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Schlagwort: Rheinland

orangene Riesenrutsche | Badepark Wörth

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https://www.youtube.com/watch?v=f_lufI0DilY

Onride-Video der orangenen Riesenrutsche im Badepark Wörth in Rheinland-Pfalz. Die offene Rutsche startet von einer Insel in der Mitte des Erlebnisbeckens im Badepark Wörth.

Das Freibad ist eines der schönsten Freibäder in Rheinland-Pfalz und bietet neben einer riesigen Wasserfläche vier Rutschen für jede Altersklasse.

Mehr Infos und Bilder gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/badepark-woerth

Riesenrutsche (rechts) / Freibad-Rutsche | Badepark Wörth

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https://www.youtube.com/watch?v=YrJDk9RbcGI

Onride-Video der rechten Riesenrutsche im Freibad Badepark Wörth, Rheinland-Pfalz.

Das Freibad ist eines der schönsten Freibäder in Rheinland-Pfalz und bietet neben einer riesigen Wasserfläche vier Rutschen für jede Altersklasse.

Mehr Infos und Bilder gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/badepark-woerth

Riesenrutsche (links) / Freibad-Rutsche | Badepark Wörth

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https://www.youtube.com/watch?v=REUnqphHROM

Onride-Video der linken Riesenrutsche im Freibad Badepark Wörth, Rheinland-Pfalz.

Das Freibad ist eines der schönsten Freibäder in Rheinland-Pfalz und bietet neben einer riesigen Wasserfläche vier Rutschen für jede Altersklasse.

Mehr Infos und Bilder gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/badepark-woerth

Filmreife Aussichten und literarische Schauplätze am Romantischen Rhein: Rheinromantik als Quelle der Inspiration

Die Statue der Loreley bei St. Goarshausen. Fotograf / Quelle:  Jens Niemeyer Zur Verfügung gestellt von Romantischer Rhein Tourismus GmbH

Die Statue der Loreley bei St. Goarshausen.
Fotograf / Quelle: Jens Niemeyer
Zur Verfügung gestellt von Romantischer Rhein Tourismus GmbH

(rpt) „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ – so beginnt eines der wohl bekanntesten Gedichte von Heinrich Heine. In „Lore-Ley“ greift er den Mythos einer schönen Frau auf, die Schiffer auf dem Rhein mit ihrem Gesang so in ihren Bann zieht, dass ihre Schiffe mit den Felsen kollidieren und sinken. Der weltberühmte Loreley-Felsen lockt auch heute noch viele Besucher ins UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal. Den besten Ausblick auf diesen sagenumwobenen Felsen genießt man von der anderen Rheinseite, dem Loreleyblick Maria Ruh.

Den Mythos der Loreley schuf allerdings Clemens Brentano im Jahre 1801 in seinem Gedicht „Zu Bacharach am Rheine“. Brentano bereiste den Rhein gleich zwei Mal und veröffentlichte daraufhin mehrere zentrale Werke der Rheinromantik. In seinen „Mährchen vom Rhein“ beschreibt er „Vater Rhein“ wie folgt:

Wer dich gesehn, lernt lachen;
Du bist so freudenreich,
Du labst das Herz der Schwachen
Und machst den Armen reich.
Du spiegelst hohe Schlösser
Und füllest große Fässer
Mit edlem Wein.

Der Schriftsteller Heinrich von Kleist schwärmt während einer Rheinreise von Mainz nach Koblenz im Jahre 1801 in einem Brief: „Der schönste Landstrich von Deutschland, an welchem unser großer Gärtner sichtbar con amore gearbeitet hat, sind die Ufer des Rheins von Mainz bis Koblenz, die wir auf dem Strome selbst bereist haben. Ach, Wilhelmine, das ist eine Gegend, wie ein Dichtertraum, und die üppigste Phantasie kann nichts Schöneres erdenken, als dieses Tal…“

Faszination Rheinromantik
Doch nicht nur deutsche Schriftsteller waren von der Natur des Rheins fasziniert. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts fanden auch immer mehr britische Reisende, und damit auch Schriftsteller, Gefallen an der Landschaft des Mittelrheins. Zu dieser Zeit sehnten sich die Romantiker nicht mehr nach einer lieblichen, kultivierten Landschaft, sondern eher nach dem Unverfälschten und Ursprünglichen. Diese Attribute sahen viele Briten eben genau im Mittelrheintal.

Lord Byron veröffentlichte 1816 sein Epos „Childe Harold’s Pilgrimage“ in dem er wahre Lobgesänge auf die Schönheit der Flusslandschaft verfasste. Dieses Werk wurde zu einem Manifest der englischen Rheinromantiker. Auch die britische Schriftstellerin Ann Radcliffe, die vor allem für ihre Schauerromane bekannt ist, schrieb einen ausführlichen Bericht über ihre Reise entlang des Rheins mit Stationen in unter anderem Oberwesel, Koblenz und Neuwied. Die Burgen und Ruinen entlang des Rheins inspirierten sie zudem zu kleineren schaurigen Geschichten. Mary Shelley schrieb den wohl bekanntesten englischen Schauerroman „Frankenstein“ unter dem unmittelbaren Eindruck zweier Rheinreisen in den Jahren 1814 und 1816. Einige Jahre später veröffentlichte sie „Rambles in Germany and Italy in 1840, 1842, and 1843“ und gab dort detaillierte Reiseberichte und Impressionen von ihren Reisen entlang des Rheins wieder.

