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Schlagwort: Weihnachtsmärkte

Deutschlands größtes Winterwunderland: Zauberhafte Abenteuerreise durch Europa

Wenn die Schneeflöckchen vom Himmel tanzen, die Luft von Lebkuchenduft erfüllt ist und die Vorfreude auf den Weihnachtsmann die Kinderwangen rötet, dann ist es in Deutschlands größtem Freizeitpark Zeit, sich auf eine winterliche Abenteuerreise durch Europa zu begeben. Mit zahlreichen Winterattraktionen, festlicher Dekoration und einem faszinierenden Showprogramm bietet der Europa-Park auch während der kalten Jahreszeit jede Menge Spaß und Unterhaltung für Groß und Klein. Noch bis zum 08.01.2012 (außer 24./25.12.2011) verwandelt sich der Europa-Park in Deutschlands größtes Winterwunderland.

Winterliche Abenteuerreise durch Europa

Zahlreiche Fahrattraktionen und winterliche Abenteuerangebote warten in der kalten Jahreszeit auf die großen und kleinen Besucher. Ob eine rasante Fahrt auf der Achterbahn Euro-Mir, eine Reise zum winterlichen Sternenhimmel in der Dunkelachterbahn Eurosat oder ein gemütlicher Ausflug in die russische Winterwelt bei der Schlittenfahrt Schneeflöckchen – der Winter im Europa-Park lässt keine Wünsche offen! Darüber hinaus locken viele tolle Zusatzangebote in der winterlichen Parklandschaft: auf Kinder-Skibobs um die Kurven zischen, rasant mit Snow-Tubes die Schneerampe hinunterschlittern oder schwungvolle Pirouetten auf der großen Eislauffläche drehen. Alle Kinder, die gerne einmal das Skifahren ausprobieren möchten, können in der Kinderskischule, die während der gesamten Winteröffnung von der Skischule Thoma präsentiert wird, ihr erstes Skiabenteuer erleben. Eine herrliche Aussicht über die winterlich geschmückte Parklandschaft bekommen die Besucher in 55 Metern Höhe: Auch diesen Winter begeistert das Riesenrad „Bellevue“ im Portugiesischen Themenbereich Groß und Klein.

„Manege frei“ heißt es auch in diesem Winter wieder im original Zirkuszelt auf dem Festival-Gelände des Europa-Park, wenn sich der rote Vorhang für eine fulminante Zirkus-Revue öffnet. Die Eis-Show „Surpr’Ice – Das Ticket zum Weihnachtsmann“ oder das Musical „Ein musikalischer Weihnachtsmarkt“ im Globe Theater – all diejenigen, die es lieber etwas gemütlicher angehen lassen möchten, können sich von den fantastischen Winter-Shows des Europa-Park verzaubern lassen und danach über den festlich dekorierten Weihnachtsmarkt schlendern. Leckerer Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster, Eiszauber-Glühwein oder ein Drink in frostiger Atmosphäre in der Eisbar „Glaciar“ für die Großen, Früchtepunsch oder winterliche Eisbecher für die kleinen Besucher – auch im Winter gibt es eine sinnliche Auswahl köstlichster Gaumenfreuden.

Traumhaft illuminiert zeigt sich auch der neue Themenbereich „Märchenwald“ in winterlichem Gewand und lädt zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die Welt der Märchen der Gebrüder Grimm ein. Für strahlende Augen bei den kleinsten Besuchern des Europa-Park sorgt die große „Winterwunderwelt“. Ein nostalgisches Kinderkarussell und ein komplett restaurierter Süßigkeiten-Wagen, der einst im Stammhaus Mack Rides in Waldkirch gefertigt wurde, entführen die Besucher in die Welt der Schausteller. Wenn sich die Dämmerung langsam über Deutschlands größten Freizeitpark legt, tauchen unzählige Lichter den Park in stimmungsvolle Atmosphäre. Neigt sich ein erlebnisreicher Tag im Europa-Park dem Ende zu, bieten die spektakuläre Lichtershow „Luna Magica“ auf dem Europa-Park-See und die zauberhafte allabendliche Lichterparade mit über 60 Künstlern einen fantastischen Abschluss.

