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Kreatives Weihnachtsshopping: Design-Märkte zur Adventszeit im Süden

Der Meihnachtswarkt im Freiburger Café Pow lädt zum gemütlichen Verweilen ein. - Bild © David Lohmüller

Der Meihnachtswarkt im Freiburger Café Pow lädt zum gemütlichen Verweilen ein. – Bild © David Lohmüller

Strohsterne, Kerzen und Weihnachtsgebäck sind die Klassiker, die man auf der Suche nach Geschenken auf den traditionellen Weihnachtsmärkten findet. Wer es ausgefallener mag, wird bei einem der zahlreichen Design- und Kreativmärkte im Süden fündig: Von handgemachtem Schmuck bis zu individuell hergestellten Möbeln, Bildern und Kleidungsstücken gibt es dort alles in entspannter Vorweihnachtsstimmung zu kaufen. Wir stellen sechs Märkte vor, auf denen in diesem Jahr das Stöbern nach kreativen Geschenken für den Gabentisch zum einzigartigen Erlebnis wird.

Made in Ulm trifft große weite Welt: „Design Liebe“

Am 25. und 26. November lässt die „Design Liebe“ in Ulm Liebhaber-Herzen für Design- und Kunsthandwerk höher schlagen. Auf diesem „Markt für Besonderes“ kommen Newcomer und kleine etablierte Labels aus Ulm und der ganzen Welt zusammen. Begleitet vom Sound der Live-Musik lässt sich dort beschwingt das eine oder andere Einzelstück ergattern. Unter dem Motto „Chill, Eat, Drink“ wird in einem Streetfood-Bereich auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. www.designliebe-ulm.de

25. + 26. November, 11–17 Uhr, Ratiopharm Arena Ulm

 

Kaffeeklatsch und Einkaufsbummel: „Meihnachtswarkt“ im Café Pow

Wer in der Adventszeit keine Lust auf überfüllte Weihnachtsmärkte hat und trotzdem nicht auf Glühwein und weihnachtliche Stimmung verzichten möchte, kommt in Freiburg auf seine Kosten. Während der gesamten Vorweihnachtszeit lädt der „Meihnachtswarkt“ im Café Pow im Grünhof jeden Abend außer sonntags zum besinnlichen Verweilen bei Glühwein, Punsch und Waffeln ein. Und die Weihnachtseinkäufe kann man nebenbei auch noch erledigen: Donnerstags, freitags und samstags wird die Location zum Designmarkt. https://gruenhof.org/meihnachtswarkt-im-cafe-pow/

26. November bis 22. Dezember, Mo–Fr 18–22 Uhr/Sa 12–23 Uhr, Café Pow Freiburg

 

Selfmade Geschenke im Riesen-Tipi: „WOUAHOU Winterdorf“

Erstmalig wird in diesem Jahr der Stuttgarter Marienplatz zur Kulisse für den alternativen Weihnachtsmarkt „WOUAHOU“. Das Herzstück bildet ein 200 Quadratmeter großes, mit Holzboden und Fellen ausgestattetes Riesen-Tipi. Dort werden in gemütlicher Atmosphäre fernab vom Innenstadt-Trubel nachhaltige und regionale Produkte für den Gabentisch angeboten. Wer ein ganz persönliches Geschenk sucht, kann sogar selbst Hand anlegen und Traumfänger basteln oder unter freiem Himmel Weihnachtsgebäck backen. www.facebook.com/events/180473769165563/

1. bis 10. Dezember, Marienplatz Stuttgart

 

Kreativ-Kaufhaus voller Einzelstücke: „Holy Shit Shopping“

Ein Jubiläum feiert in Stuttgart dieses Jahr das „Holy Shit Shopping“. Seit zehn Jahren ist das Pop-Up-Designhaus Stuttgarts vorweihnachtlicher Treffpunkt für junge Designer, Künstler und Kreative. Dort schlendert man bei entspannten Beats, leckeren Drinks und Street Food an den Ständen entlang. Das ein oder andere individuelle Geschenk für den Weihnachtstag findet man bei den kreativen Produkten der 140 Aussteller ganz bestimmt. https://holyshitshopping.de/

2. + 3. Dezember, 12–21 Uhr, Phoenixhalle im Römerkastell Stuttgart

 