Der französische Dichter und Schriftsteller Victor Hugo verbrachte einige Zeit in St. Goar. 1840 verfasste er den Klassiker „Le Rhin“, in dem er den Rhein wie folgt darstellt: Der Rhein vereint alles. Der Rhein ist schnell wie die Rhône, breit wie die Loire, eingedämmt wie die Maas, gewunden wie die Seine, klar und grün wie die Somme, geschichtsträchtig wie der Tiber, königlich wie die Donau, geheimnisvoll wie der Nil, goldbestickt wie ein Fluss in Amerika, von Geschichten und Gespenstern umwoben wie ein Fluss im Innern Asiens.

Der Rhein auch heute eine Quelle der Inspiration
Karl Baedeker lebte in Koblenz und war ein Verleger und Autor. Der Rhein inspirierte Baedeker zu dem Reiseführer „Rheinreise“, welcher 1835 veröffentlicht wurde. Damit war die erfolgreiche Reihe der Baedeker-Reiseführer geboren.

Der Romantische Rhein dient auch heute noch vielen Schriftstellern und Filmemachern als Inspiration. So wurde zum Beispiel das Leben der berühmtesten Einwohnerin Bingens, Hildegard von Bingen, verfilmt und in mehreren Theaterstücken thematisiert.

Edgar Reitz, ein bekannter Autor und Filmregisseur, ließ Teile seiner „Heimat“-Reihe am Mittelrhein drehen. Das Günderodehaus bei Oberwesel war im dritten Teil der erfolgreichen Filmreihe ein zentraler Schauplatz der Handlung. Seit 2005 wird die ehemalige Filmkulisse als Filmmuseum und gastronomische Einrichtung genutzt. Von der Rheinterrasse haben Besucher einen hervorragenden Blick ins Rheintal und können sich in die Geschichte der „Heimat“-Reihe hineinversetzen.

Info: Romantischer Rhein Tourismus GmbH, An der Königsbach 8, 56075 Koblenz, Tel.: +49 (0)261/973847-20, Fax: +49 (0)261/973847-14, info(at)romantischer-rhein.de, www.romantischer-rhein.de

Quelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Ferien für Kids – ohne Heimweh in Jugendherbergen: Angebote für junge Reisende im Rheinland

(djd/pt). Die ersten Ferien ohne Eltern sind für Kinder eine wichtige Erfahrung: Endlich können sie gemeinsam mit Gleichaltrigen etwas erleben und unternehmen, völlig unabhängig von den mahnenden Worten durch Vater oder Mutter. „Das tut der Selbstständigkeit gut“, sagt Bianca Bokelmann. Sie leitet die Wald-Jugendherberge Windeck-Rosbach im Rheinland und weiß: „In Jugendherbergen lernen Kinder in behüteter Atmosphäre, allein klarzukommen. Wenn sie Hilfe brauchen, sind unsere Betreuer in der Nähe – rund um die Uhr.“ Nach ihrer Erfahrung ist Heimweh schnell kein Thema mehr, und wenn die Ferien zu Ende sind, wird nur ungern der Koffer gepackt.

Cool sein in Köln

Spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren hält der aktuelle Katalog „Familie & Ferien 2012“ der Jugendherbergen im Rheinland bereit. Stadtabenteurer sind beispielsweise beim Programm „Coolonia“ kreuz und quer durch Köln unterwegs, eine der coolsten und beliebtesten Städte Deutschlands, in der sich die Möglichkeiten für Action und Chillen abwechseln. Aus dem Großstadtdschungel zu den echten Bäumen geht’s in der Waldwerkstatt der Jugendherberge Windeck-Rosbach. „Wir lernen gemeinsam die Regeln des Waldes kennen und überlegen uns mit den Kindern, wie ein passendes Versteck für Igel aussehen könnte“, erzählt Bianca Bokelmann. Sie ist Jugendherbergsleiterin und Försterin in einer Person, sie geht mit ihren jungen Gästen auch Bäume fällen und zeigt, wie das funktioniert.

Industrienatur mit dem Kanu erleben

„Survival im Pott“ heißt ein anderes Programm, bei dem die Kids erfahren, was Industrienatur jenseits von rauchenden Schornsteinen bedeutet: Klettern am Baldeney-See und Kanu-Trekking auf der Ruhr – mit Übernachtung im Zelt und einem Lagerfeuer am Flussufer. „Zu uns in die Jugendherbergen kommen viele Kinder auch mal ohne ihre Freunde, auf eigene Faust, etwa in den letzten Wochen der Sommerferien, wenn die Eltern wieder arbeiten müssen“, sagt Bianca Bokelmann. „Schnell sind in der Gruppe neue Freunde gefunden, und manche unserer heutigen Betreuer war früher Stammgast bei den Ferienprogrammen.“

Beraten lassen und buchen

Der Katalog „Familie & Ferien 2012“ der Jugendherbergen im Rheinland bietet Programme, bei denen Kinder sportlich oder kreativ sein können, mit Spaß lernen oder Natur- und Umwelterfahrungen machen. Erklärende Symbole leiten zu den entsprechenden Angeboten, unter denen sich viele für die kleine Reisekasse finden. Im Service Center kann man sich unter Telefon 0211 30263026 oder service@djh-rheinland.de beraten lassen und buchen. Zahlreiche Informationen, der Katalog als Download und Buchungsmöglichkeiten sind auch unter www.djh-rheinland.de zu finden.

Quelle: djd/Jugendherbergen im Rheinland