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Schlagwort: Winterthur

Kunst-Highlights: Sechs sehenswerte Ausstellungen für den Herbst

Es wird ein bunter Herbst in der Schweiz: Die bedeutenden Museen bieten ein abwechslungsreiches Programm an Kunstausstellungen. Ob eine Reise durch den Schweizer Expressionismus, die Welt von Goya oder ein interaktives Eintauchen in die Farben von Frida Kahlo – diese sechs Ausstellungen sollten Kunstliebhaber nicht verpassen.

Kunst Museum Winterthur: Expressionismus Schweiz
Der Expressionismus war wegweisend für die Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts und gilt als stärkste und einflussreichste Stilrichtung der helvetischen Moderne. Das groß angelegte Panorama im Kunst Museum Winterthur verspricht die umfassendste Aufarbeitung dieses bedeutenden Kapitels Schweizer Kunstgeschichte – und eine Explosion von Farben und Formen. Die Ausstellung über den Expressionismus ist noch bis zum 16. Januar 2022 zu sehen. www.kmw.ch/ausstellungen/expressionismus-schweiz/

MASI in Lugano: Nicolas Party – Rovine
Das MASI in Lugano zeigt noch bis zum 9. Januar 2022 die erste umfassende Solo-Ausstellung des Schweizer Künstlers Nicolas Party, der sich in den letzten Jahren als einer der wichtigsten Vertreter der internationalen Kunstszene behaupten konnte. Die Auswahl von Pastellgemälden und Skulpturen, die zwischen 2013 und heute entstanden sind, wird in einem Raum gezeigt, die der Künstler durch ortsspezifische Wandmalereien verändert hat. Zusätzlich verlässt die Ausstellung mit einer großformatigen Skulptur auf der Rasenfläche des Belvedere-Gartens vor dem LAC die Grenzen des Museumsgebäudes.
http://www.masilugano.ch/de/880/nicolas-party

Lichthalle MAAG in Zürich: Viva Frida Kahlo – Immersive Experience
Die neue Lichthalle MAAG eröffnet am 22. September mit einer Weltpremiere: „Viva Frida Kahlo – Immersive Experience“. Noch nie waren die Werke der mexikanischen Künstlerin in einer Lichtausstellung zu sehen. Die Lichthalle MAAG ist das erste permanente Museum der Schweiz, das nur immersive Ausstellungen zeigt. Werke großer Künstlerinnen und Künstler werden illuminiert, animiert, vertont und auf Wände, Decken und Böden projiziert. Die Ausstellung ist bis zum 2. Januar 2022 zu sehen.
www.myswitzerland.com/de-de/experiences/events/viva-frida-kahlo-immersive-experience/
https://vivafridakahlo.ch/

Erweitertes Kunsthaus Zürich
Am 9. Oktober 2021 nimmt das erweiterte Kunsthaus Zürich den Betrieb auf. Die von David Chipperfield Architects gestaltete Erweiterung macht das Ensemble zum größten Kunstmuseum der Schweiz. Sowohl in den Bestandsbauten als auch in der Erweiterung stößt das Publikum auf neue Werke aus der Sammlung des Kunsthauses, entdeckt bisher selten gezeigte private Kollektionen und erschließt sich spannende neue öffentliche Räume. https://countdown.kunsthaus.ch/

Kunsthaus Zürich. Photo by Claudio Schwarz on Unsplash

Fondation Beyeler in Basel: Goya
Die Fondation Beyeler, ein Museum moderner und zeitgenössischer Kunst, widmet Francisco de Goya (1746–1828) eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen außerhalb Spaniens. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler vom 10. Oktober 2021 bis zum 23. Januar 2022 erstmals mit Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen vereint. www.myswitzerland.com/de-ch/erlebnisse/veranstaltungen/goya/
http://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/goya

Kunstmuseum Bern: Meret Oppenheim. Mon exposition
Meret Oppenheim (1913–1985) ist die wohl bedeutendste Schweizer Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde sie als Schöpferin der berühmten Pelztasse und des Brunnens in Bern. „Meret Oppenheim. Mon exposition“ ist die erste große transatlantische Retrospektive der Künstlerin, die alle Werkphasen umfassend abbildet. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern Art in New York und der Menil Collection in Houston. Das Kunstmuseum Bern ist die erste und einzige Station der Wanderausstellung in Europa, vom 22. Oktober 2021 bis zum 13. Februar 2022. www.kunstmuseumbern.ch/see/today/1013-meret-oppenheim-120.html

Vom Bauhaus bis zum Mond: Das Kunstjahr 2019 in der Schweiz

Erstklassige Ausstellungen und Künstler erwarten Kunstliebhaber 2019 in den renommierten Museen der Schweizer Städte. Die Schweizer Kunsthäuser begeistern unter anderem mit einer hochkarätigen Picasso-Ausstellung in Basel und einer Turner-Schau in Luzern, dem Entstehungsort zahlreicher berühmter Aquarelle. Einen Überblick über die wichtigsten Ausstellungen der Schweiz bietet die Seite www.MySwitzerland.com/events.