4D-Film: „Das Geheimnis von Schloss Balthasar“

Im Magic Cinema 4D gehen die Euromaus und ihre Freunde auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch die dunklen und weitläufigen Katakomben des Schlosses Balthasar. Zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte tritt der Europa-Park als Filmproduzent auf und ist damit auch der erste deutsche Freizeitpark, der einen Film mit eigenen Figuren produziert hat. Gemeinsam mit den Machern des erfolgreichsten deutschen Animationsfilms „Die Konferenz der Tiere – 3D“ wurde der 4D-Kurzfilm „Das Geheimnis von Schloss Balthasar“ voller aufwändiger Effekte produziert. Der multimediale 4D-Film wird pünktlich zur Wintersaison am 26.11.2011 mehrmals täglich im Magic Cinema 4D zu sehen sein.

Winterausstellung: „Mobilität“ von Raymond-Emile Waydelich

Während der Winteröffnung präsentiert der Europa-Park Arbeiten des elsässischen Künstlers Raymond-Emile Waydelich, die die Jubiläumsausstellung „Schneller! Besser! Weiter! 125! Jahre Innovation“ in der Mercedes-Benz Hall ergänzen werden. Der Straßburger Waydelich schuf aktuell und in früheren Jahren Arbeiten zum Thema „Mobilität“: Autos, Schiffe und Flugzeuge finden sich genauso in vielen Bildern wieder wie sein typisch-skurriler Bildwitz.

Magische Momente bei Nacht

Millionen von bunten Lichtern, rund 2.500 bunt geschmückte Tannenbäume, 6.000 Lichterketten, 10.000 Christbaumkugeln und zahlreiche gemütliche Lagerfeuer sorgen im Europa-Park während der Wintersaison für magische Momente. Und für all diejenigen, die von der winterlichen Pracht gar nicht genug bekommen können, bieten die vier 4-Sterne Erlebnishotels „Colosseo“, „Santa Isabel“, „El Andaluz“ und „Castillo Alcazar“ traumhafte Übernachtungen in stimmungsvollem Ambiente. Urig und gemütlich präsentiert sich das Camp Resort während der kalten Jahreszeit. Hier übernachten abenteuerlustige Gäste zu ausgewählten Terminen in beheizten Blockhütten und genießen pure Winterromantik.

Mehr über den Europa-Park und die Winteröffnung gibt es in unserem Abteilungsblog „EP-Region Rust“ hier!

Quelle: Europa-Park

Der vielleicht älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands: In Bautzen beginnt am 25. November 2011 der 627. Wenzelsmarkt

Hinter den wehrhaften Bastionen der Bautzener Stadtbefestigung wird am 25. November 2011 der Wenzelsmarkt mit seinem mittelalterlichen Flair eröffnet. Foto: djd/Stadt Bautzen/Jens-Michael Bierke

Hinter den wehrhaften Bastionen der Bautzener Stadtbefestigung wird am 25. November 2011 der Wenzelsmarkt mit seinem mittelalterlichen Flair eröffnet. Foto: djd/Stadt Bautzen/Jens-Michael Bierke

(djd/pt). Auch wenn der letzte Beweis noch aussteht: Historiker vermuten, dass der Bautzener Wenzelsmarkt der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist. Zum 627. Mal öffnet er seine Pforten, noch dazu in einer 1.000-jährigen Stadt, deren mittelalterliche Ansicht zu den beeindruckendsten des Landes zählt. Auf einem Granitfels hoch über der Spree gelegen, geschützt von wehrhaften Bastionen und umrahmt von prächtigen barocken Häusern, zieht der Weihnachtsmarkt vom 25. November bis 18. Dezember 2011 mehr als 100.000 Besucher in seinen Bann.

