtbelastung. Hier kann man nachts noch die Sterne sehen und buchstäblich in Ruhe schlafen, tagsüber die Weite und Ruhe des Wattenmeeres erleben, die gelassene Atmosphäre des vereisten Kutterhafens in sich aufnehmen und bei einer nachmittäglichen Teezeremonie oder einem frischen Fischgericht am Abend ostfriesische Gemütlichkeit genießen. So erholen sich Körper und Seele im Gleichklang.

Ostfriesische Spezialitäten

Ein Tag an der winterlichen Nordsee mit frischer Luft und Bewegung macht so richtig Appetit auf die vielen köstlichen und deftigen Spezialitäten Ostfrieslands. Da sind natürlich zum einen Meeresspezialitäten wie Krabben, Schollen und Seezunge zu nennen. Aber auch Grünkohl mit Pinkel – eine typisch nordwestdeutsche Grützwurst – und Snirrtjebraa – ein Gericht aus geschmorten Schweinefleischstücken – sollte man probieren. Bei den Getränken kommt man um den sogenannten dreistöckigen Ostfriesentee nicht herum: mit süßem Kluntje (Kandiszucker), herbem Tee und milder Sahne – köstlich. Unter www.neuharlingersiel.de findet sich ein Überblick über die Restaurants und Cafés in Neuharlingersiel und Umgebung.

 

Dünen-Therme Sankt Peter Ording – Aqua Racer Reifenrutsche Onride

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https://www.youtube.com/watch?v=IMb3qkao4UQ

Onride-Video der Aqua Racer Reifenrutsche in der Dünentherme St. Peter-Ording an der Nordsee-Küste in Schleswig-Holstein.

Mehr Infos und Bilder zur Dünen-Therme Sankt Peter-Ording gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/duenen-therme-sankt-peter-ording/

 

Dünen-Therme Sankt Peter Ording – Aqua Rocket Turborutsche Onride

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https://www.youtube.com/watch?v=a_4ip32IMv4

Onride-Video der Aqua Rocket Turborutsche in der Dünentherme St. Peter-Ording an der Nordsee-Küste in Schleswig-Holstein.

Mehr Infos und Bilder zur Dünentherme Sankt Peter-Ording gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/duenen-therme-sankt-peter-ording/

 

Wellness und Meer

Eine wohltuende Algenpackung im Syltness Center. Bild (c) Insel Sylt Tourismus Service

Eine wohltuende Algenpackung im Syltness Center. Bild (c) Insel Sylt Tourismus Service

Salz auf der Haut und eine erfrischende Brise vom Meer – das sind nur einige der Zutaten, aus denen sich das berühmte Reizklima an der Nordsee zusammensetzt. Spaziergänge am Flutsaum der Nordsee sind daher nicht nur gut für die Kondition, sondern auch pure Heilkraft. Denn mit jedem Atemzug wird jene Mischung aus fein zerstäubtem Meerwasser, Salz, Jod und Spurenelementen in die Lunge gepustet.

Eine ideale Ergänzung zu den natürlichen Heilfaktoren bilden die Wellness-Einrichtungen entlang der Küste und auf den Inseln, die mit Thalassoanwendungen und Heilschlick ebenfalls auf die Heilkräfte des Meeres setzen. Wellness im Winter ist ein wahrer Kurzurlaub für Körper, Geist und Seele: Meerwasserbäder beruhigen die Sinne, Hot-Stone-Massagen lösen Verspannungen. Schlickpeelings reinigen die Haut und verwöhnen sie mit kostbaren Mineralien. Anschließend kann man den Kreislauf beim Saunagang beleben und neue Lebensgeister sind garantiert geweckt.

Sylt

Auf Sylt findet sich das größte Angebot im Syltness Center, einem Day Spa in Westerland. Zwischen Brandung und Dünen gelegen, entspannt man hier im Meerwassersprudelbad oder genießt eine Algenbehandlung oder eine Schlickpackung. Sylter Heilschlick ist besonders feinkörnig und enthält Mineralien wie Kalzium, Kalium, Phosphor und Schwefel. Gerade nach einem langen Strandspaziergang erwärmt eine solche Packung die Haut langsam und schonend und regt Stoffwechsel und Durchblutung an. Und wem die Brandung an der Sylter Westküste nicht genügt, der kann die heilende Wirkung des Meeres mithilfe von Hightech noch erhöhen: Durch Ultraschall wird das Meerwasser im Syltness Center 200-mal feiner zerstäubt als die Nordseebrandung es kann, die heilenden Wirkstoffe dringen tief in die Atemwege ein und befreien sie.