Erfolgsgarant für den Gabentisch: „Schöne Bescherung“

Beim Designmarkt „Schöne Bescherung“ in Pforzheim können passend zum Namen Geschenke geshoppt werden, die garantiert nicht von der Stange kommen. Veranstaltungsort ist das Kreativzentrum Emma. Wo sonst Künstler in Ateliers an neuen Ideen arbeiten, trifft man in der Adventszeit rund 30 Designer aus Pforzheim und Umgebung mit ihren kreativen Produkten. Die passende Gelegenheit, um in der Goldstadt neben hochwertigem, handgefertigtem Schmuck auch diverse andere Geschenke zu ergattern. www.lust-auf-schmuck-pforzheim.de/las/bescherung.php

2. + 3. Dezember, 11–18 Uhr, Emma – Kreativzentrum Pforzheim

 

Glitzerevent im Tollhaus: „Lametta“

In Karlsruhe wird am 8. und 9. Dezember das Tollhaus zur kreativen Weihnachtsshopping-Location. Auf der „Lametta“ präsentieren 50 Labels und Aussteller ihre neuesten Entwürfe und Designs. Zusätzlich zum Shopping-Angebot bietet das Glitzerevent noch eine Kurzfilmauswahl, heiße Suppe oder Glühwein zum Verschnaufen und als krönenden Abschluss die After-Lametta-Party mit Musik von lokalen DJs. www.lametta-ka.de

8. Dezember, 15–22 Uhr, 9. Dezember, 12–20 Uhr, Tollhaus – Alter Schlachthof Karlsruhe

Quelle: Tourismus BW

 

Wo Baden-Württemberg anstößt: Bars und ihre kreativen Köpfe in Deutschlands Süden

Lounge und Jazzbar Bix in Stuttgart. Bild (c) Oliver Lozano

Lounge und Jazzbar Bix in Stuttgart. Bild (c) Oliver Lozano

Einen exzellenten kulinarischen Ruf hat Baden-Württemberg längst über die Landesgrenzen hinaus. Doch auch wenn es ums Mixen, Schütteln und Rühren geht, um angesagte Weine oder stylisches Ambiente, hat Deutschlands Süden die Nase im Wind – beziehungsweise im Glas. Wir stellen neun Bars in Baden-Württemberg vor, die den Metropolen der Welt in Sachen Barkultur lässig die Stirn bieten.

Bar und Limonadenmanufaktur: Rosebottel in Ulm

Seit 2012 gibt es die Rosebottel Bar, und schon mehrfach wurde sie vom Mixology Bar Guide unter die 50 besten Bars im deutschsprachigen Raum gewählt. Sie ist komplett mit Antiquitäten eingerichtet, was ihr ein stilvolles Ambiente verleiht. Die Karte ist nicht nur umfangreich – vor allem die Gin-Auswahl beeindruckt – sondern durch die selbst gemachten Limonaden aus natürlichen Zutaten auch wirklich einzigartig. Hariolf Sproll stellt seine fruchtig-würzigen Limonaden und Essenzen für alle Mixgetränke in seiner Barküche zweimal pro Woche frisch her. www.rosebottel.de

Black Forest statt Skyline: Roomers Bar in Baden-Baden

Enrico Albrecht hat das preisgekrönte Roomers Bar-Konzept als Rooftop-Bar in die Kurstadt Baden-Baden geholt. Und ganz offensichtlich funktionieren Glamour, Burleske und Entschleunigung nicht nur vor der Frankfurter Skyline, sondern auch bei wunderschönem Ausblick in den Schwarzwald. Auf täglich wechselnde Drinks können sich Hotelgäste im Roomers genauso freuen wie lokale Besucher. Und das Beste: Von der durchgestylten Bar zum eleganten Außenpool sind es nur wenige Meter. www.roomers-badenbaden.com

Ein Hauch von New York in Freiburg: Bar Elizabeth

Das Elizabeth ist noch ein Geheimtipp in Freiburg: Im 2016 eröffneten Concept-Store „Lust auf Gut“hat Michael Matzkeit sein „Café – Bar – Deli“ eröffnet. Hier trifft Loft-Stil auf Schwarzwaldkult. Tagsüber betritt man das Elizabeth über den Ladeneingang in der Gerberau. Wenn der Store geschlossen ist, erreicht man die Bar über die Grünwälderstraße. Alle Drinks werden klassisch und mit Liebe hergestellt. Dekoriert wird mit selbstgetrockneten Früchten, Blumen und manchmal sogar Popcorn. www.bar-elizabeth.de