König Wenzel reitet ein

König Wenzel reitet am 25. November auf einem Schimmel in die „Stadt der Türme“ ein und erteilt ihr das Recht, einen „Fleischmarkt“ abzuhalten. Ein Engel holt danach einen Stern, der die Kerzen am großen Weihnachtsbaum entzündet. Damit ist der Wenzelsmarkt eröffnet – aber zuerst nur inoffiziell. Zwei Tage lang dürfen Glühwein-, Lebkuchen- und Bratwurstdüfte nun durch die Gassen wehen, ehe Bautzens Oberbürgermeister Christian Schramm seinen amtlichen Segen zu dem vorweihnachtlichen Markttreiben erteilt. Unter den Augen Tausender Zuschauer schneidet er einen köstlichen, vier Meter langen Christstollen an. Dann darf geschmaust und auch gekauft werden: Bautz’ner Senf, Pulsnitzer Pfefferkuchen und Bunzlauer Keramik.

Das „Bescherkind“ berührt und schweigt

Der Wenzelsmarkt ist nach König Wenzel IV. (1361-1419) benannt. Der König von Böhmen galt ursprünglich als faul, trinkfreudig und herrschsüchtig – bis sich Geschichtsforscher näher mit ihm befassten. Das Ergebnis: König Wenzel hat viel für Bautzen und die Oberlausitz getan, und so darf der Weihnachtsmarkt nun seinen Namen zu Recht tragen. Eine andere Tradition ist das sorbische Bescherkind „Dzecatko“, das am 27. November in seiner Tracht auf dem Hauptmarkt erscheint. Es spricht kein Wort, während es die Menschen sanft mit einer kleinen Rute berührt. Die Sorben sind seit über 1.000 Jahren in der Oberlausitz zu Hause. Bautzen gilt als ihre Kulturhauptstadt.

Alle Informationen: Tourist-Information Bautzen-Budyšin , Internet: www.wenzelsmarkt-bautzen.de. Telefon: 03591-42016.

Puppenspiel und geistliche Musik

Ein umfangreiches Kulturprogramm rundet den Bautzener Wenzelsmarkt ab. Dazu gehören Ausstellungen, Puppenspiele auf Deutsch und Sorbisch, Komödien, geistliche Musik und vieles mehr. Das Programmheft gibt es als Broschüre in der Tourist-Information Bautzen-Budyin oder im Internet.

Alle Informationen: Tourist-Information Bautzen-Budyšin, www.wenzelsmarkt-bautzen.de, E-Mail: touristinfo@bautzen.de, Telefon: 03591-42016.

Quelle: djd/Stadt Bautzen

Pure Vorfreude aufs Fest – Rotenburg an der Fulda: Der wohl romantischste Weihnachtsmarkt Hessens

Der Weihnachtsmarkt von Rotenburg an der Fulda gilt als der wohl romantischste in Hessen. Foto: djd/Tourist-Information Rotenburg a.d.Fulda

Der Weihnachtsmarkt von Rotenburg an der Fulda gilt als der wohl romantischste in Hessen. Foto: djd/Tourist-Information Rotenburg a.d.Fulda

(djd/pt). Fast noch schöner als das Weihnachtsfest sind wohl die Wochen davor – und zur Adventszeit gehört neben Plätzchenbacken und Geschenkeaussuchen auf jeden Fall der Besuch auf einem Weihnachtsmarkt dazu. Dabei denken viele sicher sogleich an den berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt oder den traditionsreichen Dresdener Striezelmarkt. Doch es sind manchmal gerade die kleinen und vermeintlich unbekannten Märkte, die ein unvergessliches Erlebnis bieten können.

Weihnachtsmärchen in der Erlebnisregion Mittleres Fuldatal

Ein besonderes Beispiel dafür findet sich im waldhessischen Rotenburg an der Fulda. Der schon zum 28. Mal stattfindende Weihnachtsmarkt in der kleinen Fachwerkstadt gilt als der wohl romantischste überhaupt in Hessen. Beinahe märchenhaft mutet das bunte Allerlei der über 40 Stände inmitten jahrhundertealter Fachwerkhäuser an. Vom Glockenspiel am Giebel des Renaissance-Rathauses erklingen weihnachtliche Melodien, der Duft von Bratäpfeln, Lebkuchen und Glühwein liegt in der Luft, und besonders in der Dämmerung erscheint der ganze Marktplatz vor der spätgotischen Jakobikirche wie von tausend Kerzen erleuchtet.