Fondation Beyeler, Basel: „Der frühe Picasso – Blaue und Rosa Periode“

In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler vom 3. Februar bis 26. Mai 2019 den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, werden in einer ungewöhnlichen Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam zu sehen sein. www.fondationbeyeler.ch/picasso

Fotostiftung Schweiz, Winterthur (Zürich Region): „Salvatore Vitale – How to Secure a Country“

Die Schweiz ist eines der sichersten Länder der Welt. Aber wie gewährleisten staatliche und private Einrichtungen dieses wertvolle Gut, das ebenso ein Grundbedürfnis wie ein Milliardengeschäft ist? Und wieviel Freiheit sind wir als Bürger bereit, für unsere Sicherheit preiszugeben? Salvatore Vitale (geb. 1986 in Palermo, lebt in Lugano und Zürich) untersucht in seinem mehrjährigen visuellen Forschungsprojekt die Mechanismen, die diesem Präventions- und Abwehrschild zugrunde liegen. Die Ausstellung macht die mitunter verborgene und oftmals abstrakte Herstellung von Sicherheit auf sinnliche Weise erfahrbar. Die Fotostiftung Schweiz präsentiert vom 23. Februar bis 26. Mai 2019 die erste umfassende Ausstellung dieser Arbeit des Schweizer Künstlers italienischer Abstammung. www.fotostiftung.ch

Museo d’arte della Svizzera italiana, Lugano (Tessin): „Hodler – Segantini – Giacometti”

Das Kunstmuseum der italienischsprachigen Schweiz steht in diesem Jahr im Zeichen einheimischen Schaffens. Bereits am 10. Februar 2019 öffnet die Ausstellung über die Schweizer Surrealisten mit Werken von Klee, Arp und Giacometti und dauert bis zum 16. Juni. Vom 24. März bis 28. Juli 2019 findet dann die Ausstellung „Hodler – Segantini – Giacometti. Meisterwerke der Gottfried Keller-Stiftung“ statt. Unter anderem werden Werke dieser drei wichtigsten Schweizer Maler gezeigt, die seit 50 Jahren nicht mehr ausgestellt wurden. www.masilugano.ch/en/794/hodler-segantini-giacometti

Kunstmuseum Zürich: „Fly me to the Moon. 50 Jahre Mondlandung”

2019 jährt sich die Mondlandung zum 50. Mal. Dieses historische Ereignis hat unser Verhältnis zur (Um-)Welt so sehr verändert wie kein anderes: Der Blick von außen auf den Erdball hat ein neues Bewusstsein für die Fragilität unserer Existenz geschaffen. Die Ausstellung ist ein Streifzug durch die Geschichte künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Mond – von der Romantik bis in die Gegenwart. Gezeigt werden vom 5. April bis 30. Juni 2019 rund 200 Werke von Darren Almond, René Burri, René Magritte, Hannah Höch, John Russell, Andy Warhol und anderen. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. entstanden und wird anschließend im Museum der Moderne Salzburg gezeigt. Am 11. Mai 2019 findet außerdem ein Mond-Ball statt. www.kunsthaus.ch/de/ausstellungen/vorschau/fly-me-to-the-moon/

Musée d’art et d’histoire, Genf: „Silences“

Die bildenden Künste sind per se lautlos. Aber ist jedes Kunstwerk leise? So gibt es durchaus auch gesprächige Bilder, einige schreien sogar (nahezu). Die Ausstellung im kunsthistorischen Museum Genf fokussiert sich vom 14. Juni bis 27. Oktober 2019 ganz auf die Stille und mischt Genres, Motive und Epochen. Es zeigt sich, dass Stille nicht einfach nur die Abwesenheit von Geräuschen ist, sondern eine Präsenz, die jeden Betrachter in den Bann zu ziehen vermag. www.mah-geneve.ch

Kunstmuseum, Luzern (Luzern-Vierwaldstättersee): „Turner. Das Meer und die Alpen“

William Turner, der bedeutendste Romantik-Maler Englands, war fasziniert von der Schweiz. Auf der Suche nach Motiven reiste er zwischen 1802 und 1844 insgesamt sechsmal durch das Land, und jedes Mal war er auch zu Besuch in Luzern. Dabei entstanden weltberühmte Aquarelle, die bisher jedoch nur in der Tate Gallery in London zu sehen waren. Zum 200-jährigen Jubiläum der Kunstgesellschaft und des Kunstmuseums Luzern sind nun die Meisterwerke vom 6. Juli – 13. Oktober 2019 an ihrem Entstehungsort zu sehen. www.kunstmuseumluzern.ch/ausstellungen/turner-meer-alpen/

Zentrum Paul Klee, Bern: „bauhaus imaginista“

1919 in Weimar begründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand das Bauhaus nur 14 Jahre. Und doch wirkt die legendäre Hochschule für Gestaltung bis in die Gegenwart fort. Erstmals wird die Rezeptionsgeschichte des Bauhauses außerhalb Europas untersucht und damit eine neue Sicht auf das Bauhaus vermittelt. Die Ausstellung wird vom 14. September 2019 bis 12. Januar 2020 im Zentrum Paul Klee gezeigt. www.zpk.org