Bar mit Bart: Sieferle & Sailer in Mannheim

Eine Bar im amerikanischen Stil, Drinks und Cocktails auf hohem Niveau, ein entspanntes, kreatives Ambiente und – ein Barbier: Sieferle & Sailer haben ein einzigartiges Konzept entwickelt. Hier trifft Bar auf Barber. Und beide haben es in sich. Barbier Marco Sailer ist Gewinner des German Barber Awards und Paul Sieferle schaffte es mit seinem Angebot unter die Top 5 der besten deutschen Barkarten. Unzählige Reisen in andere Städte und Bars lieferten ihm die Inspiration für einzigartige Mixturen. Der Razorfade beispielsweise besteht aus Whiskey, Absinth und grünem Walnusslikör. Cheers! www.sieferleundsailer.de

Kunst & Kneipe in Heidelberg: Destille

Die Destille im Herzen der Heidelberger Altstadt ist nicht nur ein Ort für gute Getränke. Hier wird auch Kunst gemacht und ausgestellt; hier sitzt man um einen Akazienbaum mitten in der Bar herum; und hier schließt man Freundschaften oder gründet auch mal ein Unternehmen. Von Hans-Dieter Stendel stammt das Destille-Konzept „Kunst & Kneipe“ aus dem Jahr 1970, das bis heute jung geblieben ist und ein bunt gemischtes Publikum von achtzehn bis achtzig magisch anzieht. www.destilleonline.de

Von früh bis richtig spät: OZON in Pforzheim

Efran Ermann ist praktisch in der Café-Bar OZON in Pforzheim großgeworden. Anfang 2017 hat er die Bar von seinem Vater Semi übernommen. Seit der Gründung vor 22 Jahren ist das OZON die Adresse für die elektronische Musikszene der Stadt. Jedenfalls am Wochenende. Denn das OZON lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Am Vormittag gibt es Frühstück, tagsüber ist die Atmosphäre familiär und am Abend verwandelt es sich in eine chillige Lounge, während freitag- und samstagabends das Clubleben pulsiert. Und an Weihnachten? Treffen sich die Fortgezogenen, um miteinander zu feiern. www.ozon-club.de

200 Whiskys und jede Menge Musik: das BIX in Stuttgart

Das BIX ist Loungebar und Jazzclub in einem und wartet mit einer beeindruckenden Getränkekarte auf: 200 verschiedene Whiskys, 70 Rum- und 40 Gin-Sorten sind hier jederzeit zu haben. Dazu innovative Cocktails und Longdrinks. Inhaber Jens Oelkrug lässt sich viel einfallen: Neben einem herausragenden und bereits mehrfach ausgezeichneten Livemusik-Programm organisiert er moderierte Tastings, aber auch Events wie zum Beispiel die Pfeifenabende. Was das BIX ausmacht, sind außerdem die hauseigenen Interpretationen von Getränkeklassikern. So besteht das gute alte Herrengedeck beispielsweise aus Whisky und Craft Beer. www.bix-stuttgart.de

Ein Urgestein von einem Wirt: Lothar Hesser in Heilbronn

Auch überregionale Prominenz hat hier schon Schnitzel gegessen: Die Kernerhöhe, von allen nur Hessersbeck genannt, ist eine Institution in Heilbronn. Die Kneipe ist so retro, dass sie wieder ungeheuer in ist. Vor allem das Urgestein von einem Wirt macht den unvergleichlichen Charme vom Hessersbeck aus: Lothar Hesser empfängt seine Gäste in einem Lokal, das schon sein Großvater betrieben hat und das sein Wohnzimmer sein könnte. „Du darfsch ausm Ackergaul koi Rennpferd mache“, lautet seine Devise. So ist er nah am Gast, manchmal auch streng – es gibt klar formulierte Kneipenregeln –, aber immer sehr, sehr herzlich. Und das kommt an. http://hessersbeck.de/