Mittelpunkt des Marktes ist neben dem großen, festlich geschmückten Christbaum die 16,16 Meter hohe Weihnachtspyramide. Auf vier Etagen drehen sich 34 fast lebensgroße Holzfiguren aus der Weihnachtsgeschichte. Eine weitere liebenswerte Attraktion ist der „Adventskump“: der historische Stadtbrunnen mit seinem überdimensionalen Adventskranz. Unter www.rotenburg.de gibt es alle Informationen.

Kunst, Handwerk und Weihnachtsspezialitäten

Neben dem gut sortierten Angebot an Weihnachtlichem jeglicher Art in den liebevoll dekorierten historischen Marktbuden findet man die ganze Palette an Genüssen, die auf einen Weihnachtsmarkt gehören. Begleitet wird das breite Angebot der Händler von Ausstellungen, Auftritten von Chören und Musikgruppen, Kurzandachten nach dem Markt, und immer wieder taucht Nikolaus persönlich auf. Wie jedes Jahr haben sich die Veranstalter etwas Besonderes für die Besucher einfallen lassen: Diesmal kann man gemeinsam mit einer Glasbläserin seine persönliche Weihnachtskugel blasen und bemalen – besonders für Kinder ein spannendes Erlebnis.

Seit Jahrhunderten Tradition

Weihnachtsmärkte gehören seit fast 600 Jahren zum vorweihnachtlichen Brauchtum. Ursprünglich dafür gedacht, den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit zu geben, sich mit winterlichem Bedarf einzudecken, wurden sie bald zum festen Kulturgut. Als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands gilt der Striezelmarkt in Dresden.

Gerade in Hessen, der Heimat der Brüder Grimm, nehmen Weihnachtsmärkte durch ihre thematische Nähe zu Volkstum und Märchen einen besonderen Stellenwert ein. Unter www.rotenburg.de gibt es weitere Informationen.

Quelle: djd/Tourist-Information Rotenburg a.d.Fulda

Schwibbögen, Nussknacker und Bergparaden: Im Erzgebirge werden jahrhundertealte Weihnachtstraditionen gepflegt

Die sogenannten Bergparaden gehören zu den Höhepunkten der erzgebirgischen Weihnachtszeit. Foto: djd/Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Die sogenannten Bergparaden gehören zu den Höhepunkten der erzgebirgischen Weihnachtszeit. Foto: djd/Tourismusverband Erzgebirge e.V.

(djd/pt). Mit der Adventszeit beginnt im Erzgebirge die schönste Zeit des Jahres. Reges Treiben herrscht in allen Häusern. In den Fenstern erstrahlen die Kerzen der Schwibbögen, Nussknacker, Räuchermännchen, Bergmänner und Lichterengel – all die liebevoll geschnitzten kleinen Holzfiguren werden hervorgeholt. Wohl nirgendwo sonst können Tradition und Brauchtum so intensiv erlebt werden wie zur Weihnachtszeit in der Erlebnisheimat Erzgebirge.

Festlicher Lichterglanz

In unzähligen Städten und Dörfern des Erzgebirges öffnen Weihnachtsmärkte ihre Pforten, meterhohe Pyramiden drehen ihre Holzfiguren im Schein des Lichts und künden vom Glauben der Bergleute. Die Einheimischen und ihre Gäste werden alle Jahre wieder in den Bann gezogen, wenn die Bergleute bei Bergparaden und Bergaufzügen zum Spiel ihrer Kapellen im traditionellen Habit zum weihnachtlich geschmückten Marktplatz aufmarschieren. Besonders festlich wird es, wenn in den Gruben ein Raum, mit Tannengrün geschmückt, im Lichterglanz erstrahlt und zur „Mettenschicht“ eingeladen wird. Diese ursprünglich letzte Schicht des Bergmanns vor Weihnachten wird heute mit rustikalen Speisen und kultureller Umrahmung begangen. Zum Höhepunkt der erzgebirgischen Weihnacht gehört das „Neunerlei“, das traditionelle Festessen am Heiligen Abend.