Weitere Informationen zum Urlaub in den Schweizer Städten gibt es im Internet unter MySwitzerland.com/staedte, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Schweizer Designer auf der Designmesse blickfang

Im Fotomuseum Winterthur - Bild (c) Schweiz Tourismus, Ivo Scholz
Im Fotomuseum Winterthur – Bild (c) Schweiz Tourismus, Ivo Scholz

Die Schweiz ist nicht nur das Land der Berge, der Schokolade und des Käses. Das Alpenland besitzt auch eine vielfältige Kunst-, Kultur- und Designlandschaft, die Besucher der Designmesse blickfang in Köln, Hamburg und Stuttgart zwischen Januar und März 2019 in der „Schwiiz Lounge“ erleben können. Neun Schweizer Designer stellen dort sich und die Städte, in denen sie leben und arbeiten, vor. Gäste können so vor Ort Ideen für ihren nächsten Städtetrip sammeln, denn alle Designer haben nicht nur ihre neuesten Produkte im Gepäck, sondern auch eine Liste ihrer ganz persönlichen Lieblingsplätze.

Schwiiz Lounge auf der Designmesse blickfang in Köln, Hamburg und Stuttgart

Die „Schwiiz Lounge“ auf der blickfang gastiert vom 18. bis 20. Januar in Köln, vom 1. bis 3. Februar in Hamburg und vom 15. bis 17. März in Stuttgart. Sie bietet eine kurze Auszeit im hektischen Alltag – genau dafür stehen auch die Schweizer Städte Bern, Basel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich mit spektakulären Ausstellungen, gemütlichen Restaurants und versteckten Bars, Szenequartieren, altehrwürdiger und innovativer Architektur und kleinen, aber feinen Design- und Modelabels. www.blickfang.com

Schweizer Boutique Towns: Tipps für Design- und Kunstliebhaber

Eine Reise nach Basel lohnt sich allein schon wegen eines Besuchs der 40 Museen der Stadt am Rhein. Modefreaks werfen einen Blick hinter die Kulissen der Haute Couture im Atelier des Basler Couturier Raphael Blechschmidt und erfahren, wie eine Kollektion entsteht.

In St. Gallen zeigt ein weltweit einzigartiges Textilmuseum in- und ausländische Stickereien aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Bekannt ist die kleine Metropole der Ostschweiz zwischen Bodensee und Appenzellerland auch für ihre reizvolle Altstadt mit den typischen bunt bemalten Erkern.Doch kaum eine andere Stadt hat ihre historischen Züge so bewahrt wie Bern, die Bundeshauptstadt der Schweiz. Abseits des UNESCO Welterbes bietet sich der Flohmarkt bei der Dampfzentrale oder das Szenequartier Marzili zum Flanieren an. Kunstinteressierte tummeln sich im Zentrum Klee, der weltweitbedeutendsten Sammlung der Werke Klees in faszinierender Architektur von Renzo Piano.

Ein Muss für Architekturfans ist auch das MAMCO, das Museum zeitgenössischer Kunst in Genf. Die traditionelle Schweizer Stadt mit humanitärer Tradition und Weltflair lässt sich hervorragend in Begleitung eines Locals kennenlernen. Die Geneva Greeters zeigen kostenlos ihre Stadt.

Am anderen Ende des Genfer Sees liegt Lausanne, bekannt für seine unverwechselbaren Festivals. Im Sommer wird das Festival de la Cité Lausanne gefeiert, auf dem internationale Künstler bei Konzerten, Tanz und Theater unter freiem Himmel auftreten. Durch die Lage in einer bekannten Weinregion ist der Wein untrennbar mit der Geschichte der Stadt verbunden. Verschiedene Rebsorten können in den Kellereien, im Restaurant oder in einer Weinstube probiert werden.

Ebenfalls idyllisch am See gelegen ist Lugano – nicht nur wichtiger Finanzplatz der Schweiz, sondern auch die Stadt der Parks und Blumen, der Villen und Sakralbauten. Wer sich für südländische Kunst interessiert, besucht das MASI, das Museo d’arte della Svizzera italiana, und taucht in die italienische Kultur der Region ein.

Eingebettet in ein eindrückliches Bergpanorama liegt Luzern am Vierwaldstättersee. Designliebhaber merken sich das belebte und bunte Trendquartier Hirschmatt-Neustadt. Hier findet sich eine tolle Mischung aus Boutiquen, Galerien, Restaurants, Bars und Clubs. Genauso bunt geht es im mittelalterlichen Herz der Stadt Winterthur zu – ein guter Ausgleich zu der Fülle an Kunstsammlungen, die sich im Laufe der Jahrhunderte dank industrieller Mäzene angesiedelt haben. Das Fotomuseum Winterthur ist dabei eine der spannendsten Adressen für Fotografie in der Schweiz.