Hochprozentig gepflegt: Nick & Nora in Karlsruhe

Nick & Nora, die beiden Hauptfiguren aus dem Roman „Der dünne Mann“, geben Sven Brunners Spirituosen-Geschäft in Karlsruhe seinen Namen. In Dashiell Hammetts Kultkrimi bestechen die beiden nicht nur mit großer Gastfreundschaft, sondern auch mit einer gepflegten Trinkkultur. Bei Nick & Nora in Karlsruhe wird diese zum Leben erweckt. Hier kann man seit 2014 alles an Spirituosen und Cocktailzubehör bekommen, was es für die stilvolle eigene Hausbar braucht. Zur Bar wird Sven Brunners Laden einmal im Monat: Dann werden zu einem ausgewählten Thema Drinks vor Ort gemixt und selbstverständlich auch verkostet. Kurse und Gin-Tastings runden das Angebot für Freunde des gepflegten Trinkens ab. http://nicknora.de/

 

Quelle: Tourismus Marketing Baden-Württemberg

 

Die Erben von Karl Drais: Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu

Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu. Bild © TMBW / Christoph Düpper

Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu. Bild © TMBW / Christoph Düpper

Das Fahrrad ist 200 Jahre nach seiner Erfindung durch Karl Drais in Baden-Württemberg präsenter denn je. Kreative, Bastler und Tüftler aus Deutschlands Süden haben sich dem Zweirad mit all seinen Facetten verschrieben und treiben es mit Erfindungen und Neuinterpretationen voran. Wir stellen sechs kreative Köpfe vor, die den Erfindergeist des Karl Drais fortleben lassen.

 

Marc Oliver Schwarz: Restaurierte Legenden

Was haben der Prinzenpalast in Bangkok und das Apartment eines Wallstreet-Bankers in New York gemeinsam? In beiden findet man Fahrräder von Marc Oliver Schwarz. Er restauriert legendäre Fahrrad-Modelle in seiner Werkstatt in Stuttgart und liefert sie an Kunden auf der ganzen Welt. Die Faszination für Rennräder stammt aus der Kindheit. Damals fing alles mit Radrennen an. Der sportliche Ehrgeiz verflog, die Leidenschaft fürs Schrauben blieb. So kam es, dass er sein modifiziertes Rennrad gemeinsam mit einem Freund in den Originalzustand zurück baute. Schnell kamen die Traumräder aus der Jugend ins Gedächtnis, die man sich damals so sehr gewünscht hat. Ehe er sich versah, standen 14 bestens restaurierte Rennräder in der eigenen Werkstatt. Via Internet waren die Raritäten schnell verkauft. Heute arbeitet er meist nur noch im Auftrag von Kunden, die mit den gesuchten Schätzen eine bestimmte Erinnerung verbinden. „Ich sage dann manchmal zu ihnen: Ich weiß nicht wie lange es dauert oder wieviel es kostet. Ich weiß nur, ich finde das Rad.“ Abschrecken lassen die sich meistens nicht. Der ideelle Wert überwiegt.

www.dacorsa.de

 

Stefan Eisen: Bambus auf zwei Rädern

Ein neues Fahrrad für die Tochter sollte es sein. Ein Bekannter brachte Stefan Eisen auf die Idee, dafür Bambus zu verwenden. Diesen besorgte er sich quasi vor der Haustür, in einem nahegelegen Bambusgarten in Karlsruhe. Das erste Rad entstand in der Garage der Eltern. Damit konnte er selbst die härtesten Kritiker überzeugen – die Freunde der Tochter. Davon angespornt, experimentierte der Karlsruher weiter mit Bambus und baute Räder für sich und seine Familie. Ein Zufall brachte den Autodidakt mit einer Journalistin zusammen, die mit einem Artikel über ihn und seine Bikes die „Bambushelden“ ins Rollen brachte. Nach einigen Rückschlägen und Fehlversuchen war Eisen bereit, auch Räder für Kunden zu bauen. Denn Bambus ist kein einfacher Rohstoff. Welcher von den über einhundert Sorten in Karlsruhe wächst, weiß er nicht. Wichtig ist nur, dass es damit funktioniert. Die Herstellung, vom Ernten bis zum fertigen Bike, dauert etwa zehn bis zwölf Wochen. „Meine Bambusräder sind für Menschen, die sich mal etwas Besonderes leisten wollen“, sagt der Tüftler.

www.bambusheld.de

 