Die Tradition der Schwibbögen

Eine lange Tradition haben auch die sogenannten Schwibbögen. Wenn am Weihnachtsabend die Kirchenglocken zur Christmette riefen, hingen die Bergleute ihre Grubenlampen um den Stolleneingang auf. Die Form des Schwibbogens geht auf dieses leuchtende Mundloch am Eingang des Bergwerks zurück. Es inspirierte einen Bergschmied im Jahr 1776 zu einer Schmiedearbeit, bei der Motive aus dem Leben der Bergleute aus einem Stück Schwarzblech herausgeschlagen wurden. Sieben Kerzen schmücken den Schwibbogen.

Das Zauberwort hieß Silber

Wie der Schwibbogen haben auch alle anderen zahlreichen Weihnachtsbräuche und Traditionen im Erzgebirge ihren Ursprung im Bergbau. Das Zauberwort hieß Silber: Das sogenannte Berggeschrey brachte im zwölften Jahrhundert Tausende auf die Beine. Sie alle wollten an den reichen Silberfunden teilhaben, die an den Hängen des Erzgebirges gemacht wurden. Viele Städte künden heute noch vom Reichtum und Stolz ihrer Bauherren und vom Kunstsinn ihrer Baumeister. Einmalige Kunstwerke sind überall in Kirchen und Museen zu finden. Prächtige Bürgerhäuser stehen in den verwinkelten Straßen und Gassen, stolze Rathäuser beherrschen die mittelalterlichen Marktplätze. Aus der Not der Bergleute, nach dem Niedergang des Erzbergbaus einen neuen Broterwerb zu finden, entstand das Klöppeln, Schnitzen und Drechseln. Weltweit bekannt sind die geschnitzten Figuren aus dem Spielzeugdorf Seiffen, von dem man sagt, hier könnte Weihnachten erfunden worden sein.

Entlang der sächsisch-böhmischen Silberstraße

Das Erzgebirge im Süden Sachsens lässt sich am besten entlang der über 230 Kilometer führenden Silberstraße entdecken. Wie an einer Perlenschnur reihen sich die beeindruckenden Zeugnisse bergmännischer Traditionen aus acht Jahrhunderten aneinander. Von Zwickau aus zieht sie sich bis nach Dresden. Mehr als 30 Museen und elf Schaubergwerke vermitteln ein authentisches Erlebnis. Zahlreiche Zeugnisse der Bergbaugeschichte finden sich auch auf der tschechischen Seite des Erzgebirges. Die sächsische Silberstraße wurde deshalb, im Rahmen eines Ziel3-Projekts, mit tschechischen Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen wie Boci Dar, Ostrov und Jáchymov verbunden.

Alle Informationen gibt es beim Tourismusverband Erzgebirge, Adam-Ries-Straße 16, 09456 Annaberg-Buchholz, Telefon 03733-188000 oder unter www.tourismus-erzgebirge.de im Internet.

Bergparaden

Ursprünglich dienten die Bergaufzüge und Bergparaden dazu, dem Landesherren und seinem Gefolge bei besonderen Anlässen wie einer Hochzeit oder dem Besuch hoher Gäste zu huldigen. Heute sind sie der Höhepunkt der erzgebirgischen Weihnachtszeit. Es gibt für die meisten Bergparaden feststehende Termine. Das beginnt mit dem Auftakt am Vorabend des ersten Advents in Chemnitz und endet mit der großen Abschlussparade am vierten Advent in Annaberg-Buchholz. Im Internet unter www.erzgebirge-tourismus.de stehen alle Termine der Bergparaden und Weihnachtsmärkte.

Quelle: djd/Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Buntes Treiben im festlichen Lichterglanz: In Kaiserslautern eine stimmungsvolle Weihnachtszeit erleben

(djd/pt). In der Weihnachtzeit putzen sich die Städte in Deutschland ganz besonders festlich heraus und laden mit ihrem strahlenden Lichterglanz zu einem stimmungsvollen Bummel ein. In der Innenstadt von Kaiserslautern beispielsweise sorgen Tausende gold-gelber Lichter für warme Gemütlichkeit, in der man gerne verweilt. Weihnachtliche Dekorationen, süße Lebkuchen- und Glühweindüfte wecken die Vorfreude auf das Fest und geben die richtige Inspiration für originelle Geschenkideen. Auf kurzen Wegen können die Besucher eine breite Vielfalt von Angeboten entdecken.