Last but not least: Zürich. Die kosmopolitische Stadt am Wasser verbindet kreatives Stadtleben mit wunderbarer Natur. Adressen, die bei einem Zürich-Besuch nicht fehlen dürfen, sind das Kunsthaus Zürich und das Museum für Gestaltung. Designinteressierte entdecken das Stadtviertel rund um die Zürcher Langstrasse.

Design & Lifestyle Hotels in der Schweiz

Wer auch bei der Übernachtung nicht auf Design verzichten möchte, ist bei den Design & Lifestyle Hotels in der Schweiz gut gebettet, denn diese stehen für innovative Architektur und stilsicheres Interieur. Ob als modern gestaltete Rückzugsoase mitten in der Stadt oder als inspirierendes Juwel inmitten der ursprünglichen Bergwelt: Die Design & Lifestyle Hotels sind an keine Sterne-Kategorie gebunden. Sie verbindet eine zeitgemäße Atmosphäre und die individuelle Note des Gastgebers. Kein Haus ist wie das andere, jedes lebt von seinem konsequent umgesetzten Designkonzept. Ein gutes Beispiel ist das Hotel Teufelhof in Basel. Das kleine, feine Kunsthotel verfügt über acht Zimmer und eine Suite, die als bewohnbare Kunstwerke eingerichtet sind und alle vier Jahre neu gestaltet werden. Mitten in der Basler Altstadt gelegen, beherbergt der Teufelhof ein Theater, zwei Restaurants, eine Bar und einen Weinladen. www.myswitzerland.com/de-ch/empfehlungen/design-und-lifestyle-hotels.html

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Winterthur – eine Stadt in Bewegung

Fahrradtour durch Wintertours Industrielandschaft. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschansicht

Fahrradtour durch Wintertours Industrielandschaft. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschansicht

Die Industriellen hinterließen in Winterthur nicht nur ein grandioses museales Erbe, sondern auch eine blühende Industriekultur. Die Fabrikgebäude sind heute Orte der Kreativität: Wo einst der Diesel tropfte, hat sich die Kultur eingenistet. Per Velo erkundet man die Industriekultur.

Winterthur war einst die Industriehauptstadt der Schweiz: Hier stand die erste mechanische Fabrik des Landes, und bis Ende der Achtzigerjahre arbeiteten allein auf dem Areal des Sulzer Konzerns über 10.000 Leute und produzierten Motoren. Die Industrie hat die Stadt geprägt und ihr eine eigene Kultur vermittelt. Winterthur verfügt auch über bedeutende Kunstsammlungen und damit über ein museales Erbe der Industrie – etwa jenes von Oskar Reinhart (1885–1965), dessen Sammlung in seiner einstigen Villa zu sehen ist. Die „echte“ Industriekultur jedoch, das sind die einstigen Produktionsstätten, wo heute neue Ideen entstehen.

Das Sulzer-Areal – eine der ersten Industriebrachen des Landes – ist ein herrlich anarchistischer Ort in der sonst so perfekten Schweiz. Zwischen den stillgelegten Gleisen stöbern Interessierte durch Vinyl-Platten, in den früheren Fabriken arbeiten Kreative, und in einem alten Schaufenster-Kasten lässt sich wunderbar moderne Kunst entdecken. www.kunstkasten.ch

Winterthur ist eine Stadt in Bewegung. Und das in mehrfacher Hinsicht: Die Industriekultur lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Der Industriekultur-Weg ist rund 13 Kilometer lang und führt durch die ganze Stadt. Besucher machen nicht nur Halt im Sulzer-Areal, sondern auch beim Gewerbemuseum in der Altstadt, das sich an den Schnittstellen zwischen Alltagskultur und Kunst, Handwerk, Design und industrieller Produktion bewegt. Eine der wichtigsten Stationen ist das Fotomuseum. Einst wurden in dem Backsteingebäude Strümpfe hergestellt, heute können hier klassische und zeitgenössische Fotografie bewundert werden. Man taucht gleich doppelt in die Vergangenheit ein: In einem Workshop lernen Interessierte das Phänomen der „Camera obscura“ kennen und experimentieren mit einfachen Lochkameras. Auf der anderen Straßenseite liegt die Fotostiftung Schweiz, die das Fotoschaffen der Schweiz von den Anfängen bis zur Gegenwart dokumentiert. Natürlich nicht in einem Neubau, sondern in einer ehemaligen Färberei.

Weitere Informationen zum Städteurlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com/staedte, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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100 Jahre Schweizerische Landeswerbung – Ausstellungen zum Jubiläum

Gornergrat, Zermatt 2016 aus dem Projekt „Fremdvertraut“ Bild Copyright Simon Roberts

Gornergrat, Zermatt 2016 aus dem Projekt „Fremdvertraut“
Bild Copyright Simon Roberts

In diesem Jahr feiert die Schweizerische Landeswerbung ihren 100. Geburtstag. Mit zwei außergewöhnlichen Wanderausstellungen wird das Jubiläum während des ganzen Jahres begleitet: Eine Foto-Ausstellung zeigt, wie junge ausländische Fotografen die Schweiz heute sehen, während die Ausstellung „Macht Ferien“ / „Andate in vacanza!“ historische Werbeplakate zeigt.