Uli Fahl: Die Leichtigkeit des Bikes

Uli Fahl, Gründer von Tune, ist eigentlich gelernter Chemiker. Gleichzeitig ist er leidenschaftlicher Sportler. Zu den Klettertouren in seinen Zwanzigern startete er oftmals mit dem Fahrrad. Unwegsames Gelände erforderte hier und da, das Fahrrad zu tragen. Der geborene Badener störte sich aber immer am hohen Gewicht der damaligen Mountainbikes. Eine Lösung musste her. Fahls Gedanke: Die Komponenten der Fahrräder müssen leichter werden. Da die Leichtbauwelle aber erst etwas später aufkam, musste der Badener selbst aktiv werden und konstruierte die ersten Produkte der Marke Tune: einen sensationell leichten Schnellspanner und Aluschrauben. Im Gründungsjahr 1988 traf er damit besonders bei den Mountainbikern den Nerv der Zeit und leistete Pionierarbeit im Leichtbau. Aus einem Bauernhaus in Südbaden trat das Unternehmen seinen weltweiten Siegeszug an. Das Geheimnis von Fahl: „Wer sich nicht bewegt, fällt um“. Was für Radler stimmt, trifft auch auf Tune zu. Innovative Produkte und kontinuierliche Weiterentwicklung halten die Marke nun schon seit 28 Jahren erfolgreich im Geschäft.

www.tune.de

 

Nico Netzer: Altes neu beleben

„Ich wollte ein Laden aufmachen, in den ich selber gerne gehen würde“. So weit so simpel, die Idee hinter Basement Bikes. Für Nico Netzer stand dabei der „Hilfe-zur-Selbsthilfe-Gedanke“ im Vordergrund. Wer sein Bike repariert bekommt, kann dabei zuschauen und erhält eine Erklärung – oder legt gleich selbst Hand an. Werkzeug händigt der Chef gerne aus. Vor seiner Selbstständigkeit hat der Veloliebhaber in Radläden gejobbt. „Die hatten da meistens wenig Lust, was zu reparieren. Die wollten lieber ein neues Rad verkaufen“, erklärt Netzer. Alle Räder, die der Mannheimer verkauft, sind gebraucht. Für ihn ist der sentimentale Wert wichtiger als perfekte Funktion. Basement Bikes soll außerdem ein Treffpunkt für alle sein und Menschen in die Fahrradkultur einbinden. Deshalb ist aktuell ein Fahrradcafé in Planung, das den Laden und die Werkstatt ergänzen soll. Projekte liegen dem Schrauber: Für den 200. Geburtstag des Fahrrads 2017 tüftelt er an einem mobilen Fahrradkino. Das gesamte Equipment wird auf Fahrrädern transportiert und der für das Ausstrahlen eines Films nötige Strom durchs Treten in die Pedale erzeugt.

http://basementbikes.de

 

Wolfgang Renner: Das erste Mountainbike in Deutschland

Er war der Star der Radcross-Szene Ende der 60er Jahre. Er brachte das Mountainbike nach Deutschland. Er war der Erste, der mit dem Fahrrad die Alpen überquerte. Und er initiierte die ersten Deutschen Meisterschaften im Mountainbiken. Wolfgang Renner, geboren 1947 in Stuttgart, ist Pionier und Visionär der deutschen Radszene. 1976 wurde ihm angeboten, den Vertrieb des damals noch in Japan angesiedelten Herstellers Centurion zu übernehmen. Der Fahrradenthusiast sagte zu und wagte fünf Jahre später den Schritt vom Verkäufer zum Hersteller. Mit dem „Country“ brachte er 1982 das erste Mountainbike in Deutschland auf den Markt. Inzwischen gehört ihm die Marke Centurion mit Sitz in Magstadt. Die Liste der von Renner eingeführten Innovationen ist lang, aber dennoch bleibt der Schwabe bescheiden. Wolfgang Renner ist Biker durch und durch. Früher schnappte er sich sein Fahrrad, fuhr durchs Karwendel-Gebirge oder unternahm lange Touren mit Radfahrlegende Eddy Merckx. Und die Leidenschaft ist noch lange nicht verflogen: So geht es beispielsweise mit 69 Jahren noch zum Wüsten-Radrennen nach Jerusalem. „Sobald eine Startnummer am Lenker hängt, kommt der Rennfahrer durch, das bekomme ich nicht mehr raus. Dann lasse ich mich auch nicht abhängen.“

www.centurion.de

 