Zwischen Stiftskirche und Schillerplatz

Am 21.11.11 eröffnet das Lautrer Christkind den traditionellen Weihnachtsmarkt, der in den folgenden Wochen ein vielfältiges Programm für Jung und Alt bereithält. Zahlreiche Händler stellen dann rund um die gotische Stiftskirche und auf dem Schillerplatz ihre Waren aus. Die Wahl zwischen handbemalten Kerzen, Holzspielwaren, leckeren Lebkuchen, feinem Honig, würzigen Teesorten und allerlei Dekorativem dürfte sicherlich nicht leicht fallen. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm stimmt mit Musik und handwerklichen Vorführungen auf das Weihnachtsfest ein. Weitere Attraktionen im Lautrer Advent sind die alljährliche Putenverlosung, der so genannte Kleine Markt im Edith-Stein-Haus, die 800 Quadratmeter große Eisbahn in der neuen Halle auf dem Gartenschaugelände und natürlich zum Abschluss des geselligen Treibens der große Silvestermarkt (27. – 30.12.). All das schafft eine tolle Atmosphäre zum Bummeln, Staunen, Shoppen und Freunde treffen.

Weihnachtsmärkte haben Tradition

Weihnachtsmärkte – auch Advents- oder Christkindlsmarkt genannt – gibt es schon sehr lange. Bereits im 14. Jahrhundert war es in der Vorweihnachtszeit Tradition, dass Korbflechter, Spielzeugmacher oder Zuckerbäcker ihre Waren auf dem Marktplatz anboten. Auch an das leibliche Wohl der Marktbesucher wurde gedacht. Sie konnten sich an gerösteten Kastanien, Mandeln und Nüssen laben. Im Laufe der Zeit wurden die Märkte zu einem festen Bestandteil im vorweihnachtlichen Brauchtum.

Prächtige Kulisse

Wer über den Lautrer Weihnachtsmarkt an der Stiftskirche schlendert, sollte auch mal einen Blick auf diese imposante Kulisse werfen. Der Bau aus Sandsteinquadern gilt als bedeutendste spätgotische Hallenkirche Südwestdeutschlands. Die geschichtlichen Wurzeln gehen auf Kaiser Barbarossa zurück, der an dieser Stelle ein Kloster errichten ließ. Mit dem Bau der Stiftskirche in ihrer heutigen Form wurde im 13. Jahrhundert begonnen. Heute erfreut die protestantische Pfarrkirche mehrmals am Tag mit ihrem schönen Glockenspiel. Unter www.kaiserslautern.de gibt es mehr Informationen.

Quelle: djd/Stadt Kaiserslautern

Kunsthandwerk im Advent: Die schönsten Weihnachtsmärkte am Niederrhein

Ein Erlebnis ist der Weihnachtsmarkt in Moers. Foto: djd/Niederrhein Tourismus/Agentur Berns

Ein Erlebnis ist der Weihnachtsmarkt in Moers. Foto: djd/Niederrhein Tourismus/Agentur Berns

(djd/pt). Nichts macht mehr Vorfreude auf den Heiligabend als ein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt. Hier riecht es nach Glühwein und heißem Kakao, nach Waffeln und Zimtsternen, und in den geschmückten Holzhütten gibt es jede Menge Geschenkideen. Besonders schön sind die Märkte, die nicht nur aus Glühweinständen bestehen, sondern auch Kunsthandwerk und Bühnenprogramm bieten. Und davon gibt es am Niederrhein eine ganze Menge. Bekannt über die Grenzen der Region hinaus ist beispielsweise der große Kunsthandwerkermarkt in Bedburg-Hau vor der idyllischen Kulisse des Schlosses Moyland (www.weihnachtsmarkt-moyland.de).