Foto-Ausstellung „Fremdvertraut: Außensichten auf die Schweiz“

Fünf international renommierte Fotografen aus Mexiko, USA, Deutschland, Großbritannien und China haben die Schweiz als unabhängige, subjektive und sensible Beobachter bereist. Ihre poetischen oder oftmals rätselhaft-hintergründigen Bilder laden dazu ein, das scheinbar vertraute Land mit fremden Augen neu zu entdecken.

Vom 11. Februar 2017 bis 7. Mai 2017 in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur www.fotostiftung.ch

Vom 25. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018 im Musée de l’Elysée in Lausanne www.elysee.ch

 Ausstellung „Macht Ferien!“ / „Andate in vacanza!“

Das Museum für Gestaltung in Zürich beherbergt eine der umfangreichsten Sammlungen von Werbeplakaten. Diese haben in der Wahrnehmung der Schweiz als Tourismusdestination eine große Rolle gespielt und bilden den roten Faden der Ausstellung. Daneben sind Fotos, Reiseführer und Filme aus den verschiedenen Epochen zu sehen.

Vom 4. März bis 9. Juli 2017 im Museum für Gestaltung Zürich www.museum-gestaltung.ch

Vom 5. August bis 29. Oktober 2017 im Castelgrande in Bellinzona www.castelgrande.ch

Von November 2017 bis Juni 2018 im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern www.verkehrshaus.ch

 Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Das Kunstjahr 2017 in der Schweiz

Das LAC Lugano Arte e Cultura ist das neue Kulturzentrum von Lugano und ein Referenzpunkt fuer bildende Künste, Musik und Bühnenkunst im Tessin. Das 2015 eröffnete Haus am See positioniert sich als Knotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa.   Bild Copyright by: LAC - By-Line: LAC / swiss-image.ch / Fotostudio Pagi

Das LAC Lugano Arte e Cultura ist das neue Kulturzentrum von Lugano und ein Referenzpunkt fuer bildende Künste, Musik und Bühnenkunst im Tessin. Das 2015 eröffnete Haus am See positioniert sich als Knotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa.
Bild Copyright by: LAC – By-Line: LAC / swiss-image.ch / Fotostudio Pagi

Erstklassige Ausstellungen und Künstler erwarten Kunstliebhaber 2017 in den renommierten Museen in Basel, Bern, Zürich, Lugano, Genf und Winterthur. Das Schweizer Kunstjahr geht mit Claude Monet, Meret Oppenheim, Richard Serra, Paul Cézanne, Marc Chagall, einer amerikanischen Sammlung und diversen Revoluzzern in die nächste Runde.

Geburtstagsfest mit Claude Monet in der Fondation Beyeler in Riehen (Basel)

Ihren 20. Geburtstag feiert die Fondation Beyeler mit einem fulminanten Fest des Lichts und der Farben. Die erste Monet-Ausstellung in der Schweiz seit über zehn Jahren vereint vom 22. Januar bis 28. Mai 50 Meisterwerke aus privaten Sammlungen und international renommierten Museen. www.fondationbeyeler.ch

„Meret Oppenheim und ihre Künstlerfreunde“ im MASI Lugano

Meret Oppenheim erschuf einige der bekanntesten Kunstwerke des letzten Jahrhunderts. Die Ausstellung im Museo d’Arte della Svizzera Italiana im neu entstandenen Kultur- und Kongresszentrum LAC Lugano präsentiert vom 11. Februar bis 28. Mai 2017 ihre Werke zusammen mit Künstlern, die ihr verbunden waren: Man Ray, Max Ernst, Jean Arp, Marcel Duchamp und Alberto Giacometti. www.masilugano.ch

„Action!“ im Kunsthaus Zürich vom 23. Juni bis 30. Juli

Nach einem Hoch von Happenings in den 1960er- und 1970er-Jahren wendet sich eine junge Künstlergeneration wieder vermehrt dem Medium Performance zu. Die Ausstellung „Action!“ beleuchtet dieses Phänomen und verwandelt den großen Ausstellungssaal in einen Aktionsraum. Aktionäre und Performer sind Francis Alÿs, Trisha Brown, Lucinda Childs, Laura Lima, Dieter Meier, Boris Charmatz, Otobong Nkanga, Yoko Ono, Tino Sehgal und Koki Tanaka. www.kunsthaus.ch