Gert Wiedemann: Therapiebikes von der Alb

Gert Wiedemann hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen mit Bewegungseinschränkungen wieder mobil zu machen. Angefangen hat alles vor über vier Jahren, als er Probleme mit der Hüfte hatte. Unzufrieden mit der damaligen Auswahl an E-Bikes, fing er an, Mountainbikes mit Hilfsmotoren auszustatten. Für eine Kundin mit Multipler Sklerose machte er sich auf die Suche nach einem speziellen Fahrrad und stieß auf Dreiräder, die auch mit Gleichgewichtsproblemen fahrbar sind. Inzwischen ist er Fachmann für Therapieräder und passt diese an die jeweiligen Kundenbedürfnisse an. Die schönste Erfahrung hatte Wiedemann mit einem Kunden, der im Rollstuhl saß und nach einem halben Jahr mit dem Spezial-Fahrrad wieder an Krücken gehen konnte. Angespornt durch derartige Erfolge, arbeitet er zusammen mit Therapeuten an einem eigenen Projekt. Dabei soll mit akustischen Signalen der Therapieansatz verstärkt werden.

www.alb-store.de

Quelle: Tourismus Markenting GmbH Baden-Württemberg

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Großstadtabenteuer: Damit wird jeder Citytrip zum aufregenden Erlebnis



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Im Formel 1-Boliden in 2,5 Sekunden von 0 auf 100, mit Freifallgeschwindigkeit die Hotelfassade hinunter stürzen oder schwerelos über den Dingen schweben. Für sportliche Reisende und Großstadthelden haben Metropolen allerhand außergewöhnliche Abenteuer zu bieten. Das Buchungsportal hotel.de stellt die besten Ideen vor, um Städtereisen oder vielleicht sogar den nächsten Businesstrip aufzupeppen.

Hier sind die besten Großstadtabenteuer für einen ultimativen Adrenalinkick:

Herzklopfen beim House-Running
Das kostet selbst gestandene Frauen und Männer Überwindung − trotz Sicherung. Insbesondere der Moment, wenn man langsam über die Dachkante kippt und direkt in die Tiefe blickt. Dann schlägt das Herz immer lauter, die Hände werden feucht und die Knie immer weicher. Für viele ist es ein exzessiver Kick, eine Hochhauswand hinunterzulaufen. Die Trendsportart „House-Running“ wird in verschiedenen Metropolen zu unterschiedlichen Terminen angeboten. Beispielsweise aktuell im, oder besser gesagt am Rilano 24/7 Hotel München, am Leonardo Royal Hotel Frankfurt oder am Holiday Inn Hamburg.

Im freien Fall beim Base-Flying
Wer es noch eiliger hat, der kann beispielsweise in Berlin die 125 Meter hohe Fassade des Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz an einer der schnellsten Personenabseilwinden nahezu in Freifallgeschwindigkeit hinunterstürzen, bevor er kurz vor der Landung sanft und vollständig abgebremst wird. Ganz wie Tom Cruise in „Mission Impossible“ − nur schneller und tiefer.

Hochseilgarten und Klettertürme für Himmelsstürmer
Wer statt schnell hinunter, lieber hoch hinaus will, der ist beispielsweise in Europas größtem Indoor-Hochseilgarten, dem Bergwerk Berlin, gut aufgehoben. Entspannung bietet dann das nahegelegene HEP-Hotel Berlin bereits ab 44 Euro pro Nacht. Kraxeln was das Zeug hält: Das können auf rund 3.500 Quadratmetern Anfänger und Profis in einer der größten Kletterhallen Deutschlands, dem Heavens Gate in München.

Zum Himmelsstürmer werden Schwindelfreie am Kletterturm in Brühl bei Köln. Rund 50 Meter geht es erst an der Fassade eines ehemaligen Getreidespeichers per Klettersteig hoch hinaus, und wer mag, in Windeseile per House-Running wieder hinunter. Übrigens sind Übernachtungen in Köln mit Preisen ab 25 Euro beispielsweise im 4-Sterne-Haus Novum Business Hotel Silence Garden aktuell deutlich günstiger als in Brühl.