Mittelalterliches Flair versprühen die Märkte im Niederrheinischen Freilichtmuseum in Grefrath (www.romantischer-weihnachtsmarkt.net) und im Gocher Klostergut Graefenthal (www.klostergraefenthal.com). Alle, die auf der Suche nach einer Krippe für ihre Weihnachtsdekoration zu Hause sind, sollten in den Wallfahrtsort Kevelaer fahren. Hier steht alljährlich der Krippenmarkt mit einer lebensgroßen Heiligen Familie auf dem Programm (www.weihnachtsstadt-am-niederrhein.de). Wer sich nicht entscheiden kann, welche der Weihnachtsaktionen er besuchen soll, stattet einfach allen einen Besuch ab. Gäste von außerhalb können preisgünstig in der Region übernachten. Unter www.niederrhein-tourismus.de gibt es Tipps und Buchungshilfen dazu. Dort können Interessierte alle Termine nachlesen.

Quelle: djd/Niederrhein Tourismus

Weihnachtsmarkt in der Wissenschaftsstadt Darmstadt: Weltoffen und traditionsreich durch die Adventszeit

Veranstaltungs mit Tradition: der große Darmstädter Weihnachtsmarkt. djd/Foto: Darmstadt Marketing, Rüdiger Dunker

Veranstaltungs mit Tradition: der große Darmstädter Weihnachtsmarkt. djd/Foto: Darmstadt Marketing, Rüdiger Dunker

(djd/pt). Mitten in Europa liegt eine international anerkannte Wissenschaftsstadt und ein bedeutendes Zentrum des europäischen Jugendstils: Darmstadt, nur 20 Kilometer vom Rhein-Main-Flughafen entfernt, präsentiert sich weltoffen und traditionsreich zugleich. Zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender gehört der große Darmstädter Weihnachtsmarkt vom 21. November bis 23. Dezember 2011. Peter Cölsch, städtischer Marktmeister: „Eine solche vorweihnachtliche Veranstaltung gibt es vermutlich schon seit der Erteilung der Marktrechte im Jahr 1330. In seiner neuzeitlichen Form findet der Weihnachtsmarkt seit 1947 statt.“

Adventsspaziergang durch die Geschichte

Auch dieses Jahr haben sich die Veranstalter wieder ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. „LegoLounge“, Late-Night-Shopping, geschichtliche und kulinarische Rundgänge sowie der Kunsthandwerkermarkt im Parforcehof des Residenzschlosses ziehen kleine und große Besucher an. Die Stadtführungen an den Adventssamstagen (jeweils um 17 Uhr) ermöglichen einen Spaziergang durch die 670-jährige Geschichte Darmstadts, von der alten Residenzstadt der Landgrafen zur modernen Wissenschaftsstadt. Unter www.darmstadt-marketing.de gibt es alle Termine und Treffpunkte. Informationen zur adventlichen Wochenendpauschale mit Stadtrundgang, Besuch des Jugendstilbads, Glühwein-Gutschein und kleinem Präsent gibt es außerdem unter Telefon 06151-134513.

Der „Lange Ludwig“ leuchtet

Im Zentrum des Geschehens steht der „Lange Ludwig“, wie die 40 Meter hohe Säule auf dem Weihnachtsmarkt liebevoll genannt wird. Das Denkmal erinnert an den kunstbegeisterten Großherzog Ernst Ludwig und ist in der Vorweihnachtszeit mit 30.000 LED-Lampen geschmückt. Auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt sind – wie schon in den vergangenen Jahren – die Partnerstädte Trondheim, Gyönk, Brescia und Ushgorod mit Kulinarik und Kunsthandwerk zu Gast. Bei Insidern gelten die Stände der Norweger, Ungarn, Italiener und Ukrainer als echter Geheimtipp, wenn es darum geht, ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk zu finden.

Die wichtigsten Termine des Darmstädter Weihnachtsmarkts

  • 25. November: „Feuer & Eis“ – Late-Night-Shopping bis 23 Uhr.
  • 4. Dezember: „Darmstädter Kultur und Kulinarik“, Stadtrundgang für Senioren mit Mittagessen auf dem Weihnachtsmarkt.
  • 6. Dezember: Der Nikolaus verteilt 5.000 Schokonikoläuse.
  • Jeden Samstag, 17 Uhr: abendlicher Stadtrundgang mit Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
  • An den Wochenenden: Kunsthandwerkermarkt im Parforcehof des Residenzschlosses.
  • 21. und 22. Dezember: „Himmlisches Einkaufsvergnügen“, Late-Night-Shopping bis 22 Uhr.