Ein heißer Tipp für kühle Tage: Der Besuch einer der fünf Strandsaunen längsseits der Westküste ist ein Wechselbad der Gefühle zwischen Hitzewallung und Gänsehaut: Erst im Angesicht schäumender Wellen schwitzen, danach zur Abkühlung ein Tauchbad in den erfrischend-kühlen Fluten der Nordsee. Auch im Herbst und Winter sind einige Strandsaunen auf Sylt geöffnet, z.B. die Strandsauna in Hörnum und in Kampen.

www.sylt.de/sylturlaub-ist/wellness.html

Amrum

Auch in der kühleren Jahreszeit kann man auf Amrum die Nordsee genießen. Entweder draußen an einem der größten Strände Europas, auf dem man stundenlang an der Wasserkante Wind, Salz und gesunde Luftfeuchte inhalieren oder im Schutz der Dünen kilometerweit nur Himmel und Meer spüren kann. Oder drinnen: Das AmrumBadeland bereitet mit echten Nordseewasserwellen Badespaß bei wohlig-warmen Temperaturen. Eine großzügige Saunalandschaft, Solarium und Rasul laden zur Entspannung ein.

Die höchste Wellnessklasse lässt sich allerdings in der tiefen Kupferbadewanne des AmrumSpa erreichen – bei Kerzenlicht und guten Gesprächen zu zweit.

Die Therapiezentren auf Amrum bieten ein breites Spektrum von Therapieangeboten im Bereich der heilenden Medizin, Vorbeugung und Rehabilitation an.

www.amrum.de/aktiv-gesund/

Föhr

Rundum gut gehen lassen können es sich Föhr-Urlauber am besten im AQUAFÖHR. Zum Beispiel bei Wohlfühlmassagen, Thalassoangeboten oder Kosmetikanwendungen mit BIOMARIS-Pflegeprodukten. Auch die Saunalandschaft lädt zum Erholen ein. Badespaß pur für die ganze Familie gibt es im Meerwasserwellenbad. Wer es etwas aktiver mag, kann im Fitnessstudio an verschiedenen Geräten trainieren – traumhafter Blick auf die Nordsee inklusive! Für die kleine Stärkung zwischendurch und danach sorgt das angeschlossene Café & Bistro AQUAMARIN.

www.foehr.de/gesundheit-wellness

Husum

Husum bietet Nordseeluft und gesundes Reizklima – und für die entspannte Auszeit oder einen Wellness-Kurztrip auch die perfekte Unterkunft an der Nordsee. In der Husumer Bucht reicht das Angebot von Walking am Deich bis zu therapeutischen Behandlungen oder Wellness-Angeboten. So ist das Algenbad im Thomas Hotel ein maritimes Powerpaket aus Vitaminen und Mineralstoffen, das den Stoffwechsel anregt und remineralisiert. Das Hotel & SPA Rosenburg verwöhnt mit einem „Schatz aus dem Meer“ – eine Körperwaschung mit Peelinghandschuh und feinem Meeresschaum. Beim „Schlickbadritual“ des Hotel Lundenbergsand wirken sich die hohen Anteile aus basischen Salzen und Deichkräutern im Schlick positiv auf Immunsystem und Kreislauf aus.

www.husum-tourismus.de/Unterkunft-buchen/Unterkuenfte-nach-Themen/Wellness-und-Gesundheit

Weitere Informationen

Bei der Suche nach dem richtigen Gesundheitsangebot für die eigenen Bedürfnisse hilft der Nordsee Vital Kompass. Massagen, Schlickpackungen, Beautybehandlungen und viele weitere Anwendungen für Körper, Kopf und Seele stehen zur Auswahl bereit und können individuell zusammengestellt werden. → www.nordsee-vitalkompass.de

Viele weitere Tipps und Ideen für einen entspannenden Winterurlaub an der Nordsee Schleswig-Holstein finden sich unter www.nordseetourismus.de/winterangebote sowie in der neuen Broschüre “nordsee Winterfrische“, die kostenlos über 04841-89750 oder info@nordseetourismus.de erhältlich ist.

Quelle: Nordsee Tourismus

 

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