Mehr als eine Luftnummer: Body-Flying und Indoor-Skydiving
Scheinbar schwerelos reiten oder schweben Großstadthelden beim Body-Flying (Outdoor) bzw. beim Indoor-Skydiving auf dem vertikalen Luftstrom einer starken Windanlage. Praktisch wie beim echten Fallschirmsprung − nur ohne Fallschirm. Nach etwas Übung sind sogar bereits einige Figuren und Tricks möglich. Eine der bekanntesten Anlagen steht in Bottrop. Die Nachbarstadt von Essen ist dank guter Verkehrsanbindung auch von einem Geschäftstermin im Ruhrgebiet aus schnell zu erreichen. Nah und preiswert übernachten können Flughelden beispielsweise im Chillten Bottrop oder im Arcadia Hotel Bottrop.

Jagdinstinkte beim Paintball und Laser-Tag
Das Ruhrgebiet lädt Businessreisende sowieso zu allerhand Aktivitäten ein. Denn der „Kohlenpott“ hat nicht nur Kultur en masse zu bieten, sondern auch jede Menge Action. Gerade mal sicher vom Skydiving gelandet, können sich Wintersportfans im benachbarten Alpincenter direkt die Bretter unter die Füße schnallen und in der längsten Skihalle der Welt carven oder snowboarden.

Nebenan kann es etwas schmerzhafter zugehen, wenn Adrenalin-Junkies beim Paintball mit Farbbällen aufeinander schießen und Gefechte simulieren. Den Teambuilding-Effekt bei dieser Sportart entdecken immer mehr Unternehmen und integrieren Paintball in ihren Betriebsausflug. Ähnlich, allerdings schmerzfreier geht es beim Laser-Tag zu. Hier wird in einem Schwarzlicht-Labyrinth mit Laserpistolen und Sensorenwesten aufeinander Jagd gemacht. hotel.de-Tipp: Statt weißer T-Shirts besser dunkle Kleidung anziehen. Laser-Tag-Hallen gibt es mittlerweile in nahezu jeder größeren Stadt, beispielsweise in Ratingen bei Düsseldorf oder Unna bei Dortmund. Aufgrund des großen Hotelangebotes gibt es in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens Zimmer bereits ab rund 25 Euro und in Dortmund ab 30 Euro.

Hubschrauber oder Formel 1-Boliden selbst steuern
Besonders Wagemutige können sich unter anderem in Hamburg oder bei Stuttgart zum König der Lüfte aufschwingen und einen Helikopter selbst fliegen. Der begleitende Profi-Pilot kann dabei mit dem zweiten Steuer sofort eingreifen, falls die eigenen tollkühnen Flugkunststücke mal aus dem Ruder laufen. Übernachtungen in Stuttgart sind aktuell ab rund 50 Euro buchbar.

Richtig Vollgas geben dürfen Möchtegern-Rennfahrer vor allem in Südfrankreich. Satter Sound, qualmende Reifen und eine Beschleunigung, die den Körper in den Sitz presst. Motorsportfans haben an der Côte d’Azur die Möglichkeit, selbst einen Formel 1-Wagen durch die Kurven zu jagen oder als Co-Pilot zu erleben, was ein Profi aus dem Boliden herausholt. Ähnlich rasant geht es auch in der Eifel am Nürburgring, südlich von Bonn, zu. Hier können ebenfalls Formel-Rennwagen gefahren und Einsteiger-Kurse gebucht werden. Nahe dem Nürburgring gibt es bereits Übernachtungsmöglichkeiten unter 50 Euro, in Bonn bereits unter 40 Euro.

Von hoch hinaus bis freier Fall, von Flugkunststücken bis Geschwindigkeitsrausch – wer bei diesen Abenteuern nicht auf seine Kosten kommt, dem hilft wohl nur noch ein Stratosphärenflug.

Quelle: hotel.de

Und so beginnt es…

Besondere Daten scheinen Menschen wichtig zu sein. Der 6. Januar beispielsweise, der in Deutschland ein Feiertag ist. Die ErlebnisPostille hat gestern den 1.000 Beitrag veröffentlicht und angekündigt, dass an dem Projekt große Umbauten ins Rollen kommen. Den Startpunkt wollen wir an diesem besonderen Tag setzen und heute das Blog „Erlebnis Stuttgart“ ins Rollen bringen.
Vorläufig ist hier noch nicht sehr viel, aber wir arbeiten dran – versprochen! Mehr über das Projekt gibt es zu lesen, wenn es mehr zu berichten gibt. Irgendwie logisch, oder?
🙂
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