Kunstmuseum Basel: Serra, Cézanne, Chagall und viele Weibsbilder

Im kommenden Jahr erwartet die Gäste des Kunstmuseums Basel unter der neuen Leitung von Josef Helfenstein ein spannendes Programm. Im Mai zeigt das Museum das filmische Werk von Richard Serra aus den Jahren 1968 bis 1979. Im Juni eröffnet die Sonderausstellung „Der verborgene Cézanne“, in der die hauseigene Sammlung von Zeichnungen Cézannes, weltweit die größte ihrer Art, im Fokus steht. Das Frühwerk Chagalls steht ab September im Zentrum der Ausstellung „Chagall – Die Jahre des Durchbruchs 1911–1919“. Ab Oktober zeigt „Weibsbilder. Eros, Macht, Moral und Tod um 1500“, wie sich Anfang des 16. Jahrhunderts das Bild der Frau und ihres Körpers als ein ebenso beliebtes wie vielseitiges Thema etablierte. www.kunstmuseumbasel.ch

MAMCO Genf und Les Nuits des Bains

Die alte Fabrik ist für das Musée d’art moderne et contemporain (MAMCO) seit 1994 ein ideales Zuhause. Die Präsentation wird dreimal jährlich ohne die klassische Trennung von Dauer- und Wechselausstellung neu gestaltet. Zum Bestand des MAMCO zählen Arbeiten von Christo, Martin Kippenberger, Jenny Holzer, Dan Flavin, Sarkis, Franz Erhard Walther, Sylvie Fleury und vielen anderen. www.mamco.ch

Dreimal im Jahr findet im MAMCO und den angrenzenden Galerien die „Nuit des Bains“ statt – früher fand man nämlich in diesem Quartier öffentliche Bäder vor. Das Viertel verwandelt sich dann in eine einzige große Galerie mit tausenden Kunstfreunden. 2017 finden die Nuits des Bains am 19. Januar, 23. März, 18. Mai und 14. September statt. www.quartierdesbains.ch

„Kunstrevolutionen“ in Bern vom 13. April bis 9. Juli 2017

Dem 100. Jahrestag der russischen Oktober-Revolution von 1917 widmen das Zentrum Paul Klee und das Kunstmuseum Bern die Ausstellung „Kunst-Revolutionen“. Während das Kunstmuseum die Spuren des sich nach der Revolution durchsetzenden „Sozialistischen Realismus“ bis in die Gegenwart weiterverfolgt, widmet sich das Zentrum Paul Klee dem revolutionären bildnerischen Geist der Künstler und Künstlerinnen der abstrakten russischen Avantgarde. www.zpk.org

Ab August 2017 werden neu über 100 Werke im Besitz der Hahnloser/Jaeggli Stiftung als Leihgaben im Kunstmuseum Bern zu sehen sein – darunter bekannte Werke von Edouard Manet, Paul Cézanne, Odilon Redon, Auguste Renoir, Henri Matisse und Henri de Toulouse-Lautrec. www.kunstmuseumbern.ch

„Calder to Kelly: Die amerikanische Sammlung“ des Kunstmuseums Winterthur

Diese Ausstellung widmet sich der Sammlung amerikanischer, vornehmlich abstrakter Kunst der letzten Jahrzehnte, die in 27 Jahren Sammeltätigkeit entstand. Vom 21. Mai bis 13. August sind Einzelwerke von Guston, Kelly, Marden, Agnes Martin, Ryman und reiche Ensembles von Artschwager, Bishop, Chamberlain, Mangold, Mullican, Sandback, Shapiro und Tuttle vereint. www.kmw.ch

Angebote für Kunstliebhaber

Besondere Angebote, die den Museumsbesuch mit einem Aufenthalt in einer der charmanten Schweizer Städte verbinden, finden sich hier:

www.myswitzerland.com/de-de/art-museums-of-switzerland.html?nodeid=78094

Weitere Informationen zu Kunst-Events und zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Licht und Finsternis: Kultur-Herbst in der Schweiz

Das Zentrum Paul Klee ist mehr als ein Museum. Es ist auch ein lebendiges Mehrspartenhaus, das als Forschungsstaette den Kuenstler Paul Klee in den Mittelpunkt stellt und zudem fuer ein vielfaeltiges Kultur- und Vermittlungsangebot steht.   Copyright by: Switzerland Tourism - By-Line: ST/swiss-image.ch/Stephan Schacher

Das Zentrum Paul Klee ist mehr als ein Museum. Es ist auch ein lebendiges Mehrspartenhaus, das als Forschungsstaette den Kuenstler Paul Klee in den Mittelpunkt stellt und zudem fuer ein vielfaeltiges Kultur- und Vermittlungsangebot steht.
Copyright by: Switzerland Tourism – By-Line: ST/swiss-image.ch/Stephan Schacher

Der Schweizer Herbst ist die ideale Jahreszeit für einen Museums- oder Festivalbesuch. In Zürich starten Ausstellungen über Alberto Giacometti (Kunsthaus) und das Schaffen Schweizer Grafiker im Paris der 1950er- und 1960er-Jahre (Museum für Gestaltung). Das Zentrum Paul Klee beleuchtet die Beziehung Klees zu den surrealistischen Künstlern im Paris der 1920er- und 1930er-Jahre. Die Kurzfilmtage in Winterthur feiern dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Das Festival Lausanne Lumières verwandelt die Universitätsstadt am Genfer See in ein winterliches Lichtermeer, während das Historische Museum in Genf die Finsternis rund um Frankenstein erkundet.

