CSI 14.12 | Leichtes Handgepäck

Originaltitel: Keep Calm and Carry On

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Ein Flugzeug befindet sich im Landeanflug auf Las Vegas. Ein Passagier, Kenny Greene, fällt unangenehm auf, als er eine Mitreisende dumm anmacht. Nach der Landung veranstaltet er ein Riesenspektakel: Als er sein Handgepäck aus dem Fach nehmen will, ist seine Uhr verschwunden. Doch auch andere Passagier beklagen, dass ihnen Sachen aus dem Handgepäck gestohlen wurden. Es kommt zu einem Handgemenge. Weniger als eine Stunde später ist die Dame, die im Flugzeug angebaggert wurde, tot. Sie liegt auf einem Seitenstreifen an einer Straße neben dem Flughafen. Den Spuren nach wurde sie aus einem Auto geworfen. Während Nick und Sarah den Tatort genauer untersuchen, kommt von irgendwoher ein Laserpunkt, der sich auf Nicks Kleidung abzeichnet. Zunächst denken sie an einen Scharfschützen, entdecken dann aber ein paar Jugendliche, die mit einem Laserpointer herumspielen.

Finn und Brass sind indessen bei den anderen Passagieren des Fluges, auch wegen den gestohlenen Sachen, aber hauptsächlich zur Befragung über die Tote. Passagiere erinnern sich an sie und dass sie sich schnell aus dem Flugzeug gedrängelt hat, als das Handgemenge losging und viele Leute irgendwelche Sachen vermisst haben. Kenny Greene behauptet, die Toten zum letzten Mal gesehen zu haben, als sie sich aus dem Flugzeug drängelte, doch auf einem Überwachungsvideo sieht man, wie er ihr durch den Flughafen nachläuft. Es kommt noch etwas Merkwürdiges dazu: Greene hat ein blaues Auge und behauptet, dieses im Handgemenge im Flugzeug bekommen zu haben. Doch auf dem Überwachungsvideo ist kein blaues Auge zu sehen. Noch dazu entdeckt D.B., dass die Tote einen gefälschten Führerschein bei sich hatte. Und sie wurde schon vorher schwer misshandelt…

„Ich habe gehört, Sie haben ein paar Möchtegern-Terroristen geschnappt.“
– D.B. zu Sarah über die Jungs mit dem Laserpointer

 

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Hinter der Geschichte

Kenny Greene wird dargestellt von Jaleel White, den man in Deutschland vermutlich hauptsächlich für seine Darstellung von Steve Urkel in der Serie „Alle unter einem Dach“ („Family Matters“) kennt. Er hat in dieser Folge sogar seine bekannte deutsche Synchronstimme, nämlich die von Santiago Ziesmer.

Der Originaltitel der Episode gibt natürlich den bekannten Spruch „Keep Calm and Carry On“ (deutsch „bleib ruhig und mach weiter“) wieder, der ursprünglich als Durchhalteparole für die englische Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs gedacht war.

Das Blenden eines Piloten mit einem Laserpointer wird wie in den USA, so auch in Deutschland als „gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr“ gewertet. Damit ist es eine gemeingefährliche Straftat und wird von sechs Monate bis 10 Jahre Gefängnis bestraft. Die besondere Gefahr, die von einem Laserpointer ausgeht ist der Umstand, dass das Laserlicht – im Gegensatz zum Licht von normalen Lampen – nicht zerstreut wird. Wenn kein Hindernis zwischen dem Blendenden und seinem Ziel ist, kann der Laserstrahl tatsächlich ein Flugzeug in der Luft erreichen. Die zweite besondere Gefahr sind dabei die Cockpitscheiben, trifft der Laserstrahl auf die Scheibe, so wird er durch das Glas gefächert und kann die Kanzel zumindest auf einer Seite in ein grelles Licht tauchen, was zur Flugunfähigkeit von Pilot oder Copilot (oder im Extremfall beiden) führen kann. Wird mit Laserlicht direkt in ein Auge geleuchtet, kann das zu schweren, teil irreversiblen Schäden auf der Netzhaut führen.

Achtung, Spoiler! Ein kleiner Filmfehler: Der Dieb aus dem Flugzeug erzählt, das Mordopfer hätte sich auffällig oft geschminkt, um ein blaues Auge zu verdecken. Dabei zeigt er an sein linkes Auge. Die Verletzung bei der Toten ist aber auf der rechten Seite.

 

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