Unter www.darmstadt-marketing.de gibt es mehr Informationen.

Quelle: Darmstadt Marketing

Kurzurlaub mit Glühwein und Lichterglanz: Die „Geheimtipps“ unter den schönsten Weihnachtsmärkten Deutschlands

Weihnachtsstimmung

(djd/pt). Eigentlich ist von der besinnlichen Jahreszeit die Rede. Doch der Advent ist oft derart mit Terminen belegt, dass die Vorfreude in pure Hektik umschlägt. Selbst die festliche Atmosphäre in den stimmungsvoll beleuchteten Innenstädten kommt dabei zu kurz. Wer sich nicht vom allgemeinen Trubel anstecken lassen möchte, nimmt sich jetzt am besten eine Auszeit. Viele Geheimtipps unter den schönsten Weihnachtsmärkten lassen sich bei einem verlängerten Wochenende ganz entspannt genießen.

„Zahlreiche Weihnachtsmärkte von Nord bis Süd werden liebevoll geführt und bieten eine bunte Mischung aus Kunsthandwerk, Unterhaltung und natürlich auch den unverzichtbaren Glühweinständen. Ein Bummel für einige wenige Stunden ist meist zu kurz, um alles zu sehen“, so Thorsten Blum, Geschäftsführer von Reisemesse.de. Sein Tipp: Eine Städtereise für zwei, drei Tage unternehmen und den Weihnachtsmarktbesuch mit einem eigenen Kultur- oder Shoppingprogramm verbinden. Auf www.reisemesse.de finden sich dazu zahlreiche Anregungen, Termine und Tipps.

Shopping und Kultur

Besonders lohnend ist beispielsweise eine Stippvisite in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dort haben sich die Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. „LegoLounge“, Late-Night-Shopping, geschichtliche und kulinarische Rundgänge sowie der Kunsthandwerkermarkt im Parforcehof des Residenzschlosses ziehen kleine und große Besucher an. Die Stadtführungen an den Adventssamstagen (jeweils um 17 Uhr) ermöglichen einen Spaziergang durch die 670-jährige Geschichte Darmstadts.

Über 40 Stände verleihen auch der mittelalterlichen Stadt Bernkastel-Kues ein besonderes Flair. Die romantische Altstadt verwandelt sich in einen von Lichterglanz verzauberten Weihnachtsmarkt. Die „Weinprobe der besonderen Art“ darf ebenso wenig fehlen wie das kurfürstliche Rittermahl – genug Programm also für ein entspanntes Wochenende zu zweit. „Die Weihnachtseinkäufe lassen sich mit einer kleinen Auszeit vom Alltag verbinden. Ideal sind Ziele, die bequem mit dem Auto oder der Bahn erreichbar sind“, so Experte Thorsten Blum.

Verlängerung nach Weihnachten

Shopping und Weihnachtsatmosphäre verbindet beispielsweise auch der Markt in Kaiserslauterns Innenstadt. Zahlreiche Händler stellen rund um die gotische Stiftskirche und auf dem Schillerplatz ihre Waren aus. Zu den weiteren Attraktionen zählt beispielsweise die 800 Quadratmeter große Eisbahn. Hier geht das bunte Geschehen sogar in die „Verlängerung“: als großer Silvestermarkt vom 27. bis 30. Dezember 2011. Unter www.reisemesse.de gibt es viele weitere Informationen.

Urlaubsvielfalt im Web

Ferien nach Maß: Auf dem virtuellen Marktplatz www.reisemesse.de kann sich der Urlauber veranstalterunabhängig über verschiedenste Angebote informieren. Die Suchwörter können dabei nach Belieben eingegeben werden: So lässt sich regional nach Weihnachtsmärkten oder auch ortsübergreifend nach Wintersportreisen suchen. Der Besucher der Website hat alle Optionen, individuell passende Angebote zu finden. Die Liste der Stichworte reicht von A wie Angelurlaub bis Z wie Zugreisen. Weitere Inspirationen bietet auf www.reisemesse.de das regelmäßig aktualisierte Reisemagazin.

Quelle: djd/thx/www.reisemesse.de

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