„Alberto Giacometti: Material und Vision“ im Kunsthaus Zürich und „Les Suisses de Paris“ im Museum für Gestaltung

Vom 28. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 werden in der großen Sonderausstellung „Alberto Giacometti: Material und Vision“ Skulpturen aus Bronze, Holz und Marmor sowie 75 kostbare Originalgipse aus dem Nachlass des Künstlers ausgestellt. Die Werke, die 2006 als Schenkung von Bruno und Odette Giacometti an die Alberto Giacometti-Stiftung ins Kunsthaus gelangten, verdeutlichen die grundlegenden Arbeitsprozesse des weltbekannten Schweizers. 1901 in Borgonovo im Graubündner Bergell geboren, kehrte Giacometti auch während seiner Pariser Schaffensjahre oft in sein italienischsprachiges Heimattal zurück. www.kunsthaus.ch

Dem Ruf nach Paris folgten dann in den 1950er-Jahren auch viele Schweizer Grafiker. Dort erreichten sie wichtige Schlüsselpositionen: so Peter Knapp und Jean Widmer bei den Galeries Lafayette oder Adrian Frutiger bei der Schriftgießerei Deberny & Peignot. Die Ausstellung „Les Suisses de Paris“, die vom 4. November 2016 bis 19. März 2017 im Zürcher Museum für Gestaltung zu sehen ist, zeigt Kreationen der wichtigsten Gestalter im Austausch mit ihren Pariser Kollegen und stellt von Schweizern geprägte Designschulen vor. Zu sehen sind Arbeiten in den Bereichen Editorial Design, Fotografie, Film, Werbegrafik, Szenografie, Signaletik und Typografie. www.museum-gestaltung.ch

„Klee und die Surrealisten“ im Zentrum Paul Klee in Bern

Zum ersten Mal wird in einer Ausstellung umfassend die Beziehung Paul Klees zu den surrealistischen Künstlern im Paris der 1920er- und 1930er-Jahre beleuchtet. Für die Surrealisten der ersten Stunde wie Max Ernst und Joan Miró, aber auch für Literaten wie Louis Aragon oder Paul Eluard war die Begegnung mit Klees traumhaft verwobenen Bildwelten eine künstlerische Offenbarung. Zu sehen vom 18. November 2016 bis 12. März 2017. www.zpk.org

20 Jahre Internationale Kurzfilmtage Winterthur

Die Kalenderwoche 45 ist bei Filmfans dieses Jahr rot angestrichen: Mit den langen Novembernächten feiern die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur vom 8. bis 13. November 2016 ihr 20-jähriges Jubiläum. Herzstück der Kurzfilmtage sind der Internationale und der Schweizer Wettbewerb sowie ein Kurzfilm-Programm aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, live orchestriert vom Musikkollegium Winterthur! www.kurzfilmtage.ch

Festival Lausanne Lumières

Beim Lichterfest Lausanne vom 18. November bis 31. Dezember dreht sich alles um die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt. In diesem Jahr wirken dreizehn internationale Lichtkünstler mit, welche die Plätze der Stadt mit Projektionen, Skulpturen und Lichtinstallationen zum Leuchten bringen. Besucher können dieses eklektische Kunstprogramm jeden Abend bei ihrem Bummel durch die Stadt entdecken. Weitere Informationen unter: www.festivallausannelumieres.ch und www.lausanne-tourisme.ch.

„Die Rückkehr der Finsternis – Gotische Bildwelten seit Frankenstein“ im MAH (Musée d’art et d’histoire) in Genf

Im Mai 1816 mietete Lord Byron die Villa Diodati in Cologny am Genfer See, wo er den Sommer mit seinem Leibarzt John Polidori und bald auch mit Percy Shelley und dessen Partnerin Mary Godwin (später Shelley) verbrachte. Angeregt durch die düstere nächtliche Atmosphäre der Seelandschaft in diesem „Jahr ohne Sommer“ (verursacht durch den Vulkanausbruch des Berg Tambora) vereinbarte die Runde, Schauergeschichten zu schreiben. Dadurch entstand schließlich Mary Shelleys Roman „Frankenstein or: The Modern Prometheus“, Byrons Gedicht „Darkness“ und Polidoris Erzählung „The Vampyre“, die als der literarische Beginn des Genres der Vampirgeschichten gilt. Ausgehend von diesen Werken untersucht die Ausstellung das historische und soziale Umfeld sowie den kreativen Entstehungsprozess dieser Fiktionen. Zudem wird ihre Auswirkung auf die Kunst anhand von Künstlern aus dem 19. bis 21. Jahrhundert gezeigt. Vom 2. Dezember 2016 bis 19. März 2017 sind unter anderem Werke von Sarah Lucas, Werner Herzog, Niki de Saint Phalle, Caspar Wolf, Margaret Atwood und Gerhard Marcks zu sehen. http://institutions.ville-geneve.ch/fr/mah/

Weitere Informationen zu Kunst-Events und zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Der Schweizer Städte-Sommer

Schweizer Städte bezaubern durch ihre Erlebnisvielfalt. Im Sommer lassen kulturelle und sportliche Highlights die Schweizer Metropolen pulsieren. Und wenn es zu heiß zugeht, findet sich immer ein sauberer Fluss oder See in der Nähe zum Erfrischen.

Kultur, Natur, Sport – Schweizer Städte bieten von allem etwas. Den Reigen der sommerlichen Veranstaltungshöhepunkte eröffnet Winterthur. Die sechstgrößte Stadt der Schweiz wird am 9./10. Juni 2012 zum Ziel der Akkordeonspieler. Beim 16. eidgenössische Akkordeonfest präsentieren 100 Formationen mit rund 1400 Aktiven ihr Können.

Der bedeutendste Treffpunkt für Künstler, Kunstsammler und Prominente aus der Kulturszene ist die Art Basel. Vom 14. bis 17. Juni 2012 präsentieren auf der wichtigsten Weltmesse des internationalen Kunstmarkts über 300 sorgfältig ausgewählte Aussteller der weltweit bedeutendsten Galerien Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Angelehnt an das weltbekannte Edinburgh Tattoo findet vom 13. bis 21. Juli 2012 vor der historischen Kulisse der Kaserne Basel das Basel Tattoo statt. Dabei verzaubern Dudelsackklänge, Blasmusik und folkloristischer Tanz das Publikum. Die Arena, die eigens für dieses Openair-Event errichtet wird, bietet insgesamt rund 7500 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz.

Am 10. Juni 2012 findet eine „Frauenbewegung“ der sportlichen Art in Bern statt: Beim Schweizer Frauenlauf starten rund 13 000 Teilnehmerinnen. Damit ist der Schweizer Frauenlauf der größte auf dem europäischen Festland. Der 5-Kilometer-Lauf beginnt im Zentrum von Bern und wird in verschiedenen Kategorien bewältigt.

In der olympischen Hauptstadt Lausanne halten die Orientierungslauf-Weltmeisterschaften 2012 (WOC) vom 14. bis 21. Juli 2012 die Stadt in Atem. 350 Athletinnen und Athleten werden um acht Titel in vier Disziplinen kämpfen. Die Meisterschaften sind an einen Volkslauf in fünf Etappen, den „Swiss 5 Days“, gekoppelt. Die „Swiss 5 Days“ stehen allen offen und es werden mehr als 3000 Teilnehmer im Alter von 10 bis 90 Jahren erwartet.

Vom Sport zum Denksport: Das Bieler Schachfestival vom 21. Juli bis 3. August 2012 ist eines der traditionsreichsten Schachturniere Europas. Austragungsort der verschiedenen Turniere ist das Kongresshaus im Zentrum der Stadt Biel. Vom reinen Amateur bis hin zum Großmeister werden sich über 600 Spieler und Spielerinnen zu zwei emotionsgeladenen Festivalwochen treffen. Die wichtigsten Partien werden live im Internet übertragen sowie im Turniersaal auf Großleinwand projiziert. Der Eintritt ist frei.

Während des Jazz Ascona vom 21. Juni bis 1. Juli 2012 sind die malerische Stadt Ascona im Tessin und die amerikanische Stadt New Orleans musikalisch miteinander verbunden. Zum 28. Mal ist das ehemalige Fischerdorf am Lago Maggiore Austragungsort meisterhafter Performance der besten Jazzmusiker.

Das Lucerne Festival Sommer, das vom 8. August bis 15. September 2012 in Luzern am Vierwaldstättersee stattfindet, widmet sich dem Thema „Glaube“. Das Programm schließt die geistlichen Werke Bachs, Schuberts und Bruckners ebenso ein wie Mahlers Achte Sinfonie, die auf dem Pfingsthymnus „Veni Creator Spiritus” gründet, und reicht von Mendelssohns „Reformationssinfonie” über Verdis dramatisches Requiem bis zu Schönbergs Oper „Moses und Aaron“.

Lust auf Technik? Das Verkehrshaus Luzern bietet seinen Besuchern neu eine Sonderausstellung zum Thema „Sonne bewegt“. Das innovative Museum hat zusätzlich noch andere attraktive Neuheiten: Einige der über 10 000 Ausstellungsfahrzeuge können nun für private Ausfahrten gemietet werden und voraussichtlich am 23. Juni 2012 wird der Bohrkopf „Sissi“ des Gotthard-Basistunnels enthüllt.

Wer die Open Air Saison noch einmal von ihrer schönsten Seite erleben will, sollte das Zürcher Theater Spektakel besuchen. Vom 16. August bis 2. September 2012 zeigen Straßenkünstler aus aller Welt auf der Landiwiese am Zürichsee ihr Können. Seit 1980 hat sich das Zürcher Theater Spektakel zu einem der bedeutenden europäischen Festivals für zeitgenössische Formen der darstellenden Künste entwickelt.

Weitere Informationen gibt es unter MySwitzerland.com/events und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Buchungsberatung.

Quelle: Schweiz Tourismus

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